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Sächsische Schweiz: Abschied für den Falkenvater

Über 30 Jahre hat Ulrich Augst auf Wanderfalken, Uhus und Schwarzstörche im Elbsandsteingebirge aufgepasst. Jetzt sieht er sein Lebenswerk in Gefahr.

Von Jörg Stock
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"Keine Lust mehr." Der Artenschützer Ulrich Augst geht in Rente. Fast 31 Jahre hat er die Vogelwelt der Nationalparkregion gepflegt. Dass die Felsen mehr und mehr überrannt werden, hält er für fatal.
"Keine Lust mehr." Der Artenschützer Ulrich Augst geht in Rente. Fast 31 Jahre hat er die Vogelwelt der Nationalparkregion gepflegt. Dass die Felsen mehr und mehr überrannt werden, hält er für fatal. © Steffen Unger

Der Uhu liegt flach und guckt keinen mehr an. "Er ist traurig", sagt Ulrich Augst. Vielleicht, weil Augst in Rente geht? Ach nein. Ihm fehlt nur eine Wand, an der sein Ast festgenagelt werden könnte. Die Amselfallbaude, wo der Uhu sonst wohnt, ist wegen Felssturzgefahr zu. Da hat ihn Ulrich Augst mit ins Büro genommen, um ihn "unter Kontrolle" zu haben, wie er sagt. Ja, er kümmert sich um seine gefiederten Freunde, sogar um die ausgestopften.

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