merken

Dresden

Warum in Dresden die Wut mitfährt

Die Zahl der Unfälle zwischen Auto- und Radfahrern steigt. Ein Verkehrspsychologe erklärt, welche Rolle Aggressionen dabei spielen.

Stau auf der Flügelwegbrücke – das wird schnell zur Geduldsprobe. Manchen Autofahrer können das Warten und die Enge sogar aggressiv machen.
Stau auf der Flügelwegbrücke – das wird schnell zur Geduldsprobe. Manchen Autofahrer können das Warten und die Enge sogar aggressiv machen. © Sven Ellger

Immer wieder kommt es in Dresden zu schweren Unfällen zwischen Auto- und Radfahrern. Erst am Montagabend wurde eine 60-jährige Radlerin auf der Güntzstraße schwer verletzt. Sie kollidierte mit einem Renault-Twingo. Nicht nur das hohe Verkehrsaufkommen in der Stadt und die teils verbesserungswürdige Infrastruktur können Unfälle wie diesen bedingen. Häufig fehlt im Straßenverkehr auch die gegenseitige Rücksichtnahme. Auf allen Seiten. Für mehr Achtsamkeit plädierte kürzlich Henrik Liers, Unfallforscher an der TU Dresden, in der SZ. Der Verkehrspsychologe Jens Schade arbeitet ebenfalls an der TU. Er erklärt genauer, woher aggressives Verhalten von Auto- wie Radfahrern rührt und warum die Straße auch eine Kampfzone ist.

Sie möchten wissen, wie es weitergeht?

Mit Sächsische.de im Abo lesen Sie die Geschichten aus Dresden und Ihrer Region, die Sie sonst verpassen!

Plus-Abo

Vorteilsangebot

  • Sofortige Freischaltung
  • Sofort Zugriff auf alle Inhalte
  • Monatlich kündbar

1. Monat gratis

danach 9,90€/mtl.

Abo auswählen

Sie sind bereits Digital-Abonnent? Hier anmelden