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Nach Morddrohung gegen Kretschmer weitere Vorwürfe gegen Sachsen

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer wurde im August 2021 vor einem Wahlkampfauftritt in Oberwiesenthal bedroht. Der Mann aus dem Erzgebirge ist der Polizei bekannt.

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Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) wurde im August 2021 vor einem Wahlkampfauftritt in Oberwiesenthal bedroht.
Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) wurde im August 2021 vor einem Wahlkampfauftritt in Oberwiesenthal bedroht. © ronaldbonss.com

Aue-Bad Schlema. Nach einer Morddrohung gegen Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) werden einem 67-Jährigen aus Lößnitz (Erzgebirgskreis) weitere Straftaten zur Last gelegt.

Vor rund einem Jahr soll er vor einem Besuch Kretschmers in Oberwiesenthal in einer örtlichen Konditorei angerufen und gesagt haben, er wolle den Ministerpräsidenten am liebsten erschießen.

Gegen einen Strafbefehl deswegen hatte er Einspruch eingelegt, so dass das Amtsgericht Aue-Bad Schlema nach früheren Angaben am Dienstag darüber verhandeln wollte. Doch inzwischen wurden weitere Vorwürfe mit dem Verfahren verbunden, wie Gerichtssprecher Hartmut Meyer-Frey sagte.

Demnach soll der Mann bei einer Kontrolle einer anderen Person in Zwönitz Polizisten beschimpft, in einem anderen Fall handgreiflich gegenüber einem Bundespolizisten geworden sein. Außerdem sind Kommentare von ihm auf einer Facebook-Seite zu einem Fall für die Justiz geworden.

Die Gerichtsverhandlung ist nun für Januar 2023 geplant. (dpa)