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Dresdner Mutter in Sorge: "Meine Tochter will ein Junge sein"

Mit 13 Jahren entscheidet Annas Tochter, dass sie nun einen Jungennamen trägt. Die Mutter sorgt sich, dass sie auch Pubertätsblocker nimmt. Auch ein Jugendpsychiater warnt vor diesen Medikamenten.

Von Nora Domschke
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Mutter Anna sorgt sich um ihre Tochter, die das Geschlecht wechseln will.
Mutter Anna sorgt sich um ihre Tochter, die das Geschlecht wechseln will. © René Meinig

Dresden. Zum ersten Mal liest Anna den neuen Namen ihrer Tochter in einem Schulbuch. Als die Mutter die Bücher für das neue Schuljahr kontrolliert, wird sie stutzig. Marley? Wer soll das sein, fragt sie sich. Es ist die Schrift ihrer Tochter, und auch der Nachname stimmt. In den von der Schule geborgten Büchern wird auf einer vorderen Seite vermerkt, welcher Schüler es nutzt. "Erst dachte ich mir nichts dabei", erzählt Anna. Doch es lässt sie nicht los, letztlich spricht sie ihre damals 13-jährige Tochter darauf an. Das ist im September 2021.

Seitdem dreht sich im Leben von Anna, die eigentlich anders heißt, aber anonym bleiben will, um ihr Kind zu schützen, alles um die Frage: Wie gehe ich damit um, dass meine Tochter ein Junge sein will? Was lasse ich durchgehen, was kann oder sollte ich verbieten? Denn bei der Namensänderung bleibt es nicht.

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