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Dynamos Wunschspieler kommt nicht

Die Dresdner wollten für Sercan Sararer keine Ablöse zahlen. Der Stürmer einigt sich nach einer Gerichtsverhandlung nun überraschend mit Türkgücü München.

Sercan Sararer muss das Trikot nicht wechseln, er wechselt nicht nach Dresden.
Sercan Sararer muss das Trikot nicht wechseln, er wechselt nicht nach Dresden. © Fotostand

Überraschende Kehrtwende im Streit um Sercan Sararer: Der Stürmer wollte Türkgücü München unbedingt verlassen und zu Dynamo Dresden in die 2. Bundesliga wechseln. Es soll bereits ein Treffen gegeben haben. Doch nun verkündete der Drittligist auf seiner Homepage, dass der 31-Jährige seinen Vertrag bis 2024 verlängert hat.

In der vergangenen Saison war Sararer mit elf Treffern und zwölf Vorlagen der absolute Top-Scorer des Liga-Neulings. Ein Tor erzielte er bei Dynamos 0:1-Niederlage im Januar. Türkgücü pochte auf eine Klausel in seinem Vertrag, wonach sich der automatisch verlängert hat. Der Angreifer und dessen Berater sahen das anders. Deshalb traf man sich vor dem Münchner Arbeitsgericht. Laut Vertrag hätte Sarerer nur für eine Ablöse von 1,5 Millionen Euro wechseln können. Sein Rechtsbeistand bezeichnete die Summe in der Verhandlung als "absurd". Der Drittligist ging zwar mit den Forderungen bis auf 300.000 Euro herunter, aber auch dieser Betrag sei zu hoch, fand der Anwalt. Womöglich handelte er dabei im Auftrag von Dynamo. Der Zweitliga-Aufsteiger wollte, wenn überhaupt, nur eine niedrige Ablöse für den früheren türkischen Nationalspieler zahlen. Die Richterin forderte die Streitparteien auf, bis zum 30. Juni Bescheid zu geben, ob man sich noch einigen könne.

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Das ist nun der Fall. “Wir haben mit Sercan und seinem Berater sehr intensive und konstruktive Gespräche geführt, dabei haben sich beide Parteien angenähert und einen gemeinsamen Nenner gefunden", erklärte Max Kothny, Geschäftsführer von Türkgücü. "Sercan möchte in München bleiben und wir wollten einen Spieler mit seinen Fähigkeiten natürlich langfristig an den Klub binden. Dass die Vertragsverlängerung nun geklappt hat, ist ein großartiges Zeichen für den Verein.”

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Auch Sarerer freute sich laut Vereinsmitteilung "riesig, dass ich meinen Vertrag um drei weitere Jahre verlängert habe. Ich kann es kaum erwarten, mit Türkgücü und unserer überragenden Mannschaft in die neue Saison zu starten." Das klang bei der Verhandlung vor gut zwei Wochen noch ganz anders. Auf der Suche der Richterin nach Lösungsansätzen fragte sie, ob der Spieler den Klub denn ganz sicher verlassen wolle. „Natürlich“, antwortete sein Anwalt. Laut der Option im Vertrag wird Sararer nun 6.000 Euro pro Monat mehr verdienen, das wären geschätzt 15.0000 Euro. Und Dynamo muss sich nun einen Ersatz für Sarerer suchen.

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