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Justizposse wegen einer fehlenden Unterschrift

Im Jahr 2019 wurde das Urteil von Intensivtäter Ammar R. kassiert – und für einen neuen Prozess in Dresden fehlt das Personal.

Von Alexander Schneider
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Wachtmeister bringen am Dienstag Ammar R. in den Saal des Landgerichts Dresden..
Wachtmeister bringen am Dienstag Ammar R. in den Saal des Landgerichts Dresden.. © Alexander Schneider

Er hat fast 1.000 Tage in Untersuchungshaft gesessen, doch wann er seine Strafe je verbüßen muss, steht in den Sternen. Ammar R., ein 28-jähriger Deutsch-Iraker aus Dresden und Dauerklient von Polizei und Justiz, sollte sich am Dienstag wieder einmal in einem Prozess vor dem Landgericht Dresden verantworten. Doch das schnelle Ende dieser Hauptverhandlung offenbart die Probleme der Strafverfolgung am Landgericht Dresden. Aufgrund der angespannten Personalsituation ist die zuständige Kammer nicht in der Lage, das Hauptverfahren gegen R. vor Herbst 2021 durchzuführen, möglicherweise erst 2022. So begründete der Vorsitzende Richter Christian Linhardt die Aussetzung der Verhandlung.

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