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Leichter Frost und Schnee - Kurzes Winter-Intermezzo in Sachsen

Schnee, Minusgrade und Glätte halten nicht lange an. Am zweiten Adventssonntag wird es im Freistaat schon wieder wärmer - unser Blog zur Wetterlage.

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Eine Frau mit Kinderwagen überquert eine verschneite Straße in Leipzig. Der Winter gibt in Sachsen nur ein kurzes Intermezzo.
Eine Frau mit Kinderwagen überquert eine verschneite Straße in Leipzig. Der Winter gibt in Sachsen nur ein kurzes Intermezzo. © Hendrik Schmidt/dpa

Wetter in Deutschland und Sachsen – das Wichtigste in Kürze:

  • Schneefall hört am Sonnabend wieder auf, Sprühregen möglich
  • Temperaturen um den Gefrierpunkt, in der Nacht gefrierende Glätte möglich
  • Trübe Aussichten für Sonntag bei leichten Plusgraden

Sonnabend, 11.12 Uhr: Leichter Frost und Schnee - Kurzes Winter-Intermezzo in Sachsen

Minusgrade und Schneefall haben in der Nacht zum Samstag weite Teile Sachsens zur Winterlandschaft gemacht. Während im Raum Leipzig am Morgen bis zu 8 Zentimeter Schnee lagen, reichte es im Gebirge nur auf dem Fichtelberg zum Rodeln, wie ein Meteorologe vom Deutschen Wetterdienst in Leipzig sagte. Die Schneedecke auf der mit 1.215 Meter höchsten Erhebung im Freistaat maß 12 Zentimeter, in Carlsfeld waren es nur 3. Und es komme bei minus 2 Grad nichts mehr nach, höchstens ein paar Flocken aus hochnebelartiger Bewölkung und gelegentlich Sprühregen. "Mit Winter hat das nichts mehr zu tun."

In der Nacht zum Sonntag sei bei Minusgraden dann noch einmal überfrierende Nässe auf den Straßen möglich, sagte der Meteorologe. Das winterliche Intermezzo hatte im Verkehr seit Freitagabend kaum Folgen bis auf kleinere Unfälle oder kurzzeitige Sperrungen. "Die Leute waren vorbereitet", sagte ein Sprecher des Verkehrswarndienstes in Dresden. Autobahnen und Bundesstraßen seien frei, der Winterdienst im Einsatz.

Und schon Sonntag wird es von Osten her wieder wärmer. Lagen die Temperaturen am Samstag in weiten Teilen des Landes noch im Frostbereich um die Null Grad, werde sich die Luft ausgangs der Nacht von Tschechien und Polen her erwärmen, sagte der Meteorologe. "Es bleibt weiter unbeständig." Montag würden schon bis zu 4 Grad erwartet, in Ostsachsen sogar bis zu 6 Grad und Nässe - mit trüben Aussichten: "Viele Wolken, keine Sonne und immer wieder etwas Regen"

Freitag, 7.30 Uhr: Winter gibt am Wochenende Gastspiel in Sachsen

Mit Schneefall, Glätte und Frost gibt der Winter am Wochenende in Sachsen ein weiteres Gastspiel. Wie der Deutsche Wetterdienst in Leipzig mitteilte, lassen die leichten Schneefälle in Westsachsen im Laufe des Freitags langsam nach. Die Temperaturen bewegen sich tagsüber zwischen einem bis drei Grad, im Bergland von minus vier bis Null Grad.

In der Nacht zum Samstag kommt von Süden her erneut leichter Schneefall auf. Und auch während des Tages fällt bei Temperaturen um null Grad, im Bergland zwischen minus drei und null Grad, hin und wieder etwas Schnee.

Der Sonntag wird der Vorhersage zufolge trüb, es bleibt aber niederschlagsfrei. Die Temperaturen steigen wieder auf drei bis fünf Grad, im Bergland auf null bis drei Grad. Im Bergland weht ein mäßiger Wind mit einzelne starken Böen in den Kammlagen.

Montag, 7.35 Uhr: Trüber Wochenbeginn in Sachsen

Stark bewölkt, trüb und mit "Böhmischem Wind" startet in Sachsen die neue Woche. Wie der Deutsche Wetterdienst in Leipzig mitteilte, herrscht am Montag in den Kammlagen des Osterzgebirges teils dichter Nebel mit Rauhreif. Sonst bleibt es bei Temperaturen zwischen vier bis sieben Grad, im Bergland zwischen minus eins bis plus vier Grad, meist niederschlagsfrei.

Der Südostwind frischt vor allem in Ostsachsen lebhaft auf. In der Nacht zum Dienstag gehen die Temperaturen auf zwei bis minus ein, im Bergland bis minus drei Grad zurück. In Bodennähe ist Frost nicht ausgeschlossen und im westlichen Erzgebirge kann es bei etwas Neuschnee oder leichtem gefrierenden Regen glatt werden.

Der Himmel bleibt auch am Dienstag und Mittwoch bedeckt, in Westsachsen regnet es zeitweise, in den Hochlagen gibt es Schnee. Östlich der Elbe bleibt es bei zwei bis 6, im Bergland minus ein bis plus vier Grad meist trocken.

Sonntag, 13.04 Uhr: Nächste Woche kommt die Kälte

Das Wetter in Deutschland wird in den nächsten Tagen laut Vorhersage des Deutschen Wetterdienstes (DWD) spätherbstlich. Am Montag wird es meist wolkig oder hochnebelartig bedeckt sein - vereinzelt fällt auch etwas Sprühregen. Im Osten und Nordosten ist es laut Vorhersage am kältesten. Dort liegen die Höchstwerte dann noch bei 5 Grad und gehen anschließend Tag für Tag um rund 1 Grad zurück. Milder ist es im Westen, wo zum Wochenstart noch vereinzelt bis 10 zu Grad erreicht werden können.

Zur Wochenmitte wird das Wetter laut DWD etwas dynamischer. Ein mächtiges Hochdruckgebiet über Russland weite sich im Laufe der Woche bis nach Skandinavien aus. Dadurch komme Deutschland immer mehr in eine östliche Strömung, mit der zunehmend kalte Festlandsluft ins Land komme. "Folglich wird es von Osten her immer kälter und in der Nacht zum Donnerstag gehen im Osten und Nordosten die Niederschläge mehr und mehr in Schnee über", erklärte ein DWD-Meteorologe.

In den darauf folgenden Tagen werde es dann immer kälter. Auch im Westen würden dann kaum noch 5 Grad erreicht. Im Osten wird bei Höchstwerten um den Gefrierpunkt laut DWD die Winterjacke nötig, regional könnte es sogar leichten Dauerfrost geben. "Niederschläge fallen aber kaum noch, sodass wir auf das "Winterwonderland" wohl noch etwas warten müssen", erklärte der DWD-Meteorologe weiter.

Freitag, 8 Uhr: Teils bewölktes und teils sonniges Wochenende in Sachsen erwartet

Die Menschen in Sachsen erwartet ein Wochenende mit Wolken und Sonne. "Der Freitag startet freundlich in Sachsen. Immer wieder kann sich die Sonne zeigen", sagte ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes am Freitag. Am Freitagvormittag gibt es stellenweise Nebel mit Sicht unter 150 Metern. Abends soll es regnen. Die Höchstwerte liegen zwischen sechs und neun Grad, in den höheren Lagen zwischen drei und sechs Grad. In der Nacht zum Samstag gibt es einzelne Schauer bei Tiefstwerten zwischen fünf und zwei Grad.

Der Samstag soll stark bewölkt werden, gebietsweise soll es Schauer geben. "Es gibt halb Wolken und halb Sonne", sagte der Sprecher des DWD. Die Höchstwerte liegen zwischen sieben und neun Grad, in den höheren Lagen zwischen drei und sechs. Die Temperaturen gehen in der Nacht zum Sonntag auf drei bis null Grad zurück, in den höheren Lagen bis minus zwei Grad. In Bodennähe kommt es zu Frost.

Am Sonntagmorgen wird es laut DWD vielfach neblig, danach heiter. "Es gibt gedämpftere Temperaturen, vor allem in den Frühstunden", sagte der Sprecher des DWD. Sonntagfrüh sei auch Glätte möglich.