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Dynamo lässt das Future-Team wieder aufleben

Damit die Talente und Reservisten mehr Spielpraxis bekommen, sollen sie gegen Mannschaften aus der Region antreten. Start ist am Dienstag gegen den SC Freital.

Max Kulke bestritt sein letztes Pflichtspiel für Dynamo im Dezember. Nun könnte er im Future Team zum Einsatz kommen.
Max Kulke bestritt sein letztes Pflichtspiel für Dynamo im Dezember. Nun könnte er im Future Team zum Einsatz kommen. © Lutz Hentschel

2017 still und heimlich eingestellt, wird bei Dynamo Dresden das Future Team nun wieder eingeführt. In dem sollen Talente der U17, der U19 und der Profimannschaften mehr Spielpraxis bekommen. Geplant sind sechs bis acht Spiele im Laufe der Saison gegen Männer-Mannschaften "mit jeweils hohen Leistungsniveaus", wie es in einer Vereinsmitteilung vom Montag heißt. „Wir möchten mit dem ‚Future Team‘ auch die individuelle Entwicklung unserer Top-Talente weiter vorantreiben. Ziel ist es, den Übergangsbereich weiter zu stärken und bestmögliche Bedingungen für unsere Jugendspieler zu schaffen, um die Durchlässigkeit in den Profi-Bereich hochzuhalten“, wird Sportchef Ralf Becker zitiert.

Betreut wird das Team von Co-Trainer Heiko Scholz. Die Auftaktpartie bestreitet die zusammengewürfelte Mannschaft bereits am Dienstag um 19 Uhr gegen den Landesligisten SC Freital im Trainingszentrum von Dynamo. Zum Einsatz kommen dürften aus dem Profikader neben dem 19-jährigen Neuzugang Jong-Min Seo auch Justin Löwe und Max Kulke, die seit Monaten bei keinem Pflichtspiel mehr auf dem Platz standen.

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Ein Future Team von Dynamo gab es bereits von 2015 bis 2017. Das war eine Idee des damaligen Sportchefs Ralf Minge, weil der Verein die U23 abgemeldet hatte. Damals gab es mit Slovan Liberec, FK Teplice, Sparta Prag, dem Halleschen FC und Chemnitzer FC fünf feste Gegner. In einer Doppelrunde wurde der Sieger ausgespielt. Doch nach nicht mal zwei Jahren und einigen verschobenen und ausgefallenen Spielen schlief die Future League wieder ein.

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