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GVB setzt in Görlitz auf neue Automaten

Die Umrüstung in den Bussen und Straßenbahnen ist fast geschafft. An den Haltestellen dauert es auch nicht mehr lange.

Die alten Fahrscheinautomaten – wie hier am Görlitzer Demianiplatz – haben bald ausgedient. Bis Oktober sollen die Nachfolger aufgebaut werden.
Die alten Fahrscheinautomaten – wie hier am Görlitzer Demianiplatz – haben bald ausgedient. Bis Oktober sollen die Nachfolger aufgebaut werden. © André Schulze

Die Görlitzer Verkehrsbetriebe (GVB) kommen gut voran mit ihrem Plan, in den Sommerferien die 25 mobilen Fahrscheinautomaten in den Straßenbahnen und Stadtbussen auszutauschen. „Voraussichtlich werden bis Ende der Woche 21 mobile Automaten in den Fahrzeugen installiert sein“, sagt Sprecher Andreas Kolley. Nur bei vier Bussen ist der Umbau etwas aufwendiger, weil an den Fahrzeugen etwas zu ändern ist. Dort müssen zunächst spezielle Teile bestellt werden. Sobald diese eingetroffen sind, sollen auch hier die Automaten ausgetauscht werden.

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Sie verkaufen Fahrscheine, die bereits entwertet sind. Viererkarten bieten sie zunächst nicht an – eben, weil diese nicht entwertet verkauft werden sollen. Diese Karten gibt es aber in den Verkaufsstellen und demnächst auch an den 23 stationären Automaten an den Haltestellen.

Auch sie sollen jetzt ersetzt werden. „In zwei, drei Wochen geht es los“, sagt Kolley. Die GVB hält an ihrem Ziel fest, das bis Ende Oktober abzuschließen. Zum Start sind laut Kolley zunächst die elementaren Standardfunktionen verfügbar, bis Ende des Jahres sollen die Automaten dann aber durch weitere Software-Updates in ihrem Funktionsumfang erweitert werden. Dazu gehört zum Beispiel, dass man am Anfang noch nicht auf Polnisch oder Englisch umschalten und auch noch nicht den Liniennetzplan und Infos zu den einzelnen Tickets einsehen kann. Das folgt später.

Alle Tickets und auch alle Bezahlmethoden seien aber von Anfang an verfügbar, so Kolley. Auch mobiles Bezahlen und Apple Pay sind ab Anfang September in Bus und Bahn in Görlitz möglich. Darüber informiert die Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien als Kooperationspartnerin. „Künftig können Fahrgäste ihre Tickets bequem per Girocard, Kreditkarte oder Smartphone bezahlen“, teilt Pressesprecherin Bettina Richter-Kästner mit. Auch die stationären Geräte werden bis Ende Oktober mit der neuen Funktion ausgestattet und beinhalten diese Auswahlmöglichkeit.

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