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Politik

Sachsen lockert weitere Corona-Regeln

Mundschutz bleibt aber andere Regeln werden geändert, Reisewarnung für 29 Länder fällt, neuer Corona-Todesfall in Sachsen - unser Newsblog.

© Alvaro Barrientos/AP/dpa

Coronavirus in Sachsen, Deutschland und der Welt - das Wichtigste in Kürze:

17.55 Uhr: Dax bügelt Corona-Crash immer mehr aus

Weitere Vorschusslorbeeren von Anlegern für die Weltwirtschaft in Zeiten des Coronavirus haben den deutschen Aktienmarkt auch am Mittwoch kräftig angetrieben. Der Dax legte im Tagesverlauf immer weiter zu und schloss 3,88 Prozent höher bei 12 487,36 Punkten. Damit lässt sich der Börsenmonat Juni für den deutschen Aktienmarkt stark an: Um fast acht Prozent ging es an den beiden ersten Handelstagen des Monats bereits aufwärts. Mehr als drei Viertel der Verluste des Corona-Crash von Ende Februar bis Mitte März hat der Dax bereits aufgeholt. 

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17.44 Uhr: Sächsischer Fußball-Pokal wird im August fortgesetzt

Der sächsische Fußball-Pokal soll Anfang August mit den Halbfinals fortgesetzt werden. Darauf einigten sich am Mittwoch in Leipzig die Vertreter der verbliebenen Teams bei einem Treffen mit SFV-Präsident Hermann Winkler und dem Vorsitzenden des Spielausschusses, Volkmar Beier. In der Vorschlussrunde soll es zu den Begegnungen FC Eilenburg gegen 1. FC Lok Leipzig und FC International Leipzig gegen Chemnitzer FC kommen. Die eigentlich für Ende März/Anfang April geplanten Partien waren wegen der Corona-Pandemie abgesetzt worden. Die Punktspiel-Saison im Verantwortungsbereich des Sächsischen Fußball-Verbandes (SFV) wurde inzwischen beendet. 

17.28 Uhr: Gesundheitsminister Spahn besucht Sanitäter

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat sich bei der Bundeswehr für ihre Hilfe während der Corona-Pandemie bedankt. "Die Bundeswehr hat uns per Amtshilfe ab der ersten Sekunde, ab der wir sie gebeten haben, tatkräftig unterstützt. Dabei ging es um Logistik und Einlagerung von Arzneimitteln", sagte der CDU-Politiker an Mittwoch bei einem Besuch des Sanitätsmateriallagers in Gronau. Der Standort im Münsterland dient in den zurückliegenden Wochen als Zentralapotheke für das Bundesgesundheitsministerium. Das Bundeswehrlager mit 5 Soldaten und 35 Zivilisten ist eins von zweien dieser Art in Deutschland. Dort wurde zum Beispiel Schutzkleidung aus China vor der Verteilung gelagert. "Wir haben hier im Gespräch gemerkt, dass wir alle zusammen, in den zurückliegenden Jahren zu wenig auf Bevorratung gesetzt haben", sagte Spahn. 

17.13 Uhr: Drei Monate für Rückkehr von Alaska nach Norwegen

Nach fast drei Monaten Monaten in Alaska ohne Rückflugmöglichkeit wegen der Corona-Beschränkungen hat es der Sieger des berühmten Iditarod-Hundeschlittenrennens, Thomas Waerner, zurück in seine norwegische Heimat geschafft. "Zuhause mit meiner entzückenden Ehefrau", schrieb der 47-Jährige am Mittwoch zu einem Foto von sich und seiner Gattin auf Instagram. Waerner und seine 16 Hunde waren am Dienstagnachmittag auf dem Flughafen Sola bei Stavanger mit einer Oldtimer-Maschine gelandet - nach rund 20 Stunden für 6.000 Kilometer Flugstrecke mitsamt Propellerproblemen.

Waerner hatte Mitte März mit einer Zeit von neun Tagen und rund zehneinhalb Stunden das prestigeträchtige Hundeschlittenrennen in Alaska gewonnen. Wegen der Coronavirus-Pandemie war der Mann aus dem norwegischen Torpa im Anschluss nicht zurück in seine Heimat gekommen. Nun gelang ihm die Rückkehr in einem 63 Jahre alten Flugzeug, das nach mehreren Jahren in Alaska künftig im Flughistorischen Museum in Sola stehen soll. 

Der Norweger Thomas Waerner feiert am 18. März in Alaska seinen Sieg beim Iditarod Trail Schlittenhunderennen. Seither versuchte er vergebens, in seine Heimat zurück zu kommen.
Der Norweger Thomas Waerner feiert am 18. März in Alaska seinen Sieg beim Iditarod Trail Schlittenhunderennen. Seither versuchte er vergebens, in seine Heimat zurück zu kommen. © Marc Lester/Anchorage Daily News/AP/dpa

Mehr zum Coronavirus in Sachsen:

16.56 Uhr: Brasilien meldet traurigen Rekord bei Corona-Toten

An nur einem Tag hat Brasilien 1.262 Corona-Tote und damit einen neuen Negativ-Rekord registriert. Dies geht aus den Daten des Gesundheitsministeriums in Brasília vom Dienstagabend (Ortszeit) hervor. Im März war in Brasilien der erste Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet worden, ein 62 Jahre alter Mann. Seither sind noch nie so viele Infizierte an einem einzigen Tag gestorben. Die Gesamtzahl der Corona-Toten stieg in dem mit 210 Millionen Einwohnern größten Land Lateinamerikas auf 31.199. Das Ministerium meldete auch 28.936 Neuinfektionen, insgesamt lag die Zahl der Infizierten bei 555.383. 

16.36 Uhr: Ärger über Schulschließungen in Göttingen nach Corona-Ausbruch

Eltern und Schulleiter sind verärgert darüber, dass in Göttingen die Schulen als Folge eines Corona-Ausbruchs in dieser Woche geschlossen bleiben. "Es ist erschreckend, dass es Menschen gibt, die meinen, für sie gelten die Regeln nicht oder für sie wären die Regeln unter bestimmten Umständen außer Kraft gesetzt", sagte am Mittwoch der Leiter der Neuen Integrierten Gesamtschule Göttingen, Lars Humrich. Für die Kinder und Jugendlichen bedeute die neuerliche Schließung aller Schulen eine weitere Verunsicherung. Am Wochenende waren erste Maßnahmen getroffen worden, um den Corona-Ausbruch nach Familienfeiern zum muslimischen Zuckerfest einzudämmen. Die Stadt Göttingen will alle Bewohner einer Wohnanlage - es sind bis zu 700 - auf Covid-19 testen. Mehrere Hundert Menschen stehen bereits unter Quarantäne. 

Bei mehreren größeren privaten Feiern haben sich in Göttingen etliche Menschen mit dem neuartigen Coronavirus infiziert. In dem Wohnkomplex wohnen rund 60 Kontaktpersonen.
Bei mehreren größeren privaten Feiern haben sich in Göttingen etliche Menschen mit dem neuartigen Coronavirus infiziert. In dem Wohnkomplex wohnen rund 60 Kontaktpersonen. © Swen Pförtner/dpa

16.03 Uhr: Verband: Mindestens 600 Pflegekräfte nach Coronainfektion gestorben

Weltweit sind nach Verbandsangaben mindestens 600 Pflegekräfte durch eine Infektion mit dem Coronavirus gestorben. Mehr als 230.000 hätten sich infiziert. Diese Zahlen meldete der Internationale Verband der Pflegekräfte (ICN) am Mittwoch in Genf. Die wahren Zahlen liegen wahrscheinlich weitaus höher, wie der Verband berichtet. Der Vorsitzende Howard Catton nannte eine Zahl von womöglich 450.000. Aus vielen Ländern lägen keine Informationen vor. In Deutschland liege die Todeszahl der infizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Gesundheitswesen relativ niedrig. 

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15.38 Uhr: Uffizien sind wieder geöffnet: "Wichtiges Signal" für Italien

Nach drei Monaten Corona-Pause ist die Kunstsammlung der Uffizien in Florenz wieder zu sehen. Der deutsche Direktor Eike Schmidt bezeichnete die Eröffnung als "ein wichtiges und symbolisches Signal". Das Haus gehört zu den bedeutendsten Museen der Welt. Schmidt sagte, die Uffizien hätten eine Vorbildrolle für ganz Italien. Da wegen der Ansteckungsgefahr viel weniger Besucher in die Säle gelassen würden, hoffe er auf eine langsame und nachhaltige Form von Kunstgenuss und Tourismus. Mittwoch war in Italien ein wichtiger Tag, weil die Grenzen für europäische Urlauber wieder voll geöffnet wurden.

Autos reihen sich auf einer Straße an der italienisch-schweizerischen Grenze. Italien öffnete in der letzten Phase der Lockerungen seiner langen Corona-Beschränkungen die regionalen und internationalen Grenzen.
Autos reihen sich auf einer Straße an der italienisch-schweizerischen Grenze. Italien öffnete in der letzten Phase der Lockerungen seiner langen Corona-Beschränkungen die regionalen und internationalen Grenzen. © Antonio Calanni/AP/dpa

15.15 Uhr: Verband rechnet vorübergehend mit Schnäppchen bei Flugtickets

Mit dem Flugverkehr geht es wieder aufwärts: Die Talsohle sei nach dem coronabedingten Einbruch wohl durchschritten, berichtete der Dachverband der Fluggesellschaften (IATA) am Mittwoch in Genf. Fluggesellschaften in Asien hätten Passagiere mit Schnäppchen auf Inlandsstrecken zurückgewonnen, und dasselbe sei in Europa zu erwarten, sagte IATA-Chefökonom Brian Pearce. Seit dem 21. April hätten die Flüge weltweit um 30 Prozent zugenommen, allerdings von sehr niedrigem Niveau aus. Insgesamt liege der Flugverkehr noch 73 Prozent unter dem Niveau von Anfang des Jahres. 

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14.55 Uhr: Zwei Wochen kostenlose Busfahrten in Nordsachsen

Die Menschen in Nordsachsen können vom 15. Juni an für knapp zwei Wochen kostenlos mit dem Bus fahren. "Wir wollen damit zur Wiederbelebung der Innenstädte und des öffentlichen Personennahverkehrs im Landkreis beitragen", teilte Landrat Kai Emanuel (parteilos) am Mittwoch in Torgau mit. Durch die Corona-Krise seien sowohl die Umsätze der Gewerbetreibenden in den Kommunen eingebrochen, als auch die Fahrgastzahlen im öffentlichen Personennahverkehr stark zurückgegangen. Wer keinen Fahrschein hat, bekommt nach den Angaben nun über den Bordcomputer eine Freikarte ausgestellt. Am Ende der Aktion am 28. Juni ermittelt das jeweilige Verkehrsunternehmen dann aus allen Bordrechnern, wie viele Freifahrscheine ausgegeben wurden und stellt die Summe dem Landkreis in Rechnung.

14.20 Uhr: Sachsen ändert seine Corona-Regeln - gültig vom 6. bis 30. Juni

Sachsens Regierung hat am Mittwoch weitere Lockerungen der Corona-Regeln beschlossen. Dafür hat das Kabinett am Mittag eine neue Schutzverordnung für den Freistaat erlassen, die ab dem 6. Juni bis mindestens 30. Juni gilt. Die neuen Regeln im Einzelnen:

  • Mindestabstand sowie Mund-Nasen-Schutz im Nahverkehr und Einzelhandel bleiben erhalten
  • Schulen verbleiben im eingeschränkten Regelbetrieb
  • Jahrmärkte, Dampfsaunen, Diskotheken sowie Sportveranstaltungen mit Publikum bleiben untersagt
  • Busreisen sind wieder erlaubt, Mund-Nasen-Schutz ist im Fahrzeug aber Pflicht, eine bundeseinheitliche Regelung dazu ist geplant
  • Familienfeiern: an privaten Veranstaltungen dürfen bis zu 50 Personen teilnehmen
  • Kontaktbeschränkung wird etwas gelockert: Im öffentlichen Raum dürfen sich künftig bis zu zehn Personen treffen - unter Einhaltung der Abstandsregeln
  • Angehörigen in Kliniken, Alten- und Pflegeheimen dürfen unter Auflagen besucht werden
  • Abschlussfeiern und Zeugnisübergaben an Schulen sind wieder möglich 
  • Besuch in Biergärten, Bars und Restaurants bleibt im aktuellen Maß beschränkt
  • Fach- und Regionalmessen mit bis zu 1.000 Besuchern gleichzeitig sind wieder erlaubt, große Publikumsmessen dagegen nicht

Mehr zu den neuen Regeln lesen Sie im Artikel Was darf Sachsen durch die Lockerungen jetzt wieder? (SZ+)

Mehrfach haben Busreise-Unternehmer protestiert, wieder fahren zu dürfen. Ab Samstag ist es nun soweit.
Mehrfach haben Busreise-Unternehmer protestiert, wieder fahren zu dürfen. Ab Samstag ist es nun soweit. © Arne Dedert/dpa

14.14 Uhr: Weiterer Corona-Todesfall in Sachsen

Die Zahl der Neuinfektion im Freistaat ist am Mittwoch um zwei auf 5.306 gestiegen. Zwar meldeten die Landkreise mehr Erkrankte, andere korrigierten hingegen frühere Angaben. Allerdings ist auch ein weiterer Todesfall aus dem Landkreis Zwickau gemeldet worden. Insgesamt gibt es nun 211 im Zusammenhang mit dem Virus Verstorbene im Freistaat. Geschätzt 4.930 Menschen haben die Infektion inzwischen überstanden. 

13.55 Uhr: Reisebranche demonstriert erneut in Dresden

Mit gelben Warnwesten und Trillerpfeifen haben Branchenvertreter von Reisebüros, Bus- und Reiseunternehmen in Dresden unter dem Motto "Touristik kurz vor der Ohnmacht" staatliche Hilfe in der Corona-Krise gefordert. Begleitet von hupenden Bussen zogen die Demonstranten durch die Innenstadt. Die Teilnehmer kamen unter anderem auch aus Zwickau, Chemnitz und Leipzig. Um auf ihre schwierige Lage aufmerksam zu machen, legten sich die Demonstranten zwischen Theater- und Postplatz für einen kurzen Moment auf die Straße. "Uns geht die Luft aus", hieß es. Reise- und Touristik-Unternehmen gehören neben Gastronomie und Luftverkehr zu den Branchen, die am schwersten von den Folgen der Corona-Pandemie betroffen sind. Mehr zum Protest erfahren Sie hier.

Teilnehmer einer Demonstration unter dem Motto "Touristik kurz vor der Ohnmacht" liegen während einer Kundgebung in Dresden auf der Straße.
Teilnehmer einer Demonstration unter dem Motto "Touristik kurz vor der Ohnmacht" liegen während einer Kundgebung in Dresden auf der Straße. © dpa-Zentralbild

13.29 Uhr: 4.000 Besucher am ersten Wochenende im Dresdner Residenzschloss

Das nach wochenlanger Corona-Schließung am vergangenen Samstag in großen Teilen wiedergeöffnete Dresdner Residenzschloss haben am Pfingstwochenende knapp 4.000 Menschen besucht. Nach Angaben der Staatlichen Kunstsammlungen kamen besonders viele Inhaber von Jahreskarten sowie Kinder und Jugendliche unter 17 Jahren in die zugänglichen Ausstellungen in dem Museumskomplex. Das Historische Grüne Gewölbe, das seit dem Juwelendiebstahl im November 2019 nicht zugänglich war, sei mit Ausnahme einer Stunde an allen drei Tagen vollständig ausgebucht gewesen, sagte eine Sprecherin des Museumsverbundes am Mittwoch. 

13.16 Uhr: Sachsens Grüne wollen Parlament besser in Entscheidung der Regierung einbinden

Die Grünen in Sachsen wollen das Parlament besser in Entscheidungen der Regierung einbinden. "Wir halten das für unabdingbar", erklärte Grünen-Fraktionschefin Franziska Schubert am Mittwoch in Dresden und begründete das mit der bisherigen Praxis in der Corona-Krise. Denn abgesehen von der Neuverschuldung sei das Parlament bisher nicht an Entscheidungen wie den Schutz-Verordnungen beteiligt gewesen: "Wir wollen ein Beteiligungsgesetz für Pandemiefälle." Diesen Wunsch habe man bereits an die Koalitionspartner herangetragen.

Sollte es eine zweiten Welle von Corona-Infektionen geben, brauche man eine Teilhabe und ein Einvernehmen über Entscheidungen, die jetzt per Erlass, Verfügung oder Rechtsverordnung geregelt wurden. Den Grünen schwebt vor, den Sozialausschuss des Landtages sowie den Verfassungs- und Rechtsausschuss an der Entscheidungsfindung zu beteiligen.

13 Uhr: Tausende Hinweise auf Betrug bei Corona-Soforthilfen

In der Corona-Krise hat eine Einheit des Zolls mehrere Tausend Hinweise erhalten, dass Kriminelle die Situation für Corona-Soforthilfen ausnutzen. Knapp 5.000 Meldungen mit möglichen Bezügen zu Covid-19 seien in den vergangenen neun Wochen bei der Zentralstelle für Finanztransaktionsuntersuchungen eingegangen, teile die Zolleinheit mit, die auch Financial Intelligence Unit (FIU) genannt wird. Davon seien 4.100 Meldungen Hinweise auf "das betrügerische Erlangen von Soforthilfen", hieß es weiter. Kriminelle versuchen Erkenntnissen der FIU zufolge, die bestehende Unsicherheit bei Bürgerinnen und Bürgern sowie Unternehmen für betrügerische Zwecke auszunutzen. 

12.50 Uhr: Wertvollste Konzerne trotz Corona noch wertvoller - aber Ausreißer

Trotz Corona-Pandemie ist der Wert der 100 wertvollsten Unternehmen der Welt einer Studie zufolge erneut gestiegen. Ihre Marktkapitalisierung lag Ende März bei fast 21,5 Billionen US-Dollar, wie aus einer Auswertung der Unternehmensberatung PricewaterhouseCoopers (PwC) hervorgeht, die am Mittwoch veröffentlicht wurde. Damit liegt dieser Wert rund 400 Milliarden beziehungsweise zwei Prozent höher als zum gleichen Zeitpunkt im Vorjahr. Dass die Corona-Krise wirtschaftliche Auswirkungen hat, zeigt sich laut PwC jedoch daran, dass dies dem geringsten prozentualen Anstieg seit 2016 entspricht. Besonders in Europa gab es aufgrund eines recht strikten Lockdowns in vielen Ländern große Einbußen. 

12.36 Uhr: Keine neuen Corona-Fälle in Dresden

In der Landeshauptstadt ist in den vergangenen 24 Stunden erneut keine Neuinfektion mit dem Coronavirus nachgewiesen worden. Die Fallzahl seit Beginn der Pandemie liegt damit weiterhin bei 623. Auch alle anderen Kennzahlen blieben am Mittwoch unverändert: Nach wie vor gibt es 76 Krankenhauseinweisungen und zehn Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus. Geschätzt 596 Menschen haben die Infektion inzwischen überstanden. Damit sind in Dresden lediglich noch 27 Coronafälle aktiv. Den für neue Einschränkungen wichtigen Grenzwert von 50 Infektionen je 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen unterschreitet die Stadt bei weitem: Aktuell liegt er bei 0,5.

12.31 Uhr: Gewerkschaft kritisiert Bedingungen für Digitalisierung in der Bildung

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat die Voraussetzungen für digitalen Unterricht in Deutschland als unzureichend kritisiert. Mit Blick auf den in der Corona-Krise gestiegenen Bedarf an Homeschooling oder Distanzunterricht verfüge der Bildungsbereich nur über eine mangelhafte Infrastruktur, eine schlechte technische Ausstattung und eine falsche Fokussierung durch die Politik, sagte das GEW-Vorstandsmitglied Schule, Ilka Hoffmann. Bei der Fortbildung von Lehrerinnen und Lehrern zur Digitalisierung gebe es zudem "noch viel Luft nach oben".

Die GEW präsentierte dazu eine repräsentative Mitgliederbefragung "Digitalpakt Schule und Digitalisierung an Schulen" vom Februar dieses Jahres. Demnach fühlen sich nur elf Prozent der Lehrerinnen und Lehrer gut oder sehr gut über den "Digitalpakt Schule" informiert. Nur ein knappes Drittel (31 Prozent) gab an, dass die jeweilige Schule ausreichend Zeit für die Entwicklung eines entsprechenden medienpädagogischen Konzeptes gehabt habe. Insgesamt 90 Prozent der Lehrkräfte nutzen zudem private Geräte wie PC, Laptop oder Tablet für dienstliche Zwecke. Das wäre in vielen Unternehmen "kaum vorstellbar", kritisierte das GEW-Vorstandmitglied Berufliche Bildung/Weiterbildung, Ansgar Klinger. 

12.04 Uhr: Verfassungsschutz präsentiert Kurzfilm gegen Rechtsextremismus

Mit einem Kurzfilm will das bayerische Landesamt für Verfassungsschutz (LfV) Jugendliche über die Gefahren des Rechtsextremismus aufklären. Das rund vierminütige Internetvideo mit dem Titel "10 Tipps, wie du dich nicht verarschen lässt - diesmal von Rechtsextremisten" ist auf Youtube verfügbar. Darin warnen die Verfassungsschützer im Comic-Stil vor perfiden Methoden Rechtsextremer, Jugendliche zu vereinnahmen - speziell in der Corona-Krise. 

11.47 Uhr: Sánchez beantragt Notstandsverlängerung - "Das Schlimmste ist vorbei"

Im Corona-Hotspot Spanien hat die linke Regierung die sechste und letzte Verlängerung des umstrittenen Notstandes bis zum 20. Juni beantragt. "Das Virus ist der Feind, und die Politik muss dazu dienen, dass wir es vereint bekämpfen", sagte Ministerpräsident Pedro Sánchez am Mittwoch im Parlament in Madrid in Richtung der konservativen Opposition, die gegen den Antrag abstimmen will. Es wurde dennoch erwartet, dass der Antrag der Minderheitsregierung am Abend dank Absprachen mit anderen Parteien angenommen wird. Sánchez betonte, man müsse ungeachtet des erfolgreichen Kampfes gegen Corona bei den Lockerungen "weiter Vorsicht walten lassen". Bei der Eindämmung der Pandemie habe der seit Mitte März geltende Alarmzustand eine entscheidende Rolle gespielt. 

11.33 Uhr: In Italien herrscht wieder Reisefreiheit für EU-Bürger

In Italien herrscht nach rund drei Monaten mit Corona-Beschränkungen wieder weitgehende Reisefreiheit. Das Land öffnete die Grenzen am Mittwoch auch für Urlauber aus den anderen 26 EU-Ländern sowie weiteren Staaten wie Großbritannien, Norwegen und der Schweiz. Eine Virus-Quarantäne von zwei Wochen wird von ihnen nicht mehr verlangt. Außerdem dürfen die Italiener selbst wieder unbeschränkt zwischen den 20 Regionen hin- und herfahren.  Am Flughafen Rom-Fiumicino sollten am Mittwoch insgesamt gut 100 Flüge starten und landen. Noch vor einer Woche habe die Zahl deutlich niedriger gelegen, sagte ein Sprecher. Normal wären jedoch rund 1.000 Flüge.

11.22 Uhr: Grüne Justizminister beharren auf Gesetz für Corona-Warn-App

Die vier Justizminister der Grünen in den Bundesländern bestehen darauf, den Einsatz der geplanten Corona-Warn-App per Gesetz zu regeln. So müsse sichergestellt werden, dass die App lediglich auf freiwilliger Basis eingesetzt werden dürfe, heißt es in dem Positionspapier von Katja Meier (Sachsen), Dirk Adams (Thüringen), Dirk Behrendt (Berlin) und Till Steffen (Hamburg). Zuvor hatte sich bereits die Bundestagsfraktion der Grünen für eine solche gesetzliche Grundlage stark gemacht, allerdings vergeblich.

Mit der Tracing-App will die Bundesregierung die Infektionsketten des Coronavirus besser erkennen und dafür sorgen, dass bei einer Lockerung für das öffentliche Leben die Ausbreitung des Coronavirus nicht wieder stark ansteigt. Die App, die von der Telekom und SAP entwickelt wird, soll noch im Juni veröffentlicht werden. Tracing-Apps könnten eine Chance darstellen, Infektionsketten zu identifizieren und zu isolieren, heißt es in dem Positionspapier. "Ihr Überwachungspotenzial birgt aber auch große Risiken. Deshalb fordern wir, dass solche Anwendungen nicht nur strengen datenschutzrechtlichen Anforderungen gerecht werden müssen." Eine Verpflichtung, eine App zu installieren und ein Smartphone sich zu führen, dürfe es nicht geben. 

© Stefan Jaitner/dpa

10.55 Uhr: Reisewarnung für 29 europäische Länder wird aufgehoben

Die Bundesregierung hat die Aufhebung der weltweiten Reisewarnung für 29 europäische Länder ab dem 15. Juni beschlossen. Das sagte Bundesaußenminister Heiko Maas am Mittwoch nach einer Kabinettssitzung in Berlin. Da in Norwegen und Spanien noch über den 15. Juni hinaus Einreisesperren wegen der Corona-Pandemie gelten, verzögert sich für diese beiden Länder die Aufhebung der Reisewarnung. Maas sagte aber, er erwarte für Spanien eine Aufhebung der Einreisesperre zum 21. Juni. Maas hatte die Reisewarnung für Touristen am 17. März nach Ausbruch der Corona-Pandemie für alle 200 Länder der Welt ausgesprochen - ein beispielloser Schritt. Für alle Länder außerhalb Europas bleibt die Warnung vorerst bestehen. Mehr dazu lesen Sie im Artikel Reisewarnung für europäische Länder fällt

10.46 Uhr: Koalitionsspitzen beraten zunächst getrennt über Konjunkturpaket 

Die Spitzen der schwarz-roten Koalition haben ihre Verhandlungen über ein milliardenschweres Konjunkturpaket in der Corona-Krise zunächst in getrennten Vorbesprechungen fortgesetzt. Nach einer kurzen nächtlichen Pause und der Sitzung des Kabinetts am Morgen kamen die Unions- und die SPD-Politiker am Mittwoch gegen 10.30 Uhr im Kanzleramt zunächst zu gesonderten Gesprächen zusammen. Anschließend wollte Kanzlerin Angela Merkel (CDU) die Verhandlungen gemeinsam mit den Partei- und Fraktionsspitzen von CDU, CSU und SPD sowie Vizekanzler und Finanzminister Olaf Scholz (SPD) fortsetzen.

In Teilnehmerkreisen wurde nicht ausgeschlossen, dass die Beratungen erneut bis in die Nacht dauern. Es gebe einige große Brocken, die am Ende aus dem Weg geräumt werden müssten. Als einige der strittigsten Punkte galten die mögliche Prämie beim Autokauf oder Hilfen für die überschuldete Kommunen. In der Diskussion habe sich gezeigt, dass sich neue Ideen, die zusätzlich eingebracht würden, rasch auf Kosten in zweistelliger Milliardenhöhe summieren könnten.

Konkrete Informationen über den Verlauf der rund neunstündigen Gespräche am Vorabend gab es zunächst nicht - die Teilnehmer hatten Stillschweigen vereinbart. Man sei die vorliegenden 60 bis 70 geplanten Maßnahmen einmal durchgegangen. Entscheidungen solle es im Gesamtpaket geben. 

Auch Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) nimmt an den Verhandlungen im Kanzleramt teilt.
Auch Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) nimmt an den Verhandlungen im Kanzleramt teilt. © Michael Kappeler/dpa

10.43 Uhr: Drosten bleibt bei Aussagen zur Ansteckungsgefahr durch Kinder

In einer überarbeiteten Fassung seiner Studie zur Infektiosität von Kindern während der Corona-Krise hält das Forscherteam um den Berliner Virologen Christian Drosten an seiner grundlegenden Aussage fest. Es gebe keine Hinweise darauf, dass Kinder im Bezug auf Sars-CoV-2 nicht genauso ansteckend seien wie Erwachsene, heißt es in der aktualisierten Version der Studie.

Ein erster Entwurf der Untersuchung war Ende April veröffentlicht worden und hatte Kritik und teils heftige Auseinandersetzungen in den Medien nach sich gezogen. Was in der neuen Drosten-Studie steht, lesen Sie hier.

Der Berliner Virologe Christian Drosten
Der Berliner Virologe Christian Drosten © Michael Kappeler/dpa

10.22 Uhr: Verkürzte Öffnungszeiten in Dresdner Kitas

Seit zwei Wochen haben die Dresdner Kitas nach der Corona-Schließzeit, in der nur Notbetreuung herrschte, wieder für alle Kinder geöffnet. In die Freude bei den Eltern mischen sich aber noch immer die Furcht vorm Anstecken ihrer Kinder mit dem Virus und Sorgen um die Öffnungszeiten. Die wichtigsten Fragen und Antworten zum Thema (SZ+)

9.57 Uhr: Arbeitslosigkeit steigt wegen Corona-Krise im Mai weiter

Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im Mai wegen der Folgen der Corona-Krise im Vergleich zum April noch einmal um 169.000 auf 2,813 Millionen Menschen gestiegen. Die Arbeitslosenquote kletterte um 0,3 Punkte auf 6,1 Prozent, teilte die Bundesagentur für Arbeit am Mittwoch in Nürnberg mit. Im Vergleich zum Mai 2019 ging die Arbeitslosigkeit sogar um 577.000 Personen nach oben.

Die Corona-Krise treibt auch in Sachsen die Zahl der Arbeitslosen weiter nach oben. Im Mai waren ‎135.300 ‎Menschen im Freistaat ohne Job, wie die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit am Mittwoch in Chemnitz mitteilte. Das waren ‎6.100 Männer und Frauen mehr als im Vormonat, die Arbeitslosenquote stieg damit auf 6,4 Prozent. "Die Auswirkungen der Corona-Pandemie haben den sächsischen Arbeitsmarkt auf das Jahr 2017 ‎zurückversetzt", so Agenturchef Klaus-Peter Hansen. Im Mai haben mehr als 2.500 weitere Unternehmen Kurzarbeit angezeigt. Bereits in den vergangenen Monaten zeigten etwa vier von ‎zehn Betrieben in Sachsen Kurzarbeit an. ‎

9.40 Uhr: Erhöhter Krankenstand kostet Arbeitgeber laut Studie 1,6 Milliarden Euro

Der Anstieg des Krankenstands in der Corona-Krise kostet die Arbeitgeber laut einem Zeitungsbericht rund 1,6 Milliarden Euro. So viel müsse in diesem Jahr zusätzlich für die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall aufgebracht werden, zitiert die "Rheinische Post" aus einer unveröffentlichten Studie des Kölner Instituts der deutschen Wirtschaft (IW). Die steigenden Krankmeldungen seit Anfang März führe das Institut vor allem auf die bis Ende Mai geltende Sonderregelung zur telefonischen Krankschreibung bei leichten Erkältungskrankheiten zurück.

Laut einer Auswertung der Techniker Krankenkasse hatten sich im März so viele Arbeitnehmer krankgemeldet wie zuletzt vor 20 Jahren. Der Anteil krankgeschriebener Beschäftigter lag demnach bei 6,84 Prozent. Im vergangenen Jahr war der Höchstwert 5,3 Prozent. Die Arbeitgeber müssten sich damit auf einen corona-bedingten Sondereffekt von zusätzlich 1,6 Milliarden Euro einstellen, heißt es laut "Rheinischer Post" in der IW-Studie. Zum Jahresende könnten die Kosten der Entgeltfortzahlung bei Krankheit so auf knapp 69 Milliarden Euro steigen.

9.15 Uhr: Badesaison an Talsperre Malter kann beginnen

"Nach der Öffnung der Campingplätze können wir nun auch unsere Freibäder wieder öffnen", informierte Marlen Alexander, Geschäftsführerin der Weißeritztal-Erlebnisgesellschaft. Das Hygienekonzept, das die Badbetreibergesellschaft ausgearbeitet hat, wurde vom Gesundheitsamt genehmigt, informierte sie. Die notwendigen Auflagen sind damit erfüllt. "Jetzt warten wir nur noch auf passendes Wetter", sagt Alexander. Mehr dazu im Artikel Freibäder an der Malter öffnen wieder (SZ+)

8.50 Uhr: Göttingen bereitet Hunderte Corona-Tests in Wohnanlage vor

Wegen eines Corona-Ausbruchs nach dem Zuckerfest will die Stadt Göttingen alle Bewohner einer Wohnanlage auf Covid-19 testen lassen. Das seien bis zu 700 Personen, hatte Göttingens Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler (SPD) am Dienstag erklärt. Der Wohnkomplex am nördlichen Rand der Innenstadt ist laut Köhler der Schwerpunkt der Covid-19-Infektionen.

Nach privaten Feiern zum muslimischen Zuckerfest sind mehrere Hundert Menschen in Quarantäne. Es handele sich um 230 Personen in Stadt und Landkreis Göttingen sowie 140 im restlichen Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen, sagte die Leiterin des Krisenstabs in Göttingen, Petra Broistedt (SPD). Die Zahl der Infizierten lag zuletzt bei 80 Personen. Dieser Wert könne sich aber erhöhen, es stünden noch Testergebnisse aus.

Unter den Covid-19-Fällen sind auch 24 Kinder. Um eine weitere Ausbreitung zu verhindern, schließt die Stadt alle Göttinger Schulen und einige im Landkreis für diese Woche. Danach soll es dort eine zweiwöchige Maskenpflicht geben. Auch vier Kitas bleiben zu.

Als Ursache für den Corona-Ausbruch in Göttingen sehen die Behörden die Feierlichkeiten im Rahmen des Zuckerfestes. Viele der Betroffenen leben in diesem Hochhaus im Göttinger Stadtzentrum.
Als Ursache für den Corona-Ausbruch in Göttingen sehen die Behörden die Feierlichkeiten im Rahmen des Zuckerfestes. Viele der Betroffenen leben in diesem Hochhaus im Göttinger Stadtzentrum. © Swen Pförtner/dpa

8.22 Uhr: Tom-Pauls-Theater in Pirna startet durch

Für Kabarettist Tom Pauls ist die Corona-Zwangspause vorbei. Der Erfinder der Kultfigur Ilse Bähnert öffnet am Freitag, dem 5. Juni, sein Theater in Pirna wieder. „Darauf freue ich mich riesig. Mir fällt ein Stein, mehr als ein Sandstein, vom Herzen“. Wie es künftig laufen soll, erfahren Sie im Artikel Halb leer ist auch schon ausverkauft (SZ+)

7.46 Uhr: Hohe Nachfrage nach Pools und Hängematten

Viele Menschen in Deutschland investieren angesichts ausgefallener Urlaubsreisen in die eigenen vier Wände und in Freizeitmöbel. Hersteller von Pools und Hängematten verzeichnen in der Corona-Krise eine gestiegene Nachfrage. Mehr dazu im Artikel Wer vom Sommerurlaub daheim profitiert

7.24 Uhr: RKI meldet 342 Neuinfektionen in Deutschland

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) 342 Corona-Infektionen binnen eines Tages gemeldet. Damit haben sich seit Beginn der Corona-Krise 182.370 Menschen in Deutschland nachweislich mit Sars-CoV-2 angesteckt (Datenstand 03.06. 0 Uhr). Bislang starben nach RKI-Angaben in Deutschland 8.551 nachweislich mit dem Virus Infizierte, damit stieg die Zahl der gemeldeten Toten innerhalb von 24 Stunden um 12. Etwa 167.300 Menschen haben die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden, das sind 800 mehr als noch einen Tag zuvor.

7.02 Uhr: Insolvenzwelle wird im Herbst in Sachsen erwartet

Die Corona-Krise macht sich noch nicht bei der Zahl der Firmeninsolvenzen bemerkbar, bundesweit gehen die Fallzahlen im Vergleich zum Vorjahr sogar zurück. Doch spätestens im Herbst ist auch in Sachsen mit einer Insolvenzwelle zu rechnen. Das sagt der Leipziger Insolvenzverwalter Florian Stapper im Gespräch mit saechsische.de. Mehr dazu lesen Sie im Artikel Kaum Insolvenzen in Sachsen trotz Corona-Krise (SZ+)

6.36 Uhr: Knapp 5.000 Verdachtsfälle für Betrug bei Corona-Hilfen

In Deutschland gibt es tausende Verdachtsfälle auf Betrug bei den Corona-Soforthilfen. Laut Zentralstelle für Finanztransaktionsuntersuchungen (FIU) seien in den vergangenen neun Wochen knapp 5.000 Meldungen mit möglichen Bezügen zur Coronavirus-Pandemie eingegangen, berichtete die „Bild“-Zeitung. Darunter seien etwa 4.100 Meldungen mit einem Hinweis auf mögliches betrügerisches Erlangen von Soforthilfen.

In Bayern wurden der Zeitung zufolge dem Landeskriminalamt 187 Betrugsfälle bei Corona-Soforthilfen gemeldet, bei 414 weiteren Fällen bestehe der Verdacht auf Betrügereien. Der mögliche Gesamtschaden werde mit 900.000 Euro veranschlagt. In Niedersachsen ermittle die Polizei derzeit in 70 Fällen möglichen Betrugs bei Corona-Soforthilfen. Der dabei vermutete Gesamtschaden belaufe sich auf knapp 450.000 Euro. Die Berliner Polizei führe aktuell rund 620 Ermittlungen wegen Betrugsverdacht bei Corona-Soforthilfen. 

6.05 Uhr: Urlauber dürfen wieder nach Italien einreisen

Italiens Grenzen sind ab heute wieder für Urlauber offen. Nach rund drei Monaten mit strengen Corona-Beschränkungen gilt die Reisefreiheit für Menschen aus den anderen 26 EU-Ländern sowie weiteren Staaten wie Großbritannien, Norwegen und der Schweiz. Eine Virus-Quarantäne von zwei Wochen entfällt. Vorher durften Ausländer nur mit triftigem Grund, wie etwa Arbeit, einreisen.

Außerdem dürfen die Italiener selbst wieder unbeschränkt zwischen den 20 Regionen hin- und herfahren. Das Verlassen der eigenen Region war bisher noch stark eingeschränkt. Bisher duften zum Beispiel Menschen aus Rom nur ausnahmsweise in die Toskana fahren. Sie mussten dann eine schriftliche Selbsterklärung über ihre wichtigen Gründe parat haben.

Die Öffnung der Grenzen für europäische Touristen und die Bewegungsfreiheit innerhalb Italiens sind weitere Schritte in Richtung Normalität. Die Schulen sollen allerdings noch bis September geschlossen bleiben.

Menschen gehen mit Mundschutz am Kolosseum vorbei.
Menschen gehen mit Mundschutz am Kolosseum vorbei. © Alberto Lingria/XinHua/dpa

5.47 Uhr: Weil will höhere Corona-Hilfen für Familien

Mit Blick auf das Corona-Konjunkturpaket des Bundes hat sich Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) für eine doppelt so hohe Einmalzahlung pro Kind ausgesprochen. Der Betrag solle auf 600 Euro erhöht werden, sagte Weil der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. Geplant waren bislang 300 Euro pro Kind.

Damit würde man eine Bevölkerungsgruppe würdigen, die in den vergangenen Monaten besonders gelitten habe. Bereits zuvor hatte Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) ebenfalls 600 Euro pro Kind ins Gespräch gebracht. 

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD)
Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) © Swen Pförtner/dpa

5.38 Uhr: R-Wert sinkt auf 0,89

Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, ist nach aktuellen RKI-Angaben wieder unter die kritische Marke von 1,0 gerutscht, nämlich auf 0,89. Das bedeutet, dass ein Infizierter im Mittel weniger als eine weitere Person ansteckt. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen etwa eineinhalb Wochen zuvor ab. Am Vortag hatte er bei 1,20 (Datenstand 1.6. 0 Uhr) gelegen.

Das RKI hatte bereits am Wochenende erklärt, dass der R-Wert empfindlich auf kurzfristige Änderungen der Fallzahlen reagiere, wie sie etwa durch einzelne Ausbruchsgeschehen verursacht werden können.

Mittwoch, 5.22 Uhr: Sachsens Regierung will weitere Lockerungen beschließen

Die sächsische Regierung will heute weitere Lockerungen in der Corona-Krise verkünden. Zuvor beschließt das Kabinett eine neue Schutz-Verordnung. Details dazu waren bereits in der Vorwoche genannt worden. So sollen Besuche in Pflegeheimen generell erlaubt sein, wenn auch mit Auflagen. Veranstaltungen und Feiern mit bis zu 50 Personen sind gleichfalls wieder möglich.

Das gilt auch für Busreisen. Hier dürfte eine Maskenpflicht gelten, aber keine gesonderte Abstandsregel. In Hotels sollen die Wellnessbereiche wieder öffnen können. In Sachsen hatte es in den vergangenen Tagen kaum noch eine Zunahme von Corona-Infektionen gegeben. In den vergangenen beiden Tagen wurden gar keine neuen Infektionen registriert. 

Corona-Krise - das geschah am Dienstag:

22 Uhr: Nach Corona-Fällen: Hunderte Mitarbeiter von DPD getestet

Nach mehreren Corona-Fällen in einem Duisburger DPD-Paketzentrum sind rund 400 Beschäftigte des Unternehmens auf das Virus getestet worden. Zuvor waren bei sieben Mitarbeitern am Standort Corona-Infektionen bestätigt worden, wie Unternehmenssprecher Peter Rey am Dienstag sagte. Bei den sieben Infizierten handelt es sich Rey zufolge nicht um Paketzusteller, sondern um Mitarbeiter im Paketumschlag, die im Sortierzentrum arbeiten. Bei ihnen seien im Laufe der vergangenen drei Wochen Infektionen nachgewiesen worden. Neben den Infizierten sind demnach etwa 15 weitere Beschäftigte vorsorglich in Quarantäne. Insgesamt hat DPD am Standort Duisburg-Hüttenheim den Angaben nach etwa 1.000 Beschäftigte. In der Vergangenheit hatten sich bereits in einem DPD-Depot im Kreis Heinsberg Dutzende Mitarbeiter infiziert. 

21.24 Uhr: Kabinett bereitet Aufhebung der Reisewarnung für 31 Länder vor

Das Bundeskabinett will am Mittwoch die Aufhebung der wegen der Corona-Pandemie verhängten Reisewarnung für 31 europäische Staaten ab dem 15. Juni vorbereiten. Dazu soll ein Eckpunktepapier mit Vorschlägen für den Schutz von Urlaubern verabschiedet werden. Auf dieser Grundlage will die Bundesregierung die Verhandlungen mit den wichtigsten Urlaubsländern der Deutschen über den grenzüberschreitenden Reiseverkehr weiter vorantreiben. Die endgültige Entscheidung über die Aufhebung der Reisewarnung soll erst später fallen.

20.40 Uhr: Kretschmer will an Mundschutz und Abstandsregeln vorerst festhalten

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) will trotz aller Lockerungen der Corona-Beschränkungen vorerst weiter am Mundschutz und Mindestabstand festhalten. Man werde diese Regeln mit der neuen Corona-Schutzverordnung am 6. Juni nicht ändern, betonte der Regierungschef am Dienstagabend bei einem Bürgergespräch in Grimma. "Es ist klar, dass dieser Mundschutz eine Belastung ist", sagte Kretschmer. Dennoch gebe ein Mund- und Nasenschutz etwas mehr Schutz beim Einkaufen und im öffentlichen Nahverkehr. "Ich finde, wir sollten das noch eine gewisse Zeit ertragen."

Wissenschaftliche Untersuchungen hätten gezeigt, dass die Länder am besten durch die Krise gekommen seien, die auf Mundschutz und konsequente Nachverfolgung der Infektionen gesetzt hätten. Seit zwei Tagen wurden den Behörden in Sachsen keine Corona-Neuinfektionen gemeldet. Zugleich stellte Kretschmer in Grimma mögliche weitere Lockerungen und eine weitere Rechtsverordnung für Ende Juni in Aussicht. Zudem betonte der Ministerpräsident, dass Sachsen nach den Sommerferien und mit dem neuen Schuljahr vom derzeitigen eingeschränkten Regelbetrieb Abstand nehmen will. "Wir wollen wieder Regelbetrieb." 

20.09 Uhr: Zahl der bestätigten Corona-Infektionen in Göttingen steigt auf 80

Infolge von privaten Feiern zum muslimischen Zuckerfest haben sich in Göttingen mittlerweile 80 Personen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Der Schwerpunkt des Ausbruchs liege in einer Wohnanlage am nördlichen Innenstadtrand, sagte Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler (SPD) am Dienstag: "Es sind dort mehrere große Familienverbände - nicht einer, sondern mehrere - Verursacher dieser Situation." Laut der Stadt befinden sich aktuell 230 Menschen in Stadt und Landkreis Göttingen sowie 140 im restlichen Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen in Quarantäne. Mit dem Zuckerfest feiern Muslime das Ende des Fastenmonats Ramadan. Dabei kam es laut dem Oberbürgermeister zu Verstößen gegen Hygiene- und Abstandsregeln - allerdings nicht in den Moscheen. Es habe "private Begrüßungen und Feierlichkeiten" gegeben, sagte Köhler.

In diesem Kontext habe eine Shisha-Bar "eine nicht unwesentliche Rolle" gespielt. Dort sollen mehrere Personen mit einem Mundstück geraucht haben. Weil auch 24 Kinder unter den Infizierten sind, will die Stadt alle Göttinger Schulen und einige im Landkreis diese Woche schließen.

19.33 Uhr: Kultusminister beraten über Vorgehen im neuen Schuljahr

Die Kultusminister der Länder beraten an diesem Dienstagabend in einer Schaltkonferenz über das weitere Vorgehen an den Schulen nach den Sommerferien. Nach Angaben eines Sprechers der Kultusministerkonferenz (KMK) sind aber keine konkreten Beschlüsse zu erwarten. Das Gespräch diene der Vorbereitung des nächsten offiziellen Termins der Kultusminister am 18. und 19. Juni. Die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" berichtete zuvor über ein ihr vorliegendes Rahmenkonzept der KMK mit konkreten Planungen für das nächste Schuljahr. Alle Länder wollen demnach so rasch wie möglich zu einem regulären Schulbetrieb nach geltendem Stundenplan zurückkehren. In dem Konzept werden aber auch Szenarien entworfen für den Fall, dass bis dahin weiterhin die strengen Abstands- und Hygieneregeln gelten.

© Jean-Francois Badias/AP/dpa

19.22 Uhr: Hunderttausende Euro Corona-Bußgeld in Sachsen

Ob ein Treffen im Park oder der Besuch bei Verwandten – Polizei und Ordnungsamt haben in den vergangenen zweieinhalb Monaten zahlreiche Lebensbereiche kontrolliert. Seit dem 16. März sind weit mehr als 6.500 Verstöße gegen das Infektionsschutzgesetz zusammengekommen. Hauptsächlich handelt es sich um Ordnungswidrigkeiten, allerdings waren auch mehr als 2.300 Straftaten darunter. Ein Landkreis sticht heraus. Welcher das ist, lesen Sie im Artikel von Sächsische.de-Reporter Marvin Graewert (SZ+)

19 Uhr: Zähe Verhandlungen über Konjunkturpaket im Koalitionsausschuss

Die Koalitionsspitzen von CDU, CSU und SPD haben am Dienstag stundenlang um das geplante milliardenschwere Maßnahmenpaket zur Stärkung der Konjunktur in der Corona-Krise gerungen. Einigungen habe es bis zum frühen Abend nicht gegeben, hieß es von mehreren Teilnehmern. Die Runde hatte sich darauf verständigt, das Treffen gegen 23 Uhr zu unterbrechen. Wegen des großen Beratungsbedarfs soll am Mittwoch gegen 10 Uhr nach der Kabinettssitzung weiterverhandelt werden.

Wegen der geplanten Unterbrechung wurde auch nicht damit gerechnet, dass am Abend Zwischenergebnisse bekannt würden. Am Ende werde es ein Gesamtpaket geben, hieß es aus Teilnehmerkreisen - keine Seite wollte demnach frühzeitig Verhandlungsmasse in einzelnen Punkten aus der Hand geben. Über einige der strittigsten Punkte wie eine mögliche Prämie beim Autokauf oder die Hilfen für die Kommunen sollte erst am Ende - voraussichtlich also am Mittwoch - geredet werden. 

18.33 Uhr: Sachsens Regierung will weitere Lockerungen beschließen

Die sächsische Regierung will am Mittwoch gegen 14 Uhr weitere Lockerungen in der Corona-Krise verkünden. Zuvor beschließt das Kabinett eine neue Schutz-Verordnung. Details dazu waren bereits in der Vorwoche genannt worden. So sollen Besuche in Pflegeheimen generell erlaubt sein, wenn auch mit Auflagen. Veranstaltungen und Feiern mit bis zu 50 Personen sind gleichfalls wieder möglich. Das gilt auch für Busreisen. Hier dürfte eine Maskenpflicht gelten, aber keine gesonderte Abstandsregel. In Hotels sollen die Wellnessbereiche wieder öffnen können. In Sachsen hatte es in den vergangenen Tagen kaum noch eine Zunahme von Corona-Infektionen gegeben. 

Eine Mitarbeiterin eines Restaurants in der Dresdner Münzgasse reinigt die Tische, die mit Plexiglasscheiben getrennt sind, mit Desinfektionsmittel.
Eine Mitarbeiterin eines Restaurants in der Dresdner Münzgasse reinigt die Tische, die mit Plexiglasscheiben getrennt sind, mit Desinfektionsmittel. © Robert Michael/dpa

18 Uhr: Frankreich startet Corona-Warn-App "StopCovid"

Frankreich hat seine angekündigte Warn-App "StopCovid" an den Start gebracht. Die kostenlose Anwendung stand ab Dienstagnachmittag für Android-Geräte bereit. Die App soll mit Hilfe von Bluetooth-Signalen erfassen, welche Smartphones einander nahegekommen sind. Bürger sollen gewarnt werden, falls sich später herausstellt, dass sie sich neben infizierten Personen aufhielten. Nutzer eines iPhones mussten sich jedoch noch gedulden, die App war dort zunächst nicht verfügbar. Experten monierten im Vorfeld, dass die französische App nicht von den neuen Schnittstellen unterstützt wird, die Apple und Google für Corona-Tracing-Apps kürzlich für iOS und Android bereitgestellt haben. Frankreich hatte sich, im Gegensatz zu anderen europäischen Ländern, gegen eine Zusammenarbeit mit den beiden großen Firmen entschieden. Das habe insbesondere beim iPhone zur Folge, dass die App nicht im Hintergrund laufen könne, kritisieren Experten. 

17.53 Uhr: EU-Kommission schlägt mehr Geld für Landwirte und Fischer vor

Landwirte und Fischer sollen nach Plänen der EU-Kommission stärker vom EU-Haushalt der kommenden Jahre profitieren als bislang vorgesehen. Mit weiteren Zuwendungen in Milliardenhöhe sollten vor allem die Folgen der Corona-Krise bekämpft und der europäische "Green Deal" für ein klimaneutrales Europa bis 2050 vorangetrieben werden, teilte die Brüsseler Behörde am Dienstag mit. Im Vergleich zu Plänen von 2018 sehen die Vorschläge für die Landwirtschaft in den kommenden sieben Jahren ein Plus von rund 24 Milliarden Euro vor. Davon sollen 15 Milliarden Euro aus dem Corona-Wiederaufbauplan kommen, den Kommissionschefin Ursula von der Leyen vergangene Woche vorgestellt hat. Dieses Geld soll vor allem in die Entwicklung des ländlichen Raums fließen und beispielsweise mehr Artenvielfalt ermöglichen. 

17.42 Uhr: Schrebergarten-Boom in Görlitz

Endlich wieder raus ins Grüne - sagten sich wohl vor allem Menschen, die es während der Corona-Einschränkungen in Wohnungen ohne Balkon aushalten mussten. Gegenüber Menschen, die einen Schrebergarten bewirtschaften, waren sie im Nachteil. Denn der Aufenthalt dort war für die Parzellenpächter nicht verboten. Dank der Corona-Beschränkungen werden jetzt in Görlitz deutlich mehr Parzellen bewirtschaftet. Wer noch keine hat, muss nicht leer ausgehen. Warum, erfahren sie hier (SZ+).

Auch in Görlitz steigt die Nachfrage nach Kleingärten. Besonders junge Familien wollen nach den coronabedingten Einschränkungen raus ins Grüne.
Auch in Görlitz steigt die Nachfrage nach Kleingärten. Besonders junge Familien wollen nach den coronabedingten Einschränkungen raus ins Grüne. © Christian Juppe

17.15 Uhr: Linke für Zusammenlegung von Bahn und Lufthansa

Die Linke fordert eine Verschmelzung von Bahn und Lufthansa zu einem "Mobilitätskonzern "Deutsche Bahn-Lufthansa"". Das geht aus einem Konzept von Parteichef Bernd Riexinger hervor, das dieser am Dienstag vorgelegt hat. In der Corona-Krise spitze sich auch die Krise im Verkehr zu, heißt es darin. Die Bundesregierung pumpe Milliarden in Autokonzerne, Lufthansa und Bahn, ohne ein integriertes Verkehrskonzept und ohne die soziale und ökologische Wende anzugehen.

"Eine sinnvolle Verkehrspolitik aus einem Guss wird möglich, wenn Bahn - die bereits zu 100 Prozent in Staatsbesitz ist - und Lufthansa zusammengelegt werden", schlägt Riexinger vor. So könnten Übergänge im Rahmen einer Verkehrswende besser organisiert werden. Kurzstrecken müssten auf die Schiene verlegt, der Bahnverkehr ausgebaut und Flüge eingeschränkt werden. "Das geht am besten, wenn beides zusammengedacht wird." So können sichere und sinnvolle Arbeitsplätze entstehen.

16.42 Uhr: Corona-Infektion an Plauener Grundschule - Ganze Klasse in Quarantäne

Nach einer nachgewiesenen Corona-Infektion an einer Plauener Grundschule müssen 15 Mitschüler sowie eine Lehrerin für 14 Tage in häusliche Quarantäne. Ein Siebenjähriger sei in der vergangenen Woche mit leichten Symptomen erkrankt und der Schule sofort fern geblieben, teilte das Landratsamt Vogtlandkreis am Dienstag mit. Auch die Kontakte aus der Familie des Jungen befänden sich in Quarantäne.

16.11 Uhr: Dresdner Philharmonie spielt mit Hygienekonzept wieder vor Publikum

Die Dresdner Philharmonie spielt ab dem 18. Juni wieder vor Publikum - und das hat im Saal des Kulturpalastes in der Corona-Pandemie viel Platz. Denn wegen der Hygienevorschriften dürfen nur 498 der rund 1.800 Plätze besetzt sein. Über ein entsprechendes Konzept informierte das Orchester am Dienstag. Die Konzerte haben keine Pause und dauern gut eine Stunde. Ein spezielles Einlasssystem, zusätzliche Raumbelüftung, Reinigung und Desinfektion sollen vor Ansteckung schützen. Bis zu ihrem Sitzplatz müssen Philharmoniebesucher auch einen Mundschutz tragen. Chefdirigent Marek Janowski dirigiert ein Haydn-Beethoven-Programm. In der kommenden Woche spielt das städtische Orchester Dresdens zudem drei Konzerte ohne Zuschauer. Sie werden von Deutschlandfunk Kultur übertragen.

15.53 Uhr: Immer weniger Corona-Patienten auf deutschen Intensivstationen

Die Zahl der Corona-Patienten in intensivmedizinischer Behandlung ist über die vergangenen Wochen in Deutschland deutlich zurückgegangen. Laut dem DIVI-Intensivregister wurden Stand Dienstag 689 an Covid-19 erkrankte Menschen auf Intensivstationen betreut, etwa die Hälfte von ihnen wurde beatmet. Mitte April waren es zeitweise noch mehr als 2.900 Patienten gewesen. Die geschätzte Zahl von registrierten und noch aktiven Corona-Fällen in Deutschland beträgt derzeit rund 7.100. Das geht aus Zahlen des Robert-Koch-Instituts (RKI) hervor. Die Zahl der Neuinfektionen verharrt weiter auf vergleichsweise niedrigem Niveau. Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem RKI 213 Corona-Infektionen binnen eines Tages gemeldet. 

15.40 Uhr: Trocken durch die Corona-Krise

Über Wochen konnten sich die Anonymen Alkoholiker im Landkreis Bautzen nicht treffen. Dabei ist das Risiko eines Rückfalls niemals gebannt. Hier berichtet ein Betroffener aus dem Raum Pulsnitz (SZ+).

©  dpa (Symbolbild)

15.22 Uhr: SPD rechnet nicht mit Einigung auf Konjunkturpaket am Dienstag

Die SPD rechnet nicht damit, dass sich die Spitzen der großen Koalition noch am Dienstag auf ein milliardenschweres Konjunkturpaket wegen der Corona-Krise einigen werden. Es gebe rund 60 Vorschläge zu beraten, sagte SPD-Chef Norbert Walter-Borjans vor Beginn der Verhandlungen. "Es wird sich lange hinziehen und vermutlich auch heute nicht zu Ende gehen." Es gebe bereits einigungsfähige Vorschläge, aber auch Themen, bei denen die Meinung zwischen SPD, CDU und CSU weit auseinandergehe, sagte Walter-Borjans. So dürfe es aus SPD-Sicht keine Kaufprämie für Verbrennerautos geben. Wichtig seien dagegen Investitionen in Zukunftsthemen sowie Hilfen für Familien und überschuldete Kommunen. Worum es beim Konjunkturpaket geht, erfahren Sie hier.

15 Uhr: Mehr Hartz-IV-Aufstocker wegen Corona

Zehntausende Arbeitnehmer und Selbstständige haben in der Corona-Krise wegen wegbrechender Einnahmen zusätzliche Unterstützung beim Jobcenter beantragt. Die Linke im Bundestag verweist auf entsprechende Daten der Bundesagentur für Arbeit. Demnach gab es im April rund 51.000 Arbeitnehmer und 33.000 Selbstständige, die neu in der Statistik der Hartz-IV-Aufstocker auftauchten. Üblicherweise zählt die Monatsstatistik der BA in diesem Bereich bei den Selbstständigen weniger als 2.000 und bei den Arbeitnehmern höchstens 10.000 bis 13.000 Neuzugänge pro Monat. Es wird davon ausgegangen, dass es sich bei vielen neu gemeldeten "Aufstockern" im April um Menschen auf Kurzarbeit handelt. Besonders viele Menschen kamen laut der Statistik aus dem Bereich "personenbezogene Dienstleistungsberufe". Das sind unter anderem Beschäftigte und Selbstständige aus der Gastronomie oder aus Kunst und Kultur.

14.40 Uhr: Keine Neuinfektionen in Sachsen

In Sachsen hat es den dritten Tag in Folge keine neuen Infektionen mit dem Coronavirus gegeben. Nach Angaben des Sozialministeriums in Dresden waren am Dienstag landesweit 5.304 Fälle nachgewiesen, genau so viele wie am 31. Mai. 4.900 Menschen sind den Schätzungen zufolge wieder genesen, mindestens 20 mehr als am Pfingstmontag. Die Todeszahl im Zusammenhang mit Covid-19 liegt im Freistaat seit dem 29. Mai unverändert bei 210. Die Sterberate - der Anteil Gestorbener im Verhältnis zu allen festgestellten Infizierten - liegt bei vier Prozent.

14.16 Uhr: Kreise: Koalitionsausschuss will Beratungen am Mittwoch fortsetzen

Angesichts des hohen Beratungsbedarfs planen die Koalitionsspitzen, ihre Gespräche über das geplante milliardenschwere Konjunkturprogramm in der Nacht zu unterbrechen. Die Verhandlungen sollten voraussichtlich noch vor Mitternacht unterbrochen und am Mittwochvormittag nach der Kabinettssitzung fortgesetzt werden, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Dienstag aus Koalitionskreisen. Man wolle ohne Zeitdruck über die verschiedenen Einzelthemen sprechen, hieß es zur Begründung.

Bei zentralen Punkten gibt es unterschiedliche Auffassungen bei Union und SPD. Dazu gehören eine Entlastung von Kommunen, Steuerentlastungen für Unternehmen, ein Familienbonus sowie eine Prämie beim Autokauf. Aus Teilnehmerkreisen hieß es weiter, es seien nicht nur Einigungen in den Einzelpunkten nötig. Am Ende müssten viele Vorschläge gestrichen werden, damit das Paket nicht zu teuer werde.

13.55 Uhr: 2.000 bei Menschenkette gegen Abwrackprämie, 200 in Dresden

Anlässlich des Koalitionsgipfels in Berlin haben Umweltaktivisten vor dem Kanzleramt mit einer Menschenkette gegen eine Autoprämie zur Ankurbelung der Konjunktur in der Corona-Krise demonstriert. Über 2.000 Leute beteiligten sich an der Protestaktion am Dienstagmittag im Regierungsviertel, wie eine Sprecherin von Fridays for Future sagte. Die Schüler-Bewegung hatte demnach an 60 Orten in Deutschland zu Protesten aufgerufen. Die Polizei zählte etwa 1.600 Demonstranten. Die Aktion verlief zunächst störungsfrei, sagte eine Sprecherin. Ein Ende der Kette sollte sich vor dem Hauptsitz des Verbandes der deutschen Automobillobby (VDA) in der Behrensstraße befinden. 

Auch in Dresden haben Klimaaktivisten dafür demonstriert, beim geplanten Konjunkturpaket der Bundesregierung den Klimaschutz stärker zu beachten. Am Morgen machten rund 200 Demonstranten vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) Sachsen und der Umweltschutzorganisation BUND mit einem "Fahrradklingelkonzert" vor der Staatskanzlei auf ihr Anliegen aufmerksam. Unter anderem kritisierten sie die von Regierungschef Michael Kretschmer (CDU) vorgeschlagene Autokaufprämie. "Sie ist verkehrspolitisch kontraproduktiv, denn statt Mobilität würde sie neuen Stau in die Städte bringen und die Konkurrenz um die ohnehin knappen Flächen verschärfen", so ADFC-Geschäftsführer Konrad Krause. 

Aktivisten demonstrieren mit einer Menschenkette und Plakaten vor dem Bundeskanzleramt gegen eine mögliche Abwrackprämie und für das Klima, während die Spitzen der großen Koalition über ein Konjunkturpaket und weitere Strategien im Kampf gegen das Coronav
Aktivisten demonstrieren mit einer Menschenkette und Plakaten vor dem Bundeskanzleramt gegen eine mögliche Abwrackprämie und für das Klima, während die Spitzen der großen Koalition über ein Konjunkturpaket und weitere Strategien im Kampf gegen das Coronav © Kay Nietfeld/dpa

13.48 Uhr: Studie: Differenzierte journalistische Berichterstattung über Corona

Die klassischen Nachrichtenmedien haben laut einer Studie differenziert über die Corona-Pandemie berichtet. In dem Untersuchungszeitraum der ersten drei Monate des laufenden Jahres seien keine umfassenden Tendenzen zu unkritischer oder hysterischer Berichterstattung gefunden worden, teilte die Westfälische Wilhelms-Universität Münster am Dienstag mit. "Die von Kritikern geäußerten Vorwürfe, dass es eine überwiegende Negativberichterstattung oder einseitige Panikmache gegeben hätte, können wir durch unsere Analysen nicht bestätigen", erklärte der Kommunikationswissenschaftler Thorsten Quandt. Ein vierköpfiges Forscherteam unter Leitung von Quandt untersuchte mehr als 100.000 Facebook-Posts von 78 Nachrichtenmedien zwischen Anfang Januar und 22. März.

13.36 Uhr: Neuer Koalitionsvertrag soll Hamburg aus Corona-Krise führen

Hamburgs SPD und Grüne haben am Dienstag ihren Koalitionsvertrag für die kommenden fünf Jahre vorgestellt. Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) betonte, dass die Corona-Pandemie die Stadt in die schwerste Krise aller Zeiten gebracht habe. Das habe die Koalitionsverhandlungen geprägt. Es gehe nicht nur um den Klimawandel und soziale Themen, sondern darum, die Corona-Krise gut zu überstehen. "Dieser Koalitionsvertrag ist ein sehr guter Koalitionsvertrag", sagte Tschentscher. Die Zweite Bürgermeisterin, Katharina Fegebank (Grüne), erklärte, beide Seiten hätten unter den besonderen Umständen stark miteinander gerungen. Bei den Gesprächen hätten Grüne und SPD aber festgestellt, dass sie inhaltlich recht nah beieinander lägen. 

13.21 Uhr: Großbritannien will Reisen durch "Luftbrücken" erleichtern

Die britische Regierung will Medienberichten zufolge mit sogenannten Luftbrücken geplante Quarantäne-Maßnahmen für viele Flugreisende umgehen. Premierminister Boris Johnson favorisiere diese Lösung, zitierte der "Telegraph" am Dienstag eine nicht näher genannte Regierungsquelle. Demnach müssen Flugpassagiere bei ihrer Einreise nach Großbritannien künftig nicht in eine 14-tägige Quarantäne, wenn sie aus einem Land mit geringem Ansteckungsrisiko kommen. Nach Ansicht Johnsons sei dies die beste Strategie, um das Virus in Schach zu halten und zugleich das Reisen wieder zu erlauben. Einem Bericht der "Times" zufolge soll bei der Auswahl geeigneter Strecken für solche "Luftbrücken" nicht nur das Erkrankungsrisiko berücksichtigt werden.  Mehr zum Thema lesen Sie hier.

Mitarbeiter tragen Schutzanzüge, während sie den Passagierraum eines Flugzeugs der Fluggesellschaft Easyjet am britischen Flughafen Gatwick reinigen und desinfizieren.
Mitarbeiter tragen Schutzanzüge, während sie den Passagierraum eines Flugzeugs der Fluggesellschaft Easyjet am britischen Flughafen Gatwick reinigen und desinfizieren. © Matt Alexander/PA Wire/dpa

12.42 Uhr: Krisenstab beendet in Thüringen seine Arbeit

Thüringen löst seinen wegen der Corona-Pandemie einberufenen Krisenstab unter Leitung des Landesinnenministeriums vorerst auf. Das gab Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) am Dienstag via Twitter bekannt. "Heute endet formell in Thüringen die Steuerung durch die Epidemie mit einem Krisenstab", schrieb Ramelow. Der Schritt war zuvor bereits angekündigt worden. Innenminister Georg Maier (SPD) schrieb, dass die Krisensteuerung nun auf das Gesundheitsministerium übergeht. "Die Pandemie ist noch nicht vorbei!", schrieb Maier bei Twitter.

Ramelow hatte bundesweit für Aufsehen gesorgt, weil er weitgehende Lockerungen von Anti-Corona-Maßnahmen in Thüringen in Aussicht gestellt hatte. Nach bisherigen Plänen der Thüringer Landesregierung sollen ab Mitte Juni die Kontaktbeschränkungen in dem Bundesland weitgehend fallen. Sie sollen dann nur noch als Empfehlungen gelten. Bund und Länder hatten sich darauf verständigt, die Kontaktbeschränkungen bis zum 29. Juni zu verlängern. Werden die Pläne der Landesregierung umgesetzt, würde Thüringen bei diesem Punkt ausscheren.

12.24 Uhr: Italien startet seine Corona-Warn-App

Italien startet mit seiner angekündigten Warn-App im Kampf gegen die Corona-Pandemie. Die Anwendung auf dem Smartphone soll Bürgern einen Hinweis senden, wenn sie sich in der Nähe eines Infizierten aufgehalten haben. Die kostenlose App mit dem Namen "Immuni", die ein Mailänder Unternehmen entwickelt hat, stehe zum Runterladen aufs Handy bereit, teilte das Gesundheitsministerium in Rom am Montagabend mit. Ab kommendem Montag (8. Juni) würden die Funktionen aktiviert, allerdings zunächst nur in 4 von 20 Regionen Italiens.

Die Warn-App auf Basis von Bluetooth-Technik für eine Datenübertragung zwischen Geräten solle zunächst in den Abruzzen, Ligurien, den Marken und Apulien laufen. Später sollten weitere Regionen hinzukommen. An den Plänen für die App hatte es Kritik von Datenschützern gegeben. Dazu erläuterte das Ministerium, die "Immuni"-Anwendung sei im Einklang mit italienischen und europäischen Gesetzen zum Schutz der Privatsphäre entwickelt worden.

12.07 Uhr: Erneut kein neuer Corona-Fall in Dresden

In der Landeshauptstadt verstetigt sich der Trend: Auch am Dienstag wurde keine weitere Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen. Damit verharrt die Zahl der Fälle bei 623. Auch bei den Krankenhauseinweisungen (76) und Todesfällen (10) seit Beginn der Pandemie gibt es in der am Mittag veröffentlichten Statistik keine neuen Werte. Die Anzahl der als genesen geltenden Dresdner stieg nun auf 596 - vier mehr als noch am Montagmittag.

11.38 Uhr: Erstmals keine neuen Coronatoten in Spanien registriert

Erstmals seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie sind in Spanien binnen eines Tages keine neuen Todesopfer registriert worden. Das teilte der Chef der Behörde für Gesundheitliche Notfälle, Fernando Simón, mit. Er schloss aber nicht aus, dass nach dem Pfingstmontag noch Fälle nachgemeldet werden könnten. Dennoch war es das erste Mal seit dem 3. März, dass an einem Tag keine einziger Todesfall im Zusammenhang mit Covid-19 bekannt wurde, wie die Zeitung "El País" betonte.

Damals hatten die Behörden mitgeteilt, dass ein bereits am 13. Februar verstorbener Patient mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert gewesen war. Anfang April zum Höhepunkt der Pandemie in Spanien wurden dann sogar mehr als 900 Tote pro Tag im Zusammenhang mit Sars-CoV-2 registriert. Mit mehr als 27.000 Toten und rund 240.000 Infektionsfällen ist Spanien eines der von der Pandemie am schwersten betroffenen Länder und hatte besonders strikte Gegenmaßnahmen ergriffen.

Spanien befindet sich in einer Phase der stufenweisen Öffnung. Regierungschef Pedro Sánchez will den umstrittenen Notstand dennoch ein letztes Mal um weitere zwei Wochen bis 20. Juni verlängern lassen. Ab 1. Juli sollen dann auch wieder ausländische Touri
Spanien befindet sich in einer Phase der stufenweisen Öffnung. Regierungschef Pedro Sánchez will den umstrittenen Notstand dennoch ein letztes Mal um weitere zwei Wochen bis 20. Juni verlängern lassen. Ab 1. Juli sollen dann auch wieder ausländische Touri © Jesus Merida/SOPA Images via ZUMA Wire/dpa

11.02 Uhr: Über sieben Millionen Menschen in Kurzarbeit

Im Mai sind in Deutschland nach Berechnungen des Ifo-Instituts 7,3 Millionen Beschäftigte in Kurzarbeit gewesen. "Diese Zahl war noch nie so hoch", sagt ifo-Arbeitsmarktexperte Sebastian Link. "In der Finanzkrise lag der Gipfel der Kurzarbeit im Mai 2009 bei knapp 1,5 Millionen Menschen." In der Coronakrise hatten demnach die Unternehmen ursprünglich 10,1 Millionen Arbeitnehmer zur Kurzarbeit angemeldet. Laut Daten der Münchener Wirtschaftsforscher wurden davon tatsächlich 71,6 Prozent in Kurzarbeit geschickt. Besonders betroffen seien Beschäftigte in den wirtschaftsnahen Dienstleistungen, in der Industrie und im Handel.

10.39 Uhr: Sachsens Finanzämter öffnen wieder

Die Mitarbeiter der sächsischen Finanzämter stehen den Bürgern in den Informations- und Annahmestellen ab 8. Juni wieder persönlich zur Verfügung. Wie der Freistaat heute mitteilt, wurden Besucherbereiche wegen der geltenden Hygiene- und Schutzvorschriften räumlich angepasst und entsprechend ausgestattet. Um Infektionsrisiken zu minimieren, sei ein Besuch der Behörden bis auf weiteres allerdings nur nach telefonischer Vereinbarung eines festen Termins möglich, hieß es. Die dafür eingerichteten Rufnummern sind auf den Internetseiten der Finanzämter zu finden.

10.08 Uhr: Wenn der  Corona-Test verweigert wird

Husten, hohes Fieber, Atemnot – seit Tagen leidet eine Frau im Landkreis Görlitz an schweren Symptomen von Covid-19. Doch wohin sie sich auch wandte – nirgendwo bekam die Frau aus dem Süden des Landkreises Hilfe. Mehr zu diesem Fall im Artikel Arzt und Amt verweigern Corona-Test (SZ+) 

9.40 Uhr: Erster Linienflieger in Dresden gelandet

Nach wochenlangem Stillstand am Dresdner Flughafen ist heute Morgen erstmals wieder ein Linienflugzeug am Airport in Klotzsche gelandet. Der Airbus A319 der Fluggesellschaft Eurowings aus Düsseldorf setzte exakt 7.41 Uhr in Dresden auf. In den letzten Monaten hatte es zwar keinen regulären Flugbetrieb gegeben, geschlossen war der Flughafen aber dennoch nicht. Nachlesen können Sie das in der Reportage Was passiert eigentlich noch am Airport? (SZ+)

9.03 Uhr: Corona verhindert Abschiebungen aus Bayern

Wegen der Corona-Beschränkungen sind nach Angaben der "Bild" in den vergangenen zweieinhalb Monaten 237 Rückführungen ausreisepflichtiger Personen aus Bayern ausgefallen. "Da der überwiegende Teil von Abschiebungen auf dem Luftweg stattfindet, wirken sich die Beschränkungen des Flugreiseverkehrs und die Einreisebestimmungen der Zielländer aus", sagte ein Sprecher des Landesamtes für Asyl und Rückführungen der Zeitung. Geplant gewesen seien 175 Einzel- und 13 Sammelabschiebungen. Diese sollen nachgeholt werden, sagte der Sprecher weiter.

8.39 Uhr: Fast jeder zweite Studierende hat seinen Job verloren

40 Prozent der Studenten haben einer Umfrage zufolge durch die Coronakrise einen Job verloren. Jeder Dritte gab an, aufgrund der aktuellen finanziellen Situation sehr große Sorgen zu haben. Das berichteten die Zeitungen der Funke Mediengruppe unter Berufung auf eine repräsentativen Umfrage des Personaldienstleisters Zenjob.

22 Prozent der Befragten waren demnach nicht mehr in der Lage, ihre Miete und Rechnungen wie gewohnt zu zahlen und mussten sich Geld bei ihrer Familie oder ihren Freunden leihen. Die von der Bundesregierung beschlossenen Hilfen, wonach Studierende ein zinsloses Darlehen von bis zu 650 Euro im Monat beantragen können, wollen dem Bericht zufolge drei Viertel der Befragten in Anspruch nehmen.

An der repräsentativen Umfrage nahmen zwischen dem 11. und dem 15. Mai 1.837 Befragte teil.

8.12 Uhr: Bundesgesundheitsminister macht Urlaub in Sachsen

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat seinen Pfingsturlaub in diesem Jahr in der Sächsischen Schweiz verbracht. Dass der Gesundheitsminister im Freistaat wandert, hat nicht nur mit seinem Freund Michael Kretschmer zu tun. Mehr dazu im Artikel Spahn macht Corona-Urlaub in der Sächsischen Schweiz (SZ+)

Gesundheitsminister Jens Spahn kennt Sachsen ein wenig, in Michael Kretschmers Landtagswahlkampf absolvierte er 40 Termine. Seit 2002 sind beide befreundet.
Gesundheitsminister Jens Spahn kennt Sachsen ein wenig, in Michael Kretschmers Landtagswahlkampf absolvierte er 40 Termine. Seit 2002 sind beide befreundet. © Matthias Rietschel

7.54 Uhr: SPD-Chef Walter-Borjans will, dass Autoindustrie Prämie selbst bezahlt

Kurz vor dem entscheidenden Koalitionstreffen hat sich SPD-Chef Norbert Walter-Borjans zu Konjunkturhilfen geäußert. Eine mögliche Autokaufprämie dürfe nicht für Benziner vergeben werden, stellte er im ZDF-Morgenmagazin erneut klar. Eine solche Prämie solle nur für klimafreundliche Technologie vergeben werden.

„Die Autoindustrie hat Milliardengewinne eingefahren“, sagte Walter-Borjans zur Begründung, sie auch zuletzt noch Dividenden gezahlt. Es hindere die Konzerne nichts
daran, selbst Kaufanreize zu schaffen, um die Nachfrage zu beleben.

Ab 14 Uhr setzen sich die Spitzen von Union und SPD im Kanzleramt zusammen, um über Konjunkturmaßnahmen in der Coronakrise zu beraten.

SPD-Vorsitzender Norbert Walter-Borjans
SPD-Vorsitzender Norbert Walter-Borjans © Kay Nietfeld/dpa

7.32 Uhr: Japans Kaiserpalast öffnet wieder seine Gärten

Japans ehrwürdiger Kaiserpalast hat die wegen der Corona-Krise zwei Monate lang geschlossenen Östlichen Gärten für die Öffentlichkeit wieder geöffnet. Allerdings dürfen als Vorsichtsmaßnahme gegen Covid-19 vormittags und nachmittags jeweils nur 50 Besucher in die Anlage, wie das Haushofamt am Dienstag bekanntgab. Die Besucher müssten Masken tragen, zudem werde ihre Temperatur am Eingang gemessen.

Neben einem weitläufigen Park mit Blumen befinden sich in der östlichen Gartenanlage auch Ruinen von Burggebäuden, die einst Shogune der Tokugawa-Dynastie erbauten. Die Gärten gehören zu den wenigen Orten auf dem weitläufigen Areal des Kaiserpalastes, die der Öffentlichkeit frei zugänglich sind.

Die riesige, grüne Anlage des kaiserlichen Palastes mitten im Herzen der japanischen Hauptstadt mit Residenzen, Schreinen und Gärten war mehr als 250 Jahre lang Sitz der Tokugawa-Shogune, die in der Edo-Zeit (1603 bis 1868) das Inselreich regierten.
Die riesige, grüne Anlage des kaiserlichen Palastes mitten im Herzen der japanischen Hauptstadt mit Residenzen, Schreinen und Gärten war mehr als 250 Jahre lang Sitz der Tokugawa-Shogune, die in der Edo-Zeit (1603 bis 1868) das Inselreich regierten. © kyodo/dpa

7.09 Uhr: Zahlreiche Verfahren wegen Betrug bei Corona-Hilfen

In allen Bundesländern gehen Ermittler zahlreichen Anzeigen im Zusammenhang mit Corona-Soforthilfen nach. Nach Recherchen der Deutschen Presse-Agentur liefen Ende Mai Ermittlungen in mindestens 2.200 Fällen wegen des Verdachts auf Subventionsbetrug, Geldwäsche, Fälschung beweiserheblicher Daten oder dem Ausspähen von Daten. Täglich kommen neue Ermittlungsverfahren hinzu, wie Polizei und Justiz aus vielen Ländern berichteten. In Berlin täglich etwa 40, hieß es von der Generalstaatsanwaltschaft. In Niedersachsen sind es laut Polizeiangaben täglich 10 neue Fälle.

Nicht aus allen Ländern sind Zahlen bekannt. Das Landeskriminalamt aus Nordrhein-Westfalen etwa konnte vor Abschluss der Ermittlungen keine konkreten Angaben machen. Ein Verdachtsfall ist nicht gleich ein Betrug oder eine sonstige strafbare Handlung. In über der Hälfte der Bundesländer sind Ermittler zudem auf insgesamt mindestens 18 sogenannte Fake-Seiten gestoßen. Das sind gefälschte Internetseiten, die teilweise offizielle Online-Auftritte imitieren, um so Daten abzugreifen.

6.41 Uhr: Neuinfektionen in Deutschland weiter gesunken

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) 213 Corona-Infektionen binnen eines Tages gemeldet. Damit haben sich seit Beginn der Corona-Krise 182.028 Menschen in Deutschland nachweislich mit Sars-CoV-2 angesteckt (Datenstand 02.06. 0 Uhr). Das RKI weist darauf hin, dass es aufgrund von Qualitätsprüfungen noch zu Änderungen der tagesaktuellen Daten kommen kann. Außerdem könne die Zahl der neuen Fälle aus technischen Gründen auch Fehler enthalten.

Bislang starben nach RKI-Angaben in Deutschland 8.522 nachweislich mit dem Virus Infizierte, damit stieg die Zahl der gemeldeten Toten innerhalb von 24 Stunden um 11. Etwa 166.400 Menschen haben die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden, das sind 600 mehr als noch einen Tag zuvor.

Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, lag nach aktuellsten Angaben des Robert Koch-Instituts vom Montag bei 1,20 (Datenstand 1.6. 0 Uhr; Vortag: 1,04). Das bedeutet, dass ein Infizierter im Mittel etwas mehr als eine weitere Person ansteckt. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen etwa eineinhalb Wochen zuvor ab.

6.19 Uhr: Weniger Lehrverträge im sächsischen Handwerk besiegelt

Für das im Herbst beginnende neue Lehrjahr in Sachsens Handwerk sind bis Ende Mai weniger Ausbildungen besiegelt als im Vorjahr. Bei den Kammern stehen nach Angaben des Sächsischen Handwerkstages 1657 unterschriebene Verträge zu Buche. Das sind 250 oder 13,1 Prozent weniger als vor einem Jahr. Der Befund überrascht den Dachverband angesichts der Auswirkungen durch die Corona-Krise nicht. "Damit war in diesen Zeiten eigentlich von vornherein zu rechnen", sagte ein Sprecher der Deutschen Presse-Agentur in Dresden. Hoffnung mache, dass in den letzten Tagen des Monats wieder mehr Lehrverträge abgeschlossen werden.

6.02 Uhr: Viele Sachsen fürchten zweite Infektionswelle

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Sachsen hat sich auch über das Pfingstwochenende nur unwesentlich erhöht. Nachdem von Samstag zu Sonntag fünf Neuinfektionen gemeldet wurden, wurden von Sonntag zu Montag erstmals seit mehr als zwölf Wochen keine neuen Corona-Infizierten registriert. Insgesamt sind nun in Sachsen 5.304 Fälle nachgewiesen. 4.880 Menschen sind Schätzungen zufolge wieder genesen. Die Todeszahl im Zusammenhang mit Covid-19 liegt unverändert bei 210.

Obwohl die Ausbreitung der Corona-Pandemie derzeit weitgehend gestoppt zu sein scheint, warnen viele Experten vor einer zweiten Infektionswelle. Auch die Mehrheit der Sachsen sorgt sich deswegen. Mehr dazu lesen Sie im Artikel Viele Sachsen fürchten zweite Corona-Welle (SZ+)

5.48 Uhr: NRW-Ministerpräsident sieht gesellschaftlichen Zusammenhalt gefährdet

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet sieht den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Deutschland durch die wirtschaftlichen Folgen der Coronakrise in Gefahr. Während viele dank relativ gesicherter Einkommen „dem entschleunigten Leben in Corona-Zeiten vielleicht sogar etwas Gutes abgewinnen“ könnten, müssten andere um ihre Jobs, ihre Einkünfte oder gar ihre Existenz fürchten, sagte der CDU-Politiker der „Augsburger Allgemeinen“. Es drohe deshalb eine stärkere gesellschaftliche und wirtschaftliche Polarisierung und Spaltung als während der Flüchtlingskrise.

Laschet, der sich um den Vorsitz der CDU bewirbt, sieht eine Kernaufgabe darin, eine Strategie zum Erhalt des Industrielandes Deutschland zu entwickeln: „Das Thema Ökologie wird uns erhalten bleiben, aber die Menschen werden mehr danach fragen, wie wir wirtschaftlich wieder aus der Krise herauskommen.“ Zudem müsse eine Allianz mit den Sozialpartnern geschmiedet werden, „damit die soziale Frage nicht vergessen wird. Sonst driftet das Land auseinander“. 

Armin Laschet (CDU), Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen
Armin Laschet (CDU), Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen © Henning Kaiser/dpa

5.40 Uhr: 68 Infizierte nach Corona-Ausbruch in Göttingen

In Göttingen sind nach mehreren privaten Familienfeiern mindestens 68 Menschen positiv auf Sars-CoV-2 getestet worden. Die Ergebnisse weiterer Tests stünden noch aus, teilte die Stadt am Montagabend mit. Eine Person werde weiterhin stationärer behandelt.

Die Behörden in Göttingen arbeiten mit Hochdruck daran, alle Personen ausfindig zu machen, die mit den Infizierten Kontakt hatten. 203 Kontaktpersonen ersten Grades seien in Stadt und Landkreis Göttingen identifiziert worden, hieß es. Unter ihnen sind auch viele Kinder und Jugendliche. Mehr dazu lesen Sie im Artikel 68 Corona-Infizierte nach Feiern

Dienstag, 5.25 Uhr: Tschechien öffnet Grenze für deutsche Touristen

Tschechien öffnet seine Grenze ab dem 15. Juni wieder für Touristen aus Deutschland. Das beschloss das Kabinett am Montag in Prag, wie Gesundheitsminister Adam Vojtech bekanntgab. Der EU-Mitgliedstaat hatte Mitte März wegen der Coronavirus-Pandemie einen weitgehenden Einreisestopp verhängt. Grundlage ist nun ein neues Ampel-Modell, das Länder nach Risikogruppen einteilt. Grünes Licht bekommen neben Deutschland und allen anderen Nachbarstaaten Tschechiens unter anderem auch die Schweiz und Kroatien. Damit entfallen auch die bisherigen Einschränkungen für grenzüberschreitende Berufspendler.

Ausländer aus rot und orange gekennzeichneten Ländern müssen bei der Einreise nach Tschechien einen negativen Labortest auf das Coronavirus vorlegen. Dazu zählen unter anderem Großbritannien, Frankreich, Italien, Spanien und Schweden. Deutsche stellen traditionell die größte Gruppe unter den ausländischen Besuchern Tschechiens. Im vorigen Jahr wurden mehr als zwei Millionen Übernachtungsgäste aus der Bundesrepublik gezählt. 

Corona-Krise - das geschah am Montag:

17.43 Uhr: Einige Verstöße gegen Corona-Regeln an Pfingsten 


Das schöne Wetter hat die Menschen in Deutschland über Pfingsten ins Freie gelockt - nicht alle hielten sich dabei an die Auflagen während der Covid-19-Pandemie. Auf der Nordsee-Insel Sylt war es nicht so voll wie sonst an Pfingsten, aber es gab hier und da Corona-Einsätze. „Es waren einfach zu viele Menschen“, sagte die Bürgermeisterin von Kampen, Stefanie Böhm, am Montag der Deutschen Presse-Agentur. So habe es am Samstag größere Menschengruppen gegeben, die am Strand gewesen seien. Der Zugang wurde eingeschränkt.

In der Millionenstadt Köln wurden die Regeln nach Angaben des Ordnungsamtes „im Großen und Ganzen“ eingehalten. Es wurden von Freitag bis Sonntag allerdings 108 Verstöße verzeichnet, hieß es am Montag. Es habe am Pfingstwochenende vor allem mit jungen Leuten Probleme gegeben: „Bei diesen Gruppen stellen die Mitarbeiter des Ordnungsamtes vermehrt fest, dass einige die Maßnahmen des Infektionsschutzes kaum noch ernst nehmen“, hieß es. Für die Mitarbeiter werde es zunehmend schwieriger, hier mit Argumenten zu überzeugen.

In Cuxhaven gabe es eine große Nachfrage nach Ferienwohnungen und Stellplätzen für Wohnmobile, wie Wolf-Dieter Schink, Geschäftsführer der Cux-Tourismus GmbH, am Montag sagte. Der Andrang sei in diesem Jahr wegen der vorherigen Corona-Reisebeschränkungen besonders hoch gewesen. Die Menschen hätten sich aber an die Mindestabstände gehalten, sagte Schink. Cuxhaven habe einen elf Kilometer langen Sandstrand, da verlaufe es sich. Auf der Strandpromenade sei es aber schon mal etwas voller geworden.

In Mecklenburg-Vorpommern, das zu Pfingsten den ersten großen Touristenansturm seit Wiederöffnung erlebte, gab es laut Polizei nur vereinzelt Verstöße gegen die Corona-Auflagen. Ein Sprecher des Polizeipräsidiums Rostock, das für etwa die Hälfte des Bundeslandes zuständig ist, sagte, dass die Beamten keine Sanktionen verhängen mussten. Mal seien zu viele Menschen an einem Platz zusammen gewesen, mal habe ein Caravan auf einen bereits ausgebuchten Campingplatz gewollt.

17.16 Uhr: Schweden meldet neue Todesfälle

Schweden hat am Montag acht neue Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet, nachdem der Sonntag der erste Tag ohne Corona-Tote seit März gewesen war. Wie die staatliche Gesundheitsbehörde weiter mitteilte, stieg die Zahl der Todesfälle auf 4.403. Etwa 3. 800 Menschen infizierten sich bisher. Den ersten Todesfall hatte das skandinavische Land am 11. März registriert.

Bereits am Sonntag hatte die Behörde aber gesagt, über das Wochenende verzögerten sich für gewöhnlich die Meldungen über neue Opfer. 

Regierungschef Stefan Löfven will in den kommenden Wochen wahrscheinlich eine Kommission einberufen, die das Vorgehen Schwedens im Kampf gegen die Ausbreitung des Virus bewerten soll. Dabei gehe es darum, Erfolge, aber auch Fehler zu finden. Die Opposition hatte eine solche Kommission gefordert.

Anders als andere Ländern hatte Schweden weit weniger strenge Maßnahmen ergriffen. So wurden Schulen und Kindergärten nicht geschlossen. Die Bürger wurden unter anderem lediglich gebeten, Abstand zu halten, sich immer wieder die Hände zu waschen und auf Reisen zu verzichten.

16.45 Uhr: Cafés und Restaurants in Paris dürfen öffnen

Darauf haben die Franzosen lange gewartet: Vom Dienstag an dürfen Cafés und Restaurants nach einer zweieinhalbmonatigen Zwangspause wieder öffnen. In Paris hält sich die Freude der Gastwirte allerdings in Grenzen - denn in der schwerer von der Covid-19-Epidemie getroffenen Hauptstadtregion darf nur auf Außenterrassen der Lokale getrunken und gegessen werden.Die um ihre Wiederwahl kämpfende Pariser Bürgermeisterin Anne Hidalgo kündigte am Wochenende an, dass sich die Stadt flexibel zeige. Lokale könnten mehr Platz als üblich auf der Straße einnehmen, wenn Sicherheitsbestimmungen und andere Regeln beachtet werden. 

© Christian Böhmer/dpa

16.02 Uhr: Lufthansa-Aufsichtsrat nimmt Auflagen für Staatshilfen an

Der Aufsichtsrat der in der Corona-Krise schwer angeschlagenen Lufthansa akzeptiert die von der EU-Kommission gestellten Auflagen für ein staatliches Rettungspaket. Das teilte die Fluggesellschaft am Montag nach einer Sitzung des Gremiums mit. Mehr dazu lesen Sie im Artikel Lufthansa nimmt Auflagen für Hilfen an.

15.53 Uhr: Estland und Litauen öffnen Grenzen

Estland und Litauen haben zum 1. Juni ihre Grenzen wieder für Bürger aus europäischen Ländern mit niedrigen Coronavirus-Ansteckungsraten geöffnet. Auch die Bewohner der beiden baltischen EU-Staaten im Nordosten Europas können seit Pfingstmontag mehr Freiheiten genießen: Die Beschränkungen für öffentliche Veranstaltungen und die Öffnungszeiten gastronomischer Betriebe wurden gelockert.

Auf Beschluss der Regierungen in Tallinn und Vilnius dürfen Bürger aus EU-Staaten, Länder des Schengenraums, Großbritannien und Nordirland wieder in die beiden Ostseestaaten einreisen. Dabei entfällt die Quarantänepflicht für Einreisende aus Ländern mit einer Infektionsrate von bis zu 15 Fällen pro 100.000 Einwohner. Wer aus Ländern mit einer höheren Infektionsrate einreist, muss sich für zwei Wochen in häusliche Isolation begeben. Nach Angaben der Außenministerien können demnach gegenwärtig jeweils Bürger aus 24 Staaten ohne Quarantäne einreisen - darunter auch Deutschland. Die Liste mit den Ländern werde einmal pro Woche überprüft.

15.23 Uhr: Rumäniens Premier muss Strafe zahlen

Rumäniens Ministerpräsident Ludovic Orban und vier Minister haben Bußgelder bezahlt, weil sie bei einer Geburtstagsfeier des Premiers in dessen Büro keine Corona-Masken getragen hatten. Ein Foto von dieser Szene war öffentlich geworden.

Wie die rumänische Nachrichtenagentur Mediafax am Montag berichtete, bezahlte Orban 2.500 Lei (rund 500 Euro) wegen des fehlenden Mund- und Nasenschutzes und 500 Lei, weil er bei der informellen Party auch eine Zigarette geraucht hatte. Eine Strafe in gleicher Höhe musste Außenminister Bogdan Aurescu bezahlen, der sich dabei eine Zigarre gegönnt hatte. Rauchen ist in Rumäniens öffentlichen geschlossenen Räumen seit Jahren verboten. Wegen Corona ist derzeit dort auch ein Mund-Nasen-Schutz vorgeschrieben.

Wirtschaftsminister Virgil Popescu und Transportminister Lucian Bode kamen mit geringeren Bußgeldern davon, weil sie ohne Masken, aber auch ohne Tabak mitgefeiert hatten. Vize-Ministerpräsidentin Raluca Turcan wurde die geringste Bußgeldsumme von 1.000 Lei auferlegt, weil sie bei der Feier ihre Maske zwar dabei hatte, aber nur am Hals trug, also nicht vorschriftsmäßig vor Mund und Nase.

14:47 Uhr: Mehr als halbe Million Corona-Infizierte in Brasilien

Die Zahl der Corona-Fälle in Brasilien ist auf über eine halbe Million gestiegen. 514.849 Menschen haben sich nachweislich mit dem neuartigen Coronavirus infiziert, wie das Gesundheitsministerium des südamerikanischen Landes am mitteilte. Nach den USA ist Brasilien das Land mit den meisten Corona-Infektionen weltweit. Da im größten Staat Lateinamerikas relativ wenig getestet wird, dürfte die tatsächliche Zahl der Infizierten allerdings noch wesentlich höher sein.

Mindestens 29.314 Patienten sind bislang im Zusammenhang mit der Lungenkrankheit Covid-19 gestorben. Damit liegt Brasilien nach den USA, Großbritannien und Italien bei der Zahl der Todesopfer der Pandemie an vierter Stelle. In vielen Städten Brasiliens haben die Krankenhäuser bereits ihre Belastungsgrenze erreicht. Die Behörden richten provisorische Kliniken in Fußballstadien ein und lassen auf riesigen Flächen neue Gräber ausheben.

14.06 Uhr: Andere Patienten wegen Covid-19-Fokus weniger behandelt

Die Corona-Pandemie hat die Versorgung von anderweitig Kranken weltweit schwer beeinträchtigt. Das geht aus einer Umfrage der Weltgesundheitsorganisation (WHO) im Mai in 155 Ländern hervor. „Länder müssen innovative Lösungen finden, um während des Kampfes gegen Covid-19 die wichtigen Gesundheitsdienste auch bei nicht übertragbaren Krankheiten aufrechtzuerhalten“, sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus. Covid-19 ist die Krankheit, die durch das Coronavirus ausgelöst werden kann.

Nach der Umfrage mussten 31 Prozent der Länder die Versorgung bei akuten Herz-Kreislauf-Problemen einschränken oder ganz unterbrechen. 42 Prozent beschnitten die Versorgung bei Krebspatienten, 49 Prozent bei Diabetes-Patienten und mehr als die Hälfte konnte die Versorgung bei Menschen mit Bluthochdruck nicht wie sonst aufrechterhalten. Reha-Programme wurden in 63 Prozent der Länder zurückgefahren. Vorsorgeprogramme, etwa zur Erkennung von Brustkrebs, waren auch betroffen. Besonders stark waren die Einschnitte in Ländern mit niedrigen Einkommen.

In den meisten Fällen wurden Termine abgesagt, weil Personal für die Behandlung von Covid-19-Patienten abgezogen wurde, oder weil Menschen wegen der Ausgehbeschränkungen nicht zu Terminen kommen konnten. An nicht übertragbaren Krankheiten sterben nach Schätzungen der WHO jedes Jahr 41 Millionen Menschen. Das sind 71 Prozent der Todesfälle weltweit.

13.30 Uhr: Niedersachsen hält trotz neuer Corona-Fälle an Lockerungskurs fest

Die niedersächsische Landesregierung sieht trotz der neuen Corona-Fälle in Göttingen keine Notwendigkeit, vom Lockerungskurs abzurücken. "Das Geschehen ändert an unserem Stufenplan im Moment nichts", sagte am Pfingstmontag die stellvertretenden Regierungssprecherin Kathrin Riggert.

Die Stadt Göttingen geht inzwischen Hinweisen nach, dass die illegale Öffnung einer Shisha Bar zur Verbreitung des Virus mitbeigetragen haben könnte. Am Sonntag wurden alle sechs Shisha Bars in Göttingen kontrolliert, eine war entgegen den Vorschriften des Landes geöffnet. Nach mehreren privaten Feiern waren in Göttingen zunächst 36 Menschen positiv auf Sars-CoV-2 getestet worden. Anschließend wurden bis Sonntagabend 310 Kontaktpersonen identifiziert.

12.48 Uhr: SPD will bei Koalitionsgipfel für Kinderbonus kämpfen

Familien sollen nach dem Willen der SPD im geplanten Corona-Konjunkturpaket der Bundesregierung mit einem einmaligen Kinderbonus entlastet werden. "In Familien, in denen gerade ein Elternteil in Kurzarbeit ist oder die ihre Arbeitszeit in der Krise reduzieren mussten, ist das Geld jetzt knapp", sagte die stellvertretende SPD-Vorsitzenden Serpil Midyatli der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. "Deshalb wollen wir einen Kinderbonus von mindestens 300 Euro pro Kind durchsetzen."

Die Spitzen der schwarz-roten Koalition wollen am Dienstagabend ein Konjunkturpaket beschließen, um die Folgen der Corona-Krise abzufedern. In diesem Zusammenhang hat Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) die Idee eines Kinderbonus bereits ins Spiel gebracht. Midyatli sagte, die SPD wolle auch mehr Geld für Investitionen in den Kommunen durchsetzen. "Unser Konjunkturprogramm soll Städte und Kommunen entlasten, um so dort den nötigen Spielraum zu schaffen, um in Kitas, Sport- und Spielplätze und Jugendeinrichtungen zu investieren."

12.21 Uhr: Trotz Infektionsfall - weiterer Sonderflug nach China findet statt

Trotz eines Infektionsfalles an Bord des ersten Sonderfluges der deutschen Wirtschaft nach China wird es am Mittwoch wie geplant den zweiten geben. "Der Flug nach Shanghai steht nicht in Frage", berichtete der Geschäftsführer der deutschen Handelskammer in China, Jens Hildebrandt am Montag nach Konsultationen mit den chinesischen Behörden in Peking. Zuvor hatte sich die Infektion eines Mitreisenden auf dem ersten Flug am Freitag nach Tianjin in einem neuerlichen Test bestätigt.

Der 34-jährige Ingenieur war mit rund 180 in China tätigen Managern, Technikern und anderen Vertretern der deutschen Wirtschaft und Angehörigen sowie vier China-Korrespondenten nach Tianjin geflogen. Obwohl alle Passagiere vor dem Abflug in Frankfurt auf das Virus getestet worden waren, war ein zweiter Test nach der Ankunft am Samstag bei dem 34-Jährigen positiv. Alle Mitreisenden mussten sich ohnehin in Tianjin in Quarantäne begeben.

12.06 Uhr: Belgischer Prinz entschuldigt sich nach Skandal-Party

Ein positiv auf Corona getesteter Neffe von Belgiens König Philippe hat sich in Spanien nach seiner Teilnahme an einer wegen der Pandemie illegalen Party entschuldigt. "Ich bereue meine Handlungen zutiefst und akzeptiere die Konsequenzen", schrieb Prinz Joachim in einer Mitteilung an spanische Medien. Die spanischen Behörden hatten zuvor wegen des Verdachts auf Verstoß gegen die Corona-Bestimmungen bereits Ermittlungen eingeleitet.

Joachim hatte am Dienstag voriger Woche im südspanischen Córdoba an einer Feier einer Familie teilgenommen, die nach Angaben der spanischen Behörden insgesamt 27 Teilnehmer hatte. Zu dem Zeitpunkt waren in der Region Andalusien wegen des Virus nur Zusammenkünfte von maximal 15 Personen zulässig.

Nachdem das Königshaus in Brüssel von einem Treffen mit höchstens zwölf Personen gesprochen hatte, bekräftigte die Regionalregierung Andalusiens ihre Angaben. Nach einer Welle der Kritik ging am Sonntagabend auch Regionalpräsident Juanma Moreno mit dem Prinzen und der in der Region sehr bekannten Gastgeber-Familie hart ins Gericht: "Ein solches Verhalten darf sich nicht wiederholen. Das ist eine enorme Verantwortungslosigkeit." 

Prinz Joachim von Belgien
Prinz Joachim von Belgien © Albert Nieboer/RoyalPress/dpa

11.38 Uhr: Karliczek fordert vollen Unterrichtsbetrieb

Bundesbildungsministerin Anja Karliczek hat Länder und Schulen eindringlich dazu aufgerufen, die Voraussetzungen für einen verlässlichen Unterricht nach den Sommerferien zu schaffen. „Jede Schule in jedem Land muss sich ein Ziel setzen: Nach den Ferien muss überall ein strukturierter Unterricht angeboten werden - und zwar so, dass möglichst ein volles Schulprogramm gewährleistet ist“, sagte die CDU-Politikerin der „Rheinischen Post“. Mehr dazu lesen Sie im Artikel Bildungsministerin fordert Regelunterricht.

11.21 Uhr: Putin beendet Lockdown trotz steigender Infektionszahlen

Das stark vom Coronavirus betroffene Russland lässt am Montag trotz steigender Infektionszahlen erstmals größere Lockerungen zu. Nach mehr als zwei Monaten strenger Ausgangssperren dürfen etwa die Menschen in Moskau - Europas größter Stadt - erstmals an einzelnen Tagen wieder zu Spaziergängen auf die Straße. Erlaubt ist auch Sport zwischen 5 Uhr und 9 Uhr morgens. Allerdings gilt eine verschärfte Maskenpflicht: Zum ersten Mal muss der Mund- und Nasenschutz auch im Freien getragen werden – bisher nur in öffentlichen Räumen und Verkehrsmitteln.

Erstmals öffnen in Moskau auch wieder Einkaufszentren sowie Dienstleister wie chemische Reinigungen und Reparaturwerkstätten. Dadurch können in der Hauptstadt mehr als 300.000 Menschen zum ersten Mal seit Monaten wieder zur Arbeit. Geschlossen bleiben unter anderem Friseure, Gaststätten, Schulen und Kultureinrichtungen.

Auch in vielen anderen russischen Regionen sind Lockerungen geplant. Russlands Präsident Wladimir Putin hatte trotz immer neuer Höchststände bei den Corona-Infektionen und Toten davon gesprochen, dass sich die Lage stabilisiert habe im flächenmäßig größten Land der Erde. Russland nimmt außerhalb von Nord- und Südamerika bei der Zahl der nachgewiesenen Infizierten den Spitzenplatz ein.

Russland Präsident Wladimir Putin
Russland Präsident Wladimir Putin © Alexei Nikolsky/Pool Sputnik Kremlin/dpa

10.48 Uhr: Coronavirus greift offenbar den Geruchssinn an

Eine international angelegte Befragung belegt, dass eine Coronainfektion mit dem Verlust des Geruchssinns einhergehen kann. Das Virus greife offenbar Zellen des Riechepithels an und sorge für einen Ausfall der Rezeptoren, teilte das an der Analyse beteiligte Universitätsklinikum Dresden am Pfingstmontag mit. Da sich die Zellen regelmäßig erneuern, klinge die Geruchsstörung bei vielen Betroffenen auch wieder ab. Das Phänomen gehe - anders als etwa bei einem grippalen Infekt - nicht mit einer verstopften Nase einher.

Die Ergebnisse resultieren aus einer Onlinebefragung und basieren auf Beiträgen von gut 4.000 Patienten mit Covid-19-Diagnose aus mehr als 40 Ländern, wie es hieß. Die Analyse wurde bisher nur in einer sogenannten Preprint-Version veröffentlicht, sie wurde noch nicht von unabhängigen Gutachtern beurteilt und in einer Fachzeitschhrift veröffentlicht.

Viele der Angaben stammen aus den USA, Frankreich und Italien. "Wir erleben aber auch in Deutschland immer mehr ehemalige Corona-Patienten, die nach der Erkrankung über eine eingeschränkte Riechfähigkeit klagen", erklärte Thomas Hummel. Der Professor leitet das interdisziplinäre Zentrum "Riechen und Schmecken" an der HNO- Klinik des Dresdner Uniklinikums. Eine plötzlich aufgetretene Riechstörung könne ein Hinweis auf eine mögliche Corona-Infektion sein.

10.29 Uhr: SPD-Fraktion will Ausbildungsplätze mit Prämie sichern

In der Corona-Krise will die SPD-Bundestagsfraktion Ausbildungsplätze mit einer einmaligen Prämie erhalten. "Damit die Kinder eine Zukunft haben brauchen sie Ausbildung", sagte die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Katja Mast der Deutschen Presse-Agentur. "Die Prämie soll Unternehmen unterstützen, die in der Krise an ihren Ausbildungsplätzen festhalten." Zuvor hatte Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) eine solche Prämie ins Spiel gebracht.

Am Dienstagabend wollen sich die Spitzen der Koalition treffen, um eine Konjunkturpaket in der Corona-Krise auf den Weg zu bringen. Die Details sind im Vorfeld umstritten.

10.04 Uhr: Spargelbauern erwarten deutlich geringere Ernte

Die Wachstumsjahre beim Spargelanbau sind offenbar vorbei: Auch wegen der Schwierigkeiten aufgrund der Coronavirus-Krise rechnen Experten mit einer deutlich geringeren Ernte. Nach Einschätzung der Agrarmarkt-Informationsgesellschaft (AMI) in Bonn könnte die Ernte dieses Jahr um rund 30 Prozent unter der des Vorjahres liegen. 2019 wurden bundesweit 122.000 Tonnen geerntet. Das waren bereits acht Prozent weniger Erntemenge als im Rekordjahr 2018.

Der Rückgang der Erntemenge entspreche ungefähr dem Anteil der Gastronomie am Spargelabsatz. Weil bis Mitte Mai Gaststätten und Restaurants aufgrund der Corona-Verordnungen geschlossen hatten, fiel der Absatz an die Gastronomiekunden in dieser Zeit komplett weg, sagte AMI-Experte Michael Koch. Dafür hätten die Privathaushalte gerne Spargel gekauft. 

9.46 Uhr: 333 Neuinfektionen in Deutschland

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) 333 Corona-Infektionen binnen eines Tages gemeldet. Damit haben sich seit Beginn der Corona-Krise 181.815 Menschen in Deutschland nachweislich mit Sars-CoV-2 angesteckt (Datenstand 01.06. 0 Uhr). Das RKI weist darauf hin, dass es aufgrund von Qualitätsprüfungen noch zu Änderungen der tagesaktuellen Daten kommen kann. Außerdem könne die Zahl der neuen Fälle aus technischen Gründen auch Fehler enthalten.

Bislang starben nach RKI-Angaben in Deutschland 8.511 nachweislich mit dem Virus Infizierte, damit stieg die Zahl der gemeldeten Toten innerhalb von 24 Stunden um 11. Etwa 165.900 Menschen haben die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden, das sind 600 mehr als noch einen Tag zuvor.

9.31 Uhr: Infektionsfall in Sondermaschine der deutschen Wirtschaft bestätigt

Ein Infektionsfall mit dem Coronavirus auf dem Sonderflug der deutschen Wirtschaft nach China hat sich bestätigt. Auch der zweite Test zur Überprüfung einer Ansteckung des Passagiers auf dem Charterflug nach Tianjin war positiv, wie der Geschäftsführer der deutschen Handelskammer in China, Jens Hildebrandt, am Montag der Deutschen Presse-Agentur berichtete. Es handelt sich nach Angaben der Gesundheitskommission der nordchinesischen Stadt um einen 34-jährigen Ingenieur aus Blaustein im Alb-Donau-Kreis in Baden-Württemberg.

Der Mann war am Freitag mit rund 180 in China tätigen Managern, Technikern und anderen Vertretern der deutschen Wirtschaft und Angehörigen sowie vier China-Korrespondenten nach Tianjin geflogen. Obwohl alle Passagiere vor dem Abflug in Frankfurt auf das Virus getestet worden waren, zeigte ein zweiter Test nach der Ankunft bei dem 34-Jährigen einen positiven Befund. Alle Mitreisenden mussten sich ohnehin in Tianjin in Quarantäne begeben.

9.21 Uhr: USA liefern umstrittenes Medikament nach Brasilien

Trotz fehlender Erkenntnisse zur Wirksamkeit des Medikaments Hydroxychloroquin gegen Covid-19 haben die USA zwei Millionen Dosen des Malariamittels nach Brasilien geliefert. Das Mittel solle "Brasiliens Pflegepersonal, Ärzten und Gesundheitsexperten prophylaktisch gegen das Virus helfen", teilte das Weiße Haus mit. Zudem solle das Medikament "als Therapeutikum für Brasilianer, die sich infizieren", verwendet werden. US-Präsident Donald Trump gilt als großer Fan von Hydroxychloroquin. Das Mittel wird seit Jahrzehnten zur Behandlung von Malaria sowie von Autoimmunerkrankungen eingesetzt. Trump erklärte zwischenzeitlich, er habe das Mittel selbst zur Vorbeugung einer Corona-Infektion eingenommen.

Die Wirksamkeit von Hydroxychloroquin bei der Behandlung von Patienten mit der vom neuartigen Coronavirus ausgelösten Atemwegserkrankung Covid-19 ist allerdings stark umstritten. Zuletzt war in einer in der Fachzeitschrift "The Lancet" veröffentlichten Studie festgestellt worden, dass eine Behandlung von Covid-19-Erkrankten mit Hydroxychloroquin möglicherweise die Sterblichkeitsrate erhöht. Daraufhin hatten mehrere Länder die Behandlung von Covid-19-Erkrankten mit dem Malariamittel untersagt, die Weltgesundheitsorganisation WHO setzte klinische Tests mit dem Mittel unter Verweis auf die Studie aus. Zahlreiche Forscher aus aller Welt zeigten sich allerdings besorgt über die Studie hinsichtlich Methodik und Datenerhebung.

Wie Trump gilt auch Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro als Befürworter von Hydroxychloroquin. Er entließ bereits zwei Gesundheitsminister, die seine Entscheidung, den Einsatz des Mittels auszuweiten, kritisiert hatten.
Wie Trump gilt auch Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro als Befürworter von Hydroxychloroquin. Er entließ bereits zwei Gesundheitsminister, die seine Entscheidung, den Einsatz des Mittels auszuweiten, kritisiert hatten. © Kevin E. Schmidt/Quad-City Times via ZUMA Wire/dpa

8.50 Uhr: Soziale Arbeit: Einzelne Leistungen coronabedingt nicht finanziert

Zu Beginn der Corona-Krise befürchteten soziale Träger harte Einschnitte für die Schwächsten der Gesellschaft. Bislang sind jedoch nur vereinzelte Sozialleistungen betroffen, wie eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur bei verschiedenen Trägern in Sachsen ergab. So ist zum Beispiel ein Tagestreff für wohnungslose Menschen in Zwickau in Schieflage geraten, weil die Stadt Zwickau eine Haushaltssperre verhängt hat. Coronabedingt ist der viertgrößten Stadt Sachsens rund ein Drittel der Gewerbesteuereinnahmen weggebrochen.

Von einer flächendeckenden Unterfinanzierung der sozialen Arbeit durch Corona kann derzeit aber nicht die Rede sein. "Uns sind bisher nur Einzelfälle bekannt", sagte etwa Thomas Neumann, Sprecher des Landesverbands der Parität. Doch mit Blick auf die vielerorts ohnehin schon klammen Haushalte befürchten die befragten Träger zukünftig einen Sparkurs. Laut aktueller Steuerschätzung könnten Sachsens Kommunen coronabedingt bis 2024 mehr als eine Milliarde Euro fehlen. 

8.25 Uhr: Jeder Zweite in Deutschland würde sich impfen lassen

Jeder zweite Deutsche würde sich nach einer Umfrage gegen das Coronavirus impfen lassen, wenn es einen Impfstoff gäbe. Jeder Vierte würde dies vielleicht tun, wie aus der repräsentativen Online-Erhebung des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur hervorgeht. Jeder Fünfte der 2.056 Befragten lehnt eine Impfung ab. Männer würden sich eher impfen lassen als Frauen.

Derzeit ist noch kein Impfstoff gegen das Coronavirus verfügbar. Erste zugelassene Impfstoffe dürften nach Einschätzung der meisten Experten frühestens im kommendem Jahr für den Masseneinsatz bereitstehen. Im Rahmen großer klinischer Studien könnten schon zuvor Impfungen bestimmter Bevölkerungsgruppen erfolgen. Möglich ist allerdings auch, dass noch Jahre vergehen, bis ein Impfstoff zur Verfügung steht, der guten Schutz bietet.

In der Frage nach einer Impfpflicht gegen das Coronavirus sind die Deutschen gespalten: Während 44 Prozent der Befragten dafür plädierten, sind 40 Prozent dagegen. In der Corona-Krise kursieren Spekulationen über eine mögliche Impfpflicht. Die Bundesregierung hat indes wiederholt betont, dass sie eine künftige Corona-Schutzimpfung nicht zur Pflicht machen werde.

Montag, 7.58 Uhr: Krankschreibungen per Telefon ab jetzt nicht mehr möglich

Wer eine Krankschreibung wegen einer Erkältung braucht, muss dafür ab jetzt wieder zum Arzt. Die Sonderregelung für telefonische Krankschreibungen wegen der Corona-Krise ist zum 31. Mai ausgelaufen. Der Gemeinsame Bundesausschuss von Ärzten, Kliniken und Krankenkassen hatte das bereits Mitte Mai beschlossen. Das Ende der Sonderregelung stehe im Einklang mit der aktuellen Einschätzung der Gefährdungslage, die zu Lockerungen in vielen Bereichen geführt habe, hieß es damals.

Die befristete Ausnahmeregelung war in den vergangenen Monaten mehrmals verlängert worden, um Ansteckungsmöglichkeiten zu verringern und Arztpraxen zu entlasten. Der Deutsche Hausärzteverband hatte gefordert, die Sonderregelung mindestens bis Ende Juni zu verlängern. Der Bundesausschuss begründet das Auslaufen der Regelung auch damit, dass inzwischen die Ausstattung mit Masken und anderer Schutzausrüstung weitestgehend gewährleistet sei. Viele Praxen hätten Hygienekonzepte, so dass Patienten eine ärztliche Versorgung in Anspruch nehmen könnten, ohne sich erhöhten Infektionsrisiken auszusetzen.

Corona-Krise - das geschah am Sonntag:

17.45 Uhr: Pariser Cafés öffnen wieder - mit Tischen auf der Straße

Aufatmen im Land des guten Essens: Von diesem Dienstag an dürfen Cafés und Restaurants in Frankreich nach einer zweieinhalbmonatigen Zwangspause wieder Gäste bewirten. Die Regierung hatte die Lockerung der coronabedingten Beschränkungen in der vergangenen Woche angekündigt. In Paris hält sich die Freude der Gastwirte allerdings in Grenzen - denn in der schwerer von der Covid-19-Epidemie getroffenen Hauptstadtregion darf nur auf Außenterrassen der Lokale getrunken und gegessen werden. Die um ihre Wiederwahl kämpfende Pariser Bürgermeisterin Anne Hidalgo kündigte am Wochenende bereits an, dass Lokale mehr Platz als üblich auf der Straße einnehmen können, falls sie Sicherheitsbestimmungen und andere Regeln einhalten. 

17.13 Uhr: Wieder Demonstration gegen Corona-Beschränkungen in Stuttgart

In Stuttgart haben am Sonntag wieder mehrere Hundert Menschen gegen Einschränkungen durch die Corona-Verordnung des Landes demonstriert. Nach Polizeiangaben blieb am Nachmittag alles friedlich. Die Hygiene- und Abstandsregeln würden eingehalten, sagte eine Polizeisprecherin. Bereits am Vortag hatte es eine Reihe von Demonstrationen mit mehreren Hundert Teilnehmern gegeben. Am Samstag hatten sich rund 150 Menschen auf dem Wasen versammelt. Die Demonstration fand unter Einsatz vieler Polizeikräfte statt. Redner verlangten unter anderem die sofortige Öffnung der Kitas und den sofortigen Vollbetrieb der Schulen. Die Gefahr, an Corona zu sterben, sei inzwischen geringer als die, von einer Straßenbahn überfahren zu werden, sagte ein Redner. 

17 Uhr: Großer Andrang bei Zirkus-Drive-in

Der bundesweit erste Zirkus-Drive-in in Mannheim hat am Sonntag rund 1.000 Besucher angezogen. "Wir sind super zufrieden", sagte der Geschäftsführer des Kinder- und Jugendzirkus Paletti, Tilo Bender. Auf einem großer Parkplatz konnten die Besucher im Auto verschiedene Attraktionen ansteuern, darunter Clowns, Jongleure, Einradfahrer, Seiltänzer und Trapez-Künstler. "Links und rechts von den Fahrzeugen wird es jede Menge Spaß und Staunen geben", sagte Bender vor der Eröffnung. Der Kinder- und Jugendzirkus Paletti richtet das Angebot gemeinsam mit dem Mannheimer Stadtmarketing aus. Der Zirkus hat rund 500 Mitglieder. Trainer und Jugendliche aus dem Verein bestreiten das bunte Programm. 

Zirkuskünstlerinnen zeigen Kunststücke bei einem Zirkus-Drive-In des Kinder- und Jugendzirkus ·Paletti·.
Zirkuskünstlerinnen zeigen Kunststücke bei einem Zirkus-Drive-In des Kinder- und Jugendzirkus ·Paletti·. © Uwe Anspach/dpa

16.42 Uhr: Spanien hebt Zwangsquarantäne für Einreisende schon am 21. Juni auf

Das Urlaubsland Spanien will die wegen der Corona-Krise angeordnete Zwangsquarantäne für aus dem Ausland Eingereiste schon zum 21. Juni aufheben. Die Grenzen werde man für Touristen aber wie angekündigt erst am 1. Juli öffnen, erklärte Ministerpräsident Pedro Sánchez am Sonntag in Madrid. Im Juli wolle man "in Spanien viele ausländische Touristen mit Sicherheitsgarantien für die Besucher und auch für die gesamte Bevölkerung begrüßen". Von der vorverlegten Aufhebung der Pflicht zur zweiwöchigen häuslichen Isolierung werden im Juni jene Menschen profitieren, die in Spanien einreisen dürfen, weil sie im Land entweder einen Erstwohnsitz haben oder aus beruflichen Gründen einreisen. 

16.23 Uhr: Luftwaffe holt erkrankte Einsatzkräfte aus Afghanistan zurück

Die Luftwaffe holt zwei an Covid-19 erkrankte deutsche Polizisten und einen Soldaten aus Afghanistan zurück. Der Airbus A400 sollte am späten Sonntagabend in Köln landen, wie eine Sprecherin der Luftwaffe sagte. An Bord seien zwei positiv auf das Coronavirus getestete deutsche Polizisten sowie ein dritter Polizist, der zwar negativ getestet wurde, aber Krankheitssymptome zeigt. Zurückgebracht wird außerdem ein positiv auf das Coronavirus getesteter Bundeswehrsoldat aus dem Camp Marmal im nordafghanischen Masar-i-Scharif. 

16 Uhr: Schweden verzeichnet ersten Tag ohne Corona-Tote seit März

Erstmals seit März hat es in Schweden innerhalb von 24 Stunden keinen neuen Todesfall im Zusammenhang mit dem neuartigen Coronavirus Sars-CoV-2 gegeben. Dies teilte die nationale Gesundheitsbehörde am Sonntag mit. Insgesamt starben in dem skandinavischen Land nach amtlichen Angaben infolge der Pandemie seit dem 11. März annähernd 4.400 Menschen. Etwa 37.500 Menschen haben sich infiziert. Die relativ hohe Zahl - gemessen an zehn Millionen Einwohnern - sei vor allem auf Infektionen in Pflegeheimen in und um die Hauptstadt Stockholm zurückzuführen, heißt es. Anders als in vielen anderen Ländern hat Schweden Schulen und Kindergärten nicht geschlossen. Die Bürger wurden lediglich gebeten, Abstand zu halten und sich immer wieder die Hände zu waschen. 

Menschen genießen das warme Abendwetter in Malmö hinter einem Schild, das sie darauf hinweist, Abstand zu halten.
Menschen genießen das warme Abendwetter in Malmö hinter einem Schild, das sie darauf hinweist, Abstand zu halten. © Johan Nilsson/TT News Agency/dpa

15.37 Uhr: Party mit 500 jungen Leuten löst Großeinsatz der Polizei aus

Die Polizei hat in Stuttgart mehr als 500 Partygänger vom Kleinen Schlossplatz vertrieben. In der Nacht zum Pfingstsonntag hätten sich die jungen Leute dort getroffen und dabei das Abstandsgebot missachtet, teilte das Stuttgarter Polizeipräsidium mit. Schließlich mussten mehrere Dutzend Streifenwagenbesatzungen anrücken, um die Feier zu beenden. Polizeibeamte seien aus der Menge heraus mit Flaschen beworfen worden, hieß es. Verletzt worden sei dabei niemand, allerdings habe es an einem Streifenwagen Schäden gegeben. Daraufhin kam es zum Großeinsatz, an dem auch Hundeführer und Kriminalbeamte teilnahmen. 

15.13 Uhr: Spanien will umstrittenen Corona-Notstand bis 20. Juni verlängern

Im Corona-Hotspot Spanien will die linke Regierung den umstrittenen Notstand zur Eindämmung der Pandemie bis zum 20. Juni verlängern. Er wolle beim Parlament eine letzte Verlängerung des sogenannten Alarmzustands beantragen, sagte Ministerpräsident Pedro Sánchez am Sonntag. Man habe "fast alles geschafft", was man sich vorgenommen habe. "Aber jetzt benötigen wir diese letzte Verlängerung, um die Arbeit zu Ende zu bringen", erklärte der Sozialist. Es werde eine "abgeschwächte Form" des Notstands sein. Über den Antrag der Regierung wird das Parlament am Mittwoch debattieren und abstimmen. 

14.49 Uhr: Viel Publikum im wiedereröffneten Dresdner Residenzschloss

Das nach wochenlanger Corona-Zwangspause seit Samstag wieder offene Dresdner Residenzschloss kommt bei den Besuchern gut an. Bis zum Samstagabend kamen nach Angaben einer Sprecherin der Staatlichen Kunstsammlungen (SKD) vom Sonntag rund 1.000 Menschen in sechs Stunden. Das sei "eine sehr gute Zahl". Die Tagesbilanz in den einzelnen Museen wie dem Historischen Grünen Gewölbe könne noch nicht gesagt werden. Das barocke Schatzkammermuseum war wegen des spektakulären Diebstahls aus dem Juwelenzimmer im November 2019 über ein halbes Jahr geschlossen. 

Eine Besucherin schaut sich im Historischen Grünen Gewölbes im Residenzschloss um.
Eine Besucherin schaut sich im Historischen Grünen Gewölbes im Residenzschloss um. © Oliver Killig/dpa

14.26 Uhr: Corona-Pfingsten lässt Urlauber und Ausflügler wohl zögern

Trotz deutschlandweiter Lockerungen der Corona-Beschränkungen ist der große Ansturm von Urlaubern und Ausflüglern an Pfingsten erst einmal ausgeblieben. In Bayern, wo am Samstag wie auch in Baden-Württemberg zweiwöchige Schulferien begonnen haben, zog es die Menschen auch am Sonntag nur sehr zögerlich an die Seen und in die Berge. Auf den Straßen gab es keine größeren Probleme. "Es ist ein ziemliches Aufkommen, aber es ist ruhig und flüssig", sagte eine Sprecherin der Autobahnpolizei Ahlhorn an der A1 in Niedersachsen. Die Bahn sprach von einem entspannten Pfingstverkehr ohne besondere Vorkommnisse. Die Züge in Deutschland seien nicht stark ausgelastet, sagte eine Sprecherin am Sonntag. 

Auch in Sachsen hielt sich der Pfingstreiseverkehr bis Sonntagmittag in Grenzen. "Es ist ganz ruhig", sagte ein Sprecher des Verkehrswarndienstes in Dresden am Sonntag der Deutschen Presse-Agentur. "Auf den Straßen ist nicht viel los." Auch an der Grenze zu Polen blieb der befürchtete Ansturm aus. "Keine Probleme, es gab nur kurzzeitig am Samstag mal einen kleinen Stau", sagte ein Sprecher. Ob die zeitbegrenzte Öffnung eines zusätzlichen Grenzübergangs südlich von Görlitz zur Entlastung beigetragen hat, konnte er allerdings nicht sagen. 

14.15 Uhr: Weiter nur geringer Anstieg bei Corona-Infektionen in Sachsen

Die Zahl der laborbestätigten Infektionen mit dem Coronavirus in Sachsen nimmt trotz Lockerungen weiter nur ganz leicht zu. Die vom Gesundheitsministerium in Dresden am Samstag veröffentlichte Übersicht verzeichnete fünf neue Fälle binnen 24 Stunden. Seit Beginn der Pandemie haben sich danach insgesamt 5.304 Menschen im Freistaat nachweislich mit dem Sars-CoV-2-Virus infiziert. Die Zahl der Todesopfer liegt bereits den dritten Tag in Folge unverändert bei 210. Der Anteil der Gestorbenen an der Gesamtzahl der laborbestätigten Infektionsfälle beträgt weiter vier Prozent. Geschätzt wird, dass nun 4.860 Betroffene wieder genesen sind, zehn mehr als am Vortag. 

13.30 Uhr: Corona-Leugner und Gegendemonstrationen in Leipzig

In Leipzig haben erneut mehrere hundert Corona-Leugner demonstriert. Ihn standen ebenfalls mehrere hundert Gegendemonstranten gegenüber, wie die Leipziger Polizei am Sonntag mitteilte. Demnach nahmen an einer "Versammlung für die Freiheit", die vom Markt zum Augustusplatz führte, etwa 300 Personen teil. Auf einer Demonstration "Jugend gegen Rechts" auf dem Herderplatz in Leipzig-Connewitz zählte die Polizei etwa 250 Personen, die gegen Verschwörungstheorien und rechte Hetze protestierten. Kundgebungen sowie Aufzüge verliefen nach Angaben der Polizei ohne größere Vorkommnisse. 

13 Uhr: Kompletter Programmcode der Corona-Warn-App veröffentlicht

Die Entwickler der Corona-Warn-App des Bundes haben den kompletten Programmcode der mit Spannung erwarteten Anwendung offengelegt. "Über Pfingsten haben wir alle restlichen, noch nicht veröffentlichten Quellcodes für die App auf der Entwickler-Plattform GitHub publiziert", erklärten Sprecher der Deutschen Telekom und der SAP AG. Damit seien alle Codes der vollständigen App für die Experten-Community einsehbar. Mehr zum Programmcode und den Gründen für seine Veröffentlichung lesen Sie hier.

12.48 Uhr: Vor Lockerungen: Russland überschreitet Marke von 400.000

In Russland ist die Zahl der Corona-Infizierten kurz vor geplanten größeren Lockerungen auf über 400.000 gestiegen. Die amtliche Statistik wies am Sonntag 9.268 neue Fälle aus. Die Gesamtzahl stieg damit auf 405.843, darunter nach offiziellen Angaben 4.693 Todesfälle. Ungeachtet massiv steigender Zahlen beginnt an diesem Montag in Russland eine größere Lockerungswelle. Erstmals seit mehr als zwei Monaten Ausgangssperre sind in Moskau - Europas größter Stadt - wieder Spaziergänge an einzelnen Tagen und Frühsport im Freien erlaubt.

Verschärft wird allerdings der Maskenzwang. Mund- und Nasenschutz sind dann nicht mehr nur in öffentlichen Räumen und Verkehrsmitteln Pflicht, sondern auch auf der Straße. In der russischen Hauptstadt werden erstmals wieder Geschäfte und Einkaufszentren sowie Dienstleistungsbetriebe wie Reparaturwerkstätten und Reinigungen unter strengen Hygienevorschriften geöffnet. Dadurch können 300.000 Menschen wieder zur Arbeit. Friseure und Gaststätten bleiben geschlossen. 

12.12 Uhr: Berliner Senator: Ramelow-Vorstoß wegen Corona "verantwortungslos"

Als "verantwortungslos" hat Berlins Innensenator Andreas Geisel (SPD) die Initiative von Thüringens Regierungschef Bodo Ramelow (Linke) zu Corona-Lockerungen in seinem Land bezeichnet. "Mich regt so ein Vorstoß auf, weil wir alle wissen, dass die Bundesländer ihr Handeln untereinander abstimmen sollten", sagte Geisel der "Berliner Morgenpost". Hinter Ramelows Strategie stehe womöglich "politisches Kalkül", sagte Geisel. "Er versucht damit, den Verschwörungstheoretikern, den Rechtsextremisten und der AfD das Wasser abzugraben." Man könne so ein Kalkül gut finden. Doch in der aktuelle Lage sollte der Gesundheitsschutz den Vorrang haben.

Ramelow hatte sich für eine neue Strategie ausgesprochen, wonach es keine vom Land zentral verordneten Corona-Beschränkungen mehr geben sollte, sondern nur lokale Regeln. Im Juni wolle er aus den Allgemeinverordnungen raus, hatte Ramelow bekräftigt. Voraussichtlich am 9. Juni will das Kabinett über weitere Lockerungen entscheiden. Geplant ist unter anderem die Aufweichung der derzeit bestehenden Kontaktbeschränkungen. Weiterhin gelten soll aber der Mindestabstand von 1,50 Metern sowie das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes im öffentlichen Nahverkehr und in Geschäften. 

11.50 Uhr: Röttgen: Schwerste Krise der EU-Geschichte

Der Vorsitzende des Auswärtigen Bundestagsausschusses, Norbert Röttgen, sieht die Europäische Union in der Corona-Krise in der "schwersten Krise ihrer Geschichte". Die Pandemie verstärke die "noch nicht völlig überwundenen Folgen der Eurokrise wieder" und könnte zudem zu einer "neuen Quelle der Migration" werden, sagte Röttgen "Zeit Online". Er hoffe aber auf einen positiven Effekt: "Wenn wir uns rational und solidarisch verhalten und so die Krise meistern, wird sie uns zusammenschweißen." Röttgen ist auch einer der Bewerber um den CDU-Parteivorsitz, über den auf einem Parteitag im Dezember entschieden wird.

Er verteidigte die Position Deutschlands und Frankreichs sowie der EU-Kommission, besonders Corona-betroffene Staaten auch mit direkten Zuschüssen statt Krediten zu unterstützen. In seiner Partei gibt es Kritik daran. "Niemand kann ernsthaft bestreiten, dass das große Problem von Italien und Spanien zu viele Kredite sind", erklärte Röttgen. Würden beide sich nun "nach Jahren der Austerität von den anderen Europäern im Stich gelassen" fühlen, "wären wir dem Scheitern der EU ganz nah". 

11.20 Uhr: Müllaufkommen in Thüringer Wäldern spürbar gewachsen

In den Thüringer Wäldern hat sich während der Corona-Pandemie deutlich mehr Müll angesammelt. Während des Lockdowns habe es viele Spaziergänger und Wanderer in den Wald gezogen, die ihre Picknick-Überreste achtlos zurückließen, sagte der Sprecher der Landesforstanstalt, Horst Sproßmann. Das reiche von Plastiktüten und Essensresten bis zu Glasflaschen und Getränkedosen. Ein Problem seien auch Gartenabfälle, die im Wald entsorgt würden, sagte Sproßmann. Da die Deponien teilweise geschlossen waren, hätten Hobbygärtner ihren Grünschnitt in den Wald gebracht. Durch illegal entsorgte Gartenabfälle könnten sich gebietsfremde Pflanzenarten ausbreiten und das heimische Ökosystem bedrohen. 

10.55 Uhr: SPD fordert Rettungsschirm für öffentlichen Nahverkehr

Die SPD-Bundestagsfraktion fordert einen milliardenschweren Rettungsschirm für den Öffentlichen Nahverkehr (ÖPNV). Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Sören Bartol sagte der Deutschen Presse-Agentur, der ÖPNV habe massiv unter der Corona-Krise gelitten und rund 5 Milliarden Euro Verluste gemacht. "Wir wollen als Bund den ÖPNV als ein zentrales Element der Verkehrswende und wichtigen Teil der Daseinsvorsorge stärken." Der Bund sollte sich daher an den angefallenen Kosten mindestens zur Hälfte beteiligen. Bartol nahm damit einen Vorschlag der Verkehrsminister der Länder auf, die 2,5 Milliarden Euro vom Bund gefordert hatten. Die Corona-Krise habe zu einem Einbruch der Fahrgastzahlen von 70 bis 90 Prozent geführt.

10.32 Uhr: Schäuble für Klimaschutz im Konjunkturpaket

Vor den Entscheidungen über deutsche und europäische Konjunkturhilfen in der Corona-Krise plädiert Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU) für eine grundlegende Erneuerung der Wirtschaft. "Wir können doch nicht einfach nur sagen: Wir müssen alles wieder so machen, wie es vor Corona war", sagte der CDU-Politiker der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". Er befürworte die Ausrichtung auf Klima, Digitalisierung, Innovation. "Dass die Klimapolitik jetzt zurückstehen müsse, wie manche meinen, kann man nicht ernsthaft vertreten", unterstrich Schäuble.

"Einfach nur Kaufprämien für die Automobilindustrie wären als Antwort ein bisschen arg fantasielos", betonte der Bundestagspräsident. "Entscheidend ist nicht, große Summen anzukündigen, sondern das Richtige zu tun. Und da gilt: Alles, was Deutschland und Europa dynamischer, stärker, zukunftsfähiger macht, ist richtig", sagte Schäuble. Die Koalitionsspitzen treffen sich am Dienstag im Kanzleramt, um über ein Konjunkturpaket zur Überwindung der durch die Corona-Krise ausgelösten Wirtschaftskrise zu beraten. 

10.05 Uhr: Kardinal Marx fordert respektvollen Umgang in Corona-Debatte

Der Münchner katholische Erzbischof Reinhard Marx hat zu Pfingsten zu einer respektvollen Kommunikation in der Corona-Pandemie aufgerufen. Man bekomme den Eindruck, "dass viele gar nicht mehr zuhören und verstehen wollen, sondern nur noch ihre Behauptungen und Positionen laut in die gesellschaftliche Debatte werfen", sagte der Kardinal am Pfingstsonntag im Münchner Liebfrauendom. Es gebe derzeit ein "Durcheinander von Meinungen und Positionen" wie auch Diskussionen, "die an Schärfe zugenommen haben". Auch in der Kirche sei zu sehen, dass "ein wirkliches Verstehenwollen, ein Hören aufeinander, eine Bereitschaft, die verschiedenen Positionen und theologischen Meinungen miteinander ins Gespräch zu bringen, eher abnimmt", sagte Marx. So würden immer wieder angebliche Wahrheiten behauptet, aber "es wird nicht gemeinsam um die Wahrheit gerungen". 

Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising, nimmt im Liebfrauendom an einem Gottesdienst teil.
Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising, nimmt im Liebfrauendom an einem Gottesdienst teil. © Sven Hoppe/dpa

9.52 Uhr: Wenige Beanstandungen bei Corona-Hygienekontrollen in Dresden

Bei Corona-Hygienekontrollen durch das Gesundheits- oder Ordnungsamt in mehr als 80 Dresdner Betrieben, Einrichtungen und Geschäften hat es nur in nur zehn Prozent der Fälle Beanstandungen gegeben. Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) sprach von einem positiven Bild. Es zeige, wie sich Betreiber und Inhaber ihrer Verantwortung stellen. "Aber die Freude, endlich wieder an den Start gehen zu können, war eine große Motivation."

Seit dem 20. Mai waren in Restaurants, Lokalen, Fitnessstudios, Fachgeschäften oder Friseursalons sowie Lebensmittelgeschäften vor allem die Einhaltung von Mindestabständen sowie die Reinigung und Desinfektion von Gegenständen geprüft worden. Nach Angaben der Stadtverwaltung wurden alle Beanstandungen umgehend abgestellt. Wegen des positiven Gesamteindrucks soll ab Juni vorrangig bei Beschwerden und stichprobenartig kontrolliert werden. 

9.35 Uhr: 160 Personen in Quarantäne nach Corona-Ausbruch in Göttingen

Nach einem Corona-Ausbruch im Zusammenhang mit mehreren Feiern in Göttingen befinden sich 160 Menschen in Quarantäne, darunter 57 Kinder und Jugendliche. Wie die Stadt mit Stand Samstagabend mitteilte, sind bislang 35 Personen positiv auf Sars-CoV-2 getestet worden. Eine Person sei schwer erkrankt und befinde sich in stationärer Behandlung. Die Infektionen erfolgten bei mehreren größeren privaten Feiern. Nach Angaben der Stadt sind die Betroffenen zum größten Teil Mitglieder verschiedener Großfamilien. Sie stammen aus Göttingen und Umgebung. Aus Datenschutzgründen macht die Stadt keine weiteren Angaben zu den Betroffenen. 

9.26 Uhr: Jeder Dritte will Maskenpflicht lockern oder abschaffen

Ein Drittel der Deutschen will die Maskenpflicht in der Corona-Krise abschaffen oder zumindest lockern. 19 Prozent der Teilnehmer einer repräsentativen Online-Umfrage des Meinungsinstituts YouGov plädierten für eine Abschaffung. Weitere 14 Prozent der 2.056 Befragten sind für eine Lockerung. Zur Eindämmung des Coronavirus gilt seit Wochen eine Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Schutzmaske im öffentlichen Nahverkehr und beim Einkaufen. Nach Einschätzung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung bieten Stoffmasken zwar keinen nachgewiesenen Schutz für den Träger, können für andere aber das Risiko einer Infektion durch Tröpfchen verhindern. Dennoch sollte ein Mindestabstand von 1,50 Meter zu anderen Menschen eingehalten werden.

Eine klare Mehrheit der Befragten sprach sich indes für die Maskenpflicht aus. So sagten 49 Prozent, die Vorgabe solle in der jetzigen Form beibehalten werden. 13 Prozent sind für eine Ausweitung auf weitere Bereiche. In Ostdeutschland plädierten mehr Menschen für Lockerung oder Abschaffung als in Westdeutschland. Vier von fünf Deutschen (81 Prozent) halten sich nach eigenen Angaben immer an die Maskenpflicht, weitere 13 Prozent teilweise. Nur zwei Prozent gaben an, das gar nicht zu tun. Ältere hielten sich demnach eher an die Regeln als Jüngere. 

© Vadim Ghirda/AP/dpa

9.05 Uhr: Söder verlangt Steuersenkungen, Autoprämie und Familienbonus

CSU-Chef Markus Söder hat sich für ein umfassendes Konjunkturpaket ausgesprochen und unterstützt auch einen Familienbonus. Damit soll die wegen der Corona-Pandemie rezessionsgeplagte Wirtschaft angekurbelt werden. Über das Vorhaben beraten die Spitzen der großen Koalition am Dienstag. "Wir müssen die Binnennachfrage stärken, um den schwächeren Export teilweise auszugleichen", sagte der bayerische Ministerpräsident der "Welt am Sonntag". "Wir sollten die Abschaffung des Solidaritätszuschlags vorziehen. Das wäre die größte Steuersenkung seit mehr als 30 Jahren. Auch ein Familienbonus ist sinnvoll." Auch die deutsche Automobilindustrie will Söder demnach mit einer Innovationsprämie fördern. Gefördert werden sollten moderne Autos mit einem niedrigen CO2-Ausstoß. Mehr zu Söders Forderungen lesen Sie hier.

8.48 Uhr: Infektionsfall unter deutschen Passagieren bei Rückflug nach China

Bei einem der rund 200 Passagiere aus Deutschland, die am Samstag mit einer Sondermaschine in der chinesischen Stadt Tianjin eingetroffen sind, ist das Coronavirus nachgewiesen worden. Obwohl die Insassen vor dem Abflug in Frankfurt getestet worden waren, fiel eine weitere Untersuchung nach der Ankunft bei einem 34-Jährigen positiv aus, wie die städtische Gesundheitskommission am Sonntag berichtete. Der Ingenieur habe keine Symptome und sei zur Beobachtung in eine zentrale Quarantäneeinrichtung gebracht worden. Der Flug war die erste Rückholaktion für in China tätige Manager, Techniker und andere Vertretern der deutschen Wirtschaft sowie deren Familienangehörige. Auch vier deutsche China-Korrespondenten waren an Bord. 

8.35 Uhr: Corona-Krise durchkreuzt Leipzigs Pläne für 365-Euro-Ticket

Die Auswirkungen der Corona-Krise durchkreuzen Leipzigs Pläne für ein 365-Euro-Ticket im öffentlichen Nahverkehr. Derzeit sei nicht klar, wie das Vorhaben finanziert werden solle, sagte Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD). Die Fahrgastzahlen von Bus und Bahn - und damit auch die Einnahmen aus Fahrkartenverkäufen - seien während der Pandemie eingebrochen. Die Leipziger Verkehrsbetriebe steuerten dieses Jahr auf ein Defizit in Höhe eines zweistelligen Millionenbetrags zu. "Das 365-Euro-Ticket wird weiter untersucht. Aber es schiebt sich etwas in die Ferne", sagte Jung. Die Stadtverwaltung wollte eigentlich im Frühjahr ein Konzept vorlegen. 

8.15 Uhr: Jetzt 8.500 Corona-Todesfälle in Deutschland 

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) 286 neue Corona-Infektionen binnen eines Tages gemeldet. Damit haben sich seit Beginn der Corona-Krise 181.482 Menschen in Deutschland nachweislich mit Sars-CoV-2 angesteckt (Datenstand 31.05. 0 Uhr). Am Vortag lag die Steiderung noch bei 738 neuen Fällen. Das RKI weist darauf hin, dass es aufgrund von Qualitätsprüfungen noch zu Änderungen der tagesaktuellen Daten kommen kann. Außerdem könne die Zahl der neuen Fälle aus technischen Gründen auch Fehler enthalten.

Bislang starben nach RKI-Angaben in Deutschland 8.500 nachweislich mit dem Virus Infizierte, damit stieg die Zahl der gemeldeten Toten innerhalb von 24 Stunden um 11. Etwa 165.200 Menschen haben die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden, das sind 400 mehr als noch einen Tag zuvor. Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, lag nach aktuellsten Angaben des Robert Koch-Instituts vom Samstag bei 1,03 (Datenstand 30.5. 0 Uhr; Vortag: 0,85). Das bedeutet, dass ein Infizierter im Mittel etwa eine weitere Personen ansteckt. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen etwa eineinhalb Wochen zuvor ab. 

Corona-Krise: das geschah am Samstag

17.25 Uhr: Bundeswehr holt erkrankte Polizisten aus Afghanistan zurück

Die Luftwaffe holt erstmals an Covid-19 erkrankte deutsche Polizisten aus dem Ausland zurück. Ein Airbus A400 startete am Samstag Richtung Afghanistan, wie der "Spiegel" berichtete. Das Transportflugzeug mit medizinischem Personal an Bord soll nach einer Zwischenlandung im nordafghanischen Masar-i-Scharif am Sonntag in der afghanischen Hauptstadt Kabul ankommen. Die Rückkehr sei für den Sonntagabend geplant, sagte eine Sprecherin der Luftwaffe. Mitfliegen soll nach Angaben des Einsatzführungskommandos der Bundeswehr auch ein positiv auf das Coronavirus getesteter Bundeswehrsoldat aus dem Camp Marmal in Masar-i-Scharif. Die beiden erkrankten Polizisten stammten aus Nordrhein-Westfalen, sagte ein Sprecher des Bundesinnenministeriums.

16.40 Uhr: Wieder Anti-Corona-Demo im Großen Garten in Dresden

Rund 200 Menschen haben sich am Samstagnachmittag am Palaisteich im Großen Garten zusammengefunden, um gegen die Beschränkungen aufgrund des Corona-Virus zu demonstrieren. So wie auch schon in den vergangenen Wochen: Corona-Demonstranten wieder aktiv.

16.00 Uhr: Corona-Demonstrationen mit mäßiger Beteiligung 

In mehreren deutschen Städten haben am Samstag wieder Menschen gegen die staatlichen Auflagen zur Eindämmung des Coronavirus demonstriert - aber nach weitreichenden Lockerungen weit weniger als an vergangenen Wochenenden- mehr Details gibt es hier: Weniger Zulauf bei Anti-Corona-Demos.

Bayern, München: Eine Teilnehmerin einer Demonstration gegen die Anti-Corona-Maßnahmen der Politik steht auf der Theresienwiese.
Bayern, München: Eine Teilnehmerin einer Demonstration gegen die Anti-Corona-Maßnahmen der Politik steht auf der Theresienwiese. © Sven Hoppe/dpa

14.45 Uhr: EU-Kommissionschefin drängt USA zum Bleiben in der WHO 

EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen hat US-Präsident Donald Trump aufgefordert, den angekündigten Bruch mit der Weltgesundheitsorganisation WHO zu überdenken. Im Kampf gegen das Coronavirus helfe nur globale Zusammenarbeit und Solidarität, erklärte von der Leyen am Samstag gemeinsam mit dem EU-Außenbeauftragten Josep Borrell.

"Die WHO muss weiter in der Lage sein, die internationale Reaktion auf jetzige und künftige Pandemien anzuführen", heißt es in einer gemeinsamen Erklärung. Dafür nötig sei die Teilnahme und Unterstützung aller. "Alles, was internationale Ergebnisse schwächt, muss vermieden werden. In diesem Kontext drängen wir die USA, ihre angekündigte Entscheidung zu überdenken."

Trump hatte am Freitag den Abbruch der Beziehungen seines Landes zur WHO verkündet, einer Sonderorganisation der Vereinten Nationen. Unklar ist, ob Trump dies sofort und eigenhändig durchsetzen kann. Er wirft der WHO vor, unter der Kontrolle Chinas zu stehen und auf die Corona-Pandemie falsch reagiert zu haben.

14:25 Uhr: Formel-1-Saison kann mit zwei Rennen in Österreich starten

Die Formel-1-Saison 2020 kann mit den Rennen am 5. und 12. Juli in Österreich verspätet beginnen. Das österreichische Gesundheitsministerium bestätigte am Samstag nach Angaben der Nachrichtenagentur APA, dass das Gesundheitskonzept der Veranstalter die aktuellen Erfordernisse in der Corona-Pandemie erfülle. Mehr dazu lesen Sie hier: Formel 1 kann in Spielberg starten

13:45 Uhr: Kontaktverbot soll Mitte Juni in Thüringen fallen 

Thüringen will Mitte Juni das wegen der Corona-Pandemie verhängte Kontaktverbot aufweichen. Der Entwurf der neuen Corona-Verordnung sehe vor, dass die Kontaktbeschränkungen dann nur noch als Empfehlung gelten sollten, sagte der Sprecher des Gesundheitsministeriums, Frank Schenker, am Samstag auf Anfrage in Erfurt. Er bestätigte damit einen Bericht der "Thüringer Allgemeinen". Die derzeit geltende Vorgabe, dass sich nur Angehörige zweier Haushalte treffen dürfen, wäre dann nicht mehr bindend und könnte bei Verstößen auch nicht mehr mit Bußgeldern belegt werden.

11.05 Uhr: Mehrere Menschen nach Feiern in Göttingen mit Coronavirus infiziert

Bei einigen privaten Feiern haben sich in Göttingen mehrere Menschen mit dem neuartigen Coronavirus infiziert. Wie das Gesundheitsamt für Stadt und Landkreis mitteilte, sind die Betroffenen zum größten Teil Mitglieder verschiedener Großfamilien. Sie stammen aus Göttingen und Umgebung. Mehr dazu hier: Coronavirus-Massenausbruch nach Feiern

10.50 Uhr: Merkel zur Corona-Krise: "Wir haben uns viel erspart" 

Kanzlerin Angela Merkel hat den Bürgern für ihre Besonnenheit in der Corona-Krise gedankt. "Wir haben diese Prüfung bisher recht gut bestanden. Wir alle zusammen, eine überwältigende Mehrheit der Menschen in unserem Land, haben uns von Vorsicht, Vernunft und Verantwortung für andere leiten lassen", sage die CDU-Politikerin in ihrer am Samstag veröffentlichten wöchentlichen Videobotschaft. "Wir haben uns viel erspart. Unsere gemeinsame Leistung ist nämlich das, was bei uns glücklicherweise nicht eingetreten ist."

Merkel warnte zugleich davor, die Risiken zu unterschätzen. "Mancher glaubt jetzt, weil das große massenhafte Leid nicht eingetreten ist, sei auch die Gefahr wohl nie so groß gewesen. Was für ein Irrtum!" Ein Blick in befreundete Länder zeige, was hätte passieren können.

Die Kanzlerin erklärte, sie hoffe, dass weitere Lockerungsschritte möglich seien, rief aber auch zur Rücksichtnahme auf. "Ich bitte Sie: Freuen wir uns über alles, das jetzt wieder geht, und nutzen wir es. Aber seien wir dabei rücksichtsvoll, und respektieren wir das Schutzbedürfnis der Anderen." 

10.25 Uhr: Ärzte-Protest gegen Corona-Beschränkungen

Jeden Sonnabend kommt im Görlitzer Stadtzentrum eine Gruppe von Menschen zusammen, um für Grundrechte und gegen Panikmache durch aus ihrer Sicht überflüssige Regeln zu demonstrieren. Mediziner führen diese Demonstrationen an. Sie haben einen ganz anderen Blick auf das Virus - was sie fordern: Corona: Ärzte gehen auf die Barrikaden (SZ+)

Dr. Ralph Tinzmann auf der von ihm angemeldeten Demonstration für Grundrechte und gegen Panikmache. in Görlitz.
Dr. Ralph Tinzmann auf der von ihm angemeldeten Demonstration für Grundrechte und gegen Panikmache. in Görlitz. © Nikolai Schmidt

09:40 Uhr: Volkswirte befürchten schwere Zeiten für den Arbeitsmarkt 

Volkswirte führender deutscher Finanzinstitute befürchten erhebliche und nachhaltige Auswirkungen der Corona-Krise auf Arbeitsmarkt und Konjunktur. "Ich erwarte im Mai einen deutlichen Anstieg der Arbeitslosen von saisonbereinigt 180.000", sagte Katharina Utermöhl von der Allianz in einer Umfrage der Deutschen Presse-Agentur. Damit wären in nur zwei Monaten 500.000 Jobs verloren gegangen. "Die gesamte positive Entwicklung der vergangenen fünf Jahre auf dem Arbeitsmarkt würde dann ausradiert", sagte Utermöhl.

"Der Arbeitsmarkt in Deutschland hat heftig auf den Ausbruch der Corona-Pandemie und den damit verbundenen Lockdown reagiert", sagte Jens-Oliver Niklasch von der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW). "Täuschen die Vorzeichen nicht, wird die Arbeitslosenquote bereits im Mai auf über sechs Prozent steigen, die Zahl von drei Millionen rückt näher. So hoch war sie zuletzt 2016." Angesichts von zehn Millionen Menschen, für die Kurzarbeit beantragt wurde, drohe eine weitere Welle. "Springt die Konjunktur nicht rechtzeitig und kräftig genug an, wird für viele von ihnen der Weg von der Kurzarbeit direkt in die Arbeitslosigkeit führen." Vor allem das Gastgewerbe und der Einzelhandel seien gefährdet, sagte Niklasch.

Die Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg will an diesem Mittwoch (3. Juni) ihre Arbeitsmarktstatistik für den Mai bekanntgeben, erwartet werden dann auch neue Zahlen zur Kurzarbeit. 

09.30 Uhr: Hotels und Corona - wie läuft es in Dresden?

Es ist das lange Wochenende, auf das Hotelbetreiber und Gastronomen auch in Dresden hoffen. Pfingsten soll möglichst viele Gäste nach Dresden bringen. Doch wie sind die Hotels eigentlich ausgebucht und wie zufrieden sind die Betreiber damit? Ein Blick in fünf Dresdner Hotels und eine Pension: Hotels und Corona: Hoffen auf Gäste (SZ+)

09:10 Uhr: Infektionsmediziner hält Schule ohne Abstandsregeln jetzt für vertretbar 

Die Wiedereinführung von Schulunterricht ohne Abstandsregeln in der Corona-Krise ist nach Auffassung des Kieler Infektionsmediziners Helmut Fickenscher gerade vor den Sommerferien ein guter Zeitpunkt. "Die bisher erfolgreiche Eindämmung des Virus macht dies vertretbar und man kann in den wenigen Wochen bis zu den Ferien Erfahrungen sammeln, bei Gefahrensituationen gegensteuern und hat die langen Ferien als zeitlichen Sicherheitspuffer" sagte Fickenscher. Mehr Details dazu lesen Sie hier: Experte: Schule ohne Abstand vertretbar

08:16 Uhr: Bayern-Profis verzichten bis Saisonende auf Teil des Gehalts 

Die Profis von Fußball-Rekordmeister FC Bayern akzeptieren in Zeiten der Corona-Pandemie auch weiterhin Gehaltseinbußen. Das erklärte Präsident Herbert Hainer in der "Bild"-Zeitung (Samstag-Ausgabe). "Es ist sehr erfreulich, dass unsere Mannschaft vollstes Verständnis für die Situation hat und bis zum Saisonende weiter auf Gehalt verzichten wird", sagte der 65-Jährige. Bisher war ein Gehaltsverzicht der Münchner für den April in Höhe von 20 Prozent bekannt.

Wann diese Saison für den Bundesliga-Spitzenreiter endet, ist derzeit noch nicht klar. Die Liga soll am 27. Juni abgeschlossen werden. Sollten die Bayern das DFB-Pokalfinale erreichen, müssten sie dort am 4. Juli in Berlin antreten. In der Champions League steht das Achtelfinal-Rückspiel gegen den FC Chelsea noch aus, das Endspiel dürfte voraussichtlich erst Ende August stattfinden, weil zuvor die anderen nationalen Ligen beendet werden sollen. 

07:44 Uhr: Zahl der Corona-Verstöße in manchen Bundesländern rückläufig 

Die Zahl der erfassten Verstöße gegen die Corona-Auflagen ist in den ersten Bundesländern rückläufig. Sie gehe kontinuierlich zurück, sagte etwa Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl (CDU). Gleichzeitig appellierte er angesichts des langen Pfingstwochenendes an die Bevölkerung, die Abstands- und Hygieneregeln weiter einzuhalten. Die Gefahr durch das Coronavirus sei noch nicht gebannt.

Vom Innenministerium in Nordrhein-Westfalen gab es bereits vor gut einer Woche solche Meldungen: Waren in den ersten Wochen der Corona-Auflagen 2.000 bis 2.500 Ordnungswidrigkeiten pro Woche im bevölkerungsreichsten Bundesland registriert worden, sank ihre Zahl auf zuletzt gut 300.

Ein ähnliches Bild ergibt sich in Hessen, wo seit Inkrafttreten des dortigen Corona-Bußgeldkatalogs Anfang April rund 6.300 Ordnungswidrigkeiten wegen Verstößen registriert wurden. Davon wurden etwa 5.000 allein im April verzeichnet und 1.200 im Mai, wie das Innenministerium in Wiesbaden mit Blick auf den Stichtag 27. Mai mitteilte.

Offen blieb, ob die Rückgänge der Verstöße auch damit zusammenhängen, dass Polizei und Ordnungsämter womöglich inzwischen wieder weniger kontrollieren. In Polizeiberichten der vergangenen Wochen waren immer wieder Beispiele wie Verstöße während Anti-Corona-Demos oder illegale "Corona-Partys" enthalten. 

Corona-Krise: Das geschah am Freitag

21.10 Uhr: Trump kündigt Ende der Zusammenarbeit mit der WHO an

US-Präsident Donald Trump hat ein Ende der Zusammenarbeit der USA mit der Weltgesundheitsorganisation (WHO) angekündigt. Die von den USA der WHO bisher zur Verfügung gestellten Mittel würden an andere globale Gesundheitszwecke gehen, sagte Trump am Freitag bei einer kurzfristig anberaumten Pressekonferenz. Trump warf der WHO erneut vor, unter der Kontrolle Chinas zu stehen. Mehr dazu lesen Sie hier: USA treten aus der WHO aus

21.05 Uhr: Bulgarien hebt Quarantäne für Bürger mehrerer EU-Staaten auf

Bulgarien hebt die obligatorische Quarantäne für Einreisende aus Deutschland sowie anderen EU-Staaten zum 1. Juni auf. Wie Gesundheitsminister Kiril Ananiew am Freitagabend verordnete, soll aber wegen der noch immer starken Ausbreitung des Coronavirus in Schweden, dem Vereinigten Königreich, Belgien, Irland, Portugal, Spanien, Malta und Italien die Quarantänepflicht für Reisende aus diesen Ländern weiter in Kraft bleiben.

Für Reisende aus dem Schengenraum, San Marino, Andorra, Monaco und dem Vatikan sowie aus Bulgariens Nachbarländern Serbien und Nordmazedonien werde es ab 1. Juni ebenso keine Quarantänepflicht mehr geben.

Bulgarien gehört zu den Ländern, die relativ gering von der Coronavirus-Pandemie betroffen sind: bisher wurden 2485 Covid-19-Erkrankungen und 136 Tote infolge der Infektion registriert. Das auch bei deutschen Touristen beliebte Urlaubsland plant, die Sommersaison am 1. Juli für ausländische Feriengäste zu eröffnen. In dem Balkanland sind Lokale im Freien, Freiluftszenen, Museen, Kinos, Fitnesszentren und Shoppingmalls wieder in Betrieb. Sport im Freien ist ebenso erlaubt.

20.25 Uhr: Wohin am langen Pfingst-Wochenende?

Drei Tage frei und Sonnenschein - und nach den Corona-Lockerungen in Sachsen gibt es wieder viele Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung: 13 Tipps fürs Pfingst-Wochenende

19.17 Uhr: Kein Strafverfahren gegen Sachsens MP

Ohne Mundschutz diskutierte Michael Kretschmer in Dresden mit Kritikern der Corona-Beschränkungen. Es folgte eine Anzeige – doch strafbar machte sich der Ministerpräsident nicht. Ein Bußgeld droht ihm aber noch immer. Mehr dazu im Artikel Kein Strafverfahren gegen Michael Kretschmer (SZ+)

Ohne Maske: Ministerpräsident Michael Kretschmer bei der Dresdner Corona-Demo
Ohne Maske: Ministerpräsident Michael Kretschmer bei der Dresdner Corona-Demo © René Meinig

19.04 Uhr: Pflegebonus in Sachsen soll kommen

Die Landesregierung stockt den Sonderbonus für Pflegekräfte auf. Nach zähem Ringen hat die Koalition aus CDU, Grünen und SPD beschlossen, die Sonderzahlung des Bundes in Höhe von 1.000 Euro um 500 Euro pro Mitarbeiter zu erhöhen. Finanzminister Hartmut Vorjohann (CDU) hatte wegen der ohnehin hohen Mehrausgaben durch die Coronakrise eine finanzielle Beteiligung des Landes zunächst abgelehnt. Mehr dazu im Artikel Pflegebonus in Sachsen: Termin steht noch nicht fest (SZ+)

18.40 Uhr: Drosten reklamiert Rettung vieler Leben für sich

Der Virologe Christian Drosten ist in der Coronavirus-Krise einer der prominentesten, aber auch polarisierendsten Akteure in Deutschland. Mitten im aktuellen Wissenschaftlerstreit über eine seiner Studien zur Viruslast von Kindern versucht der Virologe seine Popularität und seinen Einfluss auf die Politik zu relativieren. Aber er betont auch, wie wichtig er und sein Labor im Kampf gegen die Pandemie bisher waren..Mehr dazu im Artikel „Mein Labor hat Deutschland Vorsprung eingespielt“ (SZ+)

In der Corona-Krise omnipräsent: Christian Drosten
In der Corona-Krise omnipräsent: Christian Drosten © Michael Kappeler/dpa

18.01 Uhr: GEW Sachsen will Corona-Tests auch für Erzieher

Die GEW Sachsen fordert mit dem Übergang zum eingeschränkten Regelbetrieb in Kitas analog der Lehrer auch vom Freistaat finanzierte Corona-Tests für Erzieher. Eine Übereinkunft dazu in der Staatsregierung steht nach Angaben der Bildungsgewerkschaft vom Freitag jedoch aus. Angesichts der geplanten weiteren Lockerungen für Kitas und Horte müssten spätestens jetzt aber auch Testmöglichkeiten für pädagogische Fachkräfte geschaffen werden. "Was bei allen Berufen, in denen Beschäftigte eng mit anderen Menschen zusammenarbeiten, selbstverständlich und richtig ist, wird ausgerechnet bei denjenigen, die sich weder durch Schutzkleidung noch mit Hilfe von Abstandsregeln schützen können, außer Acht gelassen", kritisierte Landesvorsitzende Uschi Kruse. Es dürfe keine Frage des Geldes sein, ob Erzieher Zugang zu Covid-19-Tests erhalten. Wenn das Land so eine Verfügung treffe, müsse es die Träger entsprechend finanziell ausstatten. 

17.23 Uhr: Regierung baut Förderung für Herstellung von Schutzmasken aus

Das Bundeswirtschaftsministerium will die Produktion von Schutzmasken in Deutschland ankurbeln. Mit einer neuen Förderung sollen Investitionen in Anlagen zur Herstellung von Spezialmasken gefördert werden, wie das Ministerium heute mitteilte. "So stärken wir die europäische Unabhängigkeit von Lieferengpässen, tragen zur erfolgreichen Bekämpfung von Pandemien bei und sichern gleichzeitig Wertschöpfung und Arbeitsplätze in Deutschland", sagte Bundeswirtschaftminister Peter Altmaier (CDU) laut Mitteilung vom Freitag. Ziel sei es, besonders innovative Anlagen und Produkte zu fördern. Unternehmen können die Hilfe ab dem 1. Juni beantragen und bis zu 50 Prozent Förderung für die Anschaffung von Anlagen und Komponenten sowie eigene Entwicklungsarbeiten bekommen. 

16.50 Uhr: Trotz WGT-Absage treffen sich Szene-Anhänger in Leipzig

Das WGT in Leipzig ist wegen Corona abgesagt, aber einige Anhänger der schwarzen Szene treffen sich trotzdem: Am Freitagnachmittag - an dem eigentlich das "Viktorianische Picknick" des Wave-Gotik-Treffens auf dem Plan gestanden hätte - kamen rund 150 Menschen in den Clara-Zetkin-Park. Zu den Besuchern des inoffiziellen Picknicks in kleinen Gruppen zählte auch der Kriminalbiologe Mark Benecke. "Das WGT ist ein Treffen, das geht auch ohne Bands", sagte der 49-Jährige. "Wir treffen halt die Menschen aus aller Welt, die kommen." "Das Treffen", wie das WGT in den Anfangsjahren oft genannt wurde, "ist ja ursprünglich einfach die Möglichkeit gewesen, mal andere schwarze Seelen zu treffen, die ja nicht so zahlreich auf der Erde wandeln", sagte Benecke. "Sehr viele Gothics kennen die Erfahrung, dass sie auch auf einem normalen WGT mit Bands gar nicht zu Konzerten gehen, weil sie in persönlichen Gesprächen festhängen." Das WGT hätte zu Pfingsten zum 29. Mal veranstaltet werden sollen. 

Anhänger des traditionellen Wave-Gotik-Treffens treffen sich im Clara Zetkin-Park.
Anhänger des traditionellen Wave-Gotik-Treffens treffen sich im Clara Zetkin-Park. © dpa/Jan Woitas

16.12 Uhr: Wie viele Teenager hatten das Virus bereits?

Während sich die TV-Virologen Christian Drosten und Alexander Kekulé streiten, versuchen auch Mediziner in Dresden, eine Antwort auf die Fragen zu finden: Wie viele Kinder haben oder hatten eine unbemerkte Corona-Infektion? Sind Kinder genau so ansteckend wie Erwachsene? Und stecken sie sich ebenso schnell an? Die Informationen zur Corona-Studie an Dresdner Schülern, die wir Ihnen bereits vorstellten, wird nun konkreter. Wissenschaftler der Medizinischen Fakultät und des Universitätsklinikums der TU Dresden wollen die Ausbreitung des Coronavirus kontrollieren. Wie sie dabei vorgehen, steht im Artikel Corona-Studie an Schülern: Blutproben genommen (SZ+)

15.50 Uhr: Auch Bücher müssen  in Corona-Quarantäne

Die österreichische Nationalbibliothek in Wien öffnet am Tag nach Pfingsten wieder ihre Lesesäle. Dort gelesene oder ausgeliehene Bücher kommen nach Gebrauch für mindestens 24 Stunden in die Corona-Quarantäne in einen geschlossenen Raum. "Zeit ist für Papiere oder Einbände ein hervorragendes Desinfektionsmittel und aus konservatorischer Sicht chemischen Behandlungen vorzuziehen", teilte die Bibliothek heute mit. 

15.15 Uhr: RKI korrigiert eigene Zahlen

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) rund 560 Corona-Infektionen binnen eines Tages gemeldet. Zwar hatte das RKI am frühen Freitagmorgen die Zahl zunächst mit 741 angegeben, allerdings seien darin wegen technischer Probleme auch ältere Fälle enthalten, wie eine RKI-Datenexpertin auf Nachfrage erläuterte. Damit haben sich seit Beginn der Corona-Krise 180.458 Menschen in Deutschland nachweislich mit Sars-CoV-2 angesteckt, 8.450 starben. Damit stieg die Zahl der gemeldeten Toten innerhalb von 24 Stunden um 39. 164.100 Menschen haben die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden, das sind 900 mehr als noch einen Tag zuvor. Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, lag nach aktuellsten Angaben des Robert Koch-Instituts vom Donnerstag bei 0,61. Das bedeutet, dass zehn Infizierte im Mittel etwa sechs weitere Personen anstecken. Seit Mitte Mai gibt das RKI zudem ein sogenanntes 7-Tage-R an. Es bezieht sich auf einen längeren Zeitraum und unterliegt daher weniger tagesaktuellen Schwankungen. Nach RKI-Schätzungen lag dieser Wert bei 0,78. 

14.56 Uhr: Söder wird für Kampf gegen Corona bedroht

Für seinen politischen Kurs im Kampf gegen das Corona-Virus wurde CSU-Chef Markus Söder bereits persönlich bedroht und angefeindet. "Hass und Hetze nehmen zu", schrieb der bayerische Ministerpräsident am Freitag auf Twitter und postete dazu das Foto eines an ihn adressierten Briefumschlags samt Inhalt. Neben einem kleinen Reagenzglas liegt ein Zettel auf dem "2019-nCoV" "positiv" steht und auf einem zweiten Zettel der Satz "trink das - dann wirst du immun". Söder verwies in seiner Mitteilung auf ähnliche Drohungen gegen den Virologen Christian Drosten und den SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach: "Auch ich erhielt am 25.5. so einen Umschlag. Verschwörungstheoretiker schüren ein gefährliches Klima. Das dürfen wir nicht zulassen. Die Politik muss Haltung zeigen und die Stimme der Vernunft sein."

14.44 Uhr: Österreich gibt Maskenpflicht Mitte Juni weitgehend auf

Österreich lockert angesichts niedriger Corona- Infektionszahlen Mitte nächsten Monats die Maskenpflicht weitgehend. Am 15. Juni falle die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in der Öffentlichkeit großteils, gab Bundeskanzler Sebastian Kurz am Freitag bekannt. Die Sperrstunde in der Gastronomie werde dann um zwei Stunden bis 1 Uhr ausgeweitet. Masken sollen dann nur noch in öffentlichen Verkehrsmitteln, in Apotheken, Praxen und Kliniken sowie etwa bei Friseuren oder in der Gastronomie getragen werden, wo der Mindestabstand von einem Meter nicht eingehalten werden kann.

14.32 Uhr: Dänemark öffnet Grenze für deutsche Touristen

Dänemark öffnet seine in der Corona-Krise geschlossenen Grenzen ab dem 15. Juni wieder für Touristen aus Deutschland, Norwegen und Island. Das gab Ministerpräsidentin Mette Frederiksen am Freitag in Kopenhagen bekannt.Dänemark hatte als eines der ersten Länder Europas im Kampf gegen Corona am 14. März seine Grenzen dichtgemacht. Touristen und andere Ausländer ohne konkreten Einreisegrund kommen seitdem nicht mehr ins Land. Wer als Deutscher ein Sommerhaus in Dänemark besitzt oder seinen Partner in dem Land besuchen will, darf bereits wieder einreisen. Mehr dazu im Artikel Dänemark öffnet die Grenze

14.16 Uhr: Wieder etwas mehr Corona-Neuinfektionen in Sachsen

In Sachsen sind 5.289 Corona-Infektionsfälle seit Beginn der Pandemie nachgewiesen worden. Innerhalb eines Tages sind damit insgesamt 21 Tests auf das neuartige Corona-Virus positiv ausgefallen, am Tag zuvor waren es 20 Neuinfektionen. Zudem erhöhte sich die Zahl der Todesfälle seit Donnerstagmittag um einen auf 210. In den Landkreisen Görlitz und Mittelsachsen wurden zwar je ein neuer Todesfall gemeldet, im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge wurde dagegen ein zuvor gemeldeter Corona-Todesfall zurückgenommen. Mittlerweile haben 4.830 Patienten die Viruserkrankung überstanden, tags zuvor waren es noch 4.810.

Den für neue Eindämmungs-Vorgaben wichtigen Grenzwert von 50 Infizierten pro 100.000 Einwohnern innerhalb von sieben Tagen erreicht keiner der Kreise und auch keine Stadt in Sachsen: Er liegt derzeit im Vogtlandkreis mit 8,6 am höchsten, gefolgt vom Landkreisen Bautzen mit 5,0. Drei Kreise oder kreisfreie Städte weisen 0,0 auf und drei weitere 0,3. In Dresden liegt der Wert bei 1,3.

13.58 Uhr: Festung Königstein öffnet Ausstellungen wieder- Neue Schau zu Promis

Nach wochenlanger Corona-Zwangspause öffnet die Festung Königstein in der Sächsischen Schweiz ihre Ausstellungen wieder. Mit einem besonderen Highlight wartet dabei ab Samstag die neue Schau "Hohe Gäste auf Sachsens schönster Feste" auf: der lange verschollen geglaubten Waage des legendären sächsischen Kurfürst-Königs August der Starke (1670-1733), mit der das Gewicht der Gäste auf der Festung gemessen wurde. Sie war zufällig vor gut einem Jahr im Keller der Alten Kaserne entdeckt und restauriert worden. Auch das Eingangsjournal, in dem Russlands Zar Peter I., die Kaiser Frankreichs und Österreichs, Napoleon und Franz Joseph, aber auch Forscher Alexander von Humboldt verzeichnet sind, gehört zu den Exponaten. Nach Angaben von Kurator Andrej Pawluschkow wurde darin zwischen 1707 und 1806 jeder Besuch der militärischen Anlage mit Namen, Stand, Datum minutiös protokolliert. 

Die Gegorgenburg auf der Festung Königstein.
Die Gegorgenburg auf der Festung Königstein. © Daniel Schäfer

13.28 Uhr: Bundesregierung plant kein eigenes Gesetz für Corona-App

Die Bundesregierung will die geplante App zur Nachverfolgung von Kontakten zu Corona-Infizierten nicht mit einem eigenen Gesetz begleiten. Das sei nicht geplant, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Freitag in Berlin. Er verwies darauf, dass die App eine freiwillige Nutzung voraussetze und für den Nutzer daher keine unmittelbaren Konsequenzen oder Pflichten habe. "Die App ändert nichts an Gegebenheiten", sagte auch eine Sprecherin des Bundesgesundheitsministeriums. Eine gesetzliche Grundlage war unter anderem von der Caritas gefordert worden, unter anderem, um arbeitsrechtliche Fragen zu klären. 

13.14 Uhr: Athen öffnet Tourismus - keine Quarantänepflicht für Deutschland

Touristen und Reisende aus 29 Staaten werden ab 15. Juni ohne Quarantänepflicht nach Griechenland reisen können. Die Gesundheitsbehörden werden stichweise Kontrollen wegen des Coronavirus durchführen. Dies teilte das griechische Tourismusministerium am Freitag mit. Diese Staaten sind neben Deutschland unter anderem Österreich, die Schweiz, Nordmazedonien, Bulgarien, Israel, China, Kroatien und Südkorea. Großbritannien, das neben Deutschland wichtigste Land, aus dem Urlauber nach Griechenland kommen, ist nicht auf der Liste der ersten Staaten, für die es keine Quarantänepflicht gilt. 

12.49 Uhr: DIW: Mehr gegen Vereinsamung Älterer in Corona-Krise tun

In der Corona-Krise droht alleinlebenden älteren Menschen durch die Schutz-Auflagen eine zunehmende Vereinsamung, wenn dagegen nichts unternommen wird. Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) empfiehlt in einer am Freitag in Berlin veröffentlichten Studie verstärkte Aktivitäten der Telefonseelsorge und Besuche durch Menschen, die bereits immun sind gegen das Covid-19-Virus. Es sei außerdem sinnvoll, mehr Älteren Internetanschlüsse anzubieten und sie im Umgang damit zu schulen, erklären die DIW-Forscher. In der Debatte um strengere Corona-Auflagen für Ältere schließen die DIW-Forscher eine Ungleichbehandlung von Jüngeren und Älteren nicht aus. Sie müsse aber mit Maßnahmen gegen die Vereinsamung verbunden sein, fordern sie. 

Nicht nur aber vor allem ältere Menschen leiden in der Corona-Krise unter zunehmender Einsamkeit.
Nicht nur aber vor allem ältere Menschen leiden in der Corona-Krise unter zunehmender Einsamkeit. © David Zorrakino/Europa Press/dpa

12.29 Uhr: Corona-Todesfälle in Russland erreichen neuen Höchststand

In Russland sind innerhalb eines Tages so viele Menschen mit dem Coronavirus gestorben wie noch nie seit Beginn der Epidemie. 232 Todesfälle seien seit Donnerstag gemeldet worden, teilten die Behörden am Freitag in Moskau mit. Zuvor lag diese Zahl immer deutlich unter der Marke von 200. Damit gibt es insgesamt 4.374 Tote im Zusammenhang mit Sars-CoV-2. Das ist vergleichsweise wenig. In Deutschland liegt die Zahl der Todesfälle derzeit bei 8.450, in den USA sprechen Wissenschaftler von mehr als 100.000 Todesfällen. Es gab vielfach Medienberichte über angeblich geschönte Statistiken. Die Behörden weisen das vehement zurück. 

12.13 Uhr: Erneut nur eine Neuinfektion in Dresden

Trotz der jüngsten Lockerungen bleibt die Zahl der Neuinfektionen in Dresden niedrig: In der Landeshauptstadt ist innerhalb der letzten 24 Stunden nur ein weiterer Corona-Fall bestätigt worden. Damit steigt die Gesamtzahl der Erkrankten auf 622 seit Beginn der Pandemie. Die Zahl der Todesfälle liegt weiterhin bei 10, zudem musste seit Tagen kein positiv Getesteter mehr ins Krankenhaus eingewiesen werden. Die Gesamtzahl der dort behandelten Virusfälle liegt immer noch bei 76. Die meisten Patienten gelten mittlerweile als genesen – ihre Zahl liegt am Freitag bei geschätzt 589 und damit um drei Fälle höher als tags zuvor. Was die Zahlen bedeuten, erfahren Sie hier (SZ+)

12.02 Uhr: 20 Stunden am Klavier - Igor Levit spielt gegen Corona-Folgen

Zwanzig Stunden am Klavier: Der Pianist Igor Levit (33) will von diesem Samstag an bis etwa Sonntagmittag ununterbrochen am Flügel spielen. Mit Erik Saties Werk "Vexations" (etwa Quälereien) wolle er auf die Notlage der Musiker angesichts der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie aufmerksam machen. "Diese Zeit, sie ist für uns Künstler brutal - körperlich, mental, emotional. Und deswegen, glaube ich, passt dieses Werk so gut: um die Aufmerksamkeit auf den Zustand zu richten, in dem wir uns befinden", sagte Levit der Deutschen Presse-Agentur. Das Konzert wird ab 14 Uhr aus einem Studio in Berlin über mehrere Kanäle gestreamt, auch über Levits Twitter- und Instagram-Accounts.

Es sei schon immer sein Wunsch gewesen, "Vexations" zu spielen. "Es hat nur bisher nicht geklappt. Wie soll das auch gehen, ein rund 20 Stunden langes Stück?". Satie (1866-1925) hat das Werk Ende des 19. Jahrhunderts komponiert. Es passt auf eine Notenseite und fordert 840 Wiederholungen. In seiner Monotonie und Grenzwertigkeit sei die Komposition "wie ein stummer Schrei", sagte Levit. 

Der Pianist Igor Levit will ein 20-Stunden-Klavierstück spielen.
Der Pianist Igor Levit will ein 20-Stunden-Klavierstück spielen. © Sony Music Entertainment

11.44 Uhr: Regierung geht in Klausur - Köpping sieht Sachsen gut gerüstet

Sachsens Regierung will auf einer Klausur am 8. und 9. Juni über weiteren Hilfen in der Corona-Krise beraten. Das kündigte Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) zum Abschluss eines Runden Tisches mit Vertretern aus verschiedenen Bereichen an. Es gehe jetzt darum, Zuversicht und Hoffnung zu vermitteln und die Eigenverantwortung der Menschen in den Mittelpunkt zu stellen. Der Bund werde am 2. und 3. Juni über weitere Maßnahmen entscheiden. Neben Kretschmer wurde die Regierung am Runden Tisch von Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) und Justizministerin Katja Meier (Grüne) vertreten.

Köpping zufolge kann es im Spätherbst zu einer zweiten Welle von Corona-Infektionen kommen. Sie sehe Sachsen darauf aber gut vorbereitet. Alles, was man bislang gemacht habe, lasse sich im Herbst gut anwenden. Köpping gab auch einen Ausblick auf die neue Schutz-Verordnung, die ab 6. Juni gelten soll. Vieles davon war schon zuvor im Gespräch. So sollen Veranstaltungen mit bis zu 50 Personen möglich sein. Gleiches gilt für Busreisen. Ein am Runden Tisch sitzender Busunternehmer regte eine bundesweit einheitliche Regelung an, weil die Unternehmen sonst manche Bundesländer womöglich nicht durchfahren könnten. 

11.33 Uhr: 23. Corona-Todesopfer im Landkreis Görlitz sehr spät gemeldet

Über Wochen registrierte das Gesundheitsamt Görlitz keinen neuen Todesfall. Doch das die Lage dabei ganz anders aussehen kann, zeigt die Meldung von diesem Freitag. Demnach starb eine 94-jährige Frau aus dem Altenpflegeheim in Niesky bereits am Ostermontag. Diese Meldung erhielt das Gesundheitsamt aber erst am Mittwoch dieser Woche, über sechs Wochen nach dem Tod. Warum die Meldung so spät kam, erfahren Sie hier (SZ+)

11.15 Uhr: Bundespräsident: Wir sollten nicht undiszipliniert werden

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier appelliert an die Menschen im Land, trotz Lockerungen der Corona-Beschränkungen vernünftig zu bleiben. Er plädiere weiterhin dafür, dass sich die Menschen an die Hygieneregeln halten, sagte Steinmeier am Freitag. "Selbstverständlich sind anderthalb Meter Abstand und die Gesichtsmaske lästig, das weiß ich auch, aber gerade jetzt, wo wir so weit gekommen sind und es miteinander geschafft haben, die Infektionskurve abzuflachen, sollten wir jetzt nicht undiszipliniert werden, sondern Stück für Stück die Lockerungen vornehmen", betonte der Bundespräsident. Es müsse Acht gegeben werden, nicht in einen Wettbewerb eintreten, der möglicherweise die Vernunft beiseite schiebe, die bisher miteinander gezeigt worden sei. Im Land sei in den vergangenen Wochen Großartiges geleistet worden.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier besucht das temporäre Corona-Behandlungszentrum auf dem Berliner Messegelände.
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier besucht das temporäre Corona-Behandlungszentrum auf dem Berliner Messegelände. © Bernd von Jutrczenka/dpa Pool/dpa

10.50 Uhr: Dresdner Schauspiel kooperiert mit Theater Basel - Premiere am 12. Juni

Das Staatsschauspiel Dresden macht wieder Theater. Am Freitag kündigte die Bühne für den 12. Juni die Premiere des Stückes "Veduta-Stadtansichten" in Kooperation mit dem Theater Basel an. "Mitten in die Probenzeit fiel der Corona-Shutdown. Das Team hat daraufhin das Konzept inhaltlich und formal angepasst, so dass diese Inszenierung die erste Arbeit darstellt, die wir seit der Lockerung der Beschränkungen nun auch wieder analog zeigen können", hieß es. Für die Inszenierung sorgt der Choreograf und Tänzer Sebastian Matthias. Bei der Performance treffen die Zuschauer auf einem Stadtspaziergang durch Dresden Künstler.

Bereits am 10. Juni öffnet das Schauspielhaus seine Türen wieder für Publikum - für ein kleines Projekt. Christa Wolfs Roman "Medea. Stimmen" wird dabei auf das Theater übertragen. Die Zuschauer hören auf einem Parcours im Vorderhaus des Theaters an acht Stationen Monologe. Jede Stimme liefert ein neues Detail, eine neue Perspektive auf den Medea-Mythos. 

10.30 Uhr: Umfrage: Viele Deutsche wollen 2020 auf Sommerurlaub verzichten

Mehr als ein Drittel der Menschen in Deutschland will laut dem ZDF-Politbarometer in diesem Jahr nicht in Urlaub fahren. Nach den am Freitag veröffentlichten Zahlen gaben 37 Prozent der Befragten an, keinen Urlaub zu machen. Etwas weniger als ein Drittel (31 Prozent) möchte in den Urlaub fahren, will den in diesem Jahr aber in Deutschland verbringen. Nur gut jeder Zehnte (13 Prozent) plant den Sommerurlaub im europäischen Ausland. 18 von 100 Menschen sind noch unentschieden. (Pro & Contra: Urlaub in Deutschland trotz Corona (SZ+))


Auch darüber, was die Menschen umtreibt, gab die Umfrage Auskunft: Viele Menschen machen sich in der Corona-Krise mehr Sorgen um wirtschaftliche Folgen (61 Prozent) als um gesundheitliche (33 Prozent). Die meisten Menschen (71 Prozent) gehen davon aus, dass sich die Wirtschaftslage in Deutschland stark verschlechtern wird. Gut ein Viertel glaubt das nicht (28 Prozent). Dass sich das auch stark auf die eigene finanzielle Situation auswirkt, glauben hingegen nur 12 Prozent. Eine deutliche Mehrheit (86 Prozent) erwartet geringe oder keine Verschlechterung. 

10.12 Uhr: Caritas fordert gesetzliche Grundlage für Corona-App

Die Caritas hat eine gesetzliche Grundlage für die geplante Corona-Warnapp gefordert, um unter anderem arbeitsrechtliche Fragen zu klären. "Unsere 25.000 Einrichtungen und Dienste und unsere 650.000 Mitarbeitende, von denen nicht wenige einem hohen Infektionsrisiko im beruflichen Kontext ausgesetzt sind, brauchen diese Klarheit", erklärte der Präsident des katholischen Wohlfahrtverbandes, Peter Neher, am Freitag in Berlin. Ein Gesetz sei "unabdingbar". Die Caritas habe dies in einem Schreiben an Kanzleramtschef Helge Braun (CDU) zum Ausdruck gebracht, hieß es. "Arbeitsrechtliche Fragen, Fragen des Quarantäne-Anspruchs, der Lohnfortzahlung und Anforderungen der Datensicherheit und Datensouveränität sind nur mit einer gesetzlichen Klärung zu beantworten", erklärte Neher. 

9.55 Uhr: Brasilien meldet stärksten Anstieg der Corona-Fälle

Brasilien hat innerhalb von nur einem Tag 26.417 neue Infizierungen mit dem Coronavirus registriert. Das sei der höchste Anstieg innerhalb von 24 Stunden seit Beginn der Covid-19-Pandemie. Damit stieg die Gesamtzahl der Infizierten in dem mit 210 Millionen Einwohnern größten Land Lateinamerikas auf 438.238. Mindestens 26.754 Menschen sind im Zusammenhang mit dem Virus bislang gestorben. Brasilien liegt nach den Daten der US-Universität Johns Hopkins bei der Zahl der Todesopfer damit weiter auf Platz sechs, bei der Zahl der Infizierten auf Platz zwei der am schwersten betroffenen Länder - hinter den Vereinigten Staaten. Die tatsächliche Zahl dürfte unter anderem wegen fehlender Tests und noch nicht ausgewerteter Laborergebnisse weit höher liegen. 

9.33 Uhr: Autobauer Renault will fast 15.000 Stellen abbauen

Der in eine Krise geratene Autobauer Renault will weltweit fast 15.000 Stellen abbauen. Davon entfallen rund 4.600 Jobs auf Frankreich. Der Hersteller kündigte am Freitag in Boulogne-Billancourt bei Paris ein Sparprogramm mit einem Umfang von über zwei Milliarden Euro an. Der Plan soll über drei Jahre hinweg laufen. Der Traditionshersteller mit bisher rund 180.000 Beschäftigten weltweit hatte bereits zwar im vergangenen Jahr rote Zahlen geschrieben, leidet aber wegen der Corona-Pandemie unter einer noch größeren Absatzkrise. Mehr dazu lesen Sie hier.

9.10 Uhr: Einzelhandel leidet in der Corona-Krise - sinkende Umsätze

Der Einzelhandel in Deutschland hat wegen geschlossener Geschäfte in der Corona-Krise kräftige Umsatzeinbußen erlitten. Im April sank der Erlös preisbereinigt um 6,5 Prozent gemessen am Vorjahresmonat, wie das Statistische Bundesamt am Freitag auf Basis vorläufiger Daten mitteilte. Zum Vormonat März fiel der Umsatz um gut 5 Prozent - der stärkste Rückgang gegenüber einem Vormonat seit dem Januar 2007. Gefragt waren demnach zwar Lebensmitteln, Getränken und Tabakwaren, dort stieg der Umsatz um 6,2 Prozent. Hingegen brach der Einzelhandel mit Nicht-Lebensmitteln um 14,5 Prozent ein - der größte Rückgang seit Beginn der Zeitreihe 1994, so die Wiesbadener Statistiker. Besonders groß waren die Umsatzverluste bei Textilien, Bekleidung, Schuhen und Lederwaren mit mehr als 70 Prozent. Großer Gewinner in der Corona-Krise war zuletzt der Internet- und Versandhandel mit einem Umsatzplus von mehr als 24 Prozent zum Vorjahresmonat.

8.49 Uhr: Seit Wochen daheim - Probleme einer Kamenzerin mit der Kurzarbeit

Diana Weiß liebt ihren Job. Der Reiseverkehrskauffrau aus Kamenz ist das gerade wieder klar geworden. Seit genau acht Wochen ist sie auf Kurzarbeit Null gesetzt. Ihre Chefin hat sich den Schritt nicht leicht gemacht. Doch als die komplette Reisebranche Mitte März zusammenbrach, gab es nicht viele Optionen. Seitdem ist die 31-Jährige daheim. Ganze 60 Prozent ihres Gehaltes bekommt sie aktuell. Und die Maßnahme ist für ein Jahr bei der Agentur für Arbeit gemeldet.  Die Kamenzerin sagt in diesem Artikel, warum die Situation schwer erträglich ist und was ihr jetzt Mut macht. (SZ+)

Wegen der Corona-Krise ist Diana Weiß aus Kamenz seit Mitte März auf Kurzarbeit Null. Die Reiseverkehrskauffrau vermisst ihren Job sehr.
Wegen der Corona-Krise ist Diana Weiß aus Kamenz seit Mitte März auf Kurzarbeit Null. Die Reiseverkehrskauffrau vermisst ihren Job sehr. © Ina Förster

8.35 Uhr: Corona-Krise macht Gründe für Kinderarmut deutlich

Zum Internationalen Kindertag am 1. Juni haben Verbände die Politik aufgefordert, Armut von Kindern und Jugendlichen nicht länger hinzunehmen. Es müsse alles dafür getan werden, "damit alle Kinder gesellschaftliche Teilhabe und ein gutes Aufwachsen erfahren können", heißt es in einer am Freitag veröffentlichten Erklärung von mehr als 50 Organisationen unter Federführung der Nationalen Armutskonferenz. Die Corona-Krise zeige in aller Deutlichkeit, dass Bildungs- und Teilhabechancen eng mit dem Geldbeutel der Eltern verknüpft seien. "Jeder dritte Hartz-IV-Empfänger ist ein Kind, obwohl ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung in Deutschland nur bei rund 16 Prozent liegt", erklärte das Deutsche Kinderhilfswerk. Damit seien Kinder und Jugendliche mit ihren Familien in besonderem Maße von Armut betroffen. Jedes 5. Kind in Sachsen von Armut bedroht

8.13 Uhr: Corona-Krise gut für Flugplatz Rothenburg

China Southern, die deutsche Lufthansa, Australiens Quantas oder Korean Air - für die Airlines ist der Riesenflieger A380 zum Ballast geworden. In der Corona-Krise bekommen sie ihn nicht mehr voll. Deshalb ist Aussortieren angesagt. Die Elbe Flugzeugwerke sehen darin für ihr Flugzeug-Recycling auf dem Airport Rothenburg eine Chance. Schon vor der Corona-Krise wollte die Dresdner Firma alte Flieger dort ausschlachten. Die Aussichten haben sich verbessert - durch Corona. Mehr lesen Sie im Artikel Airline-Krise ist Rothenburgs Chance (SZ+)

7.40 Uhr: Corona-Tests bei Bautzener Schülern

Wie stark ist das Coronavirus unter Jugendlichen verbreitet? Dieser Frage gehen Dresdner Wissenschaftler in einer groß angelegten Studie nach. Nach Angaben der TU Dresden sollen dafür 1.000 Gymnasiasten, Ober- und Berufsschüler getestet werden. Zehn Schulen im Freistaat wurden dafür ausgewählt, darunter drei aus dem Landkreis Bautzen: das Sorbische Gymnasium und die Oberschule Gesundbrunnen in Bautzen sowie die Oberschule Elstra. Die ersten Blutproben sind schon entnommen. Wie es weitergeht und wer alles getestet wird, lesen Sie hier (SZ+)

Die Blutproben werden im Labor auf Antikörper gegen das Sars-CoV-2-Virus untersucht.
Die Blutproben werden im Labor auf Antikörper gegen das Sars-CoV-2-Virus untersucht. © Daniel Bockwoldt/dpa (Symbolfoto)

7.26 Uhr: Dresdner Gastronomen kochen gegen Corona-Krise an

Als Mitte März die letzten Gäste der Kochsternstunden ihre leeren Teller abtragen ließen, ahnten die meisten nicht, dass es auf lange Zeit ihr letzter Restaurantbesuch sein würde. Einen Tag später blieben die Schulen geschlossen, Tausende Dresdner zogen ins Homeoffice. "Bleibt zu Hause!", so die Order. Genussvolle Stunden im Lieblingslokal - vorbei. Der Menü-Wettbewerb Kochsternstunden sollte eigentlich den Umsatz der Gastronomen zu Jahresbeginn erhöhen. Jetzt wird er kurzfristig neu aufgelegt und soll nun den Schaden durch die Schließungen begrenzen helfen. Mehr im Artikel Diese Sternstunden trotzen Corona (SZ+)

7.15 Uhr: Japanische Kunstflugstaffel bedankt sich bei Ärzten für Corona-Kampf

Mit einer kleinen Showeinlage über Tokio hat sich die Kunstflugstaffel der japanischen Selbstverteidigungsstreitkräfte beim medizinischen Personal für seinen Einsatz gegen die Corona-Pandemie bedankt. Bei wolkenlosem Himmel und strahlender Sonne donnerte die "Blue Impulse" genannte Staffel am Freitag hoch über den Dächern der Hauptstadt und hinterließ lange weiße Kondensstreifen, wie von begeisterten Schaulustigen auf Twitter hochgeladene Fotos und Videos zeigen. Man wolle auf diese Weise "Hochachtung und Dank" für das medizinische Personal zum Ausdruck bringen. 

Japans Kunstflugstaffel "Blue Impulse".
Japans Kunstflugstaffel "Blue Impulse". © Japanisches Verteidigungsministerium

6.56 Uhr: Bahnhöfe sollen stärker desinfiziert werden

Mit mehr Desinfektionsmittelspendern für Hände, häufigeren Reinigungen und virusabtötendem Licht will die Deutsche Bahn sich an den Bahnhöfen auf den wachsenden Reiseverkehr in der Corona-Krise einstellen. "Wir fokussieren all unsere Anstrengungen gerade auf Sauberkeit und Hygiene an den Bahnhöfen", teilte Bahn-Infrastrukturvorstand Ronald Pofalla der Deutschen Presse-Agentur mit. An 600 Stationen seien inzwischen Hand-Desinfektionsspender aufgestellt. Mit sogenannten Wegeleitsystemen sollen nach und nach an allen Bahnhöfen Fahrgastströme stärker gelenkt und entzerrt werden, um Abstandsregeln besser einhalten zu können. 

Für das kommende Pfingstwochenende rechnet die Bahn indes mit deutlich mehr Fahrgästen. Wie die Bahn darauf einstellen lesen Sie im Artikel Wie sich die Bahn auf Pfingsten einstellt

Ein Mitarbeiter der DB reinigt und desinfiziert eine Sitzgruppe auf dem Leipziger Hauptbahnhof.
Ein Mitarbeiter der DB reinigt und desinfiziert eine Sitzgruppe auf dem Leipziger Hauptbahnhof. © Jan Woitas/dpa

6.31 Uhr: Nachverfolgung von Infektionen aktuell zuverlässig

Die Nachverfolgung der Corona-Infektionen ist für die Gesundheitsämter nach eigenen Angaben derzeit beherrschbar. "Im Moment ist die Lage vergleichsweise entspannt", sagte Markus Mempel vom Deutschen Landkreistag der Deutschen Presse-Agentur. Auch der Bundesverband der Ärztinnen und Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes (BVÖGD) bescheinigt den Behörden aktuell ein gutes Management bei der Verfolgung von Kontaktpersonen. "Die Gesundheitsämter ermitteln zuverlässig und zeitnah", sagte die Verbandsvorsitzende Ute Teichert der dpa.

Sie warnte aber auch: "Wenn die Infektionszahlen flächendeckend wieder ansteigen, sind die Gesundheitsämter mit der aktuellen Personalausstattung nicht in der Lage die Kontaktpersonennachverfolgung konsequent durchzuführen." Sie forderte ein Konjunkturprogramm für den öffentlichen Gesundheitsdienst.

6.12 Uhr: Jeder vierte Soloselbstständige rechnet mit Aus

Die Corona-Krise trifft Soloselbstständige einer Studie zufolge besonders hart. Jeder vierte Selbstständige ohne Mitarbeiter hält es für sehr wahrscheinlich, in den nächsten zwölf Monaten aufgeben zu müssen, wie aus der Analyse hervorgeht, die das ZEW - Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung am Freitag veröffentlichte. Bei knapp 60 Prozent der gut 16.000 Befragten ist der monatliche Umsatz um mehr als 75 Prozent eingebrochen. Jeder Zweite konnte seine Tätigkeit zum Zeitpunkt der Umfrage nicht mehr ausüben.

Mehr als die Hälfte der Selbstständigen, die ohne sozialversicherungspflichtig oder geringfügig Beschäftigte arbeiten, hat der Umfrage zufolge Soforthilfe von Bund oder Land beantragt, die auf drei Monate angelegt ist. Allerdings erwarten 35 Prozent, dass die Phase der deutlich niedrigeren Umsätze länger als sechs Monate anhalten wird.

5.58 Uhr: Restaurantbetreiber in Ostfriesland gibt Lokal auf

Nach einer Reihe von Corona-Infektionen in einem Restaurant im Kreis Leer gibt der Gaststättenbetreiber sein Geschäft auf. Das berichten der NDR und "Der Spiegel". Der Wirt des Restaurants „Alte Scheune“ habe demnach bekanntgegeben, sein Gewerbe abzumelden. Der Bürgermeisterin der Gemeinde Moormerland, Bettina Stöhr, zufolge habe der Schritt nichts mit dem Coronavirus zu tun. Sie gab an, der Mann sei einem Verbot zuvorgekommen. Die Gemeinde habe festgestellt, dass der Mann „als Person das Lokal nicht betreiben darf“. Details nannte Stöhr nicht. 

Am Vortag hatte sich der Geschäftsführer gegen seine Kritiker zu Wehr gesetzt. Bei der Wiedereröffnungsveranstaltung im Lokal habe es sich am 15. Mai nicht um eine private Party gehandelt. Er habe alle Voraussetzungen erfüllt, die gemäß Paragraf 6 der niedersächsischen Corona-Verordnung vorgeschrieben seien, hieß es in einer schriftlichen Erklärung der Rechtsanwälte des Betreibers mit Datum vom 26. Mai. So seien die Tische in einem Mindestabstand von zwei Metern angeordnet gewesen und nur mit Gästen aus zwei Haushalten besetzt worden. Der Abstand von mindestens eineinhalb Metern zwischen den Gästen sei jederzeit eingehalten worden. Auch habe es lückenlos geführte Listen mit den Daten der Gäste gegeben.

5.46 Uhr: Ramelow: Angst ist kein guter Ratgeber

Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow will beim Umgang mit der Corona-Pandemie keine Ängste schüren. „Jetzt vor einer zweiten Welle zu warnen, die dann gar nicht kommt - das fände ich schwierig“, sagte der Linken-Politiker dem „Spiegel“. „Und dann zu sagen: Es könnte sein, dass die dritte kommt, während die Hälfte der Landkreise null Infektionen hat - das würde mir doch niemand mehr glauben.“ Was jetzt passiere, mache etwas mit der Gesellschaft. „Und da müssen wir alle aufpassen, dass wir nicht permanent mit dem Faktor Angst arbeiten, weil Angst kein guter Ratgeber ist“, sagte Ramelow.

Er wundere sich, „wie es mancher Verschwörungsunsinn bis in den eigenen Freundeskreis schafft“. Eine Erklärung sei, dass es nie zuvor solche Beschränkungen gegeben habe. „Die Zumutung, diesen Lockdown aushalten zu müssen, ist riesengroß.“ Ihn mache es aber fassungslos, bei manchen Demonstrationen den Davidstern zu sehen. „Diesen Antisemitismus, der da gezeigt wird, finde ich abstoßend.“ Vor dem Protest etwa von Beschäftigten der Reisebüros oder der Reisebusunternehmen habe er dagegen höchsten Respekt. 

Bund und Länder hatten sich am Dienstag darauf verständigt, die Kontaktbeschränkungen bis zum 29. Juni zu verlängern. Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) hatte sich aber abweichende Regelungen offen gehalten.
Bund und Länder hatten sich am Dienstag darauf verständigt, die Kontaktbeschränkungen bis zum 29. Juni zu verlängern. Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) hatte sich aber abweichende Regelungen offen gehalten. © Michael Reichel/dpa

5.35 Uhr: Reproduktionszahl fällt auf Allzeittief 

Das Robert-Koch-Institut (RKI) schätzt die Reproduktionszahl (R) auf 0,61. R bezeichnet die Anzahl der Personen, die im Durchschnitt von einem Fall angesteckt werden. Das bedeutet, dass 100 Infizierte statistisch jeweils 61 weitere Personen anstecken. Das geht aus den aktuellen Untersuchungen des RKI hervor. Es ist der niedrigste R-Wert in Deutschland.

Der niedrigste tagesaktuelle Schätzwert lag zuvor am 6. Mai bei bei 0,65. Am Mittwoch hatte der Wert 0,68 betragen. Analog dazu wird das 7-Tage-R durch Verwendung eines gleitenden 7-Tages-Mittels geschätzt. Schwankungen werden dadurch stärker ausgeglichen. Dieser Wert zog von 0,73 auf 0,78 an. Die kritische Grenze für beide R-Werte beträgt 1.

Freitag, 5.27 Uhr: Sachsens Gastgewerbe nach Öffnung in Corona-Krise ernüchtert

Im sächsischen Gastgewerbe macht sich trotz gelockerter Corona-Einschränkungen Ernüchterung breit. Laut einer Umfrage des Hotel- und Gaststättenverbandes ist die große Mehrheit der Betriebe von der Geschäftsentwicklung seit der Wiedereröffnung enttäuscht. Gaststätten und Hotels im Freistaat haben seit 15. Mai wieder geöffnet. Doch ein Ansturm der Gäste blieb bisher aus. In der Umfrage gaben gut 78 Prozent der Unternehmen an, dass sich die Erwartungen nicht erfüllt haben.

Knapp 40 Prozent der Betriebe teilten mit, ihr Umsatz sei verglichen mit einer Mai-Woche des Jahre 2019 um 50 bis 75 Prozent geschrumpft. Etwa 26 Prozent bezifferten ihn auf nur 10 bis 25 Prozent des Wochenumsatzes vor einem Jahr. Mehr zu den Problemen der Gastronomen lesen Sie hier.

Corona-Krise - das geschah am Donnerstag:

22:00 Uhr Runder Corona-Tisch mit dem Ministerpräsidenten beendet

Am Donnerstagabend hat sich Ministerpräsident Michael Kretschmer mit Bürgern und Experten in der Staatzkanzlei in Dresden getroffen. Darunter waren auch Gegner der Corona-Maßnahmen. Wie die Corona-Debatte mit Michael Kretschmer lief, können Sie hier nachlesen.

Ministerpräsident Michael Kretschmar hatte am Donnerstag zum Runden Tisch zu den Corona-Regelungen der sächsischen Staatsregierung in die Staatskanzlei nach Dresden eingeladen.
Ministerpräsident Michael Kretschmar hatte am Donnerstag zum Runden Tisch zu den Corona-Regelungen der sächsischen Staatsregierung in die Staatskanzlei nach Dresden eingeladen. © Matthias Rietschel

21.26 Uhr: Boston-Marathon erstmals abgesagt

Erstmals in seiner Geschichte muss der Boston-Marathon abgesagt werden. Nach Angaben der Organisatoren vom Donnerstag soll stattdessen eine "virtuelle Veranstaltung" stattfinden. Alle Teilnehmer, die nachweislich 42,195 Kilometer alleine gelaufen sind, sollen eine Finisher-Medaille erhalten. Ursprünglich sollte die 124. Auflage des Traditionsrennen am 20. April gestartet werden, wurde aber wegen der Corona-Pandemie zunächst auf den 14. September verlegt. Der erste Lauf in Boston fand 1897 erstmals statt. Das Rennen ist eines von sechs World Marathon Majors und zog in den vergangenen Jahren jeweils mehr als 30.000 Teilnehmer und 500.000 Zuschauer an. Die USA sind von der Pandemie weltweit am stärksten betroffen. Der Boston-Marathon 2021 ist nun für den 19. April geplant. 

20.43 Uhr: Sachsen zahlt Pflegekräften einen zusätzlichen Bonus

Sachsen wird Pflegekräften einen zusätzlichen Bonus in Höhe von 500 Euro zahlen für ihre Arbeit während der Corona-Krise. Das kündigte Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) vor wenigen Minuten während des Runden Tisches der Staatsregierung zu Corona an. Die Bundesregierung hatte bereits eine Prämie von 1.000 Euro für Pflegekräfte beschlossen. Andere Bundesländer wie Bayern hatten den Betrag bereits mit Landesmitteln aufgestockt. 

20.22 Uhr: Estland öffnet zum 1. Juni seine Grenzen für EU-Bürger

Estland öffnet zum 1. Juni seine Grenzen für Bürger aus EU-Staaten, Länder des Schengenraums, Großbritannien und Nordirland. Auf Beschluss der Regierung in Tallinn entfällt dabei die Quarantänepflicht für Einreisende aus Ländern mit einer niedrigen Coronavirus-Infektionsrate. Dies teilte Regierungschef Jüri Ratas am Donnerstag auf Facebook mit. Die Grenze liegt demnach bei 15 Fällen pro 100.000 Einwohner in den letzten 14 Tagen. Wer aus europäischen Ländern mit einer höheren Infektionsrate in den Baltenstaat einreist, muss sich weiterhin für zwei Wochen in häusliche Isolation begeben. Nach Angaben von Außenminister Urmas Reinsalu können demnach ab Juni gegenwärtig Bürger aus 16 Schengen-Staaten ohne Quarantäne nach Estland kommen - darunter auch Deutschland. Die Liste mit den Ländern werde einmal pro Woche überprüft, sagte er dem estnischen Rundfunk. 

20.11 Uhr: Bald wieder mehr Veranstaltungen möglich

Nach mehr als zwei Monaten Verbot wegen der Corona- Pandemie sollen in Berlin wieder Veranstaltungen wie bestimmte Kulturevents stattfinden können. Darauf verständigte sich der Senat am Donnerstag nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur. Demnach sind ab 2. Juni Open-Air-Veranstaltungen wie Konzerte oder Filmvorführungen mit bis zu 200 Teilnehmern möglich, ab 16. Juni mit bis zu 500 Teilnehmern und ab 30. Juni mit bis zu 1.000 Teilnehmern. Bestimmte Veranstaltungen in geschlossenen Räumen sind demnach ab 2. Juni mit bis zu 150 Teilnehmern erlaubt, ab 30. Juni dann mit bis zu 300 Teilnehmern.

19.48 Uhr: Bessere Prüfungsergebnisse bei Sachsens Referendaren in Corona-Zeiten

Trotz Beeinträchtigungen wegen der Corona-Krise haben 117 der 135 im Mai 2018 in der sächsischen Justiz eingestellten Referendare ihre mündlichen Prüfungen erfolgreich gemeistert. Nach Angaben des Justizministeriums in Dresden vom Donnerstag verbesserte sich die Bestehensquote gegenüber dem Vorjahr von 85,4 auf 86,7 Prozent. Auch bei der Gesamtnote schnitten die Referendare besser ab und erreichten 7,27 Punkte. Der vorige Jahrgang war auf 7,11 Punkte gekommen. Zudem schlossen 22 Referendare oder 16,3 Prozent die anspruchsvolle Zweite Juristische Staatsprüfung mit der Gesamtnote gut oder vollbefriedigend ab - drei Prozent mehr als zuletzt.

19.37 Uhr: "Autogipfel" im Kanzleramt kurz nach Pfingsten fällt aus

Der "Autogipfel" im Kanzleramt am Dienstag nach Pfingsten fällt nach Angaben des Branchenverbands VDA aus. "Die Regierung hat erst noch internen Abstimmungsbedarf für den Koalitionsausschuss am gleichen Tag. "Deswegen findet der Termin nicht wie geplant statt", sagte Hildegard Müller, Präsidentin des Verbandes der Automobilindustrie (VDA), am Donnerstag der "Bild". "Die Frage nach einem Konjunkturimpuls für die Automobilindustrie ist dort aber weiter auf der Agenda." Müller plädierte erneut für Kaufprämien für die Autobranche, die in der Corona-Krise unter Absatzeinbrüchen leidet. "Die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie werden durch die Stärke unseres Sozialstaates noch verdeckt: Für mehr als 10 Millionen Menschen wurde Kurzarbeit beantragt. Offenbar ist diese Dramatik der Lage noch gar nicht allen bewusst", sagte Müller weiter. 

19.10 Uhr: London hebt weitere Kontaktbeschränkungen auf 

Die Kontaktbeschränkungen in England werden weiter gelockert. Das teilte der britische Premierminister Boris Johnson am Donnerstag mit. Demnach sollen von kommender Woche an wieder Treffen von bis zu sechs Personen in privaten Gärten möglich sein, solange der Mindestabstand von zwei Metern eingehalten wird. Bislang waren nur Treffen von zwei Personen aus unterschiedlichen Haushalten in Parks und anderen öffentlichen Räumen möglich. Auch Läden mit Verkaufsfläche im Freien sollen wieder öffnen dürfen. Zudem werden auch teilweise die Schulen wieder für eine größere Zahl von Kindern geöffnet.

Johnson hatte fünf Bedingungen für weitere Lockerungen genannt. Dazu gehören unter anderem sinkende Zahlen bei Infektionen und bei Todesfällen. Alle Bedingungen seien nun erfüllt, sagte der konservative Regierungschef. Großbritannien hat offiziellen Statistiken zufolge die höchste Zahl an Todesfällen in Europa. Bis Mittwoch starben dort etwa 37.800 Menschen, nachdem sie positiv auf das Coronavirus getestet wurden. Die Landesteile Schottland, Wales und Nordirland entscheiden selbst über ihre Maßnahmen zur Eindämmung der Epidemie. 

Eine Frau mit Mundschutz geht in London an Menschen vorbei, die sich in der Nähe der Tower Bridge ihne Schutz sonnen.
Eine Frau mit Mundschutz geht in London an Menschen vorbei, die sich in der Nähe der Tower Bridge ihne Schutz sonnen. © Victoria Jones/PA Wire/dpa

19.00 Uhr: Touristenunterkünfte öffnen fast in ganz Frankreich ab dem 2. Juni 

In weiten Teilen Frankreichs können Touristenunterkünfte wie Campingplätze oder Ferienhäuser für Urlauber bald wieder öffnen. In den als grün eingestuften Gebieten sei das ab dem 2. Juni möglich, kündigte Frankreichs Premier Édouard Philippe am Donnerstag an. Die Farben grün, orange und rot geben unter anderem an, wie stark die Region vom Coronavirus getroffen ist. Nur der Großraum Paris und die Überseegebiete Französisch-Guyana und Mayotte sind nach der neuen Bewertung der Regierung als orange eingestuft. Dort seien Öffnungen der Unterkünfte ab dem 22. Juni angedacht.

18.50 Uhr: Seehofer rechnet mit Corona-Warn-App Mitte Juni

Bundesinnenminister Horst Seehofer geht davon aus, dass die deutsche Corona-Warn-App etwa Mitte Juni zur Verfügung stehen wird. Es habe dazu am Vorabend ein "sehr, sehr gutes Gespräch" mit den Projektträgern SAP und Deutsche Telekom gegeben, sagte der CSU-Politiker am Donnerstag in einer Video-Sitzung der Deutsch-Französischen Parlamentarischen Versammlung. Er sei zuversichtlich, "dass wir um Mitte Juni (...) diese berühmte Warn-App bekommen". Angestrebt werde, diese App europaweit einsetzbar zu machen, sagte Seehofer. "Die Leute sind ja mobil. Und die App hat ja nur eine begrenzte Wirkung, wenn wir sie dann nur in der Bundesrepublik Deutschland verwenden." Dafür müssten mit den Konzernen Google und Apple aber noch ein paar Probleme bei den Schnittstellen gelöst werden.

18.30 Uhr: Drosten optimistisch: Chance auf Herbst und Winter ohne zweite Welle

Eine heftige zweite Corona-Welle könnte nach Einschätzung des Virologen Christian Drosten abgewendet werden. Er glaube so langsam, dass es eine Chance gebe, ohne Impfung glimpflich in Herbst und Winter zu kommen, "sprich: ohne eine tödliche neue zweite Welle", sagte der Wissenschaftler von der Berliner Charité am Donnerstag im NDR-Podcast. Dafür sei es nötig, bei den jetzigen Maßnahmen nachzujustieren. Abzielen solle man dabei nach dem Vorbild Japans stark auf das frühe Erkennen sogenannter Superspreading-Events: Fälle, in denen ein Infizierter überdurchschnittlich viele weitere Menschen ansteckt. Kontaktpersonen sollten dann ohne vorherige Diagnostik als infiziert betrachtet und isoliert werden, um weitere Ansteckungen zu verhindern. 

18.13 Uhr: Neue Kita-Regeln für Sachsen geplant

Nachdem Sachsen am 18. Mai den eingeschränkten Regelbetrieb in den Krippen, Kindergärten und Horten wieder aufgenommen hat, werden jetzt erste Änderungen an dem Hygiene- und Sicherheitskonzept geprüft. Das gab Kultusminister Christian Piwarz (CDU) am Donnerstag nach einem Treffen mit Gesundheitsexperten und Vertretern der Kita-Träger bekannt. Was sich für Kinder, Eltern und Betreuerinnen ändert, lesen Sie hier.

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Politiker appellieren: "Öffnet die Grenzen"

Landrat und Bürgermeister aus dem Kreis Zgorzelec wollen Lockerungen für Polens Berufspendler. Die müssen stundenlange Umleitungen in Kauf nehmen.

Immunisierung: Stöcker sucht Unterstützer

Immunisierung: Stöcker sucht Unterstützer

Nach seinem Corona-Selbsttest sucht der Görlitzer Kaufhaus-Investor jetzt nach Verbündeten und hofft auf eine Sondererlaubnis.

Tausende Tauchritzer Gurken vernichtet

Tausende Tauchritzer Gurken vernichtet

Großhändler nahmen die Ware des Görlitzer Gemüsebauern Rüdiger Ahr nicht ab, polnische Arbeiter konnten nicht mehr kommen. Das hat dramatische Folgen.

Riesaer Arzt erntet Widerspruch

Riesaer Arzt erntet Widerspruch

Im SZ-Gespräch hatte Dr. Dieter Frank erklärt, die Reaktionen auf Corona seien überzogen. Eine Medizinerin hat jetzt darauf geantwortet.

Polen erschwert Rückkehr zum Alltag an der Neiße

Polen erschwert Rückkehr zum Alltag an der Neiße

In Görlitz/Zgorzelec vermissen Läden und Restaurants die Gäste von der anderen Seite der Grenze. Kleine Gesten sollen die Verbundenheit erhalten.

Lößnitzdackel dampft wieder nach Radeburg

Lößnitzdackel dampft wieder nach Radeburg

Auch die Buslinie M zwischen Moritzburg und Meißen nimmt am Sonnabend den Betrieb auf.

Wie die Spanische Grippe wütete

Wie die Spanische Grippe wütete

Ein Unternehmer und Stadtrat hat den Verlauf der Krankheit 1918/19 in Löbau protokolliert. Sie weist erschreckende Parallelen zu Corona auf.

Corona: Keine neuen Fälle seit einer Woche im Kreis Görlitz

Corona: Keine neuen Fälle seit einer Woche im Kreis Görlitz

Die Lage im Landkreis entwickelt sich günstig. Epidemologen sehen dafür klare Gründe.

Die Mähne ist endlich ab

Die Mähne ist endlich ab

Nach der Wiederöffnung der Friseure hat auch SZ-Redakteur Jan Lange einen Termin bekommen. Dafür schiebt seine Zittauer Friseurin sogar Sonderschichten.

Mitten in der Corona-Krise: Großauftrag für Waggonbau

Mitten in der Corona-Krise: Großauftrag für Waggonbau

Güterwaggons für Österreich entstehen in Niesky. Der Waggonbau denkt eher an neue Jobs als Entlassungen. Zuversichtlich gibt sich auch der Stahlbau-Nachfolger.

Warum Eltern Angst vor der Schule haben

Warum Eltern Angst vor der Schule haben

Nächste Woche soll wieder Unterricht für alle sein. Aber ist das überhaupt machbar? Ein besorgter Vater aus Zittau hat eine Initiative ergriffen. Umsonst?

Corona-Hilfe: "Retten Sie Ihre Brauerei"

Corona-Hilfe: "Retten Sie Ihre Brauerei"

In Varnsdorfs privater Brauerei "Kocour" waren die Biertanks voll, nur die Gäste blieben weg. Nun geht's wieder aufwärts - auch dank deutscher Kunden.

Denunziation oder Sorge: Anzeigen in der Corona-Krise

Denunziation oder Sorge: Anzeigen in der Corona-Krise

Verstöße gegen das Abstandsgebot oder die Kontaktsperre haben zu vielen Anzeigen geführt. Aber nur ein kleiner Teil landet am Ende vor Gericht.

Jetzt kommt das Autokino nach Zittau

Jetzt kommt das Autokino nach Zittau

Auf dem Festplatz an der Brückenstraße sind am Freitag und Sonnabend zwei Filme aus dem Neiße-Festival-Programm zu sehen. Tickets gibt's nur im Vorverkauf.

Montagsspazierer in Döbeln und Leisnig

Montagsspazierer in Döbeln und Leisnig

Die Teilnehmer sind gegen die Corona-Bestimmungen und Angela Merkel. Ob das eine Demonstration ist, entscheidet die Polizei im Einzelfall.

Was wird mit Richters "Tante Marianne"?

Was wird mit Richters "Tante Marianne"?

Vor 75 Jahren endete das Morden in Großschweidnitz. Corona hat die Pläne der Gedenkstätte zur Erinnerung verzögert - und die Entscheidung über ein Geschenk.

Corona-"Spaziergang" durch Löbau

Corona-"Spaziergang" durch Löbau

Rund 50 Teilnehmer treffen sich am Altmarkt zu einem friedlichen Protest - so soll das jetzt jeden Montagabend gehen.

"Wir bleiben, bis wir siegen"

"Wir bleiben, bis wir siegen"

Rund 60 Freunde von Pegida haben am Montagabend in Zittau gegen die Corona-Maßnahmen demonstriert. Und gegen alles, was sie sonst auch stört.

Demonstration im Dauerregen

Demonstration im Dauerregen

Auf dem Zittauer Markt sind am späten Nachmittag rund 50 Leute sichtbar für Vielfalt und gegen Faschismus eingetreten. Doch kürzer als geplant.

Görlitzer Autokino dreht nächste Runde

Görlitzer Autokino dreht nächste Runde

Es geht weiter. Auf dem Programm stehen nun nicht mehr nur Filme. Und im Kreisnorden gibt es ein weiteres Autokino.

Corona: Trilex fährt bald wieder nach Plan

Corona: Trilex fährt bald wieder nach Plan

Bei der Länderbahn sind ab 18. Mai nahezu alle Strecken wieder in Betrieb. Nur der grenzüberschreitende Zugverkehr muss noch warten.

Wegen Corona: Polnische Lkw donnern durchs Dorf

Wegen Corona: Polnische Lkw donnern durchs Dorf

Statt über die A4 quälen sich Laster über B6 und Schleichwege. Grund ist der gesperrte Grenzübergang in Görlitz-Hagenwerder. Eine Umleitung soll entlasten.

Riesas BA-Studenten lernen weiter digital

Riesas BA-Studenten lernen weiter digital

Schon Mitte März war auf dem Campus auf Fernlehre umgestellt worden. Seit Kurzem gelten einige Ausnahmen von der Regel.

"Werden offene Grenzen mehr schätzen"

"Werden offene Grenzen mehr schätzen"

Der Politologe Lukáš Novotný spricht im SZ-Interview über Sündenböcke in der Corona-Krise und die Situation im Grenzgebiet.

Würfeln gegen Corona

Würfeln gegen Corona

Brettspiele sind in der aktuellen Krise beliebt wie nie – auch in Sachsen. Schulen können sich kostenlos damit ausstatten.

Kriminelle passen sich schnell an Corona an

Kriminelle passen sich schnell an Corona an

Das Coronavirus hat nicht nur den Alltag rechtschaffener Bürger verändert - auch Kriminelle suchen neue Wege. Speziell ein Bereich bietet ihnen viele Angriffspunkte.

Corona in Dresden: Wichtige Kontakte

Corona in Dresden: Wichtige Kontakte

Auch in der Corona-Krise haben Dresdner Bürger Anliegen, die sie klären müssen. Hier finden Sie die wichtigsten Infos und Kontakte, von Abfall bis Quarantäne.

Lockerungstrend: Corona-Regeln in Europa

Lockerungstrend: Corona-Regeln in Europa

Nach langen Corona-Wochen ist der Wunsch nach Normalität groß. Viele europäische Länder wagen weitere Schritte. Doch es bleibt Skepsis. Ein Überblick.

Nun wieder zu Oma und Opa?

Nun wieder zu Oma und Opa?

Kontaktbeschränkungen sind gelockert. Da steht bei vielen der ersehnte Besuch bei Oma und Opa an. Das tut Großeltern und Enkeln gut. Doch ist es auch gut?

Ossobuco von der Koitsche

Ossobuco von der Koitsche

Wirte sind in der Coronakrise ohne Gäste. In der SZ verraten sie ihre Lieblingsrezepte. Heute: Die Wirtin von der Koitsche in Hörnitz.

"Keiner steckt den Kopf in den Sand"

"Keiner steckt den Kopf in den Sand"

In der Sachsenarena Riesa und im Stern werden weitere Veranstaltungen verschoben. Der FVG-Geschäftsführer gibt einen Überblick.

Corona: So hilft Zittau seiner Partnerstadt

Corona: So hilft Zittau seiner Partnerstadt

Nach dem Spendenaufruf für Pistoia ist schon eine vierstellige Summe eingegangen - nicht der einzige für die italienische Provinz-Hauptstadt.

Italienischer Corona-Patient auf dem Heimweg

Italienischer Corona-Patient auf dem Heimweg

Als er nach Coswig kam, lag Gianluigi B. im Koma. Nach über vier Wochen geht es dem Mann nun wieder so gut, dass er in seine Heimat zurückkehren darf.

Wegen Corona: Aus Bier wird jetzt Schnaps

Wegen Corona: Aus Bier wird jetzt Schnaps

Die Krise trifft auch die Brauereien. In Eibau gibt's Kurzarbeit. Löbaus Berggquell-Brauer Steffen Dittmar reagiert mit Fairness und einer Genuss-Idee.

Diese Gastronomen liefern aus

Diese Gastronomen liefern aus

In der Corona-Krise haben Gaststätten in Löbau-Zittau auf einen Abhol- und Lieferservice umgestellt. Wo es jetzt noch Speisen zu kaufen gibt.

Was ist nur mit den Reichsbürgern los?

Was ist nur mit den Reichsbürgern los?

Corona-Zeiten müssten ein gefundenes Fressen für die Reichsbürger sein. Doch jetzt zeigt sich, was sie sind: Maulhelden, findet Redakteur Frank-Uwe Michel.

Corona: Weiterer Todesfall im Kreis Görlitz

Corona: Weiterer Todesfall im Kreis Görlitz

Die Pandemie scheint sich aber an der Neiße weiter abzuschwächen. Die Zahl der Neuinfektionen und betroffenen Kommunen machen Hoffnung.

Ausstellung kommt nicht über die Grenze

Ausstellung kommt nicht über die Grenze

Das Görlitzer Naturkundemuseum wollte am Freitag eine Ausstellung über das Leben an der Neiße eröffnen. Doch die Exponate hängen fest in Polen.

Mit Stornos dem Ruin entgegen

Mit Stornos dem Ruin entgegen

Für den Löbauer Reisebüro-Betreiber Lars Kohlmann ist nach der Corona-Krise vor der Krise. Mit einer Schaufenster-Aktion appelliert er an die Solidarität.

Corona: Wie kommt man an Antikörpertest?

Corona: Wie kommt man an Antikörpertest?

Die Apotheken in Löbau-Zittau haben zwar keine Mittel vorrätig, aber könnten diese bestellen. Nur: Verkauft werden dürfen die nicht an jeden.

Neuer Termin für Historik Mobil

Neuer Termin für Historik Mobil

Die Veranstaltung im Zittauer Gebirge wird wegen Corona um einen Monat verschoben. Aber auch am ersten August-Wochenende ist etwas geplant.

Manufaktur öffnet Store und Erlebniswelt

Manufaktur öffnet Store und Erlebniswelt

Fast zwei Monate waren die Einrichtungen der Porzellanmanufaktur wegen der Corona-Pandemie geschlossen. Nun empfängt das Unternehmen wieder Gäste.

Meißner Landratswahl wird verschoben

Meißner Landratswahl wird verschoben

Der geplante Termin am 20. September ist wegen Corona nicht zu halten. Landrat Arndt Steinbach scheidet aber wie geplant aus dem Amt aus.

Auftragsrückgänge bei jedem zweiten Handwerker

Auftragsrückgänge bei jedem zweiten Handwerker

Der Kammerpräsident fordert mehr Zuschüsse vom Freistaat. Jetzt gibt es wieder einen Anstieg der Corona-Fälle im Landkreis Meißen.

Macht Corona den Landkreis Görlitz arm?

Macht Corona den Landkreis Görlitz arm?

Die Einschränkungen durch die Pandemie werden auch am Geldbeutel des Kreises nagen, jedoch nicht sofort. Das Kernproblem ist ein anderes.

Händler stehen wieder auf dem Marktplatz

Händler stehen wieder auf dem Marktplatz

Mehrere Wochen verteilten sich die mobilen Stände auf verschiedene Orte in Zittaus Zentrum. Nun sind sie wieder zentral zu finden - aber mit Auflagen.

Corona: Nächste Protestaktion in Zittau

Corona: Nächste Protestaktion in Zittau

Am Sonnabend treffen sich die Kritiker der Maßnahmen wieder auf der Neustadt. Dieses Mal geht's um Verantwortlichkeiten.

Geschenktüte hilft gegen Corona-Krise

Geschenktüte hilft gegen Corona-Krise

Der Zittauer Gewerbe- und Tourismusverein bietet Präsente zum Muttertag an, um Handel und Gastronomie zu unterstützen. Die Stückzahl ist limitiert.

Patient aus Frankreich: "Ich bin noch am Leben"

Patient aus Frankreich: "Ich bin noch am Leben"

Pascal Mann kam im Koma aus dem Elsass ins Fachkrankenhaus Coswig. Nun spricht er über seine Corona-Erkrankung – und seine geplante Rückkehr ins Elbland.

Eine Rosenfreude in Corona-Zeiten

Eine Rosenfreude in Corona-Zeiten

René Seidel aus Löbau bringt Blumengrüße in Seniorenheime. Dafür wurden bereits mehr als 1.000 Euro gespendet.

Zittau öffnet seine 25 Spielplätze

Zittau öffnet seine 25 Spielplätze

Kinder dürfen seit Dienstag wieder in die wochenlang gesperrten Anlagen. Allerdings gelten Regeln. Und für den OB ist der Weg zur Normalität noch weit.

Spürbare Lockerungen in Bayern

Spürbare Lockerungen in Bayern

Seit dem 21. März ist das Leben in Bayern wegen des Coronavirus weitgehend lahmgelegt. Jetzt gibt es einen Exit-Fahrplan.

Kinder dürfen wieder auf die Spielplätze

Kinder dürfen wieder auf die Spielplätze

Die Stadt Löbau hat die Sperrung an diesem Dienstag aufgehoben. Allerdings gelten weiter einige coronabedingte Regeln.

Wenn die Soforthilfe auf sich warten lässt

Wenn die Soforthilfe auf sich warten lässt

Viele Selbstständige sind jetzt auf Staatshilfe angewiesen. Das ist ärgerlich, langwierig, kompliziert und hilft auf lange Sicht nicht, meint eine Wirtin aus Zittau.

Zittauer Demonstrationen verschieben sich

Zittauer Demonstrationen verschieben sich

Pegida-Sympathisanten und die Linke hatten für diesen Montagabend jeweils eine Demo auf dem Zittauer Markt geplant. Nun kommt alles anders.

Corona bremst Friedhofsrettung aus

Corona bremst Friedhofsrettung aus

Ehrenamtliche kümmern sich seit einigen Jahren um frühere deutsche Begräbnisstätten in Niederschlesien, auch jene in Bogatynia.

Die Kunst geht weiter - jetzt erst recht

Die Kunst geht weiter - jetzt erst recht

Das Coronavirus hat Künstler um ihre Einkünfte gebracht. Nun rappeln sie sich wieder auf und gestalten Außenwerbung - in Großdobritz und Schönfeld.

Corona: Trotz Absage nicht eingeknickt

Corona: Trotz Absage nicht eingeknickt

Großschönaus Bürgermeister schwamm im März gegen den Strom und lud zu einer Gemeinderatssitzung ein. Jetzt nicht mehr. Aber das hat einen Grund.

Sie dürfen wieder in den Zittauer Tierpark

Sie dürfen wieder in den Zittauer Tierpark

Möglich machen das die gelockerten Corona-Maßnahmen. Allerdings gibt's für Besucher einiges zu beachten.

Görlitzer OB trägt das Haar jetzt wieder kurz

Görlitzer OB trägt das Haar jetzt wieder kurz

Octavian Ursu ist einer der ersten, die die Freiheit der wieder eröffneten Frisörsalons nutzt. Und dabei die neue Corona-Normalität erlebt.

Landgasthöfe in Not

Landgasthöfe in Not

Keine Gäste, keine Einnahmen, keine Zukunft? Die Gaststätten hoffen darauf, dass es ab Ende Mai wieder aufwärts geht.

Wegen Corona: Über 1.400 Masken genäht

Wegen Corona: Über 1.400 Masken genäht

Mitarbeiter vom DRK Löbau und Flüchtlinge aus Friedersdorf waren am Werk - und brauchen Stoffe. Doch wie geht's bei den Altkleidercontainern weiter?

Langer Samstag fällt nicht ins Wasser

Langer Samstag fällt nicht ins Wasser

Über 20 Großenhainer Händler öffneten ausnahmsweise bis 18 Uhr. Ein Test, der trotz Regens Mut macht.

Heute kein Anstieg der Meißner Fallzahlen

Heute kein Anstieg der Meißner Fallzahlen

Dennoch bleiben die Ermittlerteams des Gesundheitsamtes bestehen. Hinweis der Verkehrsgesellschaft: Busfahrer müssen keine Maske tragen.

Ein neues Wohnzimmer in der Altstadt

Ein neues Wohnzimmer in der Altstadt

Der Pocket-Park ist in Meißen eröffnet. Nach Jahren der Konzeption entsteht damit die erste Attraktion auf dem Porzellanweg.

Wie vermeiden Eltern Frust?

Wie vermeiden Eltern Frust?

Christina Pietzarka unterstützt Meißner Familien, in der Corona-Krise zu Hause nicht zu verzweifeln. Was hilft, verrät sie im SZ-Gespräch.

Ein weiteres Corona-Todesopfer im Kreis Meißen

Ein weiteres Corona-Todesopfer im Kreis Meißen

Jetzt gibt es insgesamt 221 positiv Getestete im Landkreis Meißen. Frisöre und Kosmetikstudios dürfen ab Montag öffnen, doch es gelten strenge Regeln.

Hunderte Bierfässer, die keiner austrinkt

Hunderte Bierfässer, die keiner austrinkt

Bei Flack & Schwier Radebeul ist der Umsatz um 90 Prozent eingebrochen. Die Mitarbeiter hoffen auf Lockerungen.

Covid-19-Patientin aus Krankenhaus entlassen

Covid-19-Patientin aus Krankenhaus entlassen

Nach knapp einem Monat im Coswiger Fachkrankenhaus konnte eine Patientin aus Frankreich zurück nach Hause. Auch andere sind auf dem Weg der Besserung.

Zum Nichtstun gezwungen

Zum Nichtstun gezwungen

Beim SC Riesa ist Sport so gut wie gar nicht möglich. Aber die mehr als 2.500 Mitglieder halten zusammen.

1. Mai in der Weinau

1. Mai in der Weinau

Nicht so voll wie sonst war es am Mai-Feiertag in der Weinau. Totzdem haben einige Zittauer dort die freie Zeit genossen.

Corona: Politiker gehen in der Neiße baden

Corona: Politiker gehen in der Neiße baden

Sonst steigt am 1. Mai ein trinationales Fest bei Zittau. Weil das jetzt nicht geht, trafen sich Vertreter der Länder im Grenzfluss. Was da los war, ist in einem Video zu sehen.

Droht Kliniken finanzieller Corona-Kollaps?

Droht Kliniken finanzieller Corona-Kollaps?

Tilo Schwalbe aus Dittelsdorf ist einer von vielen Patienten, dessen OP verschoben wurde. Die Folgen dieser Maßnahme sind für Krankenhäuser unabsehbar.

Buntes Löbau

Buntes Löbau

Auch die Einwohner in der Stadt am Berge schließen sich der farbenfrohen Aktion an und haben eine Steinschlange gestaltet.

2.800 Meißner Unternehmen in Kurzarbeit

2.800 Meißner Unternehmen in Kurzarbeit

Die Anzahl der Infektionen im Kreis Meißen liegt bei 220. Es gibt neue Tests im Radebeuler Altenheim. Eltern müssen für Notbetreuung Gebühren bezahlen.

Protest von Zittau bis Oppach

Protest von Zittau bis Oppach

Der 1. Mai ist traditionell der Tag, um auf die Straße zu gehen und zu demonstrieren. Daran ändert auch Corona nichts. Nicht alle Demonstranten blieben friedlich.

Entspannung auf dem Campingplatz

Entspannung auf dem Campingplatz

In Oberau ist Camping wieder erlaubt. Doch ob und wann das Waldbad öffnet, ist völlig unklar. Eine Forderung sorgt für Empörung.

Riesas Stadtfest fällt ins Wasser

Riesas Stadtfest fällt ins Wasser

Wegen der Corona-Pandemie stand die Feier auf der Kippe. Nun hat der Stadtrat Klarheit geschaffen.

Coronahilfe: Vietnamesen geben 1.000 Euro

Coronahilfe: Vietnamesen geben 1.000 Euro

Der Kulturverein hat der Stadt Zittau eine Spende überreicht. Das Geld kommt nun einer Einrichtung zugute, die besonders Kinderaugen zum Leuchten bringt.

Wie Görlitzer Triathleten Corona trotzen

Wie Görlitzer Triathleten Corona trotzen

Zwar sind über den Sommer fast alle Veranstaltungen abgesagt, aber die Ausdauersportler finden trotzdem Wege, sich zu messen.

Wie sehen Sie die Welt nach Corona?

Wie sehen Sie die Welt nach Corona?

Die Pandemie wirkt sich auf die Gesellschaft aus. Fünf prominente Entscheider aus Görlitz haben ihre eigene Sicht auf das Thema.

Der verschobene Traum

Der verschobene Traum

Der Kanute Franz Anton aus Löthain hat viel erreicht. Doch etwas fehlt noch in seiner Sammlung.

Skater wollen wieder auf die Piste

Skater wollen wieder auf die Piste

Den traditionellen Halbmarathon am 1. Mai mussten die Großenhainer Rollsportler absagen. Vereinschefin Ute Enger tut es vor allem für die jungen Sportler leid.

Dürfen Fußpfleger arbeiten oder nicht?

Dürfen Fußpfleger arbeiten oder nicht?

Unterschiedliche Bezeichnungen für scheinbar dieselbe Dienstleistung verunsichern Kunden, gerade in Corona-Zeiten. Dabei gibt's einen Unterschied.

Auch die Reproduktionszahl hat Tücken

Auch die Reproduktionszahl hat Tücken

Mitten in der Corona-Krise herrscht um "R" Verwirrung. Kein Wunder, denn die Berechnung ist komplex - und es gibt nicht nur eine.

Liberecer kämpfen digital gegen Corona

Liberecer kämpfen digital gegen Corona

Hygieniker sammeln Daten über Betroffene, Orte und Zeiten - um schneller Virenherde zu identifizieren. Das neue System hilft auch bei anderen Epidemien.

Corona: Wer jetzt Schutzmasken verkauft

Corona: Wer jetzt Schutzmasken verkauft

In Bus und Bahn sowie beim Einkauf müssen Nase und Mund nun bedeckt sein. Wer noch eine braucht, der findet hier Anlaufstellen in Löbau-Zittau.

Warum Bernstadts Masken tierisch helfen

Warum Bernstadts Masken tierisch helfen

Gabriele Düwell musste ihren Laden wochenlang schließen. Sie hat Zeit und Talent genutzt, um nun Kunden zu locken und Gutes für Tiere zu tun.

Krankschreibungen gehen zurück

Krankschreibungen gehen zurück

Die Krankenkasse Barmer verzeichnet viel mehr Krankschreibungen als im letzten Jahr. Der Höhepunkt ist jedoch überwunden.

Wie Grundschulen nächste Woche starten

Wie Grundschulen nächste Woche starten

Ab Mittwoch beginnt für Viertklässler der Unterricht. Auch die Grundschule "Am Löbauer Berg" vermisst, klebt und plant dafür - und lässt sich überraschen.

Die neun Görlitzer Lehren aus Corona

Die neun Görlitzer Lehren aus Corona

Es ist noch lange nicht vorbei, aber die erste Phase der Pandemie ist Geschichte. Die SZ-Redakteure ziehen Zwischenbilanz.

Wie viel Maskerade im Auto erlaubt ist

Wie viel Maskerade im Auto erlaubt ist

Mundschutzpflicht beim Einkaufen, in Bussen, Bahnen - gut. Aber wie sieht es im eigenen Fahrzeug aus? Und beim Radeln? Der Görlitzer Anwalt Robby Marek erklärt.

Corona: Westpark-Center will wieder öffnen

Corona: Westpark-Center will wieder öffnen

Inhaber Heiko Wasser hat einen Strategie-Plan für die schrittweise Wiedereröffnung mit einem riesigen logistischen Aufwand. Jetzt hofft er auf die Politik.

Friseur-Bestellbücher sind schon prallevoll

Friseur-Bestellbücher sind schon prallevoll

Ab Montag dürfen Salons wieder öffnen - mit jeder Menge Auflagen und Bitten an die Kunden in Radebeul, Meißen, Riesa und Großenhain.

Corona: Kneiper wird in der Krise zum Handwerker

Corona: Kneiper wird in der Krise zum Handwerker

Die Kodersdorfer Gaststätte "Alte Apotheke" fiebert dem Neubeginn entgegen. Panik gibt es nicht, wohl aber Sorgen.

Mehr als 100 Millionen Euro für Sachsens Tourismus

Mehr als 100 Millionen Euro für Sachsens Tourismus

Freistaat und Bund halfen der leidenden Branche bereits mit viel Geld. Nun wolle man schnell weitere Lockerungen der strengen Corona-Maßnahmen.

Auch in der Krise gibt es Geld

Auch in der Krise gibt es Geld

Die Crowdfunding-Aktion der Volksbank läuft weiter. In Not geratene Vereine können Hilfe bekommen. Aber niemand bewirbt sich um die Finanzspritze.

Gegrillter Schafskäse auf griechisch

Gegrillter Schafskäse auf griechisch

Wirte bleiben in der Corona-Krise ohne Gäste. Hier verraten sie ihr Lieblingsrezept zum Nachmachen zu Hause. Heute: Der Wirt vom Delphi Zittau.

Herrnhuter Stern gegen Corona-Koller

Herrnhuter Stern gegen Corona-Koller

Die Sterne-Manufaktur bringt kurzfristig ein buntes Angebot in die Homeoffice-Zeit: Sie verschickt Bastelsets, mit denen jeder seinen eigenen Stern designen kann.

Wenig Klarheit über Corona-Tests in Görlitz

Wenig Klarheit über Corona-Tests in Görlitz

Testen gilt als eines der Mittel gegen die Pandemie. Doch im Landkreis gibt es keine verlässliche Zahlen. Das weckt Zweifel.

Krankenhäuser dürfen häufiger operieren

Krankenhäuser dürfen häufiger operieren

Wegen Corona werden seit Wochen in Ebersbach, Zittau und Weißwasser aufschiebbare OPs abgesagt und Betten freigehalten. Das könnte sich ändern.

Görlitzer Zoo macht schon eine Viertelmillion miese

Görlitzer Zoo macht schon eine Viertelmillion miese

Die Kosten laufen davon. Nun setzt Direktor Sven Hammer alles auf den Neustart ab Montag. Doch unter welchen Auflagen, weiß er nicht.

Wie es Händlern in Radebeul jetzt geht

Wie es Händlern in Radebeul jetzt geht

Nach der Zwangsschließung haben viele Geschäfte seit einer Woche wieder geöffnet. Schwierig bleibt die Situation für die Inhaber trotzdem.

Jetzt Temperaturkontrollen bei Amazon

Jetzt Temperaturkontrollen bei Amazon

Der Logistik-Riese mit Verteilzentrum in Lampertswalde muss wegen Corona Lieferzusagen verlängern. Und weitere Vorsichtsmaßnahmen einführen.

„Der Laden läuft, nur in einer anderen Form“

„Der Laden läuft, nur in einer anderen Form“

Nicht alle Geschäfte, die wieder öffnen dürfen, sind auch offen. Ein Beispiel vom Boulevard zeigt, dass das keinen Stillstand bedeutet.

Musikalischer Mutmacher nach Corona-Drama

Musikalischer Mutmacher nach Corona-Drama

Das Heim "Abendfrieden" in Niesky ist am schlimmsten im Kreis betroffen. Stadtfeuerwehr und Bläserchor hatten da eine Idee.

Nur noch halb so viel zu tun

Nur noch halb so viel zu tun

Die Meißner Firma Moró Seniorendienstleistungen leidet unter der Corona-Krise.

Geschäfte wieder offen - Boom bleibt aus

Geschäfte wieder offen - Boom bleibt aus

Die erste Woche seit den Corona-Lockerungen liefen für Händler aus Löbau-Zittau durchwachsen. Einerseits sind sie erleichtert, andererseits enttäuscht.

Jetzt gibt's Corona-Tests für Selbstzahler

Jetzt gibt's Corona-Tests für Selbstzahler

Tschechische Pendler oder Rückkehrer können sich nun selber testen lassen. Kosten: 110 Euro.

Noch Hoffnung für das Stadtfest

Noch Hoffnung für das Stadtfest

In Löbau soll die Fete Mitte September steigen. Bis August gilt das Veranstaltungsverbot - und dann? Die Stadt bereitet sich jedenfalls schon vor.

Corona entwickelt sich „moderat“

Corona entwickelt sich „moderat“

Um eine Maskenpflicht auch für Busfahrer ist eine Diskussion entstanden.

Worauf Chefs in Corona-Krise achten sollten

Worauf Chefs in Corona-Krise achten sollten

Matthias Wolf ist Finanzberater aus Löbau. Sein Spezialgebiet: Rat und Hilfe für Unternehmer. Dafür erhielt er jetzt eine Auszeichnung.

CDU holt Hochburgen zurück

CDU holt Hochburgen zurück

Die Christdemokraten im Kreis Meißen haben zu alter Stärke gefunden. Noch erstaunlicher ist das Abschneiden der AfD, besagen neueste Prognosen.

Weniger Luftverkehr macht nicht gesünder

Weniger Luftverkehr macht nicht gesünder

Mit dem Einbruch des Flugverkehrs in der Corona-Krise ist es viel ruhiger geworden. Doch einem echten Gesundheits-Effekt steht noch etwas entgegen.

Zittaus Lebensretter als Videostars

Zittaus Lebensretter als Videostars

Philipp Herfort ist Notfallsanitäter beim DRK und Videofilmer. Mit Kollegen zeigt er für die Kampagne "So geht sächsisch" im Video, wie wichtig und hart der Job ist.

Kommt mit Corona das Depressions-Loch?

Kommt mit Corona das Depressions-Loch?

Angst vor Jobverlust und Firmenpleite, hohe psychische Belastungen zu Hause. Einige schlagen jetzt Alarm - andere wagen noch keine Diagnose.

Wie Görlitz bei der Suche nach einem Corona-Impfstoff hilft

Wie Görlitz bei der Suche nach einem Corona-Impfstoff hilft

Kaufhaus-Investor Winfried Stöcker impft sich Antigene und hat einen Vorschlag im Kampf gegen Corona. Forscher am Untermarkt stellen Rechner zur Verfügung.

Corona verhindert neue Buslinie nach Polen

Corona verhindert neue Buslinie nach Polen

Am 1. Mai sollte eine Verbindung von Zittau nach Bogatynia starten. Geplant ist die spätere Verlängerung nach Tschechien und zurück nach Polen.

Corona: Schlange stehen vor Geschäften

Corona: Schlange stehen vor Geschäften

Tschechien hat seine Beschränkungen gelockert. Am Montag öffneten auch in der Region Liberec wieder viele Läden - unter strengen Auflagen.

So verläuft bisher die Pandemie im Kreis

So verläuft bisher die Pandemie im Kreis

Seit sechs Wochen hat Corona das Leben im Griff. Wie ist das Virus verbreitet? Wer stirbt nach der Infektion? Wo gibt es die meisten Erkrankten? SZ gibt Antworten.

"Dieses Jahr verdienen wir nicht viel Geld"

"Dieses Jahr verdienen wir nicht viel Geld"

Der Meißner Raumausstatter Teppich Schmidt sieht die Krise als Chance – trotz des fehlenden Umsatzes.

Corona: Volksbank-Filialen wieder offen

Corona: Volksbank-Filialen wieder offen

Trotzdem gelten die Schutzbestimmungen: Beratung gibt's nur mit Mundschutz.

Handel fordert: Einkaufszentren öffnen

Handel fordert: Einkaufszentren öffnen

Seit einer Woche dürfen Sachsen wieder im Baumarkt und in kleineren Läden einkaufen. Der Handel fordert, auch große Läden und Einkaufszentren zu öffnen.

Obergerichte uneins über Verkaufsverbote

Obergerichte uneins über Verkaufsverbote

Sind die Einschränkungen für große Läden in der Corona-Krise rechtmäßig? Deutschlands Richter sind sich uneinig - ein rechtlicher Flickenteppich.

Blickfang auf der Lausche

Blickfang auf der Lausche

Die Grenze zu Tschechien ist dicht wie nicht einmal zu DDR-Zeiten. Großschönaus Bürgermeister findet das besorgniserregend. Er setzt ein Zeichen.

Görlitz sorgt sich ums Baden im See

Görlitz sorgt sich ums Baden im See

Corona verhinderte das im Moment. Aber es ist nicht die einzige Hürde auf dem Weg zum Saisonstart.

Corona: Erster Baumarkt-Ansturm ist vorbei

Corona: Erster Baumarkt-Ansturm ist vorbei

Zum Wochenanfang haben die Kunden bei Obi in Löbau noch Schlange gestanden. Nun entspannt sich die Lage.

Was machen die Schuhe an der Ampel?

Was machen die Schuhe an der Ampel?

An der Schillerstraße in Zittau hat jemand ein Paar am Querträger geparkt. Wie es dahin gelangte, bleibt unklar.

Corona: Klima-Aktivisten streiken im Netz

Corona: Klima-Aktivisten streiken im Netz

Die Mitglieder von "Fridays for Future" protestieren weiter. Doch dieses Mal vor allem online - und aus Angst oft anonym. So lief der Freitag im Landkreis Görlitz.

Corona: Tschechien öffnet die Grenzen

Corona: Tschechien öffnet die Grenzen

Die Regierung lockert die Beschränkungen weiter. Grenzstädte wie Hradek können langsam aufatmen.

In Zabeltitz kommt Fisch auf den Tisch

In Zabeltitz kommt Fisch auf den Tisch

Die Parkschänke hat Hotelgäste und kocht derzeit Gerichte zum Abholen. Sandra Hofmüller bereitet für die SZ ein leichtes Sommermenü zu - zum Nachkochen.

Corona: Liberecer Zoo in Schwierigkeiten

Corona: Liberecer Zoo in Schwierigkeiten

Dem ältesten Tierpark in Tschechien fehlen Einnahmen, er ruft zu Spenden auf. Zudem kämpft er darum, schnell wieder öffnen zu dürfen.

Vietnamesischer Verein spendet Masken

Vietnamesischer Verein spendet Masken

Der Verein "Harmonie" hat sich in Löbau neu gegründet. Die Mitglieder können noch mehr als nähen.

Corona: Stiller Protest mit 250 Stühlen

Corona: Stiller Protest mit 250 Stühlen

28 Restaurants und Hotels vom Gebirge bis Eibau haben diesen Freitag auf dem Zittauer Markt auf ihren drohenden Untergang aufmerksam gemacht.

Union in Corona-Krise auf Langzeit-Hoch

Union in Corona-Krise auf Langzeit-Hoch

Die Mehrheit der Menschen ist mit dem Krisenmanagement der Bundesregierung zufrieden. Das hilft vor allem der Union. Großer Verlierer sind die Grünen.

Kaiser-Konzert in Riesa erneut verschoben

Kaiser-Konzert in Riesa erneut verschoben

Der Auftritt des Schlagersängers war einer der ersten in der Stadt, der wegen Corona nicht stattfinden konnte. Jetzt ist klar: In der Sachsenarena singt er erst 2021.

Corona: Ohne Maske auf den Wochenmarkt

Corona: Ohne Maske auf den Wochenmarkt

Die Stände auf dem Löbauer Altmarkt stehen weiter auseinander, um die Regeln einzuhalten. Doch einen Mundschutz tragen nicht alle. Hat das Konsequenzen?

Rentner dürfen kostenlos Bus fahren

Rentner dürfen kostenlos Bus fahren

Die KVG drückt beide Augen zu, weil es keine Tickets mehr im Bus gibt. Aber das gilt nicht für alle Fahrgäste.

Fußballer und Fernsehen im Spargelfeld

Fußballer und Fernsehen im Spargelfeld

Eine besondere Aktion von Sportlern zieht bundesweit Aufmerksamkeit auf das kleine Örtchen Nieschütz.

Gratis-Masken für alle?

Gratis-Masken für alle?

In Dresden hat die Stadt kostenlos Mundschutz verteilt. Wird es das auch bei uns geben? Hiesige Bürgermeister haben dazu eine einhellige Meinung.

Warum die Schule eher starten sollte

Warum die Schule eher starten sollte

Ronald Lindecke sagt, welche Möglichkeiten der Kreiselternrat Görlitz für regulären Unterricht sieht und weshalb er stärker gehört werden möchte.

Zwischen Widerspruch und Misstrauen

Zwischen Widerspruch und Misstrauen

Prof. Raj Kollmorgen wird nach einem SZ-Artikel harsch kritisiert. Nun reagiert er in einem Gastbeitrag, klärt Missverständnisse und unterstreicht seinen Standpunkt.

Keine Zigaretten mehr an der Grenze?

Keine Zigaretten mehr an der Grenze?

Ganz eingeschlafen ist der Handel offenbar nicht. Immer noch wandert die eine oder andere Stange Zigaretten rüber.

Corona-Verstoß: Geburtstagsfeier beendet

Corona-Verstoß: Geburtstagsfeier beendet

Die Polizei hat in einem Zittauer Hinterhof eine Party aufgelöst - und musste sich beleidigen lassen. Es war einer von 15 Einsätzen in Ostsachsen.

Der Herd ist aus - die Hoffnung nicht

Der Herd ist aus - die Hoffnung nicht

Noch sind die Gaststätten im Landkreis geschlossen. Die SZ will mit einer neuen Serie Vorfreude auf den Neustart machen. Heute: der Niederlommatzscher Wirt Erik Wagner.

"Die Stornierungswelle geht bis September"

"Die Stornierungswelle geht bis September"

Vier Restaurants betreibt Karsten Müller in Meißen. Mit der SZ spricht er über seine Sorgen und Hoffnungen.

"Die Absage der Spielzeit ist unumgänglich"

"Die Absage der Spielzeit ist unumgänglich"

Das Gerhart-Hauptmann-Theater wird vor Herbst nichts mehr aufführen. Generalintendant Klaus Arauner vertraut auf die Vorfreude des Publikums.

So läuft die Ausleihe in Corona-Zeiten

So läuft die Ausleihe in Corona-Zeiten

Auch wenn die Weise-Bibliothek in Zittau geschlossen hat: Rückgabe und Ausleihe von Medien sind wieder möglich. Allerdings mit Einschränkungen.

Wie Heime gegen Corona kämpfen

Wie Heime gegen Corona kämpfen

Hygiene und Abschottung - das ist in Einrichtungen für Senioren und Behinderte von Herrnhut bis Zittau das A und O. Doch an ihren Nerven zehrt noch mehr.

Herrnhuts 1.000-Euro-Spritze gegen Corona

Herrnhuts 1.000-Euro-Spritze gegen Corona

Die Stadt vergibt an Kleinstunternehmen Überbrückungsgeld. Einige zweifeln, ob das was bringt. Im Einzelfall sind die Gelder aber ein echter Rettungsanker.

Kein Meißner Literaturfest in diesem Jahr?

Kein Meißner Literaturfest in diesem Jahr?

Deutschlands größtes Open-Air-Lesefest ist abgesagt. Doch es gibt eine Alternative.

Schlange stehen für einen Gottesdienst

Schlange stehen für einen Gottesdienst

Ein katholischer Pfarrer im Süden des Kreises Görlitz öffnet die Kirchen für jeweils 15 Leute. Das ist nicht so einfach. Dennoch sind manche Tage ausgebucht.

Wegen Corona: Ausgebremst nach Neustart

Wegen Corona: Ausgebremst nach Neustart

Zwei Wochen nach der Eröffnung seiner Pizzeria in Neusalza-Spremberg musste ein Gastwirt schon wieder zumachen. Wird sein Lokal die Krise überstehen?

Das Boahnl dampft in die Hauptsaison

Das Boahnl dampft in die Hauptsaison

Dank der Corona-Lockerungen kann die Zittauer Schmalspurbahn wieder den regulären Fahrbetrieb aufnehmen - mit Einschränkungen. Nur: Die Gäste fehlen.

Sparkasse nimmt vollen Betrieb wieder auf

Sparkasse nimmt vollen Betrieb wieder auf

Das Bankhaus sorgt mit umfangreichen Hygiene-Maßnahmen vor.

"Prag ohne Menschen ist gespenstisch"

"Prag ohne Menschen ist gespenstisch"

Marius Winzeler lebt in Prag und Görlitz. Wie schwierig pendeln bei geschlossenen Grenzen ist und ob man die Menschenleere genießen kann, erzählt er im SZ-Interview.

Corona: Polizei beendet Abendessen

Corona: Polizei beendet Abendessen

In einer Löbauer Wohnung haben mehrere Personen gerade miteinander gespeist, als die Beamten anrückten.

Görlitz darf endlich wieder shoppen

Görlitz darf endlich wieder shoppen

Viele Görlitzer Läden durften am Montag erstmals wieder öffnen. Die Freude der Händler ist groß, das Interesse der Kunden doch eher verhalten.

Ansturm auf Löbauer Läden bleibt aus

Ansturm auf Löbauer Läden bleibt aus

Für die kleinen Einzelhändler ist der Start am Montag Vormittag nicht leicht gewesen. Trotzdem sind die froh, ihre Ladentüren wieder aufschließen zu können.

In Corona-Zeiten: "fit" für den Schulstart

In Corona-Zeiten: "fit" für den Schulstart

Der Spülmittelhersteller aus Hirschfelde hat kostenfrei Desinfektionsmittel in Flaschen abgefüllt - für die Hygiene in Sachsens Schulen.

Corona-Kontrolle: Ermittlung gegen Polizist

Corona-Kontrolle: Ermittlung gegen Polizist

Zittaus Stadtrat Michael Schostek wurde ein Verstoß gegen die Corona-Verordnung vorgeworfen. Er wiederum wirft der Polizei schweres Fehlverhalten vor.

Erdbeer-Prinzessin holt Erntehelfer in Görlitz ab

Erdbeer-Prinzessin holt Erntehelfer in Görlitz ab

Bei Sophia Müller in Oberkirch in Baden hat die Erdbeersaison begonnen. Ungünstig, wenn keine Erntehelfer da sind.

Döbelner Amtsgericht startet wieder

Döbelner Amtsgericht startet wieder

Erste Verhandlungen starten wieder, auch an der Zweigstelle Hainichen. Auf ein Minimum reduziert bleibt der Publikumsbetrieb.

St. Martin setzt neue Hygienefachkraft ein

St. Martin setzt neue Hygienefachkraft ein

Die soll in der Corona-Krise helfen, schneller und günstiger an dringend benötigte Schutzmittel zu kommen. Doch einfach ist das nicht.

Eingeschränkter Betrieb am Riesaer Gericht

Eingeschränkter Betrieb am Riesaer Gericht

In bestimmten Fällen darf das Haus wieder besucht werden. Ohne Termin geht aber nichts.

Bus und Bahn fahren wieder nach Plan

Bus und Bahn fahren wieder nach Plan

Die Görlitzer Verkehrsbetriebe reagieren auf die Lockerungen im Zuge der Corona-Pandemie und sichern den Berufsverkehr auch am Wochenende ab.

Wie wirkt sich Corona auf die Müllgebühren aus?

Wie wirkt sich Corona auf die Müllgebühren aus?

Der Abfallzweckverband hat das Geschehen der letzten Wochen im Kreis Meißen analysiert. Hier sind die Ergebnisse.

Corona: Gaststätten sollen schneller öffnen

Corona: Gaststätten sollen schneller öffnen

Das regt die Fraktion von "Zittau kann mehr" an. Anlass sind die wenigen Infektionen in der Stadt und im Gebirge.

Hier gibt's Toilettenpapier satt

Hier gibt's Toilettenpapier satt

Eine Zitterpartie ist vorerst beendet. Beim ländlichen Nahversorger Wreesmann kann ab Montag wieder eingekauft werden.

Die bunte Schlange vom Westpark

Die bunte Schlange vom Westpark

Sie besteht aus vielen angemalten Steinen und soll die Zeit der Krise ein bisschen fröhlicher machen.

Jetzt 193 Corona-Infizierte im Kreis Meißen

Jetzt 193 Corona-Infizierte im Kreis Meißen

Ein über 80-jähriger Patient ist gestorben. Insgesamt gibt es jetzt elf Corona-Tote. Es herrscht Maskenpflicht im Landratsamt.

Berzi gesperrt: OB Ursu verteidigt das

Berzi gesperrt: OB Ursu verteidigt das

Autofahrer dürfen derzeit nicht an den See. Ab Montag soll wieder alles normal laufen.

Letzte Handgriffe für die Wiedereröffnung

Letzte Handgriffe für die Wiedereröffnung

Ab Montag dürfen die Läden in Riesa wieder aufmachen. In Sylvia Donats Geschäft liefen die Vorbereitungen für diesen Tag schon länger.

Corona: Was Befürworter und Gegner sagen

Corona: Was Befürworter und Gegner sagen

Zu den Regelungen während der Pandemie liefern sich beide Seiten in Löbau-Zittau ein Wortgefecht. Die SZ hat alle Original-Beiträge dazu zusammengestellt.

Früherer Baustart am Kriebsteiner Hafen?

Früherer Baustart am Kriebsteiner Hafen?

Diese Frage soll am Dienstag mit den Baufirmen erörtert werden. An der Seebühne wird 2020 definitiv nicht gebaut.

Corona: So geht's beim Bus-Verkehr weiter

Corona: So geht's beim Bus-Verkehr weiter

Bei KVG, RBO und GVB wird ab Montag wieder auf den Regelfahrplan umgestellt. Einige Einschränkungen bleiben aber bestehen.

Wie der Bestatter die Corona-Zeit erlebt

Wie der Bestatter die Corona-Zeit erlebt

Für Sebastian Hinz aus Niesky hat sich einiges verändert, nicht nur die Trauerfeiern.

Dringende Hilfe für soziale Dienste

Dringende Hilfe für soziale Dienste

Beiersdorf in Waldheim spendet Desinfektionsmittel für die Einrichtungen. Die Freude ist groß, doch das Kernproblem damit nicht gelöst.

Hessen schafft das Sitzenbleiben ab

Hessen schafft das Sitzenbleiben ab

Weil die Leistungsbewertung in diesem Schuljahr schwierig ist, sollen hessische Schüler „in der Regel“ versetzt werden. Es gibt aber eine Ausnahme.

Ansturm auf Friseurtermine

Ansturm auf Friseurtermine

In einigen Geschäften füllen sich die Bestellbücher rasend schnell. Andere Inhaber sind noch unsicher und zurückhaltend.

100 fehlende Quadratmeter zum Glück

100 fehlende Quadratmeter zum Glück

Peter Schulz vom Löbauer Schlafstudio kann aufatmen. Nach fünf Wochen Corona-Ungewissheit kann der Unternehmer sein Geschäft wieder öffnen.

„Wir sollten einen kühlen Kopf bewahren“

„Wir sollten einen kühlen Kopf bewahren“

Der Görlitzer OB Octavian Ursu spricht im SZ-Interview über Corona und wie die Stadt bislang damit umging.

Coronavirus als Kunstwerk

Coronavirus als Kunstwerk

Hobbytöpferin Heidemarie Bücker in Plessa denkt schon daran, wie man sich später ans Coronavirus erinnern wird. Und kreiert das ultimative Krisen-Souvenir.

So wirkt sich Corona auf Meißner Mieter aus

So wirkt sich Corona auf Meißner Mieter aus

Die Seeg verzeichnet erste Mietausfälle und erhält weniger Mieteranfragen. Knapp ein Viertel der Mitarbeiter ist in Kurzarbeit.

"Keine Jugendweihe wird wegen Corona ausfallen"

"Keine Jugendweihe wird wegen Corona ausfallen"

Timo Schur aus Großenhain muss auf seine große Feier noch warten. Für Veranstalterin Birgit Gäbler sind die Verlegungen ein immenser Kraftakt.

Corona trifft Winzer in Sachsen hart

Corona trifft Winzer in Sachsen hart

Die Weingüter dürften zwei bis drei Jahre benötigen, um die Folgen der Pandemie zu bewältigen. Die Aufbauarbeit von drei Jahrzehnten steht auf dem Spiel.

Wie das Abi ab Montag laufen wird

Wie das Abi ab Montag laufen wird

Die Leiter der Görlitzer Gymnasien finden die Entscheidung richtig, dass die Prüfungen stattfinden. Auch wenn die Regelungen jetzt nicht ganz leicht sind. Wie die Schulen sie umsetzen.

Osterbesuch - jetzt spricht MP Kretschmer

Osterbesuch - jetzt spricht MP Kretschmer

Zu der Wochenend-Reise nach Waltersdorf gab es in sozialen Medien auch kritische Stimmen - aber Kretschmer fühlt sich kein bisschen angegriffen.

Corona-Verstoß: Polizei beendet Grillparty

Corona-Verstoß: Polizei beendet Grillparty

Die Beamten sind zur Frauenstraße in Zittau ausgerückt, weil dort vier Männer und eine Frau zusammen feierten - jedoch gehörten sie nicht zum selben Haushalt.

Deutlicher Anstieg der Meißner Corona-Fälle

Deutlicher Anstieg der Meißner Corona-Fälle

Jetzt gibt es 188 Covid-19-Infizierte im Landkreis Meißen. Mundschutz soll auch beim Betreten des Landratsamtes Pflicht werden.

Saurierpark spendet für Tierparks

Saurierpark spendet für Tierparks

Die Freizeiteinrichtung in Kleinwelka schenkt fünf Tiergärten jeweils 5.000 Euro, darunter auch denen in Görlitz, Zittau und Weißwasser.

Was wird aus Riesas Veranstaltungen?

Was wird aus Riesas Veranstaltungen?

Mit der Arena und dem Stern betreibt die Stadt-Tochter FVG gleich zwei Veranstaltungshallen. Die neuen Corona-Regeln sorgen für Unsicherheit.

Neue Schutzmaske soll Corona-Viren töten

Neue Schutzmaske soll Corona-Viren töten

Die TU Liberec beteiligt sich an der Entwicklung des Produkts, das die gefährlichen Tröpfchen sogar bekämpft - dank Teflon. Schon jetzt gibt's Wartelisten.

Wahl des Meißner CDU-Landratskandidaten wird verschoben

Wahl des Meißner CDU-Landratskandidaten wird verschoben

Grund für den neuen Termin ist das Coronavirus. Arndt Steinbach verlässt Ende August nach 18 Jahren sein Amt.

Gibt es ein "Corona-Denunziantentum"?

Gibt es ein "Corona-Denunziantentum"?

Nachbarn schwärzen sich jetzt gegenseitig wegen kleiner oder angeblicher Verstöße an, warnen Kritiker. Das macht auch vor Kretschmer nicht halt. Was ist da dran?

Görlitzer Student im Paradies gestrandet

Görlitzer Student im Paradies gestrandet

Jonathan Holfert sitzt in der Corona-Krise auf Rarotonga im Südpazifik fest. Er studiert Zahnmedizin und ist für ein Praktikum hier.

Geschäfte in Meißen wieder offen

Geschäfte in Meißen wieder offen

Vom Baumarkt bis zur Parfümerie - die Inhaber in Meißen freuen sich, dass sie wieder Kunden empfangen dürfen. Aber vieles ist dabei noch unklar.

Was nächste Woche in Radebeul öffnet

Was nächste Woche in Radebeul öffnet

Umgeschaut in Läden im Westen der Stadt zeigt sich, dass viele Gewerbetreibende vorsichtig optimistisch sind und Vorbereitungen treffen.

Baumärkte öffnen wieder

Baumärkte öffnen wieder

Sowohl Stabilo als auch Toom wollen Montag wieder in den Verkauf gehen. Im Riesapark gibt es aber noch Unsicherheiten.

Riesas Innenstadt-Händler öffnen wieder

Riesas Innenstadt-Händler öffnen wieder

Die gelockerten Regelungen lassen die Inhaber aufatmen. Trotzdem glaubt die Chefin der Werbegemeinschaft nicht, dass gleich alles beim Alten sein wird.

Livestream soll kriselnden Jugendclubs helfen

Livestream soll kriselnden Jugendclubs helfen

Der Jugendring Oberlausitz will Projektfonds gründen. Spenden sind gefragt. Freitagabend läuft im Internet die erste Veranstaltung dazu.

Das wird ein freudloses Jahr

Das wird ein freudloses Jahr

Bierzug, Gebirgslauf, und Spectaculum waren schon abgesagt. Nun folgen wegen der neuen Corona-Regeln weitere Großveranstaltungen - etwa die Konventa.

Tierpark und Museen freuen sich zu früh

Tierpark und Museen freuen sich zu früh

Am Donnerstagvormittag herrscht noch verhaltene Freude in Görlitz. Doch am Mittag verschickt Sachsens Sozialministerium die Hiobsbotschaft.

Hurra, endlich wieder gesund!

Hurra, endlich wieder gesund!

Kerstin L. war Zittaus erste Corona-Infizierte. Jetzt genießt die junge Mutter wieder die ganze Freiheit mit ihrer Familie.

Corona-Verstoß an der Pließnitz

Corona-Verstoß an der Pließnitz

Die Polizei hat in Bernstadt 15- bis 22-Jährige angetroffen, die Bier tranken und Musik hörten - und schickte sie nach Hause. Nicht der einzige Fall.

Jetzt 178 Corona-Infizierte im Kreis Meißen

Jetzt 178 Corona-Infizierte im Kreis Meißen

Die Anzahl der Toten ist nicht weiter gestiegen. Die Kritik in der Öffentlichkeit gegen die restriktiven Maßnahmen wächst.

Weichen jetzt viele Feste auf September aus?

Weichen jetzt viele Feste auf September aus?

Großveranstaltungen sind bis Ende August untersagt. Vieles wird wohl auf 2021 verschoben.

Wo der Einkauf mit der Feuerwehr kommt

Wo der Einkauf mit der Feuerwehr kommt

Wenn der Kühlschrank leer ist, hilft in Beiersdorf die Wehr. Damit Risikopatienten nicht rausmüssen, erledigen die Kameraden aber nicht nur Einkäufe.

Wie die AfD durch die Corona-Krise irrlichtert

Wie die AfD durch die Corona-Krise irrlichtert

Wut auf Flüchtlinge ist gerade nicht gefragt. Die AfD verliert in der Krise deutlich an Zustimmung. Warum, merkt man auch in Görlitz.

Wird die Klinik Rumburk übernommen?

Wird die Klinik Rumburk übernommen?

Die Chancen für einen Weiterbetrieb des insolventen Krankenhauses steigen – wegen Corona. Hilfe vom Ebersbachaer Krankenhaus gibt es dagegen nicht mehr.

"Unsere Reserven werden knapp"

"Unsere Reserven werden knapp"

Tierheime bei Meißen sind gegen die wirtschaftlichen Folgen des Coronavirus gerüstet, solange es Spenden gibt.

Wie Corona den letzten Weg bestimmt

Wie Corona den letzten Weg bestimmt

Große Trauerfeiern sind derzeit verboten. Das kann man auch positiv sehen, sagt eine Bestatterin aus Ebersbach. Und erklärt, warum sie das so sieht.

Jetzt lieber Zigaretten statt Benzin

Jetzt lieber Zigaretten statt Benzin

Machen die Tankstellen Plus, weil man zum Tanken nicht über die Neiße kann? Oder Minus, weil weniger gefahren wird? Kommt auf den Standort an - Stadt oder A4.

Gutscheine statt Geld nehmen

Gutscheine statt Geld nehmen

Die Lage in den Reisebüros in Niesky und Görlitz und wie ihnen zu helfen ist, kommentiert SZ-Redakteur Steffen Gerhardt.

Reisebüro wollte Jubiläum in Neuseeland feiern

Reisebüro wollte Jubiläum in Neuseeland feiern

Statt ihr 30-Jähriges zu begehen, müssen Hilles Reisen zurücknehmen. Das betrifft nicht nur die Nieskyer Reiseagentur, auch anderen geht es schlecht.

"Wir backen das"

"Wir backen das"

Der Görlitzer Bäckermeister Michael Tschirch hat etwas auf dem Herzen, das er allen mitteilen möchte.

Corona: Plaudern mit Abstand

Corona: Plaudern mit Abstand

Nicht nur die Händler des Wochenmarkts stehen verteilt in Zittaus Innenstadt, auch die Menschen halten sich an die Auflagen.

Corona: Tschechen mit mehr Freiheiten

Corona: Tschechen mit mehr Freiheiten

Die Regierung hat die Ausgangsbeschränkungen gelockert - dank guter Statistiken.

Steuerausfälle in Millionenhöhe erwartet

Steuerausfälle in Millionenhöhe erwartet

Coswigs Oberbürgermeister Thomas Schubert (parteilos) hofft auf Hilfen von Bund und Land für die Kommunen.

Nur Mini-Anstieg bei Infizierten im Kreis Meißen

Nur Mini-Anstieg bei Infizierten im Kreis Meißen

Jetzt gibt es 175 Corona-Infizierte im Landkreis Meißen. Der Anstieg wird sich aber wieder beschleunigen, weil über Ostern weniger getestet wurde.

Corona-Protestler wittern Verschwörung

Corona-Protestler wittern Verschwörung

Der Soziologe Raj Kollmorgen hat eine Theorie, warum gerade rund um Zittau der Protest seinen Ausgang nahm und sich problematischer Argumente bedient.

Apothekerin findet Corona-Maßnahmen übertrieben

Apothekerin findet Corona-Maßnahmen übertrieben

Einige Menschen halten die derzeitigen Beschränkungen für zu hart. Auch in Görlitz gibt es einige davon. Doch was sind ihre Argumente?

Firma baut Extra-Griffe für Einkaufswagen

Firma baut Extra-Griffe für Einkaufswagen

Die Oderwitzer Firma Arnell macht aus der Corona-Flaute eine Tugend und produziert persönliche Einkaufswagen-Hygienegriffe. Nur wenig fehlt noch zur Serienproduktion.

Jetzt ist Fairness geboten

Jetzt ist Fairness geboten

SZ-Redakteur Ingo Kramer kommentiert die Pflicht zu Mietzahlungen in Corona-Zeiten.

Tschechen dürfen wieder ausreisen

Tschechen dürfen wieder ausreisen

Das Nachbarland hat die wegen der Corona-Pandemie bestehenden Reisebeschränkungen gelockert. Pendler sehen darin eher ein Problem.

Nieskyer Fitnesscoach kommt nach Hause

Nieskyer Fitnesscoach kommt nach Hause

Wie man seine Mitglieder auch in der Corona-Krise auf Trab halten möchte und warum das nicht leicht ist.

MP zu Ostern in Waltersdorf - darf der das?

MP zu Ostern in Waltersdorf - darf der das?

Michael Kretschmer verbringt die Feiertage in seinem Umgebindehaus im Zittauer Gebirge - das sorgt in Corona-Zeiten für Verwunderung.

Was tun Sie im Corona-Stab?

Was tun Sie im Corona-Stab?

Zeithains Bürgermeister Ralf Hänsel sitzt jetzt täglich in der Meißner Krisenrunde des Landkreises – und stimmt sich mit 27 Kollegen ab.

Nur Görlitz sperrte Parkplätze

Nur Görlitz sperrte Parkplätze

Einzig Görlitz ist der Empfehlung des Landkreises gefolgt, Ausflugsparkplätze über Ostern zu schließen. Doch war das überhaupt nötig?

Polizei beendet Osterschießen

Polizei beendet Osterschießen

In Berthelsdorf haben Beamte in der Osternacht die lautstarke Tradition teilweise unterbunden. Traditionalisten fragen sich, wie das möglich ist.

Ansturm auf dem Wertstoffhof

Ansturm auf dem Wertstoffhof

Nach zeitweiliger Corona-Pause haben seit Dienstag die Annahmestellen für Sperrmüll wieder geöffnet. Unglaublich, was da jetzt so alles ankommt.

Volksbank im Corona-Modus

Volksbank im Corona-Modus

Das Jahr startete gut für die Görlitzer Bank. Jetzt ist alles anders. Und doch arbeitet die Volksbank schon für die Zeit nach Corona.

Mann behauptet: "Bin mit Corona infiziert"

Mann behauptet: "Bin mit Corona infiziert"

Der 42-Jährige war mit dem Trilex zwischen Zittau und Bautzen unterwegs - und alkoholisiert. In Zittau selbst fuhr eine Frau unter Drogeneinfluss.

Strengere Regeln für Riesas Wochenmarkt

Strengere Regeln für Riesas Wochenmarkt

Mehr Abstand, Maskenpflicht für die Händler: Die Sicherheitsauflagen werden erhöht - und stärker kontrolliert.

So gingen "wir" mit anderen Pandemien um

So gingen "wir" mit anderen Pandemien um

Ob Pest, Cholera oder die Spanische Grippe: Die südliche Oberlausitz haben die vergangenen Jahrhunderte einige schwere Krankheiten heimgesucht.

Die Viren-Detektive

Die Viren-Detektive

Jens Heimann ist Chef des Dresdner Gesundheitsamtes. Wie seine Mitarbeiter Infektionsketten nachverfolgen.

Berührende Briefe an Görlitzer Partnerstädte

Berührende Briefe an Görlitzer Partnerstädte

Mit Amiens und Molfetta, mit Novy Jicin und Wiesbaden sowie Zgorzelec ist Görlitz verbunden. Auch in der Corona-Pandemie. Das kommt gut an.

Polnische Betreuer bleiben in Deutschland

Polnische Betreuer bleiben in Deutschland

Die Corona-Krise hat wenig Auswirkungen auf das Betreuen alter Menschen. Weil jetzt ihre Familien mehr Zeit haben.

Sachsen will Zahl der Corona-Tests verdoppeln

Sachsen will Zahl der Corona-Tests verdoppeln

Kommunen fordern sogar flächendeckende Tests. Aus Sicht von Experten wäre das aber nicht sinnvoll.

Täglich mittendrin in der Corona-Krise

Täglich mittendrin in der Corona-Krise

Normalerweise kümmert sich Silke Hering um die Patienten der Orthopädie. Doch Ende März ist sie kurzerhand zur Leiterin der Corona-Station in Meißen geworden.

Corona: Wie der Mittelstand der Krise begegnet

Corona: Wie der Mittelstand der Krise begegnet

In den Betrieben zwischen Reichenbach und Rothenburg wird produziert. Aber weniger Aufträge und Lieferengpässe zwingen zu Entscheidungen.

Saatreiten auf dem Fensterbrett

Saatreiten auf dem Fensterbrett

Die typische Tradition in Ostritz musste wegen Corona ausfallen. Dennoch haben die Einwohner der Stadt auf ihre Weise gefeiert - mit Bildern und Video.

Görlitzer Taxis ohne Fahrgäste

Görlitzer Taxis ohne Fahrgäste

Weil kaum noch jemand chauffiert wird, werden Autos stillgelegt. Doch jeder, der eins braucht, bekommt ein Taxi - nach rechtzeitiger Bestellung.

Deutsche wollen lieber das Kontaktverbot

Deutsche wollen lieber das Kontaktverbot

Die Debatte über das Ende der Anti-Corona-Maßnahmen läuft auf Hochtouren. Aber die Angst vor dem Virus überwiegt noch die Sehnsucht nach Normalität.

Was macht das Zittauer Museum jetzt?

Was macht das Zittauer Museum jetzt?

Wegen Corona hat die Einrichtung für Besucher schließen müssen. Gearbeitet wird trotzdem. Manche Tätigkeit ist auch erst dadurch möglich.

Zwangsgutscheine statt Rückzahlung

Zwangsgutscheine statt Rückzahlung

Ein am Mittwoch beschlossener Kompromiss soll Veranstaltern wie Verbrauchern helfen. Doch das sehen nicht alle so.

Wie Riesas Feuerwehr mit Corona umgeht

Wie Riesas Feuerwehr mit Corona umgeht

Trotz Pandemie kann die Hauptwache ihrer alltäglichen Arbeit nachgehen. Die Freiwilligen sind schwerer getroffen.

Bunte Ostergrüße gegen die Einsamkeit

Bunte Ostergrüße gegen die Einsamkeit

Zwei Hainewalder Familien basteln in kürzester Zeit über 400 Osterkarten. Die sind für Menschen, die nicht übers Internet mit anderen in Kontakt bleiben können.

Gericht bestätigt Oster-Besuchsverbot

Gericht bestätigt Oster-Besuchsverbot

Zwei Frauen aus dem Landkreis Meißen waren gegen die Corona-Verordnung vorgegangen – vergeblich.

Doppelt schwerer Abschied

Doppelt schwerer Abschied

Auch ohne Infektion hat das Coronavirus viel Einfluss auf die letzten Stunden - das berichten Hospizmitarbeiter aus Herrnhut und Zittau sowie Pflegeheimleiter.

Auf der Bank gesonnt - und Drogen dabei

Auf der Bank gesonnt - und Drogen dabei

Die Polizei hat im Löbauer Messegelände drei Männer angetroffen, die scheinbar einen Joint rauchen wollten, und trafen auf völliges Unverständnis.

Mit "Wir für hier" durch die Corona-Krise

Mit "Wir für hier" durch die Corona-Krise

Die Aktion von der Werbegemeinschaft Löbau will helfen, Händler und Kunden zusammenzuführen.

"Wir müssen einfach durchhalten"

"Wir müssen einfach durchhalten"

Die Inhaber des Pelzhauses Hempel und Modehauses Margenberg nähen jetzt Masken. Doch wie lange schaffen es die Traditionsgeschäfte noch?

Corona-Verbote: Zahl der Kritiker wächst

Corona-Verbote: Zahl der Kritiker wächst

100 Menschen aus Löbau-Zittau wenden sich inzwischen gegen die aktuellen Maßnahmen. Und haben einen Aufruf verfasst.

35 Bettel-Videos zum Gründonnerstag

35 Bettel-Videos zum Gründonnerstag

Dem coronabedingten Facebook-Aufruf von Dr. Thomas Immobilien aus Zittau sind schon viele Familien gefolgt. Sie alle bekommen nun etwas Süßes.

Drogenschmuggel über die Neiße

Drogenschmuggel über die Neiße

Vier Görlitzer waren beim Wasserkraftwerk Ludwigsdorf unterwegs. Dass sie sich nur zum Biertrinken trafen, glaubte ihnen die Bundespolizei nicht.

Corona-Verstöße: Grillen, schrauben, trinken

Corona-Verstöße: Grillen, schrauben, trinken

Die Polizei hat in Zittau, Kodersdorf und Weißwasser einschreiten müssen, weil sich mehrere Personen nicht an die Allgemeinverfügung hielten.

Ostern? Trotz Corona erst recht!

Ostern? Trotz Corona erst recht!

Anders, aber möglich: Wegen der Viruserkrankung muss auch im Großenhainer Land das Fest nicht komplett ausfallen.

Auch Opposition für Neuverschuldung

Auch Opposition für Neuverschuldung

Die AfD unterstützt den Kurs der sächsischen Landesregierung, die Linke fordert zudem einige Änderungen.

Pause vom Lernen am Küchentisch

Pause vom Lernen am Küchentisch

Auch im Großenhainer Land wurde in den vergangenen Wochen fleißig in den eigenen vier Wänden gelernt. Eine Mutter von drei Kindern erzählt.

Wie eine Studentin gegen Corona kämpft

Wie eine Studentin gegen Corona kämpft

Eigentlich studiert Clara Haubold Medizin in Halle. Nun ist sie in ihre Heimat zurückgekehrt – um in der Corona-Ambulanz in Meißen zu helfen.

Wenn der Telekom-Techniker klingelt

Wenn der Telekom-Techniker klingelt

Andreas Brettin geht zwischen Meißen, Riesa und Elsterwerda auf Hausbesuch – und ist dabei kaum zu erkennen.

Ostern ohne Osterschießen?

Ostern ohne Osterschießen?

Die Corona-Regularien sind eindeutig: Veranstaltungen sind verboten. Das trifft auch Traditionen und Bräuche. Darf man dennoch allein knallen?

Musikschul-Videos fürs Altenheim

Musikschul-Videos fürs Altenheim

Ostergrüße der besonderen Art gehen dieser Tage in Pflegeeinrichtungen. Wegen Corona musizieren Kinder und Jugendliche über neue Wege.

Ostern anders

Ostern anders

Saatreiten, Kirchenbesuch und mit der Familie lecker essen gehen? Corona macht's unmöglich. Wir haben gefragt, was trotzdem an Osterfreuden bleibt.

Corona: Fit füllt Desinfektionsmittel ab

Corona: Fit füllt Desinfektionsmittel ab

Die Beiersdorf AG spendet Sachsen 11.000 Liter. Jetzt ist diese Menge in Hirschfelde kostenlos in Flaschen aufgeteilt worden. Heute beginnt die Verteilung.

Diese Länder lockern Corona-Maßnahmen

Diese Länder lockern Corona-Maßnahmen

Bei einigen deutschen Nachbarn führt der Weg Richtung Normalität über den Baumarkt und den Tennisplatz. Allen gemein: nur Schritt für Schritt.

IWH: Ost-Wirtschaft besser aufgestellt

IWH: Ost-Wirtschaft besser aufgestellt

Die neuen Bundesländer sind laut Experten nicht so stark durch Corona bedroht. Dennoch wird die Produktion sinken.

Wirbel um Facebook-Post einer Abgeordneten

Wirbel um Facebook-Post einer Abgeordneten

Jetzt gibt es 138 Corona-Infizierte im Landkreis Meißen. Die Testkapazität hat sich seit Februar mehr als vervierfacht. Zudem sorgt Daniela Kuge für Aufsehen.

Corona: Zittau sammelt für Pistoia

Corona: Zittau sammelt für Pistoia

Die italienische Partnerstadt hat die Infektionswelle getroffen. Die Lage vor Ort ist kompliziert.

Ein Wunschbaum am Elberadweg

Ein Wunschbaum am Elberadweg

Die Promnitzer Künstlerin Natascha Walschburger hat ihn erschaffen. Die ersten Wünsche, die Passanten hinterlassen, haben mit Gesundheit zu tun.

Ein Dankeschön in schweren Zeiten

Ein Dankeschön in schweren Zeiten

Das Sankt Jakob Pflegeheim in Zittau hat selbstgebackene Kekse erhalten. Und auch für die Johanniter im Landkreis gab's etwas Süßes.

Was Gärtner dürfen und Baumärkte nicht

Was Gärtner dürfen und Baumärkte nicht

Die einen dürfen wieder öffnen, die anderen nicht mehr. Die Auslegung der Vorschriften sorgt in der Region Döbeln für Verwirrung.

Sieben neue Corona-Fälle

Sieben neue Corona-Fälle

Die Zahl der Erkrankten ist am Dienstag auf 171 gestiegen. Eine Gesundschreibung wird dem Landratsamt nicht gemeldet.

Haben die Zittauer Corona-Kritiker recht?

Haben die Zittauer Corona-Kritiker recht?

Der Brief von 24 Bürgern aus dem Süden des Kreises gegen die aktuellen Corona-Maßnahmen wird heiß diskutiert. Wir stellen Reaktionen und Fakten zusammen.

Baumärkte für Privatpersonen tabu

Baumärkte für Privatpersonen tabu

Auch Toom, Obi und Landmaxx dürfen nur noch an Handwerker und Firmen verkaufen. Eine Ausnahme gebe es noch. Doch sie könnte für Kunden teuer sein.

Weitere Konzerte in Riesa verschoben

Weitere Konzerte in Riesa verschoben

Für die Auftritte von Jan Josef Liefers Band und "We Salute You" stehen neue Termine fest. Eine andere Veranstaltung der FVG muss dagegen ausfallen.

Ein denkwürdiges Gerichtsverfahren

Ein denkwürdiges Gerichtsverfahren

Unter strengen Vorkehrungen geht in Riesa der Prozess gegen einen Serientäter zu Ende. Nicht in jedem Punkt wird der Mann schuldig gesprochen.

Jetzt 130 Corona-Infizierte im Kreis Meißen

Jetzt 130 Corona-Infizierte im Kreis Meißen

Die Todesopfer Nummer vier und fünf meldet das Landratsamt. Landrat Arndt Steinbach setzt sich für Gottesdienste über Ostern ein.

Ostereier für die tierischen Bewohner

Ostereier für die tierischen Bewohner

Der Görlitzer Tierpark hat für Schweine, Affen und Co. ein Programm gegen Langeweile aufgelegt.

Wie kommt das Auto von Prag nach Zittau?

Wie kommt das Auto von Prag nach Zittau?

Dietrichs waren auf Mauritius im Urlaub und kamen wegen Corona per Rückholflug heim. Ihren Toyota brachten zwei fremde Frauen aus Tschechien zurück.

Corona macht erfinderisch

Corona macht erfinderisch

Gärtnereien, die selbst produzieren, dürfen öffnen. Trotzdem kommen weniger Kunden. Und das Kaufverhalten ändert sich. Auch in Löbau-Zittau.

Darf der Schornsteinfeger in die Wohnung?

Darf der Schornsteinfeger in die Wohnung?

In einem Riesaer Wohnblock sorgt ein Besuch der Männer in Schwarz für Aufregung. Der Firmenchef erklärt, warum der Termin nötig war.

Super Jahres-Start und nun leere Hotels

Super Jahres-Start und nun leere Hotels

Keine Urlauber bedeutet Kurzarbeit in der Beherbergungsbranche. Trixi und andere im Zittauer Gebirge wären jetzt eigentlich ausgebucht gewesen.

Corona-Verstoß: Treff an der Jahnsporthalle

Corona-Verstoß: Treff an der Jahnsporthalle

Vier junge Menschen sind über den Zaun geklettert und haben auf der Görlitzer Anlage Sport getrieben. Deshalb folgten gleich zwei Anzeigen.

So normal wie möglich

So normal wie möglich

So sieht der Alltag in den Wohngruppen der Kinderarche in Radebeul jetzt aus.

Corona-Ambulanz in Freiberg kürzt Öffnungszeiten

Corona-Ambulanz in Freiberg kürzt Öffnungszeiten

In der Ambulanz in Freiberg ist die Auslastung derzeit nur gering. Aktuell gibt es im Landkreis 164 Corona-Erkrankte.

Ostermenü aus der Assiette

Ostermenü aus der Assiette

Wegen der Corona-Pandemie bleiben die Gaststätten auch über Ostern zu. Viele Lokale bieten ihren Gästen aber einen Liefer- oder Abholservice an.

Corona-Folgen für Stadtkasse sind offen

Corona-Folgen für Stadtkasse sind offen

Für Prognosen sei es zu früh, heißt es aus Riesas Rathaus. Trotzdem hat auch die Verwaltung erste Maßnahmen ergriffen.

Gelbe Säcke an der Rathaustür Radebeul

Gelbe Säcke an der Rathaustür Radebeul

Bitte nur zwei Rollen mitnehmen, so die Aufforderung der Stadtverwaltung. Für die Bürger ist nur an einem Tag geöffnet.

Campingplatz offen, aber keiner darf rein

Campingplatz offen, aber keiner darf rein

Der Besuch des Bungalows ist kein triftiger Grund, das Haus zu verlassen, sagt das Sozialministerium.

Protest gegen Corona-Einschränkungen

Protest gegen Corona-Einschränkungen

24 Bürger aus Zittau, Großschönau, Mittelherwigsdorf, Lückendorf, Oybin, Oderwitz und Hainewalde wenden sich gegen die Grundrecht-Beschneidungen.

Männer treffen sich trotz Corona-Verbot

Männer treffen sich trotz Corona-Verbot

Die Polizei hat in Löbau drei 19-Jährige mit Alkohol und Drogen angetroffen. Einer reiste sogar aus Frankfurt an der Oder an.

Corona: Zittauer Familie muss weiter warten

Corona: Zittauer Familie muss weiter warten

Für die mit dem Virus infizierte Mutter gibt es noch keine Entwarnung. Dafür aber für andere Familienmitglieder.

Medizinerin ignoriert eigene Corona-Regeln

Medizinerin ignoriert eigene Corona-Regeln

Die Gesundheitsexpertin der schottischen Regierung hat mehrmals gegen die auch von ihr empfohlenen Beschränkungen verstoßen - und ist nun ihren Job los.

Quarantäne bei Einreise nach Deutschland

Quarantäne bei Einreise nach Deutschland

Nach mehrtägigem Auslandsaufenthalt sollen Rückkehrer wegen Corona künftig zwei Wochen isoliert werden. Es gibt aber Ausnahmen.

In Nieschütz startet die Spargelsaison

In Nieschütz startet die Spargelsaison

Seit Montag wird das Edelgemüse gestochen. Dieses Jahr wird allerdings nicht auf allen Dämmen geerntet.

Darf ich vorstellen: Coronchen

Darf ich vorstellen: Coronchen

Mit einer kreativen Idee wirbt Anett Seeliger um Spenden für den Zittauer Eine-Welt-Verein.

Wie Corona einen Langzeitradler stoppt

Wie Corona einen Langzeitradler stoppt

Maik Schätzel wollte per Rad von Görlitz nach Südostasien. Das Virus schien weit weg. Doch dann ging alles sehr schnell.

Mundschutz made in Vietnam

Mundschutz made in Vietnam

Ein wegen Corona geschlossenes Asia-Restaurant in Zittau dient als Sammelpunkt für die Produktion von Masken für Ärzte und Pfleger.

Dresdner Forschung druckt nun Atemmasken

Dresdner Forschung druckt nun Atemmasken

Die Industrieforschung Sachsens läuft vor allem bei Fraunhofer. Doch wie kommen diese Institute aus der Corona-Krise wieder raus?

So funktioniert das Kneipenfenster

So funktioniert das Kneipenfenster

Neue Wege bestreiten die Gastronomen im Landkreis wegen der Corona-Krise: Sie setzen dabei vor allem auf Außer-Haus-Service.

Corona: Leere Ausflugsziele und Parks

Corona: Leere Ausflugsziele und Parks

Die Stadtoberhäupter in der Region Döbeln sind zufrieden mit den Bürgern. Dennoch kontrolliert die Polizei und versucht sich selbst vor Covid-19 zu schützen.

"Das Grübeln ist vorbei - jetzt wird geplant"

"Das Grübeln ist vorbei - jetzt wird geplant"

Das Ostergeschäft muss Heike Claus in ihrem Laden "Dein Ambiente" abhaken. Der Enttäuschung darüber folgt nun der Blick auf die Zeit nach dem Virus.

Freigang für Görlitzer Gefangene tabu

Freigang für Görlitzer Gefangene tabu

Corona verschärft auch für Gefangene die Lage: Besuche und Freigänge, das geht nicht. Dafür wird in der JVA Görlitz jetzt Videotelefonie eingebaut.

Erster Intensivpatient in Mittweida

Erster Intensivpatient in Mittweida

Seit Freitag wird er im Krankenhaus behandelt. Der Landkreis bestätigt am Sonntag 161 Corona-Infizierte.

Wo der Zutritt in Corona-Zeiten verboten ist

Wo der Zutritt in Corona-Zeiten verboten ist

Liberec will Menschenansammlungen an touristischen Ausflugszielen verhindern. Zudem kommen Desinfektions-Teams zum Einsatz.

Umzug für erkrankte Heimbewohner

Umzug für erkrankte Heimbewohner

Im Landkreis Meißen gibt es jetzt 121 Corona-Infizierte. Der Landrat lobt die Disziplin der Einwohner. Die Sparkasse schaltet eine Hotline.

Corona-Tagebuch einer Lehrerin

Corona-Tagebuch einer Lehrerin

Die Mehrbelastung von Familien durch Hausaufgaben und Homeoffice wegen Corona ist in aller Munde. Eine Görlitzer Lehrerin erzählt ihre Sicht.

Marshall-Plan für ein Europa nach Corona

Marshall-Plan für ein Europa nach Corona

Die Krise beschäftigt Europa und die Welt aktuell Tag und Nacht. Doch einige Politiker beschäftigen sich bereits mit dem Tag danach.

Corona: Amt untersucht in Löbauer Praxis

Corona: Amt untersucht in Löbauer Praxis

Inzwischen sind elf Löbauer mit dem Virus infiziert. Die meisten stehen in Zusammenhang mit einer Physiotherapie. Das Gesundheitsamt schloss die Praxis.

Warum wir Risikogruppen nicht isolieren dürfen

Warum wir Risikogruppen nicht isolieren dürfen

Was getan werden muss: mehr Tests, mehr Schutzmasken, eine Bewegungs-App. Was nicht geschehen darf: die Trennung der Gesellschaft. Ein Kommentar.

Roda: Brände-Verkostung als Live-Schalte

Roda: Brände-Verkostung als Live-Schalte

Der Dorfkrug Roda versüßt seinen Kunden die gaststättenfreie Zeit mit einer Schnapsidee: der "Langen Nacht der Kurzen online".

Wie Zoo-Tieren die Knuddler und Fütterer fehlen

Wie Zoo-Tieren die Knuddler und Fütterer fehlen

Nachwuchs ohne Ende und keiner kann ihn sehen: Ostern ist eigentlich Hoch-Besuchszeit im Tierpark. Corona ändert alles, nur nicht die Arbeit der Pfleger.

Sonniges Wochenende am Berzdorfer See?

Sonniges Wochenende am Berzdorfer See?

Am Wochenende werden viele Görlitzer bei bestem Wetter nach draußen strömen. Das ist gut für die Laune, wegen der Infektionsgefahr trotzdem bedenklich.

Corona: Illegale Treffen hören nicht auf

Corona: Illegale Treffen hören nicht auf

Die Polizei hat in den vergangenen Tagen zahlreiche Verstöße gegen die aktuellen Regelungen festgestellt. Eine ganze Reihe davon auch in Zittau.

Atemschutzmasken aus dem 3D-Drucker

Atemschutzmasken aus dem 3D-Drucker

Das Fraunhofer Kunststoffzentrum Oberlausitz fertigt die Produkte für den regionalen Bedarf.

„Ich mache mir um die Friseure Gedanken“

„Ich mache mir um die Friseure Gedanken“

Bisher sind die meisten Handwerksbetriebe wenig von der Corona-Krise betroffen. Aber eine Verordnung bereitet den Bäckern Probleme.

Bald wieder Bauernmarkt in der Hebelei?

Bald wieder Bauernmarkt in der Hebelei?

Der Markt am Sonntag fällt aus. Betreiber Sven Näther hofft auf einen Ausweichtermin noch in diesem Monat.

Erster Corona-Fall in JVA Waldheim

Erster Corona-Fall in JVA Waldheim

Bei einem Bediensteten ist das Virus nachgewiesen worden. Angeblich infizierte Gefangene bestätigt das sächsische Justizministerium nicht.

So arbeitet die Corona-Zentrale Mittelsachsen

So arbeitet die Corona-Zentrale Mittelsachsen

Das Gesundheitsamt betreut Covid-19-Infizierte und deren Kontaktpersonen. Am wichtigsten dabei: das Telefon.

Görlitzer Krankenhäuser haben jetzt Corona-Patienten

Görlitzer Krankenhäuser haben jetzt Corona-Patienten

Der Schwerpunkt liegt aktuell beim St. Carolus-Krankenhaus mit sechs bis sieben Patienten, das Klinikum hat einen.

Die Angst der Pflegeheime

Die Angst der Pflegeheime

Im Pflegeheim Klein Priebus gibt es jetzt den zweiten Todesfall . Andere Einrichtungen hoffen, dass ihnen das nicht passiert.

Oppacher Open Air verschoben

Oppacher Open Air verschoben

Das Fest im Freibad hatte sich in der Elektro-Szene überregional etabliert. Nun findet es wegen Corona nicht statt. Es gibt aber schon einen neuen Termin.

Wie es ist, Corona zu haben – eine Frau erzählt

Wie es ist, Corona zu haben – eine Frau erzählt

Marie Jansen ist 39 Jahre alt und hält sich an die Ausgangsregeln. Trotzdem infiziert sie sich mit dem Virus, muss in Quarantäne und liegt später sogar im Krankenhaus.

Corona-Verstoß: Löbauer feiern nachts Party

Corona-Verstoß: Löbauer feiern nachts Party

Die Polizei ist in der Breitscheidtstraße im Einsatz gewesen - und musste sich auch noch von einem jungen Mann beleidigen lassen.

Wird es für Görlitz und Niesky ein Jahr ohne Feste?

Wird es für Görlitz und Niesky ein Jahr ohne Feste?

Hexenfeuer und Europamarathon sind in Görlitz wegen Corona abgesagt. Viele andere Veranstalter warten noch ab.

Corona: Viel Arbeit - auch ohne Besucher

Corona: Viel Arbeit - auch ohne Besucher

Trotz Schließung müssen die Tiere im Zittauer Tierpark weiter gefüttert und gepflegt werden. Da hilft mancher Mitarbeiter auch an anderer Stelle aus.

DJs legen in Görlitz auf

DJs legen in Görlitz auf

Die Corona-Krise trifft auch die Kunst- und Kulturszene sehr hart. Mehrere Institutionen wollen helfen - mit einer aus Berlin importierten Idee.

Comenius als Denkanstoß in Corona-Zeiten

Comenius als Denkanstoß in Corona-Zeiten

Gemeinsame Projekte zwischen Herrnhut und Tschechien müssen derzeit ruhen. Schwierige Zeiten hatte es allerdings schon immer gegeben.

Birkenstock setzt Produktion aus

Birkenstock setzt Produktion aus

Durch die Corona-Krise fehlen Material und Mitarbeiter. Was bedeutet das jetzt für die Arbeiter in den Werken in Görlitz und Bernstadt?

Gegen Corona-Einsamkeit: Omas skypen im Heim

Gegen Corona-Einsamkeit: Omas skypen im Heim

Die Pflegeeinrichtungen sind für Besucher geschlossen. Da braucht es neue Wege, um mit der Familie im Kontakt zu bleiben.

Riesas Stahlwerk trotzt der Corona-Krise

Riesas Stahlwerk trotzt der Corona-Krise

Während anderswo von Kurzarbeit die Rede ist, stauen sich bei Feralpi an manchen Tagen die Lkws. Der neue Werkleiter hofft, dass das so bleibt.

Keine Angst vor dem Coronavirus

Keine Angst vor dem Coronavirus

Busfahrer gehören zu den Berufen, die das öffentliche Leben derzeit aufrechterhalten. Sie bekommen auch mal ein Dankeschön. So wie Hagen Lorenz aus Döbeln.

Wochenmarkt der Hochrisiko-Gruppe

Wochenmarkt der Hochrisiko-Gruppe

Hauptsächlich Senioren strömen auf die wieder geöffneten Märkte in Löbau und Zittau - aber Kunden und Händler sind glücklich.

Görlitzer Kaufhaus-Investor macht Corona-Selbsttest

Görlitzer Kaufhaus-Investor macht Corona-Selbsttest

Winfried Stöcker spritzt sich Virus-Antigene. Er hofft, dass sich Antikörper bilden und eine Immunisierung bewirken. Dann könnte ein Impfstoff folgen.

Setzt Strahwalder Veteranentreffen aus?

Setzt Strahwalder Veteranentreffen aus?

Die Corona-Krise wirft über den Juni dunkle Schatten. Entschieden ist die Sache noch nicht, aber Vorkehrungen sind getroffen - für zwei Möglichkeiten.

Verhaltener Wochenmarkt-Neustart 

Verhaltener Wochenmarkt-Neustart 

Zum Auftakt nach der einwöchigen Corona-Pause fällt der Andrang in Riesa eher gering aus. Der Veranstalter zieht trotzdem ein positives Fazit.

Corona-Verstoß: Zum Trinken getroffen

Corona-Verstoß: Zum Trinken getroffen

Die Polizei hat in einem Garagenkomplex in Zittau vier Männer und eine Frau angetroffen, die gegen die Allgemeinverfügung verstoßen haben.

Geringere Nachfrage bei Riesaer Tafel

Geringere Nachfrage bei Riesaer Tafel

Es herrscht Verunsicherung bei vielen Bedürftigen, vermutet das Deutsche Rote Kreuz. Dabei stehen in Riesa weiterhin genügend Lebensmittel zur Verfügung.

Mutmacher mit bunten Blumentöpfen

Mutmacher mit bunten Blumentöpfen

Eigentlich wollte Rocco Häschke aus Kottmarsdorf seinen Garten mit Ostereiern schmücken - Corona ließ ihn umdenken.

Gibt's den Umgebindehaus-Tag nur online?

Gibt's den Umgebindehaus-Tag nur online?

Wegen der Corona-Auswirkungen überlegt die Stiftung eine andere Form der Veranstaltung. Polen hat schon eine Entscheidung getroffen.

Wie der Einkauf aufs Dorf kommt

Wie der Einkauf aufs Dorf kommt

Fahrende Händler verkaufen jetzt im Görlitzer und Nieskyer Umland mehr Ware. Hamstern ist aber nicht der Grund dafür.

Corona-Helden am Kochtopf

Corona-Helden am Kochtopf

Warum in einer Herrnhuter Großküche manches halbiert und anderes doppelt ist, Touren-Fahrer abwaschen und mit dem Essen auch mal Klopapier ins Haus kommt.

Fällt Thailand-Urlauber durch Coronaraster?

Fällt Thailand-Urlauber durch Coronaraster?

Thomas Herrgesell ist nach einer halben Weltreise zurück in Olbersdorf. Getestet wird er in Deutschland nicht, klare Ansagen fehlen ihm. Die Behörden beruhigen aber.

"Das alles macht uns ein bisschen Angst"

"Das alles macht uns ein bisschen Angst"

Rund 700 Firmen in Ostsachsen haben Mitarbeiter aus Polen und Tschechien. Nur die wenigsten können in Corona-Zeiten im Homeoffice weiterarbeiten.

Corona: Wreesmann macht Online Schluss

Corona: Wreesmann macht Online Schluss

Der Sonderpostenmarkt mit Filialen im Landkreis Görlitz wollte seine Waren über das Internet verkaufen. Doch davon ist das Unternehmen wieder abgerückt.

"Voneinander weggesperrt"

"Voneinander weggesperrt"

Das Besuchsverbot in Pflegeheimen ist für alle schlimm, für manche Bewohner und ihre Angehörigen gar dramatisch. Zwei traurige Beispiele aus Zittau.

Justiz auf Sparflamme

Justiz auf Sparflamme

Am Amtsgericht Riesa findet derzeit kaum eine Verhandlung statt, Strafverfahren werden teils in den Sommer verschoben. Stillstand herrscht aber nicht.

Corona: Schon 400 Gesichtsmasken genäht

Corona: Schon 400 Gesichtsmasken genäht

Dank vieler Spenden haben die Mitarbeiter beim Löbauer DRK genug zu tun - und Beschäftigte im Gesundheitswesen und der Polizei profitieren vom Atemschutz.

Doch kein Wochenmarkt in Görlitz

Doch kein Wochenmarkt in Görlitz

Die Ankündigung vom Dienstag, dass der Görlitzer Markt wieder öffnen wird, wurde am Mittwoch zurückgenommen. Wer ist Schuld am Durcheinander?

Karstadt Kaufhof sucht Schutz

Karstadt Kaufhof sucht Schutz

Die Corona-Krise setzt dem angeschlagenen Konzern schwer zu. Jetzt soll ein Schutzschirmverfahren das Überleben sichern helfen.

Rewe: Eröffnung mit Polizei

Rewe: Eröffnung mit Polizei

Die Beamten überprüften in Ebersbach, dass alles ordnungsgemäß ablief. Die Ebersbacher blieben friedlich - und übten sich in Geduld.

Polnische Ärztin verzichtet auf Heimatbesuch

Polnische Ärztin verzichtet auf Heimatbesuch

Eine polnische Ärztin verstärkt das Team des Martinshofes in Rothenburg. Andere treffen die Einschränkungen wegen des Coronavirus dagegen hart.

Corona: Zittauer Familie fast wieder gesund

Corona: Zittauer Familie fast wieder gesund

Die junge Mutter und ihre Familie fühlen sich wieder fit - ein letztes Testergebnis steht noch aus.

Adidas entschuldigt sich und zahlt Miete

Adidas entschuldigt sich und zahlt Miete

Für seine Pläne, für geschlossene Filialen keine Miete zu zahlen, erntete der Konzern einen Shitstorm. Nun gibt sich Adidas einsichtig.

Jetzt 87 Corona-Infizierte im Kreis Meißen

Jetzt 87 Corona-Infizierte im Kreis Meißen

Die Vorbereitungen für den Höhepunkt der Epidemie laufen. Jetzt drohen hohe Bußgelder bei Verstößen gegen die Verbote.

Wenn der Mundschutz Mangelware wird

Wenn der Mundschutz Mangelware wird

... dann wissen sich die Oberlausitzer zu helfen: Manche Wohnzimmer werden jetzt kurzerhand zur Nähstube. Zwei eindrucksvolle Beispiele.

Ein kleines Zeichen der Solidarität

Ein kleines Zeichen der Solidarität

Eine Zittauer Familie verzichtet auf Geld für eine abgesagte Premiere. Andere handeln ebenso, weil es Kultur und Sport nach Corona auch noch geben soll.

Corona-Helfer gehen getrennte Wege

Corona-Helfer gehen getrennte Wege

In Zittau gibt es nun zwei Hilfsgruppen. Ein Auto ist dafür ein Grund gewesen.

Corona-Streife kommt per Feuerwehr

Corona-Streife kommt per Feuerwehr

Ob sich alle an die geltenden Regeln halten, kontrollieren in Löbau städtische Teams. Eine Suche nach Knackpunkten und Disziplin der Bürger.

Wie weltoffen will Görlitz in der Corona-Krise sein?

Wie weltoffen will Görlitz in der Corona-Krise sein?

Derzeit kommen keine Asylsuchenden im Kreis an. Doch in Görlitz spricht sich die Bündnisfraktion dafür aus, Flüchtlingskinder jetzt aufzunehmen.

Essenversorger kochen auf kleiner Flamme

Essenversorger kochen auf kleiner Flamme

Schulen und Kitas sind dicht. Kaum jemand braucht Mittagessen. Das bringt große und kleine Küchen in der Region Görlitz und Niesky in Bedrängnis.

Wie lange dauert die Corona-Krise noch?

Wie lange dauert die Corona-Krise noch?

Das Coronavirus verbreitet sich rasant. Wie schnell genau, das haben Wissenschaftler nun berechnet. Hoffnung machen ausgerechnet die Zahlen aus China.

Corona: So helfen die Meißner Pfadfinder

Corona: So helfen die Meißner Pfadfinder

Menschen der Risikogruppe sollen zu Hause bleiben. Doch wer kauft für sie im Supermarkt ein?

Grenzer ohne Grenzverkehr

Grenzer ohne Grenzverkehr

Die Bundespolizeiinspektion Ebersbach hat aktuell kaum noch jemanden zu kontrollieren. Was machen die Beamten jetzt eigentlich?

Märkte in Görlitz und Niesky öffnen wieder

Märkte in Görlitz und Niesky öffnen wieder

Sachsen hat die Beschränkungen für Wochenmärkte gelockert. Eine gute Nachricht für Händler – jedoch nicht für alle.

Corona: Sachsen führt Bußgeldkatalog ein

Corona: Sachsen führt Bußgeldkatalog ein

Sachsen führt eine neue Rechtsverordnung ein. Ab sofort drohen Bußgelder bei Verstößen. Aber eine Regel wurde auch wieder gelockert.

Erst müde lächelnd, dann infiziert

Erst müde lächelnd, dann infiziert

Musikalische Selbst-Läuterung: Die Südtiroler Band Frei.Wild korrigiert ihr Corona-Lied.

Bundesliga ab Mai mit Geisterspielen?

Bundesliga ab Mai mit Geisterspielen?

Die Spielpause wird bis 30. April verlängert, danach soll die Saison ohne Zuschauer fortgesetzt werden - Dynamos Geschäftsführer begrüßt die Entscheidung.

Wo die Pizza in Corona-Zeiten nichts kostet

Wo die Pizza in Corona-Zeiten nichts kostet

Islam Limani vom "La Casa Vecchia" aus Zittau hat über 100 Essen für Krankenhaus, Feuerwehr und Bedürftige zubereitet. Für ihn eine Geste, für andere ein Geschenk.

Jugendliche ignorieren Corona-Verbot

Jugendliche ignorieren Corona-Verbot

Die Polizei hat am Montag an einer Haltestelle in Löbau zwei junge Leute angetroffen, die dort eine rauchten - einer von 52 Verstößen an dem Tag.

Wochenmarkt in Riesa öffnet wieder

Wochenmarkt in Riesa öffnet wieder

Schon am Mittwoch kann es auf dem Rathausplatz weitergehen. Was die Besucher beachten müssen.

Löbau hat erste Corona-Fälle

Löbau hat erste Corona-Fälle

Das Gesundheitsamt des Kreises meldet zwei Infizierte in Löbau, einen weiteren in Kottmar. Genaue Hintergründe der Infektionen werden noch eruiert.

Markthändler atmen auf

Markthändler atmen auf

Die Landesregierung hatte das Verbot am Montag gelockert. Jetzt steht fest: Auch in Riesa kann es weitergehen.

Ein Richter erklärt, wie die Corona-App aussehen müsste

Ein Richter erklärt, wie die Corona-App aussehen müsste

Zur Bekämpfung des Corona-Virus wird über Handy-Tracking diskutiert. Richter Ulf Buermeyer sagt: Der Datenschutz muss nicht auf der Strecke bleiben

Windel-Hersteller hilft bei Atemschutz

Windel-Hersteller hilft bei Atemschutz

Die belgische Firma Drylock stellt in ihrem Betrieb in Hradek nun auch Nanofilter her. Der wird in Tschechien dringend benötigt.

Jena macht Mundschutz zur Pflicht

Jena macht Mundschutz zur Pflicht

Um die Corona-Ausbreitung einzudämmen, soll in Jena ab kommender Woche eine Masken-Pflicht gelten - obwohl der Schutz umstritten ist.

Die Corona-Helfer aus Hirschfelde

Die Corona-Helfer aus Hirschfelde

Nach Zittau, Löbau und Oderwitz gibt es jetzt auch Hilfsangebote in Zittaus nördlichen Ortsteilen. Der Bedarf ist da, wie die vergangenen Tage gezeigt haben.

Wochenmärkte Radebeul öffnen wieder

Wochenmärkte Radebeul öffnen wieder

Der Kuffenhaus-Markt am Dienstag bleibt noch geschlossen - wegen Handwerksarbeiten. Aber am Freitag lädt der Markt in Ost wieder ein.

Viel los in geschlossenen Museen

Viel los in geschlossenen Museen

Auch wenn alle Ausstellungen im Moment verborgen sind. Hinter den Türen in Görlitz wird weiter gearbeitet und geforscht.

Löbauer Corona-Hilfe hat erste Kunden

Löbauer Corona-Hilfe hat erste Kunden

Svetlana Kleinert ist selbst von der Krise betroffen - und geht für gefährdete Mitbürger einkaufen.

Wie eine Großfamilie Corona erlebt

Wie eine Großfamilie Corona erlebt

Ulrike und Jan Novak aus Herrnhut haben sieben Kinder. Sie berichten von Familientrubel, Leben ohne Hamsterkäufe und schmerzlicher Trennung.

Verhaltener Start in die Pflanzzeit

Verhaltener Start in die Pflanzzeit

Baumschulen und Gärtnereien sind offen. Die Kunden halten sich mit Käufen aber zurück. Das ist nicht das einzige Problem in Corona-Zeiten.

Corona: Wie Kodersdorf sich selbst hilft

Corona: Wie Kodersdorf sich selbst hilft

Die Gemeinde zeigt sich solidarisch. Unterstützt werden Einwohner, aber auch in Not geratene Unternehmen.

Was Corona mit Grenzkriminalität macht

Was Corona mit Grenzkriminalität macht

Zwar gibt es noch keine konkreten Aussagen seitens der Polizei, aber wohl eine Tendenz. Zudem zieht die Soko Argus Bilanz. Die klingt schlecht für Kriminelle.

Fahrendes Dankeschön in Corona-Zeiten

Fahrendes Dankeschön in Corona-Zeiten

Stadt und Verkehrsbetriebe Görlitz gestalten gemeinsam eine Bahn von außen. Drinnen achten sie jetzt verstärkt auf Desinfektion.

Trump bereitet USA auf viele Coronatote vor

Trump bereitet USA auf viele Coronatote vor

Aus der schnellen Rückkehr zur Normalität wird nichts, das leuchtet nun auch US-Präsident Trump ein. Allein in den USA könnten 100.000 Menschen sterben.

Im Baumarkt geht noch was

Im Baumarkt geht noch was

Obi, Toom, Landmaxx – Einkaufen ist noch möglich. Jeder hat jetzt dennoch seine besonderen Regeln, Öffnungszeiten und Zugänge.

Baumarkt im Corona-Modus

Baumarkt im Corona-Modus

Das Telefon steht nicht mehr still, Azubis packen auf Bestellung: Im Riesaer Toom ist derzeit alles anders.

Jetzt sind die Apotheker gefragt

Jetzt sind die Apotheker gefragt

Seit Anfang des Monats dürfen auch Apotheken im Landkreis Desinfektionsmittel herstellen. Doch nicht jedes Mittel ist gleich.

Jetzt stellt auch Frottana Mundschutz her

Jetzt stellt auch Frottana Mundschutz her

Mithilfe der Großschönauer Firma will der Landkreis Görlitz Engpässe in der Versorgung verringern - in Pflegeeinrichtungen und Kliniken.

Seine Wand soll (Corona-)Viren stoppen

Seine Wand soll (Corona-)Viren stoppen

Der Löbauer Maler und Grafiker Steffen Rimpl hat eine durchsichtige Barriere entwickelt. Er sieht einen großen Bedarf.

Wo ist der Ausweg aus der Krise?

Wo ist der Ausweg aus der Krise?

Geschäfte zu, Kitas gesperrt, Kurzarbeit in Firmen: Noch dauert der Kampf gegen das Virus an. Erkennbar wird aber, woran sich Lockerungen orientieren können.

Wie bekomme ich jetzt ein Bus-Ticket?

Wie bekomme ich jetzt ein Bus-Ticket?

Wegen Corona gibt es die Fahrscheine im Bus nicht mehr. Die Kraftverkehrsgesellschaft bietet eine andere Lösung an.

Corona: So ändert Zvon seine Fahrpläne

Corona: So ändert Zvon seine Fahrpläne

Ab Sonntag gelten Einschränkungen auf mehreren Strecken. Sie betreffen Länderbahn, Trilex und die Zittauer Schmalspurbahn.

Hygiene-Rüpel im Netto Bernstadt

Hygiene-Rüpel im Netto Bernstadt

Der Regionalleiter der Discounter-Kette beklagt außerdem aggressive Kunden im Markt.

Wegen Corona: Broilerwagen noch in Polen

Wegen Corona: Broilerwagen noch in Polen

Nach dem schnell aufgeklärten Diebstahl kommt der Unternehmer Peter Kellner jetzt nicht an das Fahrzeug - und das ist nicht sein einziges Problem.

Wie sich Händler der Corona-Krise anpassen

Wie sich Händler der Corona-Krise anpassen

Auch wenn viele Geschäfte in Zittau geschlossen sind, kann man hier einkaufen. Dafür interessieren sich nicht nur Stammkunden.

Warum Bauarbeiter trotz Corona weitermachen

Warum Bauarbeiter trotz Corona weitermachen

Die Straßen sind deutlich leerer als sonst, doch auf den Baustellen im Kreis Meißen herrscht Hochbetrieb. Dennoch gerät die Branche langsam in Sorge.

Markthändler weicht an die Elbgalerie aus

Markthändler weicht an die Elbgalerie aus

Der Wochenmarkt in Riesa fällt fürs Erste ins Wasser. Für einen Stand wurde jetzt kurzfristig eine Alternative organisiert.

Bernstädter lebt in Italiens Corona-Hotspot

Bernstädter lebt in Italiens Corona-Hotspot

Hagen Lehmann wohnt in der am stärksten betroffenen Provinz Bergamo. Er erzählt von bizarren Einkäufen, Sorgen um Verwandte und dem Husten des Nachbarn.

Jetzt 68 Corona-Infizierte im Kreis Meißen

Jetzt 68 Corona-Infizierte im Kreis Meißen

Die Amtsärztin bittet um Verzicht von Treffen mit anderen Familien und Kindern. Viele Handwerker machen sich Sorgen.

FVG sucht weitere Ersatztermine

FVG sucht weitere Ersatztermine

Nur wenige Veranstaltungen mussten im Zuge der Pandemie ganz abgesagt werden. Der Geschäftsführer hofft, dass nicht zu viele Tickets zurückgegeben werden.

Mainzelmännchen im Corona-Modus

Mainzelmännchen im Corona-Modus

Wir bleiben Zuhause: Die sechs Mainzelmännchen machen nun Werbung in anderer Sache: sie appellieren an richtiges Verhalten in der Coronakrise.

Die Sorge vor häuslicher Gewalt wächst

Die Sorge vor häuslicher Gewalt wächst

Um die Corona-Pandemie einzudämmen, sollen die Menschen zu Hause bleiben. Opfer von Gewalt sind mit ihren Peinigern quasi eingesperrt.

So kommt das Hilfspaket vor Ihre Haustür

So kommt das Hilfspaket vor Ihre Haustür

Ordern, Packen, Fahren. Beim neuen Lieferservice der SZ greifen viele Rädchen ineinander. Ein Blick hinter die Kulissen.

Trump als "Kriegspräsident" gegen Corona

Trump als "Kriegspräsident" gegen Corona

Die USA sind das neue Epizentrum der Pandemie. Jetzt mobilisiert Präsident Trump Militär und Gesetze aus Kriegszeiten.

Trotz Corona besser ohne Latex bedienen?

Trotz Corona besser ohne Latex bedienen?

Eine Löbauer Supermarktkundin beklagt die Hygiene an einer Fleischtheke, weil das Personal keine Schutzhandschuhe trägt. Doch dafür gibt es einen guten Grund.

Weniger Verbrechen und Unfälle

Weniger Verbrechen und Unfälle

Die Beschränkungen wegen der Corona-Krise führen zu weniger Polizeieinsätzen. Ein langfristiger Rückgang ist aber nicht zu erwarten.

Stadtrat appelliert an die Riesaer

Stadtrat appelliert an die Riesaer

Die Corona-Krise belastet die Wirtschaft. Die Bürgerbewegung ruft zur Solidarität auf.

Corona: Polizei löst Party auf

Corona: Polizei löst Party auf

Trotz der Ausgangsbeschränkungen haben in Zittau mehrere Menschen einen Geburtstag gefeiert. Aber nicht nur dort.

Virtueller Spatenstich für Ärztehaus

Virtueller Spatenstich für Ärztehaus

Alles klar für das neue Medizinische Versorgungszentrum von Dr. Katarina Varga in Seifhennersdorf. Wegen Corona wurde schnell improvisiert.

Bernstädter Familie mit Corona infiziert

Bernstädter Familie mit Corona infiziert

Die Betroffenen befinden sich in häuslicher Quarantäne.

Corona: Paket-Übergabe ohne Unterschrift

Corona: Paket-Übergabe ohne Unterschrift

Die Zustellung der Deutschen Post im Landkreis Görlitz läuft problemlos weiter. Allerdings mit einigen Veränderungen.

Was tun bei Ausgangsbeschränkung?

Was tun bei Ausgangsbeschränkung?

Wer verkürzt oder gar nicht mehr arbeiten darf, braucht Abwechslung - gerade mit Kindern. Anregungen aus der Region: von Klopapierbasteln bis Youtube-Singestunde.

Markthalle-Konsum öffnet nach Corona-Fall

Markthalle-Konsum öffnet nach Corona-Fall

Das Geschäft in der Neustädter Markthalle in Dresden hat seit Freitagmorgen wieder geöffnet. Zuvor musste es wegen eines Corona-Falles gründlich gereinigt werden.

Wie ein Dorf der Corona-Pandemie trotzt

Wie ein Dorf der Corona-Pandemie trotzt

Bürgermeister Frank Peuker hält im Großschönauer Gemeindeamt die Stellung. Er kämpft um jeden Rest Normalität in Corona-Zeiten - mit ungewohnten Worten.

Corona: Macher sagen Neiße-Filmfestival ab

Corona: Macher sagen Neiße-Filmfestival ab

Die trinationale Veranstaltung im Mai fällt aus. Das Bedauern ist groß. Aber ganz entfallen soll die 17. Ausgabe dann doch nicht.

Anspruch auf Home-Office gibt es nicht

Anspruch auf Home-Office gibt es nicht

Zu welchen Schutzmaßnahmen in der Corona-Krise sind Arbeitgeber verpflichtet und zu welchen nicht? Das sagen die Experten.

Video zeigt menschenleeres Dresden

Video zeigt menschenleeres Dresden

Die Dresdner halten sich an die Kontaktsperre - das zeigt ein gespenstisch schönes Drohnenvideo. Aber waren die Aufnahmen erlaubt? Der Filmer antwortet.

Corona-Krise: Weniger Staus und Unfälle

Corona-Krise: Weniger Staus und Unfälle

Das weitreichende Kontaktverbot wegen des Coronavirus ist noch keine Woche alt. Im Straßenverkehr macht sich das aber bereits bemerkbar.

Norditalien schöpft vorsichtig Hoffnung

Norditalien schöpft vorsichtig Hoffnung

In Italien gibt es den vierten Tag in Folge weniger Neuansteckungen. Warum immer noch so viele Menschen im Land am Virus sterben, darüber streiten Experten.

"Zeit für Lockerung noch nicht gekommen"

"Zeit für Lockerung noch nicht gekommen"

Die Debatte um eine Lockerung der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie nimmt Fahrt auf. Die Kanzlerin hat dazu eine klar Meinung.

"Das sind existenzielle Einschnitte" 

"Das sind existenzielle Einschnitte" 

Die Corona-Krise trifft die Magnet Riesa in allen Bereichen. Auch das Hotel wird in den nächsten Tagen schließen, sagt Geschäftsführer Reiner Striegler.

Übereifrige Corona-Kontrollen

Übereifrige Corona-Kontrollen

In Leipzig haben Polizisten Menschen angezeigt, die an einem See spazieren waren. Dabei ist das gar nicht verboten. Die Polizei entschuldigt sich.

Jessen in Corona-Quarantäne

Jessen in Corona-Quarantäne

Tagelang hat sich das Coronavirus unbemerkt in der Stadt in Sachsen-Anhalt ausgebreitet. 8.000 Einwohner stehen jetzt quasi unter Hausarrest.

Corona: Liberec startet Masken-Massenproduktion

Corona: Liberec startet Masken-Massenproduktion

Bereits am Donnerstag werden die ersten 100.000 Stück hergestellt - aber zunächst nur für bestimmte Berufsfelder.

Bürgermeister muss in die Verlängerung

Bürgermeister muss in die Verlängerung

Die Wahl in Stauchitz wurde verschoben und findet erst nach dem 20. September statt.

Wie Corona fast eine Arzt-Familie trennt

Wie Corona fast eine Arzt-Familie trennt

Ein Tscheche wäre mit Kind und Kegel beinah illegal umgezogen, um in Oderwitz zu arbeiten. Weil die Kollegen sogar die Kanzlerin ins Boot holten, kam es anders.

Riesaer Fußballer verkaufen Geistertickets

Riesaer Fußballer verkaufen Geistertickets

Die Corona-Krise stellt auch Stahl Riesa vor eine Belastungsprobe. Der Verein hofft jetzt auf Unterstützung der Fans.

Wie die Kliniken auf Corona reagieren

Wie die Kliniken auf Corona reagieren

Ob Dienstpläne, Infektions-Stationen oder Schutzausrüstung: Im Klinikum Oberlausitzer Bergland ist das Personal drauf eingestellt.

Besuchsverbot in der JVA Zeithain

Besuchsverbot in der JVA Zeithain

Bis letzte Woche durften noch Familienangehörige hinein. Vorzeitige Entlassungen wie in Nordrhein-Westfalen soll es aber vorerst nicht geben.

Bis zu 80 Prozent weniger Fahrgäste im Bus

Bis zu 80 Prozent weniger Fahrgäste im Bus

Die Fahrzeuge der VGM werden täglich desinfiziert. Wegen geringer Kundenzahlen werden Einschränkungen mit Augenmaß diskutiert.

FVG-Einrichtungen bleiben geschlossen

FVG-Einrichtungen bleiben geschlossen

Bis 31. März waren Museum, Bibliotheken und Tierpark ohnehin für Besucher tabu. Nun verlängert der Betreiber die Schließzeit.

Corona: Was ist los bei Wreesmann?

Corona: Was ist los bei Wreesmann?

Die Behörden haben mittlerweile drei von fünf Filialen im Landkreis Görlitz geschlossen. Die Verunsicherung bei den Mitarbeitern ist groß.

"Alles, was wir brauchten, wurde besorgt"

"Alles, was wir brauchten, wurde besorgt"

Dank der "Corona Hilfe Löbau" wird das Ehepaar Grywoda mit Lebensmitteln versorgt. Die Rentner freuen sich sehr über diese Unterstützung.

Corona: Tankstellen verkaufen mehr Sprit

Corona: Tankstellen verkaufen mehr Sprit

Wegen der geschlossenen Grenzen zu Polen und Tschechien verzeichnen die Tankstellen in der Region Zittau-Löbau mehr Kunden. Die können sogar sparen.

Nach dem Shutdown steigt die Gefahr für die Senioren

Nach dem Shutdown steigt die Gefahr für die Senioren

Wenn die Ausgangsbeschränkungen gelockert werden, müssen Senioren noch besser geschützt werden – durch Isolation? Die wichtigsten Fragen und Antworten.

Wie Corona jetzt den Straßenbau lahmlegt

Wie Corona jetzt den Straßenbau lahmlegt

Die Baufirmen in der Region haben die Arbeit größtenteils eingestellt. Die Chefs sehen sich außerstande, die Auflagen zu erfüllen - bis auf eine Ausnahme.

So krempelt Corona die Arztpraxen um

So krempelt Corona die Arztpraxen um

Akute Erkrankungen, Zahnersatz, Schwangerschaft - Mediziner haben gut zu tun. Erste Fachärzte haben mangels OPs oder Terminen aber Sprechzeiten gekappt.

Corona: So schützen sich Supermärkte

Corona: So schützen sich Supermärkte

Wie ernst nehmen Lebensmittelläden den Infektionsschutz? Die SZ war im Landkreis Meißen zur Stippvisite in den Märkten.

So schützen die Einkaufsmärkte ihre Kunden und Mitarbeiter

So schützen die Einkaufsmärkte ihre Kunden und Mitarbeiter

Momentan gibt es in den Lebensmittelläden viele Verhaltensregeln, um die Corona-Ausbreitung zu minimieren. Dabei agieren die Märkte unterschiedlich.

Wochenmarkt bleibt ab Freitag geschlossen

Wochenmarkt bleibt ab Freitag geschlossen

Noch am Mittwochvormittag konnte in Riesa eingekauft werden. Jetzt ist erst einmal für mindestens zwei Wochen Schluss.

Corona: Sie koordiniert Herrnhuts Hilfe

Corona: Sie koordiniert Herrnhuts Hilfe

Ilka Geisler kennt Hinz und Kunz und betreut eigentlich Touristen. Jetzt ist sie die Frau, die am Telefon auf alle Fragen und Sorgen eine Antwort weiß oder sucht.

Corona: Techniker im Dauerstress

Corona: Techniker im Dauerstress

Weil Schulen wegen der Pandemie geschlossen sind, wird dort jetzt das nachgeholt, was sonst zu kurz kommt. Einige Firmen freut es.

Corona: Bürgermeisterwahl in Arnsdorf abgesagt

Corona: Bürgermeisterwahl in Arnsdorf abgesagt

Die für den 26. April geplante Abstimmung wird in den Herbst 2020 verschoben. Doch wer regiert bis dahin die Gemeinde?

Warum wir Schröder und Merkel dankbar sein müssen

Warum wir Schröder und Merkel dankbar sein müssen

Der Reformkanzler und die Sparkanzlerin haben Deutschland solide gemacht. Das zahlt sich in der Coronakrise aus. Ein Kommentar.

Corona: Schnelle Hilfe für die kleine Greta

Corona: Schnelle Hilfe für die kleine Greta

Die Sechsjährige leidet an einer Muskelkrankheit und gehört zur Risiko-Gruppe. Damino half ganz unkompliziert. Nicht nur deshalb ist ihre Familie gerührt.

Taxi und Corona: "Es ist existenzbedrohend"

Taxi und Corona: "Es ist existenzbedrohend"

Die Dresdner Taxifahrer leiden extrem unter der Krise. 80 Prozent der Umsätze fallen weg. Was macht man da?

Die Corona-Pandemie und die Zahlen

Die Corona-Pandemie und die Zahlen

Um Erfolge oder Misserfolge im Kampf gegen das Virus zu messen, braucht man Zahlen. Und die sind manchmal tückisch.

Geheiratet wegen Corona

Geheiratet wegen Corona

Am Mittwoch haben Sandra und Rainer Cechlovsky sich in Görlitz das Ja-Wort gegeben. (Fast) Allein im Standesamt.

10 Ideen, mit denen Läden auf Corona reagieren

10 Ideen, mit denen Läden auf Corona reagieren

Supermärkte und Co. haben sich verschiedene Hygiene-Maßnahmen einfallen lassen, um Kunden und Kassierer zu schützen: ein Überblick.

Doppelte Nachfrage im Seifenwerk Riesa

Doppelte Nachfrage im Seifenwerk Riesa

Gerade erst war der Traditionsbetrieb aus der Insolvenz gerettet worden. Jetzt verschafft die Hygiene-Nachfrage ihm eine Extra-Schicht.

"Was hier los war, geht auf keine Kuhhaut"

"Was hier los war, geht auf keine Kuhhaut"

Warum sich eine Kaufland-Mitarbeiterin jetzt über die drastischen Sicherheits-Maßnahmen freut - und warum die 50-Jährige keine Corona-Heldin sein will.

"Nicht jeder Arbeitsplatz wird erhalten bleiben"

"Nicht jeder Arbeitsplatz wird erhalten bleiben"

Was bedeutet es, Kurzarbeitergeld zu bekommen? Und wie gefährlich wird die Corona-Krise für die Jobs im Kreis Meißen? Die Arbeitsagentur-Chefin gibt Antworten.

Corona: Erstmals in Ebersbach-Neugersdorf

Corona: Erstmals in Ebersbach-Neugersdorf

Der Mann hatte in einem Risiko-Gebiet Urlaub gemacht. Das Gesundheitsamt prüft nun, ob weitere Personen betroffen sind.

Erste stationäre Corona-Patienten im Kreis

Erste stationäre Corona-Patienten im Kreis

Die Anzahl der Infizierten im Kreis Meißen steigt auf 35. Die Polizei musste einige verbotene Gruppenbildungen in der Region auflösen.

Barockhaus Neißstraße bleibt offen - digital

Barockhaus Neißstraße bleibt offen - digital

Ein realer Besuch der Einrichtung in Görlitz ist zwar wegen Corona vorerst nicht möglich, dafür kann nun ein virtueller Rundgang vorgenommen werden.

"Wir erleben gerade starken Zusammenhalt"

"Wir erleben gerade starken Zusammenhalt"

Keine Gottesdienste, keine persönlichen Gespräche - Corona stellt auch die Kirche vor Herausforderungen. Superintendentin Antje Pech sieht aber auch Chancen.

Es blitzt nicht mehr

Es blitzt nicht mehr

Wegen Corona wollen der Landkreis und die Stadt Görlitz auf Geschwindigkeitsmessungen verzichten. Löbau äußert sich nicht so deutlich.

Der halbe Landkreis ist im Homeoffice

Der halbe Landkreis ist im Homeoffice

Betriebe und Verwaltungen lassen zunehmend von zu Hause aus arbeiten. Doch das funktioniert nicht überall.

Wie eine Busfahrerin zur Corona-Heldin wurde

Wie eine Busfahrerin zur Corona-Heldin wurde

Auch in Corona-Zeiten steuert Heike Stanski ihren Bus ruhig durch Dresden – und findet zum Teil erschreckend, was sie dabei erlebt.

Blaue Flecken, die keiner mehr sieht

Blaue Flecken, die keiner mehr sieht

Für Kinder, die zu Hause Gewalt und Vernachlässigung erleben, kann der Hausarrest jetzt die Hölle sein. Und es ist nur schwer möglich, das zu verhindern.

So regiert Angela Merkel von zu Hause aus

So regiert Angela Merkel von zu Hause aus

So etwas gab es noch nie: Eine Kanzlerin, die aus der Quarantäne heraus mit Videoschaltungen und Anrufen das Land regiert.

Corona-Krise: Wieso Söders Machtspiele für Ärger sorgen

Corona-Krise: Wieso Söders Machtspiele für Ärger sorgen

Bayerns Regierungschef Söder prescht in der Coronakrise immer wieder vor. Seine Kollegen in den Ländern meinen, das könne man gerade gar nicht brauchen.

Corona trifft Bauern und Gartenbauer

Corona trifft Bauern und Gartenbauer

Ob zur Erdbeerernte genug Helfer kommen und wie Gärtnereien ihre Pflanzen an den Kunden bringen, ist unklar. Einige Bauern starten einen Hilfsaufruf für den Notfall.

Woher kommen die 650 Millionen Euro fürs Hilfspaket?

Woher kommen die 650 Millionen Euro fürs Hilfspaket?

Die Finanzhilfen im Kampf gegen die Pandemie und deren Folgen zwingen absehbar zu Änderungen beim Doppelhaushalt für 2021/2022 in Sachsen.

Auf Distanz

Auf Distanz

Sachsen erlebt den ersten Tag der Corona-Krise mit beschränktem Ausgang. In Riesa ist trotzdem und trotz geschlossener Geschäfte etwas los.

Gibt es Arzneimittel-Hamsterkäufe?

Gibt es Arzneimittel-Hamsterkäufe?

Die Apotheken im Kreis Meißen arbeiten am Limit. Ein Medikament ist derzeit besonders gefragt.

Erntehelfer weg - so helfen sich die Landwirte

Erntehelfer weg - so helfen sich die Landwirte

Damit sächsische Bauern wieder Erntehelfer aus Polen und Rumänien finden, lockert der Staat Regeln.

Corona: So verschieden ist die Entwicklung in Sachsen

Corona: So verschieden ist die Entwicklung in Sachsen

Warum die 865 nachweislich infizierten Sachsen regional so ungleich verteilt sind, lässt sich nur teilweise erklären. Über einen Kreis rätselt die Politik besonders.

Kinderärztin schließt wegen Corona-Fall

Kinderärztin schließt wegen Corona-Fall

In der Praxis hat sich ein Covid-19-Verdacht bestätigt. Das hat Folgen für Mitarbeiter und Patienten.

Apothekerinnen im Sondereinsatz

Apothekerinnen im Sondereinsatz

Die Mitarbeiter der Stadtapotheke in Radebeul und der Alten Apotheke Weinböhla sagen, wie sie gerade jetzt für ihre Patienten da sein wollen.

Corona: Ganz allein im Standesamt

Corona: Ganz allein im Standesamt

Keine Musik, keine Gäste – dafür besondere Hygiene-Regeln. Warum ein junges Paar aus Kamenz trotzdem an diesem Montag geheiratet hat.

Zelt-Station in Meißen beginnt mit dem Testen

Zelt-Station in Meißen beginnt mit dem Testen

Vorher müssen sich die Patienten aber beim Hausarzt einen Termin holen. Die Polizei kündigt verstärkte Kontrollen an.

Gefährdet Corona die Freibadsaison?

Gefährdet Corona die Freibadsaison?

Noch ist nicht klar, ob die Saison in Gebersbach pünktlich starten kann. Denn die Vorbereitungen müssten eigentlich schon jetzt beginnen.

So arbeiten wir in der Corona-Krise

So arbeiten wir in der Corona-Krise

Das Coronavirus stellt den Alltag in der Redaktion auf den Kopf. Journalisten kämpfen wie ihre Leser mit Corona-Angst und erleben unerwartete Sternstunden.

Corona: Energieversorgung ist sicher

Corona: Energieversorgung ist sicher

Bei der Lieferung von Strom, Gas und Wasser gibt es laut den Oberlausitzer Versorgern keine Einschränkungen. Aber an anderer Stelle ändert sich was.

Wie TV-Sender auf Corona reagieren

Wie TV-Sender auf Corona reagieren

Erweiterungen, Ausfälle, Extraprogramm für Grundschüler: Das Corona-Virus bringt das Programm durcheinander. Auch der MDR plant um.

Wegen Corona: Hörmobil erst im September

Wegen Corona: Hörmobil erst im September

Wegen der Infektionsgefahr fällt der Stopp am 25. März in Roßwein aus. Die Tipps für die Augen soll es nun im Spätsommer geben.

Corona: Dresdner Startup bringt Schule nach Hause

Corona: Dresdner Startup bringt Schule nach Hause

Das Dresdner Startup Kuravisma hat eine Software für Unterricht im Netz entwickelt. Ab Mittwoch dürfen sie deutschlandweit alle Lehrer und Schüler nutzen.

Corona-Krise: Was die Regierung jetzt plant

Corona-Krise: Was die Regierung jetzt plant

Am Sonntag wurden bundesweite Kontaktsperren verhängt. Heute will die Regierung einen Schutzschirm gegen die Folgen der Krise beschließen.

Corona: Baumaßnahmen verschoben

Corona: Baumaßnahmen verschoben

Die Sanierung der Amalienstraße in Zittau sollte nächste Woche beginnen. Nun müssen die Anwohner weiter warten.

Mundschutz statt Hundemode

Mundschutz statt Hundemode

Damit die Nähmaschinen nicht still stehen, hat eine Schneiderei aus Coswig eine Idee entwickelt. Die findet guten Absatz.

Tierheime für Besucher geschlossen

Tierheime für Besucher geschlossen

Die Tiere können sich mit dem Virus nicht infizieren. Trotzdem kommen Besucher nur noch nach Anmeldung ins Heim.

Gespenstische Stille überall

Gespenstische Stille überall

Wie gehen Großenhainer mit den Einschränkungen im öffentlichen Leben um? Die SZ hat sich am Samstag umgesehen.

Corona: Dresdner spielen "Ode an die Freude"

Corona: Dresdner spielen "Ode an die Freude"

Dutzende Musiker verbreiteten am Sonntag mit Mini-Konzerten auch in Dresden einen Hauch Optimismus. Auch wenn die Finger schnell kalt wurden.

Wie Döbeln jetzt zusammenhält

Wie Döbeln jetzt zusammenhält

Riesige Solidarität haben die Menschen bei zwei verheerenden Fluten bewiesen. Auch jetzt stecken die Döbelner nicht den Kopf in den Sand.

Mit viel Herz durch Coronazeiten

Mit viel Herz durch Coronazeiten

Ab Montag: Großenhain, Priestewitz und Nünchritz tun sich mit Unterstützung der Diakonie zusammen und organisieren kurzfristig Hilfe für Hilfsbedürftige.

Coswig verbietet Menschengruppen

Coswig verbietet Menschengruppen

Noch vor der Ausgangssperre des Freistaates legte die Stadt neue Regeln fest. Bei Zuwiderhandlung drohen hohe Bußgelder.

Corona: Ab Montag gilt in Sachsen eine Ausgangssperre

Corona: Ab Montag gilt in Sachsen eine Ausgangssperre

Die Menschen in Sachsen sind am Wochenende deutlich sichtbar auf Abstand gegangen. Aus Sicht des Corona-Krisenstabes reicht das aber noch nicht.

Der letzte Tag im Baumarkt

Der letzte Tag im Baumarkt

Auch Toom und Stabilo in Riesa müssen ab Montag dicht bleiben. Die SZ war zuvor noch einmal dort.

Zittauer Corona-Fall: Auch Tochter infiziert

Zittauer Corona-Fall: Auch Tochter infiziert

Außerdem ist der Ehemann der 31-Jährigen betroffen. Das Weise-Gymnasium, das das Mädchen besucht, bittet alle Schüler, sich in Quarantäne zu begeben.

Wer von der Corona-Krise profitiert

Wer von der Corona-Krise profitiert

Industrie, Unternehmer und Freiberufler ächzen unter der Corona-Krise wie nie. In einigen wenigen Branchen läuft das Geschäft dafür auf Hochtouren.

Corona: Gewerbeverein bietet Hilfe an

Corona: Gewerbeverein bietet Hilfe an

Viele Geschäfte in Zittau sind derzeit geschlossen. Um die schwierige Phase zu überstehen, soll es nun Unterstützung geben.

Ausgangssperre in Dresden: Das ist erlaubt

Ausgangssperre in Dresden: Das ist erlaubt

Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) hat neue Regeln für alle Dresdner verfügt. Was das bedeutet.

Was ist erlaubt während der Beschränkungen?

Was ist erlaubt während der Beschränkungen?

Seit Montag ist es in Sachsen mit Ausnahmen verboten, das Haus zu verlassen. Das soll das Corona-Virus stoppen. Die wichtigsten Antworten.

Wie die Corona-Krise das Klima beeinflusst

Wie die Corona-Krise das Klima beeinflusst

Wird die Covid-19-Pandemie auf längere Sicht auch positive Folgen haben? Zum Beispiel für die Qualität der Luft in den Städten und fürs Klima?

Weltweit über 300.000 Coronavirus-Fälle

Weltweit über 300.000 Coronavirus-Fälle

Immer mehr Länder schotten sich ab, aber das Coronavirus breitet sich weiter aus. Gegen den wirtschaftlichen Absturz werden Billionen locker gemacht.

Corona: Gute Nachricht für FDP-Politikerin

Corona: Gute Nachricht für FDP-Politikerin

Christine Schlagehan hat das Ergebnis ihres Tests bekommen. Warum das nicht nur für sie eine riesige Erleichterung ist, die Quarantäne aber noch weiter andauert.

Nochmal schnell in den Baumarkt

Nochmal schnell in den Baumarkt

In Radebeul und Meißen bildeten sich im Laufe des Samstags lange Schlangen. Was die Leute bei ihrem letzten Einkauf noch besorgten und was sie zu beachten hatten.

So stellt sich die Bundespolizei auf Corona ein

So stellt sich die Bundespolizei auf Corona ein

Der operative Einsatz wird herunter gefahren, um Reserven zu schaffen. Für Streifenpolizisten gelten besondere Vorsichtsmaßnahmen.

Corona-Hotline jetzt auch am Wochenende

Corona-Hotline jetzt auch am Wochenende

Die Zahl der Nachfragen hatte das erwartete Maß gesprengt. Auch das Informationsangebot ist nun erweitert.

Corona: Mehr Jüngere auf Intensivstationen

Corona: Mehr Jüngere auf Intensivstationen

Vor allem ältere Menschen seien in Gefahr, hieß es. Doch das Coronavirus kann auch Jüngere massiv treffen. Insgesamt wurde die Gefahr durch das Virus unterschätzt.

Austauschschüler muss vorzeitig zurück

Austauschschüler muss vorzeitig zurück

Augusto Pioner (17) aus Brasilien darf wegen der Corona-Krise nicht in Oderwitz bleiben. Doch ein Wiedersehen mit seinem Gastvater ist nicht ausgeschlossen.

Corona: Pfadfinder helfen bei Einkäufen

Corona: Pfadfinder helfen bei Einkäufen

Meißner können sich ab sofort bei ihnen melden, wenn sie zur Risikogruppe gehören.

Ruhe vor dem Sturm

Ruhe vor dem Sturm

Das Elblandklinikum Meißen tut alles, um vorbereitet zu sein.

Großenhain verschärft Kontrollen

Großenhain verschärft Kontrollen

Oberbürgermeister Sven Mißbach bittet die Einwohner darum, am Wochenende zu Hause zu bleiben.

Menschenleere Orte in Corona-Zeiten

Menschenleere Orte in Corona-Zeiten

Die Auswirkungen der Epidemie sind mittlerweile in Löbau-Zittau zu beobachten. Wie ausgestorben wirken einst belebte Plätze und Straßen.

Kritik an Beschluss zu Elternbeiträgen

Kritik an Beschluss zu Elternbeiträgen

Der Stadtrat hatte der Entlastung der Eltern zugestimmt. Eine Fraktion äußerte Bedenken. Die Debatte wird aber von einem Entscheid am Freitag überholt.

Gassigeher müssen draußen bleiben

Gassigeher müssen draußen bleiben

Corona hat auch auf Auswirkungen auf das Tierheim Bischdorf. Offen ist nun auch, wann die Quarantänestation für Hunde und Katzen kommt.

Zittaus OB würde Ausgangssperre begrüßen

Zittaus OB würde Ausgangssperre begrüßen

In seiner Video-Ansprache vom Donnerstag hat Thomas Zenker eine klare Botschaft. Genauso wie seine Hausärztin.

Erster Fleischer verschenkt jetzt Klopapier

Erster Fleischer verschenkt jetzt Klopapier

Die Landfleischerei Herzog aus Spitzkunnersdorf hat selbst mit den Corona-Auswirkungen zu kämpfen und startet eine Aktion, hinter der mehr steckt.

Wie funktioniert das Online-Lernen?

Wie funktioniert das Online-Lernen?

Die digitale Schule kam quasi über Nacht. Eine Meißner Familie erzählt, wie ihr Alltag zu Hause aussieht

Corona: Sachsen übernimmt Elternbeiträge

Corona: Sachsen übernimmt Elternbeiträge

Viele Eltern müssen während der Corona-Krise die Betreuung ihrer Kinder selbst übernehmen. Der Freistaat will sie nun zumindest finanziell entlasten.

Ansturm auf Apotheken

Ansturm auf Apotheken

Seit der Corona-Krise werden deutlich mehr Medikamente in Löbau/Zittau gekauft. Länger öffnen wollen die Apotheker bisher aber nicht.

Coronavirus: Kretschmer droht Haftstrafen an

Coronavirus: Kretschmer droht Haftstrafen an

Sachsen greift in der Corona-Krise zu immer drastischeren Mitteln. Manche Leute zeigen sich unbelehrbar und zwingen die Polizei zum Eingreifen.

Trotz Verbot: Treff auf dem Spielplatz

Trotz Verbot: Treff auf dem Spielplatz

Die Polizei hat in Zittau einschreiten müssen, weil sich mehrere Menschen nicht an die Corona-Maßnahmen halten - und appelliert an die Vernunft.

Wegen Corona: Kurzarbeit bei Digades

Wegen Corona: Kurzarbeit bei Digades

Das Zittauer Unternehmen unterbricht ab Montag die Produktion - und schickt die Mitarbeiter nach Hause.

Leere Kirchen statt Gottesdienste

Leere Kirchen statt Gottesdienste

Unter den Gläubigen zwischen Niesky und Rothenburg herrscht Ungewissheit. Aber auch Vertrauen. Doch was passiert mit dem Osterfest?

Corona: Rechtsrock-Festival fällt aus

Corona: Rechtsrock-Festival fällt aus

Das Veranstaltungsverbot im Freistaat gilt auch für die geplanten Konzerte der Rechtsextremen. Die wollen sich aber später treffen.

Jetzt 18 Corona-Infizierte im Kreis Meißen

Jetzt 18 Corona-Infizierte im Kreis Meißen

Auf Treffen im Freundes- und Familienkreis sollte verzichtet werden. Appell an die Jüngeren, den Älteren zu helfen.

Wie das Virus Kommunalpolitik bremst 

Wie das Virus Kommunalpolitik bremst 

Niesky sagt wahrscheinlich den April-Stadtrat ab. In Kodersdorf und Kreba werden Stühle auf Mindestabstand gerückt.

Ministerium lehnt Katastrophenalarm ab

Ministerium lehnt Katastrophenalarm ab

Die Lage ist derzeit beherrschbar. Damit widerspricht das Ministerium indirekt den Überlegungen im Landkreis Meißen.

Bitte Abstand halten!

Bitte Abstand halten!

Supermärkte dürfen weiterhin öffnen - doch es gibt nun Sicherheitsregeln. Jetzt müssen sich nur noch die Zittauer Kunden daran halten.

Onlineshop von Biohof in Nossen überlastet

Onlineshop von Biohof in Nossen überlastet

Selbst im ökologischen Bereich gibt es Hamsterkäufe.

Bahnhofstraße: Baubeginn verschiebt sich

Bahnhofstraße: Baubeginn verschiebt sich

Statt am nächsten geht es erst am übernächsten Montag in Görlitz los. Das hat auch mit Corona zu tun.

Blutspender beklagt "Bild des Entsetzens"

Blutspender beklagt "Bild des Entsetzens"

Bei einem Spendetermin des DRK im Krankenhaus Zittau sollen Corona-Schutzmaßnahmen grob missachtet worden sein. Das DRK reagiert sofort.

Werden jetzt Desinfektionsmittel geklaut?

Werden jetzt Desinfektionsmittel geklaut?

In Krankenhäusern sind Flaschen weggekommen. Und auch Gerüchte machen die Runde: Gab es einen Infizierten in der Ebersbacher Klinik?

Was doch noch geöffnet ist

Was doch noch geöffnet ist

In Radebeul, Coswig, Weinböhla, Moritzburg und Radeburg wird lange noch nicht alles geschlossen. Viele Inhaber haben spezielle Ideen.

Spargelbauern fürchten um Erntehelfer

Spargelbauern fürchten um Erntehelfer

Ausländische Arbeitskräfte werden wohl wegen der Coronakrise ausfallen. Es gibt Ideen, wer die Lücken füllen könnte.

Elbetierpark trotzt Corona-Krise

Elbetierpark trotzt Corona-Krise

Die Einrichtung bleibt weiterhin geöffnet. Es gibt aber zahlreiche Einschränkungen.

Junge Mutter ist Zittaus erster Corona-Fall

Junge Mutter ist Zittaus erster Corona-Fall

Die 31-Jährige fürchtet, dass die ganze Familie betroffen ist - und das Gesundheitsamt sorgt für eine bizarre Szene.

Wie die Bundeswehr auf der A4 hilft

Wie die Bundeswehr auf der A4 hilft

Wie lange der Bundeswehreinsatz auf der Autobahn dauert, steht noch nicht fest. Inzwischen wird der Stau immer kürzer und auch Görlitz ist entlastet.

Corona-Patienten im Landkreis geht's gut

Corona-Patienten im Landkreis geht's gut

Der Görlitzer Landrat spricht sich klar gegen eine Ausgangssperre aus, appelliert aber an die Vernunft der Bevölkerung.

Schönbacher Politikerin in Quarantäne

Schönbacher Politikerin in Quarantäne

Eine Kollegin von FDP-Kreis-Chefin Christine Schlagehan wurde positiv auf Corona getestet. Weitere Mitarbeiter eines Staatsbetrieb in Bautzen bleiben zu Hause.

Wo ist noch offen in Görlitz?

Wo ist noch offen in Görlitz?

Floristen verschenken ihre Blumen, Friseure sind am Zweifeln, Händler appelieren an die Kunden: So war der erste Tag mit geschlossenen Geschäften.

Mit Handy-Überwachung gegen Corona

Mit Handy-Überwachung gegen Corona

Die Telekom hat dem Robert-Koch-Institut Bewegungsdaten seiner Kunden übermittelt. Die sollen zeigen, ob sie weniger mobil sind.

Fünf Tage Quarantäne

Fünf Tage Quarantäne

Die Zittauerin Stefanie Thomsch und ihre Familie durften in den vergangenen Tagen ihre Wohnung nicht verlassen. Nun gab es für sie eine erlösende Nachricht.

Kreis Meißen prüft Katastrophen-Voralarm

Kreis Meißen prüft Katastrophen-Voralarm

Die Zahl der Corona-Fälle hat sich im Kreis seit Mittwoch um fünf auf insgesamt 16 erhöht. Polizeibehörde kontrolliert die Schließung der Läden.

Zittaus Museum bleibt offen - digital

Zittaus Museum bleibt offen - digital

Ein realer Besuch ist zwar wegen Corona vorerst nicht möglich, dafür kann nun ein virtueller Rundgang vorgenommen werden.

Geschäfte müssen schließen

Geschäfte müssen schließen

Nach drei Hochwassern nun die Corona-Krise – Meißens Einzelhändler stehen vor der nächsten schweren Prüfung.

Grenzen dicht: Odyssee durch Europa

Grenzen dicht: Odyssee durch Europa

Tilo Nixdorf will eigentlich nur seine Schwiegermutter nach Hause fahren. Doch dann bescherte das Coronavirus dem Neugersdorfer eine echte Strapaze.

Riesas Händler lassen sich was einfallen

Riesas Händler lassen sich was einfallen

Am Mittwoch waren die meisten Geschäfte noch geöffnet. Ab Donnerstag bieten viele Extra-Dienstleistungen an.

Oberlausitzer in Auslands-Quarantäne

Oberlausitzer in Auslands-Quarantäne

Bei uns läuft der Krisenmodus erst an, Italien ist mittendrin und China auf dem Weg zurück in die Normalität. Ein Oppacher und eine Bernstädterin erzählen.

Neiße Adventure Race erst im September

Neiße Adventure Race erst im September

Rothenburgs größtes Outdoor-Event reagiert auf die Coronakrise. Und will gestärkt daraus hervor gehen.

So versucht die Polizei den Super-Stau zu regeln

So versucht die Polizei den Super-Stau zu regeln

Zwar ist die Länge in der Nacht zum Donnerstag zurückgegangen, doch das wird nicht so bleiben. Was die Beamten tun und wie die Bundeswehr ihnen hilft.

Corona: Steht IQLandia bald vor dem Aus?

Corona: Steht IQLandia bald vor dem Aus?

Keine Gäste, keine Einnahmen und Sorgen um eine unsichere Zukunft. Die macht sich derzeit nicht nur das Science Center in Liberec.

„Die Auswirkungen sind drastisch“

„Die Auswirkungen sind drastisch“

Meißner Gastronomen kämpfen gegen die Insolvenz an. So bereiten sie sich vor.

Solidaritäts-Welle für Corona-Gefährdete

Solidaritäts-Welle für Corona-Gefährdete

Auch in Löbau startet eine Internet-Seite für Menschen, die sich in der Krise nur schwer selbst versorgen können - und Seelen-Balsam gibt's dazu.

Wie lange gibt es noch Tafel-Lebensmittel?

Wie lange gibt es noch Tafel-Lebensmittel?

Die Oberlausitzer Tafel öffnet ihre vier Ausgabestellen ab Montag verkürzt. Aber nicht nur das ändert sich in Zeiten von Corona.

Damit Mama arbeiten kann

Damit Mama arbeiten kann

Die Seniorenresidenz Pro Civitate in Großenhain wartete erst gar nicht den Ernstfall ab. Seit Wochenbeginn werden die Kinder der Pflegekräfte betreut.

Rollendes Gastmahl Radeburg liefert weiter

Rollendes Gastmahl Radeburg liefert weiter

Fast von einem zum anderen Tag sind zwei Drittel der Bestellungen weggefallen. Aber es gibt auch neue Nachfragen.

Corona-Stau: Gefangen auf der A 4

Corona-Stau: Gefangen auf der A 4

Kein Essen, keine Toilette, kein Schlaf: Hunderte Lkw-Fahrer hängen an der Grenze zu Polen fest. Mehr als 100 Helfer kümmern sich um sie.

"Wir schaffen deutlich mehr Intensiv-Plätze"

"Wir schaffen deutlich mehr Intensiv-Plätze"

Der Chef des Elblandklinikums Meißen Frank Ohi im exklusiven SZ-Gespräch zu den Anforderungen an das medizinische Personal in der Corona-Krise.

Corona fegt die Dresdner Parks leer

Corona fegt die Dresdner Parks leer

Trotz Sonne und warmer Temperaturen kommen Besucher nur zögerlich nach Pillnitz und in den Alaunpark. Dabei ist die Frühlingsbepflanzung gerade fertig.

„Der Markt ist völlig außer Kontrolle“

„Der Markt ist völlig außer Kontrolle“

Wenn der Staat nicht schnell handelt, gibt es vielleicht bald keine Reiseveranstalter mehr. Das befürchtet Lutz Thieme, Geschäftsführer von Meissen-Tourist.

Polizei warnt vor Ansammlungen am Elbufer

Polizei warnt vor Ansammlungen am Elbufer

Bis zu 50 unterbeschäftigte Jugendliche treffen sich täglich an der Promenade in Riesa – und ignorieren die Corona-Ansteckungsgefahr.

Wie es jetzt in den Gaststätten weitergeht

Wie es jetzt in den Gaststätten weitergeht

Ab Donnerstag ist Essengehen nach 18 Uhr tabu - das Mittagsgeschäft aber erlaubt. Die Gastwirte in Löbau-Zittau richten sich darauf ein. Aber eine bange Frage bleibt.

Richterin verhandelt wegen Corona im Freien

Richterin verhandelt wegen Corona im Freien

Weil die Verteidigerin des Angeklagten vor Kurzem in Österreich im Skiurlaub war, wurde der Prozess kurzerhand nach draußen verlegt.

Corona: Untergangs-Stimmung im Handel

Corona: Untergangs-Stimmung im Handel

Die meisten Läden müssen auch in Löbau für vier Wochen schließen. Manche Händler befürchten den Todesstoß durchs Internet.

Nachfrage-Hoch dank Corona

Nachfrage-Hoch dank Corona

In der Corona-Krise sind viele Produkte begehrt. Doch die Freude ist bei einigen sächsischen Herstellern getrübt.

Nur noch Schmalspur-Hochzeiten möglich

Nur noch Schmalspur-Hochzeiten möglich

Von Corona sind auch Heiratswillige in Löbau/Zittau betroffen. Einige Trauungen wurden schon abgesagt. Möglich sind Eheschließungen aber noch.

Corona: So helfen sich die Görlitzer

Corona: So helfen sich die Görlitzer

Zwei Görlitzer Frauen hatten die gleiche Idee. Und machen jetzt gemeinsame Sache, um Menschen in der Risikogruppe zu helfen. Und im Stau. Viele schließen sich an.

Riesa Information schließt

Riesa Information schließt

Am Donnerstag bleibt die Einrichtung zu. Fahrkarten gibt es dann nur am Automaten.

Riesaer Essensversorger im Notfallmodus

Riesaer Essensversorger im Notfallmodus

Schulen werden geschlossen, Betriebe machen harte Vorschriften - das trifft manchen Dienstleister hart.

Corona zum Trotz?

Corona zum Trotz?

Menschenansammlungen meiden, heißt es derzeit. Doch in Dresden sind es vor allem Rentner, die am Mittwoch noch die Einkaufszentren besuchen. Ein Report.

Corona: Amazon stellt 350 Mitarbeiter ein

Corona: Amazon stellt 350 Mitarbeiter ein

Von der Ausbreitung des Coronavirus profitieren hauptsächlich Online-Händler. Durch die neuen Mitarbeiter bei Amazon soll Medizin schneller ankommen.

Was noch im Corona-Kampf möglich ist

Was noch im Corona-Kampf möglich ist

Ausgangssperre, Drohnenflüge, Geheimdienste: Greifen die bisherigen Einschränkungen nicht, sind weitere denkbar - selbst bei Grundrechten.

Oderwitzer gründen Corona-Hilfe

Oderwitzer gründen Corona-Hilfe

In der Gemeinde gibt es jetzt eine Hotline, an die sich Bürger wenden können, wenn sie Hilfe bei der Versorgung brauchen.

Feuerwehrleute sollen sich nur im Notfall treffen

Feuerwehrleute sollen sich nur im Notfall treffen

Der Kreisbrandmeister empfiehlt, die internen Ausbildungsdienste in den Ortsfeuerwehren vorerst abzusetzen.

Pesto und Pasta auch in Krisenzeiten

Pesto und Pasta auch in Krisenzeiten

Pestorado liefert seine Spezialitäten ohne Kontakt zu Kunden und hofft, so weiter existieren zu können.

Jetzt zwölf Corona-Fälle im Kreis Meißen

Jetzt zwölf Corona-Fälle im Kreis Meißen

Die Zunahme ist aktuell moderat. Das verschafft den Behörden und Kliniken mehr Zeit für die Vorbereitungen.

Trauerfeiern nur in kleinstem Kreis

Trauerfeiern nur in kleinstem Kreis

Kein Bereich des täglichen Lebens wird vom Kampf gegen das Coronavirus verschont. Großenhains Friedhof hat jetzt auch darauf reagiert.

Muss auch der Jacobimarkt ausfallen?

Muss auch der Jacobimarkt ausfallen?

Das ist noch nicht entschieden. Organisator René Linke will erst einmal abwarten. Sorgen macht er sich aber um die Schausteller.

Großteil der Zittauer Geschäfte bleibt zu

Großteil der Zittauer Geschäfte bleibt zu

Drogerien und Lebensmittelläden dürfen ab Donnerstag weiter öffnen. Viele Kunden haben vorsichtshalber mehr eingekauft als sonst. Für sie gibt's nun Beschränkungen.

Gemeinden stellen auf Notbetrieb um

Gemeinden stellen auf Notbetrieb um

Die drastischen Einschränkungen wegen Corona kommen auch in den Landkommunen an. Ein Überblick.

Wie die Notbremsung eines Düsenjets

Wie die Notbremsung eines Düsenjets

Die einen feiern eine "Corona-Party", die anderen plagen Existenzängste. Teil 2 der Corona-Kolumne von Peter Ufer.

Kritik an AfD-Verhalten in Corona-Krise

Kritik an AfD-Verhalten in Corona-Krise

Die Partei will in Sachsen Katastrophenalarm ausrufen, fordert aber gleichzeitig, dass alle 119 Parlamentarier in einem Raum tagen.

Chemiewerk verschärft Einlassbedingungen

Chemiewerk verschärft Einlassbedingungen

Bis auf Weiteres sind Werksbesichtigungen bei Wacker in Nünchritz abgesagt. Welche Auswirkungen hat das Coronavirus sonst noch auf Mitarbeiter und Lieferanten?

Blutspender halten zur Stange

Blutspender halten zur Stange

Das DRK trotzt allen Einschränkungen und lädt in Großenhain ein. Die Resonanz ist frappierend.

Großenhainer Geschäfte in Zwangspause

Großenhainer Geschäfte in Zwangspause

Die Händlergemeinschaft "Großenhain aktiv" muss sich wie die Kunden auf eine lange Durststrecke einstellen. Wie kann der Einzelhandel überleben?

Desinfektionsmittel made in Radebeul

Desinfektionsmittel made in Radebeul

Das Radebeuler Pharmaunternehmen Arevipharma reagiert auf einen aktuellen Hilferuf - und nimmt auch ansonsten eine gute wirtschaftliche Entwicklung.

Meißner Stadtrat tagt trotz Corona

Meißner Stadtrat tagt trotz Corona

Meißens Oberbürgermeister Olaf Raschke (parteilos) zu Hamsterkäufen, Hausarbeit und Hilfsbereitschaft.

Jugendweihe in Sachsen ausgesetzt

Jugendweihe in Sachsen ausgesetzt

April, Mai und Juni sind in Sachsen die Monate der Jugendweihen - wenn da nicht das Coronavirus wäre. Die Feiern werden verschoben.

Der letzte Einkaufsbummel in Görlitz

Der letzte Einkaufsbummel in Görlitz

Ab Donnerstag schließt ein Großteil der sächsischen Geschäfte. Wie ist die Stimmung bei den Händlern, so kurz vor der Zwangspause?

Ab jetzt nur noch mit Mundschutz raus

Ab jetzt nur noch mit Mundschutz raus

In der Region Liberec werden die Maßnahmen immer drastischer, um das Coronavirus einzudämmen. Ein großes Problem ist auch die geschlossene Grenze.

Corona im Urlaub: Bloß schnell weg hier

Corona im Urlaub: Bloß schnell weg hier

Tausenden deutschen Touristen im Ausland wurden die Rückflüge gestrichen, so auch in Indien. Unser Autor hat es gerade noch geschafft, zurückzukehren.

Meißner Märkte bei Hamsterkäufern rigoros

Meißner Märkte bei Hamsterkäufern rigoros

In Meißen gehen die Verkäuferinnen in Supermärkten jetzt konsequent gegen Hamsterkäufer vor.

So läuft der Bus-Verkehr in Corona-Zeiten

So läuft der Bus-Verkehr in Corona-Zeiten

Bei KVG und RBO wird der Linienverkehr nächste Woche auf den Ferienfahrplan umgestellt. Änderungen gibt's schon ab diesem Mittwoch.

Altenheime machen die Türen zu

Altenheime machen die Türen zu

Um eine Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern, schränken viele Einrichtungen den Besuch ein. Zutritt gibt es nur noch in Ausnahmefällen.

Rathäuser schließen zeitweise

Rathäuser schließen zeitweise

Direkte Kontakte mit den Bürgern sollen vermieden werden. Das öffentliche Leben ist lahmgelegt.

Wenn Corona-Ärzte über den Tod entscheiden

Wenn Corona-Ärzte über den Tod entscheiden

In Italien entscheiden Ärzte bei Covid-19-Patienten, wer behandelt wird und wer stirbt. Über ein moralisches Dilemma.

Wie lange öffnet Senioren-Tagespflege?

Wie lange öffnet Senioren-Tagespflege?

Kitas und Schulen schließen - die Betreuung für ältere Menschen aber darf öffnen? Nun gibt es auch in Löbau/Zittau erste Einschränkungen und Schließungen.

Tschechien öffnet Grenzen teilweise

Tschechien öffnet Grenzen teilweise

Seit dieser Woche hat das Land einige Übergänge für den Pendler- und Güterverkehr freigegeben. Derweil ist das Tragen von Schutzmasken verordnet.

Flüchtlinge werden separat untergebracht

Flüchtlinge werden separat untergebracht

Noch wurde bei keinem Asylbewerber in Sachsen das Coronavirus nachgewiesen. Trotzdem geht der Freistaat auf Nummer sicher.

Normal bis nervös

Normal bis nervös

Die Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus sind in Riesa spürbar. Vieles läuft aber auch wie gewohnt.

Kein Gottesdienst, aber offene Kirchen

Kein Gottesdienst, aber offene Kirchen

Die Kirchgemeinden in Radebeul, Moritzburg und Reichenberg reagieren auf den Coronavirus. Trotzdem wollen sie ein Zufluchtsort für Menschen in Not bleiben.

Kitas zu: Müssen Eltern weiter zahlen?

Kitas zu: Müssen Eltern weiter zahlen?

Wegen dieser und anderer Fragen haben Landkreis und Kommunen in Löbau zusammengesessen. Zentrales Problem ist die Kinderbetreuung.

Wachau schließt Verwaltung und Kitas

Wachau schließt Verwaltung und Kitas

Veranstaltungen in öffentlichen Einrichtungen dürfen wegen Corona nicht mehr stattfinden. Lehrer und Erzieher stehen bei Fragen zur Verfügung.

Sorgt Corona für weniger Grenzkriminalität?

Sorgt Corona für weniger Grenzkriminalität?

Die geschlossene polnische und tschechische Grenze verhindert Schnäppchen-Käufe. Und Schwarzarbeit und mehr, glaubt die Bundespolizei.

Keine Panik vor den Abschlussprüfungen

Keine Panik vor den Abschlussprüfungen

Die Absolventen vom Großenhainer Siemens-Gymnasium und Beruflichen Gymnasium haben wegen Corona eine außergewöhnliche Vorbereitung.

Wie gefährlich ist Corona-Zwangspause? 

Wie gefährlich ist Corona-Zwangspause? 

Im Westpark-Center in Zittau steht alles still. Geschäftsführer Heiko Wasser erklärt, woher er Hilfe bekommt, was zu tun ist und warum er Gänsehaut bekommen hat.

Kita zu - und jetzt?

Kita zu - und jetzt?

Viele Firmen stehen wegen der Kita-Schließungen vor einem echten Problem. Die Klinik in Großschweidnitz hat jetzt eine Lösung gefunden.

Corona: Produktion in Manufaktur läuft weiter

Corona: Produktion in Manufaktur läuft weiter

Das Unternehmen hat die Hygiene erhöht und teilweise auf Heimarbeit umgestellt. Ein Produktionsstopp könnte zur Herausforderung werden.

Gesundheitsamt will Hotline verbessern

Gesundheitsamt will Hotline verbessern

Das Corona-Telefon des Landkreises ist oft überlastet. Doch bloß mehr Leitungen reichen nicht.

Corona: "Stornierungen für 100.000 Euro"

Corona: "Stornierungen für 100.000 Euro"

Lokale wie das Italienische Dörfchen und der Luisenhof kämpfen mit den Folgen des Virus, sogar Hochzeiten werden storniert. Manche Wirte werden nun kreativ.

Wird Corona durch Bargeld übertragen?

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Ein Seuchenschützer warnt vor Corona-Infizierung über kontaminierte Banknoten. Müssen deshalb alle auf Kartenzahlung umstellen? Der Faktencheck.

Einfach mal anhalten, wenn die Welt durchdreht

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