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"Wir wollen, dass Geflüchtete gut in Dresden ankommen"

An sechs Standorten in Dresden sollen Geflüchtete in Containern untergebracht werden. Viele Dresdner sind dagegen. Aber es gibt auch Menschen, die den Geflüchteten helfen wollen - etwa in Trachau.

Von Andreas Weller
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Sie wollen Geflüchteten in Dresden helfen: Lukas Rosenthal, Markus Weigand, Annelie Möller, Pfarrerin Gisela Merkel-Manzer, Ulrich Wappler und Eileen Körner (v.l.).
Sie wollen Geflüchteten in Dresden helfen: Lukas Rosenthal, Markus Weigand, Annelie Möller, Pfarrerin Gisela Merkel-Manzer, Ulrich Wappler und Eileen Körner (v.l.). © René Meinig

Dresden. Kurz vor der Asylcontainer-Entscheidung im Stadtrat ist die Dresdner Stadtspitze zum Teil zurückgerudert. Statt der geplanten neun Standorte, in denen ab Herbst gut 800 Geflüchtete untergebracht werden sollten, sind jetzt nur noch sechs vorgesehen. Allerdings ist auch dafür keine Mehrheit sicher, denn für einige ehrenamtliche Politiker sind die Bedenken zu groß, offenbar ist auch der Druck der Dresdnerinnen und Dresdner, die die Pläne ablehnen, gewaltig. Doch nicht alle Dresdner stehen den Plänen derart kritisch gegenüber. In Trachau zum Beispiel wollen Einwohner den Geflüchteten helfen.

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