Partner im RedaktionsNetzwerk Deutschland
SZ + Leben und Stil
Merken

Die ersten elektrischen Motorräder - wie fahren sie?

Für viele Biker gehört Auspuffknattern zum Lebensgefühl. Ein Chemnitzer Händler will beweisen, dass es auch ohne geht. Doch die Überzeugungsarbeit bleibt aus mehreren Gründen schwierig.

Von Andreas Rentsch
 7 Min.
Teilen
Folgen
NEU!
Motorradverkäufer Mario Otto aus Chemnitz auf einer Zero SR/S: Wenn man den fehlenden Auspuff übersieht, ist das 110 PS starke E-Motorrad kaum von einem Verbrennermodell zu unterscheiden.
Motorradverkäufer Mario Otto aus Chemnitz auf einer Zero SR/S: Wenn man den fehlenden Auspuff übersieht, ist das 110 PS starke E-Motorrad kaum von einem Verbrennermodell zu unterscheiden. © kairospress

Wenn es einen Konsens unter Motorradfahrern gibt, dann vermutlich den, dass Geräusche Emotionen hervorrufen. Oder anders gesagt: Die Kiste muss blubbern, knattern, grollen, brummen, röhren, kreischen. Was, wenn diese Kulisse plötzlich fehlt, weil das Bike von einem Elektromotor angetrieben wird? „Ich rate Kunden, die überhaupt keinen Bezug zum Thema haben, dazu, einfach mal Probe zu fahren“, sagt Mario Otto, Motorradverkäufer in Röhrsdorf bei Chemnitz. Und liefert das aus seiner Sicht überzeugendste Argument für den Umstieg vom Verbrenner gleich mit: „Gigantische Beschleunigung.“

Ihre Angebote werden geladen...