Partner im RedaktionsNetzwerk Deutschland
Dynamo
Merken

Ex-Dynamo Marius Hauptmann wechselt in die vierte Liga

Der Bruder von Dynamo-Profi Niklas Hauptmann schließt sich dem Halleschen FC an. Außerdem: Dynamo dementiert Zweitliga-Angebot für Kammerknecht - unser Dynamo-Blog.

 100 Min.
Teilen
Folgen
NEU!
Niklas Hauptmann (r.) geht mit Dynamo Dresden in eine weitere Drittliga-Saison, Marius Hauptmann  wechselt vom VfB Lübeck zum Halleschen FC.
Niklas Hauptmann (r.) geht mit Dynamo Dresden in eine weitere Drittliga-Saison, Marius Hauptmann wechselt vom VfB Lübeck zum Halleschen FC. © sächsische.de

Dynamo Dresden und die Saison in der 3. Liga – das Wichtigste in Kürze:

Freitag, 21. Juni:

19.45 Uhr: Ex-Dynamo Hauptmann verlässt den VfB Lübeck

Marius Hauptmann, Bruder von Dynamo-Profi Niklas, schließt sich dem Halleschen FC an. Das gab der Drittliga-Absteiger am Freitag bekannt. Hauptmann, der bei der SGD ausgebildet wurde und 2018 sein Profi-Debüt gefeiert hat, unterzeichnete in Halle ein Arbeitspapier bis 2026 und ist der zwölfte Neuzugang des HFC für die kommende Saison. Der Angreifer, dessen Vater Ralf von 1981 bis 1993 für Dynamo gespielt hat, verlässt damit den VfB Lübeck nach zwei Jahren, in denen er in 74 Spielen acht Tore und elf Vorlagen beisteuerte.

Donnerstag, 20. Juni:

15.56 Uhr: Geschäftsführer Fischer dementiert Angebot für Kammerknecht

Nachdem vor etwa zehn Tagen Gerüchte über ein Interesse von Zweitligist SV Elversberg an Dynamos Defensivspieler Claudio Kammerknecht aufkamen, hat sich nun auch SGD-Kommunikationsgeschäftsführer David Fischer zu der Personalie geäußert.

Soll beim SV Elversberg hoch im Kurs stehen: Claudio Kammerknecht. Ein Angebot des Zweitligisten für Dynamos Rechtsverteidiger liegt aber nicht vor.
Soll beim SV Elversberg hoch im Kurs stehen: Claudio Kammerknecht. Ein Angebot des Zweitligisten für Dynamos Rechtsverteidiger liegt aber nicht vor. © dpa/PA/Robert Michael

Es sei kein Angebot eingegangen, erklärte der 39-Jährige bei der Präsentation des neuen Trainers Thomas Stamm am Mittwoch. Man plane fest mit dem gelernten Innenverteidiger, der in der vergangenen Saison vor allem als Rechtsverteidiger eingesetzt wurde. Kammerknecht sei "bei der medizinischen Untersuchung und beim Trainingsstart dabei".

Derweil wurde auch bekannt, dass der von Dynamo umworbene Auer Rechtsverteidiger Tim Danhof in der 3. Liga bleibt und künftig für den TSV 1860 München aufläuft.

Mittwoch, 19. Juni:

15.04 Uhr: Thomas Stamm als neuer Dynamo-Trainer vorgestellt

Mit eher unbekannten Trainern hat Dynamo Dresden unterschiedliche Erfahrungen gemacht. Das Wagnis mit Alexander Schmidt begann mit dem Zweitliga-Aufstieg und endete 2022 in Abstiegsgefahr. Dessen Nachfolger Guerino Capretti bekam an der Elbe kein Bein auf den Boden, gewann kein einziges Spiel und stieg in der Relegation in die 3. Liga ab. Warum ist Thomas Stamm nun genau der Richtige, um dem Traditionsverein zurück ins Fußball-Unterhaus zu bringen?

Es sind die Voraussetzungen, die für den 41-Jährigen sprechen. Stamm muss keinen Feuerwehrmann - egal in welche Richtung - spielen. Stamm fängt mit einem Team, dessen Zusammenstellung er mitgestalten kann, bei null an. Stamm ist ein Trainer, der trotz seiner jungen Jahre schon jede Menge Erfahrung hat - sowohl positive als auch negative. Und Stamm ist der Wunschkandidat aller Verantwortlichen im Verein, auch von Neu-Sportgeschäftsführer Thomas Brendel. "Ich war zwar in die Verpflichtung noch nicht mit einbezogen, doch meine Wahl wäre von vornherein auch auf ihn gefallen", sagte Brendel am Mittwoch bei der Vorstellung von Stamm.

Dienstag, 18. Juni:

16.55 Uhr: Max Kulke wechselt wohl zum Halleschen FC

Dynamo-Eigengewächs Max Kulke hat offenbar einen neuen Verein gefunden. Zehn Jahre, von 2013 bis 2023, spielte er für die Schwarz-Gelben, lediglich unterbrochen durch eine sechsmonatige Leihe an den ZFC Meuselwitz. Doch vor einem Jahr endete seine Zeit bei Dynamo. Ein halbes Jahr blieb er vereinslos, in der vergangenen Rückrunde spielte Kulke für den Regionalligisten VSG Altglienicke. In der Liga bleibt er nach einem Bericht der Mitteldeutschen Zeitung, geht jedoch zum Halleschen FC. Der Drittliga-Absteiger baut den Kader gerade komplett um, Kulke wäre der zwölfte Neuzugang.

Wohin die Reise bei Max Kulke geht, ist inzwischen offenbar klar.
Wohin die Reise bei Max Kulke geht, ist inzwischen offenbar klar. © dpa/PA/Robert Michael

10.40 Uhr: Dynamos U23 darf ab 2025 in der Landesliga spielen

2015 hatte Dynamo die U23-Mannschaft vom Spielbetrieb in der Oberliga abgemeldet. Die Begründung damals: Talente müssen den Sprung in den Profikader direkt aus der A-Jugend schaffen. Den Umweg über die U23, also eine zweite Mannschaft, nutzen nur sehr wenige. Aufwand und Nutzen stünden deshalb in keinem Verhältnis. Diese Meinung hatte Dynamos damaliger Sportchef Ralf Minge nicht exklusiv, zeitgleich zog auch der FC Erzgebirge Aue seine U23 zurück, zwei Jahre später folgte RB Leipzig.

Diese drei Klubs stellten im März diesen Jahres beim Sächsischen Fußballverband (SFV) einen Antrag, dass U23-Teams von Profivereinen in der Landesliga und nicht in der untersten Spielklasse starten dürfen. Diesem Änderungsantrag der Spielordnung hat der SFV nun zugestimmt. Damit könnten alle drei U23-Mannschaften in der Saison 2025/26 in der sechsthöchsten Liga antreten.

Ob sie das tatsächlich machen, ist aber noch unklar. Dynamos sportliche Leitung hat bisher lediglich erklärt, dass man dies anstrebe. Größtes Problem bei der Umsetzung ist die Spielstätte. Das Harbig-Stadion mit seinen mehr als 32.000 Plätzen ist zu groß und vor allem zu teuer. Andererseits müssen - etwa bei Derbys gegen Aue und RB Leipzig - Sicherheitsstandards eingehalten werden. Das kurz vor der Fertigstellung stehende Heinz-Steyer-Stadion bietet sich daher an, ganz billig ist die Miete aber auch dort nicht.

Der SFV hat mit seiner Entscheidung den Weg auch für künftige Profiklubs freigemacht. Voraussetzung: Die erste Mannschaft muss in der ersten, zweiten oder dritten Liga spielen, und der Verein muss ein vom DFB anerkanntes Nachwuchsleistungszentrum betreiben. Beide Kriterien erfüllen Dynamo, Aue und Leipzig. Sollten zwei oder drei U23-Teams 2025 in der Landesliga starten, würde die Liga einmalig von 16 auf 18 Mannschaften aufgestockt. Bei nur einer U23-Mannschaft gäbe es jeweils einen Absteiger in der Sachsenliga und Landesklasse mehr als bisher.

Montag, 17. Juni:

12.35 Uhr: Dynamo müsste für Mainzer Talent Ablösesumme zahlen

Drei Innenverteidiger hat Dynamo mit Lars Bünning sowie den Neuzugängen Lukas Boeder und Dennis Duah bereits unter Vertrag. Auf dieser Position könnte künftig auch Claudio Kammerknecht spielen, der in der vergangenen Saison noch Rechtsverteidiger war. Trotzdem suchen die Dresdner offenbar nach einer weiteren Verstärkung. Ein Kandidat könnte Philipp Schulz von der U23 des FSV Mainz sein.

Nach einem Bericht der Bild-Zeitung wurde der 19-Jährige bereits beim Rundgang durchs Trainingszentrums von Dynamo gesichtet. in Dresden und hat sich demnach auch das Trainingszentrum angeschaut. Vor einem Jahr feierte Schulz mit der A-Jugend der Mainzer die deutsche Meisterschaft, war zeitweise Kapitän. In der Regionalliga-Elf des FSV kam er bisher 17 Mal zum Einsatz. Sein Vertrag in Mainz läuft noch bis 2025, Dynamo müsste also eine - sicher geringe - Ablösesumme zahlen. Würden die Schwarz-Gelben den Abwehrspieler lieber ausleihen, müsste Schulz seinen Vertrag in Mainz um mindestens ein Jahr verlängern.