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Dynamo

Polizei: Ausschreitungen bei Dynamo-Spiel verhindert

Vor der Partie in Rostock kam es zu Auseinandersetzungen von einzelnen Fan-Gruppen. Das ist die Bilanz der Polizei am Sonntagvormittag.

Das Prestigeduell zwischen dem FC Hansa Rostock und Dynamo Dresden wird von einem massiven Polizei-Aufgebot begleitet.
Das Prestigeduell zwischen dem FC Hansa Rostock und Dynamo Dresden wird von einem massiven Polizei-Aufgebot begleitet. © dpa/Bernd Wüstneck

Rostock. Beim brisanten Zweiliga-Duell zwischen Hansa Rostock und Dynamo Dresden (1:3) sind zwar die befürchteten Krawalle nicht gänzlich ausgeblieben, doch zum ganz großen Knall kam es nicht. "Das schnelle Agieren der Polizei verhinderte weitere umfangreiche Ausschreitungen", schrieb die Rostocker Polizei in ihrer Abschlussmeldung zum Polizeieinsatz rund um die Partie am Samstagabend.

Eine Person wurde kurzzeitig in Gewahrsam genommen, in der Nacht aber wieder auf freien Fuß gesetzt. Die genaue Anzahl an Verletzten hatte die Polizei am Sonntagmorgen noch nicht ermittelt. Insgesamt waren knapp 900 Beamte der Landespolizei-Direktionen Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und Sachsen sowie 365 Kräfte der Bundespolizei Rostock und der Bundesbereitschaftspolizei im Einsatz.

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Bereits vor dem Anpfiff war es zu körperlichen Auseinandersetzungen einiger Personen aus den beiden Fanlagern gekommen. Dabei stellte die Polizei Schutzausrüstung wie Gebissschützer und Handschuhe sowie Pyrotechnik sicher. Beim Rücktransfer der Gästefans zum Hauptbahnhof kam es vereinzelt zu Steinwürfen. Mehrere Bus-Scheiben zersplitterten, verletzt wurde dabei aber niemand.

Für die Dresdner Anhänger war es das erste Auswärtsspiel seit der Begegnung in Regensburg am 28. Februar 2020. Im Stadion blieb dann alles ruhig. Mit 14.500 Zuschauern war die Partie nach der geltenden Corona-Verordnung ausverkauft, 1.111 Dynamo-Fans unterstützen ihre Mannschaft im Stadion und konnten anschließend feiern. „Wir müssen uns erstmal wieder an volle Stadien und das Feiern danach gewöhnen. Umso schöner mit Lauf, den wir jetzt haben. Fußball macht wieder Spaß“, sagte Dynamo-Profi Chris Löwe beim Fernsehsender Sky.

Ostduell als Risikospiel eingestuft

Die Partie war bereits im Vorfeld als Risikospiel eingestuft worden. "Das Spiel wird eine Vielzahl von Beamten fordern. Wir werden sowohl vor, als auch nach der Begegnung verstärkt im Stadtgebiet unterwegs sein", teilte eine Sprecherin des Polizeipräsidiums Rostock bereits am Donnerstag mit.

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Das Spiel wurde von einem massiven Aufgebot der Polizei begleitet. Neben Kräften der Bundes- und Landesbereitschaftspolizei waren Mitarbeiter aller Dienststellen der Polizeipräsidien Rostock und Neubrandenburg die Rostocker Polizei unterstützen. Auch die Polizei Dresden schickte zusätzliche Beamte in die Hansestadt. (sid/dpa)

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