merken
PLUS

Dresden

Mehrere Anzeigen gegen Lutz Bachmann

Nach der Rede des Pegida-Frontmanns am Montag in Dresden ermitteln nun Polizei und Justiz.

Lutz Bachmann am Montag auf der Pegida-Bühne
Lutz Bachmann am Montag auf der Pegida-Bühne © Tino Plunert

Die Polizei hat neue Ermittlungen gegen Lutz Bachmann aufgenommen. Anlass ist seine Rede bei der Pegida-Kundgebung am Montag auf dem Dresdner Neumarkt. Dazu hat die Kripo das Video gesichert, das die „Patriotischen Europäer“ am Montagabend selbst ins Internet gestellt haben. Dort ist Bachmanns Rede ungeschnitten zu sehen und zu hören. Die Sequenz wurde mittlerweile ausgewertet. Außerdem gingen sieben Online-Anzeigen gegen den 46-Jährigen bei den Beamten ein.

Weiterführende Artikel

Symbolbild verwandter Artikel

Bachmann beleidigt SZ-Reporter

Der Pegida-Mitbegründer hatte einen Gerichtstermin in Dresden. Er ist nicht erschienen, wurde aber trotzdem verurteilt.

Symbolbild verwandter Artikel

Die AfD zwischen Halle und Pegida

Sachsens Landtagsvizepräsident Wendt distanziert sich von Gewalt. Dabei steht der AfD-Politiker selbst in der Kritik. Kretschmer spricht von "Heuchelei".

Symbolbild verwandter Artikel

Was macht der Landtags-Vize bei Pegida?

Für Aufsehen sorgen Bilder von Pegida-Demos kaum noch. Es sei denn, ein Vize-Landtagspräsident von der AfD ist dabei und ein grüner Abgeordneter wird bedroht.

Bachmann sprach auf der Bühne von einem Graben mit Menschen auf einer guten, der Pegida-Seite, und einer „entarteten“ Seite. „Asoziale Maden“ und „Parasiten“ nannte er die Menschen auf der Gegenseite von Pegida und bezog das unter anderem auf die Grünen und die Pegida-Gegner. Diese Menschen sollten in den Graben und dann solle dieser Graben zugeschüttet werden, sagte Bachmann weiter. Auch die Vokabel "Volksschädlinge" fiel im Rahmen des Redebeitrags.

Der Pegida-Gründer wurde unter anderem deshalb wegen Volksverhetzung und Anstiftung zu einer Straftat angezeigt.