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Corona: Kreis seit einer Woche ohne Neuinfektionen

Die Zahl der aktuell Infizierten ist sehr gering. Einschränkungen im Alltag bleiben aber. Alle Infos hier im Corona-Newsblog.

Die Maske bleibt Begleiter im Alltag, auch wenn es in Mittelsachsen seit dem 3. Juli keine Neuinfektionen gegeben hat.
Die Maske bleibt Begleiter im Alltag, auch wenn es in Mittelsachsen seit dem 3. Juli keine Neuinfektionen gegeben hat. © Archivfoto: dpa

Die aktuelle Entwicklung

Das Wichtigste in Kürze:

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14.46 Uhr: Eine Woche ohne Neuinfektionen

Auch zum Ende der Woche sind in Mittelsachsen keine neuen Nachweise des Coronavirus gemeldet worden. Die Zahl der Nachweise innerhalb von sieben Tagen je 100.000 Einwohner ist wieder auf einen Wert von 0,7 gesunken. 

11.40 Uhr: Kreative Döbelner holen sich Preise von der EKM

Die Entsorgungsdienste Landkreis Mittelsachsen (EKM) GmbH hatten während der coronabedingten Schließung von Kitas und Schulen einen Malwettbewerb ins Leben gerufen. Nun stehen die Gewinner fest. Auch die besten Projekte der EKM-Aktion "Umwelthelden gesucht" wurden ausgezeichnet. Unter den Gewinnern sind auch Kinder aus Waldheim und Lüttewitz bei Döbeln.

8.55 Uhr: Ärger um Maskenpflicht 

Es war gut gemeint und ist gründlich schief gegangen. Ein Schild in einer Fleischerei ruft in Mittweida das Ordnungsamt auf den Plan. Cathrin Reichelt berichtet. 

Das passierte am Donnerstag, 9. Juli:

12.26 Uhr: Siebter Tag ohne neuen Nachweis

Auch am Donnerstag bleibt die Zahl der Corona-Nachweise im Landkreis stabil bei 304 Fällen. Neue Infektionen wurden nicht gemeldet.

Rein rechnerisch bleibt es dabei, dass 289 Mittelsachsen eine Infektion mit dem Virus überstanden haben. Damit gelten auch weiterhin sechs Personen als infiziert. Neun Personen, bei denen das Virus nachgewiesen worden ist, sind verstorben.

"Stand heute wurden 1.355 Quarantänebescheide erlassen, 1.301 Personen haben die Quarantäne wieder verlassen", informierte Pressereferentin Peggy Zill vom Landratsamt Mittelsachsen am Donnerstag auf Nachfrage von Sächsische.de.

8.00 Uhr: Bald gibt’s auch den 10-Euro-Gutschein

Die Aktion sollte in der Corona-Krise die heimische Wirtschaft unterstützen. Sie wird nicht nur fortgeführt, sondern auch erweitert. Redakteurin Cathrin Reichelt informiert.

Die während der Corona-Krise gestartete Gutschein-Aktion des Stadtwerberings wird gut genutzt. Bisher standen 25- und 40-Euro-Gutscheine zur Verfügung. Nun kommt ein 10-Euro-Gutschein dazu, den Cornelia Hirschfeld vom Treffpunkt des DA präsentiert.
Die während der Corona-Krise gestartete Gutschein-Aktion des Stadtwerberings wird gut genutzt. Bisher standen 25- und 40-Euro-Gutscheine zur Verfügung. Nun kommt ein 10-Euro-Gutschein dazu, den Cornelia Hirschfeld vom Treffpunkt des DA präsentiert. © Dietmar Thomas

Das passierte am Mittwoch, 8. Juli:

13.21 Uhr: Waldheimer Kinderfeuerwehr kommt nicht in Fahrt

Noch immer gibt es Einschränkungen wegen der Corona-Pandemie, auch in Waldheim. Aber für Jüngsten gibt noch ein Fünkchen Hoffnung. Elke Braun berichtet. 

11.19 Uhr: Sechster Tag ohne Neuinfektion

Auch am Mittwoch gibt es gute Nachrichten aus dem Landratsamt. Die Zahl der Corona-Fälle im Kreis ist bei 304 geblieben. Zuletzt wurden am 3. Juli zwei Neuinfektionen gemeldet. 

8.15 Uhr: Wegen Corona: Abschied auf Raten

Zwei Lehrerinnen werden am Luther-Gymnasium in Hartha in den Ruhestand verabschiedet. Eine ist allerdings schon länger daheim. Reporter Lars Halbauer hat mit den beiden Frauen gesprochen. 

Dagmar Koslowski (vorn links) und Barbara Mehner sind vom Kollegium des Martin-Luther-Gymnasiums am Montag in den Ruhestand verabschiedet worden.
Dagmar Koslowski (vorn links) und Barbara Mehner sind vom Kollegium des Martin-Luther-Gymnasiums am Montag in den Ruhestand verabschiedet worden. © Lars Halbauer

Das passierte am Dienstag, 7. Juli:

11.34 Uhr: Lage bleibt stabil 

Auch am Dienstag ist kein weiterer Fall des Coronavirus in Mittelsachsen dazugekommen. Das geht erneut aus den aktualisierten Daten des Landratsamtes hervor. Die Zahl bleibt damit bei 304 Nachweisen. 

8.10 Uhr: Virus bläst Landeswettbewerb ab

„Jugend musiziert“ wird wegen Corona abgesagt. Stattdessen gibt’s zwei Konzerte im Festspielhaus Hellerau. Pia Wittrin berichtet für uns. 

Max Stubenrauch, Pia Wittrin, Justus Schmiedchen und Georg-Friedrich Schumann (von links) haben als Quartett im Festspielhaus Hellerau musiziert.
Max Stubenrauch, Pia Wittrin, Justus Schmiedchen und Georg-Friedrich Schumann (von links) haben als Quartett im Festspielhaus Hellerau musiziert. © privat

Das passierte am Montag, 6. Juli:

11.26 Uhr: Noch sechs Infizierte

Die Zahl der Mittelsachsen, die von dem Coronavirus rein rechnerisch als genesen gelten,  ist am Montag auf 289 gestiegen. Neue Infektionen sind über das Wochenende nicht hinzugekommen. Nach wie vor gibt es 304 bestätigte Fälle im Landkreis. 

Neun Personen, bei denen das Virus nachgewiesen worden ist, sind bislang verstorben. 

Die Zahl der aktuell Infizierten beträgt laut den Berechnungen demnach am Montag sechs. 

8.15 Uhr: DAK fördert gesundes Arbeiten im Home-Office

In Krisensituationen ist es noch wichtiger als sonst, auf die Gesundheit zu achten. Wie das geht, zeigen Online-Seminare. Hier erfahren Sie mehr darüber. 

Das passierte am Wochenende, 4./5. Juli

15 Uhr:  Wieder ein Stück Normalität in der Hospizarbeit

Der Verein "Lebenszeit" bereitet für nächsten Freitag ein Sommerfest vor.  Sowohl für das Hospiz in Leisnig als auch dessen Trägerverein war die Anfangszeit der Corona-Pandemie eine große Herausforderung. Wie Mitarbeiter und ehrenamtliche Helfer diese gemeistert haben, erzählen sie beim Fest. Dann sollen erstmals in diesem Jahr wieder Spenden gesammelt werden. Das Hospiz beziehungsweise der Verein müssen jedes Jahr einen doch stattlichen Eigenanteil zur Gesamtfinanzierung beitragen. 

Das passierte am Freitag, 3. Juli

17.50 Uhr: Wieder Normalbetrieb in Roßweiner Grundschule

In der Region Döbeln bleibt die Lage stabil. Die Grundschule Roßwein und der Hort beenden ihren Notbetrieb,  nachdem die Quarantänezeit abgelaufen ist. Über die Lage im Landkreis Mittelsachsen am Freitag berichtet Maria Fricke. 

11.59 Uhr: Kreis meldet zwei neue Fälle 

Die Zahl der Nachweise des Coronavirus in Mittelsachsen ist am Freitag auf 304 gestiegen. Das geht aus den aktualisierten Daten auf der Internetseite des Landratsamtes hervor. 

Weiter Informationen dazu folgen. 

7.55 Uhr: VMS hofft auf Rettungsschirm

Eltern fordern ein kostenfreies Ferienticket für die Schüler. Bei 30 Millionen Euro Verlust ist das fast unmöglich. Hier erfahren Sie mehr über die Wünsche der Eltern und die Möglichkeiten des Verkehrsverbundes Mittelsachsen.

Das passierte am Donnerstag, 2. Juli:

11.37 Uhr: Lage bleibt stabil

Zumindest zahlenmäßig sind auch am Donnerstag bisher keine neuen Nachweise des Coronavirus in Mittelsachsen festzustellen. Das geht aus der Aktualisierung der Statistik auf der Internetseite des Landkreises hervor. Die Zahl der Corona-Fälle ist demnach bei 302 geblieben.

11.07 Uhr: Landwirte bekommen Schweine nicht los

Die Schließung des Schlachthofes in Rheda-Wiedenbrück trifft auch Landwirte in der Region Döbeln. Viel Spielraum haben die Bauern nicht mehr. Maria Fricke berichtet darüber.

9.00 Uhr: Der Döbelner Corona-Jahrgang tritt ab

Die Abiturienten haben ihre Prüfungen unter verschärften Bedingungen ablegen müssen. Vor allem Mathe war ganz verrückt. Jens Hoyer berichtet.

Wenigstens noch ein bisschen Spaß nach dem Abi hat der Absolventenjahrgang des Lessing-Gymnasiums. Der richtige Schulabschluss musste in diesem Jahr ausfallen.
Wenigstens noch ein bisschen Spaß nach dem Abi hat der Absolventenjahrgang des Lessing-Gymnasiums. Der richtige Schulabschluss musste in diesem Jahr ausfallen. © Dietmar Thomas

Das passierte am Mittwoch, 3. Juli:

18.48 Uhr: Steuergeschenk der Stadtwerke Döbeln

Die Senkung der Mehrwertsteuer soll von Juli bis Dezember gelten. Bei den Stadtwerken und anderen Versorgern gilt eine großzügige Sonderreglung.

14.27 Uhr: Doch eine Neuinfektion in Mittelsachsen

Die Zahl der Nachweise im Landkreis liegt weiter bei 302. Trotzdem gab es einen weiteren positiven Test. Die Hintergründe erfahren Sie hier.

13.20 Uhr: Über 40.000 Mittelsachsen in Kurzarbeit

Corona hat den Arbeitsmarkt weiter fest im Griff. Im Juni ist für weitere knapp 1.000 Beschäftigte Kurzarbeit angemeldet worden. Trotz weniger Entlassungen gibt es mehr Arbeitslose. Die wichtigsten Fakten aus dem aktuellen Arbeitsmarktbericht haben wir hier für Sie zusammengefasst.

11.44 Uhr: Corona-Grenzwert für Mittelsachsen deutlich gesunken

Der Landkreis entfernt sich wieder deutlich von einem neuen Lockdown. Aktuell beträgt die Zahl der Fälle pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen 1,3.

Solange der Wert unter 20 bleibt, ist der normale Betrieb im Landkreis möglich. Es gelten die allgemeinen Maßnahmen für alle Phasen. So sieht es zumindest das neue Stufenmodell für Maßnahmen in Corona-Hotspots vor, der am Dienstag vom Sächsischen Gesundheitsministerium vorgestellt worden ist.

Übersteigt der Wert die 20, dann ist Stufe eins erreicht und alle Maßnahmen, die bisher im Kreis gelten, werden intensiviert.

In Phase zwei des Konzeptes wird ein Wert von 35 Fällen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen überschritten. In dieser Situation können Beschränkungen im öffentlichen Raum angeordnet werden. Dies bedeutet zum Beispiel die Schließung von Gemeinschaftseinrichtungen, die Absage von Veranstaltungen, die Sperrung von Plätzen. Zudem wird mehr Personen ein Test ermöglicht.

Bei 50 neuen Infektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen ist Stufe drei und der absolute Ernstfall erreicht. Um in diesem Fall die Infektionsketten zu unterbrechen, wird es Einschränkungen der Bewegungsfreiheit und Kontaktverbote oder Einschränkungen des öffentlichen Lebens geben. Zudem ist möglich, dass großflächig Einrichtungen geschlossen werden. Tests auf das Virus werden in dieser Phase für bestimmte Berufs- und Bevölkerungsgruppen zur Pflicht. Aufrecht erhalten werden sollen die Maßnahmen dann solange, bis der Grenzwert wieder unterschritten wird. 

Aktuell sind die Zahlen in Mittelsachsen stabil. Wie in den Vortragen liegt die Zahl der Nachweise nach wie vor bei 302.

10.50 Uhr: KVS schließt weitere Corona-Testambulanzen

Die Kassenärztliche Vereinigung schließt weitere Testambulanzen. Wie sich Personen verhalten sollen, die vermuten, sich mit dem Corona-Virus infiziert zu haben, berichtet Heike Heisig.

8.14 Uhr: Für alle Fälle das passende Rezept

Ausgerechnet während Corona ist das Personal knapp in der Park-Apotheke. Doch Mangel managt die Chefin immer schon souverän. Nun wird sie abgelöst. Elke Görlitz berichtet.

Eine ehemalige sowie die elf aktuell in der Park-Apotheke angestellten Mitarbeiterinnen haben mit ihrer bisherigen Chefin Monika Koch (vorn rechts) und der neuen Inhaberin Kristin Rost die Geschäftsübergabe gefeiert.
Eine ehemalige sowie die elf aktuell in der Park-Apotheke angestellten Mitarbeiterinnen haben mit ihrer bisherigen Chefin Monika Koch (vorn rechts) und der neuen Inhaberin Kristin Rost die Geschäftsübergabe gefeiert. © Dietmar Thomas

Das passierte am Dienstag, 30. Juni:

17.35 Uhr: Markttag in Döbeln wie vor Corona

Ab Mittwoch kehrt der Döbelner Wochenmarkt zum Vor-Corona-Modus zurück. Das heißt Frischemarkt, Textil- und andere Händler sind gemeinsam auf dem Markt. Der abgetrennte Wochenmarkt für Textilhändler am Donnerstag entfällt. 

13.42 Uhr: Das bisher ungewöhnlichste Spargeljahr

Die Saison hat bei Schertenleibs in Pulsitz bei Ostrau holprig begonnen. Doch ganz unzufrieden ist die Familie trotz der Corona-Krise nicht. Frank Korn berichtet. 

11.54 Uhr: Zahl der Corona-Nachweise bleibt

Auch am Dienstag hat das Gesundheitsamt keine neuen positiven Testergebnisse auf das Coronavirus gemeldet. Damit liegt die Zahl der Nachweise, die seit Beginn der Pandemie im März im Landkreis getroffen worden sind, nach wie vor bei 302. 

11.17 Uhr: Augustusburger Gymnasiasten kehren zurück

Die Schule in Augustusburg öffnet am 2. Juli wieder. Am Hygienekonzept wird nach der Corona-Welle nichts geändert. Erfahren Sie mehr zur aktuellen Lage in unserem Bericht. 

Das passierte am Montag, 29. Juni 2020:

14.27 Uhr: Die Lehren aus Corona

Die meisten Verwaltungen der Städte und Gemeinden in der Region Döbeln haben nach der Lockerung der Corona-Beschränkungen wieder geöffnet. Überall wird jedoch auf die entsprechenden Hygienevorschriften verwiesen.

Doch welche Lehren haben der Landkreis Mittelsachsen und die Kommunen aus der Corona-Krise gezogen? Wird pauschal zur Tagesordnung übergegangen, oder ist doch einiges „hängengeblieben“? Frank Korn hat nachgefragt.

11.36 Uhr: Corona-Lage bleibt stabil 

Auch über das Wochenende hat es im Landkreis Mittelsachsen keinen neuen Fall des Coronavirus gegeben. Die Zahl der Nachweise beträgt nach wie vor 302. Zuletzt waren am 26. Juni vier neue Fälle hinzugekommen. 

8.20 Uhr: Nicht alle Kitas wieder im Normalbetrieb

Einschränkungen sind in Roßwein weiter nötig. Anderswo werden Corona-Regelungen beibehalten. Sie haben sich in kurzer Zeit einfach bewährt. Heike Heisig weiß mehr. 

Das passierte am Wochenende, 27./28. Juni 2020:

13.30 Uhr: Die Küche, die Jeans, der Fernseher – und das alles knapp drei Prozent günstiger. So will es die Bundesregierung ab 1. Juli. Und so werden es die meisten Döbelner Händler auch an ihre Kunden weitergeben, wie eine Umfrage von Sächsische.de ergeben hat. Doch das, was die Wirtschaft eigentlich ankurbeln sollte, ist eine Herausforderung für die Händler vor Ort. Maria Fricke sagt, wo die Döbelner ab Juli sparen können.

Das passierte am Freitag, 26. Juni 2020

19.30 Uhr: Roßweins Grundschule weiter im Notbetrieb

Am 3. Juli endet die Quarantäne für die drei Betroffenen von Covid-19 und deren Kontaktpersonen von Grundschule und Hort „Am Weinberg“ in Roßwein. Bis dahin soll nun auch der Notbetrieb in den beiden Einrichtungen verlängert werden. Am Freitag informierte Roßweins Bürgermeister Veit Lindner (parteilos) auf der Homepage der Stadt über das weitere Vorgehen in den Kindereinrichtungen. Der Notbetrieb war zunächst nur bis zum 30. Juni geplant gewesen.

11.55 Uhr: Zahl der Infizierten steigt auf 302

Das Landratsamt Mittelsachsen meldet am Freitag vier neue Infektionen. Demnach steigt die Zahl von 298 auf 302.  "Alle vier sind dem Ausbruchsgeschehen in Augustusburg zuzurechnen", informierte Peggy Zill, Pressereferentin am Landratsamt Mittelsachsen. Rechnerisch gesund sind zum Zeitpunkt 250 Personen.

7.15 Uhr: Waldheimer suchen dringend Lebensretter

Kurz vor Ostern bekam die vierjährige Alena plötzlich blaue Flecken und rote Punkte an den Beinen. Die niederschmetternde Diagnose: Leukämie. Nun suchen ihre Urgroßeltern aus Waldheim einen Knochenmark-Spender. In der Corona-Krise kein leichtes Unterfangen.

6.15 Uhr: Trotz Corona für ein schönes Waldheim

Der Verschönerungsverein kann der Krise wegen Covid-19 sogar etwas Positives abgewinnen. Und für Wanderfreunde gibt es jetzt einen Flyer. Elke Braun berichtet.

Das passierte am Donnerstag, 26. Juni:

16.51 Uhr: Kein Reiterspektakel wegen Corona

Die Sachsenarena hat sich seit mehr als einem Jahrzehnt als Premieren-Ort für Reiterspektakel etabliert. 2020 macht Corona einen Strich durch die Rechnung. 

14.38 Uhr: Neue Sprechzeiten der Corona-Hotline des Landratsamtes

Ab der kommenden Woche wird die Erreichbarkeit der Corona-Hotline am Landratsamt geändert. Das gab die Pressestelle des Landratsamtes bekannt. 

Die Mitarbeiter sind demnach Montag, Mittwoch und Freitag von 9 bis 12 Uhr unter Tel. 03731 7996249 zu erreichen. Dienstag und Donnerstag ist die Hotline jeweils von 9 bis 16 Uhr besetzt. 

Am morgigen Freitag ist die Hotline von 9 bis 16 Uhr besetzt. 

13:35 Uhr: Rund 340 Personen in Quarantäne

Auch am Donnerstag hat das Landratsamt keiner weiteren positiven Testergebnisse an das Gesundheitsministerium gemeldet. Wie die Behörde am frühen Nachmittag informierte, ist die Zahl der Nachweise bei 298 geblieben. 

In Verbindung mit den Corona-Ausbrüchen in Augustusburg, zu denen auch die Fälle in Flöha und Penig gehören, sowie in Roßwein sind aktuell 338 Personen in Quarantäne geschickt worden, informierte die Pressestelle des Landratsamtes. Damit ist die Zahl derjenigen, für die seit Beginn der Pandemie eine Quarantäne angeordnet worden ist, auf 1.303 gestiegen. Im Vergleich zu Mittwoch sind dies 35 Fälle mehr. Insgesamt konnten 964 Personen die Quarantäne wieder verlassen. 

Aber noch immer sind nicht alle Testergebnisse ausgewertet. Am Freitag wird es die nächste Aktualisierung der Daten geben. 

12.15 Uhr: Busgeld trotz Homeschooling

Viele Eltern hatten auf eine Rückerstattung der Beträge gehofft. Die bleibt jedoch aus. Am Freitag entscheidet der Verband über neue Tarife. Maria Fricke berichtet. 

11.04 Uhr: Roßweiner Vereine stellen Training ein

Das geschieht vorsorglich, wie Bürgermeister Veit Lindner sagt. Einen Grund, wegen der Corona-Infektionen in Panik zu verfallen, sieht er nicht. Reporterin Heike Heisig hat mit dem Stadtoberhaupt gesprochen.

Das passierte am Mittwoch, 24. Juni:

18.40 Uhr: Eltern aus Roßwein fordern Massentest

Während in Augustusburg fast 500 Personen auf das Virus getestet wurden, sind es in Roßwein bisher 65 weniger. Dass auch in der Muldestadt nach Corona-Fällen im Hort die  Grundschüler getestet werden, fordern Eltern. Über die Lage berichtet Maria Fricke.

Indes kündigte der Landkreis zwei Tests in Roßwein und weitere im Zusammenhang mit Augustusburg an. 

11.53 Uhr: Ergebnisse aus Flöha und Penig stehen noch aus

Auch die weiteren Corona-Tests, die  bis Mittwochvormittag ausgewertet worden sind, waren negativ. Die Zahl der Nachweise des Coronavirus im Landkreis Mittelsachen liegt wie am Dienstag bei 298. Darüber informierte Kreissprecher André Kaiser.

Offen sind allerdings noch Ergebnisse von Tests, die im Rahmen der positiven Nachweise bei Schülern an der Ober- und Grundschule in Penig sowie am Gymnasium in Flöha durchgeführt worden sind. Für Roßwein scheinen demnach derzeit alle Tests ausgewertet zu sein.

Erhöht hat sich die Zahl derjenigen, die vom Gesundheitsamt unter Quarantäne gestellt worden sind. Betroffen sind davon seit Beginn der Pandemie im März inzwischen 1.268 Personen. Am Dienstag waren es noch 1.194, also 74 weniger. Die Quarantäne wieder verlassen konnten inzwischen 964 Personen. 

8.13 Uhr: Eltern wünschen sich Test für alle Grundschüler

Die Eltern einiger Grundschüler in Roßwein fragen sich derzeit, weshalb nach dem positiven Test von zwei Kindern sowie einer Erzieherin im Hort nicht die komplette Schule auf das Coronavirus getestet wird, so Bürgermeister Veit Lindner (parteilos) auf der Homepage der Stadt Roßwein.

Die Entscheidung für einen solchen Test könne nur vom Gesundheitsamt getroffen werden, erklärte das Stadtoberhaupt. Die Behörde prüfe allerdings nur Erstkontakte von Verdachtsfällen und verweise die Eltern bezüglich weiterer Testmöglichkeiten an die Mitarbeiter der Ambulanzen sowie Hausärzte.

Bis auf die drei bekannten Fälle gab es bis Dienstagabend keine neuen positiven Testergebnisse  in Roßwein. Lesen Sie mehr zur aktuellen Lage in der Stadt in unserem Bericht.

Das passierte am Dienstag, 23. Juni:

18.45 Uhr: Wer zahlt den Verdienstausfall bei Quarantäne?

Wenn Familien in ihrem Umfeld mit einem Corona-Fall konfrontiert werden, beginnt für viele eine neue Belastungsprobe.

Was tun, wenn Kita oder Schule wieder geschlossen sind und Selbstständige oder Arbeitnehmer wegen der Kinderbetreuung ihrem Beruf nicht nachgehen können? Aus aktuellem Anlass verweist die Wirtschaftsförderung des Landratsamtes Mittelsachsen auf verschiedene Informations- und Unterstützungsmöglichkeiten. 

Von Experten der Landesdirektion Sachsen, der Industrie- und Handelskammer, der Handwerkskammer und der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Chemnitz wurde außerdem ein Webinar mit aktuellen Informationen zum Thema erstellt. 

Genauere Informationen dazu gibt es hier.

15.18 Uhr: Testergebnisse in Roßwein und Augustusburg negativ

Testergebnisse von weiteren Kontaktpersonen von Betroffenen aus dem Hort "Am Weinberg" in Roßwein liegen vor. Sie sind alle negativ, wie Kreissprecher André Kaiser informierte. Aufgeatmet werden kann auch in Augustusburg. Im zweiten, am Montag getesteten Seniorenheim gab es ebenfalls keinen positiven Test.

Am Dienstag wurden weitere Personen, unter anderem in Flöha getestet. Mitglieder des Deutschen Roten Kreuzes haben dort bei insgesamt 120 Personen, darunter 79 Schüler, einen Abstrich gemacht. Grund war ein Corona-Fall im dortigen Gymnasium, der in Verbindung mit den Fällen in Augustusburg steht.

Mehr zum aktuellen Stand in Sachen Corona in Mittelsachsen erfahren Sie in unserem Bericht.

12.16 Uhr: Ein Corona-Fall mehr in der Region Döbeln

Das Landratsamt hat die Corona-Statistik aktualisiert. Demnach ist es im Vergleich zu Montag bei 298 positiven Tests seit März geblieben. Neue Nachweise des Virus liegen nicht vor.

"Es stehen aber noch die Laborergebnisse der Landesuntersuchungsanstalt für das am Montag getestete Pflegeheim in Augustusburg sowie Tests von Kontaktpersonen, die am Montag vom Gesundheitsamt genommen wurden, aus", äußerte sich Kreissprecher André Kaiser.

Trotzdem ist die Zahl der Fälle in der Region Döbeln von 85 am Montag auf 86 gestiegen. Gesunken ist dafür die Zahl der Nachweise in Mittweida. Waren für diese Region am Montag noch 80 Fälle angeführt worden, sind es am Dienstag dort 79.

Rein rechnerisch sind knapp 250 Personen im Landkreis seit Beginn der Pandemie wieder genesen, neun verstorben. Damit läge die Zahl der aktuell Infizierten bei 39. Für 1.194 Personen hat das Gesundheitsamt bisher Quarantänebescheide erlassen, 964 Personen haben diese wieder verlassen.

Mit Unterstützung des DRK wird heute in Penig und Flöha weiter getestet. "Mit den Ergebnissen wird am Mittwoch gerechnet", meinte Kaiser.

10.30 Uhr: Roßweiner Oberschüler sollen zu Hause bleiben

Wie auf der Internetseite der Geschwister-Scholl-Oberschule in Roßwein zu lesen ist, sollen die Schüler, die Geschwisterkinder in der Grundschule haben, zunächst einmal zu Hause bleiben. Darum bittet Schulleiter Thomas Winter. Eine behördliche Anweisung zur Schließung der Kindereinrichtungen in der Stadt liegt derzeit aber nicht vor.

In der Stadt wird auf weitere Testergebnisse gewartet. Diese sollen voraussichtlich am Nachmittag vom Gesundheitsamt bekannt gegeben werden.

Mehr über die aktuelle Lage in Roßwein lesen Sie in unserem Bericht.

Das passierte am Montag, 22. Juni:

15.05 Uhr: Zwei Hortkinder aus Roßwein positiv getestet

Wie auf der Internetseite der Stadt Roßwein zu erfahren ist, wurde zwei Kindern des Horts "Am Weinberg" positiv auf Covid-19 getestet. Nun folgen weitere Tests. Zudem ist im Landkreis eine weitere Schule betroffen. Welche, dass erfahren Sie hier.

13.45 Uhr: Roßwein schließt Grundschule und Hort

Bis zum 30. Juni wird es nur eine Notbetreuung in den beiden Einrichtungen "Am Weinberg" geben. Darüber informierte Bürgermeister Veit Lindner (parteilos). Mehr Informationen zur aktuellen Lage finden Sie in unserem Bericht.

11.09 Uhr: Weitere Schule in Mittelsachsen betroffen

Wie die "Freie Presse" so eben berichtet, ist das Coronavirus auch bei einem Schüler am Samuel-von Pufendorf-Gymnasium in Flöha nachgewiesen worden. Nach Angaben der Zeitung sollen sich 35 Schüler in häuslicher Quarantäne befinden.

Die Sitzung des Krisenstabes am Landratsamt dauert weiter an. Mit ersten Informationen wird am frühen Nachmittag gerechnet.

10.29 Uhr: Corona in zwei Schulen und einem Hort in Mittelsachsen

Auch an einer Grundschule in Penig wurde ein Schüler positiv getestet. An der Roßweiner Grundschule ist die Mehrheit der Schüler zu Hause. Der ganze Bericht zu den Ausbrüchen im Landkreis.

8.08 Uhr: Die etwas andere Jugendweihe 2020

Für die Teilnehmer und ihre Familien wird der Tag auch wegen der Corona-Regelungen etwas ganz Besonderes. Wir berichten.

Statt mit der gesamten Klasse wurde am Sonnabend in Waldheim in kleinen Gruppen Jugendweihe gefeiert. Auch einige Schüler aus Hartha fuhren für ihren großen Tag in die Nachbarstadt.
Statt mit der gesamten Klasse wurde am Sonnabend in Waldheim in kleinen Gruppen Jugendweihe gefeiert. Auch einige Schüler aus Hartha fuhren für ihren großen Tag in die Nachbarstadt. © Dietmar Thomas

Das passierte am Wochenende, 20./21. Juni:

19.30 Uhr: Roßweiner Werkstätten wegen Verdachtsfall am Montag zu

Im Betriebsteil an der Stadtbadstraße der Roßweiner Werkstätten wird am Montag nicht gearbeitet. Diese Vorsichtsmaßnahme trifft das Diakonsiche Werk Döbeln als Träger dieser Einrichtung wegen eines Corona-Verdachtsfalles unter den Mitarbeitern. Der Betroffene ist nach Angaben von Geschäftsführer Thomas Richter am Sonnabend getestet worden.  Was die nächsten Schritte sind,  hat Heike Heisig zusammengefasst.

14.10 Uhr: Neun neue Fälle

Die Zahl der Mittelsachsen, die positiv auf das Coronavirus getestet worden sind, hat sich im Vergleich zu Freitag um neun erhöht. Dazugekommen sind sieben positive Ergebnisse im Zusammenhang mit den Massentests in Augustusburg. Eine weitere Person wurde positiv durch den Hausarzt getestet, teilt Kreissprecher André Kaiser mit.   Überdies ist in der Zahl von 292 infizierten Personen die Erzieherin der Roßweiner Kita "Am Weinberg" enthalten. 

Die von ihr betreuten Kinder sowie Familienangehörige, die in sensiblen Bereichen arbeiten wurden am Sonnabend im Gesundheitsamt in Mittweida getestet. Die Ergebnisse werden für Montag erwartet.  Die Eltern der übrigen Grundschüler dürfen selbst entscheiden, ob sie ihr Kind am Montag in die Schule schicken oder es daheim lernen soll. 

Das passierte am Freitag, 19. Juni:

21.30 Uhr: Lehrerin der Roßweiner Grundschule auch betroffen?

Auf der Homepage der Stad Roßwein informierte Bürgermeister Veit Lindner (parteilos) am Abend, auch eine Lehrerin der Grundschule Am Weinberg könnte infiziert sein. Nach Informationen von Sächische.de werden Erstklässler am Sonnabend Früh im Gesundheitsamt auf Covid-19 gestestet.

17.35 Uhr: Erzieherin im Hort Roßwein infiziert

Eine zweite Gemeinschaftseinrichtung des Landkreises meldet einen Corona-Fall: Im Hort Roßwein wurde eine Erzieherin positiv getestet. Welche Folgen das hat, erklärt Elke Görlitz.  

15.23 Uhr: Ergebnisse von 200 Tests liegen vor 

Bei 25 Personen, die in Verbindung mit dem Corona-Ausbrauch am Regenbogen-Gymnasium in Augustusburg stehen, ist das Ergebnis positiv. Am Montag würden die Tests fortgeführt, sagte Kreissprecher André Kaiser. Wie Amtsärztin Dr. Annelie Jordan sagte, seien manche der Kontaktpersonen unsicher, wann und wie intensiv das letzte Treffen mit den Kindern und Jugendlichen stattfand. Deshalb werde großzügig getestet.

Bei wem das Virus inzwischen nachgewiesen wurde und alle weiteren aktuellen Entwicklungen lesen Sie in unserem Bericht.  

13.08 Uhr: Augustusburg lässt Pflegepersonal testen 

Auf Wunsch der Stadt werden nun auch die Mitarbeiter der beiden Senioreneinrichtungen in der Stadt getestet. Darüber informierte Bürgermeister Dirk Neubauer. Wann mit den Ergebnissen gerechnet wird, lesen Sie hier. 

12.00 Uhr: 283 Fälle in Mittelsachsen

Die acht positiven Testergebnisse von Schülern des Augustusburger Regenbogen-Gymnasium sind in die Statistik der Corona-Fälle des Landkreises eingearbeitet worden. Damit ist die Zahl der Nachweise für den Landkreis auf 283 gestiegen. 

Sieben positiv Getestete kommen dabei aus der Region Freiberg. Damit liegt die Zahl der Nachweise dort jetzt bei 126. Eine Person kommt aus der Region Mittweida. Dort steigt die Fallzahl damit auf 74 an. In der Region Döbeln ist es bei 82 Nachweisen geblieben. 

Im Laufe des Nachmittags werden noch weitere Informationen zur aktuellen Lage in Augustusburg erwartet. 

10.57 Uhr: Umsatz im Gastgewerbe bricht im April drastisch ein

Das Gastgewerbe in Deutschland hat mit den Schließungen in der Corona-Pandemie drastische Umsatzeinbußen erlitten. Im April nahmen Gastwirte und Hoteliers preisbereinigt 75,8 Prozent weniger Geld ein als im Vorjahresmonat, wie das Statistische Bundesamt am Freitag mitteilte. Gemessen am Vormonat März brachen die Umsätze um gut 56 Prozent ein.

Alle Branchen des Gastgewerbes wiesen im April die größten Umsatzeinbußen seit Beginn der Zeitreihen 1994 auf, betonten die Wiesbadener Statistiker. Am schlimmsten traf es Hotels und sonstige Beherbergungsfirmen mit einem Minus von 88,6 Prozent. In der Gastronomie fiel der Umsatz um 68,5 Prozent zum Vorjahr. Schon im März hatte das Gastgewerbe enorme Umsatzeinbußen verzeichnet: Damals fielen die Erlöse von Hoteliers und Gastwirten um fast die Hälfte.

10.15 Uhr: Augustusburg: Hunderte weitere Tests

Am Freitag werden mit großem Aufwand Kontaktpersonen am Gymnasium getestet. Das DRK hat diesen Ernstfall lange geprobt. Über die aktuelle Lage berichtet Maria Fricke. 

8.40 Uhr: Trotz allem: Förderer bereiten Erntedank vor

Coronavirus und Neuinfektionen bestimmen auch im Kloster Buch, wie viel Kultur es geben darf. Der Chef zeigt Zweckoptimismus.  Heike Heisig berichtet. 

Das passierte am Donnerstag, 18. Juni:

18.20 Uhr: Roßweiner Wäscherei war kurz vor Insolvenz 

Vor allem Hotels und Gaststätten gehören zur Kundschaft. Doch die waren wegen Corona dicht, Aufträge fehlten, in der Wäscherei lief gar nichts mehr. Jetzt wurde der Betrieb wieder aufgenommen - sozusagen auf dem letzten Meter vor der Insolvenz. Elke Braun berichtet vom vorsichtigen Optimismus.

16.40 Uhr: Obst bleibt teurer - 40.300 ausländische Saisonkräfte kamen


Angesichts der Corona-Krise müssen Verbraucher weiter mit hohen Preisen für Obst und Gemüse rechnen. Trotz der Lockerung von Alltagsbeschränkungen bleibt die Lage auf dem Lebensmittelmarkt aus Expertensicht aber unsicher. "Es wurde nicht weniger gegessen", sagte der Generalsekretär des Bauernverbands, Bernhard Krüsken, am Donnerstag in Berlin. Gewechselt hätten aber die Absatzkanäle - mit einem Ausfall der Gastronomie und starken Zuwächsen im Einzelhandel. Die Teuerung bei frischen Lebensmitteln bleibe im Juni hoch, sagte Hans-Christoph Behr von der Agrarmarkt Informations-Gesellschaft. Treiber seien weiterhin Obst, Schweinefleisch und Fleischwaren, in geringerem Maße auch Gemüse. So war im Juni nach bisherigen Daten frisches Obst rund 20 Prozent teurer als im Vorjahresmonat.

Mit der Sonderregelung für die Landwirtschaft wegen der Corona-Krise sind im Frühjahr insgesamt nur 40.300 Saisonkräfte aus dem Ausland nach Deutschland gekommen. Das teilte der Bauernverband nach Daten der Bundespolizei mit. Damit wurde das mögliche Kontingent von bis zu 80.000 ausländischen Erntehelfern zur Hälfte ausgeschöpft.

15.30 Uhr: Insgesamt 24 Corona-Nachweise in Augustusburg

Am Nachmittag meldet das Landratsamt den Nachweise weiterer Corona-Infektionen im Regenbogen-Gymnasium Augustusburg, das auf behördliche Anweisung geschlossen ist.

 Insgesamt gibt es in der Schule und dem Umfeld damit 24 Fälle. 91 Quarantänebescheide wurden erlassen. 

Weitere Einrichtungen seien bislang nicht betroffen, heißt es. Wie jetzt weiter getestet wird, darüber berichtet Sächsische.de-Reporterin Maria Fricke

14.50 Uhr: Endlich wieder in die Tagespflege

Seit Montag dürfen die Einrichtungen wieder betrieben werden. Das ist nicht nur für die Tagesgäste eine große Erleichterung. Bei "Pflege mit Herz" in Hartha hat Reporter Frank Korn den Grund erfahren. 

13.00 Uhr: 275 Infizierte im Landkreis 

Die Zahl derjenigen, die sich in Mittelsachsen mit dem Coronavirus infiziert haben, ist auf 275 gestiegen. Gegen Mittag hatte das Landratsamt seine Daten auf der Internetseite aktualisiert. Daraus geht hervor, dass es zwei neue Nachweise in Mittweida (74) sowie 11 neue Nachweise im Raum Freiberg (119) gibt. 

Grund für den sprunghaften Anstieg der Fälle ist der Ausbruch des Virus am Gymnasium in Augustusburg. Dort waren zunächst eine Lehrerin sowie zwölf weitere Personen positiv getestet worden. 

Weitere Informationen zu dem Fall will das Landratsamt am heutigen Donnerstag veröffentlichen. 

11.22 Uhr: Mittelsachsen: Massentest am Gymnasium

Am Regenbogen-Gymnasium in Augustusburg werden zurzeit alle Schüler und Lehrer auf Corona getestet. Die Stadt schließt die Sportstätten wieder. Wir berichten über die aktuelle Lage an der Schule und in der Stadt. 

8.30 Uhr: „Wer in sozialen Netzwerken ist, gibt mehr preis“

Die Corona-Warn-App spaltet die Gemüter. Sächsische.de hat Promis aus der Region zu ihrer Meinung befragt. Haben sie sich die App schon installiert? Und welche Chancen, aber auch Risiken sehen sie in dem Programm? Das lesen Sie in unserem Bericht. 

Ganz Deutschland redet zurzeit über die Corona-Warn-App. Was sagen Döbelner dazu?
Ganz Deutschland redet zurzeit über die Corona-Warn-App. Was sagen Döbelner dazu? © dpa

Das passierte am Mittwoch, 17. Juni:

15 Uhr: Weitere 12 Neu-Infektionen

Nachdem eine Lehrerin am Regenbogen-Gymnasium Augustusburg positiv auf Corona getestet wurde, folgen am Mittwoch weitere zwölf positive Tests. Das war der Stand um 15 Uhr. 

13.20 Uhr: Bauchtanz im Homeoffice

Franziska Franz aus Hartha hat sich dem Bauchtanz verschrieben. Normalerweise unterrichtet sie 30 bis 40 Schülerinnen und trott an den Wochenenden bei vielerlei Gelegenheiten auf. Während der Corona-Krise ist das natürlich nicht möglich. Die Trainingseinheiten müssen dennoch nicht ganz ausfallen. 

Und auch die Arabica-Show, die im vergangenen Jahr in der Hartharena aufgeführt worden war, soll dieses Jahr in Glauchau gezeigt werden. „Der Termin ist im Oktober. Der Leiter des Stadttheaters ist sich sicher, dass die Aufführung stattfinden kann“, so Franz. 

11.45 Uhr Ein neuer Fall im Raum Freiberg

Am Mittwoch ist die Zahl der Corona-Nachweise im Landkreis auf 262 gestiegen. Wie den aktualisierten Daten der Internetseite des Landratsamtes zu entnehmen ist, ist das Virus bei einem Bürger aus der Region Freiberg nachgewiesen worden. Dort ist die Zahl der Nachweise auf 108 gestiegen. In der Region Döbeln gibt es bislang 82 Fälle, im Raum Mittweida beträgt die Zahl der bislang Infizierten 72.

Die Zahl der rechnerisch wieder Genesenen liegt am Mittwoch bei 250. Neun Personen, bei denen das Virus nachgewiesen worden ist, sind seit Beginn der Pandemie verstorben. Aktuell gelten noch drei damit als infiziert.

9.30 Uhr: Hausärzte erwarten nach Corona-App steigende Beratungsanfragen

Durch die Corona-Warn-App erwarten Hausärzte mehr Beratungsanfragen. "Allgemein tauchen in den Hausarztpraxen derzeit vermehrt Fragen zum Thema Testung auf - auch unabhängig von der App", sagte der Chef des Deutschen Hausärzteverbandes, Ulrich Weigeldt, der "Rheinischen Post". Unter Patientinnen und Patienten herrsche wegen der Pandemie noch immer große Verunsicherung. "Dieser Aufklärungsbedarf in den Hausarztpraxen wird sicherlich mit der App noch einmal zunehmen."

Bei einer Warnung durch die App sei es sinnvoll, sich zunächst telefonisch in der Hausarztpraxis zu melden, empfahl der Mediziner. "Ist der Patient über die App gewarnt, hat er dann auch die Möglichkeit, getestet zu werden." Die Corona-Warn-App ist seit Dienstag freigeschaltet.

7.55 Uhr: Schwierige Jugendweihe in Corona-Zeiten

Wann ist der richtige Zeitpunkt, die Feiern nachzuholen? Darüber können Eltern und Organisatoren streiten. Jens Hoyer berichtet.

Das passierte am Dienstag, 16. Juni:

17.05 Uhr: Die DAK schaltet am 19. Juni eine Hotline zum Homeschooling

In jeder vierten Familie gibt es während der Schulschließungen häufig Streit. Für die DAK-Studie wurden im Mai 1.005 Erwachsene und jeweils ein zugehöriges Kind zwischen zehn und 17 Jahren befragt. Die DAK will helfen und schaltet am 19. Juni eine Hotline für gestresste Eltern.

13.04: Sachsen denkt über weitere Lockerungen nach

Mit Blick auf weiterhin geringe Infektionszahlen in Sachsen hat Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) am Dienstag erste Details für die nächste Corona-Verordnung bekannt gegeben. Demnach könnte es bei gleichbleibender Lage eine Lockerung im Bereich der Kontaktbeschränkungen geben. "Wir [die Regierung] überlegen, Familienfeiern nicht mehr nur auf 50, sondern auf 100 Teilnehmer zu beschränken", sagte Köpping in einer Pressekonferenz.

Vorerst wohl keine Lockerung wird es bei der Maskenpflicht geben. Auch Tanzveranstaltungen, Discos, Dampfbäder- saunen seien noch nicht möglich.

Die nächste Verordnung soll am 1. Juli eingeführt werden und bis 17. Juli gelten. Ab dann soll eventuell auch wieder Jahrmärkte und Volksfeste möglich sein. Aber das werde je nach Lage entschieden.

In der Pressekonferenz nannte Köpping auch die aktuellen Infektionszahlen: Demnach ist im Freistaat von Montag auf Dienstag nur eine neue Corona-Ansteckung bekannt geworden. Insgesamt gibt es damit seit Beginn der Pandemie in Sachsen 5.543 bestätigte Fälle. Auch einen weiteren Todesfall gibt es zu beklagen. Diese Zahl steigt im Vergleich zum Vortag auf nun 219.

12.05 Uhr: Noch fünf Infizierte im Kreis

Den dritten Tag in Folge gibt es in Mittelsachsen keinen weiteren Nachweis des Coronavirus. Die Zahl der Infizierten bleibt damit bei 261.

Rein rechnerisch sind nach Angaben des Landratsamtes 247 Personen inzwischen von der Erkrankung genesen. Neun Patienten mit Corona-Virus sind verstorben. Somit ergibt sich, dass aktuell noch fünf Mittelsachsen nachweislich mit Covid-19 infiziert sind.

8.30 Uhr: Schwerer Start für Reisebusse

Die Busse von „Reisegenuss“ stehen noch still. Andere Anbieter starten bereits wieder durch. Welche Auswirkungen aber haben die Hygiene- und Abstandsregeln auf das Geschäft mit den Busreisen? Wir haben nachgefragt.

Normalerweise fährt Axel Kaiser (links) einen Reisebus von Reisegenuss. Doch der bleibt zurzeit noch bei Ivica Boskovie, dem Leiter der Döbelner Betriebsstätte von Regiobus, stehen. Erst ab Juli starten die ersten Reisen wieder.
Normalerweise fährt Axel Kaiser (links) einen Reisebus von Reisegenuss. Doch der bleibt zurzeit noch bei Ivica Boskovie, dem Leiter der Döbelner Betriebsstätte von Regiobus, stehen. Erst ab Juli starten die ersten Reisen wieder. © Dietmar Thomas

Das passierte am Montag, 15. Juni:

15.02 Uhr: Kein neuer Corona-Nachweis

Am Montag bleibt die Zahl der Corona-Fälle im Landkreis Mittelsachsen stabil bei 261. Ein neuer Nachweis ist nicht hinzugekommen, wie aus den aktualisierten Daten auf der Internetseite des Landratsamtes hervorgeht. 

Rund 247 Personen sind inzwischen rein rechnerisch wieder genesen. Es gab neun Todesfälle in Verbindung mit dem Coronavirus. 

13.45 Uhr: Mundschutz oder nicht? 

Was meinen Sie? Sollen die Regelungen zum Tragen eines Mund-Nasenschutzes gelockert werden oder nicht? 

Sächsische.de hat eine Umfrage gestartet. Hier können Sie uns sagen, was Sie für richtig halten. 

9.36 Uhr: Bewundernde Blicke im Kloster Buch 

Rund 40 Oldtimer machten am Wochenende in Kloster Buch Station. Dirk Westphal berichtet. 

Jennifer Lange aus Zwenkau (31) präsentiert am Sonnabend im Kloster Buch den Oldtimer Chevrolet Corvette ihres Vaters.
Jennifer Lange aus Zwenkau (31) präsentiert am Sonnabend im Kloster Buch den Oldtimer Chevrolet Corvette ihres Vaters. © Dietmar Thomas

Das passierte am Sonntag, 14. Juni

13 Uhr: Mittelsachsen hat neuen Corona-Fall

Die Zahl der Corona-Infizierten hat sich in Mittelsachsen seit sieben Tagen erstmals wieder erhöht. Wie das Landratsamt mitteilte, gibt es einen neuen Fall. Damit beträgt die  Zahl der Nachweise 261. Der neue Fall stammt aus Freiberg. Als rechnerisch gesund wurden 247 Personen gemeldet. Die Anzahl der bisher Verstorbenen beträgt weiterhin 9.

Das passierte am Sonnabend, 13. Juni:

19 Uhr: Fußballer starten unter Corona-Bedingungen

Sie haben eine Vorreiterrolle eingenommen, die Fußballer des Verbandes Muldental/Leipziger Land. Am Sonnabend starteten sie als erste Amateure nach der Corona-Sperre in den Pflichtspielbetrieb. Fünf Begegnungen des Achtelfinals im Kreispokal waren angesetzt, zwei weitere folgen am Sonntag, eins in der kommenden Woche. Darüber berichtet Dirk Westphal

17.00 Uhr: Kein neuer Corona-Fall in Mittelsachsen

Die Zahl der Corona-Infizierten ist in Mittelsachsen nach Angaben des Landkreises auch am Sonnabend konstant geblieben. Damit gab es seit sieben Tagen keinen neuen Fall. Seit dem 7. Juni beträgt die Zahl der Nachweise 260. Als rechnerisch gesund wurden 247 Personen gemeldet. Die Anzahl der bisher Verstorbenen beträgt 9.

Das passierte am Freitag, 12. Juni:

17.33 Uhr: Mittweidaer öffnet für Besucher

Seit dieser Woche sind Besuche schon in den Kliniken Leisnig und Freiberg erlaubt. Ab Montag auch in Mittweida. Was dabei zu beachten ist, darüber berichtet Elke Braun.

11.40 Uhr: Es bleibt bei 260 Fällen

Im Landkreis Mittelsachsen ist auch am Freitag keiner neuer Fall des Coronavirus dazugekommen. Das geht erneut aus der Aktualisierung der Daten des Landratsamtes hervor.

8.15 Uhr: Heimatmuseen öffnen wieder für Besucher

Die Vereine von Schrebitz und Niederstriegis legen nach der Corona-Zwangspause wieder los. Teilweise mit erweiterten Öffnungszeiten. Welche das sind, hat Elke Braun zusammengetragen.

Das Heimatmuseum in Littdorf hat ab Sonnabend wieder offen. Hier erklärt Dagmar Nitzsche-Eberhardt im Jahr 2019 Gabi Erazim aus Otzdorf ein altes Rührgerät
Das Heimatmuseum in Littdorf hat ab Sonnabend wieder offen. Hier erklärt Dagmar Nitzsche-Eberhardt im Jahr 2019 Gabi Erazim aus Otzdorf ein altes Rührgerät © Dietmar Thomas/Archiv

Das passierte am Donnerstag, 11. Juni:

15.43 Uhr: Covid-Impfstoff: Deutsches Unternehmen erhält Millionen-Kredit

Das deutsche Biopharma-Unternehmen Biontech bekommt für die Entwicklung eines Impfstoffs gegen die Lungenerkrankung Covid-19 bis zu 100 Millionen Euro von der Europäische Investitionsbank (EIB). Biontech werde den Kredit unter anderem zur Erweiterung seiner Produktionskapazitäten verwenden, um den Impfstoff im Fall einer erfolgreichen Testphase schnellstmöglich zur Verfügung zu stellen, teilte die EU-Kommission am Donnerstag mit.

Biontech hat nach Angaben der Brüsseler Behörde als erstes europäisches Unternehmen mit der klinischen Prüfung eines Covid-19-Impfstoffkandidaten begonnen. Im April startete die erste klinische Studie in Deutschland, gefolgt von einer weiteren klinischen Studie in den Vereinigten Staaten Anfang Mai. Mit vier parallel getesteten Impfstoffkandidaten gehöre das Programm von Biontech zu den umfangreichsten weltweit, hieß es am Donnerstag.

Das Mainzer Unternehmen erwartet nach eigenen Angaben aus dem vergangenen Monat für Ende Juni oder Juli erste klinische Daten zu den Impfstoff-Tests.

Eine Lehrerin aus Sachsen, die gegen den fehlenden Mindestabstand in Grundschulen geklagt hat, ist vor dem Oberverwaltungsgericht in Bautzen unterlegen. Sie hatte im Eilverfahren geltend gemacht, dass durch diese Regelung eine erhöhte Ansteckungsgefahr im Unterricht bestehe. Laut Corona-Verordnung gilt die Vorschrift zur Einhaltung eines Mindestabstand in Grundschulen und Kitas nicht. Wie die Richter das Urteil begründen: In der Grundschule muss kein Abstand gehalten werden (SZ+)

11.42 Uhr: Fünfter Tag ohne neuen Fall

Den fünften Tag in Folge gibt es nach Angaben des Landkreises keinen neuen Corona-Fall in Mittelsachsen. Seit dem 7. Juni beträgt die Zahl der Nachweise 260.

Auch das Robert-Koch-Institut vermeldet keine neuen Fälle. Allerdings beträgt die Zahl der Nachweise dort für den Landkreis noch immer 261.

7:50 Uhr: „Die Patienten sind noch verunsichert“

Das sagt der Verwaltungsleiter am Klinikum Döbeln. Dort herrscht nach wie vor ein Besuchsverbot. In unserem Bericht finden Sie eine Einschätzung der Corona-Lage im Landkreis und in der Region Döbeln.

Die farblichen Markierungen gehören zum neuen Farbkonzept der Helios-Klinik in Leisnig. Das soll sowohl den Patienten als auch den Klinikmitarbeitern zu einer besseren Orientierung verhelfen.
Die farblichen Markierungen gehören zum neuen Farbkonzept der Helios-Klinik in Leisnig. Das soll sowohl den Patienten als auch den Klinikmitarbeitern zu einer besseren Orientierung verhelfen. © Lars Halbauer

Das passierte am Mittwoch, 10. Juni:

15.15 Uhr: Wie wirkt sich das Coronavirus auf Ihr Familienleben aus?

Das und mehr würden wir gern von Ihnen für unseren Familienkompass erfahren. Die Umfrage wurde nun bis zum Beginn der Sommerferien verlängert. Mitmachen lohnt sich, denn mit jedem beantworteten Fragebogen helfen Sie mit, die Familien- und Kinderfreundlichkeit in Ihrer Stadt oder Gemeinde zu verbessern.

Nach der Auswertung konfrontieren wir Politik und Verwaltung mit den Ergebnissen und berichten in allen Ausgaben detailliert zur Situation in den Kommunen.

Der Familienkompass ist eine große sachsenweite Umfrage zur Kinder- und Familienfreundlichkeit im Freistaat. Er ist ein gemeinsames Projekt der Sächsischen Zeitung, der Freien Presse und der Leipziger Volkszeitung in Kooperation mit der Evangelischen Hochschule Dresden. Hier gelangen Sie zur Umfrage.

11.30 Uhr: Kein neuer Nachweis im Landkreis

Laut dem Gesundheitsamt Mittelsachsen bleibt auch am Mittwoch die Zahl von 260 positiv auf das Coronavirus Getesteten im Landkreis bestehen. Ein neuer Nachweis wurde der Behörde nicht gemeldet.

Anders sieht es wieder beim Robert-Koch-Institut aus. Dort wurden im Vergleich zum Dienstag zwei neue Fälle gemeldet. Damit beträgt die Zahl der Nachweise laut RKI aktuell 261 für Mittelsachsen. Die Verwirrung um die Corona-Zahlen bleibt bestehen.

10.45 Uhr: Hortbetreuung in den Sommerferien?

In den meisten Einrichtungen soll es eine Betreuung geben. Aber wie diese aussieht, das ist noch unklar. Wie sich die Horte auf die Ferien vorbereiten, das erfahren Sie in unserem Bericht.

Auf dem Außengelände des Horts in Leisnig am Lindenplatz haben Klara und ihre Freunde viel Platz zum Toben.
Auf dem Außengelände des Horts in Leisnig am Lindenplatz haben Klara und ihre Freunde viel Platz zum Toben. © Lars Halbauer

8.30 Uhr: Wo aus Rohlingen Spezialfahrzeuge werden

Die Roßweiner Firma Kunath Fahrzeugbau liefert Transporter mit Spezial-Aufbauten nach Kundenwunsch. Corona bremst sie nur kurzzeitig aus. Mit welchen Folgen? Elke Braun hat nachgefragt.

Lehrling Luke Beyrich und Lehrmeister Kai Eichhorn (von links) montieren bei Kunath Fahrzeugbau in Roßwein den Zusatzaufbau an einem Kleinlaster.
Lehrling Luke Beyrich und Lehrmeister Kai Eichhorn (von links) montieren bei Kunath Fahrzeugbau in Roßwein den Zusatzaufbau an einem Kleinlaster. © Dietmar Thomas

Das passierte am Dienstag, 9. Juni:

16.33 Uhr: In Werkstätten kehrt der Alltag zurück

Das Verbot für behinderte Menschen, die Räume zu betreten, ist aufgehoben. Bald sollen alle Beschäftigten in Roßwein und Hartha wieder arbeiten können. Frank Korn berichtet.

Diese beiden betreuten Mitarbeiter der Roßweiner Werkstätten gehörten zu den ersten, die wieder arbeiten durften. Mit der Aufhebung des Betretungsverbotes sollen nun alle Beschäftigten wieder ihrer Tätigkeit nachgehen können.
Diese beiden betreuten Mitarbeiter der Roßweiner Werkstätten gehörten zu den ersten, die wieder arbeiten durften. Mit der Aufhebung des Betretungsverbotes sollen nun alle Beschäftigten wieder ihrer Tätigkeit nachgehen können. © Dietmar Thomas

13.14 Uhr: Verwirrung um Corona-Zahlen

Auch am Dienstag gibt es keinen neuen Nachweis des Coronavirus in Mittelsachsen. Allerdings gibt es nach wie vor eine Differenz zwischen den Zahlen des Landratsamtes sowie den Angaben des Robert-Koch-Instititutes. Wir haben dazu einmal beim RKI nachgefragt.

8.15 Uhr Döbelner Pferdebahner spannen wieder an

Die durch Corona bedingte Zwangspause wird im Juli beendet. Wann genau die erste Pferdebahn wieder durch die Stadt rollt und was die Fahrgäste beachten müssen, das hat Redakteur Jens Hoyer zusammengefasst.

Das passierte am Montag, 08. Juni:

15.13 Uhr: Einen Schützenkönig soll es in Hartha geben

Das Pfingstschießen des Schützenvereins am zweiten Juni-Wochenende ist wegen Corona abgesagt worden. Der zweite Jahreshöhepunkt soll aber stattfinden. Frank Korn berichtet.

Tobias May (Mitte) a konnte sich im vergangenen Jahr als Schützenkönig feiern lassen. Wenn es nach Dietmar Merkel (links), Vorsitzender des Harthaer Schützenvereins, geht, wird dieser Titel auch in diesem Jahr wieder vergeben.
Tobias May (Mitte) a konnte sich im vergangenen Jahr als Schützenkönig feiern lassen. Wenn es nach Dietmar Merkel (links), Vorsitzender des Harthaer Schützenvereins, geht, wird dieser Titel auch in diesem Jahr wieder vergeben. © Lars Halbauer

11.40 Uhr: Keine neuen Fälle im Landkreis

Am Montag bleibt die Zahl der Nachweise auf das Coronavirus in Mittelsachsen bei 260. Neue Fälle wurden dem Landratsamt nicht gemeldet.

10.45 Uhr: Wieder Besucher für Patienten im Fachkrankenhaus Bethanien

Täglich zwischen 15 und 17 Uhr dürfen ab Montag wieder Gäste die Patienten im Fachkrankenhaus Bethanien in Hochweitzschen besuchen. Erlaubt sei jeweils ein Besucher pro Tag pro Patient, informierte Michael Veihelmann, Theologischer Geschäftsführer an der Klinik. Der Besuch darf maximal eine Stunde bleiben.

Wer die Einrichtung aufsucht, der muss einen eigenen Mund-Nasen-Schutz dabei haben und sich an die Einhaltung der Abstandsregeln halten. Vor dem Besuch auf der Station müssen die Gäste ihre Hände desinfizieren. Zudem müssen alle ein Kontaktformular ausfüllen.

Auch in den Kliniken in Leisnig und Freiberg sind ab sofort wieder Besuche möglich. Welche Bedingungen dort vorherrschen, hat Heike Heisig zusammengefasst.

8.10 Uhr Das Döbelner Finanzamt öffnet wieder

Mitte März hatte die Behörde aufgrund der Maßnahmen zum Schutz vor der Verbreitung des Coronavirus geschlossen. Ab Montag sind die Mitarbeiter vor Ort wieder zu erreichen. Eine telefonische Anmeldung ist aber trotzdem noch erforderlich.

Welche Einschränkungen es aktuell noch bei dem Finanzamt gibt und wie die sich auf die Bearbeitung der Steuererklärung auswirken, erfahren Sie in unserem Bericht.

73 Bedienstete arbeiten im Finanzamt Döbeln. Knapp ein Viertel davon kann die Möglichkeit des Homeoffice nutzen.
73 Bedienstete arbeiten im Finanzamt Döbeln. Knapp ein Viertel davon kann die Möglichkeit des Homeoffice nutzen. © Dietmar Thomas

Das passierte am Wochenende, 06./07. Juni:

Sonntag: Ein neuer Fall in Mittelsachsen

Wie das Landratsamt am Sonntag auf seiner Internetseite informierte, gibt es einen neuen Nachweis des Coronavirus im Landkreis Mittelsachsen. Infiziert hat sich ein Anwohner aus der Region Freiberg. Dort ist damit die Zahl der Nachweise auf 106 gestiegen.

In der Region Döbeln haben sich seit Beginn der Pandemie Mitte März 82 Personen mit Covid-19 angesteckt. Im Bereich Mittweida beträgt die Zahl der positiven Tests auf das Virus 72. Neun Menschen, bei denen das Virus nachgewiesen worden ist, sind bislang im Landkreis verstorben.

Das passierte am Freitag, 05. Juni:

17.30 Uhr: Wieder Besuche in Helios-Klinik möglich

Ab Sonnabend, 6. Juni, können die Patienten in den Kliniken in Leisnig und Freiberg wieder besucht werden. Unter welchen Bedingungen erklärt Heike Heisig.

12.34 Uhr: Zeugnisse für den Corona-Jahrgang

Veranstaltungen zum Schuljahresende sind wieder erlaubt. Aber wird es jetzt Abschlussfeiern und Abi-Bälle geben? Redakteur Jens Hoyer hat sich erkundigt.

Zeugnisausgabe an die Abiturienten des Jahrgangs 2014 am Lessing-Gymnasium. Im Jahr 2020 wäre dieses Foto unmöglich. Der Mindestabstand in Corona-Zeiten muss 1,50 Meter betragen. Abschlussfeiern sind zwar wieder erlaubt, aber nur mit Einschränkungen.
Zeugnisausgabe an die Abiturienten des Jahrgangs 2014 am Lessing-Gymnasium. Im Jahr 2020 wäre dieses Foto unmöglich. Der Mindestabstand in Corona-Zeiten muss 1,50 Meter betragen. Abschlussfeiern sind zwar wieder erlaubt, aber nur mit Einschränkungen. © André Braun/Döbelner Anzeiger

11.58 Uhr: Keine neuen Nachweise

Auch am Freitag bleibt die Zahl der Corona-Nachweise in Mittelsachsen bei 259. Das Robert-Koch-Institut meldet weiterhin 260 Fälle.

Als Erklärung auf eine entsprechende Nachfrage nach der Ursache der verschiedenen Angaben sagte Pressesprecherin Susanne Glasmacher: "Diskrepanzen zwischen Daten am Gesundheitsamt und am RKI entstehen vor allem dadurch, dass Informationen am Gesundheitsamt zeitnäher und vollständiger vorliegen als das sie an das RKI übermittelt werden."

8.25 Uhr: Mehr Burnouts wegen Corona-Krise?

Die Krise belastet einige Mittelsachsen sehr stark. Die Nachfrage nach Betreuung ist anhaltend hoch, so ein Experte.

Auf einem Fyler sind jetzt die Beratungsangebote kompakt zusammengefasst. Ob Sie den Bedarf abdecken können? Das erfahren Sie in unserem Bericht.

Das Fachkrankenhaus Bethanien ist für einen Einzugsbereich mit rund 230.000 Einwohnern zuständig. Von der Klinik wurde eine Corona-Hotline eingerichtet.
Das Fachkrankenhaus Bethanien ist für einen Einzugsbereich mit rund 230.000 Einwohnern zuständig. Von der Klinik wurde eine Corona-Hotline eingerichtet. © Dietmar Thomas

Das passierte am Donnerstag, 6. Juni:

19.00 Uhr: Corona-Ambulanz Mittweida schließt

Es gibt kaum Neu-Infektionen. Laut Landratsamt bleibt die Zahl der Corona-Nachweise stabil bei 259. Deshalb wird weniger getestet. Über die Schließung der Corona Ambulanz Mittweida berichtet Maria Fricke.

11.41 Uhr Landratsamt und Robert-Koch-Institut melden verschiedene Fallzahlen

Nach Angaben des Landratsamtes Mittelsachsen gibt es im Vergleich zu Mittwoch keinen neuen Nachweis auf das Coronavirus im Kreis. Damit bleibt die Zahl bei 259 Fällen.

Anderes verkündet das Robert-Koch-Institut auf seiner Datenübersicht. Dort sind für den Landkreis Mittelsachsen 260 Fälle verzeichnet.

Was die Differenz zu bedeuten hat? Wir fragen nach.

10.25 Uhr: Mittelsachsens Firmen setzen weiter auf Kurzarbeit

Im Mai haben weitere Firmen Kurzarbeit bei der Agentur für Arbeit angezeigt. Das geht aus dem aktuellen  Arbeitsmarktbericht hervor. Die Zahl der Arbeitslosen im Landkreis  ist um 220 gestiegen. Für Arbeitnehmer ist es jetzt besonders schwer, eine neue Stelle zu finden.

Wie es aktuell auf dem Arbeitsmarkt aussieht, erfahren Sie hier.

7.54 Uhr: So sind Döbelns Wirte neu gestartet

Vor knapp drei Wochen durften auch in der Region Döbeln die Lokale wieder öffnen. Das erste Fazit der Gastronomen reicht von „überrannt“ bis „schwierig“. Reporter Dirk Westphal hat nachgefragt.

Die Wirtin des Waldheimer Ratskellers, Kathrin Kreyser-Zeuner, bedient ihre Gäste seit knapp drei Wochen unter Corona-Bedingungen. Probleme bei der Umsetzung der Vorschriften hat die Gastronomin bislang nicht gehabt.
Die Wirtin des Waldheimer Ratskellers, Kathrin Kreyser-Zeuner, bedient ihre Gäste seit knapp drei Wochen unter Corona-Bedingungen. Probleme bei der Umsetzung der Vorschriften hat die Gastronomin bislang nicht gehabt. © Dietmar Thomas

Das passierte am Mittwoch, 3. Juni:

16.15 Uhr: Träume junger Künstler in Corona-Zeiten

Viele Mädchen und Jungen aus Grund-, Förder- und Oberschulen haben in den vergangenen sieben Monaten ihre Wünsche zu Papier gebracht und so das Thema „In meinen Träumen“ des Malwettbewerbes der François Maher Presley Stiftung für Kunst und Kultur umgesetzt. 

Wegen Corona können die Werke der jungen Künstler nicht in der stiftungseigenen Galerie in Waldheim gezeigt werden. Dafür aber sind sie auf sächsische.de/doebeln zu sehen. Hier kann auch über die Preisträger abgestimmt werden. 


14.20 Uhr: Sachsen ändert seine Corona-Regeln - gültig vom 6. bis 30. Juni


Sachsens Regierung hat am Mittwoch weitere Lockerungen der Corona-Regeln beschlossen. Dafür hat das Kabinett am Mittag eine neue Schutzverordnung für den Freistaat erlassen, die ab dem 6. Juni bis mindestens 30. Juni gilt. Die neuen Regeln im Einzelnen:

  • Mindestabstand sowie Mund-Nasen-Schutz im Nahverkehr und Einzelhandel bleiben erhalten
  • Schulen verbleiben im eingeschränkten Regelbetrieb
  • Jahrmärkte, Dampfsaunen, Diskotheken sowie Sportveranstaltungen mit Publikum bleiben untersagt
  • Busreisen sind wieder erlaubt, Mund-Nasen-Schutz ist im Fahrzeug Pflicht, eine bundeseinheitliche Regelung dazu ist geplant
  • Familienfeiern: an privaten Veranstaltungen dürfen bis zu 50 Personen teilnehmen
  • Kontaktbeschränkung wird etwas gelockert: Im öffentlichen Raum dürfen sich künftig bis zu zehn Personen treffen

Mehr zu den neuen Regeln lesen Sie im Artikel Was darf Sachsen durch die Lockerungen jetzt wieder? (SZ+)

11.35 Uhr: Drei neue Fälle in Mittelsachsen

Die Zahl der Nachweise des Coronavirus im Landkreis ist auf 259 gestiegen. Das geht es aus den aktualisierten Daten auf der Internetseite des Landratsamtes hervor. 

Damit beträgt die Zahl der Infizierten in der Region Döbeln nun 82, in Freiberg sind 105 und im Raum Mittweida 72.  Mehr zu dem Thema lesen Sie in unserem Bericht. 

10.55 Uhr: Reisewarnung soll aufgehoben werden

Die Bundesregierung wird die weltweite Reisewarnung für Touristen ab dem 15. Juni für rund 30 europäische Staaten aufheben, falls die weitere Entwicklung der Corona-Pandemie es zulässt. Das geht aus einem Eckpunktepapier hervor, das am Mittwoch vom Kabinett beschlossen wurde. Danach soll die am 17. März für alle rund 200 Länder der Welt pauschal verhängte Warnung vor touristischen Reisen durch individuelle Reisehinweise ersetzt werden. Mehr dazu lesen Sie im Artikel Reisewarnung für europäische Länder fällt

8.50 Uhr: Tänzer wagen erste zaghafte Schritte

Die Tanzvereine in der Region beginnen langsam wieder mit dem Trainingsbetrieb. An Normalität wie vor Corona ist aber noch nicht zu denken. Elke Braun berichtet.

Die ersten Tänzer der Döbelner Dance Company haben wieder mit dem Training begonnen. Trainerin Lisa Niepel übt mit Karola (vorn) und einem Teil der Gruppe „Haltlos“ vor allem Grundelemente und Fitness.
Die ersten Tänzer der Döbelner Dance Company haben wieder mit dem Training begonnen. Trainerin Lisa Niepel übt mit Karola (vorn) und einem Teil der Gruppe „Haltlos“ vor allem Grundelemente und Fitness. © Dietmar Thomas

Das passierte am Dienstag, 2. Juni:

16.30 Uhr Noch 14 Mittelsachsen in Quarantäne

Für insgesamt 932 Mittelsachsen sind bisher vom Gesundheitsamt Quarantänebescheide aufgrund des Coronavirus erlassen worden. Wie Peggy Zill, Pressereferentin am Landratsamt auf Nachfrage mitteilte, haben 918 Personen die Quarantäne schon wieder verlassen. "Demzufolge befinden sich noch 14 Personen in Quarantäne", so Zill weiter.

12.03 Uhr Zahlen bleiben stabil

Auch am Dienstag ist dem Landratsamt kein neuer Fall des Coronavirus bekannt geworden. Die Zahl der Nachweise seit Ausbruch der Pandemie in Mittelsachsen liegt  demnach weiter bei 256.

Wie die Polizeidirektion Chemnitz auf Nachfrage von sächsische.de mitteilte, seien am vergangenen Pfingstwochenende keine Verstöße gegen die Sächsische Corona-Schutz-Verordnung in der Region Döbeln angezeigt worden. 

8.28 Uhr Hoffnung auf einen Neuanfang im Töpelwinkel

Zum ersten Mal seit Mitte März wird der Verein im Juni wieder Familien beherbergen. Aber gibt es auch Lockerungen für die Sommerferien? Redakteur Jens Hoyer hat nachgefragt.

Das passierte am Wochenende, 30. Mai bis 1. Juni

Sonntag, 11.55 Uhr: Keine neuen Fälle in Mittelsachsen

Auch am Wochenende sind aus dem Landkreis Mittelsachsen keine neuen Nachweise des Coronavirus gemeldet worden. Das geht aus den aktuellen Zahlen auf der Internetseite des Landkreises hervor.

Am Freitag ist ein weiterer Todesfall in Zusammenhang mit dem Virus bekannt geworden. Betroffen war ein 70-jähriger Mann mit Vorerkrankungen. Die Zahl der Todesfälle war damit auf neun gestiegen.

Das passierte am Freitag, 29. Mai:

11.30 Uhr: Umfrage: Viele wollen 2020 auf Sommerurlaub verzichten

Mehr als ein Drittel der Menschen in Deutschland will laut dem ZDF-Politbarometer in diesem Jahr nicht in Urlaub fahren. Nach den am Freitag veröffentlichten Zahlen gaben 37 Prozent der Befragten an, keinen Urlaub zu machen. Etwas weniger als ein Drittel (31 Prozent) möchte in den Urlaub fahren, will den in diesem Jahr aber in Deutschland verbringen. Nur gut jeder Zehnte (13 Prozent) plant den Sommerurlaub im europäischen Ausland. 18 von 100 Menschen sind noch unentschieden. (Pro & Contra: Urlaub in Deutschland trotz Corona (SZ+))

7.55 Uhr: Fußballer hoffen auf Pokalspiele

Die Meisterschaft in der Region Döbeln ist aufgrund der Corona-Krise ausgesetzt. Für einen Wettbewerb gibt es aber noch leise Hoffnungen.

Welcher das ist, steht im Bericht von Frank Korn.

Das passierte am Donnerstag, 28. Mai:

12.38 Uhr: Achter Todesfall mit Corona-Nachweis

Im Landkreis Mittelsachsen ist ein weiterer Mensch mit einem positiven Test auf das Corona-Virus verstorben. "Es handelt sich um einen 84-jährigen Mann mit Vorerkrankungen", informierte am Donnerstagmittag Peggy Zill, Pressereferentin am Landratsamt Mittelsachsen. Die Zahl der Todesfälle ist damit auf acht gestiegen.

Bei den Erkrankungszahlen gibt es keine Neuerungen. Nach wie vor beträgt die Zahl der Nachweise im Landkreis 256. Den letzten neuen Nachweis gab es am 20. Mai. Damit ist in Mittelsachsen seit über einer Woche keine neue Infektion mehr aufgetreten.

8.38 Uhr: Zwei Millionen Euro für Schutzausrüstung

Auch für eine zweite Corona-Welle ist Mittelsachsen jetzt gerüstet. Der  letzte Teil einer umfangreichen Lieferung an Schutzausrüstung ist inzwischen im Landkreis angekommen.

Bestellt worden sind seit Beginn der Corona-Pandemie insgesamt 300.000 Stück Mund-Nasen-Schutz, 50.000 chemische Schutzanzüge, 50.000 FFP2- und 20.000 FFP3-Masken sowie 2.000 weitere Schutzanzüge. Rund zwei Millionen Euro hat das den Landkreis bisher gekostet.

Gehortet werden kann das Material aber nicht. Warum nicht? Das erfahren Sie in unserem Bericht.

Das passierte am Mittwoch, 27. Mai:

17.49 Uhr: Stromausfall im Haus der Presse

Am Mittwochmorgen ist in Teilen Dresdens der Strom ausgefallen. Wie der Versorger Drewag auf Anfrage erklärte, sei zwischen Wall- und Wiener Straße im Stadtzentrum eine Leitung bei Bauarbeiten angebohrt worden. Man habe den Fehler im Umspannwerk Dresden-Mitte festgestellt und schließlich behoben, hieß es. 

Betroffen waren auch Sächsische.de, Sächsische Zeitung, der Döbelner Anzeiger und weitere Angebote der DDV-Mediengruppe.  

15.33 Uhr: Verzögerungen bei der Müllabfuhr in Hartha

Eigentlich sollte am Montag die gelbe Tonne wieder pünktlich in Hartha abgeholt werden. Doch das verzögerte sich um einen Tag. Grund dafür ist nicht etwa ein kaputtes Auto oder das Coronavirus, sondern ein Problem mit dem Personal. Erik-Holm Langhof informiert.

11.42 Uhr: Kein neuer Fall in Mittelsachsen

Auch am Mittwoch gibt es im Landkreis Mittelsachsen keinen neuen Nachweis des Coronavirus, wie aus den aktualisierten Daten auf der Internetseite des Landratsamtes hervorgeht.

Weitere Informationen zur Corona-Lage im Landkreis werden am Mittwochnachmittag zur Sitzung des Kreistages erwartet. Diese beginnt um 15 Uhr.

Bis zu 150 Personen, darunter 98 Kreisräte, Besucher, Mitarbeiter der Verwaltung sowie der Fraktionen, werden dazu in der HarthArena in Hartha erwartet.

Die Sitzung des Gremiums ist dorthin verlegt worden, weil am eigentlichen Tagungsort, dem Beruflischen Schulzentrum Julius Weisbach in Freiberg, die Abstandsregeln nicht umgesetzt werden können.

Auf der Sitzung wird Landrat Matthias Damm auch über die Investiton des Landkreises in entsprechende Corona-Schutzausrüstung sprechen.

8.50 Uhr: Lern-Lücken auf der Spur

Neustart im Corona-Modus: Sächsische.de begleitet die ersten Tage die Grundschule Waldheim. Wie Inklusionsassistentin Aline Hielscher zurzeit ihre Arbeit erledigen kann? Reporterin Elke Brau weiß mehr.

Aline Hielschers Aufgabe ist es, nach dem Neustart in der Waldheimer Grundschule bei den Schülern Lücken im Lernstoff zu erkennen und zu versuchen, diese zu schließen.
Aline Hielschers Aufgabe ist es, nach dem Neustart in der Waldheimer Grundschule bei den Schülern Lücken im Lernstoff zu erkennen und zu versuchen, diese zu schließen. © Lars Halbauer

Das passierte am Dienstag, 26. Mai:

14.37 Uhr: Aus Notbetreuung zurück in Schulalltag

Neun Wochen hat Lehrerin Simone Schinnerl wegen der Corona-Pandemie die Schüler ihrer Klasse nicht gesehen. „Da war die Freude groß, als es endlich hieß, es dürfen alle wieder in die Schule“, sagt sie. Einzelne Bedenken, die bei den Kindern aufgekommen sind, konnte die Lehrerin rasch zerstreuen. Elke Braun begleitet die Waldheimer Grundschule.

Simone Schinnerl steht an der Tafel in einem sonst als Hortzimmer genutzten Raum. Sie ist froh, endlich wieder unterrichten zu dürfen.
Simone Schinnerl steht an der Tafel in einem sonst als Hortzimmer genutzten Raum. Sie ist froh, endlich wieder unterrichten zu dürfen. © Lars Halbauer

12.05 Uhr: Noch vier Corona-Patienten

Rein rechnerisch leiden aktuell in Mittelsachsen noch vier Personen an einer Corona-Erkrankung. 14 Personen befinden sich zudem noch in einer vom Gesundheitsamt angeordneten Quarantäne. Darüber informierte am Dienstag Kreissprecher André Kaiser am Dienstagmittag. 

Über die aktuelle Lage informiert Redakteurin Maria Fricke.

09.47 Uhr: Wieder Musik in Döbelns KL 17

Die Konzertsaison war für das KL 17 wegen der Corona-Beschränkungen ziemlich abrupt zu Ende gegangen. Wie es mit den Konzerten weitergeht, ist mit einem großen Fragezeichen versehen, sagte Matthias Wagner vom KL 17. Jens Hoyer weiß mehr.

6.20 Uhr: Fast alle Betriebe behalten Azubis

Betriebe in der Region Döbeln wollen trotz der Corona-Krise weiter an den Ausbildungen festhalten. Nur in einzelnen Unternehmen wurden Verträge aufgrund der derzeitigen Lage storniert.

Im April waren in Mittelsachsen noch 900 Lehrstellen frei. Gesucht wird noch in nahezu allen Branchen.

Wie viele Jugendliche noch ohne Lehrstelle sind und was die Ausbilder derzeit noch beschäftigt, lesen Sie in unserem Bericht.

Moritz Hyer (links), Loreen Reinhardt und Emily Luise Seeger lernen derzeit bei Rost & Hödemaker Friseure und Kosmetik in Döbeln. Nun werden weitere Azubis gesucht - trotz Corona.
Moritz Hyer (links), Loreen Reinhardt und Emily Luise Seeger lernen derzeit bei Rost & Hödemaker Friseure und Kosmetik in Döbeln. Nun werden weitere Azubis gesucht - trotz Corona. © Dietmar Thomas

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Das passierte am Montag, 25. Mai:

19.18 Uhr: Grünlichtenberg feiert Jubiläum erst später

Eigentlich wollten die Grünlichtenberger über Pfingsten den 175. Geburtstag ihres Ortes mit einem großen Fest feiern. Wegen der Corona-Pandemie musste das abgesagt werden. Nun gibt es erneut eine Terminänderung. Elke Braun berichtet.

15.10 Uhr: Veranstaltung mit Uwe Steimle verlegt

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Jetzt lässt Tschechien auch Berufspendler nicht mehr rein und raus. Das stellt die medizinische Versorgung in der Region vor ein riesiges Problem. Wie wird es gelöst?

Die Veranstaltung mit Uwe Steimle vom 7. Juni 2020 im Döbelner Volkshaus wird aufgrund des Coronavirus verlegt. Wie Jörg Eichhorn von der stagediver event GmbH mitteilt, gibt es einen Ersatztermin am 18. Dezember 2020. Der Einlass startet 18.30 Uhr, Beginn der Veranstaltung von Uwe Steimle mit seinem Programm „Fludschen muss es!“ ist um 19.30 Uhr. Gekaufte Karten behalte ihre Gültigkeit.

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