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Dynamo beteiligt sich an Menschenkette

Am 13. Februar will auch der Fußball-Drittligist in Dresden ein Zeichen setzen. Geschäftsführer Wehlend hat eine persönliche Botschaft.

Auch Dynamo beteiligt sich an der virtuellen Menschenkette zum 13. Februar in Dresden, unter anderem mit Cheftrainer Markus Kauczinski, Co-Trainer Ferydoon Zandi und Neuzugang Leroy Kwadwo.
Auch Dynamo beteiligt sich an der virtuellen Menschenkette zum 13. Februar in Dresden, unter anderem mit Cheftrainer Markus Kauczinski, Co-Trainer Ferydoon Zandi und Neuzugang Leroy Kwadwo. © SGD

Dresden. Drittliga-Tabellenführer Dynamo Dresden beteiligt sich einen Tag vorm Heimspiel gegen den Ligaletzten Lübeck auch in diesem Jahr anlässlich des Jahrestages der Zerstörung der Stadt am 13. Februar 1945 am Gedenken an die Millionen Opfer des Nationalsozialismus und die Opfer des Bombardements der Landeshauptstadt im zweiten Weltkrieg.

"Für Dynamo Dresden ist es eine Herzensangelegenheit, den Aufruf unserer Landeshauptstadt zu unterstützen. Auch in diesem Jahr, wenn die Menschenkette am 13. Februar virtuell stattfindet. Mit unserer alljährlichen Teilnahme setzen wir ein Zeichen gegen Extremismus, Hass und Krieg. Für ein friedliches Miteinander – generationenübergreifend“, sagt Dynamos kaufmännischer Geschäftsführer Jürgen Wehlend.

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Aus dem Profi-Team werden Cheftrainer Markus Kauczinski, die beiden Co-Trainern Heiko Scholz und Ferydoon Zandi, Torwart-Trainer David Yelldell sowie Kapitän Sebastian Mai, Yannick Stark, Patrick Wiegers, Christoph Daferner, Niklas Kreuzer und Leroy Kwadwo jeweils ein Teil der digitalen Menschenkette sein, an der sich auch diverse Bürgerinnen und Bürger mit selbst hochgeladenen Fotos beteiligen. Die Menschenkette wird zwischen 18 Uhr und 18.10 Uhr sowie in stündlicher Wiederholung bis 22.10 Uhr in der Innenstadt an verschiedenen Orten als Fassadenprojektion ganz real sichtbar.

Dem gebürtigen Dresdner Wehlend liegt die Aktion besonders am Herzen: "Meine Mutter war am 13. Februar 1945 zehn Jahre alt. Als das Bombeninferno begann, flüchtete sie mit ihrer Schwester in einen Brandschutzkeller in der Dresdner Innenstadt. Beide haben es einem Zufall zu verdanken, dass sie überlebt haben. In meiner Kindheit war die zerstörte Frauenkirche zunächst nur eine Ruine, später, in meiner Jugend, dann ein Mahnmal. So etwas wie die Zerstörung Dresdens darf sich niemals wiederholen – weder hier noch sonst wo auf der Welt", betont der 55-Jährige. Die Menschenkette in Dresdner sein ein starkes Zeichen gegen das Vergessen."

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