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Die Geburt des ersten magischen Virus

M. Drossie ist sein Entdecker. Großenhains Magier Milko Bräuer leiht ihm sein Gesicht und zaubert im Video eine hintergründige wie unterhaltsame Geschichte.

Magical Moments: Milko Bräuer mit der Geburt des magischen Virus.
Magical Moments: Milko Bräuer mit der Geburt des magischen Virus. © Screenshot: Kathrin Krüger

Großenhain. Lasst die Welt bunt bleiben! Das schickt Magic Hellorder alias Milko Bräuer seinem neuesten, dem elften, Youtube-Video voraus. Der Großenhainer Zauberer hat sich die Geburt des ersten magischen Virus einfallen lassen. Eine ernstzunehmende Weltneuheit? Als Viren-Beobachter und Komiker M. Drossie - ein Schelm, wer dabei an Virologe Christian Drosten denkt - entdeckt der Zauberer in seinem Labor diesen modernen Virus. "Eine höchst sensible Angelegenheit für die Flüsterkultur der Comedy-Welt 2020-2021. Dieser Wunder-Virus frisst alles auf", stellt der Großenhainer fest.

Aber das macht ja nix. "Die Welt ist voller Knalleffekte." So klärt der begnadete Hobbyforscher auf und sagt pflichtgetreu die Wahrheit über seine Entdeckung des neuartigen Virus “COOKLAR“. Dieser Virus hat es in sich. Wahrscheinlich ist er mit magischer Kunst vollgepumpt. "Es wird Zeit, die Welt zu informieren, bevor der Virus wieder verschwunden ist. Reden ist schweigen, Gold ist Silber..."

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Herr Drossie findet in Milko Bräuers Inszenierung nun regelmäßig neue Wunder. Und der Großenhainer schickt damit einen zauberhaften Gruß an alle Künstler, Eventagenturen, Veranstalter, das Gastgewerbe, Händler und sein Publikum. Milko Bräuer: "Meine kleine Geschichte mit Herrn Drossie spiegelt die Ängste und Sorgen im einzelnen wider." Sein Auftritt sei ein Abbild der Gegenwart oder wie ein Gedicht zu betrachten, das man in alle Richtungen hin interpretieren könne. Eben moderne Kunst. "Du stehst vor einem Bild mit einem roten Punkt, machst dir Gedanken und hast viele Fragen."

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Spielerisch leicht hat der Großenhainer versucht, die aktuelle Pandemie-Lage für "viele Altersgruppen ohne Zeigefinger" zu beschreiben. Bräuer: "Die Schwierigkeit, mit der wir alle kämpfen müssen, sollte mit Humor etwas erträglicher werden." Sonst zerstöre uns das Coronavirus. Es geht ihm nicht um Verschwörungen oder Ablehnung von Covid 19, sondern um eine Karikatur unserer Sorgen. "Ich distanziere mich von jeglicher fachlicher oder politischer Zuordnung zur Pandemie", so der Magier. Als Unterhaltens-Künstler mit "langanhaltendem Berufsverbot" müsse er wie viele andere Kollegen auch trotzdem unterhalten können.

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