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Dynamo verliert gegen den neuen Tabellenführer

Nach einer schwachen Partie gegen den FC St. Pauli wartet Dynamo weiter auf den ersten Sieg am Millerntor. Der Liveticker zum Nachlesen mit den ersten Reaktionen.

St. Paulis Guido Burgstaller trifft per Strafstoß zum 2:0 gegen Kevin Broll.
St. Paulis Guido Burgstaller trifft per Strafstoß zum 2:0 gegen Kevin Broll. © dpa/Christian Charisius

Hamburg. Beim FC St. Pauli konnte Dynamo Dresden noch nie gewinnen. Und das bleibt auch nach diesem 9. Spieltag in der 2. Bundesliga so. In einem schwachen Auswärtsspiel verlieren die Schwarz-Gelben bei den Kiez-Kickern am Millerntor vor 14.773 Zuschauern 0:3. St. Pauli springt mit dem souveränen und verdienten Sieg an die Tabellenspitze. Dynamo steht auf dem elften Platz. Das Spiel im Liveticker zum Nachlesen:

Abpfiff: Kurz nach dem 0:3 pfeift Schiedsrichter Bastian Dankert ab. Für Dynamo ist es die vierte Niederlage in den vergangenen fünf Spielen. Das frühe Gegentor nach 55 Sekunden ließ Dynamo lange nicht ins Spiel finden, erst zur zweiten Hälfte wurden die Dresdner besser, aber St. Pauli machte per Elfmeter das 2:0. Danach ging bei den Schwarz-Gelben nichts mehr. In 90 Minuten konnte Dynamo keinen Schuss auf das Tor der Hamburger abgeben. Das ist in der zweiten Liga zu wenig.

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Die Stimmen nach dem Spiel:

Alexander Schmidt (SG Dynamo Dresden):

„Es war ein verdienter Sieg für St. Pauli. Das müssen wir neidlos anerkennen. Wir sind auf eine Mannschaft getroffen, die unheimliche Wucht nach vorne hatte. Das, was wir uns vorgenommen hatten, wurde nach einer Minute über den Haufen geworfen. Das macht es nicht einfacher. Wir waren schon beeindruckt, wie St. Pauli hier herausgekommen ist. Wir wussten das, aber Theorie und Praxis sind so eine Sache. In der ersten Halbzeit haben wir uns in die Kabine gerettet. St. Pauli hatte noch weitere Möglichkeiten. In der Pause haben wir uns noch einmal gesammelt, ein paar Änderungen vorgenommen und sind dann ordentlich rausgekommen. Die Mannschaft hatte Hoffnung, dass noch was geht. Aber dann kriegen wir den Elfmeter.“

Christopher Buchtmann (FC St. Pauli):

„Das 1:0 fiel schnell. Den Ball habe ich gut getroffen, würde ich sagen. Ich konnte es erst gar nicht glauben. Ich bin jetzt überglücklich, dass wir das Spiel gezogen und so konstant weitergespielt haben. Wenn wir weiterhin so spielen, kaum Gegentore zulassen, dann ist einiges möglich in dieser Saison. Aber wir müssen natürlich dranbleiben. Es ist noch einiges zu tun. Das wissen wir. Deswegen ist es schön zu sehen, wie wir uns alle ärgern, wenn wir mal ein Spiel nicht gewinnen. Mittlerweile spielen wir einen echt geilen Fußball.“

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90. Minute + 3: St. Pauli erzielt kurz vor dem Ende das 3:0. Marcel Beifus ist auf der linken Seite völlig frei und läuft alleine aufs Tor zu. Kevin Broll ist zwar noch mit den Fingerspitzen am Ball, aber kann das Tor nicht verhindern.

Heinz Mörschel verliert den Zweikampf gegen St. Paulis Leart Paqarada.
Heinz Mörschel verliert den Zweikampf gegen St. Paulis Leart Paqarada. © dpa/Christian Charisius

85. Minute: Und vier Minuten später wird Schmidt auch zum fünften und letzten Mal wechseln. Antonis Aidonis darf für fünf Minuten noch einmal ran. Für den Deutsch-Griechen verlässt Robin Becker das Feld.

81. Minute: Alexander Schmidt nimmt seinen vierten Wechsel vor. Paul Will kommt für Chris Löwe ins Spiel.

80. Minute: Zehn Minuten sind es noch auf der Uhr. Derzeit sieht es nicht danach aus, dass Dynamo heute noch einen oder drei Punkte holt. St. Pauli ist nach dem 2:0 wieder stärker geworden. Dynamo hat sich, so macht es den Anschein, aufgegeben.

73. Minute: Guido Burgstaller wird für St. Pauli antreten. Er schießt den Ball über die Latte in die obere linke Ecke, Broll ist im rechten unteren Eck – 2:0 für St. Pauli. Für Dynamo sieht es nicht gut aus.

St. Pauli feiert Guido Burgstaller (4.v.l) und sein Tor zum 2:0.
St. Pauli feiert Guido Burgstaller (4.v.l) und sein Tor zum 2:0. © dpa/Christian Charisius

72. Minute: Bastian Dankert läuft plötzlich raus an die Mittellinie und schaut sich eine Szene auf dem Monitor an. Sollbauer soll Hartel im Strafraum gefoult haben. Die Bilder sind eindeutig, weshalb der Schiedsrichter auf Elfmeter entscheidet.

68. Minute: Nach nicht einmal einer Minute auf dem Platz holt sich Giorbelidze die Gelbe Karte ab.

68. Minute: Alexander Schmidt wechselt gleich zweimal. Er bringt Jong-min Seo und Guram Giorbelidze. Dafür verlassen Morris Schröter und Ransford-Yeboah Königsdörffer das Feld.

66. Minute: Dynamo wartet weiterhin auf den ersten Schuss aufs Tor, noch sind die Schwarz-Gelben vor dem Tor nicht zwingend genug. Wollen sie heute noch etwas Zählbares mitnehmen, muss sich das bald ändern.

Alexander Schmidt ist sichtlich unzufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft.
Alexander Schmidt ist sichtlich unzufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft. © dpa/Christian Charisius

63. Minute: Königsdörffer holt sich für ein unnötiges taktisches Foul die Gelbe Karte ab. Er hält Marcel Hartel am Trikot, obwohl Dynamo in dieser Situation in Überzahl ist. Das ist einfach eine dumme, aber berechtigte, Gelbe Karte.

61. Minute: Morris Schröter kommt plötzlich im gegnerischen Strafraum völlig frei an den Ball. Er zieht am rechten Strafraumeck direkt ab, sein Schuss geht knapp am langen Eck vorbei ins Aus.

52. Minute: Dresden setzt sich mehr und mehr in der gegnerischen Hälfte fest. Michael Sollbauer hat nach einem abgewehrten Freistoß und einer anschließenden zweiten Flanke von Chris Löwe eine Halbchance. Sein Schuss mit dem Rücken zum Tor geht aber deutlich über den Kasten von Pauli-Torwart von Nikola Vasilj.

49. Minute: Dynamo kommt deutlich besser aus der Pause, hat jetzt mehr Ballbesitz und kommt auch mehr ins gegnerische Drittel. St. Pauli wirkt dagegen sehr passiv und versucht erst einmal in der Defensive sicher zu stehen.

St. Paulis Guido Burgstaller und Michael Akoto kämpfen um den Ball.
St. Paulis Guido Burgstaller und Michael Akoto kämpfen um den Ball. © dpa/Christian Charisius

46. Minute: Die zweite Hälfte hat begonnen. Der FC St. Pauli kehrt im Gegensatz zu Dynamo ohne einen Spielerwechsel zurück aufs Spielfeld.

Halbzeit: So wie es aussieht, wird Agyemang Diawusie zum Beginn der zweiten Halbzeit eingewechselt. Julius Kade bleibt für den Offensiv-Spieler in der Kabine.

Halbzeit: Die 1:0-Führung für St. Pauli geht absolut in Ordnung. Die Gastgeber bestimmten, besonders in der Anfangsphase , das Spiel, ließen Ball und Gegner laufen. Dynamo fand auch durch den frühen Rückstand nach 57 Sekunden nicht ins Spiel und brauchte sehr lange, um sich auf den Gegner einzustellen.

Pause: Dynamo liegt nach 57 Sekunden zurück

45. Minute + 1: Nach einer Minute Nachspielzeit pfeift Bastian Dankert zur Halbzeitpause. Dynamo liegt am Millerntor mit 0:1 zurück. Die bisher gezeigte Leistung war deutlich zu wenig gegen den momentanen Tabellenführer der zweiten Liga.

44. Minute: Pauli-Mittelfeldspieler Afeez Aremu zieht aus 18 Metern zentral vor dem Kasten nach einem Pass direkt ab. Sein Schuss geht knapp über das Gehäuse von Kevin Broll.

Chris Löwe hat im Kampf um den Ball das Nachsehen gegen St. Paulis Jackson Irvine.
Chris Löwe hat im Kampf um den Ball das Nachsehen gegen St. Paulis Jackson Irvine. © dpa/Christian Charisius

40. Minute: Fünf Minuten sind es noch bis zur Pause. Dynamo findet im letzten Drittel keine Lösungen. St. Pauli ist mit seinen Angriffen oft gefährlich und setzt die Dresdner Abwehr unter Druck.

34. Minute: Morris Schröter bekommt den Ball auf der rechten Seite und dribbelt in der gegnerischen Hälfte einfach mal los. Beim dritten Gegenspieler bleibt er hängen, doch Schiedsrichter Bastian Dankert hat ein Foul gesehen und entscheidet auf Freistoß. Diesen schießt Heinz Mörschel aus 25 Metern aber deutlich übers Tor.

Christoph Daferner findet bisher kaum ins Spiel und verliert auch das Kopfballduell gegen Paulis Jakov Medic.
Christoph Daferner findet bisher kaum ins Spiel und verliert auch das Kopfballduell gegen Paulis Jakov Medic. © dpa/Christian Charisius

27. Minute: Dynamo kommt kaum hinten heraus. St. Pauli bestimmt das Tempo, lässt Ball und Gegner laufen. Bei den Schwarz-Gelben muss sich dagegen schnell etwas ändern.

21. Minute: Michael Sollbauer begeht ein dummes Foul 30 Metern vor dem Strafraum. Der anschließende Freistoß ist zwar ungefährlich, aber im zweiten Anlauf ist Guido Burgstalller zehn Meter vor dem Tor plötzlich völlig frei, zieht mit links ab. Broll muss sich ziemlich strecken, um den Schuss aufs lange Eck zu entschärfen. Das ist alles zu einfach.

Dynamo kommt wie hier Heinz Mörschel gegen St. Paulis Jackson Irvine meist zu spät.
Dynamo kommt wie hier Heinz Mörschel gegen St. Paulis Jackson Irvine meist zu spät. © dpa/Christian Charisius

15. Minute: Nach einer Viertelstunde hat Dynamo die erste Halbchance. Morris Schröter flankt von der rechten Seite perfekt ins Zentrum auf den Kopf von Ransford-Yeboah Königsdörffer. Doch dieser kommt nicht mehr richtig mit dem Kopf hinter den Ball, weshalb der Kopfball deutlich ins Toraus geht.

12. Minute: Leart Paqarada erläuft auf der linken Seite einen Ball und dringt in den Strafraum ein. Sein Pass ins Zentrum landet aber bei Kevin Broll. Für Pauli hätte dabei deutlich mehr herausspringen können.

11. Minute: Die Hausherren bestimmen weiter das Spielgeschehen und das Tempo. Dynamo tut sich schwer und findet nicht richtig ins Spiel.

St. Paulis Daniel-Kofi Kyereh, Michael Sollbauer und Julius Kade kämpfen um den Ball.
St. Paulis Daniel-Kofi Kyereh, Michael Sollbauer und Julius Kade kämpfen um den Ball. © dpa/Christian Charisius

7. Minute: Die Sportgemeinschaft versucht über mehr Ballbesitz mehr Spielkontrolle zu bekommen und so das Spiel zu beruhigen. Das gelingt zumindest teilweise.

5. Minute: Dynamo muss sich nach diesem Fehlstart erst einmal sammeln, St. Pauli bleibt weiter am Drücker und überrollt die Dresdner Defensive.

1. Minute: St. Pauli beginnt extrem druckvoll und nach handgestoppten 55 Sekunden steht es bereits 1:0 für den Gastgeber. Christopher Buchtmann bekommt kurz vor dem Strafraum den Ball, zieht mit links ab und trifft den Ball perfekt. Er schlägt oben links im Eck ein. Kevin Broll ist ohne Chance. So wollte Dynamo auf keinen Fall in das Spiel starten.

Nach 57 Sekunden feiern St. Paulis Spieler das Tor von Christopher Buchtmann zum 1:0.
Nach 57 Sekunden feiern St. Paulis Spieler das Tor von Christopher Buchtmann zum 1:0. © dpa/Christian Charisius

Anpfiff: Schiedsrichter Bastian Dankert (Rostock) pfeift die Partie an. Video-Assistent wird heute Sascha Stegemann sein.

Anpfiff: Kade beginnt für Will

13.28 Uhr: Unter den Hell-Bells-Klängen von ACDC betreten die Mannschaften das Spielfeld. Die Platzwahl gewinnt der heutige Dynamo-Kapitän Yannick Stark.

13.22 Uhr: Die Mannschaften gehen nach der Erwärmung noch einmal in die Kabine. In acht Minuten wird die Zweitliga-Partie zwischen St. Pauli und Dresden angepfiffen.

Die Mannschaften macht sich warm und danken den Fans für ihr Kommen.
Die Mannschaften macht sich warm und danken den Fans für ihr Kommen. © Jens Maßlich

13.20 Uhr: Michael Akoto feiert heute seinen 24. Geburtstag. Der Neuzugang ist einen bisher einen besonderen Lebensweg gegangen, hat für die Karriere im Fußball fast seine Muttersprache verlernt. In Dresden will er jetzt den Durchbruch schaffen – und ist auf dem besten Weg.

Um 13.30 Uhr wird die Zweitligapartie zwischen dem FC St. Pauli und Dynamo Dresden am Millerntor angepfiffen.
Um 13.30 Uhr wird die Zweitligapartie zwischen dem FC St. Pauli und Dynamo Dresden am Millerntor angepfiffen. © Jens Maßlich

13.14 Uhr: Heute nicht im Dresdner Kader ist übrigens Kevin Ehlers, gegen Bremen war er es noch. Der Innenverteidiger, der sich während der Vorbereitung einen Muskelfaserriss am Hüftbeuger zugezogen hatte, sollte unter der Woche gegen Bischofswerda eigentlich Spielpraxis für sein Comeback sammeln, wurde aber erst nach 76 Minuten eingewechselt. „Die Ärzte hatten gesagt, dass er maximal 20 Minuten auf den Platz darf“, erklärte Schmidt am Mittwoch. Für Ehlers kommt ein heutiger Einsatz wohl noch zu früh, die Verletzung am Hüftbeuger „zieht sich und ist hartnäckig“, wie Schmidt erklärt. „Die blockiert ihn immer mal wieder.“

13.08 Uhr: Im Millerntor-Stadion läuft derzeit die Dynamo-Hymne „Wir sind der 12. Mann“. Die wenigen Dynamo-Anhänger werden herzlich willkommen geheißen.

Es sind nicht viele Dynamo-Anhänger im Gästeblock. Sie singen die Dynamo-Hymne „Wir sind der 12. Mann“, die vor dem Spiel im Millerntor-Stadion abgespielt wurde.
Es sind nicht viele Dynamo-Anhänger im Gästeblock. Sie singen die Dynamo-Hymne „Wir sind der 12. Mann“, die vor dem Spiel im Millerntor-Stadion abgespielt wurde. © Jens Maßlich

13.02 Uhr: St.-Pauli-Trainer Timo Schultz ist zu Gast bei den Kollegen des TV-Senders Sky. Er sagt über Dynamo: „Die Dresdner haben letzte Woche Selbstvertrauen getankt. Wir müssen heute alles heraushauen, um das Spiel zu gewinnen.“ Auch zu Dynamos Top-Torjäger Christoph Daferner hat sich Schultz geäußert: „Wir können ihn nur im Mannschaftsverbund stoppen. Er muss gegen unsere Innenverteidiger auch erst einmal seinen Mann stehen.“

St. Paulis Trainer Timo Schultz äußerte sich vor dem Spiel auch zu Dynamo Dresden und Christoph Daferner.
St. Paulis Trainer Timo Schultz äußerte sich vor dem Spiel auch zu Dynamo Dresden und Christoph Daferner. © dpa/Christian Charisius

12.58 Uhr: Dynamos Neuzugang Morris Schröter ist in Dresden angekommen, sportlich und privat. Er galt bei seiner Verpflichtung als Mann für die zweite Reihe. Ein großer Irrtum. Flexibler als er ist keiner.

12.51 Uhr: Der Stadionbesuch beim FC St. Pauli ist heute nur für geimpfte und genesene Zuschauer möglich. Dynamos Ultras haben alle Fans dazu aufgerufen, das Spiel zu boykottieren und nicht nach Hamburg zu fahren. Die Diskussion spaltet Liga, Vereine und Fans. Bei Dynamo sollen zu den Heimspielen weiterhin auch negativ auf das Coronavirus getestete Zuschauer ins Stadion dürfen. Das hat auch etwas mit dem Leitbild des Vereins zu tun.

12.40 Uhr: Neben Paul Will müssen zunächst auf der Bank Platz nehmen: Mitryushkin, Giorbelidse, Sohm, Diawusie, Hosiner, Seo, Aidonis und Mai.

Diese Mannschaften schenken Pauli-Trainer Timo Schultz und Dynamo-Coach Alexander Schmidt von Beginn an das Vertrauen.
Diese Mannschaften schenken Pauli-Trainer Timo Schultz und Dynamo-Coach Alexander Schmidt von Beginn an das Vertrauen. © SZ/Daniel Klein

12.38 Uhr: Die Aufstellungen sind da. Alexander Schmidt wechselt seine Startaufstellung im Vergleich zum 3:0-Sieg gegen Werder Bremen auf einer Position. Julius Kade beginnt für Paul Will: Broll – Becker, Sollbauer, Akoto, Löwe – Stark, Kade – Mörschel – Königsdörffer, Daferner, Schröter.

Das wurde vor dem Spiel geschrieben:

Im kultigen Stadion am Millerntor stehen für die Paulianer nach vier Heimspielen vier beeindruckende Siege zu Buche: 3:0 gegen Kiel, 3:2 im Stadtduell mit dem HSV, dazu ein 2:0 gegen den aktuellen Tabellenführer Regensburg sowie das 4:1 gegen Aufsteiger Ingolstadt.

Nachdem es zuletzt im Spitzenspiel in Karlsruhe mit dem 3:1 nun auch den ersten Auswärtssieg nach einer kleinen Ewigkeit gab, dürfte das Selbstbewusstsein der Mannschaft von Trainer Timo Schultz grenzenlos sein. Eines steht fest: Saisonübergreifend ist sie Jahresbester. Und Fakt ist auch: Dynamo konnte beim FC St. Pauli noch nie gewinnen.

Beim letzten Wiedersehen am Millerntor, es war der Valentinstag 2020, wirkten danach alle niedergeschlagen. Verständlich, die Partie endete 0:0, für beide damals zu wenig.
Beim letzten Wiedersehen am Millerntor, es war der Valentinstag 2020, wirkten danach alle niedergeschlagen. Verständlich, die Partie endete 0:0, für beide damals zu wenig. © dpa

In Dresden wird vor der Partie indes mehr darüber diskutiert, wer am Sonntag ins Stadion darf: Geimpfte und Genesene auf jeden Fall, aber auch nur Getestete? St. Pauli ist dagegen, wendet erstmals konsequent die 2G-Regel an - und Dynamos Fanszene hat daraufhin zum Boykott des Auswärtsspiels aufgerufen.

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Mancherorts sind wieder mehr Zuschauer erlaubt, doch tun sich Klubs mit Rücksicht auf die aktive Fanszene schwer. Zum Beispiel in Frankfurt und bei Dynamo.

Cheftrainer Alexander Schmidt zeigt dafür Verständnis. "Ich will mich zu medizinischen Dingen nicht äußern. Aber ich wünschte mir, dass das Stadion voll wäre. Unsere Fans und ihre Meinung muss man aber respektieren", erklärte er. Nach einem Beschluss des Hamburger Senats können durch die 2G-Regel zum ersten Mal seit Beginn der Corona-Pandemie wieder 29 546 Zuschauer ins Stadion kommen. Dynamo verkündete indes, im eigenen Stadion weiterhin an der3G-Regel festzuhalten.

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