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Meißen: Inzidenz im Landkreis fällt deutlich

Die meisten Corona-Infizierten leben in Radebeul. Positive Schnelltests werden vom Robert-Koch-Institut nicht mitgezählt. Vom Gesundheitsamt aber schon.

Die Elblandkliniken Meißen: Im Vergleich zur zweiten Welle werden jetzt etwa nur die Hälfte an Corona-Patienten behandelt. Die Inzidenz im Landkreis Meißen ist am Mittwoch auf rund 130 gesunken.
Die Elblandkliniken Meißen: Im Vergleich zur zweiten Welle werden jetzt etwa nur die Hälfte an Corona-Patienten behandelt. Die Inzidenz im Landkreis Meißen ist am Mittwoch auf rund 130 gesunken. © Claudia Hübschmann

Meißen. Der tägliche Tageszuwachs an neuen Corona-Fällen im Landkreis Meißen geht zurück. 17 weitere Personen sind positiv auf das Virus Sars-CoV-2 getestet worden, teilte das Landratsamt am Mittwoch mit. Damit erhöht sich die Zahl aller im Landkreis Meißen bislang positiv getesteten Personen auf insgesamt 14.442. Davon befinden sich gegenwärtig 630 Personen in behördlich angeordneter Quarantäne.

Zudem sind 548 Kontaktpersonen von positiven Fällen in behördlich angeordneter Quarantäne. Der Sieben-Tage-Inzidenzwert für den Landkreis Meißen – ermittelt durch das Robert-Koch-Institut - beträgt 129,5 (Vortag: 150,6). Das Gesundheitsamt Meißen errechnete einen ähnlichen Wert von 131,1.

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Unabhängig vom Status der Quarantäne sind aktuell 54 Einwohner des Landkreises Meißen stationär aufgenommen. Elf von ihnen werden auf der Intensivstation behandelt. Gegenüber dem Vortag sind drei weitere Personen verstorben, die Zahl der Todesfälle erhöht sich damit auf insgesamt 570 Personen.

© Gesundheitsamt Meißen
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Die meisten der aktuell 630 (Vortag: 694) aktiven Infizierten wohnen laut Landratsamt in Radebeul (102), Meißen (73), Coswig (61), Nossen (61), Großenhain (51), Riesa (40), Radeburg (26), Klipphausen (25), Weinböhla (23), Zeithain (18), Thiendorf (16), Gröditz (16), Schönfeld/Lampertswalde (15) und Strehla (13). Die wenigsten Fälle gibt es aktuell in den Gemeinden Stauchitz (3) sowie Hirschstein (4).

Angesichts der vielen neuen Corona-Testzentren im Landkreis Meißen teilte das Gesundheitsamt Meißen mit, dass für das Robert-Koch-Institut und seine tägliche Berechnung des Inzidenzwertes positive Schnelltests generell nicht berücksichtigt werden. Es zählen ausschließlich PCR-positiv-getestete Personen. Diese Werte sind maßgebend.

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Das Meißner Gesundheitsamt zählt dagegen positive Schnelltests in seinem täglichen Bericht mit. Falls der nachfolgende PCR-Test dann negativ sein sollte, wird das vorherige positive Schnelltest-Ergebnis wieder gelöscht. Eine gesonderte Statistik über positive Schnelltest-Ergebnisse im Landkreis gibt es aber nicht.

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