merken

Wirtschaft

Werk im Osten schlägt Werk im Westen

Der Tiefdruckkonzern Prinovis baut Kapazitäten ab. Doch nicht der Standort in Dresden wird geschlossen, sondern der größere in Nürnberg. Dort verlieren fast 1.000 Leute ihre Jobs.

Die Luftaufnahme von 2018 zeigt die Tiefdruckerei von Prinovis in Dresden. Das Unternehmen gehört zum Bertelsmann-Konzern. © Archivfoto: Jürgen-M. Schulter

Dresden/Gütersloh. Das Tiefdruckunternehmen Prinovis schließt einen seiner drei Standorte in Deutschland: Es betrifft die Druckerei in Nürnberg. Auch die Mitarbeiter in Dresden und Ahrensburg bei Hamburg hatten gezittert.  Die Prinovis-Konzernmutter Bertelsmann entschied am Mittwoch in Gütersloh "eine Neuausrichtung seines Druckgeschäfts". In einer Pressemitteilung heißt es, der Standort in Nürnberg werde zum 30. April 2021 schließen. Ziel dieser Maßnahme sei es, "die massiven Überkapazitäten im Tiefdruck deutlich zu reduzieren", sagte Bertelsmann-Boss Thomas Rabe.

Sie möchten wissen, wie es weitergeht?

Mit Sächsische.de im Abo lesen Sie die Geschichten aus Dresden und Ihrer Region, die Sie sonst verpassen!

Plus-Abo

Vorteilsangebot

  • Sofortige Freischaltung
  • Sofort Zugriff auf alle Inhalte
  • Monatlich kündbar

1. Monat gratis

danach 9,90€/mtl.

Abo auswählen

Sie sind bereits Digital-Abonnent? Hier anmelden