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Kuba in Dresden: Dynamos Abwehrchef im exklusiven Podcast-Gespräch

Jakob Lewald, Spitzname Kuba, gehört längst zu den Stammspielern und Wortführern bei Dynamo Dresden. Nur ans Mikro drängelt es ihn nicht. Dabei hat er doch einiges zu sagen - wie er im Schwarz-Gelb-Podcast beweist.

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Daumen hoch: Jakob Lewald kam im Sommer 2022 aus der Regionalliga nach Dresden und gehört inzwischen zu den absoluten Stammspielern.
Daumen hoch: Jakob Lewald kam im Sommer 2022 aus der Regionalliga nach Dresden und gehört inzwischen zu den absoluten Stammspielern. © Lutz Hentschel; SZ-Montage

Dresden. Kaum hat Dynamo Dresden die lange, letztlich wenig erbauliche Auswärtsfahrt nach Saarbrücken hinter sich gebracht, und das aus bekannten Gründen - Stichwort Spielabbruch wegen Regens - zum zweiten Mal binnen drei Wochen, dreht sich bei "Schwarz-Gelb, der Dynamo-Podcast" alles um Kuba. Ein Mini-Auswärtsspiel ist auch das für die Podcast-Moderatoren Jens Umbreit und Tino Meyer. Zu Gast sind sie einmal mehr im Trainingszentrum der SGD - und dort verabredet mit Dynamos Kuba.

Gemeint ist natürlich: Jakob Lewald. Und gleich zu Beginn verrät der 24-Jährige, wie er 14 Jahre zuvor im Trikot von Werder Bremen zu dem Spitznamen bekommen ist. Hat auch mit Fußball zu tun, so viel sei an dieser Stelle verraten.

Und Fußball, das wird schnell klar, das ist die große Leidenschaft von Dynamos Abwehrchef - der mit dieser Bezeichnung allerdings wenig anfangen kann. Überhaupt ist Lewald keiner, den man gemeinhin als Rampensau bezeichnen würde. Wenig überraschend also, dass es bislang kaum ausführliche Interviews mit ihm gibt. Er drängelt sich einfach nicht ans Mikro - und hat dennoch etwas zu sagen, einiges sogar.

So entwickelt sich ein sehr hintergründiges, spannendes, auch launiges und eben ein Stück weit exklusives Gespräch, in dem der gebürtige Bremer von seiner Karriere erzählt ("Zuerst war ich im Tor, doch schnell war klar, das ist gar nichts für mich") und warum der Wechsel vom SV Werder in die Regionalliga nach Rehden für ihn alles andere als ein Rückschritt gewesen ist.

Lewalds Spezialität: seine Monster-Grätschen

Im Zwei-Jahres-Rhythmus ging es dann weiter zu Viktoria Berlin bis nach Dresden. Und dort wiederum ging es dann ganz schnell. Im Sommer 2022 kurz vor Ende der Transferzeit kam Lewald, gab wenige Tage danach sein Debüt ausgerechnet beim Derbysieg in Aue und stieg in den folgenden Monaten nach und nach zum Stammspieler auf. Inzwischen ist er aus der Anfangself nicht mehr wegzudenken.

Lewalds Spezialität, zumindest nach den Eindrücken in dieser Saison: Monster-Grätschen in der Defensive, der er danach auch ordentlich abfeiert. Er sei noch nie der Schnellste gewesen und habe sich deshalb anderweitig helfen müsse, lautet seine Erklärung. Keine echte Antwort weiß Lewald indes auf die Frage, warum er in den inzwischen fast anderthalb Jahren Dynamo noch kein Pflichtspieltor erzielt hat. Tatsächlich, gesteht er, wundert ihn das selbst.

Ein großes Thema außerdem: Dynamos sportlicher Höhenflug in der 3. Liga verbunden mit einem großen Teamgeist - und trotz des kleinen Ausrutschers in Saarbrücken, also der 0:1-Niederlage einen Tag vor der Podcast-Aufzeichnung.

Schließlich geht auch diesmal der Blick voraus: auf das bevorstehende Spitzenspiel gegen den Tabellenzweiten Jahn Regensburg. Und wie es für Kuba in Dresden weitergeht, schließlich endet sein Zwei-Jahres-Vertrag im Sommer 2024. Doch auch dazu hat Lewald eine ganz klare, unmissverständliche Meinung. (SZ/-yer)