Dynamo
Merken

Toppmöller bringt Ex-Dynamo für Nationalelf ins Gespräch

Der ehemalige Top-Trainer kann sich einen früheren Dresdner in der deutschen Nationalmannschaft vorstellen, Dynamo lässt in Bayreuth Punkte liegen und die Fans randalieren - unser Dynamo-Blog.

 30 Min.
Teilen
Folgen
Klaus Toppmöller zog mit Bayer Leverkusen 2002 ins Champions-League-Finale ein und wurde anschließend zum Trainer des Jahres gewählt. Nun schreibt er in seiner Kicker-Kolumne über einen Ex-Dynamo und seine Chancen für die Nationalelf.
Klaus Toppmöller zog mit Bayer Leverkusen 2002 ins Champions-League-Finale ein und wurde anschließend zum Trainer des Jahres gewählt. Nun schreibt er in seiner Kicker-Kolumne über einen Ex-Dynamo und seine Chancen für die Nationalelf. © picture alliance/dpa

Dynamo Dresden und der Neustart in der 3. Liga – das Wichtigste in Kürze:

Samstag, 1. Oktober:

21.00 Uhr: Dynamo-Fans randalieren in Bayreuth

Am Rande des Drittliga-Spiels von Dynamo Dresden bei der Spielvereinigung Bayreuth (1:1) ist es zu Angriffen der Dresdner Fans gegen die Polizei gekommen. Insgesamt wurden 14 Polizeibeamte verletzt. Auch auf Seiten der Gästefans habe es verletzte Personen gegeben. Insgesamt 8.173 Zuschauer sahen das Spiel im Hans-Walter-Wild-Stadion, rund 4.000 davon gehörten zu Dynamo.

16.10 Uhr: Dynamo lässt beim Tabellenletzten Punkte liegen

Dynamo Dresden hat beim Tabellenletzten der 3. Fußball-Liga Punkte gelassen. Der Zweitliga-Absteiger kam am Samstag beim Regionalliga-Aufsteiger SpVgg Bayreuth nicht über ein 1:1 (1:1) hinaus. Manuel Schäffler (7.) hatte Dynamo vor 8.173 Zuschauern im Hans-Walter-Wild-Stadion in Führung gebracht. Kurz vor dem Pausenpfiff glichen die Gastgeber durch Alexander Nollenberger (45.) aus. Aufgrund der verspäteten Anreise zahlreicher Dresdner Fans begann die Partie mit rund 15 Minuten Verspätung. Mehr zum Spiel:

Freitag, 30. September

12.00 Uhr: Toppmöller bringt Ex-Dynamo Andrich für die Nationalelf ins Gespräch

Der frühere Top-Trainer Klaus Toppmöller hat vor dem Bundesliga-Spitzenspiel zwischen Bayern München und Bayer Leverkusen den ehemaligen Dynamo-Spieler Robert Andrich für die Nationalelf ins Gespräch gebracht. In seiner Kolumne im Sportfachmagazin Kicker schrieb der 71-Jährige am Donnerstag über seinen Ex-Verein Leverkusen: „Mir gefällt Robert Andrich im Mittelfeld, er hätte eine Chance in der Nationalelf verdient.“

Andrich spielte von Februar 2015 bis Juni 2016 für Dynamo, konnte sich jedoch nicht durchsetzen. In anderthalb Jahren feierte er mit Dresden zwar den Aufstieg in die 2. Bundesliga, kam jedoch auch nur in 25 Pflichtspielen zum Einsatz. Im Juni 2016 wurde sein Vertrag bei der SGD vorzeitig aufgelöst und Robert Andrich wechselte zum SV Wehen Wiesbaden. „Es war sportlich für mich in Dresden keine einfache Zeit, dennoch möchte ich die vergangenen eineinhalb Jahre bei Dynamo in meinem Leben nicht missen“, sagte er damals bei seinem Abschied aus Dresden.

Robert Andrich spielte anderthalb Jahre für Dynamo, konnte sich jedoch nicht durchsetzen. Nun kickt er mit Bayer Leverkusen in der Champions League.
Robert Andrich spielte anderthalb Jahre für Dynamo, konnte sich jedoch nicht durchsetzen. Nun kickt er mit Bayer Leverkusen in der Champions League. © Robert Michael

Anschließend nahm seine Karriere jedoch richtig Fahrt auf. Nach zwei Jahren als Stammspieler in der 3. Liga wechselte Andrich zum Zweitligisten 1. FC Heidenheim und nahm auch dort eine wichtige Rolle ein. Nach einem Jahr in der zweiten Liga wechselte er zum damaligen Bundesliga-Aufsteiger Union Berlin, wo er auf Anhieb Stammspieler wurde.

Nach zwei Spielzeiten im Fußball-Oberhaus wurde Andrich, der in der Jugend von Hertha BSC ausgebildet worden ist und für die deutschen Junioren-Nationalmannschaften von der U18 bis zur U20 insgesamt 16 Partien bestritt, von Bayer Leverkusen verpflichtet. Mit der Werkself spielt der 28-Jährige mittlerweile in der Champions League.

Donnerstag, 29. September

18.15 Uhr: Dynamos besondere Premiere in Bayreuth

Dynamo ist der Favorit gegen Bayreuth. Das sollte vor dem Duell am Samstag klar sein – nur für den Trainer nicht.

9.30 Uhr: Ex-Dynamo Born im Interview: „Ich habe meine eigene Meinung dazu“

Bei Dynamos nächstem Gegner Bayreuth ist Michael Born seit dieser Saison Geschäftsführer für Sport und Finanzen. Im Interview spricht er über seine Zeit in Dresden und seine Entlassung.

Mittwoch, 28. September

11.20 Uhr: Ist Manuel Schäffler bei Dynamo nur zweite Wahl?

Zuletzt musste Manuel Schäffler verletzt pausieren und ist nun zurück bei Dynamo – aber nur noch hintendran. Was er selbst zum Konkurrenzkampf mit Stefan Kutschke sagt.

Dienstag, 27. September

16.45 Uhr: Vier Stammspieler kehren zurück ins Mannschaftstraining

Das Lazarett bei Dynamo lichtet sich etwas. Am Dienstag konnten Paul Will, Tim Knipping, Dennis Borkowski und Manuel Schäffler wieder mit der Mannschaft trainieren. Will und Knipping fehlten zuletzt aufgrund eines grippalen Infekts. Borkowski pausierte im Landespokal gegen Wurzen, da er zuvor einen Schlag aufs Knie bekommen hatte.

Schäffler konnte rund drei Wochen aufgrund von muskulären Problemen im Adduktorenbereich nicht trainieren. „Es ist alles wieder gut“, sagte der 33-jährige Stürmer nun nach der 90-minütigen Einheit. „Ich habe bereits in der vergangenen Woche Teile mit der Mannschaft trainiert. Es fühlt sich gut an.“

Paul Will und Manuel Schäffler sind am Dienstag ins Mannschaftstraining eingestiegen. Außerdem konnten auch Tim Knipping und Dennis Borkowski wieder mit der Mannschaft trainieren.
Paul Will und Manuel Schäffler sind am Dienstag ins Mannschaftstraining eingestiegen. Außerdem konnten auch Tim Knipping und Dennis Borkowski wieder mit der Mannschaft trainieren. © Lutz Hentschel

Insgesamt trainierten am Dienstag 17 Feldspieler und drei Torhüter. U19-Torwart Erik Herrmann, der im Sommer mit den Profis im Trainingslager war und zuletzt ebenfalls verletzt nicht spielen konnte, absolvierte mit dem Sportwissenschaftler José Portela ein individuelles Programm.

Noch nicht im Mannschaftstraining sind hingegen Dynamos Nationalspieler Kyu-Hyun Park (U21 Südkorea), Claudio Kammerknecht (Sri Lanka) und Paul Lehmann (U19) sowie die Langzeitverletzten Niklas Hauptmann (Probelme am Fuß), Robin Becker (Muskelbündelriss im Oberschenkel), Christian Conteh (Verstauchung des rechten Sprunggelenks), Luca Herrmann (Knorbelschaden im linken Knie), Panagiotis Vlachodimos (Reha nach OP im linken Knie) und Jongmin Seo (Außenknöchelbruch im rechten Sprunggelenk).