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Kreis Bautzen: Alles über die Weihnachtsmärkte 2021

Jetzt steht fest: Wegen Corona dürfen in Sachsen keine Weihnachtsmärkte stattfinden. Viele Orte hatten bis zuletzt darauf gehofft. Alle Infos im Newsblog.

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Dem Weihnachtsmann begegnen - das wird in diesem Jahr für Kinder schwierig. Denn alle Weihnachtsmärkte im Landkreis Bautzen fallen aus - und damit auch die Auftritt von Weihnachtsmännern.
Dem Weihnachtsmann begegnen - das wird in diesem Jahr für Kinder schwierig. Denn alle Weihnachtsmärkte im Landkreis Bautzen fallen aus - und damit auch die Auftritt von Weihnachtsmännern. © SZ/Uwe Soeder

Bautzen. In vielen Orten waren die Vorbereitungen für die Weihnachtsmärkte schon weit vorangeschritten und die Hoffnung groß, dass die traditionellen Veranstaltungen in der Vorweihnachtszeit stattfinden können. Doch jetzt steht fest: In Sachsen gibt es dieses Jahr keine Weihnachtsmärkte. Die Entwicklung bis zu dieser Entscheidung können sie in diesem Newsblog nachlesen.

Keine Weihnachtsmärkte in Schirgiswalde-Kirschau

19. November, 13.15 Uhr: Die Stadt Schirgiswalde-Kirschau sagt alle vier Weihnachtsmärkte in ihren Ortsteilen Crostau, Schirgiswalde, Rodewitz und Kirschau ab. Alle Ortsvorsteher und Vertreter des Stadtrates seien sich einig gewesen und gemeinsam habe man als Stadt entschieden, dass es "eine moralische und verantwortungsvolle Sache ist, keine Weihnachtsmärkte zu veranstalten, wenn Krankenhäuser und deren Mitarbeiter überlastet sind und sogar die Grundschule Schirgiswalde auf Grund von zahlreichen Infektionen geschlossen ist", berichtet der stellvertretende Bürgermeister Andreas Thomas (CDU).

Wenzelsmarkt fällt zum zweiten Mal aus

19. November, 11.20 Uhr: Schon vor Tagen hatte die Stadtverwaltung Bautzen klargemacht, dass es einen Wenzelsmarkt unter 2G-Bedingungen nicht geben werde. Dann verschob sie den Beginn um eine Woche nach hinten, um mehr Klarheit zu haben. Gestern fiel dann die Entscheidung: Der Bautzener Weihnachtsmarkt fällt auch in diesem Jahr aus.

Mehrere Orte sagen ihre Weihnachtsmärkte ab

18. November, 12 Uhr: In Königsbrück wird es in diesem Jahr den traditionellen Christmarkt nicht geben. Die Stadt plant stattdessen, zusammen mit der Initiative Lebendiges Königsbrück für den dritten Advent, den 12. Dezember, einen „Weihnachtlichen Bummel durch Königsbrück“ zu organisieren. In den Geschäften sollen von 14 bis 19 Uhr zahlreiche Geschenkideen und auch einige Schnäppchen zu finden sein - wenn die dann gültige Corona-Schutzverordnung das erlaubt.

18. November, 11.40 Uhr: Weitere Gemeinden im Kreis Bautzen haben aufgrund der aktuellen Corona-Lage und der Verschärfung der Bestimmungen für Weihnachtsmärkte durch den Freistaat ihre Veranstaltungen abgesagt. Das betrifft Großharthau, Malschwitz, Baruth, Nebelschütz, Neukirch/Lausitz, Großröhrsdorf, Pulsnitz, Schmölln-Putzkau und Königswartha.

Die in der neuen Corona-Schutzverordnung vorgesehene 2G-Regelung in den Verweilbereichen stelle die Gemeinde vor Probleme, begründet zum Beispiel Königswarthas Bürgermeister Swen Nowotny. „Dies ist für uns logistisch und organisatorisch aufgrund des enormen Mehraufwandes nicht umsetzbar“, sagt er. „Unabhängig davon würde wahrscheinlich bei Einhaltung aller Auflagen gerade bei unserem kleinen Weihnachtsmarkt keine richtige Weihnachtsstimmung aufkommen.“

Auch in Schwepnitz ist der Markt abgesagt – obwohl bereits mit dem Aufbau begonnen worden war. „Die Infektionszahlen sprechen für sich, dann können wir nicht zur Tagesordnung übergehen und feiern“, sagt Bürgermeisterin Elke Röthig.

Weihnachtsmarkt Weißenberg fällt aus

16. November, 17.25 Uhr: Der Weihnachtsmarkt in Weißenberg fällt in diesem Jahr aus. Wie Bürgermeister Jürgen Arlt auf Anfrage von Sächsische.de mitteilte, habe man die Entscheidung zur Absage bereits am Montag getroffen. Auch im vergangenen Jahr war der Weihnachtsmarkt ausgefallen.

Bautzener Wenzelsmarkt auf der Kippe

16. November, 10.50 Uhr: Die Stadt Bautzen hat die Eröffnung des Wenzelsmarktes um eine Woche verschoben. So soll der Markt jetzt am 3. Dezember starten – statt, wie bisher geplant, am 26. November. Der Grund dafür sei die unsichere Corona-Situation, teilt die Verwaltung mit. Bis zum Eröffnungstermin fordert die Stadt eine Entscheidung der Politik.

Wilthen sagt Adventsmarkt ab

15. November, 11.20 Uhr: Der St. Barbara Adventsmarkt in Wilthen wird wegen des aktuellen Pandemiegeschehens abgesagt. Darüber informieren die Stadtverwaltung und der örtliche Kunst- und Kulturverein auf Facebook.

Verwirrung um Weihnachtsmärkte

12. November, 10.10 Uhr: Bis zum ersten Advent sind es noch gut zwei Wochen - doch ob dann Weihnachtsmärkte stattfinden werden, ist derzeit unklar. Zwar sind sie laut aktueller sächsischer Corona-Verordnung unter Auflagen möglich, doch inzwischen stellt Ministerpräsident Michael Kretschmar (CDU) die Regelung wieder infrage. Wie aktuell der Stand für verschiedene Märkte im Kreis Bautzen ist, hat Sächsische.de zusammengetragen.

Seeligstadt lädt zum Weihnachtsmarkt

8. November, 14.45 Uhr: Der 16. Weihnachtsmarkt des Großharthauer Ortsteils Seeligstadt öffnet dieses Jahr seine Tore am 4. Dezember, 15.30 Uhr im Innenhof des Erbgericht Seeligstadt. Die Besucher erwarten liebevoll geschmückte Stände und ein kleines Bühnenprogramm des Kindergarten Seeligstadt und vom Großharthauer Posaunenchor.

Auch die alljährliche Weihnachtstombola soll es wieder in Seeligstadt geben.
Auch die alljährliche Weihnachtstombola soll es wieder in Seeligstadt geben. © Sportverein Seeligstadt e.V.

Wilthen bereitet Adventsmarkt vor

27. Oktober, 14.45 Uhr: Nach dem Ausfall im vergangenen Jahr soll der traditionelle Sankt-Barbara-Adventsmarkt in Wilthen in diesem Jahr wieder stattfinden. Die Stadt bereitet ihn zusammen mit dem örtlichen Kultur- und Kunstverein für den 11. Dezember vor. "Wir werden ein Konzept umsetzen, das im wesentlichen den Zugang kontrolliert, so dass wir maximal 999 Personen gleichzeitig auf dem Platz haben", sagt Bürgermeister Michael Herfort (CDU). Auf Aktivitäten in Innenräumen soll verzichtet werden.

Radeberger Weihnachtsmarkt findet statt

25. Oktober, 11.55 Uhr: Der Radeberger Weihnachtsmarkt wird stattfinden - wie geplant vom 9. bis 12. Dezember. Weil hier mehr Platz ist, werden die weihnachtlichen Buden auf dem Marktplatz aufgestellt. Zum Programm kommt auch der MDR mit seiner Weihnachtstour, und die Radeberger bekommen eine besondere Aufgabe gestellt.

Neue Corona-Verordnung erlaubt Ausnahmen

20. Oktober, 17.30 Uhr: Großveranstaltungen, volle Stadien, Weihnachtsmärkte: Trotz steigender Corona-Infektionszahlen will Sachsen in der Corona-Pandemie schrittweise zur Normalität zurückkehren. Am Dienstag hat das Kabinett eine neue Corona-Schutzverordnung beschlossen, die ab 21. Oktober bis einschließlich 17. November gilt. Daraus geht unter anderem hervor, dass Weihnachtsmärkte, Bergparaden und andere landestypische Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Besuchern zeitgleich in diesem Jahr wieder stattfinden können. Die Gesundheitsämter können dafür bis zum Erreichen der Vorwarnstufe Ausnahmen zulassen. Die Veranstalter können dann auf die 3G-Regel, eine Kontakterfassung, die Maskenpflicht und eine Höchstgrenze für die Zahl der Besucher verzichten. Das muss in einem Hygienekonzept festgelegt werden, das von den Gesundheitsämtern genehmigt werden muss.

Ist die Vorwarnstufe erreicht, müssen die Veranstalter Flanier- und Verweilbereiche einrichten, wenn sie auf die 3G-Regel, Kontakterfassung und Maskenpflicht verzichten wollen. In den Bereichen von Ständen mit Essen oder Trinken und vor den Bühnen dürfen dann nicht mehr als 1.000 Besucher gleichzeitig anwesend sein. Andernfalls sind Kontakte zu erfassen, die 3G-Nachweise zu kontrollieren, und es gilt Maskenpflicht.

Hoyerswerda prüft Varianten für Teschenmarkt

15. Oktober, 12.30 Uhr: In Hoyerswerda findet der Teschenmarkt stets am dritten Adventswochenende statt, das wäre in diesem Jahr vom 10. bis 12. Dezember. Wie Rathaus-Sprecher Christian Hoffmann mitteilt, gehe man mit dem Teschenmarkt-Veranstalter Lausitzhalle derzeit drei Varianten durch:

  • 1. Durchführung wie vor Corona.
  • 2. Ausweitung des Marktes von der Dauer her, um Stoßzeiten zu entzerren.
  • 3. Weihnachtsmarkt an mehreren Standorten, um ihn zu entzerren.

Eine Entscheidung wird demnächst erwartet. Wie alle zwei Jahre wollen die Modellbahnfreunde Hoyerswerda in diesem Jahr auch wieder ihre Anlagen im Sparkassensaal aufbauen.

Weihnachtsmarkt am Rathaus in Radeberg geplant

12. Oktober, 10.45 Uhr: Die Stadt Radeberg plant ebenfalls einen Weihnachtsmarkt. Er soll vom 9. bis 12. Dezember auf dem Marktplatz vor dem Rathaus stattfinden. Auch in den umliegenden Rödertal-Gemeinden gibt es Pläne für Weihnachtsmärkte. Ob die Märkte tatsächlich stattfinden können und unter welchen Bedingungen, ist allerdings noch nicht sicher.

Bautzen bereitet Wenzelsmarkt vor

5. Oktober, 18.15 Uhr: Für den Bautzener Wenzelsmarkt laufen derzeit die Planungen; am 26. November soll er eröffnet werden. Auch in Bischofswerda wird der Weihnachtsmarkt bereits eifrig vorbereitet. Wie die Aussichten für andere Märkte aktuell sind, lesen Sie hier.

Advents-Spectaculum in Kamenz soll stattfinden

29. September, 18 Uhr: Das Kamenzer Advents-Spectaculum findet traditionell am dritten Adventswochenende statt. Doch im vergangenen Jahr fiel es aus. Eine erneute Absage sei keine Option, sagt David Kliemann vom Stadtmarketing Kamenz. Zurzeit überlegen alle Mitmacher, wie sich das Markttreiben in Corona-Zeiten am besten organisieren lässt.

Pfefferkuchenmarkt in Pulsnitz ist abgesagt

23. September, 19 Uhr: Die Organisatoren des Pulsnitzer Pfefferkuchenmarktes haben das Großereignis zum zweiten Mal wegen der Corona-Auflagen abgesagt. Es sei eine bittere Entscheidung gewesen, sagte der Obermeister der Pfefferküchler-Innung, Peter Kotzsch und betonte: „Wir haben sie uns nicht leicht gemacht und sie schweren Herzens getroffen.“ Für die Absage gibt es mehrere Gründe.

Stände mit Pfefferkuchen gehören zu den meisten Weihnachtsmärkten.
Stände mit Pfefferkuchen gehören zu den meisten Weihnachtsmärkten. © Archivfoto: Matthias Schumann