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Dynamo

Das war das Dynamo-Trainingslager 2021

Neun Tage, neun Einheiten, ein Testspiel, Ausflüge ins Freibad und auf die Kartbahn - Das Trainingslager im Eichsfeld war anders als sonst. Der Newsblog zum Nachlesen.

Das Gruppenfoto mit den Fans gehört zu einem jeden Dynamo-Trainingslager - auch 2021 im Heilbad Heilgenstadt.
Das Gruppenfoto mit den Fans gehört zu einem jeden Dynamo-Trainingslager - auch 2021 im Heilbad Heilgenstadt. © Lutz Hentschel

Dynamo im Eichsfeld - das Wichtigste in Kürze:

Das passierte am Freitag, dem 9. Juli:

8.30 Uhr: Das Trainingslager ist offiziell beendet

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Pünktlich 8.30 Uhr hat die Mannschaft nach dem Frühstück die Rückreise angetreten. In Dresden wird nach der dreistündigen Busfahrt noch eine lockere Auslaufeinheit absolviert. Gestern Nachmittag trainierte Dynamo ein letztes Mal im Eichsfeld auf dem Platz, ehe am Abend noch ein Vortrag über gesundes Schlafen auf dem Plan stand.

Der Mannschaftsbus befindet sich mittlerweile auf dem Weg Richtung der Dresdner Heimat.
Der Mannschaftsbus befindet sich mittlerweile auf dem Weg Richtung der Dresdner Heimat. © Lutz Hentschel

6.03 Uhr: Der Dynamo-Spieler und sein krebskranker Freund

Tim Knipping ist ein kompromissloser Verteidiger. Neben dem Platz möchte er mehr sein als nur Fußball-Profi. Das zeigt sein Besuch eines kleinen Fans in der Nähe von Chemnitz. Der 14-jährige Leon ist bereits zum dritten Mal an Krebs erkrankt. Knipping bietet ihm seine Freundschaft und Unterstützung an. Und er gibt ihm die private Handynummer.

Bei seinem Besuch in der Nähe von Chemnitz brachte Tim Knipping seinem neuen Freund Leon ein Dynamo-Shirt und eine Ball mit allen UNterschriften der Dynamo-Spieler mit.
Bei seinem Besuch in der Nähe von Chemnitz brachte Tim Knipping seinem neuen Freund Leon ein Dynamo-Shirt und eine Ball mit allen UNterschriften der Dynamo-Spieler mit. © SGD/Markus Zeumer

Seit seinem vierten Lebensjahr kämpft Leon gegen den immer wiederkehrenden Krebs. Das hinterlässt Spuren. Leons Bewegungen wirken ungelenk. Der Junge ist gezeichnet vom Krebs. „Für mich ist er ein absolutes Vorbild, wenn man sieht, was er durchgemacht hat“, erzählt Knipping jetzt in der Medienrunde im Trainingslager in Heilbad Heiligenstadt.

Das passierte am Donnerstag, dem 8. Juli:

18.09 Uhr: Ex-Dynamo wechselt von Aue nach Sandhausen

Überraschung bei Dynamos Erzfeind Erzgebirge Aue: Die Veilchen gaben am Donnerstag bekannt, dass Stürmer Pascal Testroet den Verein verlässt. Der Vertrag mit dem 2018 von Dynamo Dresden gekommenen Profi, der ursprünglich bis Ende Juni 2023 lief, wurde im beiderseitigen Einvernehmen und mit sofortiger Wirkung beendet, teilte der FCE mit. Der 30-Jährige, der 2016 mit Dynamo in die zweite Liga aufgestiegen ist, wechselt zum Zweitligakonkurrent SV Sandhausen.

17.32 Uhr: Dynamos Machtkampf mit den eigenen Fans

An Arbeit mangelt es bei Dynamo Dresden nie. So viel ist zu tun, um die Entwicklung des Vereins, der in absehbarer Zukunft in der Fußball-Bundesliga und irgendwann gerne wieder im Europapokal spielen will, voranzutreiben. Die Randale vom Aufstiegsspiel wirken nach. Die Vereinsführung drängt, rigorose Aufklärung wollen aber längst nicht alle. Doch es gibt auch Fortschritte.

Beim Testspiel im Trainingslager machen Dynamos Fans deutlich, was ihnen wichtig ist – Pyrotechnik inklusive.
Beim Testspiel im Trainingslager machen Dynamos Fans deutlich, was ihnen wichtig ist – Pyrotechnik inklusive. © Lutz Hentschel

16.03 Uhr: Das letzte Training im Eichsfeld

Dynamo absolviert derzeit seit letztes Training im Trainingslager im Eichsfeld. Michael Akoto, Ransford-Yeboah Königsdörffer, Kulke , Gollnack, Phil Harres und Ersatztorwart trainierten zusammen mit Co-Trainer Heiko Scholz Standards und Abschlüsse. Der Rest der Mannschaft trainierte Spielformen. Zum Abschluss machte das Team ein Spiel über das gesamte Feld.

Heute Abend wird die Mannschaft sich noch einen Vortrag über gesunden Schlaf anhören. „Fußball wird immer schneller, athletischer. Eine gesunde Lebensweise wie das Essen und der Schlaf gehören für einen Profi dazu. Deswegen ist mir das wichtig", sagt Trainer Alexander Schmidt. Morgen wird die Mannschaft nach dem Frühstück wieder abreisen und dann noch eine lockere Einheit in Dresden absolvieren.

14.03 Uhr: Justin Löwe hat sich die Schulter ausgekugelt

Wie der Verein über die Twitter mitteilt, hat Justin löwe bei seinem Trainingsunfall am Dienstag das Schultergelenk ausgekugelt. Löwe pausiert deswegen im Training. In den nächsten Tagen stehen weiter Untersuchungen bei dem 22-Jährigen an. Beim Training am Mittwochnachmittag schaute er als Besucher bei seinem Teamkollegen vorbei.

12.30 Uhr: Dynamo Präsident hat Geburtstag

Am Donnerstag feiert Dynamos Präsident Holger Scholze seinen 50. Geburtstag. Über die sozialen Netztwerke gratulierte der Verein seinem Präsidenten und wünschte ihm viel Glück, Erfolg und Gesundheit für das kommende Lebensjahr.

11.32 Uhr: Mannschaft trifft sich wieder im Freibad, Tim Knipping fehlt

Nach dem Frühstück stand heute Morgen wieder eine Einheit im Schwimmbad auf dem Plan. Diesmal ging die Mannschaft aber nichts ins Wasser, sondern absolvierte Kräftigungs- und Stabilisierungsübungen. Fitnesscoach Matthias Grahe leitet das Training.

Tim Knippning fehlte bei der Einheit, er ist bereits abgereist, da er sich einer kleinen Operation an der Hand unterziehen muss. „Der Eingriff ist schon länger geplant. Die Operation ist am Freitag. Mitte nächster Woche sollte er wieder bei uns“, klärte Trainer Alexander Schmidt auf. Zur Generalprobe gegen Union Berlin am 17. Juli sollte Knipping wieder fit sein.

Tim Knipping wird am Freitag planmäßig an der Hand operiert. Bereits eine Woche später soll er gegen Union Berlin wieder einsatzbereit sein.
Tim Knipping wird am Freitag planmäßig an der Hand operiert. Bereits eine Woche später soll er gegen Union Berlin wieder einsatzbereit sein. © Lutz Hentschel

Das passierte am Mittwoch, dem 7. Juli:

17.10 Uhr: Dynamo holt den nächsten Innenverteidiger

Noch ein Neuzugang für Dynamo, wieder ein Innenverteidiger - diesmal einer mit viel Erfahrung. Am Mittwoch wurde Michael Sollbauer vom englischen Zweitligisten FC Barnsley verpflichtet. Der 31-jährige Innenverteidiger erhält einen Zweijahresvertrag inklusive Option. Über die Ablösemodalitäten haben beide Vereine Stillschweigen vereinbart, heißt es in der Pressemitteilung der Dresdner, was wohl bedeutet, dass eine Ablösesumme fällig war. Sollbauers Vetrag bei Barnsley lief noch bis 2022.

Am Nachmittag trainierte er bereits mit. Noch wirkte er etwas schüchtern und hatte vor dem Training viele Fragen an Teammanagerin Marie Jenhardt. Beim Training selbst wirkte der Österreicher dann aber schon vollintegriert.

Neuzugang Michael Sollbauer spricht vor seiner ersten Trainingseinheit mit Teammanagerin Marie Jenhardt.
Neuzugang Michael Sollbauer spricht vor seiner ersten Trainingseinheit mit Teammanagerin Marie Jenhardt. © Lutz Hentschel

13.14 Uhr: Dynamo spielt unter Flutlicht gegen Rostock

Zweimal Samstagabend, viermal Sonntag - die Deutsche Fußball-Liga (DFL) hat die Spieltage 3 bis 8 genau terminiert. Dynamo muss an folgenden Tagen ran:

  • Samstag, 14. August, 20.30 Uhr: Hannover 96 (H)
  • Samstag, 21. August, 20.30 Uhr: Hansa Rostock (A)
  • Sonntag, 29. August, 13.30 Uhr: Paderborn (H)
  • Sonntag, 12. September, 13.30 Uhr: Heidenheim (A)
  • Sonntag, 19. September, 13.30 Uhr: Darmstadt (A)
  • Sonntag, 26. September, 13.30 Uhr: Bremen (H)

Alle Dynamo-Ansetzungen in der Übersicht.

11.34 Uhr: Vormittagstraining auf dem Platz

Nach dem Ausflug ins Schwimmbad heute Morgen trainert die Mannschaft seit 11 Uhr wieder auf dem Platz. Luka Stor kann wieder voll mit der Mannschaft mittrainieren, Michael Akoto absolviert nach seiner Verletzung vom Testspiel gegen Eintracht Braunschweig eine individuelle Einheit mit Fitnesstrainer Matthias Grahé.

9.10 Uhr: Dynamo trainiert im Schwimmbad

Beim Morgensport durften sich die Spieler zwischen einer Einheit im Kraftraum und einer im Schwimmbad entscheiden. Die drei Torhüter Kevin Broll, Anton Mitryushkin und Erik Herrmann wagten den Sprung ins kalte Nass. 21 Grad Celsius Wassertemerpatur und 18 Grad Außentemperatur zeigte das Thermometer. Vor allem Nummer eins Kevin Broll hatte seinen Spaß. Nach rund 25 Minuten schwimmen, sprang er im Salto vom Fünf-Meter-Turm ins Wasser. Christoph Daferner und Chris Löwe machten es ihm nach und sprangen ebenfalls in bester Turmspringer-Manier vom Fünf-Meter-Turm.

Die Torhüter Kevin Broll und Torwart Anton Mitryushkin,
wollen noch nicht gleich ins Wasser. Doch sie müssen.
Die Torhüter Kevin Broll und Torwart Anton Mitryushkin, wollen noch nicht gleich ins Wasser. Doch sie müssen. © Lutz Hentschel
Chris Löwe hat zwar nicht die Schwimmerfigur, doch dennoch macht er im Wasser einen guten Eindruck.
Chris Löwe hat zwar nicht die Schwimmerfigur, doch dennoch macht er im Wasser einen guten Eindruck. © Lutz Hentschel
21 Grad Celsius Wassertemperatur zeigt das Thermometer im Freibad an.
21 Grad Celsius Wassertemperatur zeigt das Thermometer im Freibad an. © Lutz Hentschel
Auch Trainer Alexander Schmidt zieht beim Frühsport im Freibad seine Bahnen.
Auch Trainer Alexander Schmidt zieht beim Frühsport im Freibad seine Bahnen. © Lutz Hentschel
Torwart Kevin Broll zeigt auch beim Schwimmen vollen Einsatz sein.
Torwart Kevin Broll zeigt auch beim Schwimmen vollen Einsatz sein. © Lutz Hentschel
Co-Trainer Heiko Scholz geht es da schon gemütlicher an. In ruhigem Tempo zieht er seine Bahnen.
Co-Trainer Heiko Scholz geht es da schon gemütlicher an. In ruhigem Tempo zieht er seine Bahnen. © Lutz Hentschel
Nach dem Schwimmen ist vor dem Springen: Chris Löwe und Kevin Broll auf dem Fünf-Meter-Turm.
Nach dem Schwimmen ist vor dem Springen: Chris Löwe und Kevin Broll auf dem Fünf-Meter-Turm. © Lutz Hentschel
Auch Christoph Daferner wagt den Sprung vom Fünf-Meter-Turm während Chris Löwe und Kevin Broll zuschauen.
Auch Christoph Daferner wagt den Sprung vom Fünf-Meter-Turm während Chris Löwe und Kevin Broll zuschauen. © Lutz Hentschel
Der Absprung: Kevin Broll versucht den in Fachkreisen als Auerbachsalto rückwärtsgewandt bezeichneten Sprung. Chris Löwe springt einfach so ins Wasser.
Der Absprung: Kevin Broll versucht den in Fachkreisen als Auerbachsalto rückwärtsgewandt bezeichneten Sprung. Chris Löwe springt einfach so ins Wasser. © Lutz Hentschel
Die Bewerbung für Olympia? Dafür wird es zwar nicht reichen, aber Kevin Broll hat mit seinem Rückwärtssalto dennoch solide Haltungsnoten. Chris Löwe getraut sich nur die Kerze.
Die Bewerbung für Olympia? Dafür wird es zwar nicht reichen, aber Kevin Broll hat mit seinem Rückwärtssalto dennoch solide Haltungsnoten. Chris Löwe getraut sich nur die Kerze. © Lutz Hentschel

Den Spruch des bisherigen Tages brachte mal wieder Co-Trainer Heiko Scholz, der ebenfalls ein paar Runden im Wasser zurücklegte. Als Jong-min Seo die Dynamo-Legende fragte, ob die 25 Minuten vorbei seien, antwortete Scholz: „Nein, geh wieder ins Wasser.“ Da waren aber bereits fast 30 Minuten rum und Scholle konnte sich das Lachen nicht verkneifen. Seo nahm es gelassen und kam dann doch aus dem Wasser.

Das passierte am Dienstag, dem 6. Juli:

16.20 Uhr: Justin Löwe verletzt sich wieder an der Schulter

Justin „Leo“ Löwe hat sich wieder an der der linken Schulter verletzt. Der 22-Jährige, der erst vor der Saison seinen Vertrag verlängert hat, blieb im Training plötzlich liegen und hielt sich die linke Schulter, an der er vor einem Jahr operiert werden musste und dadurch ein halbes Jahr ausfiel. Er wurde mit einem Kleinbus vom Platz transportiert und ins Krankenhaus geschafft. Wie schlimm die Verletzung ist, werden Untersuchungen der nächste Tage ergeben.

Justin Löwe (am Boden) wird an seiner Schulter behandelt.
Justin Löwe (am Boden) wird an seiner Schulter behandelt. © Lutz Hentschel
Justin Löwe im Kleinbus wird vom Platz gefahren und hält sich dabei die linke Schulter.
Justin Löwe im Kleinbus wird vom Platz gefahren und hält sich dabei die linke Schulter. © Lutz Hentschel

Auch vor einem Jahr hatte sich Löwe in der Sommervorbereitung verletzt. „Ich kenne mich mit Rückschlägen in der Sommervorbereitung mittlerweile ja leider aus. Aber ich lasse den Kopf auch jetzt nicht hängen", versprach er damals. Diese Einstellung wird ihm sicherlich auch jetzt helfen.

15.20 Uhr: Hosiner und Königsdörffer im Mannschaftstrainig, Akoto und Stor trainieren individuell

So langsam wird die Verletztenliste kleiner. Philipp Hosiner trainiert nach seiner Knieverletzung wieder mit der Mannschaft. Auch Ransford-Yeboah Königsdörffer ist wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen.

Ransford-Yeboah Königsdörffer trainierte die letzten Tage noch individuell. Am Dienstag stieg er wieder ins Mannschaftstraining ein.
Ransford-Yeboah Königsdörffer trainierte die letzten Tage noch individuell. Am Dienstag stieg er wieder ins Mannschaftstraining ein. © Lutz Hentschel

Luka Stor und Michael Akoto dürfen dagegen noch nicht mit der Mannschaft tranieren. Stor absolviert locker Kraft- und Stabilisationsübungen mit Fitnesstrainer Matthias Grahé. Michael Akoto darf wieder locker Runden laufen. Er wurde am Samstag im Testspiel gegen Braunschweig gefoult und musste angeschlagen ausgewechselt werden.

15.05 Uhr: Foto mit Fans und Drittligapokal

Bitte lächeln! Vor Beginn des Nachmittagstraining mussten die Spieler zum Foto mit den Fans antreten. Wobei es für die Spieler weniger ein Pflicht ist. Mit auf dem Foto ist der Drittligapokal, den die Mannschaft extra für dieses Foto mit ins Trainingslager genommen hatte. Halten durfte ihn Tim Knipping, der den letzten Spieltag wegen eines Trauerfalls in der Familie verpasst und konnte so den Meisterpokal nicht mit in Empfang nehmen.

Tim Knipping darf den Drittligapokal halten. Er hatte den letzten Spieltag verpasst und war somit nicht auf dem Meisterbild. Das wurde jetzt nachgeholt, auch die rund 30 mitgereisten Fans im Trainingslager durften mit aufs Bild.
Tim Knipping darf den Drittligapokal halten. Er hatte den letzten Spieltag verpasst und war somit nicht auf dem Meisterbild. Das wurde jetzt nachgeholt, auch die rund 30 mitgereisten Fans im Trainingslager durften mit aufs Bild. © Lutz Hentschel

13.30 Uhr: Neuzugang Aidonis stellt sich vor: Ein harter Verteidiger, den auch Nationalstürmer Gomez schon zu spüren bekam

Gut gelaunt kam Dynamos Neuzugang Antonis Aidonis heute zur Medienzeit. Er begrüßte jeden Journalisten persönlich und machte im anschließenden Gespräch einen lockeren Eindruck. Auf dem Feld kann das schon anders sein. Das bekam einst sein Ex-Mitspieler und ehemaliger Nationalspieler Mario Gomez zu spüren.

In seinem ersten Trainingslager mit den Profis des VfB Stuttgarts im spanischen La Manga schaltete der damals 17-jährige Verteidiger gleich zu Beginn Mario Gomez aus. Er traf ihn so hart in der Kniekehle , dass dieser zwei Tag verletzt ausfiel. „Mario hat mir zwei Wochen vorher gesagt, dass ich hart reingehen soll in die Zweikämpfe“, erzählt der 20-Jährige heute. „In dem Fall war er vor mir und ich bin hart reingegangen. Da hat er halt einen abbekommen. Er meinte danach zu mir, dass ich genauso reingehen muss, damit der Gegenspieler Resepkt bekommt.“

Und auch Ex-Dynamo Alexander Esswein, der von 2010 bis 2011 eine Saison in Dresden spielte, musste im gleichen Trainingslager nach einer Begegnung mit Aidonis Ellenbogen wegen eines kleinen Cuts mit zwei Stichen an der Nase genäht werden.

Antonis Aidonis bezeichnet sich selbst als Mentalitätsspieler. Der 20-Jährige ist vom VfB Stuttgart ausgeliehen.
Antonis Aidonis bezeichnet sich selbst als Mentalitätsspieler. Der 20-Jährige ist vom VfB Stuttgart ausgeliehen. © Lutz Hentschel

13.00 Uhr: Vertrag mit Vlachodimos verlängert sich

Durch den Aufstieg in die 2. Bundesliga hat sich der Vertrag von Panagiotis Vlachodimos automatisch um ein Jahr bis zum 30. Juni 2023 verlängert. Ursprünglich ging der Vertrag nur bis zum 30. Juni 2020. Das verriet der Offensivspieler nun in der Medienrunde während des Trainingslagers verraten.

Panagiotis Vlachodimos freut sich auf weitere Jahre im Dynamo-Dress. Sein Vertrag verlängert sich bis zum 30. Juni 2023.
Panagiotis Vlachodimos freut sich auf weitere Jahre im Dynamo-Dress. Sein Vertrag verlängert sich bis zum 30. Juni 2023. © Lutz Hentschel

„Ja, das stimmt. Aber ich denke jetzt nicht, was ist in zwei Jahren. Ich will den Moment jetzt genießen und jetzt Gas geben“, sagte er. „Für mich persönlich ist es wichtig, der Mannschaft zu helfen und auf den Platz zu performen. Spaß in der Mannschaft haben wir sowieso. Wir verstehen uns alles sehr gut.“

Panagiotis Vlachodimos bereitet sich derzeit im Trainingslager im Heilbad Heiligenstadt mit Dynamo auf die 2. Bundesliga vor. Er konnte die ersten drei Tage nicht trainieren, da er mit einem Magen-Darm-Infekt ausgefallen war.
Panagiotis Vlachodimos bereitet sich derzeit im Trainingslager im Heilbad Heiligenstadt mit Dynamo auf die 2. Bundesliga vor. Er konnte die ersten drei Tage nicht trainieren, da er mit einem Magen-Darm-Infekt ausgefallen war. © Lutz Hentschel

12.34 Uhr: Taktikanalyse und Fotos mit den Fans

Am Vormittag hat die Mannschaft eine Videoanlyse vorgenommen. Aktiv auf dem Platz wurde nich trainiert. Erst heute Nachmittag, um 15 Uhr, soll wieder im Stadion Gesundbrunnen in Heilbad Heiligenstadt trainiert werden. Vorher soll ein Gruppenbild mit den mitgereisten Fans gemacht werden. Dafür hat Dynamo extra den Drittligapokal mit ins Trainingslager ins Eichsfeld gebracht.

11.41 Uhr: Ex-Dynamo für Olympia nominiert

In Riesa geboren, drei Jahre bei Dynamo Dresden ausgebildet, Profi beim VfL Wolfsburg und nun Olympiateilnehmer: Maximilian Arnold soll die deutsche Mannschaft bei den Olympischen Spielen in Tokio anführen. Gemeinsam mit Max Kruse und Nadiem Amiri steht er an der Spitze des DFB-Teams von Stefan Kutz.

"Mit der Nominierung des Kaders steigt die Vorfreude auf die Olympischen Spiele, die vorher schon riesengroß war, ins Unermessliche", sagt Kuntz: "Für die 19 Jungs und das gesamte Team wird das ein ganz besonderes Erlebnis, in Tokio Teil des Teams Deutschland zu sein." Neben dem Riesaer Maximilian Arnold fliegen auch noch ein Chemnitzer sowie ein Profi von RB Leipzig nach Tokio. Zwei Dresdner fehlen dagegen im Aufgebot.

ARCHIV - 25.10.2020, Niedersachsen, Wolfsburg: Fußball, Bundesliga, VfL Wolfsburg - Arminia Bielefeld, 5. Spieltag, Volkswagen-Arena: Wolfsburgs Maximilian Arnold machte das Tor zum 2:0 gegen Arminia Bielefeld. (zu dpa "Medien: Wolfsburger Arnold fährt zu
ARCHIV - 25.10.2020, Niedersachsen, Wolfsburg: Fußball, Bundesliga, VfL Wolfsburg - Arminia Bielefeld, 5. Spieltag, Volkswagen-Arena: Wolfsburgs Maximilian Arnold machte das Tor zum 2:0 gegen Arminia Bielefeld. (zu dpa "Medien: Wolfsburger Arnold fährt zu © dpa/Peter Steffen

10.03 Uhr: Darum wurde Sararer nicht verpflichtet

Im Vergleich zum letzten Jahr, als lediglich sieben Spieler geblieben waren, gibt es bei Dynamo diesmal keinen großen Umbruch. Bisher haben die Schwarz-Gelben sieben Neuzugänge verpflichtet. Erst gestern wurde Antonis Aidonis für ein Jahr vom VfB Stuttgart ausgeliehen und stieß sogleich zur Mannschaft ins Trainingslager.

Eigentlich sollte auch Sercan Sararer längst mit Dynamo im Eichsfeld weilen. Doch seine Verpflichtung scheiterte. Türkgücü München pochte auf eine Verlängerungsoption in seinem Vertrag. Ein Gütetermin vorm Arbeitsgericht war gescheitert, ein Urteil wäre womöglich erst in einigen Monaten gesprochen worden.

Sercan Sararer war Dynamo Neuzugang fest eingeplant. Doch nun hat er bei Türkgücü München seinen Vertrag verlängert.
Sercan Sararer war Dynamo Neuzugang fest eingeplant. Doch nun hat er bei Türkgücü München seinen Vertrag verlängert. © Fotostand

„Wir haben alles gegeben, um ihn zu holen“, erklärt Trainer Alexander Schmidt. „Aber es war zu riskant für Dynamo, weil wir nicht wussten, wie der Prozess ausgegangen wäre. Angenommen, er macht einige Spiele für uns, und das Gericht urteilt dann, dass die Vertragsoption rechtens war: Wird Sarerer dann gesperrt? Bekommen wir sogar Punkte abgezogen? Dieses Risiko wollten wir nicht eingehen.“ Inzwischen hat Sararer seinen Vertrag bei Türkgücü um drei Jahre verlängert.

Das passierte am Montag, dem 5. Juli:

18.30 Uhr: Torhüter Mitryushkin hat eine besondere Macke

In Bezug auf seine Handschuhe hat Dynamo-Torwart Anton Mitryushkin hat eine ganz besonderen Tick. Keeper-Kollege und Dynamos Nummer eins Kevin Broll hat gestern verraten: „Anton zieht seine Handschuhe nicht mehr an, wenn sie ein anderer berührt."

Das hörte eine dreiste Dynamo-Anhängerin und fasste die „heiligen“ Handschuhe des Russen an. Mitryushkin nahm es gelassen und verschenkte sie. „Kein Thema“, sagte er und freute sich mit den anwesenden Dynamo-Fans.

Die Handschuhe darf außer ihm selbst keiner berühren. Sonst zieht Anton Mitryushkin sie nicht mehr an und verschenkt sie an die Dynamo-Fans.
Die Handschuhe darf außer ihm selbst keiner berühren. Sonst zieht Anton Mitryushkin sie nicht mehr an und verschenkt sie an die Dynamo-Fans. © Lutz Hentschel

16.44 Uhr: Neuzugang Aidonis trainiert das erste Mal

Dynamos Neuzugang Antonis Aidonis ist im Trainingslager im Eichsfeld eingetroffen und absolviert derzeit sein erstes Training. Trainer Alexander Schmidt unterhielt sich lange mit der Leihgabe des VfB Stuttgarts. Anschließend musste er wie der Rest der Mannschaft Stabilisations- und Kraftübungen machen. Aidonis wurde von Sportchef Ralf Becker und Chefscout Kristian Walter ins Trainingslager gebracht. Erst mittags wurde die Verpflichtung des 20-jährigen Deutsche-Griechen bekannt.

14.34 Uhr: Dynamo angelt sich das nächste Talent

Mit Antonis Aidonis kommt Neuzugang Nummer sieben zu Dynamo. Der 20-jährige Verteidiger wechselt vom VfB Stuttgart auf Leihbasis für ein Jahr zum Zweitliga-Aufsteiger. Am Nachmittag trainierte Aidonis bereits mit der Mannschaft in Heiligenstadt. Damit bleiben die Dresdner ihrer Transferpolitik treu, junge und talentierte Spieler zu verpflichten. Alle Infos zum Transfer.

Neuzugang Antonis Aidonis unterhielt sich lange mit Trainer Alexander Schmidt, ehe er Kraft- und Stabilisationsübungen absolvierte.
Neuzugang Antonis Aidonis unterhielt sich lange mit Trainer Alexander Schmidt, ehe er Kraft- und Stabilisationsübungen absolvierte. © Lutz Hentschel

13.46 Uhr: Dynamos Neuer und sein besonderer Lebensweg

Dynamos Neuzugang Michael Akoto wurde in der ghanaischen Hauptstadt Accra geboren, kam als Achtjähriger mit seinen Eltern nach Wiesbaden und wuchs mit vier Geschwistern auf. Am Anfang hatte er Probleme mit der deutschen Sprache. Fast wäre er kein Profi geworden. Nun ist er in Dresden, weil ihn ein Ex-Dynamo vom Wechsel überzeugte. Die ganze Geschichte des außergewöhnlichen Dresdner Neuzugang.

11.30 Uhr: Gruppe zwei muss beim Laktattest im Regen laufen

Innerhalb weniger Minuten hat es in Heilbad Heiligenstadt angefangen zu regnen. Derzeit absolviert die Mannschaft einen Laktaktest. Gruppe 2 musste die Tempo-Intervallläufe bei strömenden Regen absolvieren. Michael Akoto und Luka Stor fehlen beim Laktattest verletzungsbedingt.

Justin Löwe muss sein Ohrläppchen hinhalten, damit Sportwissenschaftler Stefan Mücke dem Dynamo-Profi Blut abnehmen kann
Justin Löwe muss sein Ohrläppchen hinhalten, damit Sportwissenschaftler Stefan Mücke dem Dynamo-Profi Blut abnehmen kann © Lutz Hentschel
Für Christoph Daferner, Morris Schröter, Paul Will und Brandon Borrello (v.l.) geht der Laktattest los. Noch sehen sie entspannt aus.
Für Christoph Daferner, Morris Schröter, Paul Will und Brandon Borrello (v.l.) geht der Laktattest los. Noch sehen sie entspannt aus. © Lutz Hentschel
Dynamos Neuzugang Brandon Borrello kann noch den einen oder anderen Spaß machen.
Dynamos Neuzugang Brandon Borrello kann noch den einen oder anderen Spaß machen. © Lutz Hentschel
Die Co-Trainer Ferydoon Zandi und Heiko Scholz sowie Trainer Alexander Schmidt schauen Jong-min Seo beim Laktattest zu. Dieser sieht sehr konzentriert aus.
Die Co-Trainer Ferydoon Zandi und Heiko Scholz sowie Trainer Alexander Schmidt schauen Jong-min Seo beim Laktattest zu. Dieser sieht sehr konzentriert aus. © Lutz Hentschel
Ein kleines Tröpfchen Blut bitte: Athletiktrainer Matthias Grahe zapft bei Brandon Borrello Blut, dahinter muss Jong-min Seo dem Sportwissenschaftler Stefan Mücke sein Ohrläppchen hinhalten.
Ein kleines Tröpfchen Blut bitte: Athletiktrainer Matthias Grahe zapft bei Brandon Borrello Blut, dahinter muss Jong-min Seo dem Sportwissenschaftler Stefan Mücke sein Ohrläppchen hinhalten. © Lutz Hentschel
Plötzlich setzt der Regen ein. Philipp Hosiner hat damit seine Probleme.
Plötzlich setzt der Regen ein. Philipp Hosiner hat damit seine Probleme. © Lutz Hentschel
Geschafft: Morris Schröter, Pascal Sohm und Justin Löwe,
haben den Laktattest geschafft.
Geschafft: Morris Schröter, Pascal Sohm und Justin Löwe, haben den Laktattest geschafft. © Lutz Hentschel

Die Diagnostik wird von Sportwissenschaftler Stefan Mücke geleitet. Mücke ist darüber hinaus auch DFB-Fußball-Lehrer, Konditionstrainer und Leistungsdiagnostiker. Unter anderem war er 2001 bis 2003 Konditionstrainer der kamerunischen Nationalmannschaft, die damals von der deutschen Trainer Legende Winfried Schäfer trainiert wurde. Derzeit ist er auch Athletiktrainer beim Deutschen Hockey-Bund. Für Dynamo Dresden war er auch schon in der Vergangenheit immer mal wieder im Einsatz.

10.45 Uhr: Mannschaft absolviert Laktattest

Am fünften Tag im Dynamo-Trainingslager muss die Mannschaft am Vormittag zum Laktattest. Die Spieler sind in drei Gruppen unterteilt. Jede Gruppe läuft in verschiedenen Tempo-Intervallen. In der ersten Gruppe sind unter anderem Justin Löwe, Paul Will, Brandon Borrello, Morris Schröter und Christoph Daferner. In Gruppe zwei werden unter anderem Chris Löwe, Kevin Broll und Philipp Hosiner laufen.

Der Laktattest hilft die Belastung im Training und im Wettkampf besser zu steuern. Das Laktat ist die sogenannte Milchsäure, die bei erhöhter Belastung in den Muskeln entsteht. Der Laktattest erfasst den Anstieg der Laktatwerte im Blut nach zunehmender Belastung.

Das passierte am Sonntag, dem 4. Juli:

19.03 Uhr: Dynamo trifft im DFB-Pokal auf den SC Paderborn

Das hatten sich Trainer und Spieler gewünscht. Dynamo Dresden trifft in der ersten Runde des DFB-Pokals auf Liga-Konkurrent SC Paderborn. Das ergab die Auslosung des Deutschen Fußball-Bundes am Sonntagabend in Köln. Trainer Alexander Schmidt hatte sich im Vorfeld „einen machbaren Gegner“ gewünscht. Auch Dynamos Neuzugang Morris Schröter wollte in der ersten Runde kein Hammerlos, sondern einen Gegner gegen den man die Chance hat, weiterzukommen.

13.44 Uhr: Chris Löwe gewinnt Rennen auf der Kartbahn

Beim Mannschaftsausflug auf der Kartbahn war Abwehrspieler Chris Löwe in der Finalrunde der schnellste Mann auf der Strecke. 68,251 Sekunden braucht er für die nach eigenen Angaben längste Kart-Indoor-Outdoor-Strecke im Eichsfeld. Erst in der letzten Runde setzte Löwe die Bestzeit. Auf dem zweiten Platz folgte Kevin Broll, der noch in der Qualifikation der Schnellste gewesen war. Luka Stor belegte den dritten Platz.

Trainer Alexander Schmidt gibt beim Kartfahren alles. Die Mannschaft schaut im Hintergrund zu.
Trainer Alexander Schmidt gibt beim Kartfahren alles. Die Mannschaft schaut im Hintergrund zu. © Lutz Hentschel
Schmidt legt sich dabei auch in Kurve.
Schmidt legt sich dabei auch in Kurve. © Lutz Hentschel
Co-Trainer Heiko Scholz fuhr beim Kartfahren meist nur hinterher.
Co-Trainer Heiko Scholz fuhr beim Kartfahren meist nur hinterher. © Lutz Hentschel
Torwart Kevin Broll, Heinz Mörschel, Panagiotis Vlachodimos und Brandon Borrello (v.l.) machen sie fürs Kartfahren fertig.
Torwart Kevin Broll, Heinz Mörschel, Panagiotis Vlachodimos und Brandon Borrello (v.l.) machen sie fürs Kartfahren fertig. © Lutz Hentschel
Trainer Alexander Schmidt freut sich, dass es endlich losgeht und er aufs Gas treten kann.
Trainer Alexander Schmidt freut sich, dass es endlich losgeht und er aufs Gas treten kann. © Lutz Hentschel
Chris Löwe war nach dem Finale der Schnellste auf der Strecke. Sein Kommentar: „Ich muss jeden Tag von Chemnitz nach Dresden, ich bin Gas geben gewohnt - und hier gibt es keine Baustelle.“
Chris Löwe war nach dem Finale der Schnellste auf der Strecke. Sein Kommentar: „Ich muss jeden Tag von Chemnitz nach Dresden, ich bin Gas geben gewohnt - und hier gibt es keine Baustelle.“ © Lutz Hentschel
Philipp Hosiner war anhahnd seines gelben Pullover gut zu erkennen. Er gehörte zu den besseren Fahrern.
Philipp Hosiner war anhahnd seines gelben Pullover gut zu erkennen. Er gehörte zu den besseren Fahrern. © Lutz Hentschel
Chris Löwe zeigt allen nochmal, wie es geht. Erst in der letzten Runde legte er die Bestzeit hin.
Chris Löwe zeigt allen nochmal, wie es geht. Erst in der letzten Runde legte er die Bestzeit hin. © Lutz Hentschel

Trainer Alexander Schmidt fuhr mit 70,932 Sekunden auf einen respektablen neunten Platz. Er ließ im Finale unter anderem Pascal Sohm, Max Kulke und Panagiotis Vlachodimos hinter sich. Co-Trainer Heiko Scholz hatte sich nicht für das Finale qualifiziert. Er hat vor dem Rennen noch großtönig verkündet: „Ich fahre vorne und die anderen hinterher.“

Das ist das Ergebnis des Finales: Chris Löwe ist meiner Zeit von 68,251 Sekunden der Schnellste des Tages.
Das ist das Ergebnis des Finales: Chris Löwe ist meiner Zeit von 68,251 Sekunden der Schnellste des Tages. © Dynamo Dresden

12.37 Uhr: Kartfahren statt Training

Nach dem Auslaufen heute Morgen ist jetzt Freizeit angesagt. Die Mannschaft ist derzeit in der Karthalle in Heilbad Heiligenstadt. Dabei sind Team und Betreuerstab in drei Gruppen aufgeteilt. Jede Gruppe fährt 20 Minuten. Die ersten vier einer Dreier-Gruppe qualifizieren sich mit ihrer besten Rundenzeit fürs Finale.

Trainer Alexander Schmidt wäre mit seiner Zeit in der vorhergehenden Gruppe sogar ins Finale gerast. Doch in seiner Gruppe reichte es nur zu Platz fünf. Kevin Broll setzte dort die bisherige Bestzeit. Chris Löwe hat sich dagegen für die Finalrunde qualifiziert. Er wurde in seiner Gruppe Zweiter: „Ich muss jeden Tag von Chemnitz nach Dresden, ich bin Gas geben gewohnt - und hier gibt es keine Baustelle“, sagte der Plauener.

Im Finale sind neben Löwe noch Luka Stor, Philipp Hosiner, Luca Herrmann, Kevin Broll, Christoph Daferner, Morris Schröter, Jonas Kühn, Pascal Sohm, Yannick Stark, Ransford-Yeboah Königsdörffer und Pressesprecher Henry Buschmann.

9.10 Uhr: Die Mannschaft läuft locker aus und fährt danach Kart

Die Mannschaft läuft nach dem 1:0-Testspielsieg gegen Braunschweig locker aus. Mit dabei sind auch Philipp Hosiner, der gestern Vormittag noch am rechten Knie behandelt werden musste und im Testspiel nicht mitwirken konnte, und Panagiotis Vlachodimos, der nach seinem Magen-Darm-Infekt erst gestern im Eichsfeld eingetroffen ist.

Hosiner ist nach eigener Aussage schmerzfrei, Vlachodimos macht einen erholten Eindruck. Bei Luka Stor scheint die Verletzung schlimmer zu sein. Er klagt seit Freitag über muskuläre Probleme und konnte seitdem nicht trainieren.

Nach dem Auslaufen wird die Mannschaft gemeinsam zur Karthalle in Heilbad Heiligenstadt fahren und dort Kart fahren. Heute Nachmittag hat die Mannschaft frei bekommen. Das nächste Training wird morgen Vormittag stattfinden.

Das passierte am Samstag, dem 3. Juli:

17.51 Uhr: Dynamo gewinnt Test gegen Braunschweig

Drittes Testspiel, dritter Sieg - 1:0 hat Dynamo hat den Test gegen Eintracht Braunschweig gewonnen. In der 86. Minute traf Pascal Sohm nach einem Eckball von Max Kulke. Neuzugang Brendon Borrello kam noch nicht zum Einsatz. Er trainierte vor dem Spiel individuell. "Er hätte auch spielen können", sagte Alexander Schmidt anschließend. "Aber wir wollten kein Risiko eingehen."

Angesichts der länger werdenden Verletztenliste ist das auch verständlich. Denn am Freitag und Samstag hatten sich weitere Spieler verletzt.

Pascal Sohm erzielt im Testspiel gegen Braunschweig das Tor zum 1:0-Endstand.
Pascal Sohm erzielt im Testspiel gegen Braunschweig das Tor zum 1:0-Endstand. © Lutz Hentschel

16.49 Uhr: Testspiel gegen Braunschweig - 0:0 zur Pause

Im Testspiel gegen Eintracht Braunschweig steht es zur Halbzeitpause 0:0. Es war ein ausgeglichenes Spiel. Beide Mannschaftemn hatten Torchancen. Die größte auf Dresdner Seite hatte Neuzugang Jong-min Seo, dessen Schuss aus elf Metern noch kurz vor der Linie geblockt wurde.

In der 43. Minute musste Michael Akoto verletzt ausgewechselt werden. Er wurde vorher gefoult und danach am rechten Bein behandelt. Alexander Schmidt wird zur Halbzeit zweimal wechseln. Pascal Sohm und Max Kulke kommen für Morris Schröter und Christoph Daferner ins Spiel.

Neuzugang Michael Akoto stand im Testspiel gegen Braunschweig in der Startelf und musste kurz vor der Pause verletzt ausgewechselt werden.
Neuzugang Michael Akoto stand im Testspiel gegen Braunschweig in der Startelf und musste kurz vor der Pause verletzt ausgewechselt werden. © Lutz Hentschel

15.40 Uhr: Testspiel gegen Braunschweig - Dynamo noch ohne Neuzugang Borello

Cheftrainer Alexander Schmidt lässt im Testspiel gegen Drittligist Eintracht Braunschweig mit folgender Formation spielen: Broll - Schröter, Akoto, Knipping, Kühn - Will, Stark, Herrmann - Mörschel - Seo, Daferner.

Neuzugang Borrello steht noch nicht im Kader. Er absolvierte gemeinsam mit Ransford-Yeboah Königsdörffer eine individuelle Einheit vor dem Spiel.

Neuzugang Brandon Borrello asbolviert vor dem Test gegen Eintracht Braunschweig ein individuelles Training.
Neuzugang Brandon Borrello asbolviert vor dem Test gegen Eintracht Braunschweig ein individuelles Training. © Lutz Hentschel

15.03 Uhr: Kapitän Sebastian Mai besucht Mannschaft im Trainingslager

Kapitän Sebastian Mai ist am Samstagnachmittag wie Neuzugang Brandon Borello und Panagiotis Vlachodimos zur Mannschaft gestoßen. Sie sind gemeinsam mit Sportgeschäftsführer Ralf Becker und Chefscout Kristian Walter nach Heilbad Heiligenstadt gereist. Mai ist nur für das Testspiel gekommen. Er wird nach seinem Muskelfaserriss in den Adduktoren weiter in Dresden trainieren.

13.04 Uhr: Bestätigung - Borello wechselt nach Dresden

Nachdem zuvor bereits mehrere Medien die Verpflichtung des australischen Nationalspielers Brandon Borello vermeldet hatten, bestätige der Zweitliga-Aufsteiger nun den Wechsel. Der 25-jährige offensive Mittelfeldspieler kommt von Bundesligist SC Freiburg nach Dresden und unterzeichnete einen Zweijahresvertrag bis zum 30. Juni 2023. Über die Ablösemodalitäten haben beide Vereine Stillschweigen vereinbart.

Borello lief bereits dreimal für die australische Nationalmannschaft auf. Nach Mark Schwarzer, der zweimal für Dresden in der Bundesliga im Tor stand, und Joshua Kennedy (38), der von 2004 bis 2006 für Schwarz-Gelb spielte, ist er nun der dritte Australier bei Dynamo.

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Brandon Borello wechselt vom SC Freiburg nach Dresden. Er war vergangene Saison an Fortuna Düssldorf ausgeliehen.
Brandon Borello wechselt vom SC Freiburg nach Dresden. Er war vergangene Saison an Fortuna Düssldorf ausgeliehen. © SGD/Steffen Kuttner

10.50 Uhr: Max Kulke stößt zur Mannschaft

Vor dem Testspiel gegen Eintracht Braunschweig haben die Dynamo-Profis heute am Morgen ein lockeres Anschwitzen absolviert. Trainer Alexander Schmidt trainierte mit der heutigen Startelf Taktik. Co-Trainer Heiko Scholz machte mit dem Rest der Mannschaft Spielformen.

Neu dabei ist Abwehrspieler Max Kulke. Er trainierte zum ersten Mal im Trainingslager. Die vergangenen Tage hatte er wegen persönlichen Verpflichtungen gefehlt. Luka Stor dagegen konnte auch am Samstag nicht trainieren und blieb erneut im Hotel. Er fällt wegen muskulären Problemen aus. Es ist bereits der neunte Spieler, der nun aufgrund von Verletzungen oder Rehamaßnahmen nicht trainieren kann.

Max Kulke bei seinem ersten Training am Sonnabendvormittag, SG Dynamo Dresden, Fußball, Fussball, 2. Bundesliga, 2.Liga, Saison 2021/2022, Trainingslager im Heilbad Heiligenstadt (Thüringen, Eichsfeld), Hotel am Vitalpark Heiligenstadt, Stadion Gesundbrun
Max Kulke bei seinem ersten Training am Sonnabendvormittag, SG Dynamo Dresden, Fußball, Fussball, 2. Bundesliga, 2.Liga, Saison 2021/2022, Trainingslager im Heilbad Heiligenstadt (Thüringen, Eichsfeld), Hotel am Vitalpark Heiligenstadt, Stadion Gesundbrun © Lutz Hentschel

9.00 Uhr: Nationalspieler soll zu Dynamo wechseln

Dynamo Dresden versucht weiterhin neue Spieler zu bekommen. Nach übereinstimmenden Medienberichten hat der Zweitliga-Aufsteiger nun den australischen Nationalspieler Brandon Borello verpflichtet. Er soll noch am Samstag zur Mannschaft stoßen und bereits im Testspiel gegen Eintracht Braunschweig (16 Uhr/Livestream auf Dynamo TV) zum Einsatz kommen.

Das passierte am Freitag, dem 3. Juli:

18.40 Uhr: Dynamo-Fans erzwingen einen Kleiderwechsel

Dynamos blaue Shirts und Hosen lösen heftige Proteste aus. Deutlich wurde das beim ersten Testspiel der Vorbereitung vor einer Woche. Eigentlich sollten in Dynamos Trainingszentrum keine Zuschauer kommen. Rund 50 versammelten sich trotzdem hinter dem Zaun. Sie hatten zwei Spruchbänder mitgebracht: „Der größte Feind für unsere Reihn wird immer blau gekleidet sein“ und „Bis auch der letzte Wessi es peilt: In Dresden werden nur blaue Augen verteilt“.

Spätestens nach dem Trainingslager-Auftakt war das Thema unter den Fans in den sozialen Netzwerken sehr präsent – man könnte es auch als Shitstorm bezeichnen. Der Verein hat nun reagiert. Am Freitag beschloss der Zweitligist, „dass diese Kleidung ab sofort nicht mehr zum Einsatz kommen wird. Die Entscheidung, die zur Wahl der Farbe geführt hat, war ein Fehler“, erklärt Geschäftsführer Jürgen Wehlend im Gespräch mit Sächsische.de.

Das Vereinslogo auf der Hose ist blau hinterlegt - für manche Fans ein Unding. © Lutz Hentschel
Das Vereinslogo auf der Hose ist blau hinterlegt - für manche Fans ein Unding. © Lutz Hentschel © Lutz Hentschel

16.00 Uhr: Stor fehlt verletzungsbedingt bei der dritten Trainingseinheit

Luka Stor kann das Nachmittagstraining im Trainingslager in Heilbad Heiligenstadt nicht mitmachen. Wie der Verein mitteilt, fehlt der Dynamo-Stürmer aufgrund von muskulären Problemen. Es ist bereits der neunte Spieler, der nun aufgrund von Verletzungen oder Rehamaßnahmen nicht trainieren kann. Nur 22 Spieler waren mit ins Trainingslage gereist.

Heute Morgen trainierte Luka Stor bereits individuell und konnte nur den Kraft- und Passübungen mitmachen. Vorher lief er locker um den Platz. Am Donnerstag wurde der Slowene nach 45 Minuten aus dem Mannschaftstraining genommen und musste mit Co-Trainer Heiko Scholz und Mannschaftskollege Ransford-Yeboah Königsdörffer Torschüsse trainieren. Danach traten bei ihm die muskulären Probleme auf.

Athletiktrainer Matthias Grahe überwacht die Dehnungs- und Stabilitätsübungen. Diese konnte Luka Stor (vorn) noch mitmachen. Im Training am Nachmittag fehlte er.
Athletiktrainer Matthias Grahe überwacht die Dehnungs- und Stabilitätsübungen. Diese konnte Luka Stor (vorn) noch mitmachen. Im Training am Nachmittag fehlte er. © Lutz Hentschel

10.51 Uhr: Das zweite Training hat begonnen - Stor trainiert individuell

Zweiter Tag, zweites Training - Dynamo hat die zweite Trainingseinheit im Stadion Gesundbrunnen in Heilbad Heiligenstadt begonnen. Die Mannschaft absolvierte zunächst lockere Pass- und Dehnungsübungen, ehe sie Fußballtennis ohne Netz spielte.

Luka Stor trainierte die erste Phase der Einheit individuell, er musste locker um den Platz laufen. Bereits heute Morgen 8 Uhr war die Mannschaft auf einer lockeren Jogging-Runde unterwegs.

9.30 Uhr: Dynamo mit Drittligapokal im Trainingslager

Dynamo-Fans dürfen sich freuen. Die Mannschaft hat den Drittligapokal mit ins Trainingslager genommen und das nur für die schwarz-gelben Anhänger. Wie Pressesprecher Henry Buschmann am Donnerstag aufklärte, sei der Pokal zum Fotos- und Selfiesmachen mitgebracht worden. Wann und in welchem Rahmen sich die Anhänger der Sportgemeinschaft mit dem Meisterpokal fotografieren lassen können, ist noch unklar.

Tradtionell begleiten zahlreiche Fans die Dynamo-Profis ins Trainingslager. Vier bis fünf Fanklubs sind mit den Schwarz-Gelben immer unterwegs, egal wohin die Reise geht. Auch beim gestrigen Trainingsauftakt in Heilbad Heiligenstadt waren rund 30 Personen zuschauen, machten Fotos und Videos von ihren Idolen.

Der aus dem Nachwuchs zu den Profis beförderte Phil Harres trägt den Meisterpokal der 3. Liga ins Mannschaftshotel in Heiligenstadt.
Der aus dem Nachwuchs zu den Profis beförderte Phil Harres trägt den Meisterpokal der 3. Liga ins Mannschaftshotel in Heiligenstadt. © Lutz Hentschel

Das passierte am Donnerstag, dem 1. Juli:

19.30 Uhr: Dynamos unerwartet lange Verletztenliste

Eigentlich müssten die Sorgenfalten bei Alexander Schmidt groß sein. Doch bei der Ankunft am 4-Sterne-Superior-Hotel am Vitalpark in Heilbad Heiligenstadt, wo sich der Zweitliga-Aufsteiger seit Donnerstag im Trainingslager befindet, huschte Dynamos Cheftrainer sogar ein leichtes Lächeln über das Gesicht.

Er freut sich auf die kommende Trainingswoche. Innerlich dürfte er dennoch ins Grübeln kommen angesichts der Verletztenliste, die Dynamo bereits hat. Lediglich 22 Spieler sind mit ins Eichsfeld gefahren, ursprünglich sollten es 30 sein. Deswegen denkt er jetzt über Konsequenzen nach.

MIt dem Bus ist die Mannschaft vom Mannschaftshotel ins Heiligenstadt zum Trainingsplatz gefahren. Eigentlich liegt dieser nur drei Minuten fußläufig entfernt.
MIt dem Bus ist die Mannschaft vom Mannschaftshotel ins Heiligenstadt zum Trainingsplatz gefahren. Eigentlich liegt dieser nur drei Minuten fußläufig entfernt. © Lutz Hentschel

16.25 Uhr: Das erste Training hat begonnen

Mit vier Minuten Verspätung sind die Dynamo-Profis am Stadion am Gesundbrunnen in Heilbad Heiligenstadt eingetroffen. Eigentlich sollte die erste Einheit im Trainingslager um 16 Uhr beginnen. Trainer Alexander Schmidt war aber sichtlich gelassen und begrüßte mit einem Lächeln seine Spieler auf dem Platz. Anschließend teilte er sie in zwei Gruppen ein. Die eine absolvierte zunächst Pass- und Laufübungen auf dem Rasen und später eine intensive Spielform. Die andere musste mit Fitnesstrainer Matthias Grahé lockere Runden auf der Laufbahn rennen.

Der Langzeitverletzte Ransford-Yeboah Königsdörffer konnte zunächst lockere Pass- und Laufübungen mit der Mannschaft auf dem Platz machen, ehe er individuell mit Co-Trainer Heiko Scholz trainierte. Nach seiner Knieverletzung aus dem letzten Saisonspiel in Wiesbaden wurde Königsdörffer Ende Mai erfolgreich operiert und absolviert seitdem seine Reha.

14.20 Uhr: Ein Ex-Dynamo wechselt in die Bundesliga

Bei Dynamo gibt es in Sachen Transfers noch nichts zu vermelden, dafür hat ein Ex-Dresdner einen neuen Verein gefunden. Marvin Schwäbe, der zwischen 2016 und 2018 insgesamt 58 Zweitliga-Spiele für die Schwarz-Gelben bestritten hatte, wechselt vom dänischen Meister Bröndby IF zum 1. FC Köln. Beim Bundesligisten erhält er einen Vertrag bis 2024 und soll Stammkeeper Timo Horn Konkurrenz machen.

13.15 Uhr: Verein veröffentlicht Verletztenliste

Überraschende Wende: Die Mannschaft ist deutlich kleiner als angekündigt. Auf der Homepage liefert der Verein die Begründung: Neben Patrick Wiegers, Marco Hartmann und Robin Becker (alle Aufbautraining) fehlen auch fünf verletzte oder angeschlagene Spieler: Kevin Ehlers (Muskelfaserriss im Hüftbeuger), Agyemang Diawusie (Muskelfaserriss im Oberschenkel), Sebastian Mai (Muskelfaserriss in den Adduktoren) und Panagiotis Vlachodimos (Magen-Darm-Infekt).

Sie alle fehlten auch beim Test gegen FK Jablonec, ohne dass dafür ein Grund genannt wurde. Dass nach anderthalb Wochen Vorbereitung bereits drei Spieler mit Muskelfaserrissen ausfallen, wirft zumindest Fragen auf. Kurzfristig hinzu kam noch Patrick Weihrauch, der über Probleme im Oberschenkel klagt. Da die Gruppe nun so groß ist, bleibt sie vorerst in Dresden und absolviert dort die Übungen unter Anleitung von Physiotherapeut Tobias Lange.

12.25 Uhr: Ankunft der Mannschaft

Der Mannschaftsbus ist vor dem Hotel am Vitalpark in Heiligenstadt angekommen. Nach dem Beziehen der Zimmer und dem Mittagessen steht für 16 Uhr die erste Einheit im nur wenige Gehminuten entfernten Stadion am Gesundbrunnen an. Doch es sind weniger als die angekündigten 30 Spielen aus dem Bus gestiegen.

Das passierte am Mittwoch, dem 30. Juni

17.15 Uhr: Dynamo feiert zweiten Sieg im zweiten Test

Im zweiten Test der Vorbereitung feierte Dynamo den zweiten Sieg - und das gegen einen deutlich stärkeren Gegner als beim 3:1 gegen den Regionalligisten Hertha BSC II am vergangenen Samstag. Immerhin war FK Jablonec in der vergangenen Saison Dritter der ersten tschechischen Liga und nimmt nun an der Qualifikation zur Europa League teil. 250 Zuschauer sahen im Rudolf-Harbig-Stadion den 3:1-Erfolg, 1.000 hätten reingedurft. Die Bilder und Reaktionen zum Spiel.

13.02 Uhr: Dynamo holt den fünften Neuzugang

Der nächste Neuzugang ist da. Mit Michael Akoto hat Dynamo den fünften Spieler in der Sommerpause verpflichtet. Der 23-jährige Verteidiger war seit 2018 beim FSV Mainz 05 und spielte dort zuletzt für die zweite Mannschaft in der Regionalliga - an der Seite von Ex-Dynamo Giuliano Modica. Bei den Dresdnern unterschrieb Akoto am Dienstag einen Zweijahres-Vertrag. Am Donnerstagmorgen fährt er mit seinen neuen Mitspielern ins Trainingslager nach Heiligenstadt.

Neuzugang Michael Akoto (Mitte) feierte beim 3:1-Sieg gegen Jablonec sein Debüt für Dynamo. Der Verteidiger hinterließ einen guten Eindruck.
Neuzugang Michael Akoto (Mitte) feierte beim 3:1-Sieg gegen Jablonec sein Debüt für Dynamo. Der Verteidiger hinterließ einen guten Eindruck. © kairospress

Das passierte am Dienstag, dem 29. Juni:

18.39 Uhr: Dynamos Stürmer zwischen Wickeltisch und Strafraum

Philipp Hosiner hat turbulente Tage hinter sich. Der Stürmer war vor anderthalb Wochen mit Verspätung ins Training eingestiegen, hatte die ersten Einheiten aus einem erfreulichen Grund verpasst. Am Tag des offiziellen Trainingsstarts brachte Ehefrau Julia in Berlin Sohn Aaron zur Welt.

Munter und mit österreichischem Dialekt plauderte Philipp Hosiner am Dienstagnachmittag im Augusto Sommergarten am Dresdner Haus der Presse über die so erfolgreiche vergangene Saison, die Vorbereitung auf die kommende, neue Ziele und über das Aus seiner Landsleute bei der Europameisterschaft.

Der Dreitage-Bart verrät vielleicht, dass Philipp Hosiner nun ein bisschen weniger Zeit hat als früher.
Der Dreitage-Bart verrät vielleicht, dass Philipp Hosiner nun ein bisschen weniger Zeit hat als früher. © Jürgen Lösel

18.04 Uhr: Dynamo reist mit 30 Spielern ins Sommertrainingslager

Der Zweitliga-Aufsteiger hat seinen Kader für das Sommertraingslager bekannt gegeben. Dem gehören auch die Langzeitverletzten Patrick Wiegers, Robin Becker, Ransford-Yeboah Königsdörffer und Marco Hartmann, die im Eichsfeld entweder ihre Reha fortführen oder wieder ins Mannschaftstraining einsteigen sollen, zum 30-köpfigen Aufgebot.

Weiter die Möglichkeit, sich für einen Vertrag zu empfehlen, bekommt Probespieler Meissa Diop. Der 18-Jährige aus dem Senegal kam vor einem halben Jahr nach Europa, hielt sich zuletzt beim lettischen Erstligisten FC Valmiera fit. Bei Dynamos 3:1-Testsieg gegen Hertha BSC am vergangenen Samstag sowie gegen Jablonec kam er jeweils um Einsatz.

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Nicht zum Reisekader gehört dagegen David Hummel, der seit Montag in Dresden zur Probe trainiert. Damit dürfte die Verpflichtung des 19-jährigen Stürmers, der zuletzt für die A-Junioren des VfB Stuttgart gespielt hatte, kein Thema sein.

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Im 130 Kilometer entfernten Heiligenstadt wohnt die Mannschaft wieder im 4-Sterne-Superior-Hotel am Vitalpark. Mitgenutzt werden kann eine großzügige Bade- und Fitnesslandschaft mit fünf Pools und sieben Saunen. Das einzige Testspiel ist am Samstag (16 Uhr) geplant. Gegner ist wie im Vorjahr Eintracht Braunschweig. Auch damals traf ein Zweitliga-Aufsteiger auf einen Zweitliga-Absteiger - nur unter umgedrehten Vorzeichen. Braunschweig gewann etwas glücklich mit 1:0.

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