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Dynamos Botschaft fürs Heimspiel gegen Nürnberg

Dresdens Fußballer setzen auch in dieser Saison ein Zeichen gegen Rassismus: Dynamo läuft jetzt gegen Nürnberg mit einem Sondertrikot auf.

Dynamo-Kapitän Sebastian Mai, Michael Sollbauer und Heinz Mörschel (v. l.) präsentieren das Sondertrikot mit dem Slogan „Love Dynamo - hate Racism“.
Dynamo-Kapitän Sebastian Mai, Michael Sollbauer und Heinz Mörschel (v. l.) präsentieren das Sondertrikot mit dem Slogan „Love Dynamo - hate Racism“. © SGD/Dennis Hetzschold

Dresden. Dynamo setzt zum Heimspiel gegen den 1. FC Nürnberg am Sonntag, 13.30 Uhr, erneut ein Zeichen für Toleranz und Weltoffenheit. Die Spieler laufen mit der Botschaft "Love Dynamo - hate Racism" auf den Trikots auf, dafür verzichtet der Hauptsponsor All-Inkl.com, ein Unternehmen aus Friedersdorf bei Löbau, auf seinen Schriftzug, auch andere Exklusiv-Partner geben einen erheblichen Teil ihrer Werbepräsenzen frei, damit diese Botschaft im Rudolf-Harbig-Stadion präsentiert werden kann.

Im elften Jahr in Folge beteiligt sich der Verein damit an den der FARE-Aktionswochen. "Menschen aller Schichten, Hautfarben und Kulturen kommen in den Farben der SG Dynamo Dresden zusammen. Die Sportgemeinschaft steht für ein weltoffenes und friedliches Miteinander", sagt Präsident Holger Scholze. Die Dynamo-Familie trete lebendig und konsequent für Vielfalt und gegen Rassismus ein.

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"Die SG Dynamo Dresden ist bunt", erklärt Geschäftsführer Jürgen Wehlend und nennt die Faninitiative "1953international" als Initiator. Diese hatte sich 2006 gegründet und tritt seitdem öffentlich unter anderem mit dem Slogan "Love Dynamo - hate racism" in Erscheinung. Der Aktionsspieltag wirke dadurch weit über den Rasen hinaus, so Wehlend. Mit der "Bildungsflanke - Dynamo Dresden" gehört seit voriger Saison ein sozialpädagogisches Projekt dazu. Es bietet eigenen Nachwuchsmannschaften, Kooperationspartnern und sozialen Einrichtungen aus der Region die Chance auf lehr- und ereignisreiche Bildungstrainingslager. Beim Spiel gegen Nürnberg wird das Logo auf dem Trikotärmel zu sehen sein.

"Rassismus hat in unserer Gesellschaft keinen Platz"

"Der Fußball hat die Kraft, Menschen zusammenzubringen und somit auch Zeichen für gesellschaftlich relevante Themen zu setzen", betont Dynamos Sportgeschäftsführer Ralf Becker. "Mit unserer Mannschaft, unserem Trainerteam und Staff stehen wir ebenfalls für die Werte der SG Dynamo Dresden – Rassismus hat in unserer Gesellschaft keinen Platz."

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Fünf Trikots von Spielern, die in der Partie gegen Nürnberg gespielt haben, werden anschließend versteigert, um mit dem Geld Aktionen zur Aufklärung gegen Rassismus zu unterstützen. In der Vorsaison hatte die Auktion nach dem Heimspiel gegen den FSV Zwickau insgesamt 1.942,88 Euro gebracht, die der Bildungsflanke zugute kamen. Das Sondertrikot gibt es zudem in limitierter Auflage zum Preis von 79,99 Euro im Dynamo-Fanshop zu kaufen.

Im Rahmen der europaweiten FARE-Wochen - "Football Against Racism in Europe - wird vom 17. bis 30. Oktober dafür geworben, konsequent gegen jede Form von Rassismus aufzutreten.

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