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Dynamo: Hartmann trainiert mit dem Team

Der frühere Kapitän fehlte den Dresdnern wegen muskulärer Probleme bereits seit vier Wochen. Jetzt arbeitet er am Comeback - mal wieder.

Dynamos Trainer Markus Kauczinski kann darauf hoffen, dass Marco Hartmann (r.) bald wieder zur Verfügung steht.
Dynamos Trainer Markus Kauczinski kann darauf hoffen, dass Marco Hartmann (r.) bald wieder zur Verfügung steht. © dpa/Robert Michael

Dresden. Eine gute Nachricht kommt am Dienstagnachmittag von Dynamo: Marco Hartmann konnte nach überstandenen muskulären Problemen mit der Mannschaft trainieren. Er werde "nun sukzessive wieder an die volle Belastung herangeführt", heißt es im Bericht auf der Internetseite des Vereins.

Nachdem der 32 Jahre alte Ex-Kapitän verletzungsfrei durch die Vorbereitung auf die neue Saison gekommen war, erwischte ihn kurz vor dem DFB-Pokalspiel gegen den Hamburger SV ein Infekt. Für den Auftakt in der 3. Liga vier Tage in Kaiserslautern später war Hartmann jedoch wieder einsatzbereit, wurde von Chefcoach Markus Kauczinski für die letzten zwei Minuten plus Nachspielzeit eingewechselt, um zu helfen, beim Kraftakt auf dem Betzenberg den 1:0-Vorsprung zu verteidigen. In der Partie gegen Waldhof Mannheim (1:1) kam der Mittelfeldspieler erneut in der Schlussphase. Danach klagte er über Beschwerden.

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So oder so ähnlich war das in den vergangenen zwei Jahren immer. Trotzdem wollte der neue Sportgeschäftsführer Ralf Becker den Vertrag mit dem Routinier, der zum 30. Juni ausgelaufen wäre, unbedingt verlängern - bis 2021 mit der Option auf eine weitere Saison, geknüpft an eine bestimmte Anzahl an Einsätzen. „Marco Hartmann ist eine absolute Identifikationsfigur, der für unsere Mannschaft mit seiner Persönlichkeit auf und neben dem Platz extrem wertvoll ist", erklärte Becker. "Marco lebt Dynamo Dresden zu 100 Prozent und ist zudem ein absoluter Vollprofi.“

Dynamos dienstältester Spieler

Er sei auch im Hinblick auf die Entwicklung  der jungen Talente, auf die Trainer Markus Kauczinski verstärkt setzt, „ein wichtiger Baustein unseres Kaders, auf den wir nicht verzichten wollen“, betonte der Sportchef.

Hartmann ist seit 2013 im Verein und damit Dynamos dienstältester Spieler. Er weiß aber auch selbst: "Es gibt einen Haken in meiner Personalakte – die vielen Verletzungen in den vergangenen anderthalb Jahren", sagte er im Interview für Sächsische.de. "Dennoch glaube ich, dass ich in der Rückrunde zeigen konnte: Ich bin 32, aber noch kein Pflegefall." Nun arbeitet er an seinem nächsten Comeback - und die anderen an der Vorbereitung auf das nächste Heimspiel am Samstag gegen den SV Meppen.

Die Woche begann mit den obligatorischen Corona-Tests für alle Spieler, Trainer und Betreuer. Die Ergebnisse teilte der Verein bislang nicht mit.

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Weiterhin nicht dabei sein können: Chris Löwe (Außenbandriss), Robin Becker (muskuläre Probleme), Luka Stor (Bänderriss), Justin Leo Löwe (Schulter-Operation) und Pascal Sohm (Sprunggelenksprobleme). Die drei Letztgenannten arbeiteten am Dienstag jedoch bereits wieder mit Ball unter der Anleitung von Dynamos Sportwissenschaftler Jacob Wolf auf einem Nebenplatz in der Trainingsakademie.

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