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Die Lust an der Qual: Warum Sport immer extremer wird

Freizeit-Marathonis sind keine Exoten mehr, sondern ein Massenphänomen. Hinter dem Boom der Extrem-Läufe stehen wirtschaftliche Interessen, aber auch eine Gesellschaft, in der sich die Vorstellung von Freizeit verändert hat.

Von Daniel Klein
 14 Min.
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Laufen ist längst zu einem Massenphänomen geworden - vor allem in Dresden. Aber was treibt die Hobby-Marathonis an?
Laufen ist längst zu einem Massenphänomen geworden - vor allem in Dresden. Aber was treibt die Hobby-Marathonis an? © Archiv: SZ/Roland Bonß

Für Kerstin Kupka wird es erst jenseits der klassischen Marathon-Strecke interessant – je länger, desto besser. „Mich reizt es, Grenzen zu verschieben“, sagt die 55-jährige Extremsportlerin aus Coswig, die schon mal durch Wüsten läuft oder 24 Stunden am Stück – weil es ihr Spaß macht. Und weil sie sich nicht vorstellen kann, darauf zu verzichten.

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