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Mehr Geflüchtete aus der Ukraine erreichen Sachsen

In Sachsen steigt die Zahl der Geflüchteten aus der Ukraine. Noch fehlt ein Plan, wo sie untergebracht werden sollen.

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Drei Geflüchtete Frauen aus der Ukraine mit Kinderwagen nach ihrem Grenzübertritt in Polen. Derzeit flüchten viele Menschen aus der Ukraine in die angrenzenden Länder. Von Polen aus haben nun auch die ersten Ukrainer Sachsen erreicht.
Drei Geflüchtete Frauen aus der Ukraine mit Kinderwagen nach ihrem Grenzübertritt in Polen. Derzeit flüchten viele Menschen aus der Ukraine in die angrenzenden Länder. Von Polen aus haben nun auch die ersten Ukrainer Sachsen erreicht. © Symbolbild/Michael Kappeler/dpa

Pirna. Nach dem Angriff Russlands auf die Ukraine sind am Wochenende mehrere Geflüchtete in Sachsen angekommen. Insgesamt sei eine Zahl im mittleren zweistelligen Bereich festgestellt worden, wie ein Sprecher der Bundespolizei am Sonntagmorgen in Pirna sagte. Der überwiegende Teil davon seien Staatsangehörige aus der Ukraine gewesen. Einige Geflüchtete seien in einer Erstaufnahmeeinrichtung gebracht worden.

Krieg in der Ukraine - Themen aus Sachsen:

In Görlitz erwartet die Polizei für Montag deutlich mehr Menschen, die über die polnische Grenze nach Sachsen kommen. Daher werde an einem konkreten Plan gearbeitet, wohin diese Menschen gebracht werden könnten, sagte ein Sprecher der Polizeidirektion Görlitz.

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Russische Truppen waren am Donnerstag in die Ukraine einmarschiert und rücken unter anderem auf die Hauptstadt Kiew vor. Seitdem sind viele Menschen aus der Ukraine etwa auf dem Weg nach Polen. Es wird erwartet, dass zahlreiche Ukrainer auch nach Deutschland kommen.

Linke, Grüne und die SPD in Sachsen hatten sich dafür ausgesprochen, Flüchtlinge aus der Ukraine unbürokratisch im Freistaat aufzunehmen und dafür Vorkehrungen zu treffen. Zahlreiche Städte und Landkreise hatten ihre Unterstützung angeboten und bereiten Notunterkünfte für vertriebene oder geflüchtete Menschen vor. (dpa)