Partner im RedaktionsNetzwerk Deutschland
Dynamo
Merken

Dynamo Dresden: Jonathan Meier findet neuen Verein und steigt in die 2. Bundesliga auf

Jonathan Meier wird künftig eine Liga höher als Dynamo Dresden spielen. Außerdem: Scholz bleibt Verein treu und Kapitän Kutschke vermeidet das Wort Aufstieg - unser Dynamo-Blog.

 100 Min.
Teilen
Folgen
NEU!
Für Dynamo Dresden absolvierte Jonathan Meier für insgesamt 98 Spiele und bereitete 13 Tore vor.
Für Dynamo Dresden absolvierte Jonathan Meier für insgesamt 98 Spiele und bereitete 13 Tore vor. © dpa/Robert Michael

Dynamo Dresden und die Saison in der 3. Liga – das Wichtigste in Kürze:

Mittwoch, 12. Juni:

19.04 Uhr: Jonathan Meier wechselt zu Zweitliga-Aufsteiger SSV Ulm 1846

Bei Dynamo Dresden wurde Jonathan Meier Ende Mai verabschiedet, jetzt hat der Linksverteidiger einen neuen Verein gefunden. Der gebürtige Münchner verlässt den Fußball-Drittligisten und wechselt in die 2. Bundesliga zum SSV Ulm 1846. Wie der Zweitliga-Aufsteiger am Mittwochabend bekannt gab, unterschreibt der 24-Jährige in Ulm einen Vertrag bis zum 30. Juni 2026.

"Die Gespräche mit dem SSV Ulm 1846 Fussball waren von Beginn an sehr vertrauensvoll und ich habe gespürt, dass der Verein sich sehr um mich bemüht hat", wird Meier in der Mitteilung des Vereins zitiert. Dabei betonte er: "Als ich in der letzten Saison mit Dynamo Dresden im Donaustadion gespielt habe, konnte ich auch schon spüren, welche Stimmung und Energie dieses Stadion und die Fans entfachen können."

Zu Dynamo war Meier 2020 auf Leihbasis vom FSV Mainz 05 gekommen und wurde vom Bundesligisten anschließend weiter zu Hansa Rostock verliehen. 2022 kehrte er nach Dresden zurück. Die SGD verpflichtet ihn fest. Insgesamt machte er für die Schwarz-Gelben 98 Spiele und bereitete 13 Tore vor. Ausgebildet wurde Meier beim FC Bayern München, bevor er 2019 in Mainz unterschrieb.

17.15 Uhr: Heiko Scholz bleibt Co-Trainer bei Dynamo

Heiko Scholz wird auch in der kommenden Spielzeit zum Trainerteam von Dynamo Dresden gehören. Wie der Fußball-Drittligist am Mittwoch erklärte, wurde der Ende Juni auslaufende Vertrag mit dem 58-Jährigen verlängert. Wie lange das neue Arbeitspapier gültig ist, teilten die Schwarz-Gelben nicht mit.

Außerdem verlängerte Dynamo die Zusammenarbeit mit Athletiktrainer Matthias Grahé. Auch hier wurde keine konkrete Vertragslaufzeit genannt. "Mit Heiko und Matthias haben wir zwei absolute Identifikationsfiguren des Vereins im Trainerteam", betonte Kommunikationsgeschäftsführer David Fischer in der Mitteilung. "Dank ihrer Erfahrung bringen sie in ihren Bereichen ein großes Fachwissen mit und gelten als zuverlässige Ansprechpartner und Trainer."

10.45 Uhr: Auch Kutschke vermeidet das Wort Aufstieg

Seinen Urlaub verbringt Stefan Kutschke in Dresden, verzichtet aus "privaten Gründen" auf eine Reise. Da bleibt Zeit, einen längeren Brief an die Fans zu schreiben. Den hat der Kapitän der vergangenen Saison nun auf den Social-Media-Kanälen veröffentlicht. Darin bedankt sich der 35-Jährige für die Unterstützung der Anhänger, berichtet aber auch von den Enttäuschungen. "Wir als Mannschaft und ich persönlich hatten vor der Saison ein ganz klares Ziel ausgerufen: Aufstieg! (...) Jetzt bleibt nur die schmerzhafte Erkenntnis, dass wir völlig unnötig eine riesige Chance verspielt haben und als Team nicht bereit gewesen sind."

Zuletzt waren Kutschke und seine Familie mit Morddrohungen konfrontiert worden, ein Security-Mitarbeiter begleitete ihn bei den Einheiten ständig. Deshalb war fraglich, ob er überhaupt noch eine Saison dranhängt. Auch dazu äußert sich der Stürmer nun: "Gerade in einer Zeit, die für meine Familie und mich sehr schwer und belastend war, habt ihr mich immer aufgebaut und bedingungslos unterstützt. Das werde ich euch nie vergessen."

Stefan Kutschke bleibt ein weiteres Jahr bei Dynamo. Nun wendet er sich mit einem emotionalen Brief an die Fans.
Stefan Kutschke bleibt ein weiteres Jahr bei Dynamo. Nun wendet er sich mit einem emotionalen Brief an die Fans. © dpa/Robert Michael

Aufgeben sei bei Dynamo und für ihn persönlich nie eine Option gewesen. "Deshalb will ich auch nächste Saison mit anpacken und als Ansprechpartner für meine Mitspieler da sein. Die Entscheidung, meinen Vertrag zu verlängern, war eine der einfachsten in meiner Karriere, und ich danke dem Verein und euch für das Vertrauen", schreibt er. Dynamo sei für ihn eine Lebenseinstellung.

Zugleich beschwor er den Zusammenhalt: "Es warten in der neuen Saison viele Herausforderungen auf uns: neue Gesichter, starke Gegner und der Abgang von Leistungsträgern und guten Freunden. Jetzt müssen wir umso mehr zusammenhalten, uns auf uns selbst fokussieren und hart arbeiten." Vom Aufstieg als Saisonziel schreibt Kutschke nichts.

Dienstag, 11. Juni:

13.04 Uhr: Dynamo holt Innenverteidiger Boeder aus Saarbrücken

Dynamo präsentiert einen weiteren Neuzugang. Lukas Boeder wird künftig für die Schwarz-Gelben auflaufen. Das vermeldete der Fußball-Drittligist am Dienstag. Der 27 Jahre alte Innenverteidiger war zuletzt für Ligakonkurrent 1. FC Saarbrücken aktiv. Da Boeders Vertrag bei den Saarländern Ende Juni ausläuft, wechselt der Defensivspieler ablösefrei nach Dresden.

Über die Vertragslaufzeit macht der Verein seit Kurzem keine Angaben mehr. In der abgelaufenen Saison absolvierte Boeder 45 Pflichtspiele für den FCS, darunter auch fünf Partien im DFB-Pokal. Sowohl bei den Siegen über den FC Bayern München, Eintracht Frankfurt und Borussia Mönchengladbach stand der Verteidiger auf dem Platz.

Aus Saarbrücken zu Dynamo: Lukas Boeder.
Aus Saarbrücken zu Dynamo: Lukas Boeder. © dpa

"Mit Lukas konnten wir einen gestandenen und erfahrenen Drittligaspieler für unsere Sportgemeinschaft gewinnen, der zudem bereits über Einsätze in der 2. Bundesliga verfügt. Mit seiner kämpferischen und übersichtlichen Spielweise kann er als Führungsspieler in der Defensive vorangehen und darüber hinaus den Spielaufbau mitgestalten", sagt David Fischer, Geschäftsführer Kommunikation bei der SGD.

9.05 Uhr: Neuer Job für Dynamos Aufstiegsheld Robert Koch

Dynamos Aufstiegsheld von 2011, der seit Samstag und der Sensation des Bischofswerdaer FV auch Aufstiegs-Co-Trainer ist, wird Cheftrainer: Oberligist VfB Krieschow hat die Verpflichtung von Robert Koch bekanntgegeben. "In seiner Zeit als Profi-Fußballer ging er als Führungsspieler immer voran und wir sind überzeugt, dass er seine Expertise und Leidenschaft erfolgreich als Trainer in unsere Mannschaft einbringen wird", heißt es beim Fünftligisten, der 15 Kilometer westlich von Cottbus beheimatet ist.

Auch Koch ist zufrieden und glücklich. "Der Verein hat großes Potenzial, und ich freue mich darauf, mit den Spielern und dem gesamten Team zusammenzuarbeiten, um unsere gemeinsamen Ziele zu erreichen", sagte Koch, der 2011 mit Dynamo den Aufstieg schaffte und die Mannschaft danach als Kapitän anführte.

Ex-Dynamo Robert Koch übernimmt als Cheftrainer den Oberligisten Krieschow.
Ex-Dynamo Robert Koch übernimmt als Cheftrainer den Oberligisten Krieschow. © newpic photography/Toni Kretschmer

In den vergangenen drei Jahren arbeitete Koch als Co-Trainer in Bischofswerda an der Seite von Chefcoach Frank Rietschel - und verabschiedet sich dort nun mit dem Meistertitel zum bisherigen Ligakonkurrenten Krieschow. Für den 38-Jährigen ist es der nächste Schritt als Trainer auf dem Weg in den Profifußball.