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Radeberger Restaurants erfolgreich bei "Mein Lokal dein Lokal" im Fernsehen

Gleich zwei Radeberger Restaurants haben in dieser Woche bei der TV-Kochshow "Mein Lokal Dein Lokal" auf Kabel Eins teilgenommen. Wie haben die beiden abgeschnitten?

Von Verena Belzer
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Zweiter Platz für das Timmermanns: Küchenchef Michael Bellack (l.) und Gastronom Jens Richter waren gleich am ersten Tag an der Reihe.
Zweiter Platz für das Timmermanns: Küchenchef Michael Bellack (l.) und Gastronom Jens Richter waren gleich am ersten Tag an der Reihe. © René Meinig

Radeberg. Die beiden Radeberger Restaurants Zweite Heimat und Timmermanns haben bei der TV-Kochshow "Mein Lokal Dein Lokal" auf Kabel Eins teilgenommen - und sowohl Kali Schneider, Chef des Wirtshauses am Ullersdorfer Golfplatz, auch als Jens Richter vom Timmermanns sind zufrieden mit ihren Leistungen - auch wenn der ein oder andere vielleicht gerne noch ein Tick weiter höher platziert gewesen wäre.

Die Dreharbeiten fanden bereits im Januar statt, in der Woche nach Ostern war nun Ausstrahlung im Fernsehen.

Timmermanns im Hotel Sportwelt wird Zweiter

Gastronom Jens Richter, der neben dem Timmermanns im Hotel Sportwelt auch den Kaiserhof betreibt, hatte gemeinsam mit seinem Küchenchef Michael Bellack teilgenommen. Sie haben nun den zweiten Platz hinter dem Dresdner Restaurant Trompeter belegt. "Wir hätten uns ein paar mehr Punkte gewünscht", sagt Jens Richter im Nachgang der Ausstrahlung. "Aber wir waren am ersten Tag dran, da waren die anderen Gastronomen noch etwas zurückhaltender mit der Punktevergabe."

Dennoch überwiege vor allem das Positive, er habe schon viele Nachrichten erhalten von Leuten, die ihn im Fernsehen gesehen haben - "und manche haben gleich einen Tisch bei uns reserviert", berichtet Richter. Er selbst sei auch zufrieden damit, wie sein Team und er bei der Show rübergekommen seien. "Natürlich ist es dann überraschend, wie aus einem ganzen Drehtag eine knappe Stunde geschnitten wird, aber wir fühlen uns gut dargestellt." Nur die eigene Stimme im Fernsehen zu hören, das sei dann doch ungewohnt gewesen.

Wenn das Format und der Zeitpunkt stimme, dann würde er auch wieder bei einer Fernseh-Show teilnehmen, sagt der Gastronom, der auch Vorsitzender des Radeberger Gewerbevereins ist.

Kali Schneider würde sofort wieder teilnehmen

Kali Schneider und seine Zweite Heimat, das Wirtshaus am Ullersdorfer Golfplatz, haben den dritten Platz erreicht. Schneider würde auch sofort wieder an einer TV-Show teilnehmen.
Kali Schneider und seine Zweite Heimat, das Wirtshaus am Ullersdorfer Golfplatz, haben den dritten Platz erreicht. Schneider würde auch sofort wieder an einer TV-Show teilnehmen. © Rene Meinig, Schubertsrasse 39 D

Kali Schneider und sein Grillmeister und Sommelier Rüdiger Kühnle haben ebenfalls positive Erinnerungen an die Drehwoche. Schlussendlich belegte die Zweite Heimat den dritten Platz. Kali Schneider, selbsternannte "Rampensau" und mit seiner vorherigen Teilnahme an der TV-Show "Küchenschlacht" bereits TV-erfahren, wäre lieber punktgleich mit dem Timmermanns Zweiter geworden, wie er zugibt. Dazu hatte ein Punkt gefehlt. "Glücklich ist man mit dem dritten Platz nicht", sagt er.

Aber Kühnle und er hätten sich bereits im Vorfeld der Dreharbeiten vorgenommen, fair zu bewerten. "Und bei manchen Leuten hatten wir einfach das Gefühl, dass sie unbedingt gewinnen wollen."

Dennoch steht das Positive im Vordergrund: "Bei uns hat das ganze Team mitgemacht und jeden Gang hat jemand anderes zubereitet. Ich finde, wie haben eine gute Leistung abgeliefert." Wie andere das bewerten, sei dann eben deren Sache.

Die Teilnahme an der TV-Show und die Berichterstattung im Vorfeld hätten jedenfalls dazu geführt, dass sein Wirtshaus über die Osterfeiertage komplett ausgebucht gewesen sei. Und darum gehe es ja am Ende: "Wir haben damit uns und unser Wirtshaus präsentiert, das war tolle Werbung für uns."

Ob er auch noch einmal teilnehmen würde? Da muss Kali Schneider, die "Rampensau" nicht lange überlegen: "Natürlich. Wenn ein Angebot reinkommt, bin ich sofort wieder mit dabei."