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Meißen

Ticker: Jetzt drei Corona-Tote im Kreis Meißen

Mittlerweile gibt es 106 Infizierte in der Region. Die Ausgangsregeln werden immer strenger kontrolliert. Der Newsblog für den Kreis Meißen:

Am Elblandklinikum Meißen werden täglich mehrere Dutzend Personen getestet.
Am Elblandklinikum Meißen werden täglich mehrere Dutzend Personen getestet. © Oliver Berg/dpa
  • Nach Angaben des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Gesellschaftliche Zusammenarbeit gibt es aktuell in Sachsen 2.646 laborbestätigte positiv auf SARS CoV-2 getestete Personen (Stand 3. April 2020, 13.00 Uhr). 
  • Im Landkreis Meißen sind mittlerweile drei Corona-Todesfälle zu verzeichnen. 
  • 106 Infizierte gibt es derzeit im Kreis Meißen, sieben Personen werden stationär behandelt.
  • Eine 39-jährige Frau aus dem Kreis Meißen hielt sich an die Ausgangsregeln, infizierte sich dennoch mit dem Virus. Sie erzählt, wie es ist, Corona zu haben.
  • Der Elberadweg ist auch dieser Tage beliebt. Doch auch an der Elbe gelten gewisse Regeln. Die Polizei kontrolliert regelmäßig.
  • Das Fachkrankenhaus Coswig hat erneut einen Corona-Patienten aus dem Ausland aufgenommen.

Das aktuelle Geschehen:

20.50 Uhr: In diesen Minuten startet die #riesableibtzuhause-Party in der Sachsenarena mit DJ Alex Pitchens, Disco Dice und DJ-Rockstroh („Tanzen", „Wolke 7"). Sie wird live bei Facebook übertragen und endet Mitternacht. 

19.05 Uhr: Die Wetteraussichten fürs Wochenende sind gut, der Elberadweg zwischen Meißen und Radebeul lädt dann zum Spazieren und Fahrradfahren ein. Doch die Polizei wird die Einhaltung der Ausgangsregeln überwachen.

18.25 Uhr: Die Anzahl der infizierten Großenhainer ist auf sechs gestiegen. Oberbürgermeister Sven Mißbach bittet deshalb weiterhin um Einhaltung der Beschränkungen.

17.00 Uhr: Eine 39-Jährige aus dem Kreis Meißen schränkte ihre Kontakte schon vor Erlass der Ausgangsregeln ein. Trotzdem infizierte sie sich mit dem Coronavirus, landete sogar im Krankenhaus. Jetzt erzählt sie davon, wie es ist, Corona zu haben.

© Datawrapper

16.20 Uhr: Der Großenhainer Likör-Produzent Lars Ziesche muss derzeit enorme Umsatzeinbrüche hinnehmen. Ein besonderes Angebot von DDV Lokal kommt ihm deshalb sehr gelegen.

15.35 Uhr: Anfang März machte sich Frank Unglaube in Stauchitz mit einer Motorradwerkstatt selbstständig. Dann kam das Virus. Das hat auch den Start der Zweiradsaison verschoben.

14.30 Uhr: Um eine Ausbreitung des Coronavirus Fitnessstudios zu verhindern, wurden auch die Fitnessstudios geschlossen. Nun fürchten sie, dass ihnen die Mitglieder weglaufen. Eine Großenhainerin bietet deshalb Online-Kurse an.

14.00 Uhr: Die Verkehrsgesellschaft Meißen schränkt ihre Nahverkehrsangebote weiter ein. Die Fähre zwischen Coswig-Kötitz und Gauernitz verkehrt nun zu bestimmten Zeiten nicht mehr.

13.05 Uhr: Die Zahl der Corona-Infizierten ist im Kreis Meißen auf 106 gestiegen. Außerdem gibt es einen weiteren Todesfall zu vermelden. Damit gibt es mittlerweile drei Corona-Tote im Kreis.

12.40 Uhr: Am Amtsgericht Riesa findet derzeit kaum eine Verhandlung statt, Strafverfahren werden teils in den Sommer verschoben. Stillstand herrscht aber nicht.

11.25 Uhr: Eigentlich sollte im Meißner Stadtmuseum ab Sonnabend eine Sonderschau zur Geschichte der Meißner Vereine eröffnet werden. Doch nun muss die Ausstellung auf unbestimmte Zeit verschoben werden.

10.20 Uhr: Der Wochenmarkt in Riesa soll unter den bislang geltenden Sicherheitsauflagen auch bis Ostern weiterlaufen. Am Mittwoch war der Andrang zwar noch verhalten. Doch heute ist womöglich mehr los.

9.15 Uhr: Während anderswo im Kreis Meißen von Kurzarbeit die Rede ist, stauen sich bei Feralpi an manchen Tagen die Lkw. Der neue Werkleiter hofft, dass das auch in den kommenden Wochen so bleibt.

8.40 Uhr: Mittlerweile sind viele Menschen ins Homeoffice gewechselt. Doch in manchen Berufen ist das schlichtweg nicht möglich. Zahnärztin Grit Pecina aus Radebeul ist derzeit so nah dran an ihren Mitmenschen wie kaum jemand.

8.00 Uhr: Am Donnerstag hat das Fachkrankenhaus Coswig einen Mann aus Frankreich aufgenommen. Er ist der zweite Corona-Kranke, der in Coswig behandelt wird. Weitere Patienten aus dem Ausland könnten folgen.

7.35 Uhr: Das Coronavirus zwingt Seniorenheime zur Kontaktsperre. Das birgt zahlreiche Herausforderungen. Ein Pflegedienstleiter aus Radebeul berichtet, was das für den Alltag dort bedeutet.

Das passierte am Donnerstag, dem 2. April:

15.00 Uhr: Die vom Deutschen Roten Kreuz betriebene Riesaer Tafel kann Menschen trotz der Corona-Krise weiter mit Lebensmitteln versorgen. Das bekräftigte die Sprecherin des DRK-Verbandes Antje Kauffenstein. Veränderte Öffnungszeiten gibt es in der Woche vor Ostern: "Statt regulär Mittwoch und Freitag finden die Ausgaben für Bedürftige am Dienstag, 7. April, und Donnerstag, 9. April 2020, jeweils von 10 bis 13 Uhr, statt."

12.45 Uhr: Im Landkreis Meißen sind aktuell 96 Personen positiv auf Covid-19 getestet worden. Das meldet das Landratsamt am Donnerstag. Dem gegenüber konnten 18 Infizierte nach Wochen strenger Quarantäne die häusliche Isolation beenden. Sieben Patienten werden derzeit in den Elblandkliniken stationär behandelt, drei auf der Intensivstation. Ein weiterer Patient ist verstorben, damit erhöht sich Zahl der Covid-19-Todesfälle im Landkreis Meißen auf zwei.

12.00 Uhr: Die Tafeln der Diakonie in Großenhain und Radeburg sind jetzt auch für Kurzarbeiter und Menschen mit geringfügigem Einkommen geöffnet. Bedürftige können sich hier gegen eine geringe Spende mit frischen Lebensmitteln versorgen. Die Ausgabe Großenhain erfolgt Mittwoch und Freitag (außer Karfreitag) jeweils vormittags in der Auenstraße, auch das Umland ist dazu eingeladen. Am Mittwoch nächster Woche gibt es ein kleines Osterpräsent, auch am Gündonnerstag in Radeburg auf dem Kirchplatz.   

11.00 Uhr: Der Vorschlag der SPD-Bundesvorsitzenden Saskia Esken, Menschen mit hohem Einkommen mögen eine einmalige Vermögensabgabe leisten, um die finanziellen Folgen der Corona-Krise abzuwenden, hat bundesweite Diskussionen ausgelöst. In Meißen hat sie einen prominenten Unterstützer. 

Das passierte am Mittwoch, dem 1. April:

19.20 Uhr: Trotz Ansteckungsgefahr geben die Helfer der Gröditzer Tafel Lebensmittel an bedürftige Menschen heraus. "Corona oder nicht, die Leute zählen auf uns", sagt eine Beteiligte. Sie gehört zu den vielen Corona-Helden in Sachsen.

18.05 Uhr: Ein Engel sorgt derzeit im Landkreis Meißen für Aufsehen. Jeden Tag taucht das Kunstwerk an einem anderen Ort auf. Hinter der Aktion steckt ein Riesaer Schrottkünstler.

17.10 Uhr: Ein Meißner Händler hat jetzt Wirtschaftsminister Martin Dulig kritisiert. Dulig sollte schnell Zuschüsse bereitstellen, Kredite helfen nicht, so der Unternehmer. In anderen Bundesländern laufe das besser.

15.15 Uhr: Weil das Lügenmuseum derzeit geschlossen ist, haben sich die Betreiber zum Weltlügentag, dem 1. April, etwas einfallen lassen. Heute kann jeder per Facebook oder Youtube kostenlos ins Museum.

14.40 Uhr: Auch heute hat der Krisenstab des Landkreises wieder getagt: Aktuell laufen die Vorbereitungen für den Höhepunkt der Epidemie. Jetzt drohen hohe Bußgelder bei Verstößen gegen die Verbote.

14.20 Uhr: Die Ausgangsbeschränkung wurde bis 20. April verlängert. Geschäfte bleiben weiter geschlossen. Doch manche Dienstleister dürfen Ausnahmen machen.

13.15 Uhr: Im Kreis Meißen gibt es mittlerweile 87 Corona-Infizierte. Das teilt das Meißner Landratsamt mit.

12.30 Uhr: Am Rathaus in Großenhain ist seit Dienstag zu lesen, was die Stadtväter ihren Einwohnern in diesen Corona-Tagen gern sagen wollen. Das Transparent hat eine eindeutige Botschaft.

10.45 Uhr: Ältere Menschen gehören in Corona-Zeiten zur Risikogruppe und sollen zu Hause bleiben. Doch wer kauft für sie im Supermarkt ein? Die Meißner Pfadfinder leisten Hilfe.

9.34 Uhr: Not macht erfinderisch. Die Fördergemeinschaft "Großenhain aktiv" hat sich jetzt die Mühe gemacht und zusammengestellt, wo man in Großenhain trotz Corona einkaufen kann. Auch und vor allem mit Blick auf Ostern.

8.50 Uhr: Eine neue Website macht derzeit in WhatsApp-Gruppen, auf Facebook und sonstigen Kanälen rasant die Runde. Zusammengestellt wurde sie vom Radebeuler Ballspiel Club. Ein Vorstand verrät, was hinter der Aktion steckt.

8.05 Uhr: Die Stadt Meißen steht vor einem Berg an Aufgaben. Doch Corona behindert die Arbeit. Jetzt wollen die Stadträte neue Möglichkeiten des Zusammenkommens prüfen.

7.30 Uhr: Ein Vierteljahrhundert ging es in Bodo Hausens Reiseagentur in Lommatzsch ständig voran. Jetzt kommt der große Einbruch. Hausen musste alle Mitarbeiterinnen entlassen.

Das passierte am Dienstag, dem 31. März:

18.37 Uhr: Nicht nur auf die Wirtschaft in Riesa hat die derzeitige Corona-Pandemie Auswirkungen – auch auf die Vereine der Sportstadt. Sebastian Lohse, Vizevorstand des SC Riesa, berichtet von der aktuellen Situation.

17.25 Uhr: Die Corona-Krise macht auch den hiesigen Wirtschaftsunternehmen zu schaffen. Nicht alle nutzen Kurzarbeit als Lösung. Sechs Chefs erzählen, wie es ihren Firmen derzeit ergeht.

16.45 Uhr: Die Landratswahl in Meißen kann aus Sicht des Innenministeriums wie geplant stattfinden. Das teilte die Behörde auf SZ-Anfrage mit. Zuletzt hatte der AfD-Landtagsabgeordnete Zweifel an der Durchführung der Wahl geäußert.

14.00 Uhr: Aufatmen bei den Markthändlern in Riesa: Nachdem die Landesregierung das Verbot am Montag gelockert hat, kann der Markt in Riesa schon am Mittwoch wieder öffnen. Der Zugang ist jedoch begrenzt.

13.20 Uhr: Eigentlich sollte heute die Sitzung des Moritzburger Gemeinderates nachgeholt werden, die vergangene Woche nicht stattfinden konnte, weil zu viele Räte aus Angst vor Corona absagten. Doch die Sitzung muss erneut verschoben werden.

12.27 Uhr: Die Zahl der Infizierten ist im Kreis Meißen auf 77 gestiegen. Das geht aus einer Mitteilung des Landratsamtes hervor. In ganz Sachsen gibt es mittlerweile 2.084 Corona-Infizierte.

12.00 Uhr: Nicht nur in Meißen und Radebeul haben die Baumärkte wieder offen. Auch in Riesa können die Menschen wieder einkaufen. Im Toom ist deshalb derzeit alles anders.

11.10 Uhr: Eigentlich wollte die Stadt Lommatzsch im Jahr 2024 schuldenfrei sein. Doch die Corona-Krise hat die Planung durcheinander gebracht. Nun stellt sich die Frage: Ist das überhaupt noch zu schaffen?

9.55 Uhr: Alle Jahre wieder kommt zu Ostern nicht nur der Osterhase, sondern ins Waldbad Oberau auch die Camper. Doch daraus wird dieses Jahr nichts. Auch die Baderöffnung steht in den Sternen.

8.10 Uhr: Kaum etwas ist derzeit so gefragt wie Mundschutz. Auch die Diakonie-Flüchtlingsberatung stellt 1.500 Masken für das Gesundheitsamt her. Nun bittet die Einrichtung um Stoffspenden.

7.35 Uhr: Obi, Toom, Landmaxx – Einkaufen ist in den Baumärkten in Meißen und Radebeul noch möglich. Jeder Markt hat jetzt aber seine besonderen Regeln, Öffnungszeiten und Zugänge.

Das passierte am Montag, dem 30. März:

17.20 Uhr: Das Telefon in der Agentur für Arbeit in Riesa steht nicht mehr still. Um dem Ansturm an Anfragen gerecht zu werden, gibt es eine zuästzliche lokale Service-Rufnummer. Und auch per Post kann man die Agentur kontaktieren.

15.10 Uhr: Das wird auch die Händler im Kreis Meißen freuen: Die Schließung der Wochenmärkte, die vom Freistaat Sachsen im Rahmen der Ausgangsbeschränkungen am 22. März verhängt wurde, wird teilweise wieder gelockert. Händler dürfen unter bestimmten Umständen nun wieder verkaufen.

13.55 Uhr: Der Vorrat an Einmal-Mundschutz neigt sich bei vielen Krankenhäusern oder Pflegediensten dem Ende. Freiwillige nähen deshalb Mundschutz aus Stoff. Nur das Material wird bei manchen knapp.

12.30 Uhr: Im Landkreis Meißen gibt es mittlerweile 69 Corona-Infizierte, einen mehr als am Sonntag. Um die Dunkelziffer zu ermitteln, sollen die Tests auch in der Region deutlich ausgeweitete werden.

11.44 Uhr: Bei der Sparkasse Meißen ist die Nachfrage nach Corona-Krediten derzeit eher noch verhalten. Die Unternehmen wollen lieber Zuschüsse, die sie später nicht zurückzahlen müssen, sagt Sparkassen-Vorstand Rainer Schikatzki im SZ-Interview.

10.35 Uhr: Das Finanzamt im Landkreis Meißen bleibt bis auf Weiteres geschlossen. Auch die telefonische Erreichbarkeit wurde eingeschränkt. Damit soll gewährleistet werden, dass die zunehmend große Anzahl eingehender Anträge zeitnah bewältigt werden kann.

9.10 Uhr: Der Wochenmarkt in Riesa fällt in den kommenden Wochen aus. Für einen Stand aber wurde jetzt kurzfristig eine Alternative organisiert.

8.05 Uhr: Im FTZ Glaubitz bewahrt der Landkreis Hilfsmittel für den Ernstfall auf. Jetzt soll dort mehr als eine Million Euro investiert werden. Denn die Ausrüstung kann im Notfall Leben retten.

7.15 Uhr: Pflegekräfte gehören zu den Menschen, die unsere Gesellschaft in der Corona-Krise am Laufen halten. Ihr Beruf ist derzeit mit ganz neuen Herausforderungen versehen. Nun appelliert Pfleger Eric Wilde an die Gesellschaft, um gruselige Zustände zu vermeiden.

Das passierte am Sonntag, dem 29. März:

19.55 Uhr: Die Straßen sind derzeit deutlich leerer als sonst, doch auf den Baustellen im Kreis Meißen herrscht Hochbetrieb. Bei Beobachtern sorgt das teilweise für Verwunderung. Das Wirtschaftsministerium erklärt, warum Baustellen noch immer erlaubt sind.

17.15 Uhr: Nur wenige Veranstaltungen in der Riesaer Stadthalle und Sachsenarena mussten im Zuge der Pandemie ganz abgesagt werden. Der Geschäftsführer hofft, dass nicht zu viele Tickets zurückgegeben werden.

16.45 Uhr: Insgesamt sechs Corona-Kranke werden derzeit im Kreis Meißen stationär behandelt, zwei davon sind beatmungspflichtig. Die Zahl der Infizierten ist indes auf 68 gestiegen, in ganz Sachsen sind mehr als 1.800 Menschen betroffen.

14.00 Uhr: Ein Riesaer Großvermieter setzt Prioritäten. Mieter sollen nur noch dringende Reparaturen melden, Umzüge besser warten: Die WGR reagiert auf Corona.

12.00 Uhr: Die Arbeit im Heimbüro ist für viele Einwohner im Landkreis Meißen Alltag geworden. Was bedeutet das eigentlich steuerlich?

9.45 Uhr: Rollende Supermärkte sind jetzt sehr gefragt. Bei Pflugs Mobile Frische in Schleinitz wurde wegen vieler Neukunden ein weiteres Mobil in Betrieb genommen.

Das passierte am Samstag, dem 28. März:

20.00 Uhr: Amazon hat wegen Corona mehr Arbeit. Der Versandriese kann von Lampertswalde aus bis vor die Haustür liefern. Deshalb zahlt er seinen Mitarbeitern nun mehr und braucht Verstärkung.

17.30 Uhr: "Steckt unsere Kameraden nicht an!" Kreisbrandmeister Ingo Nestler sagt, was die Feuerwehrleute jetzt anders machen, was ganz normal abläuft und was nach Corona wichtig ist.

12.30 Uhr: In Corona-Zeiten ist kein normaler Wahlkampf möglich, findet Riesas AfD-Abgeordneter Carsten Hütter. Tritt er selber als Landratsbewerber an?

11.15 Uhr: Die S-Bahn streicht im Elbland Zwischenzüge. Auf der Saxonia-Strecke von Radebeul-Ost über Coswig nach Leipzig bleibt der stündliche Takt erhalten.

Das passierte am Freitag, dem 27. März:

18.17 Uhr: Die zwei mit dem Coronavirus infizierten Ärzte am Elblandklinikum Meißen hatten keinen Patientenkontakt. Das teilte eine Sprecherin heute mit. Die beiden Ärzte hatten sich extern angesteckt und befinden sich derzeit in Quarantäne.

16.17 Uhr: Taxifahrer Heiko Schneider und seine Großenhainer Kollegen fahren auch in Corona-Zeiten weiterhin lebenswichtige Touren für Dialyse- oder Chemo-Patienten. Dafür müssen sie strenge Vorschriften einhalten.

17.08 Uhr: Weil derzeit mehr Menschen zu Hause kochen, steigen auch die Müllmengen. Der Abfallzweckverband erwägt nun, die Touren im Kreis Meißen zu ändern. Für Haushalte in Quarantäne gelten spezielle Entsorgungsregeln.

14.20 Uhr: Ihre Keramikwerkstatt in der Makarenkostraße kann Ines Hoferick zurzeit nicht öffnen, auch Kurse finden dort gerade nicht statt. Die Radebeulerin bietet deshalb nun eine Kinderbetreuung an.

13.35 Uhr: Das Coronavirus macht auch vor den Gotteshäusern nicht Halt. Der Radebeuler Pfarrer Björn Fischer hat sich deshalb etwas einfallen lassen: Er nimmt nun Gebetswünsche per E-Mail entgegen.

12.43 Uhr: Die Zahl der Infizierten im Landkreis Meißen ist auf 52 gestiegen. Das teilte soeben die Pressestelle des Landkreises mit. Mehr als 400 Menschen befinden sich in häuslicher Quarantäne.

12.25 Uhr: Die Bürgermeisterwahlen werden in Sachsen, mit Ausnahme von Radeburg und Oderwitz,  wegen der Corona-Krise verschoben. Auch Nossens Bürgermeister ist davon betroffen. Er muss seine persönliche Planung nun ändern.

11.10 Uhr: Eigentlich müssen Baumärkte geschlossen bleiben. Doch Toom im Riesapark behilft sich jetzt mit Sonderregeln. Davon profitieren nicht nur Handwerker, sondern auch Privatkunden.

10.05 Uhr: Ein männlicher Patient aus Italien wurde am Donnerstag ins Fachkrankenhaus in Coswig gebracht. Dort liegt er nun auf der Intensivstation. Sein Zustand ist nach Angaben der Ärzte ernst.

9.00 Uhr: Ein Mann aus Großenhain kann günstig chinesische Mundschutzmasken organisieren. Die will er dem Freistaat anbieten, doch das zuständige Ministerium winkt ab – aus einem bestimmten Grund.

8.10 Uhr: Das Wetter wäre derzeit ideal für einen Spaziergang durch den Tierpark in Meißen. Doch das Gelände ist wegen der Corona-Krise geschlossen. Und Tierparkchef Heiko Drechsler hat noch ein weiteres Problem.

7.35 Uhr: Die Corona-Krise trifft die Magnet Riesa in allen Bereichen. Auch das Hotel wird in den nächsten Tagen schließen, sagt Geschäftsführer Reiner Striegler. Der Geschäftsführer spricht von "existenziellen Einschnitten".

Das passierte am Donnerstag, dem 26. März:

19.05 Uhr: Eigentlich wollte der Stauchitzer Bürgermeister Frank Seifert (parteilos) im August in den Ruhestand gehen. Doch daraus wird nun nichts. Die Wahl seines Nachfolgers wurde wegen der Corona-Krise verschoben.

18.10 Uhr: Derzeit gibt es im Landkreis Meißen 42 Menschen, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben. Ein 47-jähriger Dresdner weiß, wie es diesen Menschen geht. Er selbst hat die Erkrankung gerade erst überstanden.

17.18 Uhr: Das Haus am Poppitzer Platz und der Tierpark in Riesa bleiben noch bis mindestens 19. April geschlossen. Das hat die Betreibergesellschaft FVG jetzt mitgeteilt.

16.40 Uhr: Die Corona-Krise stellt auch Stahl Riesa vor eine Belastungsprobe. Der Verein hofft jetzt auf Unterstützung der Fans – und verkauft Geistertickets.

16.06 Uhr: Die Fähre an der Gauernitzer Elbinsel ist "vorerst" weiter planmäßig unterwegs. Das teilt am Donnerstag der Betreiber, die Verkehrsgesellschaft Meißen (VGM), mit. Damit fährt zwischen Coswig und Klipphausen die letzte Elbfähre im Kreis.

15.15 Uhr: Bis letzte Woche noch durften Familienangehörige in die JVA Zeithain. Doch nun gilt ein komplettes Besuchsverbot. Vorzeitige Entlassungen wie in Nordrhein-Westfalen soll es aber vorerst nicht geben.

14.20 Uhr: Auch die Busse im Kreis Meißen werden immer leerer. Die Verkehrsgesellschaft Meißen geht von einem Rückgang zwischen 60 und 80 Prozent aus. Die Fahrpläne wurden angepasst, nun sollen weitere Einschränkungen diskutiert werden.

13.45 Uhr: Die Anzahl der Corona-Infizierten im Landkreis Meißen steigt auf 42. Amtsärztin Petra Albrecht begründet diesen moderaten Anstieg mit den strikten Ausgangsbeschränkungen, warnt aber vor Sorglosigkeit. Die Epidemie sei noch immer im Anfangsstadium.

13.10 Uhr: Gegen die aktuelle Situation haben auch Zauberer wie Milko Bräuer, Thomas Born oder Florian Steinborn kein magisches Mittel. Zuletzt sind ihnen reihenweise Auftritte weggebrochen. Nun nutzen sie die Krise für neue Projekte.

12.00 Uhr: In Radebeul haben Händler und Gewerbetreibende die Initiative Helferengel ins Leben gerufen. Sie wollen Menschen in Not über die Corona-Zeit helfen – zum Beispiel mit Einkäufen oder Gassi gehen. Es ist nicht das einzige Hilfsangebot.

11.35 Uhr: Nicht nur der Riesaer Wochenmarkt findet vorerst nicht mehr statt. Auch in Großenhain bleibt der Marktplatz bis auf Weiteres leer.

11.05 Uhr: Besuche im Altenheim sind derzeit verboten. Eine Riesaer Einrichtung ruft deshalb zu einem Wettbewerb auf – und lockt mit Preisen.

10.17 Uhr: Die Stadt Riesa hat in Anbetracht der aktuellen Situation Mahnungen vorerst ausgesetzt. Unternehmen können Steuerzahlungen nun stunden. Bei Ordnungswidrigkeiten gibt es aber keine Milde.

9.15 Uhr: Beim Bäcker um die Ecke einkaufen wird jetzt wichtig. Die Bäckereien in der Region sind besonders auf die Kunden aus dem Ort angewiesen.

8.45 Uhr: Die nächsten Wochenmärkte in Riesa fallen nun doch aus. Das hat die Stadtverwaltung nun bekannt gegeben. Ab Freitag sei kein Verkauf mehr auf dem Rathausplatz möglich.

8.20 Uhr: Wie ernst nehmen Lebensmittelläden den Infektionsschutz? Die SZ war im Landkreis Meißen zur Stippvisite in den Märkten.

7.40 Uhr: Die Lößnitzgrundbahn dampft am Freitag das vorerst letzte Mal über die Gleise. Denn in Anbetracht der aktuellen Situation hat der Betreiber entschieden, den Betrieb einzustellen.

Das passierte am Mittwoch, dem 25. März:

19.15 Uhr: Mit Videotelefonie machen Großenhainer Mitarbeiter aus dem Betreuten Wohnen ihren Bewohnern eine große Freude.

17.30 Uhr: Tourismusoffensive in Meißen. Das Rathaus will die Zeit nutzen, Hotels und Restaurants beim Einstieg in Online-Buchungsportale zu helfen.

14.40 Uhr: Das Nünchritzer Werk der Wacker Chemie AG meldet den ersten Corona-Fall. Beim größten privaten Arbeitgeber im Landkreis Meißen arbeiten 1.500 Beschäftigte. Die Produktion sei aber nicht gefährdet, so eine Pressesprecherin.

13.50 Uhr: Im Landkreis Meißen ist ein erstes Todesopfer zu beklagen. Die 86-jährige Frau wies mehrere Vorerkrankungen auf. Derweil werden weitere Schutzmaßnahmen ergriffen, unter anderem im ÖPNV.

12.30 Uhr: Das Meißner Elblandklinikum hat bestätigt, dass mehrere Ärzte positiv auf das Coronavirus getestet wurden. Nun folgen Konsequenzen für Mitarbeiter und Patienten.

12.15 Uhr: Der Elbetierpark Hebelei hatte zuletzt mit vielen Widrigkeiten zu kämpfen, jetzt schreckt auch noch das Coronavirus Besucher ab. Doch eine außergewöhnliche Spendenbereitschaft macht Hoffnung.

11.50 Uhr: Doppelte Nachfrage im Seifenwerk Riesa. Gerade erst war der Traditionsbetrieb aus der Insolvenz gerettet worden. Jetzt verschafft die Hygiene-Nachfrage ihm eine Extra-Schicht.

11.10 Uhr: Die Kirchgemeinde Riesa sagt alle Veranstaltungen der nächsten Wochen ab. Doch es gibt Alternativen. 

11.05 Uhr: Das Coronavirus ist vor allem für ältere Menschen gefährlich. In betreuten Wohneinrichtungen darf deshalb aktuell kein Besuch empfangen werden. Die Großenhainer Einrichtung Advita sorgt trotzdem für Kontakte.

11.00 Uhr: Auch zu Zeiten des Coronavirus kann geheiratet werden. Das Standesamt Meißen stellt jedoch einige Bedingungen auf. 

10.30 Uhr: Die Moritzburger Gemeinderatssitzung ist geplatzt. Nur sechs der 18 Räte sind erschienen. Wie wichtige Entscheidungen nun trotzdem gefällt werden sollen.

10.00 Uhr: "Wir betrachten die Infektion als einen Marathon." Die Großenhainer Rehaklinik ist spezialisiert auf die Behandlung Schwerstkranker - und kann nun zum wichtigen Partner werden.

9.45 Uhr: Beinahe wäre die Gemeinderatssitzung in Schönfeld ausgefallen. Fast die Hälfte aller Räte hatte sich nicht in der Mehrzweckhalle eingefunden, in die die Sitzung verlegt worden war. Doch ist das Coronavirus wirklich der Grund dafür?

Das passierte am Dienstag, dem 24. März:

18.30 Uhr: Ab sofort läuten in Lommatzsch täglich um 18 Uhr alle Glocken. Damit soll allen Menschen gedankt werden, die sich jetzt während der Coronakrise für ihre Mitmenschen einsetzen und den Zusammenhalt der Gesellschaft stärken.

17.55 Uhr: Das Riesaer Rathaus ist bereits seit mehr als einer Woche für den Besucherverkehr geschlossen. Auch die Mitarbeiter sind mittlerweile im Corona-Betrieb. Doch nicht jeder kann im Homeoffice arbeiten.

16.00 Uhr: Die Agentur für Arbeit erreichen derzeit zehnmal so viele Anrufe wie üblich. Die Menschen im Kreis beschäftigen zahlreiche Fragen. Was bedeutet es, Kurzarbeitergeld zu bekommen? Und wie gefährlich wird die Corona-Krise für die Jobs im Kreis? Im SZ-Interview gibt die Chefin der Arbeitsagentur Antworten.

15.50 Uhr: Der Stadtverwaltung Großenhain liegen derzeit vier Anträge auf Stundung der Gewerbesteuern vor. Der Steuerpflichtige kann beim Sachgebiet Steuern einen Antrag stellen. Auf Stundungszinsen kann laut Pressemitteilung verzichtet werden. Anträge auf Änderung der Gewerbesteuer-Vorauszahlung und deren Aussetzung der Vollziehung sind beim zuständigen Finanzamt zu stellen. Bei Stundungen verschiebt sich lediglich der Zahlungseingang der Steuererträge, teilt die Stadtverwaltung mit.

14.45 Uhr: Die Zahl der Corona-Patienten im Kreis Meißen ist deutlich gestiegen, mittlerweile sind 35 Menschen infiziert. In ganz Sachsen gibt es nun 1.018 Infizierte. Im Kreis Meißen müssen die ersten Corona-Kranken stationär behandelt werden.

14.20 Uhr: Das Fachklinikum Coswig nimmt zwei Corona-Patienten aus Italien auf. Sie sollen auf der Intensivstation behandelt werden.  Der erste wird am Mittwoch erwartet.

14.00 Uhr: Anruf beim Chef der Sachsenarena Riesa: John Jaeschke leitet eine der größten Event-Hallen Sachsens. Veranstalter und Gastronomen über ihre Sorgen und Hoffnungen in Zeiten der Corona-Krise.

13.30 Uhr: Das Krokofit in Radebeul musste zuletzt schließen. Die Zwangspause in Schwimmhalle und Fitnessstudio wird nun für Arbeiten genutzt, die sonst nicht möglich sind.

12.10 Uhr: Ein Riesaer Fahrdienst erledigt in der Corona-Krise für Schwerkranke kostenfrei Besorgungen. Für viele ältere Leute ist es in diesen Zeiten eine seltene Gelegenheit, mit anderen Menschen ins Gespräch zu kommen.

11.00 Uhr: In Weinböhla ist ein Zirkus gestrandet. Ohne Aufführung verdient die Familie kein Geld, kann kein Futter für die Tiere kaufen und Rechnungen bezahlen. (pz)

10.30 Uhr: Falsche Verwandte und falsche Polizisten nutzen jetzt die Krisensituation aus. Hinweise vom Leiter des Betrugskommissariats der Polizeidirektion. (per)

9.15 Uhr: Auch in Radebeul wird die Einhaltung der Ausgangssperre dieser Tage vielfach kontrolliert. Dafür verantwortlich ist unter anderem der Gemeindliche Vollzugsdienst, der jeden Tag seine Runde durch die Stadt dreht.

8.20 Uhr: Der zweite Tag mit Ausgangssperre hat begonnen. In Riesa hielten sich am Montag viele Menschen an die neuen Regeln, nur vereinzelt kam es zu Treffen in der Stadt. Insgesamt neun Einsätze hatte die Polizei im Zusammenhang mit der Ausgangssperre zu verzeichnen.

7.30 Uhr: Die Apotheken arbeiten in der Coronakrise am Limit, viele Medikamente werden rar. Eines ist dabei ganz besonders gefragt.

Das passierte am Montag, dem 23. März:

19.20 Uhr: Eine Riesaer Kinderärztin musste jetzt ihre Praxis schließen, weil es dort einen Corona-Fall gegeben hatte. Das Personal wurde anschließend unter Quarantäne gesetzt. Die Ärztin selbst infizierte sich nicht mit dem Virus.

18.08 Uhr: Die aktuelle Situation stellt auch die Schulen im Kreis Meißen vor Herausforderungen. Jede hat ihr eigenes System entwickelt, damit bei den Schülern keine Langeweile aufkommt. Die Erfahrungen sind unterschiedlich.

17.15 Uhr: Die für heute geplante Sitzung des Gemeinderates Diera-Zehren wurde nun doch abgesagt. Die Sitzung sollte ursprünglich trotz der Coronakrise stattfinden, weil wichtige Beschlüsse zu einem geplanten Wohngebiet getroffen werden sollten.

16.10 Uhr: Einige Wirte im Kreis Meißen versuchen mit einem besonderen Service ihre Kunden zu halten. Nicht alle stehen das durch. (SZ/pa)

15.04 Uhr: Die Zahl der Infizierten im Kreis Meißen ist auf 26 gestiegen. In ganz Sachsen haben sich mittlerweile 865 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Die Polizei im Kreis Meißen kontrolliert indes die Einhaltung der Ausgangssperre.

14.06 Uhr: Genauso wie Schulen und Kitas mussten deutschlandweit auch die Standorte der Arche schließen. Dadurch fällt allerdings auch die kostenlose Essensversorgung und Betreuung für die Kinder dort weg. Das Hilfswerk hat seine Arbeit deshalb umgestellt.

14.00 Uhr: Ob die Sitzung des Moritzburger Gemeinderats heute Abend um 19 Uhr wie geplant im Auditorium der Ev. Hochschule stattfinden kann, ist ungewiss. Bisher haben sich nach Auskunft von Bürgermeister Jörg Hänisch bereits sieben von 18 Gemeinderäten entschuldigt. Um beschlussfähig zu sein, müssen aus dem Gremium einschließlich des Bürgermeisters mindesten zehn Mitglieder anwesend sein. Auf der Tagesordnung stehen wichtige Beschlüsse für Bauvergaben und zum Haushalt der Gemeinde. (SZ/gör)

12.10 Uhr: Um schneller auf Anfragen zum Thema Coronavirus reagieren zu können, hat die Stadt Radebeul jetzt eine separate E-Mail-Adresse eingerichtet. Zudem wurden verschiedene Termine bis auf Weiteres ausgesetzt.

10.20 Uhr: Seit heute gilt in ganz Sachsen eine Ausgangssperre. Dadurch sollen unnötige Kontakte zwischen den Menschen auf ein Minimum reduziert und die Ausbreitung des Coronavirus abgebremst werden. Deshalb sind nur noch die nötigsten Dinge erlaubt.

8.35 Uhr: Wo normalerweise getobt und gespielt wird, herrscht zuletzt gähnende Stille. Auch in Großenhain waren am Wochenende nur wenige Menschen unterwegs. Viele nutzen die aktuelle Situation für Renovierungen – so auch der Chef des Schützenhauses.

7.43 Uhr: Normalerweise näht eine Firma aus Coswig maßgeschneiderte Hundebekleidung. Doch in Anbetracht der aktuellen Situation haben Carmen und Jörg Düring ihr Sortiment kurzerhand umgestellt – und fertigen jetzt Mundschutz an.

Das passierte am Sonntag, dem 22. März:

19.25 Uhr: Mittlerweile hat der Freistaat Sachsen eine Ausgangssperre erlassen. Diese gilt ab Montag, 0 Uhr. Die Stadt Coswig hatte bereits am Sonnabend neue Regeln aufgestellt und die Ansammlung von Menschen im Stadtgebiet verboten.

17.10 Uhr: Nicht nur in Meißen und Radebeul strömten die Menschen gestern noch einmal in die Baumärkte. Auch in Riesa war kurz vor der vorübergehenden Schließung von Toom und Stabilo viel los. Die Menschen zeigten größtenteils Verständnis für die Maßnahmen der Regierung.

15.26 Uhr: Die Gedenkstätte Ehrenhain Zeithain hat bereits jetzt die Gedenkfeier abgesagt, die für den 23. April 2020 geplant war. Dann jährt sich zum 75. Mal die Befreiung des Kriegsgefangenenlagers Zeithain. Möglicherweise wird die Feier nachgeholt.

13.40 Uhr: Im Laufe des Wochenendes wurden am Elblandklinikum in Meißen zwei Zelte aufgebaut. Diese sollen künftig für Covid-19-Tests dienen. Zudem werden weitere Ressourcen zur Behandlung schwerstkranker Patienten sowie neue Testmöglichkeiten erschlossen.

13.03 Uhr: Die Zahl der Menschen aus dem Landkreis Meißen, die sich mit dem neuartigen Coronavirus infiziert haben, ist auf 25 gestiegen. Das teilte das sächsische Sozialiministerium am Mittag mit. In ganz Sachsen sind jetzt 731 Menschen infiziert.

12.15 Uhr: Viele Großveranstaltungen mussten wegen der Corona-Pandemie schon abgesagt werden. Ob die 29. Karl-May-Festtage in Radebeul wie geplant vom 22. bis 24. Mai gefeiert werden, ist noch nicht entschieden.

10.18 Uhr: Normalerweise gibt es das nur Ostern und Weihnachten: Stillstand im Riesaer Reifenwerk. Wo sonst an 350 Tagen pro Jahr im Schichtbetrieb gearbeitet wird, kehrt dieser Tage Ruhe ein.

8.30 Uhr: Sie lassen die Kirche zwar im Dorf, bringen das Wort zum Sonntag aber direkt nach Hause: Pfarrerin Sarah Zehme vom Kirchspiel Großenhain widmet sich in einem Podcast der Krankheit, die um die Welt geht. Und die Predigt von Pfarrer Dietmar Pohl kann hier heruntergeladen oder nachgelesen werden. (SZ/ck)

8.00: Der Gemeinderat von Diera-Zehren will am Montag trotz Coronakrise tagen. Nur der Ort wurde geändert. Ein Beschuss soll wohl unbedingt durchgebracht werden.

Das passierte am Samstag, dem 21. März:

19.10 Uhr: Direkt neben der Coronastation des Elblandklinikums in Meißen sind heute zwei beheizbare Zelte aufgebaut worden. Diese sollen als Notfall-Krankenhaus für Corona-Kranke dienen.

16.55 Uhr: Kräuter, Zaunslatten und Lackfarbe: Unter anderem diese Dinge landeten heute in den Baumärkten in Meißen und Radebeul in den Einkaufswagen der Menschen. Die waren zu Hunderten noch einmal in die Baumärkte geströmt.

15.30 Uhr: Die Stadt Großenhain kontrolliert in Zusammenarbeit mit der Polizei das Betretungsverbot von Spielplätzen. OB Sven Missbach appelliert an seine Einwohner: „Bleiben Sie zu Hause!“ (SZ/ck)

15.00 Uhr: Die Zahl der Menschen aus dem Kreis Meißen, die sich mit dem neuartigen Coronavirus infiziert haben, ist laut Angaben des Sozialministeriums auf 21 gestiegen. In ganz Sachsen sind nun 650 Menschen betroffen.

14.40 Uhr: Vielerorts wird derzeit auf ausreichend Abstand geachtet. Damit das auch beim Einkaufen funktioniert, haben Kaufland und Elbgalerie in Riesa nun Vorkehrungen getroffen.

13.25 Uhr: Eigentlich sollte am Freitag im Riesaer Ölwerk und bei Frosta in Lommatzsch gestreikt werden. Doch Menschenansammlungen sind in Zeiten des Coronavirus nicht erlaubt. Die Gewerkschaft hat die Streiks deshalb vorerst ausgesetzt.

11.30 Uhr: Das letzte Erlebnis Baumarkt lockt in Radebeul und Meißen Tausende an. Vor den Obi-Märkten der beiden Städte wie auch vor dem Meißner Toom-Markt bilden sich zeitweise Schlangen bis zu 150 Metern. Viele  wollen sich noch alles Notwendige für den Frühjahrsgarten holen. Die Märkte sind noch bis 18 Uhr geöffnet. Ab nächster Woche ist geschlossen. (SZ/per)

10.50 Uhr: Gewisse Erledigungen müssen auch während der Coronakrise gemacht werden. Um ältere Menschen zu unterstützen, bieten die Meißner Pfadfinder nun ihre Hilfe an.

9.05 Uhr: Die Stimmung im Meißner Elblandklinikum erinnert derzeit an die Zeit des Hochwassers 2013. Auch damals hatten die Behörden verheerende Auswirkungen prognostiziert, doch erst einmal blieb es ruhig. Die hiesige Klinik tut indes alles dafür, um im Notfall vorbereitet zu sein.

Das passierte am Freitag, dem 20. März:

18.05 Uhr: In der Stadt Radebeul gibt es aktuell vier Corona-Fälle, teilt OB Bert Wendsche (parteilos) auf Anfrage der SZ mit. Eine weitere Ausbreitung sei unbedingt zu verhindern, so Wendsche. Doch als Mitarbeiter des Ordnungsamtes zuletzt Kontrollgänge machten, wurden ihnen sogar Prügel angedroht.

17.10 Uhr: Ein Online-Portal für Meißner Gewerbetreibende. Eine Firma bietet die kostenlose Möglichkeit, Waren im Internet anzubieten und zu vertreiben. (SZ/ul)

15.15 Uhr. Die Sparkasse Meißen wird ab kommenden Mittwoch in zehn Filialen nur noch den Automatendienst anbieten. Wie Sparkassen-Pressesprecher Ralf Krumbiegel informiert, sei der Zahlungsverkehr gesichert. Weitere Hotlines würden den Kunden angeboten. In den offenen Filialen werden die Hygieneregeln verschärft. (SZ/per)

15.00 Uhr: Die Diakonie kann ihre Tafel-Ausgabe in Großenhain mit Hygiene-Vorsichtsmaßnahmen fortführen. Das wurde nach der heutigen Öffnung bilanziert. Nach einer kurzen Ansprache haben alle Beteiligten den Ernst der Lage begriffen und sich vorbildlich an die Vorgaben gehalten, heißt es. Die Lebensmittel reichten auch wieder für alle. (SZ/krü)

14.30 Uhr: Nachdem monatelang wegen der Trockenheit kein Schiff auf der Elbe fahren konnte, gibt es derzeit verstärkt Schiffstransporte - auch zwischen Tschechien und Deutschland - um die Versorgung stabil zu halten. So haben allein am Donnerstag im Hafen Riesa fünf Schiffe auf ihre Be- und Entladung mit Getreide, Containern und Düngemitteln gewartet.

14.00 Uhr: Der Zweckverband Abfallwirtschaft Oberes Elbtal schließt seine Wertstoffhöfe. Doch die Müllabfuhr ist weiterhin gesichert.

13.40 Uhr: Die Agentur für Arbeit in Riesa weist nochmals darauf hin, dass sich die Menschen aus dem Kreis Meißen nur im Notfall per Telefon bei der Behörde melden sollen. Noch immer sind die Telefonnetze überlastet, weil die Agentur zuletzt zehnmal so viele Anrufe wie üblich erreichen.

12.30 Uhr: Die Zahl der Corona-Infizierten im Landkreis Meißen steigt auf 18. Landratsamt und Sozialministerium weisen erneut darauf hin, sich an die Beschränkungen zu halten. Außerdem wird zur Solidarität vor allem mit älteren Menschen aufgerufen.

11.35 Uhr: Das Innenministerium hat den vom Landkreis Meißen geplanten Katastrophenalarm abgelehnt. Die Lage sei derzeit noch beherrschbar, heißt es aus dem Ministerium.

10.45 Uhr: Der neue Bürgermeister in Radeburg wird per Briefwahl gewählt. Der Termin am 29. März wird so eingehalten und trotzdem den Kontakteinschränkungen wegen des Coronavirus Rechnung getragen. (SZ/gör)

10.20 Uhr: Beim Hof Mahlitzsch kommt es derzeit zu Verzögerungen und Lieferengpässen. Man arbeite mit Hochdruck daran, das Problem zu lösen, teilt das Team mit. Aufgrund der großen Nachfrage ist der Onlineshop in den Abendstunden aber häufig überlastet.

9.15 Uhr: Der Elbetierpark Hebelei hat aktuell weiterhin geöffnet. Doch Betreiber Sven Näther muss starke Einschränkungen hinnehmen. Auch für die Gäste gelten strenge Regeln.

7.50 Uhr: Die Spargelbauern in der Region fürchten derzeit um ihre Ernte. Zwar gibt es Sonderregelungen für die Einreise von Erntehelfern aus anderen Ländern, aufgrund einer möglichen Ausbreitung des Coronavirus sehen das manche Bauern aber skeptisch. Und befürworten eine andere Idee.

Das passierte am Donnerstag, dem 19. März:

18.10 Uhr: Auch die Stores und Outlets der Porzellanmanufaktur Meissen haben mittlerweile nicht mehr geöffnet. Laut Manufaktur gilt dies zunächst bis voraussichtlich 20. April. Der Onlineshop bleibt aber weiter erreichbar.

17.45 Uhr: Der Fährbetrieb zwischen Strehla und Lorenzkirch war nach der üblichen Winterpause erst Anfang des Monats wieder aufgenommen worden. Nun ist er bereits wieder eingestellt.

15.40 Uhr: Die Anzahl der mit dem Coronavirus Infizierten im Landkreis Meißen liegt nun bei 17. Das teilten Landratsamt und Staatsministerium für Soziales am Donnerstag mit. 185 Personen befinden sich demnach in häuslicher Quarantäne. Landrat Arndt Steinbach forderte erneut alle Bürger auf, sich an die restriktiven Anordnungen zu halten. Zudem prüfe der Kreis weitere Schritte.

15.30 Uhr: Solidarität geht anders: Aus einem Meißner Lager wurden 50 Mundschutzmasken gestohlen. Und das ist noch nicht alles.

14.45 Uhr: Stadtverwaltung Großenhain und Polizei kontrollieren in Großenhain, ob nur die Geschäfts geöffnet haben, die das auch dürfen.   

14.30 Uhr:  Viele Anfragen erreichen die Stadtverwaltung Großenhain derzeit zu den Elternbeiträgen. Können sie für die Zeit der geschlossenen Kindereinrichtungen erstattet werden? "Diese Fragen werden gerade intensiv geprüft. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir gegenwärtig noch keine verbindliche Aussage treffen können", sagt Stadtsprecherin Diana Schulze. Sobald das Rathaus eine Antwort hat, ist diese auf einer eigens wegen des Coronavirus eingerichteten Internetseite nachzulesen. (SZ/krü) 

13.00 Uhr: Wer Eintrittskarten für das Traumschloss Schönfeld erworben hat, kann diese behalten. Denn es ist gelungen, so der Förderverein Schloss Schönfeld, diese Veranstaltungen zu verlegen. Das betrifft den 29. März und den 5. April.  (SZ/krü)

12.00 Uhr: Seit heute müssen zahlreiche Läden in Sachsen aufgrund einer Verfügung der Regierung vorerst geschlossen bleiben. Doch in der Region rund um Radebeul haben einige Händler kreative Ideen, um trotzdem noch Ware anbieten zu können. Auch im Raum Riesa gibt es ab heute einige Änderungen.

11.15 Uhr: Die Bürgermeisterwahl am 29. März in Radeburg findet ausschließlich als Briefwahl statt, das hat nach einer Mitteilung der Stadtverwaltung das Landratsamt entschieden. Die entsprechenden Unterlagen werden vom Rathaus verschickt. Einzige Bewerberin ist Amtsinhaberin Michaela Ritter (parteilos). (SZ/gör)

9.30 Uhr: Das Rollende Gastmahl in Radeburg kocht und liefert weiter. Fast von einem zum anderen Tag sind zwei Drittel der Bestellungen weggefallen. Aber es gibt auch neue Nachfragen. (SZ/pa)

8.15 Uhr: Wegen der Coronavirus-Pandemie kann der Spitzhaustreppenlauf in Radebeul nicht wie geplant im April stattfinden. Die Sportler sind aufgerufen, weiter zu trainieren. (SZ/pa)

7.30 Uhr: Wegen des Coronavirus sind ab Montag im Landkreis weniger Busse unterwegs. Züge dagegen fahren planmäßig. (SZ/pa)

Das passierte am Mittwoch, dem 18. März:

19.05 Uhr: Ungewöhnliche Szenen gab es heute vor dem Amtsgericht in Riesa. Richterin Ingeborg Schäfer hat die Absprache zu einem Prozess kurzerhand ins Freie verlegt – weil die Verteidigerin des Angeklagten vor kurzem im Skiurlaub in Österreich war.

18.45 Uhr: Der Riesaer Stadtrat hat in seiner Sitzung am Mittwoch beschlossen, den Eltern, die ihre Kinder zu Hause betreuen, die Elternbeiträge zu erlassen. Die Maßgabe gilt zunächst bis 17. April.

17.05 Uhr: Normalerweise liefert der Riesaer Gastronomiebetrieb Selle rund 1.500 Essen in die Schulen der Region. Doch aufgrund der aktuellen Situation sind es deutlich weniger. Das erfordert individuelle Absprachen. Immerhin die Lieferung der Zutaten funktioniert noch.

15.00 Uhr: Die Seniorenresidenz Pro Civitate mit Häusern in Meißen und Großenhain wird ab Mitternacht seine Türen für den Besucherverkehr schließen. (SZ/ck)

14.20 Uhr: Die Kita-Notbetreuung in Radebeul ist abgesichert. Darüber informierte am Mittwochmittag OB Bert Wendsche (parteilos). Aus den Kindereinrichtungen seien die notwendigen Rückmeldungen gekommen, wonach alle Kinder von Elternpaaren mit sogenannten systemrelevanten Berufen untergebracht werden können.

14.00 Uhr: Der Chef des Elblandklinikums Meißen Frank Ohi im exklusiven SZ-Gespräch zu den Anforderungen an das medizinische Personal in der Corona-Krise. (SZ/pa)

13.35 Uhr: Mittlerweile gibt es zwölf Corona-Fälle im Kreis Meißen. Der Anstieg ist im Vergleich zu gestern moderat. Das verschafft den Behörden und Kliniken mehr Zeit für die Vorbereitungen.

12.20 Uhr:  Die Schulen sind geschlossen. In der Kurfürst-Moritz-Oberschule Boxdorf geht der Unterricht dennoch fast nach Stundenplan weiter. (SZ/gör)

11.15 Uhr: Rathäuser schließen zeitweise. Direkte Kontakte mit den Bürgern sollen vermieden werden. Das öffentliche Leben ist lahmgelegt. (SZ/pa)

9.20 Uhr: "Die Sitzungen des Stadtrates finden statt." Meißens Oberbürgermeister Olaf Raschke (parteilos) im SZ-Gespräch zu Hamsterkäufen, Hausarbeit und Hilfsbereitschaft. (SZ/pa)

9.00 Uhr: Bitte nur eine Packung! In Meißen gehen die Verkäuferinnen in Supermärkten jetzt rigoros gegen Hamsterkäufer vor. (SZ/pa)

8.15 Uhr: Auch die Gemeindeverwaltungen rund um Großenhain reagieren nun auf die aktuelle Situation. Viele von ihnen sind ab heute geschlossen. Und es gibt noch weitere Einschränkungen.

Das passierte am Dienstag, dem 17. März:

18.22 Uhr: Die Alten- und Pflegeheime im Kreis Meißen haben aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus nun auch den Besucherverkehr weitgehend eingestellt. Vielerorts dürfen Angehörige nur noch in Ausnahmefällen in die Einrichtungen. Mancherorts ist Besuch sogar gänzlich verboten. (SZ/ks)

17.00 Uhr: In der Großenhainer Tafel werden die Lebensmittel knapp. Wie der Geschäftsführer der Diakonie, Hans-Georg Müller,  vermutet, liege das an der größeren Nachfrage in den Supermärkten. Die Mitarbeiter bemühen sich dennoch, das Angebot für die Bedürftigen so gut es geht aufrechtzuerhalten.

16.30 Uhr: Das Hallenschwimmbad in Riesa bleibt ab heute bis auf Weiteres geschlossen. Das ist eines der Ergebnisse einer Krisensitzung, zu der OB Marco Müller die Gesellschafter der städtischen Tochterfirmen ins Rathaus einlud, um das weitere Vorgehen in der aktuellen Situation der Corona-Pandemie zu beraten.

16.00 Uhr: Ab Donnerstag müssen auch viele Großenhainer Innenstadtgeschäfte schließen. Die städtische Wirtschaftsförderung hat einen Newsticker zu Fördermöglichkeiten und anderen wichtigen Infos zusammengestellt. Informationen über die Schließung der Großenhainer Geschäfte finden Kunden auf einer separaten Internetseite. Die Schließungen sollen bis 20. April gelten. 

14.30 Uhr: Großenhains Autofrühling fällt in diesem Jahr aus. Die Organisatoren haben sich aufgrund der aktuellen Lage für eine Verschiebung auf den 24. April 2021 entschieden. (SZ/ck)

13.30 Uhr: Im Landkreis wurden mittlerweile elf Corona-Fälle bestätigt. Das Landratsamt zieht weitere Konsequenzen. 

12.20 Uhr: Der Virus bremst die Dampflok aus. Die Interessengemeinschaft Dampflok Nossen hat die Sonderfahrten zu Ostern abgesagt.

11.15 Uhr: Das Meißner Amtsgericht setzt Verhandlungen ab.Geschlossen ist das Gericht aber nicht. Für Besucher gelten besondere Regelungen. (SZ/pa)

10.00 Uhr: Großenhains Stadtverwaltung hat eine Plattform geschaltet, auf der sich die Einwohner ab sofort über die neusten Entscheidungen in der Stadt informieren können. Damit wolle man auch Gerüchten vorbeugen. (SZ/ck)

9.20 Uhr: Auch Riesas Händler reagieren: Die zweite Ausgabe der Kleinkunstmeile auf dem Boulevard ist abgesagt.

9.10 Uhr: Während viele Unternehmen auf Heimarbeit umstellen, läuft die Produktion in der Porzellanmanufaktur Meissen weiter. Eine Einstellung könnte zur Herausforderung werden. Um eine Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern, hat das Unternehmen die Hygienevorkehrungen deutlich verstärkt. (SZ/ks)

9.00 Uhr: Die Arche Meißen, Radebeul und Dresden schließt. Mittwoch kann kein Essen mehr ausgegeben werden. Dennoch wird die Versorgung der betroffenen Familien aufrecht erhalten. (SZ/pa)

Das passierte am Montag, dem 16. März:

20.30 Uhr: Die Hotels leiden unter Stornierungen. Buchungen bleiben aus. Immer attraktive Ausflugsangebote brechen weg. Vor allem auf der Elbe. (SZ/pa)

20.00 Uhr. Das Landesgymnasium räumt sein Internat. Die Schule für Hochbegabte hat alle Jugendlichen nach Hause geschickt und profitiert jetzt von langjähriger Übung. (SZ/pa)

18.30 Uhr: Jetzt gibt es zehn Corona-Infizierte im Landreis Meißen. Landrat Arndt Steinbach zur aktuellen Lage. (SZ/pa)

17.30 Uhr: Die Großenhainer Sportvereine stellen den Betrieb ein. Statt Training und Wettkämpfen gibt es jetzt jede Menge Fragezeichen.

17.15 Uhr: Der Riesaer Bäcker Brade reagiert auf die Corona-Pandemie. Unter anderem gibt es keine Sitzplätze mehr. Auch mitgebrachte Mehrwegbecher werden nicht akzeptiert.

14.35 Uhr: Die Musikschule des Landkreises Meißen schließt ab Dienstag. Der Unterricht wird bis voraussichtlich einschließlich der Osterferien ausgesetzt, informiert die Musikschule. Darüber hinaus entfallen alle Veranstaltungen. (SZ/nis)

14.30 Uhr: Wer noch nicht daran die Lust verloren hat, kann auch jetzt in Großenhain durchaus den Bund fürs Leben schließen. Das Standesamt, so Oberbürgermeister Sven Mißbach, stehe dafür weiterhin zur Verfügung. Allerdings dürfen bei der Trauung zurzeit nur das Brautpaar und maximal acht Gäste anwesend sein. (SZ/ck)

14.00 Uhr: Riesa verlegt weitere Veranstaltungen. Bei der Stadt-Tochter FVG bemüht man sich, für alle Termine einen Ersatz zu finden. Auch ein echter Besuchermagnet ist betroffen.

13.30 Uhr: Die Menge an Lebensmitteln für die Großenhainer Tafel ist spürbar zurückgegangen, sagt Hans-Georg Müller, Geschäftsführer der Diakonie Riesa-Großenhain. Grund ist die starke Nachfrage in den Supermärkten. Die Mitarbeiter bemühen sich dennoch um bestmögliche Versorgung der Bedürftigen. Die Tafel-Einrichtung in der Auenstraße ist am Mittwoch wieder von 10 bis 12 Uhr geöffnet. (SZ/krü)

12.45 Uhr: Der SC Riesa zieht Konsequenzen aus der aktuellen Coronakrise und stellt den Sportbetrieb vollständig ein. 

11.45 Uhr: Das Rathaus Coswig hat ab sofort eingeschränkte Öffnungszeiten. Der interne Dienstbetrieb wird aufrechterhalten. Anträge, die per Post oder E-Mail eingehen, werden bearbeitet. Die Einsichtnahme in Unterlagen findet jedoch nur nach telefonischer Absprache statt. Alle öffentlichen Veranstaltungen fallen aus.

11.25 Uhr: Die Familienbäckerei Brade bittet ihre Kunden landkreisweit um bargeldlose Zahlung. "Alles entscheidend ist es jetzt, jeglichen Kontakt zu vermeiden", so Matthias Brade. Wie das Mitglied der Meißner Bäckerinnung betont, sei die Produktion aller Waren jedoch gesichert. Die Zulieferung von Rohstoffen wäre ungehindert gegeben. (SZ/ck)

11.00 Uhr: Das Meißner Gesundheitsamt gibt weitere Tipps zum Umgang mit dem Coronavirus. Reisende sollten sich selbst isolieren. (SZ/pa)

10.45 Uhr: In diesen Zeiten umso wichtiger: Die Blutspendeaktion im Großenhainer Alleegässchen von 15.30 Uhr bis 18. 30 Uhr findet statt. (SZ/ck)

10.30 Uhr: Die Betreuung von Kindern  an den Schulen im Kreis Meißen ist angelaufen. Schüler und Lehrer bereiten sich auf ein Phase häuslichen Lernens vor. (SZ/pa)

9.20 Uhr: Atemschutzmasken sind derzeit rar und teuer. Teilweise wird das zehnfache das üblichen Preises fällig. Das bereitet auch den Elblandkliniken Probleme. Sie suchen deshalb nach Möglichkeiten, selbst Masken herstellen zu können. (SZ/ks)

9.00 Uhr: Mit einem ausführlichen Brief hat sich Ebersbachs Bürgermeister Falk Hentschel gestern an die Einwohner gewandt. Er bittet darum, in dieser außergewöhnlichen Situation die Ruhe zu bewahren. Ebenso wie seine Amtskollegen in Großenhain rüste man sich intensiv für diese Woche, in welcher unter anderem die Betreuung von Kindern eine wichtige Rolle spielen werde. Der Verwaltungschef kündigte die Schließung der gemeindeverwalteten Turnhallen in Kalkreuth, Lauterbach und Ebersbach ab Montag an. Ebenso geschlossen bleibe die Bibliothek in Niederebersbach. (SZ/ck)

Das passierte am Sonntag, dem 15. März:

20.00 Uhr. Das Tierfutter im Elbetierpark Hebelei reicht gerade mal noch für zwölf Tage. Jetzt bricht auch noch eine wichtige Einnahmequelle weg. (SZ/pa)

19.00 Uhr: Die CDU-Landratskandidaten brauchen Geduld. Eigentlich sollten sie sich am 6. April vorstellen. Doch daraus wird vorerst nichts. (SZ/pa)

11.45 Uhr: Die Moritzburger sind am Sonntag trotz Pandemie aufgerufen, an die Wahlurne zu gehen. Auch wenn im Ort selbst weniger Besucher als sonst zu sehen sind, gaben schon viele Einwohner ihre Stimme für den Bürgermeister ab. (SZ/ck)

11.15 Uhr. Die Riesaer Schwimmhalle bleibt offen. Allerdings könnte es Ausnahmen geben. (SZ/pa)

10.30 Uhr: Die Agentur für Arbeit ist auch für Menschen unter Quarantäne erreichbar. Und so funktioniert es. (SZ/pa)

Das passierte am Sonnabend, dem 14. März:

19.00 Uhr: In evangelischen Kirchgemeinden der Region, wie in Riesa, in Frauenhain und Gröditz oder auch im Zeithainer Kirchspiel, finden am Sonntag, 15. März, keine Gottesdienste statt. In Riesa gilt die Regelung bis auf weiteres. Mit der Gottesdienstabsage folgen die Gemeinden einer Empfehlung der evangelischen Landeskirche

18.00 Uhr: Corona zum Trotz: In Moritzburg können am Sonntag rund 6.700 Einwohner einen neuen Bürgermeister für die nächsten sieben Jahre wählen. Zwei Bewerber treten an. (SZ/pa)

17.00 Uhr: Meißens Amtsärztin Petra Albrecht hat ganz konkrete Hinweise, wie sich das Ansteckungsrisiko minimieren lässt. (SZ/pa)

17.30 Uhr: Großenhains Stadtspitze kam am Sonnabend zu einer Krisensitzung zusammen. Laut Oberbürgermeister Sven Missbach habe man sich schon frühzeitig Gedanken über die Anforderungen der neuen Woche machen wollen: die Betreuung von Kindergarten- und Schulkindern sei ebenso ein Thema gewesen wie die Schließung nicht notwendiger städtischer Einrichtungen. Definitiv geschlossen werde die Seniorenbegegnungsstaette. (SZ/ck)

16.15 Uhr: Die Coswiger Lungenklinik bereitet sich intensiv auf eine steigende Zahl an Fällen vor. Wie genau, lesen Sie hier. Spezialisten vor Ort (SZ/pa)

15.30 Uhr: Das Coronavirus bestimmt derzeit über das Leben der Menschen. Nun zieht auch die Feuerwehr Konsequenzen. (SZ/pa)

14.30 Uhr: Die Regale im Edeka-Scheller in Großenhain sind teilweise wie leergefegt. Besonders Konserven, Toilettenpapier, Küchentücher und Nudeln seien in den voll beladenen Wagen der Kunden gelandet. „Es ist der absolute Wahnsinn! Angesichts der rasanten Entwicklung wurde in den letzten zwei Tagen viel mehr gekauft als sonst zu Feiertagen“, bestätigt Inhaber John Scheller am Samstagmittag. Und beruhigt: Am Montag würden die Regale wieder aufgefüllt. (SZ/ck)

Leegeräumte Regale bei Edeka in Großenhain.
Leegeräumte Regale bei Edeka in Großenhain. © privat

12.00 Uhr: Auch die Stadtbliothek Gröditz schließt ab Montag bis auf weiteres, teilt die städtische Einrichtung auf Ihrer Facebook-Seite mit.

11.30 Uhr: Das Coronavirus hat nun auch Auswirkungen auf den Busverkehr im Landkreis Meißen. Der Verkehrsverbund Oberelbe hat angekündigt, dass die vordere Tür ihrer Busse fortan geschlossen bleibt. Auch beim Ticketkauf gibt es Änderungen. Der Fahrplan soll aber vollumfänglich erhalten bleiben.

Das passierte am Freitag, dem 13. März:

17.35 Uhr: In den kommenden Tagen soll der Besucherverkehr an den Elblandkliniken erheblich eingeschränkt werden. Das teilte Geschäftsführer Frank Ohi am Freitag bei einem Treffen mit Michael Kretschmer (CDU) mit. Der Ministerpräsident war nach Meißen gekommen, um sich das neue Corona-Zentrum anzusehen.

17.25 Uhr: Eigentlich sollte die Mini-Buchmesse in Radebeul am Wochenende eine Art lokaler Ersatz für die abgesagte Leipziger Buchmesse werden. Doch nun fällt die Veranstaltung aus.

16.40 Uhr: Die aktuelle Situation gefährde die Existenz vieler Musiker und Clubs. Er halte es für angebracht, dass die Gesellschaft einen Plan zur Unterstützung ihrer weniger reichen Mitglieder aufstellt. Das fordert der Meißner Musiker Peter Braukmann am Freitag auf seiner Facebook-Seite. Hilfsfonds seien eine Möglichkeit. Geld habe die Organisation genug. (SZ/pa)

16.13 Uhr: Am Freitagnachmittag abgesagt wurde nun auch der Besuch von Gregor Gysi in Großenhain. Der Linken-Politiker wollte am 24. März in der Remontehalle seine Autobiographie vorstellen. Als Ersatztermin wurde der 30. September genannt. (SZ/ck) 

16.08 Uhr: Auch in den Landesbühnen Sachsen fallen Vorstellungen mit über 100 Personen aus. „Leider muss deshalb auch die Premiere der Oper „Der Vampyr“ am 14. März 2020 abgesagt werden. Wir hoffen, sie zu einem späteren Termin nachholen zu können“, so Intendant Manuel Schöbel. Die Absage betrifft außerdem diesen Freitagabend die Vorstellung „Picasso“ und „Diplomatie“ in Radebeul und „Minna von Barnhelm“ im Kulturhaus Freital, Sonnabend den „Theatersport“ und „Der Vampyr“ und am Sonntag das Schauspiel „Minna von Barnhelm“. Tickets können dort zurückgegeben werden, wo sie erworben wurden. In der nächsten Woche informiert das Theater über weitere Entscheidungen. (SZ/nis)

16.00 Uhr: Die Löwen-Apotheke in Großenhain hat am Nachmittag dieses Plakat an ihre Eingangstür gehängt. Das Geschäft, welches auch einen Sitz in Gröditz hat, will laut Betreiberin Kerstin Boragk damit die Kunden sensibilisieren. „Es nützt in dieser Situation niemandem etwas, wenn ausgerechnet wir wegen Krankheit schließen müssen!“ (SZ/ck)

Dieser Hinweis findet sich derzeit an mehreren Apotheken der Region, unter anderem in Großenhain und Riesa. Wer Coronasymptome zeige, soll das Geschäft bitte nicht betreten. "Wir können unseren Patienten nur helfen, wenn wir gesund bleiben."
Dieser Hinweis findet sich derzeit an mehreren Apotheken der Region, unter anderem in Großenhain und Riesa. Wer Coronasymptome zeige, soll das Geschäft bitte nicht betreten. "Wir können unseren Patienten nur helfen, wenn wir gesund bleiben." © Eric Weser

15.25 Uhr: Die Zahl der Corona-Erkrankungen hat sich am Freitag im Landkreis Meißen von fünf auf jetzt neun erhöht. Das teilte das Landratsamt am Freitag mit.

13.40 Uhr: Das Meißener Gymnasium hat am Freitag, dem 13. März, bereits 11 Uhr die Schüler nach Hause geschickt. Allerdings aus einem eher harmlosen Grund.

13.05 Uhr: Alle für das Wochenende geplanten Veranstaltungen in der Coswiger Börse und in der Villa Teresa werden abgesagt. Das betrifft den Tanzstundenball am Sonnabend, die musikalische Lesung am Sonntag und das Senioren-Schwofen am Dienstag.

Der Coswiger Stadtrat wird seine Sitzung am Mittwoch nicht verschieben. „Die angesetzten Entscheidungen sind notwendig und wichtig und sollten möglichst jetzt getroffen werden“, heißt es in einer Mitteilung. Um jedoch die Risiken durch eine größere Zahl von anwesenden Personen zu minimieren, hat Oberbürgermeister Thomas Schubert die Einwohnerfragestunde zu Sitzungsbeginn abgesetzt. Sie wird in der nächsten Sitzung nachgeholt, sofern die Lage bis dahin günstiger ist.

13.00 Uhr: Vorsorglich sind drei Rettungsdienstler aus der Region von den Behörden unter Quarantäne gestellt worden. Es handelt sich um Mitarbeiter der Johanniter. Sie hatten einen an Corona erkrankten Fernfahrer ins Klinikum Döbeln gebracht.

12.30 Uhr: Die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB), deren Straßenbahnlinie 4 auch nach Radebeul, Coswig und Weinböhla fährt, erreichen derzeit zahlreiche Anfragen zur Hygiene. Besorgte Fahrgäste wollen wissen, wie hoch die Gefahr ist, in Bussen und Bahnen mit dem Coronavirus in Kontakt zu kommen. DVB-Sprecher Falk Lösch beantwortet die wichtigsten Fragen zum Thema. (SZ/per)

12.15 Uhr:  Die Frühjahrslesung des Radebeuler Autorenkreises wird terminlich verlegt. Die Schreibenden Senioren verschieben die Veranstaltung vorsorglich, um in Corona-Zeiten kein unnötiges Risiko einzugehen, informiert die Sprecherin der Volkssolidarität Elbtalkreis-Meißen, Ulrike Keller. Ursprünglich sollte die Veranstaltung am 20. März um 19 Uhr in der Stadtbibliothek Radebeul-Ost stattfinden. Der Nachholtermin stehe noch nicht fest, werde aber schnellstmöglich bekanntgegeben.  (SZ/nis)

11.20 Uhr: Die WSR Radebeul GmbH, zuständig für die Wasserversorgung und Stadtentwässerung, führt ab sofort bis auf weiteres keine persönlichen Beratungsgespräche durch. Wie Geschäftsführer Olaf Terno informiert, werden alle Bürger gebeten, ihr Anliegen telefonisch oder per Mail vorzutragen. Dabei sollten die Kundennummer, Zählernummer oder die betreffende Rechnungsnummer bereitgehalten werden. E-Mail: [email protected], Kundentelefon: 0351 8301090, Kontaktformular hier. (SZ/nis)

10.15 Uhr: Riesas OB Marco Müller (CDU) fordert die umgehende Schließung aller Schulen und Kindereinrichtungen. „Diese Maßnahme ist zwingend notwendig, um die weitere rasche Verbreitung des Coronavirus einzudämmen“, erklärte er. Es bestehe eine große Unsicherheit bei Bürgern, speziell bei allen Eltern. „Aktuell haben wir eine weitere Verschlechterung zu verzeichnen – eine entsprechende Entscheidung durch das zuständige Gesundheitsministerium zur Schließung von Schulen und Kindereinrichtungen ist überfällig", so Müller. (SZ/csf)

10.10 Uhr: Aktuell wird vielerorts über Schulschließungen diskutiert. Auch Radebeuls Oberbürgermeister Bernd Wendsche (parteilos) zieht diese Option in Betracht. "Realistisch betrachtet, wird es früher oder später auch in Radebeul Fälle geben", so Wendsche gegenüber der SZ. Der Präsident des Sächsischen Städte- und Gemeindetages wünscht sich zudem eine einheitlichere Vorgehensweise. Um das gesellschaftliche Leben nicht zum Erliegen zu bringen, müsse man stets mit Augenmaß handeln.

9.45 Uhr: Schulschließungen im Landkreis werden immer wahrscheinlicher. In den ersten Schulen werden bereits Kontaktlisten erstellt, um im Falle einer Schließung Aufgaben verteilen zun können.

8.00 Uhr: Die Absagen größerer und kleiner Veranstaltungen schlagen direkt auf den Einzelhandel durch. Das wird am Beispiel von Großenhain deutlich. (SZ/pa)

7.40 Uhr: Die Schließung des evangelischen Riesaer-Gymnasiums wirkt sich bis in die Landeshauptstadt aus. Ein Lehrer aus dem Kreuzgymnasium hatte direkten Kontakt zu der Schule, in der ein positiver Corona-Fall aufgetreten war. (SZ/pa)

7.30 Uhr: Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) besucht am Freitagnachmittag das Elblandklinikum in Meißen. Er will sich dort über die in den letzten Tagen getroffenen Maßnahmen im Kampf gegen den Coronavirus überzeugen. Das Krankenhaus hat eine zentrale Corona-Ambulanz für den Kreis Meißen eingerichtet sowie ein eigenes Testgerät in Betrieb genommen. Begleitet wird Kretschmer vom scheidenden Meißner Landrat Arndt Steinbach (SZ/pa). 

Das passierte am Donnerstag, dem 12. März:

16.25 Uhr: Mehr als 10.000 internationale Gäste erwartet die Porzellanmanufaktur Meissen jedes Jahr zu ihrem Tag der offenen Tür. Dieses Jahr sollte die Veranstaltung am 24. und 25. April stattfinden. Doch daraus wird vorerst nichts. Wie eine Sprecherin mitteilt, hat die Manufaktur die Veranstaltung in den Herbst verschoben. Die Gesundheit der Besucher und Mitarbeiter stehe an höchster Stelle. Ein neuer Termin für den Tag der offenen Tür steht derzeit noch nicht fest, die Verantwortlichen haben aber bereits die Herbstferien ins Visier genommen. Der Betrieb in der Porzellanmanufaktur Meissen läuft indes ohne Einschränkungen weiter, die Hygienevorkehrungen wurden aber deutlich verstärkt. (SZ/ksh)

16.10 Uhr: Der Trainerstab des HSV Weinböhla hat sich entschieden, bis auf weiteres den Trainingsbetrieb einzustellen.  (ub)

16 Uhr: Soeben teilte Frank Ricklin, Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes Meißen (KFV), mit, dass die geplanten Veranstaltungen der nächsten zwei Wochen vorerst verschoben werden. Davon betroffen ist unter anderem das Bowlingturnier der Aktiven, dass am Sonnabend zeitgleich in den Olympia-Fitnesscentren in Riesa und Coswig ausgetragen werden sollte. Zudem habe die Kreisjugendfeuerwehr ihre Fußballturniere am 14. März (Vorrunde) und die Endrunde am 22. März verschoben. "Ich denke, dass wir damit eine richtige Entscheidung im Interesse unserer Kinder getroffen haben", so Kreisjugendfeuerwart Axel Huth. Alle drei Wettkämpfe sollen nachgeholt werden.  

15.40 Uhr: Nach der Absage zahlreicher Großveranstaltungen im Kreis Meißen bekommt nun auch das Team des Dresdner „Tatorts“ die Ausbreitung des Coronavirus zu spüren: Für den elften Teil des Krimis sollte in der Kleinstadt Coswig nahe Dresden gedreht werden. Die Aufnahmen wurden aber kurz vor Drehbeginn wegen Corona-Gefahr abgesagt. Angekündigt waren Dreharbeiten an einem Coswiger Gewerbebetrieb mit den Hauptdarstellern, den Kommissaren Cornelia Gröschel als Leo Winkler, Karin Hanczewski als Karin Gorniak und Martin Brambach als Kommissariatsleiter Schnabel. Der elfte „Tatort“ aus Dresden trägt den Titel „Rettung so nah“ und spielt in der Szene der Rettungssanitäter, die bedroht und umgebracht werden. (SZ/per)

14.40 Uhr: Im Landkreis Meißen gibt es mittlerweile fünf Personen, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben. Die neuesten Entwicklungen gab das Landratsamt in einer Pressekonferenz am Donnerstag bekannt.

14.30 Uhr: Seit Mittag machen auf Facebook Gerüchte die Runde, auch in Großenhain wäre eine Schule aufgrund eines Verdachtsfalls geschlossen worden. Der Unterricht an der nicht genannten Schule falle deshalb bis zum Montag erstmal aus. Laut Großenhains Rathaussprecherin Diana Schulze ist aber kein derartiger Fall bekannt. Man stehe in engem Kontakt mit allen Großenhainer Schulen und auch dem zuständigen Gesundheitsamt in Meißen. „In keiner Schule gab es nach jetzigem Erkenntnisstand die Notwendigkeit, einen Schüler wegen auffälligen Symptomen aus der Schule abzuholen beziehungsweise wurde eine geschlossen“, erklärt Diana Schulze. Sie appelliere vielmehr daran, jetzt die Ruhe zu bewahren und mit der ernsten Situation achtungsvoll umzugehen. (SZ/ck)

14.15 Uhr: Der für Mittwoch, den 18. März geplante Hochschultag der Agentur für Arbeit in Riesa fällt aufgrund des sich ausbreitenden Coronavirus aus. 

13.50 Uhr: Die für Freitag angekündigte Vernissage im Museum Karrasburg in Coswig muss abgesagt werden. Das teilt die Museumsleiterin Evelies Baumann mit. „Aufgrund der erwarteten Zahl von Besuchern, darunter sehr vielen älteren, in einem relativ kleinen Raum wird eine solche Veranstaltung als ungünstig eingeschätzt.“

Die Ausstellung von Friedemann Dietzel kann jedoch ab Sonnabend zu den gewohnten Öffnungszeiten besucht werden. „Erfahrungsgemäß ist die Anzahl der gleichzeitig dort weilenden Besucher nicht so hoch“, so Baumann. Geplant ist die Ausstellung bis zum 3. Mai. (SZ/pz)

13.45 Uhr: Die Lange Nacht der Dresdner Theater am Samstag fällt aus. Das betrifft auch die Landesbühnen Sachsen in Radebeul, die sich an der Veranstaltung mit verschiedenen Vorführungen beteiligen wollten. Die Lange Nacht wird aufgrund des Erlasses der sächsischen Landesregierung zur Eindämmung des Coronavirus in Sachsen abgesagt, heißt es in einer Mitteilung.

Alle Besucher, die im Vorfeld bereits ihre Eintrittsbändchen und Karten erworben haben, können diese zurück geben und erhalten ihr Geld zurück. Eine Rückgabe der Bändchen muss dort erfolgen, wo sie gekauft wurden. Andere Vorstellungen der Landesbühnen Sachsen sind nach aktuellem Stand nicht abgesagt, informiert Sprecherin Petra Grubitzsch. Sollte sich daran etwas ändern, wird es kurzfristig Benachrichtigungen geben. (SZ/nis)

13.35 Uhr: Die JVA Zeithain hat am Mittag ihr Frühlingsfest abgesagt. Es sollte am Freitag im Außenbereich des Gefängnisses stattfinden und zieht jährliche mehrere hundert Besucher aus den umliegenden Dörfern an. „In Anbetracht der derzeitigen Ausbreitung des Coronavirus und aus Gründen der Fürsorge gegenüber den Bediensteten und Gefangenen hat sich die Anstaltsleitung entschlossen, den Frühlingsmarkt nicht stattfinden zu lassen“, so JVA-Sprecher Benno Kretzschmar. Am Mittwoch hieß es noch, dass die öffentliche Veranstaltung nicht abgesagt würde. Kretzschmar: „Dies halten wir jedoch auf Grund der aktuellen Entwicklung für nicht mehr vertretbar.“ (SZ/jr)

13.20 Uhr: Das Landratsamt Meißen bleibt vorerst dabei, bei Veranstaltungen mit weniger als 1.000 Besuchern das bestehende Risiko für die Gäste abzuwiegen und diese nicht pauschal abzusagen. Je nach Lage könnte sich dies jedoch schnell ändern. Unterdessen handeln viele Veranstalter eigenverantwortlich. So teilte der Meißner Carnevalsverein Missnia am Donnerstagmittag mit, dass die Gardetanzschau am 14. März in Weinböhla entfällt. "Wir halten es für unverantwortlich, die Veranstaltung wie geplant durchzuführen. Die Gesundheit unserer Kinder, Mitglieder und Gäste ist uns wichtiger", heißt es in einem Schreiben des Vereins. (SZ/pa)

10.15 Uhr: Der Meißner Gewerbevereinschef Uwe Reichel schlägt ein konkretes Hilfspaket vor, um die Wirtschaft schnell und direkt zu unterstützen. (SZ/pa)

9.15 Uhr: Elblandklinik-Geschäftsführer Frank Ohi bittet alle Verdachtspersonen, nicht sofort persönlich in die Klinik Meißen zu kommen, sondern sich über das Gesundheitsamt (03521/7253435) zu melden. Ein neu eingerichtet Infektionsambulanz managt dann den Fall. Mit weitreichenden Maßnahmen bereitet sich das Haus auf ein deutliches Ansteigen der Infektionsfälle im Landkreis vor. (SZ/pa)

8.15 Uhr: Das Meißner Vinolovio nimmt nicht an der Kneipennacht teil. Die Veranstalter Thomas Kersten und Reinhart Kremtz übernehmen eigenen Angaben zufolge die Verantwortung für diesen Schritt. Auf engstem Raum wäre man locker auf über 200 Besucher gekommen, schreiben sie. Dies sei ein zu hohes Risiko. Der Schutz alter und immunschwacher Menschen stehe jetzt im Mittelpunkt. Die Veranstaltung werde nachgeholt. In den Kommentaren bei Facebook wird für die Absage allgemein großes Verständnis gezeigt. (SZ/pa)

7.00 Uhr: Nach der Absage des Konzertes von Roland Kaiser in Riesa ist der Chef des Sachsenarena-Betreibers FVG verärgert über die Informationspolitik. Sächsische.de hat mit ihm gesprochen.

Das passierte am Mittwoch, dem 11. März:

18.23 Uhr:  Wie die Leipziger Volkszeitung berichtet, besuchen Geschwister von Schülern des Christlichen Gymnasiums eine evangelische Werkschule in Naundorf. Das Haus bleibe vorerst ebenfalls geschlossen. Es gebe keinen Infektionsfall.

18 Uhr: Am frühen Nachmittag des 11. März haben sich unter Führung von Riesas Oberbürgermeister Marco Müller Mediziner der Elblandkliniken, Beamte des Polizeireviers Riesa sowie leitende Mitarbeiter der Stadtverwaltung und der FVG mbH gemeinsam über das weitere Vorgehen verständigt. „Wir werden uns hier vor Ort zusätzlich zu den übergeordneten Behörden einen sachgerechten Überblick über die Fakten verschaffen, um ggf. geeignete Maßnahmen zu ergreifen“, so Oberbürgermeister Müller. Grundsätzlich sei das Gesundheitsamt des Landkreises Meißen die zuständige Behörde. „Mit ihr stehe ich im engen Informationsaustausch“.

Nach heutigem Kenntnisstand werden seitens des Gesundheitsamts die Personen kontaktiert, die direkte und unmittelbare Berührungspunkte mit der Schülerin hatten. Aufgrund der aktuellen Sachlage besteht derzeit jedoch keine Veranlassung, weitere Schulen oder Kindereinrichtungen der Stadt Riesa zu schließen. „Dabei ist mir bewusst, dass wir derzeit eine dynamische Entwicklung zu verzeichnen haben. Wir werden die Situation täglich neu bewerten. Sollte sich die Faktenlage ändern und weitergehende Maßnahmen erforderlich machen, werden wir diese ergreifen. Die Sicherheit der Riesaer Bürger hat für mich oberste Priorität - ohne hierbei in Panik zu verfallen.“

16.55 Uhr: Mit Liegnitz greift auch die polnische Partnerstadt von Meißen zu drastischen Maßnahmen. Das Rathaus teilt am späteren Mittwochnachmittag mit, dass mindestens bis zum 25. März Kindergärten, Schulen und höhere Bildungseinrichtungen geschlossen bleiben. Das gilt auch für Kinos, Theater, Museen und Schwimmbäder. Die Besuchsmöglichkeiten in Alten- und Pflegeheimen sowie in Kliniken werden eingeschränkt. Die öffentlichen Busse sollen häufiger desinfiziert werden. Die niederschlesische Stadt hat knapp 100.000 Einwohner. (SZ/pa)

16.40 Uhr: Mittlerweile hat das Landratsamt Meißen die Informationen zum Coronafall an der Riesaer Schule nochmals präzisiert: "Die direkten Kontaktpersonen des Kindes – nach der Definition des RKI – sind ermittelt und erhalten einen Bescheid zur Quarantäne vom Gesundheitsamt mit den entsprechenden Hinweisen." Die anderen Schüler der betroffenen Schule werden vom Gesundheitsamt gebeten, "Kontakte zu minimieren und auf Symptome zu achten". 

15.50 Uhr: Das Christliche Gymnasium in Riesa bleibt in den nächsten 14 Tagen geschlossen. Das hat das Landratsamt Meißen mitgeteilt. „Die Schule bleibt bis einschließlich 23. März 2020 geschlossen“, so eine Sprecherin. „Alle Kontaktpersonen des Kindes sind ermittelt und erhalten einen entsprechenden Bescheid zur Quarantäne. Ziel ist es, die Infektionskette frühzeitig und umfassend zu unterbrechen.“

14.57 Uhr: Wie die Sprecherin des Landratsamtes Meißen, Kerstin Thöns, bestätigte, hat das Gesundheitsamt eine Corona-Hotline für Verdachtsfälle eingerichtet. Sie ist unter 03521/7253435 zu erreichen. Fragen können auch per Mail an [email protected] gerichtet werden.

14.45 Uhr: Dem sächsischen Landesamt für Schule und Bildung (LaSuB) ist der Fall an der Riesaer Schule bereits bekannt, erklärt Pressesprecher Roman Schulz. Das Landesamt selbst gebe lediglich Hinweise im Umgang mit Verdachtsfällen. Konkrete Maßnahmen seien dagegen Sache der Gesundheitsämter. „Die legen die Maßnahmen fest. Lehrer sind keine Ärzte.“ Auch eine längere Schulschließung über zwei oder drei Wochen werde die Lehrpläne an den Schulen nicht gefährden. „Dafür ist genug Luft.“ Im Zweifel gehe die Gesundheit der Schüler und Lehrer immer vor.

14.00 Uhr: Am letzten März-Wochenende sollte die Deutsche Cheerleader-Meisterschaft in Riesa ausgetragen werden. Infolge des sich ausbreitenden Coronavirus wurde diese Veranstaltung nun abgesagt. Sie soll trotzdem noch in diesem Jahr stattfinden.

13.50 Uhr: Wie das Gesundheitsamt mittelt, gibt es im Landkreis Meißen mittlerweile zwei Corona-Fälle. Wo genau der zweite Fall aufgetreten ist, teilte Sprecherin Kerstin Thöns bislang nicht mit. Sowohl der Schulleiter der Riesaer Oberschule Am Sportzentrum, Edmund Weigl, als auch die Elblandkliniken dementierten Gerüchte, der neue Fall sei in ihren Einrichtungen aufgetreten.

13.30 Uhr: Nachdem das Konzert von Roland Kaiser am Freitag in Riesa aufgrund des Coronavirus abgesagt worden ist, steht nun offenbar ein neuer Termin fest. Laut Facebook-Seite des Sängers kommt er nun am Freitag, dem 15. Mai in die Sachsenarena.

12.34 Uhr: Die nächste Veranstaltungsabsage im Landkreis Meißen: Eigentlich sollte das Whitworth-Wind-Symphonieorchester am 27. März im Meißner Autohaus Widmann auftreten - doch wegen des Coronavirus muss nun auch diese Veranstaltung ausfallen. Die Musiker aus dem Nordwesten der USA hatten ursprünglich eine China-Tournee geplant, die nach Ausbruch des Virus ausgesetzt wurde. Nun entfällt also auch der Ersatztermin in Sachsen.

11.53 Uhr: Es scheint den ersten Corona-Fall im Landkreis Meißen zu geben. Am Stempel-Gymnasium in Riesa soll eine Schülerin positiv auf das Virus getestet worden sein. Die Schule zog bereits Konsequenzen und informierte die Eltern, dass ihre Kinder abgeholt werden müssen. Bis einschließlich Freitag findet kein Unterricht statt.

11.34 Uhr: Auch in Leitmeritz, der tschechischen Partnerstadt Meißens, werden Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus getroffen. So bleiben Kino, Theater und die Jugendkunstschule bis mindestens Ende März geschlossen.  

11.12 Uhr: Auch der für Samstag geplante Nachtflohmarkt in der Riesaer Sachsenarena ist abgesagt. Das bestätigte das Landratsamt auf SZ-Nachfrage. Bei den Betreibern sorgte diese Entwicklung für Irritationen.

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8.00 Uhr: Petra Albrecht, Amtsärztin im Landkreis Meißen, wies im Zuge der Absage des Konzertes von Roland Kaiser in Riesa noch einmal auf nicht absehbare Folgen hin, wenn sich das Coronavirus weiter rasant ausbreite. „Das Corona-Virus ist neu und damit sind Menschen im Vergleich zur Influenza, für die es zudem eine Schutzimpfung gibt, nicht immun.“ Es sei Aufgabe des Gesundheitsamtes und des Landkreises, gesundheitliche Gefahren von der Bevölkerung abzuwenden. Deshalb sei die Landkreisverwaltung der Empfehlung des Bundesgesundheitsministeriums gefolgt, Großveranstaltungen bis auf weiteres abzusagen.

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Das passierte am Dienstag, dem 10. März:

17.35 Uhr: Zunächst hieß es, der Auftritt von Roland Kaiser in der Riesaer Sachsenarena könne trotz des Coronavirus stattfinden. Doch diese Auskunft hatte nur bis Dienstagnachmittag Bestand. Dann wurde das für Freitag geplante Konzert abgesagt. Nun gibt es erste Reaktionen und einige offene Fragen. 

Mehr zum Coronavirus:

Ärzte beantworten Leserfragen rund um das Thema Corona (SZ+)

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