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Dynamo feiert höchsten Saisonsieg

4:1 im Spitzenspiel gegen Verl - das ist eine Ansage. Und ein Ergebnis, das in der ersten Hälfte niemals zu erwarten war. Der Liveticker zum Nachlesen.

Die Eingabe von Pascal Sohm nimmt Julius Kade direkt - und trifft zur 1:0-Führung für Dynamo.
Die Eingabe von Pascal Sohm nimmt Julius Kade direkt - und trifft zur 1:0-Führung für Dynamo. ©  dpa/Robert Michael

Dresden. Spitzenspiel gegen einen namenlosen Aufsteiger? Klingt komisch, ist aber so. Tabellenführer Dynamo trifft auf den Liga-Dritten SC Verl im Topspiel des Drittliga-Spieltages - und gewinnt fast schon sensationell deutlich mit 4:1. Hier der Liveticker zum Nachlesen:

90. Minute: Abpfiff. Dynamo gewinnt, allerdings deutlich zu hoch, aber wieder einmal hoch effektiv.

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87. Minute: Damit verteidigen die Dresdner natürlich nicht nur ihre Tabellenführung, sie bauen sie weiter aus. Sechs Punkte beträgt der Vorsprung auf den TSV 1860 München, der sich auf Rang zwei verbessert. Dritter ist mit sieben Punkten Rückstand der 1. FC Saarbrücken, dessen Spiel morgen in Magdeburg aufgrund eines Corona-Falls beim 1. FCM ausfällt.

85. Minute: Dritter und letzter Wechsel bei Dynamo: Marvin Stefaniak kommt für Weihrauch ins Spiel.

82. Minute: Mal sehen, was die Trainer danach sagen. Dynamos Doppelwechsel aber scheint genau die richtige Entscheidung gewesen zu sein. Und vielleicht hat es Trainer Kauczinski auch genau darauf angelegt, als er Königsdörffer und Daferner in dieser englischen Woche erst mal eine Stunde auf der Bank ließ.

79. Minute: Und es geht weiter - mit dem Toreschießen bei Dynamo. Kade erzielt nach Vorarbeit von Hosiner das 4:1. Was für ein Spitzenspiel! In zehn Minuten machen die Gastgeber drei Treffer und stellen den Spielverlauf auf den Kopf. Wer nach der ersten Halbzeit darauf gewettet hätte...

74. Minute: Das nächste Tor für Dynamo und damit womöglich die Entscheidung: Der eingewechselte Königsdörffer trifft nach Eingabe von Weihrauch zum 3:1.

69. Minute: Dynamo führt wieder. Patrick Weihrauch setzt nach und muss nach dem Abpraller von Verls Torwart und dem Zuspiel von Hosiner nur noch einschieben zum 2:1.

In der ersten Halbzeit Dynamos Bester, und das sagt eigentlich alles. Torwart Kevin Broll hält die Null. Beim Elfmeter ist er chancenlos.
In der ersten Halbzeit Dynamos Bester, und das sagt eigentlich alles. Torwart Kevin Broll hält die Null. Beim Elfmeter ist er chancenlos. © dpa/Robert Michael

64. Minute: Doppelwechsel bei Dynamo. Die diesmal etwas überraschend in der Anfangself fehlenden Christoph Daferner und Ransford Königsdörffer kommen ins Spiel, Diawusie und Sohm müssen den Platz verlassen.

57. Minute: Der Grund für den Elfmeter? Nach einer Eingabe springt der Ball an die Hand von Weihrauch, und der Schiedsrichter entscheidet sofort auf Strafstoß. Dynamo protestiert vergeblich.

56. Minute: Elfmeter für Verl. Die Chance lassen sich die Gäste nicht nehmen, Zlatko Janjic verwandelt sicher zum 1:1. Und das genau in der Phase, als Verls Dominanz der ersten Hälfte etwas nachgelassen hatte.

52. Minute: Dynamo ist jetzt besser im Spiel, hat mehr Ballbesitz. Was dazu führt, dass nun Verl gelegentlich kontert.

48. Minute: Erste gute Gelegenheit nach der Pause, erste gute Gelegenheit für Dynamo überhaupt (vom Tor mal abgesehen). Diawusie kommt zum Schuss, verzieht aber komplett.

46. Minute: Das Spiel läuft wieder.

2. Halbzeit

45. Minute: Und jetzt ist Halbzeit. Wie schon am Samstag in Halle trifft Dynamo zum denkbar günstigsten Zeitpunkt, so kurz vor der Pause. In Halle war es das 2:1, diesmal das 1:0. Die Dresdner agieren einmal mehr höchst effektiv, mehr als diese eine Chance hat es in Hälfte eins wirklich nicht gegeben.

Überraschender Jubel. Julius Kade reißt die Hände in die Luft nach seinem sehenswerten Treffer zum 1:0. Es war Dynamos erste Möglichkeit, und das in Minute 43.
Überraschender Jubel. Julius Kade reißt die Hände in die Luft nach seinem sehenswerten Treffer zum 1:0. Es war Dynamos erste Möglichkeit, und das in Minute 43. © dpa/Robert Michael

43. Minute: Da ist das Tor - für Dynamo. Wieder mal ein Treffer aus dem Nichts. Verl macht das Spiel, Dynamo das Tor. Nach Eingabe von Pascal Sohm trifft Julius Kade, und das sehr sehenswert. Volley zieht der Neuzugang ab, trifft und es steht 1:0.

38. Minute: Dynamo findet überhaupt nicht ins Spiel. Offensiv geht gar nichts, und die Defensive wackelt hin und wieder bedenklich. Einzig auf Torwart Broll ist Verlass, auch wenn Verls Chancen bislang keine hundertprozentigen sind.

32. Minute: Gelbe Karte für Dynamos Knipping. Einen Zweikampf hat der Schiedsrichter abgepfiffen, was der Innenverteidiger sichtlich aufgebracht zur Kenntnis nimmt und wütend auf den Boden schlägt. Weihrauch hatte zuvor gefoult und der Schiedsrichter zunächst auf Vorteil entschieden.

31. Minute: Auf den anderen vier Drittliga-Plätzen, auf denen heute Abend gespielt wird, sind bereits Tore gefallen. Und hier dauert es vermutlich auch nicht mehr lange. Verl wird immer gefährlicher.

Umkämpftes Spiel zu Beginn mit zunehmend Vorteilen für Verl. Hier Dynamos Patrick Weihrauch (rechts) gegen Verls Philipp Sander.
Umkämpftes Spiel zu Beginn mit zunehmend Vorteilen für Verl. Hier Dynamos Patrick Weihrauch (rechts) gegen Verls Philipp Sander. © dpa/Robert Michael

24. Minute: Inzwischen ist es mehr als deutlich: Verl ist besser, Verl macht das Spiel. Der Aufsteiger zeigt, dass der dritte Tabellenplatz alles andere als Zufall ist. Das Team von Guerino Capretti agiert mit viel Leidenschaft und sucht den direkten Weg zum Tor. Dynamo hat Probleme dagegenzuhalten.

16. Minute: Kuriose Szene gerade. Der Schiedsrichter verliert im Sprint die Gelbe Karte, kann sie aber in Ruhe wieder einsammeln. Hosiners Eingabe ist nicht gefährlich.

15. Minute: Das Spitzenspiel hat den Namen noch nicht verdient. Was sich aber schon sagen lässt: Verl versteckt sich hier keineswegs. Die beste Offensive der Liga sucht immer wieder den Weg zum Tor.

10. Minute: Verhaltener Beginn von beiden Teams. Verl hatte eine Freistoßchance, bei Dynamo versuchte sich Diawusie in Szene zu setzen, doch wirklich nennenswert ist im Prinzip weder das eine noch das andere.

Aufstiegsheld Justin Eilers ist zurück in Dresden - für einen Abend, auf den er sich aber seit Wochen schon freut. Noch sitzt der Stürmer auf der Bank.
Aufstiegsheld Justin Eilers ist zurück in Dresden - für einen Abend, auf den er sich aber seit Wochen schon freut. Noch sitzt der Stürmer auf der Bank. © Foto: dpa/Robert Michael

3. Minute: Schiedsrichter ist heute Patrick Hanslbauer. Der 30-Jährige hat in dieser Saison bereits eine Partie des SC Verl geleitet, die der Aufsteiger mit 2:3 gegen Hansa Rostock verlor. Eine von bislang erst drei Niederlagen.

1. Minute: Anpfiff im Rudolf-Harbig-Stadion, das Spiel läuft.

Anpfiff 1. Halbzeit

18.35 Uhr: Mit dabei bei den Gästen aus Ostwestfalen ist ein guter alter, im Dynamoland immer noch hochgeschätzter Stürmer: Aufstiegsheld Justin Eilers, der gerade den x-ten Neuanfang wagt. Wie immer in dieser Saison sitzt Eilers aber erst einmal auf der Bank. Über drei Kurzeinsätze kam er bislang beim SC Verl nicht hinaus.

18.15 Uhr: Trainer Markus Kauczinski hat diesmal vorab nicht viel zur Aufstellung gesagt - und stattdessen nun Taten folgen lassen. Drei Veränderungen gibt es in der Startelf im Vergleich zum 3:1-Sieg in Halle am vergangenen Samstag. Neu dabei sind Spielmacher Patrick Weihrauch, Agyemang Diawusie für die Außenbahn im Mitteldfeld sowie Stürmer Philipp Hosiner. Für das Trio müssen Marvin Stefaniak, Ransford Königsdörffer und Christoph Daferner weichen.

18.10 Uhr: Die Aufstellungen sind da, und Dynamo spielt wie folgt: Broll - Becker, Ehlers, Knipping, Meier - Kade, Stark - Diawusie, Weihrauch, Sohm - Hosiner.

Dynamos Aufstellung gegen Verl - mit drei Veränderungen. Agyemang Diawusie, Patrick Weihrauch und Philipp Hosiner sind neu in der Anfangself.
Dynamos Aufstellung gegen Verl - mit drei Veränderungen. Agyemang Diawusie, Patrick Weihrauch und Philipp Hosiner sind neu in der Anfangself. © sächsische.de

Die Ostwestfalen sind sogar so gut, dass sie die Tabelle anführen könnten - wenn die beiden Nachholspiele gewonnen werden. Dann würde die Mannschaft von Trainer Guerino Capretti auf 30 Punkte kommen und mit einem Zähler vor Dynamo liegen. Hätte, wenn und aber...

Fakt ist, der Aufsteiger steht nicht zufällig so weit oben in der Tabelle. Abgesehen von der Nullnummer zum Auftakt gegen Wehen hat der Neuling in jedem Spiel mindestens ein Tor erzielt. Mit insgesamt 26 Treffern stellt Verl zudem mittlerweile die beste Offensive der Liga (ohne entscheidende Mitwirkung von Neuzugang und Ex-Dynamo Justin Eilers). Eine echte Bewährungsprobe für Dynamo - mit der besten Defensive aller Drittligisten.

"Der SC Verl hat eine eingespielte, starke Mannschaft, die zusammengewachsen ist und völlig zu Recht dort oben steht. Ich traue ihnen auch zu, dass sie bis zum Schluss um den Aufstieg mitspielen werden", sagt Dynamo-Trainer Kauczinski.

Mit Marco Hartmann, Sebastian Mai und Chris Löwe (alle Knieverletzung) fallen gleich drei Verteidiger aus. Auch Stürmer Luka Stor fehlt weiterhin genauso wie Mittelfeldmann Paul Will. Eine Premiere erlebt indes der Rasen, der vergangene Woche neu verlegt worden ist.

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Schreit er vor Freude, wieder mitspielen zu dürfen, oder ist es bei Pascal Sohm eher Ärger über eine vergebene Chance? So oder so, der Neuzugang ist einer der Gewinner inmitten Dynamos Siegesserie. © dpa

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