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Sachsen

So wird das Wetter in Sachsen

Milde Herbsttage stehen uns ins Haus. Nur nachts kann es stellenweise schon ziemlich kalt werden – alle Infos zum Wetter im Newsblog.

Die Sachsen können sich über milde Herbsttage freuen. So wie diese Spaziergänger am Grillensee in Naunhof bei Leipzig.
Die Sachsen können sich über milde Herbsttage freuen. So wie diese Spaziergänger am Grillensee in Naunhof bei Leipzig. © Waltraud Grubitzsch/dpa

Wetter in Deutschland und Sachsen – das Wichtigste in Kürze:

  • Ein Hochdruckgebiet bringt trockenes und sonniges Wetter nach Sachsen
  • Verbreitet ist nachts mit Bodenfrost zu rechnen

Donnerstag, 7.20 Uhr: Milde Herbsttage und kalte Nächte in Sachsen

Die Menschen in Sachsen können sich über milde Herbsttage freuen. Wegen eines Hochdruckgebiets über Südosteuropa soll es landesweit trocken und verbreitet sonnig bleiben, wie ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes am Donnerstagmorgen mitteilte. Im Tagesverlauf kann es demnach bis zu 16 Grad warm werden.

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Nachts sollen die Temperaturen allerdings auf wenige Grad über den Gefrierpunkt fallen, sodass verbreitet mit Bodenfrost zu rechnen ist. In Ostsachsen und der Niederlausitz kommen voraussichtlich einzelne Windböen aus Süd und Südost dazu.

Am Freitag bleibt es tagsüber unverändert mild, es kann "sogar noch einen Ticken sonniger" werden, wie der Sprecher des DWD sagte. Nach morgendlichem Nebel würden dann tagsüber wieder Spitzentemperaturen um die 16 Grad erwartet. Östlich der Elbe soll es weiterhin etwas windiger bleiben, in der Nacht ist auch Bodenfrost wieder landesweit nicht auszuschließen.

16.45 Uhr: Am Wochenende beruhigt sich das Wetter

Nach zwei stürmischen Tagen in Sachsen beruhigt sich die Wetterlage am Wochenende. In der Nacht zum Samstag lässt der Wind laut Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) deutlich nach. Am Samstag ist es verbreitet wolkig, im Erzgebirge und in der Oberlausitz sind einzelne Schauer möglich. Die Temperaturen liegen zwischen neun und zwölf Grad.

Am Sonntag scheint nach Auflösung von Nebelfeldern die Sonne und es bleibt trocken. In Ostsachsen weht mäßiger Wind aus Südost. Die Temperaturen liegen zwischen elf und 15 Grad.

13.11 Uhr: Überfüllter ICE wird in Dresden geräumt

Am Freitag musste in Dresden ein überfüllter ICE geräumt werden. Der Zug, der am Dresdner Hauptbahnhof startete, war vor allem von Fahrgästen begehrt, die wegen des Sturms am Donnerstag auf eine Reise verzichten mussten. Doch die Verantwortlichen der Bahn registrierten die zu vielen Reisenden - und alarmierte die Bundespolizei. Mehr zum Thema.

10.36 Uhr: Bahnverkehr in Sachsen normalisiert sich langsam

Ähnlich wie das Wetter normalisiert sich der Bahnverkehr in Sachsen allmählich. Bundesweit komme es noch vereinzelt zu Beeinträchtigungen, es seien jedoch keine Strecken mehr komplett wegen Unwetterschäden gesperrt, hieß es am Freitagmorgen auf der Internetseite der Deutschen Bahn. Für Sachsen wurden keine besonderen Einschränkungen genannt.

Die Mitteldeutsche Regiobahn meldete allerdings Sturmschäden an der Infrastruktur. Es komme daher zu Verspätungen auf den Linien des RE 3 und RE 30 zwischen Dresden, Chemnitz und Zwickau sowie in Richtung Hof. Auch auf der Linie RE 6 zwischen Leipzig und Chemnitz sowie beim RE 110 zwischen Leipzig und Döbeln sei mit Verspätungen zu rechnen. Die Dresdner und Leipziger Verkehrsbetriebe meldeten planmäßigen Regelbetrieb. Am Donnerstag hatten die Dresdner Verkehrsbetriebe ihren Betrieb zwischenzeitlich wegen starker Sturmböen komplett eingestellt. Erst am Abend rollten die Straßenbahnen wieder.

9.25 Uhr: Sturm fordert Todesopfer in Brandenburg

Am Donnerstag ist ein Lokführer eines Regionalzuges in Brandenburg ums Leben gekommen. Das bestätigte eine Sprecherin des Brandenburger Polizeipräsidiums. Bei Aufräumarbeiten war demnach ein Baum auf ihn gestürzt. Der Mann sei am Nachmittag in einem Krankenhaus seinen schweren Verletzungen erlegen.

Der Lokführer hatte am Vormittag auf der Fahrt nach Templin seinen Triebwagen gestoppt, weil ein Ast auf den Gleisen lag. Er verließ das Fahrzeug, um diesen Ast zu entfernen, dabei wurde er von einem zweiten umstürzenden Baum getroffen. Er wurde mit schweren Verletzungen mit einem Rettungshubschrauber in eine Berliner Klinik gebracht. Dort starb er Stunden später.

9.05 Uhr: Noch immer hunderte Haushalte in Sachsen ohne Strom

Nach dem verheerenden Sturm am Donnerstag sind immer noch hunderte Haushalte in Sachsen vom Stromnetz gekappt. Laut Sachsennetze sind vor allem Haushalte im Landkreis Meißen betroffen - allein in Radeburg sind 118 Haushalte betroffen, um Klipphausen sind es fast 400 Haushalte. Auch Nossen ist stark betroffen. In den Landkreisen Sächsische Schweiz-Osterzgebirge und Bautzen gibt es ebenfalls zahlreiche Störungsmeldungen. Vor allem Bäume die auf Strommasten gefallen waren hatten am Donnerstag für zahlreiche Stromausfälle gesorgt.

Der Sturm sorgte in Sachsen am Donnerstag für einiges Chaos. Noch immer sind einige Haushalte ohne Strom.
Der Sturm sorgte in Sachsen am Donnerstag für einiges Chaos. Noch immer sind einige Haushalte ohne Strom. © Christian Juppe

7.20 Uhr: Auto von umstürzendem Baum in Auerbach getroffen - Fahrer schwer verletzt

Ein Autofahrer ist von einem umstürzenden Baum nahe Auerbach (Vogtlandkreis) schwer verletzt worden. Der 55 Jahre alte Mann war nach Angaben des Lagezentrums während des stürmischen Wetters am Donnerstagmorgen unterwegs gewesen. Als durch eine Windböe mehrere Bäume am Straßenrand umstürzten, wurde das Auto des Fahrers von einem der Bäume getroffen, hieß es am Freitag. Der Fahrer wurde dabei eingeklemmt und schwer verletzt. Die Feuerwehr befreite den 55-Jährigen aus seinem Fahrzeug. Rettungskräfte brachten ihn in ein nahe gelegenes Krankenhaus.

Freitag, 6.15 Uhr: In vielen Regionen wird es erneut sehr windig

Der erste Herbststurm dieser Saison dürfte auch an diesem Freitag noch in vielen Regionen Deutschlands zu spüren sein. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) meldete, tagsüber seien im Norden und in der Mitte erneut stürmische Böen oder auch Sturmböen zu erwarten - dazu einzelne Gewitter. In Sachsen ist vor allem im Bergland und in exponierten Lagen vermehrt mit stürmischen Böen zu rechnen. Auf dem Fichtelberg können laut DWD orkanartige Böen von bis zu 115 Kilometern pro Stunde auftreten. Zum Abend hin soll der Wind wieder abflauen. In der Nacht zum Samstag ist den Angaben zufolge nur noch vereinzelt mit stürmischen Böen zu rechnen.

Auf den Schienen kommt es nach Angaben der Deutschen Bahn weiterhin vereinzelt zu Verspätungen und Zugausfällen. Der Bahnverkehr sei am Morgen aber gut angelaufen, sagte ein Sprecher am Freitag. Im Nahverkehr sind besonders Verbindungen in Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und Saarland von Einschränkungen betroffen.

Am Donnerstag hatte das Sturmfeld dem DWD zufolge das gesamte Bundesgebiet umfasst. Starker Wind und orkanartige Böen ließen Bäume umstürzen, sie kippten auf Schienen und Straßen, wo es entsprechend zu Verkehrsbehinderungen kam. Polizei und Feuerwehren rückten zu Hunderten Einsätzen aus. In mehreren Bundesländern wurden Menschen verletzt - etwa als Bäume oder Äste auf Autos stürzten.

Sturm sorgt für Chaos: So wütete das Tief in Sachsen

Seit Tagen hatte sich dieses Tief angekündigt. Das Sturmfeld mit Orkanböen kam am Donnerstag aber heftiger nach Sachsen als erwartet. Entsprechend stärker als befürchtet waren die Schäden und Störungen. Vor allem der Nahverkehr war betroffen. In Dresden blieben für mehrere Stunden alle Straßenbahnen stehen. Erst gegen 18 wurde der Betrieb schrittweise wieder aufgenommen.

Am Donnerstagmorgen erreichten die ersten Orkanböen Sachsen. Gegen Mittag hatte der Herbststurm die stärkste Kraft. Zwischen 13 und 14 Uhr erreichten die Windspitzen mit Orkanböen von 119 Stundenkilometern selbst in Dresden Klotzsche die Windstärke 12 und damit die höchste Stufe. Der Sturm war dort sogar heftiger als in Zinnwald auf dem Erzgebirgskamm. In Görlitz erreichten die Windspitzen Stärke 10. Das waren immer noch 100 Stundenkilometer, so wie in den meisten Regionen Sachsens. Am ruhigsten blieb es in Bertsdorf-Hörnitz nahe Zittau (83 km/h). Erwartungsgemäß heftig war es auf dem Fichtelberg mit 132 Stundenkilometern.

Entsprechend häufig gingen Notrufe ein. An die 260 Mal musste die Dresdner Feuerwehr allein bis 16 Uhr ausrücken. Danach wurde es hier wie im ganzen Land ruhiger. Stromausfälle wie es sie in Meißen, Riesa oder Radeburg gab, dauerten auch am Abend noch an. In ganz Mitteldeutschland waren nach Angaben der Mitteldeutschen Netzgesellschaft etwa 50.000 Haushalte und Firmen betroffen. Wie die Sachsen-Energie mitteilte, können einige Störungen noch bis Freitag dauern. Die Elbfähren gingen indes am Donnerstagnachmittag wieder in Betrieb.

In den ländlichen Regionen fegte der Sturm heftige Staubwolken auf den Feldern zusammen. Besonders stark war es um Nochten in der Lausitz. Dort hatte das Sturmtief einen regelrechten Staubsturm aus dem Tagebau geblasen.

Für die Bäume und Wälder war dieser Sturm eine besondere Belastung. Anders als in den letzten Jahren haben die Bäume noch jede Menge Blätter. Das erhöht die Windlast. Andererseits waren die Bäume durch den Regen in diesem Herbst widerstandsfähiger als die Jahre zuvor. Sachsenforst warnt dennoch vor dem Betreten der Wälder. Das sei nach diesem Sturm lebensgefährlich. Einige Wälder wie in der Sächsischen Schweiz wurden gesperrt.

Dies war ein ungewöhnlich heftiger Sturm. Die verstärkten Orkanböen kamen durch das zusätzliche Teiltief „Hendrik II“ zustande. Was da aber genau geschehen ist, müssen selbst die Meteorologen noch rekonstruieren. Zumindest ist das eine Erklärung dafür, warum Sachsen von allen Bundesländern unerwartet die heftigsten Sturmböen bis Stärke 12 abbekommen hat.

+++ Alle Infos zum Sturm in Sachsen zum Nachlesen +++

21.43 Uhr: Stromausfälle in mehreren Gebieten Sachsens dauern an

Der Energieversorger SachsenNetze hatte am Donnerstagabend eine gute und eine schlechte Nachricht für seine Kunden. Zuerst die Gute: Aufgrund des nachlassenden Sturmes rechneten die Techniker nicht mit einer Ausweitung der Störungen im Versorgungsgebiet der SachsenNetze.

Die weniger gute Nachricht richtet sich an Kunden, die noch von den sturmbedingten Ausfällen betroffen sind. Zwar versicherte der Netzbetreiber, dass man mit Hochdruck an der Behebung der Störungen arbeite. Allerdings könne dies bis in den Freitag hinein dauern, hieß es. Am Donnerstagabend waren mehrere Gebiete im Freistaat ganz oder teilweise betroffen. Dazu zählen etwa Lommatzsch, Großenhain, Nossen, Meißen, Riesa-Nord, Ulberndorf, Neustadt in Sachsen, Heidenau, Dresden/Süd, Freital, Weixdorf, Leupoldishain, Radeburg, Coswig, Pirna/Copitz, Großröhrsdorf, Königsbrück und Zeithain.

21.08 Uhr: Erste Straßenbahnen in Dresden fahren wieder

Die ersten Dresdner Straßenbahnen sind seit etwa 20.30 Uhr wieder auf der Strecke. "Wir versuchen, den Betrieb nacheinander wieder auf allen Straßenbahnlinien aufzunehmen, es sind aber noch nicht alle Strecken befahrbar", teilen die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) mit. Mehr zur Situation nach dem Sturm in Dresden

Seit etwa 20.30 Uhr rollen die ersten Dresdner Straßenbahnen wieder.
Seit etwa 20.30 Uhr rollen die ersten Dresdner Straßenbahnen wieder. © Jürgen Lösel

21.07 Uhr: Starke Böen, aber keine neuen Rekorde in Sachsen

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat am Donnerstagabend die gemessenen Werte des Sturmtiefs für Sachsen veröffentlicht. Demnach wurde an der Messstation auf dem Fichtelberg im Zeitraum von 2 bis 20 Uhr eine Spitzenwindgeschwindigkeit von 132 km/h erfasst. Auf der Beaufortskala entspricht das Windstärke 12. Auf Platz zwei im DWD-Messnetz folgt die Station am Dresdner Flughafen, wo mit 119 km/h ebenfalls Windstärke 12 erreicht wurde. Stufe 11 war es in Zinnwald, das mit 115 km/h auf Rang drei der DWD-Werte kommt.

Diese Werte sind aber noch weit von Rekorden entfernt. So wurde auf dem Fichtelberg am 3. Januar 1976 eine Windgeschwindigkeit von 216 km/h gemessen. Am Airport in Dresden stammt der Rekordwert vom 20. November 1973: Damals wurde eine Geschwindigkeit von 147,6 km/h registriert. Und in Zinnwald liegt der bisherige Rekord vom 29. Juli 2005 bei knapp 191 km/h.

19.34 Uhr: Immer noch Tausende Menschen ohne Strom

Umgestürzte Bäume und herabfallende Äste haben am Donnerstag Stromleitungen beschädigt und so für einen Stromausfall gesorgt. In der Spitze waren etwa 55.000 Kunden ohne Strom, wie ein Sprecher der Mitteldeutschen Netzgesellschaft Strom mitteilte. Am Abend seien noch etwa 7.000 Kunden ohne Strom gewesen. Am stärksten betroffen seien noch die Landkreise Spree-Neiße in Brandenburg und die Landkreise Bautzen, Görlitz und Leipzig in Sachsen. Die Situation verbessere sich stündlich, die einsetzende Dunkelheit erschwere aber die Arbeiten, hieß es. Der Ausfall betraf Teile Brandenburgs, Sachsens, Sachsen-Anhalts und Thüringens.

17.48 Uhr: DWD: Auch am Freitag bleibt es stürmisch

Der Herbststurm hat Abkühlung nach Sachsen gebracht. Die Temperaturen liegen am frühen Abend nur noch bei etwa neun bis 13 Grad. Laut Deutschem Wetterdienst (DWD) sind am Abend zeitweise schauerartiger Regen und einzelne Gewitter möglich. Es bleibt sehr windig, vereinzelt sind weiterhin Sturmböen möglich. Auf dem Fichtelberg gibt es weiterhin orkanartige Böen. In der Nacht lässt der Wind dann etwas nach. Am Freitag ist es wolkig bis stark bewölkt, vereinzelt regnet es. Laut der DWD-Meteorologen ist wieder mit stürmischen Böen zu rechnen.

Ein Passant geht bei starkem Gegenwind vor der Kulisse der Frauenkirche über die Marienbrücke. Der Herbststurm hatte Sachsen am Donnerstag fest im Griff.
Ein Passant geht bei starkem Gegenwind vor der Kulisse der Frauenkirche über die Marienbrücke. Der Herbststurm hatte Sachsen am Donnerstag fest im Griff. © Sebastian Kahnert/dpa

17.05 Uhr: Herbststurm: Sachsenforst warnt vor Betreten der Wälder

Wegen des Sturms warnt Sachsenforst davor, die Wälder im Freistaat zu betreten. Das Ausmaß der möglichen Schäden müsse noch eingeschätzt werden, aktuell könnten die Sachsenforst-Mitarbeiter aus Sicherheitsgründen aber nicht den Wald betreten, teilte der Staatsbetrieb am Donnerstag mit.

Utz Hempfling, Landesforstpräsident und Geschäftsführer von Sachsenforst, warnte auch vor Waldspaziergängen in den kommenden Tagen. "Denn das Betreten des Waldes während eines Sturmereignisses und auch danach kann lebensgefährlich sein." Angebrochene Äste und entwurzelte Bäume könnten auch in den kommenden Tagen noch herabfallen und umstürzen.

Ein entwurzelter Baum liegt am Dr.-Külz-Ring in Dresden neben der Fahrbahn auf einer Wiese.
Ein entwurzelter Baum liegt am Dr.-Külz-Ring in Dresden neben der Fahrbahn auf einer Wiese. © dpa-Zentralbild

16.32 Uhr: Bahnverkehr in Sachsen läuft wieder an

Der Sturm hat am Donnerstag im Südosten Deutschlands zwischenzeitlich zur Einstellung des Regionalbahnverkehrs geführt. In Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt sei der Zugverkehr der DB Regio bis auf Weiteres eingestellt, teilte die Deutsche Bahn gegen Mittag mit. Dagegen laufe der Fernverkehr unter erschwerten Bedingungen weiter. Am Nachmittag rollten die Züge langsam wieder an. "Bis sich der Verkehr normalisiert hat, dauert es noch. Aber wir fahren wieder", sagte ein Bahn-Sprecher für Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen. Deutschlandweit warnte die Bahn vor Verspätungen und Zugausfällen.

Auch in Dresden normalisiert sich die Lage wieder etwas. Nach Informationen von Sächsische.de könnten ab etwa 18 Uhr erste Straßenbahnen wieder fahren.

Vielerorts blieben Fahrgäste wegen des Unwetters an den Bahnhöfen hängen.
Vielerorts blieben Fahrgäste wegen des Unwetters an den Bahnhöfen hängen. © dpa

16.12 Uhr: "Ignatz" oder "Hendrik": Wer fegt da eigentlich über Deutschland?

Das erste Sturmtief des Herbstes heißt "Hendrik" - und sorgte damit für einige Verwirrung. Denn neben "Hendrik" war auch Tief "Ignatz" wetterbestimmend, zumindest bis Mittwoch, erklärte der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach. Nachts habe sich dann ein Teiltief mit Namen "Hendrik II" hervorgetan - und sei letztlich für den Sturm am Donnerstag verantwortlich gewesen. Der genaue Hergang müsse noch geklärt werden, heißt es beim DWD.

Die Namensgebung bei wetterbestimmenden Tief- und Hochdruckgebieten erfolgt nach einer alphabetischen Liste durch das Institut für Meteorologie der Freien Universität Berlin. Dazu werden für einen dreistelligen Betrag Patenschaften vergeben. Als nächstes folgt demnach "Jascha".

15.37 Uhr: Sächsische Zoos bleiben wetterbedingt geschlossen

Wegen des Sturms haben am Donnerstag mehrere sächsische Tierparks keine Besucher empfangen. Aus Sicherheitsgründen blieben etwa die Tore des Dresdner Zoos geschlossen, wie auf der Internetseite zu lesen war. Als Grund wurden Sicherheitsbedenken wegen des hohen und alten Baumbestands auf dem Zoogelände genannt. Mehr zur Unwetterlage in Dresden lesen Sie hier.

Auch der "Zoo der Minis" in Aue stellte am Donnerstag den Betrieb ein. Der Zoo Leipzig öffnete am frühen Nachmittag wieder, als die stärksten Böen vorbei waren, wie eine Sprecherin sagte.

14.53 Uhr: Stromversorgung kann nur langsam wiederhergestellt werden

Der Herbststurm hat in Teilen Sachsens für Stromausfälle gesorgt. Betroffen waren etwa Meißen, Riesa und Radeburg, wie SachsenEnergie am Donnerstag mitteilte. Grund für die Störungen waren demnach meist umstürzende Bäume oder herabfallende Äste, die Schäden an Freileitungen verursachten. Wie viele Haushalte betroffen waren, ließ sich laut einer Sprecherin am Nachmittag nicht sagen. "Die Lage ist dynamisch", sagte sie.

Alle verfügbaren Kräfte seien im Einsatz, um Leitungen zu reparieren und betroffene Kunden durch Umschaltungen wieder ans Netz zu bringen, hieß es. Bis die komplette Versorgung wieder hergestellt sei, könne es aber noch bis zu den Abendstunden oder bis zum Freitag dauern.

14.47 Uhr: Polizeidirektion Zwickau zieht Sturm-Bilanz

Die Polizeidirektion Zwickau registrierte am Donnerstag bislang 70 Einsätze mit Bezug auf die Wetterlage. Sie zählt die wichtigsten Ereignisse auf: In Plauen fiel ein großer Ast fiel auf einen fahrenden VW. Durch den Sturm wurde in Weischlitz ein Strommast umgerissen und ein herabfallendes Kabel traf einen vorbeifahrenden Transporter. In Gersdorf wurde ein Trampolin zu einem Sachschaden verursachenden Flugobjekt. Ein umgestürzter Baum blockierte zeitweise die Anschlussstelle Zwickau-West der Autobahn 72 .Ebenfalls auf der Autobahn 72 kippte der Anhänger eines mit Styropor beladenen Lkws um und blockierte alle Fahrspuren. In Hohenstein-Ernstthal stürzte ein Baum auf einen geparkten Fiat. Glück im Unglück hatte ein Autofahrer in Wilkau-Haßlau, der einem herabfallenden Ast nicht mehr rechtzeitig ausweichen konnte. Der Ast durchbohrte den kompletten vorderen Bereich des Fahrzeugs und ragte letztendlich aus dem Armaturenbrett im Bereich des Lenkrades heraus. Verletzt wurde der Fahrer nicht.

14.02 Uhr: 50.000 Menschen in Mitteldeutschland ohne Strom

Umgestürzte Bäume und herabfallende Äste haben am Donnerstag Stromleitungen beschädigt und so für einen Stromausfall gesorgt. Etwa 50.000 Kunden seien ohne Strom, teilte ein Sprecher der Mitteldeutschen Netzgesellschaft Strom am Nachmittag mit. Der Ausfall betreffe Teile Brandenburgs, Sachsens, Sachsen-Anhalts und Thüringen. "Alle Mitarbeiter (...) sind im Einsatz, um die Stromversorgung schnellstmöglich wiederherzustellen", teilte der Sprecher mit. In Sachsen sind vor allem der Norden Dresdens und das Umland betroffen.

13.29 Uhr: Bahn stellt Regionalverkehr in Sachsen ein

Wie die Deutsche Bahn auf ihrer Webseite mitteilt, ist der Regionalverkehr "bis auf Weiteres" in Sachsen eingestellt. Die Dauer der Störung sei noch völlig unklar. Dies sei abhängig von der aktuellen Sturmlage, sagte der Bahn-Sprecher. Der Fernverkehr läuft unter erschwerten Bedingungen weiter - doch auch hier sind Verspätungen und Ausfälle zu erwarten.

Hinweis: Zunächst hatte die Bahn gemeldet, dass der Betrieb komplett eingestellt sei. Ein Sprecher konkretisierte jedoch auf Nachfrage von Sächsische.de, dass nur der Regionalverkehr betroffen sei.

Eine Fahrgastinformation der Bahn zeigt an, dass wegen Unwetters ein Zug ausfällt.
Eine Fahrgastinformation der Bahn zeigt an, dass wegen Unwetters ein Zug ausfällt. © dpa

13.27 Uhr: Bahnverkehr in Thüringen wegen Sturms eingestellt

Der Sturm hat am Donnerstag in Thüringen zur Einstellung des gesamten Zugverkehrs geführt. Das teilte die Deutsche Bahn mit. Zunächst war die Höchstgeschwindigkeit auf allen Strecken auf 80 Kilometer pro Stunde gesenkt worden. Wie es hieß, komme es wegen des Unwetters bundesweit zu Verspätungen und Zugausfällen.

13.15 Uhr: Lkw nahe A4-Auffahrt umgestürzt

Die B 175 ist derzeit zwischen der Autobahnauffahrt Döbeln Ost und Döbeln halbseitig gesperrt. Dort ist ein Sattelzug umgestürzt. Die Polizei leitet den Verkehr an der Unfallstelle vorbei.

Mehr zum Sturm in der Region Döbeln

13.10 Uhr: Wirbelsturm verwüstet Landstrich bei Kiel

Ein Wirbelsturm hat am Donnerstagmorgen schwere Schäden in Schwentinental bei Kiel angerichtet. Feuerwehr-Einsatzleiter Kai Lässig berichtete, er habe den Rüssel des Wirbelsturms selbst gesehen. Der Sturm habe im Ort eine "Schneise der Verwüstung" auf etwa 100 Metern Breite hinterlassen.

Mehrere Häuser seien schwer beschädigt worden, berichtete Lässig weiter. Bäume seien umgestürzt und hätten Autos unter sich begraben. Verletzte gab es nach seinen Angaben nicht. Der Sturm sei gegen 7.30 Uhr aus Richtung Kiel durch den Ort gezogen. Er habe unter anderem Gartenhäuser, Wintergärten und Gewächshäuser zerstört.

Ein Tornado hat eine 100 Meter breite Schneise der Verwüstung nahe Kiel hinterlassen.
Ein Tornado hat eine 100 Meter breite Schneise der Verwüstung nahe Kiel hinterlassen. © dpa

13.00 Uhr: Alle Straßenbahnen in Dresden gestoppt

Seit 12.30 stehen alle Straßenbahnen in Dresden still. "Aufgrund starker Sturmböen können unsere Straßenbahnen und Fährennicht verkehren", teilen die Dresdner Verkehrsbetriebe mit. Busse können weiterfahren - es ist jedoch mit großflächigen Verspätungen zu rechnen.

Mehr zur Sturm-Lage in der Landeshauptstadt lesen Sie hier.

12.45 Uhr: Festung Königstein geschlossen

Wegen des Herbststurms hat die Festung Königstein in der Sächsischen Schweiz, eines der beliebtesten Ausflugsziele im Freistaat, ihre Tore am Donnerstagvormittag geschlossen. Grund sind starke Windböen, wie die Verwaltung mitteilte. Besucher, die auf dem Plateau 240 Meter über der Elbe unterwegs waren, wurden nach unten geschickt. Am frühen Nachmittag soll die Lage geprüft und neu entschieden werden, sagte eine Mitarbeiterin auf Anfrage.

12.30 Uhr: In Dresden droht ein Baugerüst umzustürzen

Auf der vielbefahrenen Kesselsdorfer Straße im Dresdner Südwesten droht ein Baugerüst umzustürzen. Das teilte die Feuerwehr auf Twitter mit und fordert Autofahrer auf, den Bereich weiträumig zu meiden. Derzeit laufen Sicherungsmaßnahmen.

12.20 Uhr: Bahnverkehr in Sachsen gestört

Die Mitteldeutsche Regiobahn hat wegen des Sturms mit Verspätungen und Ausfällen zu kämpfen. Vor allem umgefallene Bäume sorgen für Probleme, das teilte der Verkehrsbetrieb am Donnerstag mit.

Ausfall:

  • RE 1/2 (Trilex): Dresden - Görlitz/Zittau
  • RE 3: Dresden - Chemnitz – Hof verkehrt bis auf Weiteres nur bis Zwickau
  • RE 6: Leipzig - Bad Lausitz - Chemnitz
  • RB 60/61 (Trilex): Dresden - Görlitz/Zittau
  • RB 71: Pirna – Neustadt – Sebnitz
  • RB 72: Heidenau – Dohna - Altenberg
  • RB 110: Leipzig - Grimma-Döbeln
  • Vogtlandbahn
  • Lößnitzgrundbahn
  • Weißeritztalbahn

Mit Verspätungen ist zu rechnen:

  • RE 3: Dresden - Chemnitz – Hof
  • RB 30: Dresden - Chemnitz - Zwickau
  • RB 33: Dresden – Hermsdorf – Königsbrück
  • RB 34: Dresden – Radeberg – Kamenz
  • RB 45: Chemnitz - Riesa - Elsterwerda

12.01 Uhr: Staubwolke über der Lausitz

Über Teilen der Oberlausitz breitet sich eine Staubwolke aus. Die Lausitzer Rundschau hat auf dem Kurznachrichtendienst Twitter Fotos veröffentlicht, die eine gespenstische Stimmung in der Stadt Weißwasser zeigen. Laut der Zeitung breitet sich eine große Staubwolke aus dem Tagebau Nochten über Stadt aus, die den Himmel dunkel färbt. Bewohner sind angehalten, ihre Fenster zu schließen.

11.55 Uhr: Fernverkehr in NRW komplett eingestellt

Das Orkantief über Deutschland hat am Donnerstag zu starken Einschränkungen im Bahnverkehr geführt. "In Nordrhein-Westfalen ist der Fernverkehr komplett eingestellt", teilte die Deutsche Bahn am Vormittag mit. Besonders betroffen seien auch das Saarland, Hessen, Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg, Bayern und Teile Sachsens. Es komme zu Zugausfällen und Verspätungen. "Hunderte Mitarbeitende sind im Einsatz, um Bäume und andere Hindernisse aus den Gleisen zu räumen, Oberleitungen zu reparieren und Schäden aufzunehmen", teilte eine Sprecherin mit.

11.05 Uhr: Warnung vor Orkanböen für ganz Sachsen

Sturmtief „Ignatz“ zieht am Donnerstag über Sachsen. Nahezu im gesamten Freistaat gelten Unwetterwarnungen des Deutschen Wetterdienstes (DWD). Die Warnstufe Rot gilt in der Stadt und dem Kreis Leipzig bis 14 Uhr am Nachmittag, in Mittelsachsen, Dresden und dem Kreis Sächsischen Schweiz-Osterzgebirge bis 15 Uhr. Im Süden des Freistaats mit dem Vogtlandkreis und dem Erzgebirgskreis sowie den Höhenlagen Mittelsachsens und der Sächsischen Schweiz gilt die Unwetterwarnung bis 18 Uhr.

In den Kreisen Görlitz und Bautzen gilt die Unwetterwarnung zunächst nur bis zum Mittag. Hier kündigen die Meteorologen allerdings zusätzlich zu den Sturmböen auch schwere Gewitter an. In ganz Sachsen sind orkanartige Böen mit Geschwindigkeiten bis 115 km/h möglich. In exponierten Lagen muss mit Orkanböen bis 130 km/h gerechnet werden.

8.19 Uhr: Dresdner Feuerwehr gibt Sturm-Warnung heraus

Die Feuerwehr der Landeshauptstadt Dresden hat sich für den von den Wetterdiensten angekündigten Sturm gerüstet. Sie und der Rettungsdienst seien darauf "sehr gut vorbereitet", so ein Sprecher. Gleichzeitig warnt sie vor herunterfallenden Ästen, Dachziegeln und Blumenkästen. Außerdem sollen gefährdete Bereiche wie Wälder gemieden werden. Aktuell kämpft die Feuerwehr Dresden aber auch gegen einen Großbrand in einer Flüssiggasanlage.

6.41 Uhr: Güterzug kollidiert mit Ast - Fernzüge Köln-Koblenz betroffen

Ein Güterzug ist in der Nacht zu Donnerstag in Bad Godesberg mit einem Ast kollidiert, der Fernverkehr Köln-Koblenz war am Morgen beeinträchtigt. Wie ein Sprecher der Deutschen Bahn mitteilte, war der Ast sturmbedingt rechtsrheinisch auf das Gleis gestürzt. "Wir müssen rechtsrheinisch umleiten und arbeiten mit Hochdruck daran, die Schäden zu beheben." Fernzüge zwischen Köln und Koblenz wurden seit den frühen Morgenstunden umgeleitet und hatten Verspätungen zwischen 20 und 90 Minuten. Die Halte Andernach, Remagen und Bonn Hauptbahnhof entfielen.

Meldungen über Störungen des Regionalverkehrs auf der Strecke lagen nicht vor. Bei dem Unfall in Bad Godesberg nahe Bonn habe es keine Verletzten gegeben. Für den Regionalverkehr informierte die Bahn Pendler und Reisende via Twitter über Störungen.

Donnerstag, 5.50 Uhr: Sturm "Ignatz" fegt über Deutschland - Wetterdienst warnt

Das Sturmtief "Ignatz" hat am frühen Donnerstagmorgen seinen Zug über Deutschland begonnen. Der erste kräftige Herbststurm des Jahres brachte vielerorts heftige Böen mit sich, teils auch Gewitter und Regen. Im Laufe des Donnerstags rechnete der Deutsche Wetterdienst (DWD) in einem Streifen über die Mitte bis in den Osten und Nordosten Deutschlands mit schweren Sturmböen und teilweise orkanartigen Böen von bis zu 105 Kilometern pro Stunde. Im Bergland könne es sogar Orkanböen mit bis zu 120 Stundenkilometern geben.

Den Lagezentren der Polizei lagen zunächst keine größeren Schadensmeldungen vor; vereinzelt habe der Wind Bäume ausgerissen, Schlimmeres sei jedoch nicht passiert, hieß es etwa aus Thüringen und Baden-Württemberg. Im niedersächsischen Delmenhorst war am Mittwochabend ein Mann von einem herabstürzenden Ast getroffen, aber nur leicht verletzt worden, wie die Polizei mitteilte.

Die Deutsche Bahn warnte vor möglichen Zugausfällen oder Verspätungen wegen des Sturms. Allerdings lagen am Morgen noch keine Meldungen über tatsächliche Störungen im Bahnverkehr vor.

In der Nordhälfte Deutschlands warnte der Wetterdienst vor ostwärts ziehenden Gewittern, bei denen orkanartige Böen mit bis zu 105 Kilometern pro Stunde wehen könnten. "Kurzlebige Tornados" seien dabei nicht ausgeschlossen, hieß es.

Im Laufe des Nachmittags lässt der Wind den DWD-Angaben zufolge von Westen her wieder nach. Es wird insgesamt kühler. Am Donnerstag liegen die Temperaturen zwischen 15 und 18 Grad, im Westen und Norden zwischen 12 und 15 Grad.

17.53 Uhr: Nationalpark warnt vor Sturmschäden in Sächsischer Schweiz

Der Deutsche Wetterdienst hat für Donnerstag eine amtliche Sturmwarnung herausgegeben, bei der Bäume entwurzelt oder umgebrochen werden können. Auch die abgestorbenen Fichtenwälder in der Nationalparkregion Sächsische Schweiz werden demnach im gefährdeten Bereich liegen. Windgeschwindigkeiten zwischen 75 und 90 km/h sind vorhergesagt, in Gipfellagen bis zu 110 km/h.

Die Nationalparkverwaltung rät wegen der sehr hohen Baumsturzgefahr während des Sturms - sowie einige Tage danach - von Wanderungen in den Wäldern des Nationalparks Sächsische Schweiz ab. Die große Zahl der abgestorbenen Fichten machen Baumstürze hier wahrscheinlicher als in bewirtschafteten Wäldern. Auch nach dem Sturm bilden hängende Bäume, Kronenteile oder Äste eine unkalkulierbare Gefahr, da sie jederzeit herunterfallen und zu schweren Verletzungen führen können, erklärt die Nationalparkverwaltung. Besucher würden den Wald immer auf eigene Gefahr betreten.

Folgen eines früheren Sturms im Kirnitzschtal in der Sächsischen Schweiz.
Folgen eines früheren Sturms im Kirnitzschtal in der Sächsischen Schweiz. © Archiv Nationalparkverwaltung

17.32 Uhr: Berlin und Brandenburg bereiten sich auf Sturmtief vor

Ausflüge in den Park sollten die Menschen in Berlin und Brandenburg am Donnerstag und Freitag besser nicht unternehmen. Der Deutsche Wetterdienst warnte wegen des Sturmtiefs "Ignatz" für diese Tage ausdrücklich vor herabstürzenden Ästen und empfahl, das Haus am besten nicht zu verlassen. Bis zu 100 Kilometer pro Stunde könnten die Windgeschwindigkeiten in Berlin und Brandenburg nach den Angaben vom Mittwoch dann erreichen, in Gewitternähe sogar bis zu 110 Kilometern pro Stunde.

"Für Menschen, die sich in Parks und Grünanlagen aufhalten, besteht Lebensgefahr", teilte das Bezirksamt Berlin-Mitte am Mittwoch mit. Viele Bäume seien aufgrund der langanhaltenden Trockenheit der vergangenen drei Jahre stark geschwächt. Äste könnten abbrechen, sogar ganze Bäume könnten umstürzen. Das Amt warnt darum dringend davor, am Donnerstag und Freitag öffentliche Grün- und Erholungsanlagen zu betreten.

Der Zoo und der Tierpark Berlin kündigten an, am Donnerstag nicht zu öffnen und die Tiere in Häusern und Stallungen unterbringen. Das Aquarium soll regulär öffnen. "Aus Erfahrung wissen wir, dass solche Unwetterwarnungen keinesfalls auf die leichte Schulter genommen werden sollten", teilte Zoo- und Tierparkdirektor Andreas Knieriem mit. Sollte man von größeren Schäden verschont bleiben, würden Zoo und Tierpark ab dem Freitag wieder regulär öffnen.

Feuerwehrleute zersägen mit Kettensägen einen Baum, der durch starken Wind auf eine Straße gestürzt war.
Feuerwehrleute zersägen mit Kettensägen einen Baum, der durch starken Wind auf eine Straße gestürzt war. © NWMW-TV

16.30 Uhr: Sturmböen nehmen Fahrt auf - Verkehrsbehinderungen möglich

Schwere Sturmböen, dazu kräftige Schauer und Gewitter - an diesem Donnerstag wird es nach Vorhersage des Deutschen Wetterdiensts (DWD) richtig ungemütlich. Ab der zweiten Nachthälfte von Mittwoch auf Donnerstag greife das Sturmfeld des Tiefs "Ignatz" von Westen her auf Deutschland über, kündigte der DWD in Offenbach an. Es müsse mit Verkehrsbehinderungen durch umgestürzte Bäume gerechnet werden, erklärte DWD-Meteorologe Tobias Reinartz.

Die Meteorologen sagen Sturm- und schwere Sturmböen zwischen 70 und 90 Stundenkilometern oder mehr voraus - für hohe Mittelgebirgslagen sogar schwere Sturm- bis orkanartige Böen bis 110 Stundenkilometer. Auf exponierten Gipfeln wie dem Brocken, dem Feldberg im Schwarzwald oder dem Fichtelberg sind Orkanböen bis 120 Stundenkilometer möglich. Etwas schwächer weht es demnach im Südosten mit 55 bis 75 Stundenkilometern. Dazu können Schauer und Gewitter kommen. Im Laufe des Donnerstagnachmittags lässt der Wind den DWD-Angaben zufolge von Westen her wieder nach. Nur im Norden bleibt es bis in den Freitag hinein stürmisch.

11.38 Uhr: Unwetterwarnung vor Orkanböen am Donnerstag

Es wird stürmisch in Sachsen. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat inzwischen Unwetterwarnungen vor orkanartigen Böen veröffentlicht. Sie gelten am Donnerstag zwischen 4 und 18 Uhr. Betroffen sind folgende Kreise:

  • Vogtlandkreis
  • Erzgebirgskreis
  • Mittelsachsen - Bergland
  • Sächsische Schweiz-Osterzgebirge - Bergland

Oberhalb von 800 Metern treten orkanartige Böen zwischen 90 km/h und 115 km/h auf. In exponierten Lagen ist sogar mit Böen bis 130 km/h (Windstärke 12) zu rechnen. Hinzu kommen schauerartiger Regen und örtlich Gewitter. Auch in weiteren Teilen Sachsen warnen die Meteorologen vor schweren Sturmböen.

Bereits am Mittwoch gilt im ganzen Freistaat eine amtliche Warnung vor Windböen. Bei Temperaturen zwischen 18 und 23 Grad ist es sehr mild.

Mittwoch, 7.45 Uhr: Warnungen vor Sturmböen und Gewittern in Sachsen

In Sachsen muss am Mittwoch vielerorts mit Sturmböen gerechnet werden. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD), ist vor allem in exponierten Lagen sowie in Schauernähe teils mit schweren Sturmböen zu rechnen, auf dem Fichtelberg sind sogar Orkanböen möglich.

Besonders von Sturmböen betroffen sind laut DWD das Vogtland, der Erzgebirgskreis sowie Teile des Kreises Sächsische Schweiz-Osterzgebirge. In Westsachsen gelten bis zum Abend Warnungen vor Windböen.

Am Mittwoch wird es mit Höchstwerten von 18 bis 23 Grad sehr mild. Am Donnerstag ist zeitweise mit schauerartigem Regen zu rechnen, örtlich sind Gewitter mit schweren Sturmböen möglich. Es wird mit 15 bis 18 Grad etwas kühler. Am Freitag entspannt sich die Wetterlage etwas. Auf dem Fichtelberg ist dann Schneefall möglich.

Insbesondere am Donnerstag sind vielerorts Schauer in Sachsen möglich.
Insbesondere am Donnerstag sind vielerorts Schauer in Sachsen möglich. © dpa-Zentralbild

Freitag, 8.45 Uhr: Gute Wetteraussichten für Sachsen

Die Menschen in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen können sich am Wochenende auf sonnige und weitestgehend trockene Herbsttage freuen. Während der Freitag mit zahlreichen Schauern noch mal ungemütlich werde, lockere es schon in der Nacht zum Samstag langsam auf, sagte Thomas Hain vom Deutschen Wetterdienst (DWD).

Am Samstag ist noch mit vielen Wolken zu rechnen, zwischendurch schaut aber immer mal die Sonne durch. In der Nacht wird es dann frostig. "Am Morgen wird Raureif auf den Wiesen liegen", sagte Hain. Der Sonntag werde dann sehr sonnig mit nur wenigen Wolken. Die Temperaturen bewegen sich zwischen 11 und 13 Grad.

In der kommenden Woche setzt sich das schöne Herbstwetter erst einmal fort: Es bleibt voraussichtlich sonnig und trocken bis zur zweiten Wochenhälfte - bei Temperaturen um die 15 Grad.

Am Donnerstag hat es in Dresden immer wieder Schauer gegeben. Ähnlich ist das Wetter am Freitag.
Am Donnerstag hat es in Dresden immer wieder Schauer gegeben. Ähnlich ist das Wetter am Freitag. © dpa-Zentralbild

Sonntag, 13.38 Uhr: Schluss mit goldenem Oktober - Schnee möglich

Nach einem sonnigen Wochenende ist zum Wochenstart erstmal Schluss mit dem goldenen Oktober in Deutschland. Eine Kaltfront dränge sich zwischen zwei Hochs und mache den Weg frei für wechselhaftes und sehr kühles Wetter, erklärte ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes in Offenbach am Sonntag. Sogar Schnee ist in höheren Lagen möglich. Besonders von der Mitte bis in den Osten falle am Montag etwas Regen, außerdem folgten von Nordwesten Schauer, an den Küsten auch einzelne Gewitter. Am Nachmittag gebe es dann im Süden ersten Regen. Der Wind mache sich besonders an der See bemerkbar, dort könnten einzelne steife Böen auftreten. Die Temperatur liege bei maximal 10 bis 15 Grad.

Am Dienstag komme es vermehrt zu Schauern, am Alpenrand zu längeren Regenfällen. Oberhalb von 1.300 bis 1.500 Metern seien zunehmend Schneeflocken dabei. In der Nacht zum Mittwoch sinkt die Schneefallgrenze weiter auf etwa 1000 Meter, dann gebe es auch in den höchsten Lagen der östlichen Mittelgebirge und im Schwarzwald die ersten Flocken, so die Prognose. An den Alpen könne sich eine 5 bis 10 Zentimeter dicke Schneedecke bilden. Dieser Trend setze sich am Mittwoch weitgehend fort. Die Temperaturen lägen zwischen 5 und 14 Grad - typisch für den Herbst.

Sonnabend, 14.55 Uhr: Nach goldenem Oktoberwochenende wird es ungemütlich

Bevor es kommende Woche in Deutschland ungemütlich wird, präsentiert sich der Herbst am Sonntag vielerorts noch einmal von seiner besten Seite. Zumindest in der ersten Tageshälfte scheint die Sonne bei Höchsttemperaturen von 10 bis 17 Grad, wie die Meteorologen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) mitteilten. Nachmittags zeigen sich demnach Wolkenfelder, die vor allem in der Nordwesthälfte dichter werden.

Für den späten Sonntagabend erwarten die Meteorologen Schauer entlang der Nordsee. In der Nacht liegen die Tiefstwerte im Nordwesten zwischen 10 und 5 Grad, in anderen Landesteilen zwischen 6 und minus 2 Grad. In der Südosthälfte bildet sich den DWD-Angaben zufolge verbreitet leichter Frost in Bodennähe.

Mit Regen und Schauern dürfte die Woche am Montag starten. Vor allem von der Mitte bis in den Osten regnet es zunächst, später auch im Süden. Die Temperaturen liegen demzufolge maximal zwischen 11 und 16 Grad. An der See dürften steife Böen wehen. In der Nacht ist an den Alpen mit längeren Niederschlägen zu rechnen. Die Meteorologen gehen davon aus, dass die Schneefallgrenze in der Nacht auf 1.500 Meter fällt. Am Dienstag gibt es Schauer. Vor allem am Alpenrand muss den Meteorologen zufolge mit längerem Regen gerechnet werden.

Freitag, 8.40 Uhr: Frostige Nächte und sonnige Tage in Sachsen erwartet

In Sachsen ist am Wochenende mit frostigen Nächten und sonnigen Tagen zu rechnen. Wie ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes (DWD) am Freitag mitteilte, sollten sich die Menschen im Freistaat in den Nächten auf Bodenfrost mit Temperaturen von bis zu minus 2 Grad einstellen. Besonders kalt wird es im Erzgebirge.

Nach ein paar Nebelfeldern am Morgen soll es am Samstag und Sonntag tagsüber viel Sonne geben. Bei schwachem Wind aus Richtung Osten liegen die Höchstwerte zwischen 13 und 16 Grad. Die Nacht zu Montag wird dann wieder frostig-kalt.

Donnerstag, 7.42 Uhr: Die Menschen in Sachsen können sich auf Sonne freuen

Die Menschen in Sachsen können sich am Donnerstag auf viel Sonne und Temperaturen von bis zu 18 Grad freuen. Während der Morgen noch etwas bewölkt beginnt, ist tagsüber nur noch mit ein paar Quellwolken zu rechnen, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) vorhersagte. Bei schwachem Wind aus Richtung Norden bleibt es voraussichtlich trocken. In der Nacht zu Freitag sinken die Temperaturen auf drei bis sieben Grad.

Am Freitag erwartet der DWD anfangs starke Bewölkung und örtlich Nebel, aber kaum Regen. Im Tagesverlauf lockert es von Osten her zunehmende auf und die Temperaturen steigen auf 15 bis 17, im Bergland auf 11 bis 15 Grad. Am Samstag soll es anfangs gebietsweise nebelig werden bevor sich der Sonnenschein durchsetzt. Nur zeitweise können lockerer Wolkenfelder durchziehen. Die Höchstwerte liegen um 14 Grad, im Bergland zwischen 8 und 13 Grad. In der Nacht zum Sonntag wird es klar - und kalt: Tiefsttemperaturen 5 bis 1 Grad, Gebietsweise ist leichter Frost in Bodennähe möglich. Dafür erwarten die Meteorologen am Sonntag wieder viel Sonnenschein bei maximal 13 Grad.

Dienstag, 7.08 Uhr: Wolken, Regen und Gewitter in Sachsen erwartet

Die Menschen in Sachsen müssen sich auf einen regnerischen Dienstag einstellen. Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilte, besteht in der Oberlausitz auch ein geringes Gewitterrisiko. Demnach nimmt der Regen im Freistaat erst zum Nachmittag hin wieder etwas ab. Es wird bis zu 15 Grad warm.

In der Nacht zum Mittwoch ist an der Lausitzer Neiße anfangs noch mit Schauern und einzelnen Gewittern zu rechnen. Bis Mitternacht ziehen diese jedoch voraussichtlich wieder ab. Die Temperaturen in der Nacht liegen zwischen sechs und zehn Grad.

Montag, 4. Oktober, 9.13 Uhr: Wechselhaftes Wetter in Sachsen erwartet

Die Menschen in Sachsen müssen sich am Montag auf wechselhaftes Wetter einstellen. Bei Höchstwerten zwischen 13 und 17 Grad ist im gesamten Freistaat mit vielen Wolken und in Westsachsen mit leichtem Regen zu rechnen, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) vorhersagte. Östlich der Elbe lockert sich die Wolkendecke hingegen voraussichtlich zeitweise auf und es bleibt trocken. In der Nacht zum Dienstag bleibt es größtenteils bedeckt. Bei schwachem Wind sinken die Temperaturen auf acht bis zwölf Grad.

Freitag, 8.50 Uhr: Wechselhaftes Wetter für Sachsen am Wochenende

Das Wochenende in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen wird herbstlich. Freitag und Samstag könnten sich die Menschen auf Sonne freuen, sagte Sebastian Balder vom Deutschen Wetterdienstes (DWD). Bei etwa 20 Grad wird es nach seinen Worten heiter bis wolkig. Am Sonntag werde es windig. In Sachsen-Anhalt und Thüringen werden zudem vereinzelt Schauer erwartet. In Sachsen bleibt es zunächst trocken, dafür wird es im Bergland stürmisch. Die Temperaturen klettern voraussichtlich auf 23 Grad.

In der Nacht zu Montag zieht der Niederschlag voraussichtlich nach Osten. "Mal schauen, ob noch etwas davon in Sachsen ankommt", sagte Balder.

Mittwoch, 13.50 Uhr: Trockenster September seit 15 Jahren

Der September 2021 war der trockenste seit 15 Jahren. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) maß 45 Prozent weniger Niederschlag als im Mittel der Referenzperiode 1961 bis 1990. Verglichen mit der Periode 1991 bis 2020 lag das Minus bei fast 50 Prozent, wie der DWD am Mittwoch in Offenbach berichtete. "Im Großen und Ganzen war der September zu warm, sehr trocken und sonnig", meldete der DWD nach ersten Auswertungen der Ergebnisse seiner rund 2000 Messstationen.

Das Temperaturmittel lag im September 2021 mit 15,2 Grad um 1,9 Grad über dem Wert der international gültigen Referenzperiode 1961 bis 1990. Im Vergleich zur aktuellen und wärmeren Periode 1991 bis 2020 betrug die Abweichung plus 1,4 Grad. Den wärmsten Tag gab es demnach mit 30,0 Grad am 9. des Monats in Huy-Pabstorf im Harz (Sachen-Anhalt). In Merklingen (Baden-Württemberg) und in Oberstdorf (Bayern) gab es am 23. mit 0,9 Grad den bundesweit tiefsten Wert.

Im Schnitt fielen in diesem September rund 35 Liter Regen pro Quadratmeter. Vereinzelt gab es Starkregen: Am 26. September gab es in Kreuth-Glashütte in den Voralpen mit 74,9 Litern pro Quadratmeter den höchsten Tagesniederschlag. Das Voralpenland war mit einer Monatssumme von über 160 Litern pro Quadratmeter auch die niederschlagsreichste Region.

Mit 175 Stunden übertraf die Sonnenscheindauer ihr September-Soll von 150 Stunden (Periode 1961 bis 1990) um rund 15 Prozent. Im Vergleich zu 1991 bis 2020 betrug die positive Abweichung gut 10 Prozent. Über 230 Stunden zeigte sich die Sonne im Süden und damit doppelt so lange wie im wolkenverhangenen Norden.

Das Temperaturmittel lag im September 2021 mit 15,2 Grad um 1,9 Grad über dem Wert der international gültigen Referenzperiode 1961 bis 1990.
Das Temperaturmittel lag im September 2021 mit 15,2 Grad um 1,9 Grad über dem Wert der international gültigen Referenzperiode 1961 bis 1990. © dpa

9.40 Uhr: Gewitter und Regen: Das Wetter zum Wochenstart

Zwar hat der Deutsche Wetterdienst (DWD) seine Warnungen für Sachsen inzwischen aufgehoben, dennoch ziehen in den Vormittagsstunden laut DWD zunächst über die Westhälfte Sachsens teils kräftige Schauer und Gewitter, örtlich mit Starkregen bis zu 25 Liter pro Quadratmeter in einer Stunde. Im Tagesverlauf verlagert sich der Schwerpunkt nach Osten, das Gewitterrisiko lässt allerdings nach.

In der Oberlausitz gibt es kaum Niederschlag. Nachmittags ist es im gesamten Freistaat wolkig. Die Temperaturen liegen zwischen angenehmen 21 und 23, im Bergland zwischen 15 und 20 Grad.

Montag, 27.9, 6.15 Uhr: Deutscher Wetterdienst warnt vor starken Gewittern in Sachsen

In Sachsen werden am Montagmorgen starke Gewitter erwartet. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnte in mehreren Regionen mit der Warnstufe zwei von vier vor Gewittern. Betroffen sind demnach die Landkreise Leipzig, Nordsachsen, Zwickau, Erzgebirgskreis, Mittelsachsen sowie die Städte Leipzig und Chemnitz.

Freitag, 24.9, 15.15 Uhr: Mildes Herbstwetter am Wochenende in Sachsen

Nach einigen eher kühlen Tagen gelangt von Westen her mäßig warme Meeresluft in den Freistaat. Am Freitag gibt es zwar viele Wolken und im Gebirge Sprühregen, doch die Temperaturen liegen wieder bei 17 bis 20 Grad. Bis zum Nachmittag sind auf dem Fichtelberg Sturmböen möglich.

Am Samstag ist es laut Deutschem Wetterdienst (DWD) zwischen Vogtland, Mittel- und Nordsachsen heiter bis wolkig, östlich der Elbe ist es stärker bewölkt. Der Samstag bleibt aber niederschlagsfrei bei Temperaturen zwischen 20 und 23 Grad.

Der Sonntag wird überwiegend heiter und es wird mit 23 bis 26 Grad nochmals etwas wärmer.

Montag, 20.9, 16.50 Uhr: Trübes Wetter zum Start in die neue Woche

Herbstlich trüb und vergleichsweise kühl startete Sachsen in die neue Woche. Die Temperaturen lagen am Montag nur noch zwischen 13 und 16 Grad, in der Nacht zum Dienstag sinken sie laut Deutschem Wetterdienst (DWD) sogar auf neun bis zwei Grad. Auch am Dienstag bleibt es weiterhin oft stark bewölkt, östlich der Elbe ist laut der Meteorologen mit etwas Regen zu rechnen. Die Temperaturen bleiben auf ähnlichem Niveau wie am Montag. Auch am Mittwoch bleibt es verbreitet stark bewölkt und es gibt hin und wieder etwas Regen. Am Donnerstag könnten die Temperaturen dann nochmal über die 20-Grad-Marke klettern.

Hin und wieder soll es in dieser Woche in Sachsen regenen.
Hin und wieder soll es in dieser Woche in Sachsen regenen. © dpa/Robert Michael

Mittwoch, 7.01 Uhr: Starkregen und Sturmböen in Sachsen erwartet

Die Menschen in Sachsen müssen sich am Mittwoch auf kräftige Gewitter mit Starkregen, Hagel und Sturmböen einstellen. Während es am Morgen voraussichtlich noch kaum Schauer im Freistaat gibt, ist ab dem Nachmittag örtlich mit unwetterartigen Niederschlagsmengen bis zu 40 Litern pro Quadratmeter zu rechnen, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) vorhersagte. Die Höchstwerte liegen zwischen 24 und 27 Grad. Die Nacht zu Donnerstag bleibt bedeckt mit örtlichen Schauern. Bei schwachem Wind aus südwestlicher Richtung sinken die Temperaturen auf 17 bis 12 Grad.

Dienstag, 9.12 Uhr: Erst Nebel, dann Sonne und später Gewitter in Sachsen erwartet

In Sachsen werden für Dienstag erst gebietsweise Nebel, dann Sonne und nachts Gewitter erwartet. Bei schwachem Ost- bis Südostwind liegen die Höchstwerte am Tag zwischen 23 und 26 Grad, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) vorhersagte. In den höheren Lagen ist mit 19 bis 23 Grad zu rechnen. In der Nacht zum Mittwoch ziehen laut DWD dann dichte Wolken sowie einzelne Schauer und Gewitter auf. Nur östlich der Elbe bleibt es voraussichtlich trocken. Bei böig auffrischendem Wind liegen die Tiefstwerte in der Nacht zwischen 16 und 10 Grad.

Montag, 13.9, 8.35 Uhr: Spätsommerwetter in Sachsen erwartet

In Sachsen wird am Montag ruhiges Spätsommerwetter erwartet. Bei schwachem Wind liegen die Höchstwerte zwischen 21 und 23 Grad, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilte. In den höheren Lagen wird es voraussichtlich etwas kühler und bei wechselnder bis starker Bewölkung bleibt es trocken. In der Nacht zu Dienstag kann es gebietsweise zu Nebel kommen. Die Temperaturen sollen auf 7 bis 13 Grad sinken.

Am Montag zeigte sich vielerorts die Sonne.
Am Montag zeigte sich vielerorts die Sonne. © Kira Hofmann/dpa

15.43 Uhr: Warnungen vor starkem Gewitter für Teile Sachsens

Für mehrere Kreise in Sachsen hat der Deutsche Wetterdienst (DWD) Warnungen der Stufe 2 vor starkem Gewitter herausgegeben. Betroffen sind der Kreis Meißen, der Kreis Bautzen, Dresden sowie der Erzgebirgskreis. Die Warnungen gelten zunächst bis 16.30 Uhr. Örtlich sind Starkregen mit Mengen von bis zu 25 Litern pro Quadratmeter möglich sowie Windböen mit Geschwindigkeiten bis zu 60 km/h.

Freitag, 11.07 Uhr: DWD warnt vor Gewittern: So wird das Wetter am Wochenende

Wolken und Regenschauer ziehen am Wochenende über Sachsen hinweg. Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilt, ist am Freitag ab den Nachmittagsstunden vor allem vom Erzgebirge ausgehend vermehrt mit lokalen Gewittern zu rechnen. Dabei bestehe auch die Gefahr von Starkregen. Zuvor werden es aber nochmals spätsommerliche 24 bis 27 Grad.

Auch am Samstag sind gebietsweise Schauer und Gewitter möglich bei Höchstwerten von 23 bis 25 Grad. Örtlich sind Starkregen und Hagel sowie stürmische Böen möglich. In der Nacht zum Sonntag lassen die Niederschläge laut der Meteorologen nach. Es ist jedoch zunächst stark bewölkt bei Temperaturen zwischen 21 und 24 Grad.

Blick bei Sonnenschein und blauem Himmel über die Elbe auf die Albrechtsburg und den Dom der Kreisstadt Meißen.
Blick bei Sonnenschein und blauem Himmel über die Elbe auf die Albrechtsburg und den Dom der Kreisstadt Meißen. © dpa-Zentralbild

Sonntag, 14.15 Uhr: Spätsommerwetter zum Wochenstart

Deutschland bleibt das sonnige, warme Spätsommerwetter auch in der neuen Woche erhalten. In einigen Regionen erreichen die Temperaturen fast die 30-Grad-Marke. Dazu bleibt es überwiegend trocken. Verantwortlich für die schönen Tage ist ein Hochdruckgebiet namens Hermelinde. "Es bestimmt weiter das Wetter", sagt Meteorologin Sabine Krüger vom Deutschen Wetterdienst (DWD). Allerdings erwartet sie auch ein paar "Schönheitsfehler".

Die bestehen am Montag in Wolken, die über dem Norden und über den Mittelgebirgen aufziehen können. Dann fallen dort eventuell auch ein paar Regentropfen. Die Temperaturen schwanken zwischen 22 und 28 Grad. Im Südwesten wird es der Vorhersage zufolge am wärmsten. Die Zweiteilung bei den Temperaturen zwischen dem etwas kühleren Norden einschließlich der Ostsee und dem wärmeren Süden des Landes soll auch am Dienstag bestehen bleiben. Verbreitet muss sich die Sonne erst gegen Wolken durchsetzen. An den Alpen können sich örtlich Schauer und kleine Gewitter bilden.

Der Mittwoch hat Chancen, der wärmste Tag der Woche zu werden. Der DWD erwartet am Oberrhein Temperaturen bis zu 29 Grad. Ob das Spätsommerwetter noch länger hält, ist unklar. Von Westen her deute sich ein Wechsel an, so die Meteorologin.

Samstag,4.9, 11.00 Uhr: Wetter am letzten Ferienwochenende heiter bis wolkig

Zum letzten Ferienwochenende in Sachsen soll das Wetter am Wochenende heiter bis wolkig werden. Wie ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes (DWD) am Samstag sagte, sei ein ruhiges Spätsommerwetter zu erwarten.

Am Samstag wird das Wetter heiter bis wolkig. Die Höchsttemperatur liegt zwischen 22 und 24 Grad.

Auch am Sonntag ist morgens ortsweise mit tiefen Wolken sowie Nebel zu rechnen. Nach Nebelauflösung wird das Wetter teils bewölkt, teils sonnig erwartet. Es soll überwiegend trocken bleiben. Nur im Bergland besteht nachmittags ein geringes Regenrisiko. Die Tageshöchsttemperatur wird zwischen 21 und 24 Grad erwartet.

Passend zum guten Wetter sind einige Freibäder im Freistaat aus dem frühzeitigen Saisonende zurückgekehrt. Dresden etwa hat seine Freibäder erneut geöffnet, nachdem diese wegen des verregneten Wetters schon ihre Saison beendet hatten. Geöffnet sind unter anderem das Naturbad Mockritz und das Waldbad Langebrück.

Leipzig hat dagegen auf eine Saison-Verlängerung verzichtet. Nur das Schreberbad ist dort geöffnet. "23 Grad Celsius sind als Außentemperatur für die einen viel, den anderen ist es zu frisch", sagte ein Sprecher der Leipziger Unternehmensgruppe. Für wirklich volle Freibäder brauche es längere Hitzephasen. "Dafür war dieser Sommer einfach nicht geeignet."

Freitag, 18.25 Uhr: Sonniger Spätsommer in Sachsen

Auf ein freundliches Spätsommerwetter können sich die Sachsen am Wochenende freuen. Wie der Deutsche Wetterdienst in Leipzig mitteilte, kommt mit einer nordwestlichen Strömung mäßig warme bis warme Meeresluft in den Freistaat. Bis zum Wochenanfang gibt es viel Sonnenschein, aber auch Wolken. Es wird warm, zudem bleibt es regenfrei. Nachts zieht Nebel auf, der sich in den Vormittagsstunden auflöst.

Der Vorhersage zufolge werden am Samstag und Sonntag 21 bis 24 Grad erwartet, im Bergland bis 21 Grad.

Dienstag, 12.00 Uhr: Regen zieht langsam aus Sachsen ab

Die Menschen in Ostsachsen müssen am Dienstag erneut mit schauerartigem Regen rechnen. Erst ab dem Nachmittag wird es laut Deutschem Wetterdienst (DWD) von der Leipziger Tieflandsbucht her freundlicher und häufig trocken. In der Nacht ziehen die Regenfelder dann ab, sodass es am Mittwoch verbreitet trocken ist. Die Temperaturen steigen auf 19 bis 23 Grad. Am Donnerstag kommt dann auch wieder vermehrt die Sonne zum Vorschein. Es wird mit 22 bis 24 Grad nochmal etwas wärmer.

Montag, 8.23 Uhr: Viel zu viel Regen im Sommer

Sachsen hat einen Sommer mit rekordverdächtigen Niederschlägen abbekommen. Es gab so viel Regen, wie 67 Jahre lang nicht mehr. Und auch in Deutschland war es zu nass. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) stellt an diesem Montag seine vorläufige Bilanz des Sommers 2021 vor. Bisher zeichnet sich ab, dass es von Anfang Juni bis Ende August zusammengenommen deutlich zu viel geregnet hat. Allein im Juli waren rund 40 Prozent mehr Niederschläge verzeichnet worden als es im Vergleich zum Schnitt der Vergleichsjahre von 1961 bis 1990 zu erwarten gewesen wäre, wie es in der Monatsbilanz des DWD heißt.

Immer wieder gab es Unwetter mit Stark- und Extremregen, bis hin zu den enormen Niederschlagsmengen, die die Hochwasserkatastrophe in Rheinland-Pfalz und in Nordrhein Westfalen Mitte Juli auslösten - ein Jahrhundertereignis, wie der DWD bilanzierte. Die verheerenden Fluten kosteten mehr als 180 Menschen das Leben und richteten riesige Schäden an.

Bei der Temperatur und der Sonnenscheindauer liegt der Sommer 2021 wohl dagegen ungefähr im Normbereich - auch wenn der August derzeit eher kühl seinem Ende entgegen geht. Den Schnitt rettete vor allem der Juni, nach der vorläufigen DWD-Bilanz der drittwärmste seit Beginn der Aufzeichnungen 1881. Die Hitzewelle Ende des Monats ist schon fast vergessen, die Temperaturen stiegen teils über die 35-Grad-Marke. In Tropennächten blieb es vielerorts wärmer als 20 Grad. Doch auch der Juni war bereits zu nass, Starkregen sorgte nach Gewittern für lokale Überschwemmungen.

Sonntag, 8.20 Uhr: Regen und Kälte erschweren sächsischen Bauern die Ernte

Anhaltender Regen und ein kühler Sommer erschweren sächsischen Landwirten die Ernte. Das schlechte Wetter führe dazu, dass die Bauern im Freistaat nur schleppend vorankommen und es auf matschigen Äckern ständig zu Verzögerungen komme, sagte ein Sprecher des Sächsischen Landesbauernverbands in Dresden. Nach vorläufigen Zahlen des Statistisches Landesamts reduzierten sich die Erträge beim Roggen im Vergleich zum besseren Erntejahr 2020 um 23 Prozent. Bei der Sommergerste seien es 14 Prozent weniger gewesen. Und mit 7 Prozent Rückgang erzielte der Raps demnach sogar das schlechteste Ergebnis seit zehn Jahren.

"Wir haben zum Ernteauftakt im Juli gute Erwartungen gehabt, kurz danach begann dann der permanente Regen", so der Verbandssprecher. Nach Informationen des Deutschen Wetterdiensts (DWD) regnete es in Sachsen im Juli deutlich mehr, als es für den Sommermonat üblich ist. Zudem sei 2021 anders als die Vorjahre: Waren etwa 2018 und 2019 im Schnitt eher trocken und 2020 eher unauffällig, so ist dieses Jahr im Vergleich feuchter.

Im Freistaat lässt sich nach Angaben des Umwelt- und Landwirtschaftsministeriums beobachten, dass sich die Wahrscheinlichkeit von Extremwetterereignisse "signifikant erhöht" hat. "Dies ist mit hoher Wahrscheinlichkeit auf den Klimawandel zurückzuführen und stellt die Landwirtschaft vor zunehmende Herausforderungen", sagte ein Sprecher.

15.48 Uhr: Warnung vor Hochwasser in Sachsen

Das Tiefdruckgebiet „Nick“ bringt viel Regen nach Sachsen. Damit steigt die Hochwassergefährdung in den sächsischen Flussgebieten an. Das teilte das Landeshochwasserzentrum des Sächsischen Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie am Freitag mit. Die Regengüsse am Wochenende erhöhen insbesondere die Hochwassergefährdung für kleine Flussgebiete, die sehr schnell auf intensiven Regen reagieren können. Zur Einordnung: In kleinen Fluss-Einzugsgebieten ist die Zeitspanne zwischen dem auslösenden Starkregen und dem Anstieg der Wasserstände in den Flüssen sehr kurz, teilweise weniger als eine Stunde. Im Extremfall steigt der sogenannte Hochwasserabfluss fast zeitgleich mit dem Einsetzen des Niederschlags an. Experten sprechen dann von einer Sturzflut.

Ab Montag soll es noch einmal mehr Niederschlag geben. Bis Mitte der kommenden Woche wird einiges an Wasser zusammenkommen, sodass auch an den größeren Flüssen ein moderates Hochwasser nicht ausgeschlossen werden kann. Das Landeshochwasserzentrum gibt für die größeren Flüsse pegelbezogene Wasserstandsvorhersagen mit einer Reichweite von ein bis zwei, für die Elbe bis drei Tage in die Zukunft heraus, die die weitere Entwicklung dann ab Montag einschätzbar machen.

Am Freitagnachmittag liegt der Pegel der Elbe noch bei 1,51 Meter. In der Sekunde fließen über 200 Kubikmeter ab. Die erste Warnstufe liegt bei Pegel Dresden vier Meter. Aktuelle Informationen finden Sie auf der Webseite des Hochwasserzentrums Sachsen.

Freitag, 27. August, 6.35 Uhr: Viel Regen am Wochenende in Sachsen

Ein großes Regengebiet zieht am Freitag über den Freistaat, das schon am Vormittag wiederholt Schauer bringt. Ab den Mittagsstunden verstärkt sich der Regen laut Deutschem Wetterdienst (DWD) nochmals, teils gibt es Gewitter mit Starkregen. Die Meteorologen rechnen mit Regenmengen zwischen 20 und 30 Litern pro Quadratmeter. Dabei ist es mit Temperaturen zwischen 15 und 17 Grad vergleichsweise kühl.

Auch am Samstag muss immer wieder mit Schauern gerechnet werden, Gewitter sind nicht ausgeschlossen. Besonders verregnet wird der Sonntag: Von Norden her schauerartiger Regen auf, der mehrere Stunden anhalten kann. Dabei sind erneut Regenmengen von 20 bis 30 Liter je Quadratmeter möglich. Es bleibt bei 16 bis 20 Grad vergleichsweise kühl.

Einen Regenschirm sollte man am Wochenende besser dabei haben.
Einen Regenschirm sollte man am Wochenende besser dabei haben. © dpa/Sebastian Gollnow

Mittwoch, 25. August, 8.20 Uhr: Nach Dauerregen: So wird das Wetter in Sachsen

Die Menschen in Sachsen können sich über einen verbreitet sonnigen Start in den Mittwoch freuen. Bis zum Mittag bleibt es heiter, in der zweiten Tageshälfte ziehen laut Deutschem Wetterdienst (DWD) von Norden her Wolken auf. Es bleibt aber trocken. Die Temperaturen liegen zwischen 20 und 22 Grad. Am Donnerstag regnet es wiederholt, einzelne Gewitter sind möglich. Es wird mit 17 bis 19 Grad wieder etwas kühler.

15.58 Uhr: Sonne und herbstliches Wetter nach überdurchschnittlich viel Regen

Nachdem Tief Manfred zu Beginn der Woche vor allem im Osten des Landes für überdurchschnittlich viel Regen gesorgt hat, lässt sich am Dienstag die Sonne in einigen Teilen Deutschlands blicken. Bei Höchstwerten von bis zu 24 Grad bleibt es "freundlich mit häufigem Sonnenschein oder nur lockeren Quellwolken und trocken", wie wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Montag in Offenbach mitteilte. Nur im Südosten sei weiterhin mit Wolken und Regenschauern zu rechnen.

Lokal drohten am Montag in Sachsen und Thüringen sowie der Südhälfte Brandenburgs und Sachsen-Anhalt Überflutungen. Auch von Rheinland-Pfalz bis nach Bayern und weiter südlich traten einzelne Schauer und Gewitter auf. Bereits in der Nacht auf Montag habe es viel Regen und gebietsweise heftige Gewitter gegeben.

Ab Mittwoch soll es dann im Norden regnen, während es in der Mitte und im Süden des Landes größtenteils trocken bleibt. Ab Donnerstag steht laut den Meteorologen dann landesweit mit schauerartigen Regenfällen und kurzen Gewitter und Höchstwerten von 17 bis 22 Grad "ein frühherbstliches Wetter auf der Tagesordnung".

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14.35 Uhr: Rund 50 Feuerwehreinsätze bei Dauerregen im Kreis Leipzig

Zu rund 50 Einsätzen musste die Feuerwehr im Landkreis Leipzig im Norden Sachsens nach stundenlangem Dauerregen ausrücken. Vor allem die Bereiche Rötha, Böhlen, Großpösna und Lossatal waren betroffen. Dort pumpten die Einsatzkräfte vollgelaufene Keller leer und beseitigten entwurzelte Straßenbäume, wie der Sprecher des Kreisfeuerwehrverbandes, Mike Köhler, am Montag in Borna berichtete. Verletzte habe es nicht gegeben. "Wir haben noch Glück gehabt", sagte der Sprecher. "Gemessen an dem, was wir erwartet haben, ist es ruhig abgegangen."

Mit 118 Liter je Quadratmeter fiel laut Deutschem Wetterdienst der meiste Regen jedoch in Belgershain. Die normale durchschnittliche Niederschlagsmenge im Monat August liege im Raum Leipzig und das südliche Sachsen-Anhalt bei etwa 60 Liter je Quadratmeter, sagte ein Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes. Das Regengebiet werde in Richtung Ostsachsen abziehen. Allerdings sollen die Niederschlagsmengen mit etwa 20 bis 30 Liter je Quadratmeter dort nicht mehr so hoch ausfallen.

14.03 Uhr: 100 Liter pro Quadramter Regen prasseln bei Leipzig nieder

Dauerregen über Ostdeutschland: Aber wie viel hat es eigentlich am Sonntag und in der Nacht zum Montag geregnet? Das schlüsseln die Meteorologen des Deutschen Wetterdienst (DWD) auf. Einzelne heftige Gewitter wuchsen demnach in der vergangenen Nacht zu einem großen zusammenhängenden Regengebiet über dem Osten Deutschland zusammen. Die Niederschläge halten aktuell an und verlagern sich kaum. Diese würden oftmals schauerartig verstärkt, wodurch fünf bis zehn Liter pro Quadratmeter in der Stunde, örtlich auch 15 Liter pro Quadratmeter zusammenkämen.

Besonders ergiebig waren die Regenfälle in der vergangenen Nacht in Teilen Thüringens. „In manchen Regionen Thüringens entsprechen die Niederschläge ungefähr der Monatssumme für den August“, sagte ein Meteorologe des DWD am Montag. So seien beispielsweise im Sömmerdaer Ortsteil Frohndorf von Sonntagmorgen bis Montagmorgen rund 78 Liter pro Quadratmeter Regen vom Himmel gefallen. Spitzenreiter war Wettin-Löbejün-Neutz, nördlich von Halle an der Saale in Sachsen-Anhalt, wo beachtliche 113 Liter pro Quadratmeter vom Himmel kamen. Spitzenreiter in Sachsen war dem Bericht zufolge offenbar Belgershain, südöstlich von Leipzig. Hier prasselten knapp 100 Liter pro Quadratmeter nieder.

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Die DWD-Meteorologen geben aber Hoffnung, was den anhaltenden Regen betrifft: „Am Abend schwächen sich die Niederschläge deutlich ab und verlagern sich zunehmend in Richtung Erzgebirge und Oberlausitz“, schreiben die Experten. Die aktuellen Unwetterwarnungen gelten zunächst bis 18 Uhr am Abend.

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