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Dynamo

Dynamo-Profi erfolgreich operiert

Robin Becker hat den Eingriff im rechten Knie nach dem Kreuzbandriss gut überstanden. Der Trainer muss weiter in der Klinik bleiben.

Robin Becker greift sich hier in einem früheren Spiel ans rechte Knie - im Training hat er sich das Kreuzband gerissen und ist nun operiert worden.
Robin Becker greift sich hier in einem früheren Spiel ans rechte Knie - im Training hat er sich das Kreuzband gerissen und ist nun operiert worden. © Lutz Hentschel

Dresden. Der Eingriff war erfolgreich, nun hofft Dynamo-Profi Robin Becker auf einen reibungslosen Heilungsverlauf. Der 24 Jahre alte Rechtverteidigerhatte sich am vorigen Donnerstag im Training das Kreuzband im rechten Knie gerissen und wurde am Montag operiert von Spezialist Ulrich Boenisch in der Hessingpark-Clinic in Augsburg operiert. Dabei wurde das gerissene Band im rechten Knie durch einen Kreuzbandersatz ersetzt und zudem ein Teil des Außenmeniskus genäht, teilte der Verein am Dienstagmittag mit.

"Ich habe die Operation gut überstanden und die Ärzte sind mit dem Ergebnis zufrieden", wird Becker selbst in der Mitteilung zitiert. "Momentan sind die Schmerzen an meinem frisch operierten Knie natürlich noch groß, aber ich bin hier in guten Händen. Ich werde mich in den nächsten Tagen so langsam in meinen Alltag zurückkämpfen und dann fokussiert arbeiten, um die Reha-Zeit optimal zu nutzen. Den Jungs wünsche ich im Kampf um die Aufstiegsplätze auch aus dem Bett im Krankenhaus alles erdenklich Gute und größtmöglichen Erfolg“, erklärte Becker am Dienstag.

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Viel Zuspruch erhält er auch von den Mitspielern. "Es ist eine brutal üble Verletzung", sagt Tim Knipping, der selbst eine Leidensgeschichte hinter sich hat: Im Mai 201 brach er sich ohne Fremdeinwirkung das Schienbein, musste anschließend achtmal operiert werden, zwischenzeitlich drohte ihm sogar die Amputation des Unterschenkels. "Die ersten Tage werden auch mental schwer, aber wir werden versuchen, für ihn da zu sein und ihn aufzubauen", meint Knipping jetzt zu Becker: "Ich bin überzeugt, dass Robin stärker zurückkommen wird." Aus seiner Erfahrung hat er einen Rat: "Man muss es akzeptieren, kann es leider nicht ändern. Ich bin guter Dinge, dass der Junge es schaffen wird."

Zwei Spieler gesperrt, drei weiter verletzt

Während Knipping nur das Spiel am Dienstagabend in Mannheim verpasst, weil er nach der fünften Gelben Karte gesperrt ist - genau wie Yannick Stark -, wird Becker in dieser Saison nicht mehr für Dynamo auflaufen. Nach drei Tagen, die er zur Überwachung in der Augsburger Klinik bleibt, wird er aller Voraussicht nach am Donnerstag nach Dresden zurückkehren und sein Reha-Programm beginnen.

Becker ist nicht der einzige längerfristige Ausfall für die Schwarz-Gelben. Zuvor hatten schon Chris Löwe und Marco Hartmann (beide Knie) sowie Patrick Weihrauch schwere Verletzungen erlitten. Ein Comeback ist derzeit bei keinem der drei Spieler absehbar. "Es ist brutal, wie es uns trifft in den vergangenen Wochen und Monaten", meint Knipping deshalb. "Zum Glück haben wir einen großen, ausgeglichenen Kader. Jetzt müssen andere in die Bresche springen."

Zwei Neuzugänge da, einer wird gesucht

Robin Becker ist vergangenen Sommer von Zweitliga-Aufsteiger Eintracht Braunschweig zu Dynamo gewechselt und bestritt bisher neun Pflichtspiele, erzielte dabei zwei Tore.

Dynamo hat bereits reagiert und in der Vorwoche mit Linksverteidiger Leroy Kwadwo von den Würzburger Kickers und Heinz Mörschel vom KFC Uerdingen fürs offensive Mittelfeld zwei neue Spieler verpflichtet. Auch für Becker wird wohl ein Ersatz gesucht.

Dynamos Trainer Markus Kauczinski befindet sich auf dem Weg der Besserung, bleibt aber zunächst im Krankenhaus. Nach Rücksprache mit den Ärzten wird er nicht zum Spiel der Dresdner am Dienstagabend nach Mannheim reisen, die Co-Trainern Heiko Scholz und Ferydoon Zandi werden die Mannschaft betreuen. Das teilte der Verein mit. Kauczinski war am Montag in die Uniklinik gekommen, nachdem er über Übelkeit und Unwohlsein geklagt hatte.

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