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Bund soll für Zittau gegen Turow eintreten

Der Landtag diskutiert kontrovers um die Erweiterung der Grube und die Gefahren fürs Dreiländereck. Der Wirtschaftsminister rückt dabei einige Zahlen zurecht.

Von Anja Beutler
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Turow - Grube, Kraftwerk und die Gefahren für die Nachbarn - stand im Mittelpunkt einer Debatte des Landtages.
Turow - Grube, Kraftwerk und die Gefahren für die Nachbarn - stand im Mittelpunkt einer Debatte des Landtages. © Wolfgang Wittchen (Archiv)

Die Gefahren durch die Erweiterung der Grube Turow sind erstmals Thema in der "Aktuellen Debatte" des Sächsischen Landtages gewesen. Dabei forderten die Grünen gemeinsam mit der Linken vom Freistaat und auch vom Bund entschlossene Schritte gegen die Ausweitung und Verlängerung des Braunkohleabbaus. Der grüne Landtagsabgeordnete Daniel Gerber berichtete dabei von der Beschwerde, die Zittaus OB Thomas Zenker (Zkm) mit seiner Unterstützung initiiert habe und skizzierte die Probleme, mit denen die Stadt einigen Gutachten zufolge zu kämpfen haben werde: Absenkung des Grundwasserspiegels, Verschmutzung der Neiße durch saures Grubenwasser und Bodensenkungen, von denen die Stadt Zittau betroffen sein wird.

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