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Sozialwohnungsquote wird teuer für Dresden

Der Streit um den Anteil an geförderten Wohnungen geht weiter. Jetzt gibt es konkrete Zahlen, wie hoch der Schaden für die Stadt wäre - eine immense Summe.

Von Andreas Weller
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Die städtische WID hat Sozialwohnungen an der Ulmenstraße in Kleinzschachwitz gebaut.
Die städtische WID hat Sozialwohnungen an der Ulmenstraße in Kleinzschachwitz gebaut. © Marion Doering (Symbolbild)

Dresden. Es ist ein Streit um 15 oder 30 Prozent. Wie viele Sozialwohnungen müssen private Investoren anbieten, wenn sie in Dresden bauen wollen? Seit Sommer 2019 sind es 30 Prozent. Allerdings wird der Bau vom Land gefördert.

Einigen ist dieser Anteil zu hoch. Eine Mehrheit im Stadtrat kippte das sogenannte kooperative Baulandmodell, in dem das geregelt ist, und halbierte die Quote. Dem widersprach Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) aus formalen Gründen, obwohl er selbst für 15 Prozent ist. Jetzt wird klar, was eine Halbierung für Dresden bedeuten würde. Deshalb soll ein Kompromiss gefunden werden.

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