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Winzer im Elbland zünden nachts wieder Feuer in den Weinbergen an

Die Winzer im Elbland rechnen in den nächsten Tagen mit kühlen Nächten und Bodenfrost. Frostkerzen sollen dann mehr als 100.000 Rebstöcke schützen. In der Nacht zum Donnerstag werden sie im Elbland brennen.

Von Ines Mallek-Klein
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An der Weinböhlaer Köhlerstraße brannten schon im April 2019 die Feuer, bewacht von den damaligen Winzer-Azubis Clara Burdzik (l.) und Jonas Lassak. Die Fläche gehört zum Staatsweingut Wackerbarth.
An der Weinböhlaer Köhlerstraße brannten schon im April 2019 die Feuer, bewacht von den damaligen Winzer-Azubis Clara Burdzik (l.) und Jonas Lassak. Die Fläche gehört zum Staatsweingut Wackerbarth. © Norbert Millauer

Weinböhla. Die Winzer im Elbland verstehen sich auf das Spiel mit dem Feuer. Jedes Jahr im Frühjahr, wenn die Nächte plötzlich wieder eisig werden, entzünden sie Hunderte von Frostkerzen in ihren Weinbergen, um mit den Flammen die Lufttemperatur auch im Bodenbereich über dem Gefrierpunkt zu halten. Andernfalls würden die jungen, zarten Austriebe der Rebstöcke Schaden nehmen.

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